Wie viele ahorn arten gibt es

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    Wie viele ahorn arten gibt es

    Spitzahorn (Acer platanoides L.)

    Namen: deut.: Feldahorn, Maßholder; engl. common maple, field maple; frz.: érable champetre; schwed.: naver, Naverlönn, dänisch: Navr

    Familie: Aceráceae – Ahorngewächse

    Blütezeit: Mai bis Juni

    Namen: deut.: Bergahorn, frz.: erable sycomore, ital.: acero di monte, engl.: maple sycomore

    Familie: Aceráceae – Ahorngewächse

    Namen: deut.: Spitzahorn, frz.: erable plane, ital.: acero riccio, engl.: norway maple

    Familie: Aceráceae – Ahorngewächse

    Blütezeit: April bis Mai

    Die Familie der Ahorngewächse zeichnet sich dadurch aus, daß die Blätter der Pflanzen gegenständig sind, also jeweils zwei Blätter sich gegenüberstehend an einem Ast wachsen, und keine Nebenblätter vorhanden sind. Die Blüten sind radiär und vier- bis fünfzählig (einheimische Arten fünfzählig), also mit jeweils 4 (bzw. 5) Kelch- und Kronblättern ausgestattet, haben meistens 8 Staubblätter und immer 2 Griffel (daher trägt jeder Blütenstengel zur Fruchtreife auch eine geflügelte Spaltfrucht mit 2 Samen). Die Blüten werden von Insekten und dem Wind bestäubt und vom Wind verbreitet – wer wirft nicht gerne die propellerartig sich drehenden Samen in die Luft und beobachtet ihren Flug zur Erde.

    Der Feldahorn – Acer campestre L. – (Bilder rechts und links) ist ein klein bleibender, langsam wachsender Baum mit knorrigem Stamm und rundlicher Krone oder (vor allem in Hecken) ein Strauch. Man findet den bis zu 150 Jahre alt werdenden Baum vor allem in Hecken, lichten Wäldern und sonnigen Abhängen.

    Das Verbreitungsgebiet liegt vorwiegend in Nord- und Mitteleuropa. Er tritt jedoch auch in Nordafrika, Kleinasien und dem Kaukasus auf, wohingegen er in Skandinavien nicht vorkommen soll.

    Die dicke, braune Borke ist durch Längs- und Querrisse gegliedert und oftmals mit Korkleisten versehen. Die oliv-bis gelbbraunen Zweige führen, ebenso wie die Blattstiele, Milchsaft.

    Die Blätter sind recht robust wie man auf dem nebenstehend abgebildeten eingescannten Zweig erahnen kann. Sie sind meist nicht so spitz wie die Blätter rechts, sondern stumpfkerbig gelappt. Die Stiele der unterseits meist weichhaarigen Blätter sind oft rötlich und zwischen 5 und 10 Zentimetern lang. Die Herbstfärbung der Blätter ist gelb oder rot.

    Das Holz des Feldahorns rötlich, sehr hart (wie bei allen Ahornen) und elastisch und daher bei Schnitzern beliebt.

    Die Blüten des Feldahorns stehen in Rispen. Sie erscheinen mit dem Laub. Die Blüten aller mir bekannten Ahornarten sind recht unscheinbar, wie an der eingescannten Blüte eines Spitzahorns und den Zeichnungen des nächsten Absatzes vielleicht zu erkennen ist. Trotz ihres relativ unspektakulären Aussehens sind die Blüten des Ahorns ein wichtiger Pollenlieferant für beispielsweise die Mauerbiene, für Hummeln und viele Schmetterlinge.

