Zwischenwand aufstellen

    0
    36

    Zwischenwand aufstellen

    Mode von bonprix
    Alle Größen – 1 Preis!
    Mode, Technik u.v.m.

    Trennwand aus Gipskartonplatten einfach selbst ziehen

    23.03.2017, 15:47 Uhr | jb

    Maler verspachtelt eine Gipskartonwand in einem Büro (Quelle: imago/bonn-sequenz)

    Eine räumliche Veränderung wird häufig durch Nachwuchs oder den Wunsch nach einer Umgestaltung nötig. Nicht immer ist dann ein Umzug möglich. Wie Sie durch das Einziehen von Trennwänden aus Gipskartonplatten einfach Ihre Wohnung oder Ihr Haus neu gestalten, erfahren Sie bei uns.

    Vorarbeit ist wichtig

    Bevor Sie die Trennwand montieren können, müssen Sie entsprechende Abmessungen und Markierungen vornehmen. Nehmen Sie hierfür eine Wasserwaage sowie eine Richtschnur zu Hilfe und markieren Sie mit einem Stift oder Klebeband, wo die neue Raumteilung stattfinden soll. Durch die optische Kennzeichnung können Sie zugleich feststellen, ob die Wand an der richtigen Stelle gezogen wird.

    Wie sind die Trennwände aufgebaut?

    Trockenbauwände bestehen meist aus Gipskartonplatten oder Gipsfaserplatten, die an einem Ständerwerk aus Holz oder Metall befestigt sind. Das Ständerwerk ist dabei das Grundgerüst der Wandkonstruktion. Um den Schallschutz zu verbessern, werden die Lücken zwischen den einzelnen Platten mit Dämmmatten aufgefüllt.

    Überlegen Sie sich vorab auch, an welchen Stellen Sie gegebenenfalls eine Tür oder eine Steckdose montieren wollen und sägen Sie vor der Montage die Lücken an den entsprechenden Stellen aus den Platten aus.

    So bauen Sie das Ständerwerk

    Nachdem Sie die Markierungen am Boden, an den Wänden und an der Decke vorgenommen haben, müssen die UW- und CW-Profile des Ständerwerks entsprechend ausgemessen und zugeschnitten werden. Anschließend werden sie mit Drehstiftdübeln in der Decke, den Wänden und dem Boden befestigt. Ein Schraubenabstand von etwa 50 Zentimetern ist hierbei ideal.

    Sind die CW- und UW-Profile befestigt, werden die untere und anschließend die obere Anschlussschiene in die Ständerprofile gedreht. Um einen sicheren Halt zu garantieren, sollten diese mindestens 1,5 Zentimeter in das UW-Profil in der Decke greifen.

    Bei dem Aufbau des Ständerwerks spielt es keine Rolle, ob dies aus Holz oder aus Metall besteht. Der Aufbau erfolgt nach demselben Ablauf. Um den Schallschutz zu verbessern, sollten Sie allerdings bei einem Ständerwerk aus Metall zwischen der Wand und den Profilen ein Schaumstoffklebeband befestigen.

    Trennwand Schritt für Schritt befestigen

    Experten empfehlen, zuerst eine Seite der Platten mit Schrauben an dem Ständerwerk zu montieren. Anschließend werden die Dämmplatten positioniert und befestigt – dies kann mit Hilfe von Tackernadeln oder Klammern geschehen. Zusätzlich können Sie in dieser Phase Kabel und Leitungen in der Wand zwischen das Dämmmaterial verlegen. Die Aussparungen für die Steckdosen werden vor der Montage in die entsprechenden Platten gesägt. Achten Sie daher auf ein genaues Ausmessen.

    Nachdem die erste Plattenreihe auf beiden Seiten gezogen ist, wird hierauf die zweite Schicht Gipsfaser- oder Gipskartonplatte montiert. Für mehr Stabilität und Dämmung sollte die Montage leicht versetzt erfolgen, sodass die Fugen nicht aufeinander liegen.

