Wie legt man laminat

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    Anleitung: Click-Laminat verlegen

    Ob modern, rustikal, edel oder puristisch: Ein Laminatboden ist die ideale Grundlage für jeden Wohnstil. Inzwischen wird der hochwertige Click-Laminatboden in vielen verschiedenen Qualitätsstufen und unterschiedlichen Dekoren angeboten. Neu sind zum Beispiel die Fliesenoptik und dunklere Holzfarben, wie Mahagoni. Laminat lässt sich individuell auf den Stil des jeweiligen Wohnbereichs abstimmen. Mit dem passenden Material und der richtigen Verlege-Technik wird sogar der Schall des Trittes gedämpft. Auch als Oberfläche für eine Warmwasser-Fußbodenheizung ist es geeignet.

    Laminatböden werden generell schwimmend verlegt. Daher sind sie auch in Mietwohnungen verlegbar und können rückstandslos wieder entfernt werden. Gerade Click-Laminat lässt sich schnell, einfach und mit wenigen Werkzeugen verlegen. Das macht es zum beliebten Bodenbelag, den jeder selber ohne Hilfe verlegen kann.

    Inhaltsübersicht: Click-Laminat verlegen

    Benötigte Werkzeuge

    • Abstandskeile
    • Schlagholz
    • Hammer
    • Zieh- oder Zugeisen
    • Säge (Stichsäge, Kapp- und Gehrungssäge, Laminatschneider)
    • Zollstock
    • Bleistift
    • Winkelschmiege
    • Schneidlade

    Bevor Sie beginnen, überprüfen Sie bitte, ob alle benötigten Werkzeuge und Hilfsmittel vorhanden sind. Oft bieten Baumärkte auch eine Mietung kompletter Sets zur Verlegung von Laminat an. Wer handwerklich versiert ist, kann sich das ein oder andere Hilfsmittel aber auch selber herstellen. Eine Übersicht und Erläuterung zu einzelnen Werkzeugen gibt es in unserer Übersicht Werkzeuge zur Laminatverlegung

    Wichtige Tipps zur Verlegerichtung von Laminat

    Vor der Verlegung von Laminat sollte die Verlegerichtung gut bedacht werden. Diese richtet sich nach unterschiedlichen Kriterien, welche einerseits wichtig sind, sich anderseits aber auch nach dem persönlichen Geschmack richten.

    • In erster Linie sollte die Form des Raumes Einfluss auf die Verlegerichtung haben. Gerade lange und schmale Räume können durch quer verlegtes Laminat breiter und größer wirken. Weist der Raum eher eine quadratische Form auf, spielt dieser Punkt eine untergeordnete Rolle.
    • Einen weiteren wichtigen Einfluss haben Fenster und der damit verbundene Lichteinfall. Damit die langen Fugen im Laminat so wenig Schatten wie möglich werfen, sollten sie längst zum Lichteinfall oder anderen großen Lichtquellen verlegt werden.
    • Neben den vorgegeben Punkten, wie Lichteinfall und Form des Raumes, spielt auch der persönliche Geschmack eine Rolle. Viele Menschen empfinden einen Raum einladener, wenn Laminat in Laufrichtung zur Tür liegt.

    Vorbereitung und Untergrund

    Der Untergrund zur Laminatverlegung muss fest, trocken und eben sein. Größere Unebenheiten können mit Fließspachtel ausgeglichen werden. Dazu bitte die Trocknungszeiten beachten und notfalls die Restfeuchte mit einem Messgerät prüfen.

    Grundsätzlich sollte vor der Verlegung eine Dampfsperre ausgelegt werden. Diese gibt es als große Folien oder Rollenware. Wird der Boden mit mehreren Bahnen ausgelegt, müssen diese mit Überlappung gelegt und mit Klebeband abgedichtet werden. Die Dampfsperre verhindert, dass aufsteigende Nässe oder austretende Restfeuchte in das Laminat gelangen und dieses beschädigen.

    Laminat ist ein sehr harter Bodenbelag, der jedes Geräusch an den Boden weiter gibt. Dieses wird mit einer entsprechenden Trittschalldämmung verhindert. Diese dämpft die Laufgeräusche, verhindert ein Kratzen auf dem Estrich und gleicht leichte Unebenheiten bis 2 mm aus. Bei einer verlegten Fußbodenheizung ist auf eine entsprechende Eignung zu achten.