    Feld- und Spitzahorn haben zwittrige Blüten (Zeichnung links), das heißt, daß sich Staubblätter (männlich) und Griffel (weiblich) jeweils in einer Blüte befinden. Bei dem Bergahorn ist das anders. Er hat weibliche und männliche Blüten (Zeichnung rechts, männliche Blüte links, weibliche Blüte rechts), diese jedoch am gleichen Baum und in einem Blütenstand. In aller Regel befinden sich hierbei die männlichen Blüten weiter vorne (bzw. unten, siehe Zeichnung in der Tabelle), die weiblichen Blüten näher zum Blütenstandstengel. Es gibt Aussagen, daß alle heimischen Ahornarten sowohl zwittrige als auch eingeschlechtige Blüten haben, ich persönlich kann dies weder be- noch widerlegen.

    Der Bergahorn – Acer pseudoplatanus L. – ist ein Baum mit glatter, graubraun bis graugelber Borke, die später rötliche Flecken bekommt und von der sich flache Schuppen ablösen. Seine Blattstiele führen, im Gegensatz zu denen des Feldahorns keinen Milchsaft. Sie sind oben dunkelgrün, unterseits graugrün und können bis 20 Zentimeter lang und breit werden, ihre Größe variiert jedoch stark. Im Herbst färben sich seine Blätter goldgelb. Die Blüten wachsen in hängenden Traubenrispen (siehe Zeichnung in der Tabelle unten) und erscheinen während des Laubaustriebes im Mai. Die Früchte des Bergahorns reifen, im September / Oktober und sind damit geringfügig später dran als die des Feldahorns, dessen Früchte im September ausgereift sind.

    Der Bergahorn kommt in den Gebirgen von Mittel-, Süd- und Südosteuropa sowie im Kaukasus vor. Er bevorzugt feuchte, tiefgründige und nährstoffreiche Böden in kühl luftfeuchten, halbschattigen Lagen. Man findet ihn bevorzugt in montanen, buchenreichen Mischwäldern und in schattigen Schluchtwäldern. In den Alpen steigt er im subalpinen Fichtenwald bis in 1700m Höhe. Er ist empfindlich gegen Staunässe.

    Als Straßen-, Park- und Gartenbaum ist er verbreitet und er wird auch forstlich angebaut. Sein glänzend weißes Holz ist sehr hart.

    Auch der Spitzahorn – Acer platanoides L. – hat ebenfalls sehr hartes, glänzend weißes Holz. Die Borke seines Stammes ist zunächst grau und glatt, später dunkelgau und längsrissig. Die glänzend braunen und kahlen Zweige führen in der Jungend Milchsaft. Von den heimischen Ahornarten können seine Blätter den längsten (bis 17 cm langen) Stiel haben. Die Spreite der Blätter ist normalerweise länger als breit. Die Blätter auf beiden Seiten schwach glänzend und von hellerem Grün. Im Herbst werden sie gelb mit einer Tendenz zum Roten.

    Die Blüten des Spitzahorns erscheinen im April-Mai vor dem Laubaustrieb.

    Dieser Ahorn ist in weiten Teilen Europas, des Kaukasus und Kleinasiens verbreitet. Man findet ihn von der Ebene bis in die mittleren Gebirgslagen z.B. der Alpen (bis in 1100 m Höhe) in Laubmischwäldern (Eichen-Hainbuchenwald, Eichen-Ulmen-Auwald, Linden-Ahornwald und Schluchtwälder). Auch er bevorzugt frische bis feuchte Böden mit gutem Nährstoffangebot, beispielsweise lockere Lehmböden. Wie der Bergahorn erfährt der Spitzahorn eine Verbreitung durch den Menschen als Straßen-, Park- und Gartenbaum.

    In der folgenden Tabelle sind die drei wichtigsten Unterscheidungskriterien der drei heimischen Ahornaten kurz dargestellt. Den Feldahorn kann man in seiner Strauchform zudem sicher von den beiden anderen, ausschließlich baumförmig wachsenden Ahornen unterscheiden (die Zeichnungen sind überarbeitete Ausschnitte aus Rothmalers Altas der Gefäßpflanzen, die anderen Abbildungen stammen aus Scans).