    Richtiges Verspachteln sorgt für Stabilität

    Für mehr Stabilität und eine ebene Fläche werden die Lücken verfugt. Hierfür können Sie entweder Spachtelmasse nutzen – laut Experten ist jedoch Fugenmörtel oder Fugenfüller mit Kunststofffasern besser geeignet, da dieser zusätzlich die Rissbildung verhindern beziehungsweise mindern kann. Schleifen Sie anschließend die Fugen glatt. Dies verhindert unschöne Unebenheiten, die später nach dem Streichen oder Tapezieren sichtbar werden könnten.

    Nachdem Sie die Trennwand fachgerecht aufgebaut haben, können Sie diese Ihren Wünschen entsprechend gestalten. Allerdings ist auch hier eine gründliche Vorarbeit wichtig.

    Das ist beim Tapezieren zu beachten

    Bestreichen Sie vor dem Tapezieren die Gipsplatten mit Tapetenwechselgrund. Dieser hilft Ihnen, später die Tapeten einfacher zu entfernen. Ohne die entsprechende Grundierung könnten beim Tapetenwechsel die Schutzschicht der Gipskarton- beziehungsweise Gipsfaserplatten stark beschädigt werden.

    Trennwand einfach streichen

    Entscheiden Sie sich dafür, die Trennwand zu streichen, müssen Sie diese vorab mit einer dünnen Dispersionsfarbe (Verhältnis 1:10) grundieren. Durch die Grundierung verhindern Sie, dass die Farbe der Platten oder die Fugen durch den frischen Anstrich hindurchscheinen.

    Wichtig ist, dass die Grundierung richtig durchgetrocknet ist, bevor Sie die gewünschte Farbe auftragen. Dies verhindert zum einen das Aufweichen der Plattenschutzschicht, zum anderen bleibt auf einer durchgetrockneten Grundierung der neue Anstrich farbecht.

    Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

    Der Selbstbau einer Trennwand ist relativ günstig, aber arbeitsintensiv. So müssen Sie mit rund vier Euro für einen Quadratmeter Gipskartonplatte rechnen. Für den Außenbereich sollten Sie in Gipskarton- oder Gipsfaserplatten mit einer speziellen Imprägnierung investieren. Diese sorgen für eine stabile Wand trotz unterschiedlicher Witterungsbedingungen.

    Das sind Ihre Rechte als Mieter

    Da das Ziehen einer Trennwand nicht die Bausubstanz einer Wohnung beeinflusst, dürfen auch Mieter eine Trennwand ziehen, um ihre Räumlichkeiten neu zu strukturieren. Allerdings empfehlen verschiedene Mieterschutzbunde, diese Maßnahmen vorab mit dem Vermieter zu besprechen. So kann es vorkommen, dass die neue Trennwand beim Auszug wieder vom Mieter oder auf eigene Kosten entfernt werden muss.

    Trockenbauwände stellen

    Das Trockenbauverfahren ist eine gute Möglichkeit, Trennwände einzuziehen und Räume einfach und verhältnismäßig schnell zu teilen. Denn im Gegensatz zu "nassen" Baustoffen wie Beton oder Putz, sind die Verarbeitungszeiten bei diesen sogenannten Leichtbauwänden deutlich geringer. In der Regel werden Gipskarton- oder Gipsfaserplatten verarbeitet, die auf einer Unterkonstruktion montiert und anschließend verspachtelt, tapeziert oder verputzt werden. In Feuchträumen wie Bädern oder Saunen, sind hingegen wasserbeständige Bauplatten die bessere Wahl. Alternativ dazu stehen zementgebundene Bauplatten zur Verfügung. Die Unterkonstruktion ist, je nach Bedarf, eine Holz- oder eine Metallständerkonstruktion. Letztere besteht aus UW-Profilen für die horizontale Montage und aus CW-Profilen für die vertikale Montage.

    Beachten Sie: Im Beispiel stammen sämtliche Trockenbau-Komponenten (von der Bauplatte über Kleber, Grundierung und Schrauben bis hin zum Putzsystem) von einem Hersteller und sind dadurch genau aufeinander abgestimmt. Das verspricht eine einfache und sichere Verarbeitung.