    Erste Reihe an der Wand ausrichten

    Ist die Wand gerade, kann die erste Reihe Laminat direkt gelegt werden. Mit Abstandskeilen wird dabei die Dehnungsfuge von etwa 10 mm eingerichtet und das Laminat auch seitlich fixiert. Zur Kontrolle die ersten Reihe mit einem Richtscheit auf einen gerade Verlauf prüfen. Das ist wichtig, damit sich der Druck gleichmäßig auf die Abstandskeile verteilt und weitere Reihen problemlos gelegt werden können. Ist die erste Reihe nicht gerade, kommt es beim Anfügen weiterer Paneelen zu Spannungen an den Click-Verbindungen. Diese führen zu Lücken an den Stößen, welche später das Eindringen von Schmutz und Nässe begünstigen.

    Weitere Reihen verlegen

    Liegt die erste Reihe gerade und ist sie mit Abstandskeilen fixiert, kann die zweite Reihe gelegt werden. Ist das Reststück der ersten Reihe mindestens 20 cm, wird damit die zweite Reihe wieder begonnen. Wichtig ist auch hier eine Fixierung mit Abstandskeilen. Diese verhindern, dass sich die Reihe beim Einfügen weiterer Paneelen seitlich verschiebt.

    Für die Verbindung der Paneele gibt es zwei unterschiedliche Varianten.

    Das Klicksystem

    Paneele rasten durch eine Klemmwirkung ein und werden gerade durch einen Schlag ineinander gefügt. Diese Verbindung ist für den einmaligen Gebrauch gedacht und nur schwer wieder zu lösen.

    Das Locksystem

    Bei diesem System werden die paneele schräg von oben eingeführt und rasten durch leichten Druck nach unten ein. Dieses Locksystem erlaubt eine mehrfache Verwendung. Wer vorsichtig arbeitet, kann diese Verbindung ohne Beschädigung wieder lösen und weiter verwenden. Das Locksystem ist inzwischen das Gebräuchlichste und wird oft mit der Bezeichnung Click-System gemeint.

    Arbeiten mit dem Zieheisen

    Die Längsseite der Paneele wird je nach Verbindung schräg eingeführt oder mit dem Schlagholz und Hammer knapp neben dem bereits vorhandenen angesetzt. Zeitlich erfolgt die Verbindung immer mittels Schlagholz. Ist das letzte Stück erreicht, fehlt der Platz um mit dem Schlagholz zu arbeiten. In dem Fall wird das Ziehholz eingesetzt. Dazu wird die breitere Seite hinter das Laminatstück angesetzt und dieses, mit einem Schlag auf den vorderen Absatz, bündig heran gezogen. Die breite Anlagefläche des Zieheisens verhindert dabei große Beschädigungen des Laminats. Dennoch sollte sehr vorsichtig damit gearbeitet werden. Das Zieheisen besteht aus einem schweren Stück Metall und ein unbeabsichtigter Absturz kann bereits verlegtes Laminat beschädigen.

    Aussparungen im Click-Laminat

    Bei Unterbrechung der Reihen durch Rohre oder Raumteiler sollte das Laminat-Paneel auf die richtige Länge zugeschnitten und erst dann die Aussparung eingezeichnet werden. Bei Heizungsrohren werden dazu die Löcher angezeichnet und mit Dehnungsfuge entsprechend groß gebohrt. Danach erfolgen schräge Schnitte aus der Bohrung zum Rand. Es entsteht ein Dreieck, welches sich hinter mit Leim wieder anfügen lässt. Die Dehnungsfugen werden später mit einer passenden Rosette überdeckt.

    Ist so das ganze Laminat verlegt, werden alle Abstandskeile wieder entfernt und die Sockelleisten montiert. Damit ist ein Laminatboden sofort begeh- und nutzbar.

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    Redaktion Heimwerker.de , d. 11-05-17 10:39 :

    Hierzu beginnst Du ganz normal die erste Reihe und legst das Reststück am Ende zur Seite.

