Wie lange estrich trocknen

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    Trockenzeiten – wie lange muss Estrich trocknen?

    Nichts ist ärgerlicher, als im frischen Estrich unerwünschte Spuren und Eindrücke zu haben. Darum müssen die Trocknungszeiten für Estriche genau eingehalten werden und stets als Mindestmaß verstanden werden. Zu den angegebenen Trocknungszeiten zählen auch weitere Faktoren, welche von einem Laien schwer einzuschätzen sind. Die Temperatur der Umgebung (innen wie außen), die Luftfeuchtigkeit, die Schichtdicke und die Art des Estrichs spielen bei der Berechnung der Trocknungszeiten ebenfalls eine große Rolle.

    Terminologische Feinheiten rund ums Festwerden

    Die Bezeichnung „Trocknungszeiten“ ist nicht ganz korrekt, wenn es um die Zeit zwischen Einbringen und Begehen des Estrichs geht. Das hart werden einer Estrichschicht entsteht nicht durch das Verdampfen von Wasser, sondern durch chemische Prozesse, die in seinem Inneren ablaufen. Sonst wäre Estrich durch Auftragen von Wasser wieder auflösbar. Für Magnesiaestrich stimmt das auch, dies ist aber ein anderer Fall. Zementgebundener Estrich trocknet nicht, er „bindet ab„. Kunstharzestriche und Gipsestriche „härten aus„. Die Unterscheidung ist wichtig um zu verstehen, dass das eingegebene Wasser für den Aushärteprozess wichtig ist. Versuche, die Aushärtungszeit vorschnell durch hohe Temperaturen zu beschleunigen können deshalb fatale Folgen haben.

    Fünf Estricharten im Hausbau

    Zementestrich

    Der nach wie vor am weitesten verbreitetste Estrich ist vor allem wegen seiner universellen Verwendbarkeit sehr beliebt. Er eignet sich für Innen- wie Außenbereiche. Mit entsprechenden Zuschlägen lässt sich der Zementestrich beliebig farblich und technisch an die gewünschten Erfordernisse anpassen. Zementestrich kann erdfeucht und als Fließestrich eingebaut werden. Zudem ist er – in konventioneller Ausführung – mit 2,50 Euro pro 25 kg Sack sehr preiswert. Zement ist relativ schnell ausgehärtet.

    Estrich abziehen

    Der Abbindeprozess ist nach 24 Stunden so weit abgeschlossen, dass der Boden fest ist. Dennoch ist er noch sehr empfindlich. Mit dem Begehen sollte eine Woche bis zehn Tage gewartet werden. Die DIN gibt eine Härtezeit von 21 Tagen für zementgebundene Werkstoffe vor, wozu neben Beton und Mörtel auch der Estrich zählt. Zusätzliches Heizen ist nur nach den etablierten Regeln sinnvoll. Eine ausreichende Belüftung verkürzt die anschließende Trocknungszeit und beugt Schimmelbildung vor. Eine Nagelprobe kann Aufschluss darüber geben, ob der Estrich hart genug für das Betreten ist: Lässt sich der Estrich mit dem Fingernagel tief einritzen, ist er noch mitten im Aushärteprozess.

    Gussasphaltestrich

    Der in privater Anwendung noch weitestgehend unbekannte Gussasphaltestrich verwendet als Bindemittel Bitumen. Die Fließfähigkeit des Gussasphaltestrich wird durch Wärme erreicht. Ist der Gussasphaltesrich ausgekühlt, ist er begehbar.

    Calciumsulfatestrich

    Calciumsulfatestrich verwendet Gips als Bindemittel. Das macht ihn fließfähiger und erhöht die selbstnivellierenden Eigenschaften des Estrichs. Calciumsulfatestrich kann auch als Fließestrich recht dick eingebaut werden und eignet sich deshalb gut für Fußbodenheizungen. Als Werkstoff ist Calciumsulfat gutmütig und benötigt nicht unbedingt eine Bewehrung. Empfohlen ist es aber dennoch.