    1. Planung und Vorbereitung

    Planen Sie die Wände und ermitteln Sie den ungefähren Materialbedarf. Da die CW-Profile in der Regel häufiger gebraucht werden, als die an Boden und Decke angebrachten UW-Profile, benötigen Sie davon entsprechend mehr. Berücksichtigen Sie auch vorgesehene Türöffnungen und planen Sie zusätzlich ein sogenanntes Türsturzprofil ein.

    2. Unterkonstruktion bauen

    Ermitteln Sie zunächst mit Hilfe einer Schnur die Grundlinie Ihrer Leichtbauwand und markieren Sie den Wandverlauf am Fußboden und an der Decke. Schneiden Sie nun die benötigten Rahmenprofile (UW-Profile) für Boden und Decke entsprechend zu (Flex oder Metallschere). Auf die Unterseite der Profile kleben Sie eine selbstklebende Anschlussdichtung (Dichtungsband) und verschrauben anschließend die UW-Profile mit Dübeln im Boden und in der Decke (im gezeigten Beispiel: 39-mm-Schrauben mit Flachkopf und Hilo-Gewinde und Schlagdübel).

    Sind die UW-Rahmenprofile fest verankert, stellen Sie das erste CW-Profil für den Wandabschluss in die Rahmenprofile oben und unten ein und verdübeln es senkrecht an der Wand (dieses Wandabschluss-Profil aus Schallschutzgründen ebenfalls mit Dichtungsband bekleben). Zur besseren Stabilität empfiehlt es sich, einen Dübelabstand von einem Meter nicht zu überschreiten. Anschließend stellen Sie weitere CW-Ständerprofile ein und richten sie aus. Der Abstand zwischen den einzelnen CW-Profilen ist abhängig vom verwendeten Bauplatten-Material und misst sich von Profilmitte zu Profilmitte.

    Für die vorgesehene Türöffnung montieren Sie ein spezielles Türsturzprofil, welches Sie von oben über die zwei CW-Ständerprofile schieben. Bevor Sie diese nun einsetzen und mit Blechschrauben oder Nieten an den UW-Profilen befestigen, fügen Sie oben und unten weitere Steckwinkel an den CW-Profilen ein. Das stabilisiert die gesamte Türkonstruktion zusätzlich.

    3. Ständerwerk mit Zementplatten beplanken

    Das fertig montierte Metallständerwerk können Sie nun von beiden Seiten mit den Zementbauplatten beplanken. Hierfür verschrauben Sie die einzelnen Platten fugenversetzt mit den Metallprofilen (je Quadratmeter ca. 15 Schrauben).

    Drehen Sie die Schrauben nur bündig und nicht zu tief ein, sonst müssen Sie bei der Nachbereitung die Löcher aufwändig verspachteln.

    Bevor Sie die gegenüberliegende Seite beplanken, legen Sie in den entstandenen Wandzwischenraum je nach Bedarf Stromkabel, Installationsleitungen oder – wenn die Wand kalte und warme Bereiche trennt – Wärmedämmstoff (z. B. Mineralwolle) ein. Die Kabel und Leitungen führen Sie durch die H-förmigen Ausstanzungen des CW-Profils.

    Beachten Sie: Mit einem Dosenschneider stellen Sie später Aussparungen für die Steckdosen her.

    4. Zementplatten verputzen

    Die im gezeigten Beispiel verwendeten Zementbauplatten werden, anders als Gipsbauplatten, nicht verspachtelt, sondern verklebt (Polyurethan-Kleber). Die Oberflächenbearbeitung ist hingegen etwas aufwändiger: Bevor Tapeten, ein Dekorputz oder Farbanstrich folgen, müssen Sie die Zementplatten zunächst verputzen (Armierungsgewebe zusätzlich in den Putz einlegen). Dafür ist die fertige Leichtbauwand aber absolut wasserunempfindlich und deshalb nicht nur für Keller und Badezimmer geeignet, sondern auch im Außenbereich empfehlenswert (z. B. als verputzbarer Untergrund an einem Gartenhaus oder Carport).