    Die zweite Reihe beginnst Du mit einem mittig geteilten Laminatstück, legst die Reihe aus und das Reststück wieder zur Seite.

    Für die dritte Reihe nimmst Du nun das Reststück der ersten Reihe. Die vierte beginnst Du mit dem Reststück der zweiten Reihe. So arbeitest Du Dich immer im Wechsel vorwärts und hast einen größtmöglichen Versatz. Ein zusätzlicher verschnitt fällt dabei nicht an.

    Dein Team von heimwerker.de

    Florian , d. 02-05-17 13:30 :

    Was mache ich denn am besten wenn der Raum fast exakt so breit ist wie 3 volle Dielen (ca. 3cm schmäler ist der Raum). An den Türöffnungen aber ist er ca. 5-7cm breiter als 3 Dielen. Welches Muster mache ich da am besten und mit welchem fange ich an? Denn irgendwie klappt das nicht mit dem wilden Verband oder ich bin zu blöd. denn das Endstück passt eigentlich immer als Anfangsstück in der gleichen Reihe

    Redaktion heimwerker.de , d. 21-03-17 07:33 :

    Türzargen werden bestenfalls gekürzt und das Laminat unter die Zarge geschoben. Das sieht sehr ordentlich aus. Ist ein Kürzen nicht möglich, kann die Dehnfuge mit speziellem Silikon verschlossen werden. Dieses gibt es in unterschiedlichen Farben und zu fast jedem Laminat passend.

    Dein Team von heimwerker.de

    Bernd , d. 15-03-17 08:59 :

    Danke für die Anleitung.

    Wie ist bei einer Tür zu verfahren? Da ist ja meistens eine Metallschiene als Abschluß.

    Eine Dehnungsfuge sieht sehr häßlich aus.

    Redaktion Heimwerker.de , d. 13-03-17 11:59 :

    Dein Team von heimwerker.de

    Karsten , d. 10-03-17 11:08 :

    Ich habe Nadelholz liegen und möchte darauf cliklamienat legen ist das möglich?

    Lukas , d. 26-03-16 13:28 :

    Danke für den ausführlichen Artikel. Zieheisen kannte ich gar nicht, ich denke das wird mir beim Umzug die Arbeit sehr erleichtern!! 🙂

    jörg , d. 02-02-16 09:11 :

    Sehr hilfreich, wenn man Laminat selber verlegen möchte und dies vorher noch nie gemacht hat.

    Redaktion – heimwerker.de , d. 01-02-16 08:40 :

    Wird Laminat belastet, gibt es an den Fugen nach, welche sich nach unten mit ein Spalt öffnen. Lässt die Belastung nach, hebt sich das Laminat und der kleine Spalt schließt sich wieder. Mit Trittschalldämmung funktioniert das, da diese eine glatte Oberfläche hat. Auslegware besitzt Fasern, welche sich unter Belastung im Spalt der Fuge verklemmen können. Damit kann die Fuge nicht wieder in ihre Ausgangsposition zurück und die Fuge wird strapaziert.

    Dein Team von heimwerker.de

    Dieter , d. 27-01-16 14:46 :

    kann ich, statt Trittschalldämmung die alte Auslegeware drinlassen? Laminat soll im Eigenheim, ohne Keller im Erdgeschoß verlegt werden.

    Redaktion – heimwerker.de , d. 13-10-15 10:59 :

    Prinzipiell sollte bei der Verlegung die Seite mit der sichtbaren Klickverbindung in den Raum zeigen und sich die nächste Reihe von oben einlegen lassen. Die Seite, auf der von oben nur der Aufdruck, aber nicht die Klickverbindung sichtbar ist, zeigt zur Wand.

    Dein Team von heimwerker.de

    Andreas Pfitze , d. 13-10-15 10:48 :

    Die erste Reihe beim Verlegen: Welche Längsseite des Panneels sollte zur Wand zeigen? Ist wichtig, ich finde aber keinen Hinweis !

    Andreas Schuchard , d. 26-05-15 18:39 :

    für die jenigen unter ihnen die sich das nicht Selbst zu trauen kann ich ihnen gerne eine Firma empfelen.