    Selbstnevillierender Estrich

    Calciumsulfatestriche, die als Fließestrich eingebracht werden, haben einen sehr hohen Wasseranteil. Ihre Aushärtung geschieht extrem schnell. Meist ist der Calciumsulfatestrich bereits wenige Stunden nach dem Einbringen begehbar. Dann aber müssen exakte Schritte eingehalten werden, um den Trocknungsprozess optimal zu gestalten.

    Magnesiaestrich

    Magnesiaestriche bestehen aus einem Gemisch aus organischen Stoffen, wie beispielsweise Holzspänen und kaustischem Magnesia als Bindemittel. Er wird im Schüttverfahren eingebaut. Nach dem Einbau ist Magnesiaestrich zwar recht schnell begehbar. Er muss aber unmittelbar nach dem Aushärten professionell versiegelt werden. Da er stark hygroskopisch (Wasser anziehend), können bereits kleinste Wasserspritzer können den Magnesiaestrich ruinieren. Die Versiegelungsschicht muss ihrerseits wieder 2-3 Tage aushärten. Dazu sollte auf eine ausreichende Belüftung geachtet werden.

    Kunstharzestrich

    Kunstharzestriche bestehen aus drei Komponenten: Zuschlag, Lösemittel und Härter. Das Lösemittel sorgt dafür, dass sich Härter und Zuschlag miteinander vermischen können. Anschließend diffundiert es aus und lässt so den Kunstharzestrich aushärten. Dies geschieht relativ schnell, so dass nach 2-3 Tagen der Kunstharzestrich begangen werden kann. Eine ausreichende Belüftung ist unbedingt notwendig, sonst besteht unter Umständen sogar Explosionsgefahr.

    Nach dem Härten kommt das Trocknen

    Neben der grundsätzlichen Art des Estrichs, ist die Weise seines Einbaus für die Trocknungszeit entscheidend. Ein wasserbasierter Estrich, welcher erdfeucht eingebaut wird, ist wesentlich schneller hart und begehbar als ein Fließestrich. Je länger die Trocknungszeit eines Estrichs ist, desto höher ist auch die Gefahr der Rissbildung. Der Prozess der Trocknung muss so homogen wie möglich stattfinden. Wird durch eine externe Bestrahlung zu viel Wärme auf den frischen Estrich gegeben, können Spannungen entstehen, die Risse zur Folge haben.

    Dass ein Estrich fest genug ist, um ihn beschädigungsfrei begehen zu können, heißt aber noch lange nicht, dass er fertig ausgehärtet ist. Estrich benötigt genügend Wasser oder Härter, um aushärten zu können. Was zu viel ist, diffundiert aus. Dazu muss der Estrich lange genug Gelegenheit haben. Da Estriche nach unten durch den Rohbauboden, und die Dammschicht isoliert sind, können Wasser und Lösungsmittel nur nach oben entweichen. Ein zu frühes Versiegeln durch dampfdichte Beläge wie PVC, Laminat, Fliesen oder Teppichböden können fatale Folgen haben: Schimmelbildung oder schlimmstenfalls chemische Reaktionen zwischen Lösemittel und Bodenbelag ziehen immer teure Reparaturen nach sich.

    Der Fachmann spricht von der sogenannten „Ausgleichsfeuchte“. Diese ist erreicht, wenn die Restfeuchte im Estrich mit der durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit der Umgebung übereinstimmt. Trocknet der Estrich bis zu diesem Punkt aus, bleibt die Restfeuchte im Estrich und wird nicht weiter nach Außen diffundiert. Ob ein Estrich trocken ist, lässt sich einfach feststellen: Man schneidet aus durchsichtiger Folie ein Quadrat mit einer Kantenlänge von 30 cm aus und klebt es am Boden fest. Die Unterseite der Folie muss dabei luftdicht verschlossen sein. Bilden sich unter der Folie keine Kondenströpfchen mehr, ist der Estrich fertig ausgetrocknet.

    Weiter verarbeitbar sind die Estriche also nach ihrer Abbinde- und Aushärtezeit. Dafür müssen aber Mindestzeiten eingehalten werden.