    Beachten Sie: Wenn Sie stattdessen Gipsbauplatten verwenden, verspachteln Sie einfach die Plattenstöße. Nach der Trocknung glätten Sie sie mit Schleifpapier – anschließend können die Wände gestrichen, tapeziert, verfliest oder mit Dekorputz versehen werden.

    Bildergalerie Trockenbauwände stellen

    Ein CW-Profil (links im Bild) als Ständer und ein UW-Profil (rechts im Bild), welches als Boden- und Deckenschiene zum Einsatz kommt.

  • Zur Befestigung der Rahmenprofile eignen sich Schlagdübel.

  • Schneiden Sie die UW-Profile gegebenenfalls zu, versehen sie rückseitig mit Dämmstreifen und verdübeln Sie sie am Boden sowie an der Decke.

  • Der Abstand zwischen den CW-Profilen ist abhängig von der Plattenbreite. Im gezeigten Beispiel beträgt er 62,5 Zentimeter, gemessen von Profilmitte zu Profilmitte.

  • Richten Sie das Türsturzprofil mit Hilfe einer Wasserwaage aus und befestigen es anschließend an den CW-Profilen.

  • Beplanken Sie die Metallständerwand zunächst von der einen, dann von der anderen Seite mit Trockenbauplatten – im gezeigten Beispiel mit Zementbauplatten.

  • Bei der Leichtbauwand aus Zementbauplatten schließen Sie die Fugen zunächst mit PU-Kleber, bevor Sie den Grundputz auftragen.

  • Nach einer ersten, etwa fünf Millimeter dicken, Putzschicht legen Sie das Armierungsgewebe ein. Beim Eindrücken quillt Putz heraus, den Sie glatt ziehen – falls nötig, mehr Putz mit der Kelle aufziehen.

  • Nach etwa einem Tag ist der Grundputz getrocknet. Bevor Sie nun den endgültigen Wandbelag aufbringen, grundieren Sie die Leichtbauwand: Die Grundierung sorgt für optimalen Halt von Tapeten, Farbe, Fliesen, Dekorputz und Co.

    Holz- oder Metallständerwerk

    In den meisten Fällen teilen Leichtbauwände zu groß geschnittene Wohnräume. Hier reicht ein Ständerwerk aus Holz mit einer Gipsplattenverkleidung völlig aus. In Feuchträumen sollten es aber zumindest imprägnierte Hölzer sein. Bei extremer Feuchtebelastung sind Metallprofile aber unbedingt zu empfehlen.

    Trockenbau

    Der Trockenbau bietet Ihnen die Möglichkeit, selbst Wände in Wohnräumen zu ziehen oder alte, unschöne Wände mit wenig Aufwand wieder ansehnlich und schön zu bekommen. Die Arbeit mit trockenen Werkstoffen bringt niedrige Verarbeitungszeiten mit sich und erweist sich zudem als äußerst wirtschaftliches Verfahren. In diesem Video erfahren Sie, wie Sie beim Trockenbau vorgehen müssen: Sie erhalten allgemeine Informationen rund um die Planung und Auswahl der richtigen Materialien sowie eine Anleitung zur schrittweisen Vorgehensweise beim Ziehen neuer Wände — inklusive Wärmedämmung und Elektroinstallation. Auch wie Sie eine alte Wand mittels Gipskartonplatten im Handumdrehen wieder verschönern und mit Spachtelarbeiten zu perfekten Ergebnissen gelangen, zeigt Ihnen diese Video-Anleitung. Ihr BAUHAUS Fachcentrum wünscht Ihnen viel Erfolg beim Trockenbau!