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    Wie legt man laminat

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    Wir zeigen Dir, wie Du Laminat verlegst und worauf Du bei der Verlegung von Laminat achten solltest.

    Laminat wird immer schwimmend verlegt. Damit ist gemeint, dass die Dielen nicht mit dem Untergrund verbunden werden. Außen am Rand bekommen die Dielen eine Dehnungsfuge zu den Wänden, um bei Temperaturschwankungen Längenausdehnungen ausgleichen zu können. So werden zusätzlich auch Schallbrücken zum aufsteigenden Mauerwerk verhindert.

    Geeignete Untergründe sowie die Verlegebedingungen sind in der nachfolgenden Übersicht aufgeführt. Da die angegebenen Trockenzeiten von klimatischen Bedingungen abhängen, sind diese nur als Richtlinie zu verstehen. Zur Sicherheit rechnet man 2 Wochen hinzu. Als Untergründe nicht geeignet sind: alte Teppichböden, Nadelfilzböden (unhygienisch, teilweise zu weich, fehlende Dampfbremse), Steinholz-Estriche (zu hohe Restfeuchte).

    bremse unbedingt erforderlich

    1) Wenn dieser unbeschädigt ist.

    2) Die Holzkonstruktion muss ausreichend hinterlüftet sein. Beachten Sie auch die Herstellerinformationen auf den entsprechenden Beipackzetteln. Grundsätzlich darf ein Untergrund aus Holz (Spanplatten, Holzdielen usw.) durch Aufbringen anderer Werkstoffe nicht luftdicht geschlossen werden, da sonst unterhalb der Absperrung ein ideales Kleinklima für Mikroorganismen entsteht und diese den Unterboden zerstören. Insofern muss für eine ausreichende Be- und Entlüftung gesorgt werden. Beim Wandanschluss sind Leisten mit Hinterlüftung einzubauen und Durchlässe durch die Fußbodenkonstruktion und den Fußboden herzustellen. Es muss gewährleistet sein, dass der vorhandene Lufthohlraum unterhalb der Konstruktion dauerhaft trocken ist, sodass die Gleichgewichtsfeuchte der Holzkonstruktion zu keiner Jahreszeit gestört ist und somit auf eine PE-Folie als Dampfbremse verzichtet werden kann. Die Verlegung der Dielen erfolgt immer quer zur Verlegung vorhandener Holzdielen als Untergrund.

    Bei größeren Räumen werden Dehnfugen benötigt, welche mittels Übergangsprofil abgedeckt werden:

    • nach 8 m in Richtung der Dielenbreite und nach 10 m in Richtung der Dielenlänge
    • zu angrenzenden Bodenbelägen, unter jeder Tür und bei Raumeinschnürungen
    • bei Bewegungsfugen im Unterboden

    Das brauchst Du für Dein Projekt

    • Laminat
    • Aluminiumband (selbstklebend)
    • Dampfbremsfolie
    • Unterlagsbahn
    • Dicht- und Distanzband
    • Abstandskeile
    • Sockelleisten und Formteile
    • Türstopper
    • Reinigungs- und Pflegemittel
    • Heizkörperrosetten
    • Filzgleiter für Möbelfüße
    • Übergangsprofil

    Schritt für Schritt

    Laminat verlegen – So geht’s!

    Untergrund vorbereiten

    Der Untergrund muss trocken und eben sein. Beachte hierzu auch die Herstellerempfehlungen. Unebenheiten größer als 3 mm pro Meter müssen ausgeglichen werden, z. B. mit einer Fließspachtelmasse.

    Unterlage verlegen

    Verlege je nach Untergrund eine Dampfbremsfolie. Die Bahnen mit einer Überlappung von 10 cm verlegen und die Stöße mit Alu-Dichtband dampfdicht verkleben. An den Rändern die Folie ca. 5 cm nach oben klappen.

    Anschließend verlegst Du zum Ausgleich kleiner Unebenheiten eine Bodenunterlage, welche genau zu Deinem ausgewählten Bodenbelag und Untergrund passt.

    Diese ist als Rollenware oder in Form von Faltplatten erhältlich.

    Dicht- und Distanzband anbringen

    Bei Verwendung einer Unterlage mit integrierter Dampfbremsfolie werden die umlaufenden Ränder am besten mit Dicht- und Distanzband abgedichtet.