    Welcher Estrich trocknet wie lange?

    Ein Unterschied zwischen Härtezeit und Trocknungszeit existiert nur bei den wasserbasierten Estrichen, Zementestrich und Calciumsulfat Estrich. Bei den thermischen bzw. auf Lösemittel basierten Estrichen ist der Trocknungsprozess mit dem Aushärten abgeschlossen. Dennoch können bei Magnesia- und Kunstharzestrichen noch einige Zeit lang Reste von Lösungsmitteln ausdampfen, weshalb stets gelüftet werden sollte.

    Die längste Trocknungszeit haben Fließestriche. Der hohe Wassergehalt, welcher für das fließende Einbringen des Estrichs notwendig ist, muss durch Diffusion wieder entweichen. Zementestriche sind im Trocknungsverhalten recht robust und anspruchslos. Calciumsulfat Estriche sind dagegen wesentlich empfindlicher und erfordern das Einhalten definierter Arbeitsschritte:

    Der Estrich muss ruhen und darf keinesfalls für die nächsten 48 Stunden betreten werden. Fenster und Türen sind zu schließen, da der Fließestrich gegen Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung geschützt werden muss.

    Alle Fenster öffnen und für eine maximale Belüftung sorgen.

    Bei Fließestrichen verläuft die Trocknungszeit im Quadrat zur Schichtdicke. Die Faustformel für die Trocknungszeit bei Fließestrichen lautet

    Tage der Trocknungszeit = d² x 1,6

    Tabellarisch bedeutet dies:

    • 1 cm Schichtdicke = 2 Tage Trockungszeit
    • 2 cm Schichtdicke = 7 Tage Trocknungszeit
    • 3 cm Schichtdicke = 15 Tage Trocknungszeit
    • 4 cm Schichtdicke = 26 Tage Trocknungszeit

    Bei vier Zentimetern Schichtdicke ist man gerade erst in der Mindestdicke für Fußbodenheizungen. Jedoch ist diese Formel nur als grobe Orientierung dienlich. Natürliche und künstliche Faktoren können die Trocknungszeit für den Fließestrich erheblich beschleunigen.

    Maßnahmen zur Beschleunigung der Trocknungszeit

    1. Schnellbinder verwenden

    Schnellzement härtet wesentlich schneller aus als normaler Zement. Einmal ausgehärtet, lässt sich Schnellzement mit massiven Maßnahmen wie Wärmestrahlung, Ventilation oder Einschalten der Fußbodenheizung in kürzester Zeit austrocknen. Jedoch hat dies seinen Preis: Schnellzement kostet ca. das 10fache als normaler Zement.

    Bautrockner

    1. Professionell Heizen und Lüften

    Zur Beschleunigung des Trocknungsprozesses können professionelle Geräte eingesetzt werden. Die DIN EN 1264 Teil 4 regelt genau, wie ein Heizprozess für die Trocknung eines Estrich abzulaufen hat. Dazu sind mobile Heizgeräte einsetzbar, wenn die in der DIN angegebenen Aufheiz- und Abkühlperioden eingehalten werden. Elektrisch betriebene Geräte haben zwar um einiges höhere Betriebskosten. Da sie aber emissionsfrei laufen, ist ihr Betrieb in geschlossenen Räumen wesentlich ungefährlicher als Gasbrenner.

    Tipp: Empfehlenswerter ist aber der Einsatz von professionellen Bautrocknungsgeräten

    Ein neuer Bautrockner kostet ca. 600-1600 Euro, je nach Ausstattung und Leistung. Professionelle Bautrockner haben eine eingebaute hygroskopische Sensorik, so dass die Restfeuchte immer genau ermittelt werden kann. Die Mietpreise für professionelle Bautrockner beginnen bei ca. 30 Euro am Tag. Das sieht zunächst einmal billig aus. Betrachtet man aber noch einmal die Trocknungszeiten, welche bei größeren Schichtdicken anfallen, kann der Kauf und anschließende Verkauf eines professionellen Bautrockners die preiswertere Lösung sein.