    Werkzeug und Material:

    • Akkuschrauber
    • Armierungsgewebe
    • Bohrmaschine
    • Dichtungsband (selbstklebend)
    • Glättkelle
    • Grundierung
    • Grundputz
    • Haftputz
    • Hammer
    • Maurerkelle
    • Metallsäge/Blechschere
    • Polyurethan-Kleber
    • Rahmenprofile (UW-Profil) nach Bedarf
    • Schnellbauschrauben
    • Schlagdübel und passende Schrauben
    • Spachtel
    • Ständerprofile (CW-Profil) nach Bedarf
    • Steckwinkel
    • Türsturzprofil nach Bedarf
    • Wasserwaage
    • Zahnspachtel
    • Zementbauplatten nach Bedarf

    Das könnte Sie auch interessieren

    BAUHAUS Leihservice

    Schweres Gerät lieber mieten

    Professionelle Maschinen und Spezialwerkzeuge in großer Auswahl beim BAUHAUS Leihservice.

    Online-Shop

    Raum für mehr

    Neue Räume schaffen, Decken abhängen oder Wände begradigen.

    Möchten Sie BAUHAUS Deutschland besuchen oder zu BAUHAUS Österreich wechseln?

    Ihre BAUHAUS-Vorteile

    • Kostenloser Paketversand
    • 30 Tage Rückgabe – auch im Fachcentrum
    • Kostenloser Rückversand
    • 5 Jahre Garantie für alle elektro- oder motorbetriebenen Geräte

    Sicher einkaufen

    Zahlungsarten

    Hauptversandpartner

    Kundenservice

    Kostenfrei aus dem deutschen Festnetz. Montags bis freitags 8:00 – 18:00 Uhr und samstags 8:00 – 14:00 Uhr

    Rigipswand selber aufbauen – so geht es richtig

    Ein zusätzliches Arbeitszimmer, begehbarer Kleiderschrank oder doch ein Kinderzimmer? Mit Rigips-Platten lassen sich einfach Räume teilen, bei Bedarf wieder entfernen und können somit auch ideal in Mietwohnungen jederzeit montiert werden. Wände aus Rigips sind nicht nur leicht im Transport und flexibel in der Gestaltung, die Platten erfüllen auch höchste Ansprüche an Gesundheit und sind äußerst leicht und sauber in der Verarbeitung.

    Die Unterkonstruktion für Rigipswände

    Der erste Schritt für die neue Raumaufteilung ist das Erstellen einer geeigneten Unterkonstruktion. Diese kann ein Ständerwerk aus Holzbalken oder entsprechender Rigips-Profilen aus Metall sein. Während Holzbalken einfacher zu verarbeiten und meist auch kostengünstiger sind, so haben die Metallprofile den Vorteil leichter im Transport und außerdem nicht brennbar zu sein. Die Abstände des Ständerwerks sollten der Plattenbreite entsprechen. Empfohlen wird es, die Rigips-Platten Hochkant zu montieren, da so weniger Spachtel-fugen anfallen.

    Dünne Platten können einfach mit einem Stanleymesser geschnitten werden.

    Für kleinere Raumabtrennungen wie z.B. eine Besenkammer, sind Wände aus nur einer Rigips-Platte möglich, für bessere Stabilität und Schallschutz sind jedoch stets doppelte Beplankungen vorzuziehen. Hierbei wird ein Ständerwerk errichtet und anschließend die erste Seite vollständig mit Rigips-Platten verschraubt.

    Anschließend wird der der Hohlraum von der gegenüberliegenden Seite mit Dämmung gefüllt und anschließend auch die zweite Seite mit Rigips-Elementen verschlossen.

    Die Hohlraumdämmung sorgt hierbei für einen guten Schallschutz. Weder kann Lärm in den abgetrennten Raum gelangen noch aus diesem Separee in den übrigen Raum schallen. Je nachdem wie hoch die Ansprüche an den Schallschutz sind, ist die Stärke der Mineralwolle zu wählen und ebenso muss die Unterkonstruktion für diese Dämmstärke angepasst sein. Je nach dem ob das Ständerwerk aus Holz oder Metall-Profilen besteht, isind geeignete Schrauben zu wählen.

    Während bei einem Holz-Ständerwerk einfache Holzschrauben genügen (vom Hersteller empfohlen werden spezielle Rigips-Holzschrauben), so müssen bei Metallprofil-Unterkonstruktionen spezielle Feingewindeschrauben mit selbstschneidener Bohrspitze gewählt werden. Wer viele neue Wände erbauen will, für den lohnt sich die Investition in einen Rigips-Schraubvorsatz mit Tiefenanschlag. Dieser hat eine automatische Kupplung für jede Bohrmaschine.