    Der enthaltene Distanzschaum wird nach der Verlegung des Bodens entfernt. Das Dicht- und Distanzband wird an zwei Raumseiten verlegt, das einfache Dichtband umläuft den ganzen Raum.

    Boden verlegen

    Vor der Verlegung den Boden mindestens 48 Stunden im Verlegeraum lagern (geschlossene Verpackungen).

    Für die erste Verlegereihe werden die Federn an den Dielen gleichmäßig abgesägt. Bei unregelmäßigem Wandverlauf diesen auf der erste Dielenreihe anzeichnen. Hierzu ein Holzbrettchen durchbohren und einen Stift einsetzen. Die Dielen dann entlang der angezeichneten Linie zusägen.

    Die erste Diele mit der Federseite zur Wand verlegen. Durch das Dicht- und Distanzband werden Dehnfugen von ca. 10 – 15 mm zur Wand gesichert.

    Weitere Dielen werden nun in der ersten Reihe jeweils an der Stirnseite angefügt.

    Die letzte Diele der Reihe wird um 180° gedreht und die benötigte Länge mit dem entsprechenden Wandabstand genau angezeichnet. Das Anzeichnen erfolgt je nach verwendeter Säge auf der Ober- oder Unterseite. Bei Verwendung einer Handsäge sägst Du von der Oberseite her.

    Bei Elektrosägen wird von der Unterseite her gesägt, um Kantenabsplitterungen zu vermeiden. Verwende das passende Sägeblatt.

    Die letzte Bodendiele der ersten Reihe wird nun eingesetzt. Das Reststück kann für den Anfang der nächsten Reihe verwendet werden, sofern das Reststück 30 cm nicht unterschreitet und an der ersten Reihe die Feder nicht abgesägt wurde. Die Stöße sollten mindestens 40 cm versetzt sein. Die Verlegung weiterer Reihen erfolgt entsprechend der Verriegelungs-Technik. Je nach Boden kann es auch hilfreich sein, das Verbinden mit einem Schlagklotz oder Zugeisen zu unterstützen.

    Für die letzte Reihe muss nun die Dielenbreite ermittelt werden. Dazu lege eine Diele auf die vorletzte Reihe deckungsgleich auf und zeichne die benötigte Breite mit Hilfe eines weiteren Dielenstückes auf die Dielen für die letzte Reihe auf. Auch hier muss die Dehnungsfuge zur Wand berücksichtigt werden. Jetzt können die Dielen eingefügt werden. U. U. wird ein Zugeisen für das Zusammenfügen benötigt.

    Verlegesystem „Fold-Down“

    Je nach Produkt unterscheidet sich die Verriegelungs-Technik des Bodens. Beim Verlegesystem „Fold-Down“: 1 An Längsseite ansetzen, 2 nach links beischieben 3 und einschwenken.

    4 Nächste Diele entsprechend ansetzen, beischieben und einschwenken.

    5 Dielenreihe fertigstellen.

    Verlegesystem „Snap“

    Beim Verlegesystem „Snap“: 1 An Längsseite ansetzen, 2 nach links beischieben 3 und einschwenken.

    4 Nächste Diele entsprechend ansetzen.

    5 Mit dem Zugeisen einsetzen.

    Verlegesystem „Angle-Angle“

    Beim Verlegesystem „Angle-Angle“: 1 An Schmalseite ansetzen 2 und einschwenken. Komplette Reihe fertigstellen.

    3 Reihe anheben, 4 in vorhergehende Reihe einrasten.

    5 Komplette Dielenreihe nach unten drücken.

    Falls die letzte Dielenreihe schmaler als 5 cm werden sollte, schneidest Du die erste Reihe längs ab, damit die letzte Reihe entsprechend breiter werden kann.

    An Heizungsrohren die Position des Rohres auf der Diele markieren. Den Rohrdurchmesser zuzügl. 20 mm (2 x 10 mm) mit dem Kreisschneider herausschneiden. Die Diele mittig durch die Rohröffnungen durchsägen.