    Die DIN EN 1264 regelt auch den Einsatz der Fußbodenheizung, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen. Dies ist insofern vorteilhaft, weil dadurch die Funktion und Dichtigkeit der Fußbodenheizung gleich mit geprüft werden. Zementestriche können frühestens nach 21 Tagen, Calciumsulfat-Estriche frühestens nach 7 Tagen aufgeheizt werden. Insgesamt lässt sich die Trocknungszeit von Fließestrichen mit Hilfe dieser Maßnahmen um 30-50% reduzieren.

    Die Restfeuchte kann mit dem Folientest oder einem Feuchtemeßgerät ermittelt werden. Erst wenn die maximal zulässigen Restfeuchtewerte erreicht sind, kann der Bodenbelag eingebracht werden.

    • Abbinden und Aushärten ist nicht immer gleich Trocknen
    • Getrocknet werden müssen nur Zement- und Calciumsulfatestriche
    • Trocknungszeit von Fließestrich steigt mit der Dicke der Schicht im Quadrat an.
    • DIN EN 1264 regelt, wie der Trocknungsprozess beschleunigt werden kann
    • elektrische Heizlüfter sind Gas- und Benzinbrennern vorzuziehen. Noch besser sind professionelle Bautrockner
    • Bedarf an Bautrocknern vorher genau berechnen und sich dann für eine Kauf- oder Mietlösung entscheiden.
    • eine geschickte Baustellenplanung überbrückt die Trocknungszeiten des Estrichs mit anderen Arbeiten.
      • Tapezier- und Malerarbeiten sind beispielsweise auch bei noch nicht vollständig getrocknetem Estrich möglich.

    Wichtig bei der Auswahl des Estriches ist u.a., was will ich anschließend tun. Es ist dann schon ein Unterschied, ob ich in einem Bad Fliesen, in einer Garage eventuelle nur einen Ölanstrich oder aber auf der Terrasse Betonplatte verlege, die auch noch regelmäßig mit Hochdruck gereinigt werden

    welcher Estrich eignet sich denn für den Flur, ohne fbh, der lediglich gefliest werden soll?

    Trockenzeit von Estrich: Tipps & Tricks

    Trockenzeit von Estrich: Nach dem Glätten muss Estrich ausreichend lange trocknen, um seine volle Tragfähigkeit zu erreichen. Foto: Adobe Stock; (c) wsf-f

    Nur wenn Estrich ausreichend getrocknet ist, erfüllt er die Anforderungen, die später bei der Verlegung des eigentlichen Fußbodens, etwa aus Fliesen, Laminat oder Parkett, gefordert sind. Insbesondere dann, wenn mit dem Estrich zugleich eine Fußbodenheizung verlegt wird, ist es wichtig, die Trocknungszeiten ausreichend lang zu halten. Ansonsten leidet die Haltbarkeit des Estrichs und die Lebensdauer verkürzt sich dramatisch. Außerdem kann es zu Beschädigungen der Fußbodenheizung kommen, weil der Estrich brüchig wird. Der HEROLD verrät dir, wie du das verhinderst.

    Wie verläuft die Trocknung von Estrich?

    Im modernen Bauwesen werden Estriche in der Regel schwimmend verlegt. Sie trocknen von oben nach unten ab. Es gibt unterschiedliche Estricharten. Für den Wohnungsbau kommen vorwiegend Zementestriche und Calciumsulfatestriche zum Einsatz. Diese haben ein unterschiedliches Trocknungsverhalten. Generell wird während der Trocknungszeit von Estrich das enthaltene Wasser durch Verdunstung an die Luft abgegeben.

    Bei den genannten mineralischen Estrichen entsteht durch die Abgabe von Feuchtigkeit ein Volumenverlust, der bereits während der Verlegung des Estrichs berücksichtigt werden muss, um nach der Trocknung die gewünschte Aufbauhöhe zu erhalten. Diese Reduzierung des Volumens wird auch als „Schwinden“ bezeichnet.