    Rigips im Trockeraum und Feuchtraum

    Rigips-Elemente sind in den Farben “weiß und “grün“ erhältlich. Während die weiß kartonummantelten Platten für Wände und Decken im Trockenraum vorgesehen sind, so sind die grün ummantelten Elemente kernimprägniert und für Wände in Feuchträumen konzipiert. Obacht ist im unmittelbarem Nassbereich wie Duschzellen ect., geboten. In diesen Bereichen sind Fermacell-Elemente mit zusätzlichem Dichtanstrich vorzuziehen.

    Rigipswände richtig verspachteln

    Sämtliche Rigips-Fugen sind vor der finalen Oberflächengestaltung zu Verspachteln. Um eine bessere Aufnahme des Fugenspachtels zu gewährleisten, sind die nicht kartonummantelten Querkanten der Rigips-Platten bereits werkseitig angefast. Offene Schnittkanten die beim Einpassen der Rigips- Platten entstehen, müssen daher vor der Verspachtelung mit einem Klingenmesser ebenfalls angefast werden. Beim Vorspachteln sollten immer zuerst die Querfugen verspachtelt werden. Wenn nötig kann eine Nachspachtelung erfolgen sobald das Vorspachteln beendet und das Material erhärtet ist. Nach dem vollständigen Aushärten der Nachverspachtelung können evtl. entstandene Unebenheiten oder Grate geschliffen werden, um eine planebene Oberfläche zu erhalten. Bei stärker beanspruchten vorspringenden Wandecken wird zweckmäßigerweise ein Kantenschutzprofil eingespachtelt.

    Nach dem Verspachteln folgt das Auftragen einer Grundierung um das unterschiedliche Saugverhalten der Kartonummantelung und der gespachtelten Flächen auszugleichen.

    Anschließend kann die Rigips-Oberfläche ein Finish in Form von Tapete, Fliese, Sichtputz oder einfachem Farbanstrich erhalten.

    Regale auf einer Rigipswand befestigen

    Mit Nägeln können leichte Gegenstände, wie Bilder, Uhren u.s.w. (bis 15kg) via Bilderhaken an Wand- und Deckenkonstruktionen mit Rigips-Platten angebracht werden.

    Laut Hersteller beträgt die zulässige Belastung pro Hohlraumdübel zwischen 25 und 30kg bei einlagiger bzw. 40 bis 50kg bei 2-lagiger Beplankung. Wenn an der neu entstandenen Wand bereits Regale geplant sind, so sind idealerweise die Abstände der Unterkonstruktion für die künftigen Regale einzuplanen. Auch wenn die Hohlraumdübel aktuell bis zu 50kg aufnehmen können, ist es doch solider, die Unterkonstruktion so zu wählen, dass das Regal später direkt durch die Rigips-Platte hindurch am Ständerwerk zu verschraubt ist.

    Nachträgliche Reparaturen an den Platten

    Für Beschädigungen an Rigips- Platten gibt es ein spezielles Rigips Reparaturgewebe. Dieses Gewebe ist metallverstärkt und selbstklebend. Nach dem Aufkleben des Gewebes kann die eine Spachtelmasse aufgetragen werden. Falls erforderlich, kann nach der Trocknung eine zweite Schicht Spachtelmasse aufgetragen werden. Nach dem vollständigen Trocknen der finalen Schicht kann die Fläche ggf. nachgeschliffen werden, um der angrenzenden Oberfläche zu entsprechen und ein äquivalentes Oberflächenfish aufgetragen.

    Источники: http://www.t-online.de/heim-garten/bauen/id_80709478/trennwand-aus-gipskartonplatten-einfach-selbst-ziehen.html, http://www.bauhaus.info/ratgeber/bauen-sanieren/trockenbauwaende-stellen, http://www.hausbaumagazin.at/rigipswand-selber-aufbauen-so-geht-es-richtig/

  • HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here