    Bergahorn (Acer pseudoplatanus)

    Spitzahorn (Acer platanoides)

    Feldahorn (Acer campestre)

    Bei der Frucht des Bergahorns stehen die Flügel der gelblich bis rötlich geflügelten Nüsschen spitz- oder fast rechtwinklig zueinander.

    Beim Spitzahorn bilden die häutigen Flügel der Früchte gegeneinander einen stumpfen Winkel und sind leicht nach oben gebogen.

    Die Teilfrüchte des Feldahorns stehen waagerecht oder beinahe waagerecht ab und färben sich während der Fruchtreife rötlich.

    Die Blätter des Bergahorns sind am Rande leicht gesägt. Darin unterscheiden sie sich deutlich von den Blättern der anderen beiden Ahornarten.

    Der Spitzahorn hat Blätter mit deutlich ausgeprägten Spitzen aber ganzrandigen Blättern. Die Blattränder sind nie gesägt.

    Herbstfärbung des Feldahorns

    Der Feldahorn hat im Unterschied zu den beiden anderen Ahornarten gebuchtete Blätter. Es gibt keine Spitzen oder gesägte Ränder. Eine Besonderheit an diesem Baum ist, daß die Blätter auf der Unterseite samtig behaart sind.

    Hängender Blütenstand des Bergahorns, der sich darin von den

    stehenden Blütendständen von Spitzahorn

    und Feldahorn unterscheidet.

    Die Ahorne waren im Jahre 1995 in Deutschland Baum des Jahres wegen ihres wertvollen Holzes. Das gelblich- bis rötlichweiße Holz wird gerne für Drechslerarbeiten, Furniere, Möbelfronten, Holzblasinstrumente, Klaviere, Flügel sowie Walzen, Gleithölzer und Waggons verwendet. Meine Mutter hat einen Küchenboden aus Ahorn der in der Tat recht widerstandsfähig ist.

    Der Feldahorn ist auch als solcher ein widerstandsfähiger Geselle. Er verträgt Rückschnitt da er recht gut aus Wurzel und alten Zweigen neu austreiben kann, er verträgt das Stadtklima mit seinen Abgasen und er kommt mit einem gewissen Maß an Bodenversalzung (Winterstreuung) klar.

    Neben der Bedeutung des Feldahorns als Futterpflanze für verschiedene Insekten sollte auch seine Beliebtheit bei verschiedenen Vögel (Futter und Nistplatz) nicht ganz unerwähnt bleiben. Mir persönlich gefallen die samtweich behaarten Blattunterseiten.

    Die Ahornarten gehören zu den Bäumen, bei denen Mastjahre vorkommen. Typischerweise liegen die Abstände zwischen diesen beim Ahorn bei drei bis vier Jahren. Die Mastjahre hängen vom Assimilateüberschuß ab, der nur in gewissen Zeitabständen abhängig vom Standort zur Verfügung steht. Es handelt sich außerdem um eine Strategie, um in bestimmten Zeitabschnitten einen Bestand von Jungpflanzen zu erzeugen, der beim Absterben der Mutterpflanzen und dem damit einhergehenden Aufreißen der Vegetationsdecke zu erwachsenen Pflanzen heranwachsen kann. Im Normalfall treten Mastjahre in unregelmäßign Abständen auf, wo sie heutzutage fast ständig auftreten muß man sie als Symptom des Waldsterbens deuten.

    Die Gattung Acer ist aus dem Tertiär belegt und fand sich dort in den nördlicheren, sommergrünen Laub- und Nadelmischwäldern der arctotertiären Flora.

    Ahornbaum (Acer) – Standort, Pflege & Arten

    Einer der beliebtesten Bäume Deutschlands ist wohl der Ahornbaum. Er hatte schon sehr früh eine große Bedeutung: Die Ruhe, die er ausstrahlt, sollte dazu dienen, böse Geister fernzuhalten. Daher war er in vielen Gärten als Hausbaum zum Schutz vor Eindringlingen zu finden. Diese besondere Symbolik hat der Ahornbaum bis heute behalten, denn noch immer ist die edle Pflanze für zahlreiche Gärtner der ganze Stolz. Insbesondere im Herbst wird der Ahornbaum zur Augenweide, wenn er sich in verschiedenen Rot- und Gelbtönen zeigt. Aber wo ist eigentlich der perfekte Standort für einen Ahornbaum und wie wird er richtig gepflegt?