    Das herausgesägte Stück in die Lücke zwischen Wand und Heizungsrohr leimen. Die Dehnfuge mit dem Distanzband oder einem Holzkeil sichern. Nach der Verlegung Heizkörperrosetten anbringen.

    Holztürzargen werden gekürzt, damit die Diele darunter verlegt werden kann. Zum Sägen wird eine Diele mit der Oberseite nach unten gelegt und dient somit als Auflage für die Säge.

    Stahlzargen werden nicht gekürzt. Die Diele wird passend zugeschnitten und die entstandene Dehnfuge mit Dichtstoff ausgefüllt, damit keine Feuchtigkeit in das Material eindringen kann.

    Je nach Verlegerichtung des Bodens kann die letzte Dielenreihe an der Türzarge nicht wie vorgesehen eingeschwenkt und verbunden werden.

    In solchen Fällen wird an der Nut der Diele der Wulst mit einem Stechbeitel entfernt. Dann kann das Dielenstück unter die Türzarge geschoben und mit der vorletzten Dielenreihe verleimt werden.

    Vor dem Anbringen der Sockelleisten muss der Distanzschaum des Dicht- und Distanzbands bzw. Distanzkeile unbedingt entfernt werden. Die Sockelleisten werden immer an der Wand und nicht am Boden verschraubt. Bei Verwendung von Befestigungsprofilen in Verbindung mit den dazu passenden Leisten bleiben die Verschraubungen unsichtbar. Ideal sind auch Leisten, bei denen noch ein Kabel (z. B. Lautsprecher- oder Antennenkabel) mit eingelegt werden kann. TIPP: Bei zusammengesetzten Leistenabschnitten die Schnittflächen mit der Gehrungssäge im Schrägschnitt ausführen. Dadurch sind die Stoßstellen später kaum sichtbar.

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    Laminat verlegen: Praktische Tipps vom Profi

    Laminat verlegen: Praktische Tipps vom Profi

    Die neuen Bodenbretter sind gekauft, jetzt müssen sie nur noch an den Ort ihrer Bestimmung. Doch wie Laminat verlegen? Mit dem einfachen Klicksystem geht das besonders leicht. Handwerker und SAT. 1 Experte Mocca Leifeld zeigt Ihnen mit dieser Anleitung, wie es geht. Mit diesem Video und der Anleitung kann so gut wie nichts mehr schiefgehen! Vergessen Sie bloß nicht, sich eine Stichsäge zu kaufen oder im Baumarkt zu leihen – denn, wenn man einmal mit der Arbeit angefangen hat, ist es doch schrecklich ärgerlich, wenn man unterbrechen muss, weil man die letzten Teile nicht zusägen kann!

    Die Vorbereitungen für den Laminatboden

    Bevor Sie Laminat verlegen können, muss der Untergrund vorbereitet werden. Er sollte fest, eben und trocken sein. Ist er das nicht, kann sich das Laminat verdrehen oder sogar brechen. Mithilfe einer Richtlatte und Fließspachtel lassen sich Unebenheiten über drei Millimetern Höhe gut ausgleichen. Ist der Boden durchgetrocknet, folgt die Trittschalldämmung. Als Isolierung eignet sich übrigens auch der alte Teppich.

    Stellen Sie das Laminat noch in seiner Verpackung für etwa zwei volle Tage in den Raum, in dem es verlegt werden soll. Hier kann sich das Holz schon mal akklimatisieren. Achtung: Experte Mocca Leifeld rät dringend davon ab, die Paneele an die Wand zu lehnen. So kann das Laminat leicht verbiegen und auf die Kante gestellt können Unter- oder Oberlasch, die für den Zusammenhalt sorgen, beschädigt werden.

    Klick-Laminat richtig verlegen: Der Raumlänge nach

    Sind die Vorarbeiten erledigt, können Sie das Laminat verlegen: Legen Sie Brett für Brett nebeneinander, sprich in die Raumlänge und parallel zum Lichteinfall. Wichtig dabei: Laminat und Wand sollten sich nicht berühren. Da Holz arbeitet und sich ausdehnen und zusammenziehen kann, ist dieser Spielraum nötig. Halten Sie daher einen Abstand von etwa fünf Millimetern ein. Fixieren Sie außerdem ein Distanzhölzchen zwischen Wand und Laminat, damit sich nichts verschiebt, wenn Sie die nächste Reihe Klick-Laminat auslegen. Der Abstand sollte je nach Zimmer 10 bis 15 Zentimeter betragen. Das Hölzchen wird nach dem Verlegen wieder entfernt.