    Verschiedene Arten des Ahornbaums

    Ahornbäume gibt es nahezu überall auf der Welt, sodass insgesamt etwa 150 Arten bekannt sind. Hierzulande sind vor allem hohe Exemplare zu finden, die nicht selten höher als 20 Meter werden. Sie können mehrere Jahrhunderte alt werden. Man findet in Deutschland vor allem folgende Arten:

    Dabei ist der Spitzahorn eher klein, denn er wird nur 15 Meter groß. Dafür ist er im Herbst besonders schön anzusehen, da sein Laub dann viele knallige Gelb- und Rottöne aufweist. Der japanische Ahorn ist eine Sonderform, der als Zierpflanze in vielen Vorgärten zu sehen ist. Schon sein Sommerlaub ist von einer intensiven dunkelroten Farbe gekennzeichnet.

    Blätter, Blüten und Früchte des Ahorns

    Eine Besonderheit des Ahorns sind seine auffälligen handförmigen Blätter, die fünf bis sieben einzelne Lappen besitzen, welche sich lang zuspitzen. Dadurch erinnern sie an die Finger einer Hand. Je nachdem, für welche Art man sich entscheidet, sind die handförmigen Blätter stark oder weniger stark eingeschnitten. Wird ein Blatt verletzt, ist ein austretender Milchsaft zu beobachten. Die Oberseite der Ahornblätter besitzt einen ganz leichten Glanz. In der Blütezeit stehen die Blüten des Ahorns aufrecht in Blütentrauben.

    Es gibt neben zwittrigen Blüten auch Varianten, die nur dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht angehören. Die gelblich-grüne Farbe der Blüten fällt zur Blütezeit von April bis Mai besonders ins Auge. Danach bilden sich kleine Nüsschen als Früchte, die paarweise geflügelt sind. Die Frucht wird als Spaltfrucht bezeichnet, weil der Fruchtknoten beim Reifen gespaltet wird. Die einzelnen Teilfrüchte sind sehr flach und besitzen eine kaum merkliche Wölbung. Die Fruchtschale ist auch im Inneren kahl. Die Vermehrung des Ahorns erfolgt über die Samen dieser Früchte, die durch den Wind verteilt werden.

    Der richtige Standort und der optimale Boden

    Bei der Standortwahl für den Ahorn ist nur wenig zu beachten. In der Natur kommen Ahornbäume vor allem in locker besiedelten Mischwäldern vor und stehen gern am Waldrand. Die Witterungsverhältnisse der gemäßigten Breitengrade sind ideal, doch auch in Höhenlagen bis zu 800 Meter gedeihen die prächtigen Bäume. Am besten wird der Ahorn an einem sonnigen bis halbschattigen Plätzchen gepflanzt. Ahornbäume haben nur wenige Ansprüche, was den Boden betrifft, denn sie können sich leicht an gegebene Verhältnisse anpassen. Sie kommen sowohl mit leicht saurem als auch mit leicht alkalischem, sprich kalkhaltigem Boden zurecht. Ideal ist es, wenn der Boden Wasser speichern kann und viele Nährstoffe besitzt. Junge Bäume sollten an einem Ort gepflanzt werden, der vor Wind geschützt ist. Staunässe ist zu vermeiden. Ein Lehmboden mit einer Struktur, die ein wenig krümelig ist, hat sich in der Vergangenheit für die meisten Ahornbäume als optimal erwiesen.

    Während langer Trockenperioden ist Gießen angesagt

    Einige trockene Tage können dem Ahorn nichts anhaben, längere Trockenperioden jedoch schon. Dann zeigen sich häufig Blattflecken. Möglich ist auch, dass einige Triebe oder Äste vertrocknen und absterben. Daher ist der Ahorn während dieser Zeit unbedingt zu gießen, idealerweise direkt auf den Wurzelballen. Nässe auf den Blättern sollte vermieden werden, da sie sonst in der Sonne verbrennen könnten. Als optimaler Gießzeitpunkt ist der Abend zu nennen. Es ist jedoch darauf zu achten, dass der Baum nicht übergossen wird, denn Staunässe verträgt der Ahorn nicht.

    Düngen im Frühsommer

    Im Mai oder Juni sollte der Ahorn gedüngt werden. Hierfür bietet sich ein mineralischer Depotdünger wie zum Beispiel Blaukorn an. Solche Langzeitdünger lösen sich durch die Feuchtigkeit im Boden nur langsam auf, sodass sie nicht vom Regen weggespült werden können. Es genügt für die komplette Wachstumsperiode, den Ahorn nur einmal zu düngen.

    Der Pflegeaufwand nimmt im Herbst zu

    Der Ahorn zählt zu den Bäumen, die sehr viel Laub tragen, welches sie dann im Herbst Stück für Stück verlieren. Daher benötigt der sonst sehr pflegeleichte Baum im Herbst etwas mehr Pflege, denn das fallende Laub sollte geharkt werden. Im Frühjahr hilft eine Portion Mulch auf dem Boden dagegen, dass der Boden zu schnell austrocknet.

    Ahornbäume richtig schneiden

    Es ist nicht notwendig, den Ahorn regelmäßig zu verschneiden, denn meist besitzt der Baum schon von Natur aus eine regelmäßige Wuchsform. Wer seinen Ahorn jedoch als Kübelpflanze ziehen möchte oder verhindern will, dass der Baum zu groß wird, kommt nicht daran vorbei, den Baum zu beschneiden. Dies sollte jedoch nicht im Herbst oder im Winter vorgenommen werden, da die Schnittstellen sehr anfällig für Krankheiten oder Pilze sind. Deshalb ist es besser, im Sommer nur einzelne Triebe herauszuschneiden, um die Wuchsform oder die Höhe zu korrigieren.

    Überwinterung

    Die Überwinterung eines Ahorns ist meistens kein Problem, da die Pflanzen winterhart sind und auch sehr niedrige Temperaturen dem Baum nichts anhaben können. Allerdings sollten junge Pflanzen ebenso wie Topfpflanzen im Winter geschützt werden. Bei Jungpflanzen, die in der Erde wachsen, sollte der Stamm zunächst mit Erde oder Laub an gehäufelt werden. Zusätzlich kann der Boden mit Stroh, trockenen Blättern oder Reisig abgedeckt werden. Kübelpflanzen, die einen großen Topf besitzen, sollten an einer geschützten Hauswand überwintern. Nur Ahornbäume mit sehr kleinen Töpfen müssen an einen kühlen Platz gestellt werden, der überwiegend frostfrei ist. Ideal hierfür sind Temperaturen von zwei bis sechs Grad Celsius.

    Schädlinge und Krankheiten beim Ahorn

    Prinzipiell ist der Ahorn ein robuster Baum, der nicht anfällig für Schädlinge oder Krankheiten ist. Dies gilt jedoch nur bei optimalen Standortbedingungen. Ist der Boden zu trocken oder zu nass, nimmt auch die Anfälligkeit des Ahorns für Krankheiten zu. Bei trockenem Boden ist der Ahorn zum Beispiel anfällig für Mehltau, der sich durch mehlige Flecken auf den einzelnen Blättern äußert. Trockene Blattspitzen lassen zudem darauf schließen, dass der Standort zu windig ist und daher eine Blattspitzendürre aufgetreten ist.