    Das Laminat muss klicken

    Das Klick-Laminat besitzt einen Unterlasch und einen Oberlasch. Diese müssen Sie – erst an der Längsseite, dann in den Breiten – ineinander verhaken, damit es zum typischen „Klick-Geräusch“ kommt. Das bedeutet, dass die Bretter sich ineinander verharkt haben. Damit das klappt, sollten Sie das Paneel nah an seine Position legen und mithilfe eines Hammers vorsichtig einklopfen. Dabei dürfen keine Fugen entstehen. Um die Laschen des Laminats beim Einrasten nicht zu beschädigen, empfiehlt es sich, mit einem Schlagholz zu arbeiten.

    Laminat verlegen: Abschlussbrett zusägen

    Das letzte Brett der Reihe muss in der Regel zugeschnitten werden. Messen Sie dazu die erforderliche Länge aus und behalten Sie auch den Abstand zur Wand im Blick. Mit einem Bleistift kann der Wert auf dem Paneel festgehalten werden. Schneiden Sie das Abschlusslaminat mit einer Kapp- oder Stichsäge passend zu. Eine solche Stichsäge finden Sie in örtlichen Baumärkten oder auch in passenden Online-Shops. Sie können sich übrigens die Kosten für die Neuanschaffung der Säge sparen, indem Sie sich das Werkzeug für etwa zehn Euro am Tag im Baumarkt ausleihen.Um zu überprüfen, ob die Reihe gerade ausgelegt ist, dient eine Spanplatte als provisorisches Lineal.

    Laminat für schwierige Stellen: Tipps

    Was aber ist mit problematischen Stellen wie der Türzarge? Kein Problem, übertragen Sie die Konturen einfach auf ein Verschnittstück, das als Schablone dient. Mit der exakt ausgesägten Schablone können Sie die Konturen des Türstocks auf das Laminatbrett übertragen und dieses anschließend mit einer Stichsäge passend zusägen. Eine etwas elegantere, aber auch aufwendigere Lösung ist es, die Türzarge um die Bretthöhe zu kürzen. Das ist allerdings nur bei Türzargen aus Holz möglich. Bei Stahlzargen sollte die erste Variante angewendet werden.

    Wer Laminat verlegen möchte, muss bei der letzten Reihe die Maße zur Wand berücksichtigen. Schneiden Sie das Laminat entsprechend mit einer Kreissäge zu und passen Sie es mit einem Schlagstock ein.

    Sockelleisten als Rahmen

    So weit, so gut: Nachdem Sie das Laminat verlegen konnten, geht es an die Feinheiten. An den Rändern gibt es jetzt noch keinen richtigen Abschluss. Sockelleisten schaffen den Übergang zwischen Laminat und Wand. Damit die Leisten auch genau passen, werden sie mithilfe einer Gehrungssäge winkelgenau zugeschnitten. Achten Sie unbedingt darauf, die Sockelleisten mithilfe von Nägeln oder Schrauben direkt an die Wand zu montieren. Übrigens gibt es auch eine Variante mit Montageclips, die ein flexibles Austauschen von kaputten Brettern ermöglicht. Falls eine Unterlegfolie benutzt wurde, kann diese mithilfe eines Cuttermessers oberhalb der Leiste gekürzt werden. Fertig!

    Fazit: Möchten Sie Laminat verlegen, sollten Sie einige Tipps vom Profi berücksichtigen. Besonders Klick-Laminat lässt sich mit ein paar Tricks als schöne Alternative zu Parkett schnell verlegen.

    Источники: http://www.heimwerker.de/haus/bodenbelaege/laminat/click-laminat-verlegen.html, http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/wohnraum_gestalten/bodenbelaege_verlegen/laminat_ratgeber/laminat_verlegen/laminat_verlegen.html, http://www.sat1.de/ratgeber/wohnen-garten/do-it-yourself/laminat-verlegen-praktische-tipps-vom-profi-clip

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