    Im Juli und August wird der Ahorn hin und wieder von Blattläusen befallen. Hier helfen entsprechende Mittel, die saugende Insekten vernichten. Bei schwachen Pflanzen, die auf einem nährstoffarmen Boden gepflanzt wurden, sind manchmal Spinnmilben zu beobachten. Dann ist es notwendig zu düngen und den Baum mit einem Pflanzenschutzmittel einzusprühen. Insofern der Standort zu nass ist, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Pilzbefall. Das äußert sich zum Beispiel durch absterbende Zweige. Die betroffenen Stellen sollten großzügig abgeschnitten werden. Um die Ursache zu bekämpfen, ist ein Standortwechsel oder zumindest eine Entwässerung des Bodens unumgänglich.

    FAQ – Die häufigsten Fragen

    Ist der Ahornbaum ein Flachwurzler oder ein Tiefwurzler?

    Das Wurzelwerk des Ahornbaums ist flach und breit. Es breitet sich tellerförmig unter der Erde aus.

    Der Ahornbaum gilt nicht als giftig, die jungen Triebe können sogar zu Gemüsegerichten verarbeitet werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, aus dem Blutungssaft Sirup, Essig oder Wein herzustellen.

    Wann und wie schneidet man den Ahornbaum?

    Da der Ahornbaum nicht gut schnittverträglich ist, sollte er am besten überhaupt nicht geschnitten werden. Sofern sich ein Rückschnitt trotzdem nicht vermeiden lässt, sollte er im Spätsommer erfolgen.

    Wann und wie pflanzt man den Ahornbaum? Kann er umgepflanzt werden?

    Der beste Zeitpunkt zum Pflanzen ist im Frühjahr. Der Boden sollte 50 Zentimeter tief aufgelockert werden. Lehmige Erde muss mit Sand aufgewertet werden, damit sie durchlässiger wird. Der Standort sollte so ausgewählt werden, dass der Baum später nicht noch einmal umgepflanzt werden muss, denn dadurch wird der Ahorn oft krank.

    Wann beginnt der Ahornbaum, sein Laub zu verfärben?

    Meist färben die ersten Ahornbäume schon im September ihr Laub. Es wird erst gelb, später orange und anschließend leuchtend rot.

    Wann bekommt der Ahornbaum Blätter?

    Der Ahorn beginnt in der Zeit von März bis April auszutreiben und bekommt dann seine ersten Blätter.

    Die Blütezeit des Ahorns ist von April bis Mai.

    Die geflügelten Spaltfrüchte bildet der Ahornbaum in der Sommerzeit.

    Wie viele Ahorn-Arten gibt es?

    Es gibt etwa 150 bis 200 verschiedene Ahorn-Arten.

    Wie teuer ist ein Ahornbaum?

    Je nach Art und Sorte kostet ein junger Ahornbaum zwischen 20 und 70 Euro.

    Wie wird der Ahornbaum überwintert?

    Der Ahornbaum ist winterhart. Nur junge Bäume sollten zusätzlich geschützt werden.

    Für welche Einsatzzwecke wird Ahornholz verwendet?

    Da Ahornholz eine hervorragende Stabilität bietet, wird es gerne für den Möbelbau eingesetzt.

    Welche Tiere leben auf dem Ahornbaum?

    Dank ihrer zahlreichen Blätter, Knospen, Früchte und Samen sind Ahornbäume ein bedeutender Lebensraum für zahlreiche Tiere. Dazu gehören Käfer, Mäuse, Eichhörnchen, Rothirsche, Rehe, Schmetterlinge und Vögel.

    Welcher Dünger ist für den Ahornbaum geeignet?

    Am besten düngt man den Ahorn im Frühjahr mit Depotdünger. Dann sind keine weiteren Düngergaben mehr notwendig.

    Wie alt wird ein Ahornbaum?

    Der Ahorn kann bis zu 500 Jahre alt werden.

    Wie groß kann der Ahornbaum werden?

    Ein Ahornbaum kann eine Höhe von 25 bis 30 Metern erreichen.

    Wie schnell wächst der Ahornbaum?

    Junge Ahornbäume wachsen schnell. Später verlangsamt sich das Wachstum.

    Wie sieht der Ahornbaum aus?

    Der Ahornbaum hebt sich durch das typische Ahornblatt mit fünf zugespitzten, gezackten Blättern und seine geflügelten Früchte von anderen Bäumen ab.

    Wie viel Wasser benötigt ein Ahornbaum?

    Im Sommer benötigt der Ahorn viel Wasser, weshalb junge Ahornbäume zusätzlich gewässert werden sollten. Später genügen die normalen Regenfälle.

    Wo kommt der Ahornbaum her?

    Der Ahornbaum ist ein einheimischer Baum, der in ganz Europa verbreitet ist.

    Welcher Standort ist für den Ahornbaum ideal?

    Der Standort sollte möglichst windgeschützt sein.

    Der Ahorn ist ein Baum, der für fast jeden Garten und Geschmack geeignet ist. Es gibt viele verschiedene Sorten, sodass unterschiedliche Blattformen, Laubfarben und auch Größen möglich sind. Einige Ahornbäume, speziell der japanische Ahorn, bezaubern schon im Sommer mit ihrem prächtigen roten Laub. Diese Sorten werden daher auch in Deutschland immer beliebter. Begehrt sind die Ahornbäume auch deshalb, weil ihr Laub im September und Oktober sehr bunt ist. All diese Vorteile können Gärtner genießen, ohne dass der Ahornbaum viel Pflege oder Aufwand verursacht. Die robusten Ahornbäume sollten daher als imposante Schattenspender in keinem Garten fehlen.

    Artikelbild: © CJ Nattanai / Shutterstock

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    Lateinischer Name: Acer

    Anzahl der Arten: ca. 150 Ahornarten

    Verbreitungsgebiet: Nord-, West-, Zentral- und Südosteuropa bis Kleinasien, Nordamerika

    Früchte: Flügelfrüchte 5-10cm breit mit waagerechten Flügeln

    Alter: bis 500 Jahre

    Eigenschaften der Rinde: grau, glatt, mit flachem Muster

    Eigenschaften des Holz: hart, fest, eignet sich als Bauholz

    Standorte des Baumes: Flusstäler, Parkbaum

    Blatt: Blätter 10-15 cm lang, typische Ahornform mit fünf zugespitzten, gezackten Blättern; Oberseite hellgrün, Unterseite leicht blasser

    Interessantes über den Ahornbaum

    Zur Pflanzengattung der Ahorne (Acer) gehören die drei am häufigsten vorkommenden Arten Bergahorn, Feldahorn und Spitzahorn. Der in Europa beliebte Allenbaum eignet sich wegen seiner guten Stabilität hervorragend als Möbelholz. In Nordamerika wird der Zucker-Ahorn zur Gewinnung von Ahornsirup genutzt. Dafür schlägt man in die Rinde des Baums eine kleine Schneise, um den auslaufenden Saft mit Schläuchen aufzufangen. Pro Woche kommt man so pro Ahornbaum auf eine Menge von etwa 25 Litern.

    Die charakteristische Form des Ahornblatts und die geflügelten Ahornfrüchte sorgen für einen hohen Wiedererkennungswert, weshalb Ahornbäume besonders in Deutschland zu den wohl bekanntesten Bäumen überhaupt gehören. In Europa sind sie mit Ausnahme der nördlichen Gebiete von Skandinavien praktisch überall heimisch. Daneben findet man Ahorne auch in Kleinasien und wie eben schon erwähnt in Nordamerika.

    Für Kanada stellt der Ahornbaum sogar ein nationales Symbol dar. Auf der Nationalflagge ist ein rotes Ahornblatt abgebildet, welches die weitläufige Natur Nordamerikas symbolisiert und repräsentiert.

    Источники: http://www.amleto.de/pflanzen/acer_cam.htm, http://www.heimhelden.de/ahornbaum, http://www.biologie-schule.de/ahorn-steckbrief.php

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