    Faktoren, die auf die Trockenzeit von Estrich einwirken

    Verschiedene Estrich-Arten trocknen unterschiedlich schnell. Zusätzlich tragen zahlreiche äußere Faktoren dazu bei, dass die Trocknungszeit von Estrich variieren kann. Daher ist eine pauschale Aussage zur Trockenzeit von Estrich nicht immer möglich. Folgende Faktoren beeinflussen die Trockenzeit:

    • Dicke/ Volumen der verlegten Estrichschicht
    • Art der Nachbehandlung
    • Methode der Verlegung des Estrichs
    • (be)üftung und Raumklima

    Außerdem muss der Einsatz von Bindemitteln und/ oder Trocknungs-Beschleuniger bedacht werden. Übrigens: Estrich, der gemeinsam mit einer Fußbodenheizung verlegt wird, trocknet schneller als eine unbeheizte Estrichkonstruktion.

    Die Trocknungszeit von Estrich auf Calciumsulfat-Basis (CA-Estrich)

    Calciumsulfatestrich besteht in der Regel aus Anhydrit, Sand bzw. Kies und Wasser. Um die Festigkeit zu erhöhen, kannst du zudem unterschiedliche Kunstharzdispersionen zugeben. Abhängig vom Klima auf der Baustelle sowie der Luftfeuchtigkeit ist dieser Estrich bereits nach etwa zwei bis drei Tagen begehbar. Nach rund 28 Tagen sollte er voll belastbar sein, sodass der weitere Fußbodenaufbau erfolgen kann. Calciumsulfatestrich ist sehr empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Bereiche, in denen mit Feuchtigkeit zu rechnen ist, musst du daher mit einer Abdichtung oder Dampfsperre versehen. Achte zudem darauf, dass der Estrich ungehindert austrocknen kann.

    Die Trockenzeit von Estrich auf Zement-Basis (CT-Estrich)

    Zementestrich ist der am häufigsten verwendete Estrich für den Wohnungsbau. Er enthält neben Kies bzw. Sand und Wasser auch den namengebenden Zement. Durch den Einsatz von Fließmittel lässt sich die Verarbeitbarkeit und Konsistenz von Zementestrich verbessern. Sie sind als Zusatzmittel daher erlaubt. Diese Art von Estrich ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Du kannst ihn also bedenkenlos im Innen- und Außenbereich sowie in Nassbereichen einsetzen.

    Darüber hinaus ist Zementestrich hervorragend als Heizestrich geeignet. Er ist die erste Wahl bei der Verlegung von Fußbodenheizungen. Allerdings musst du bei der Trocknungszeit dieser Estrich-Art darauf achten, dass du eine vorzeitige Austrocknung des Belags unter allen Umständen vermeidest. Ansonsten kann die Festigkeitsentwicklung des Belags leiden. Das Zeitfenster für die Trocknung liegt bei etwa sieben bis zehn Tagen.

    Wann ist ein Estrich trocken?

    Eine ausreichende Trocknungszeit von Estrich ist dann erreicht, wenn der Estrich noch eine bestimmte Restfeuchte aufweist. Man spricht dabei von der sogenannten Gleichgewichtsfeuchte. Hat der Estrich diese erreicht, ist er belegreif. Das heißt, dass du dann den endgültigen Bodenbelag auf dem Estrich verlegen kannst. Abhängig vom gewählten Bodenbelag variiert auch die Restfeuchte. Außerdem sind bei gleichem Bodenbelag für CT- und CA-Estriche unterschiedliche Restfeuchtegehalte erforderlich. Darüber hinaus entscheidet die Tatsache, ob eine Fußbodenheizung verlegt wurde, darüber, welche Restfeuchte für den Estrich optimal ist, um mit der Verlegung der Bodenbeläge zu beginnen.

    Prüfung der Belegreife während der Trocknungszeit von Estrich

    Während der Trocknungszeit von Estrich kannst du prüfen, ob dieser bereits belegreif ist. Am präzisesten zur Messung von Feuchtigkeitsgehalten von Estrichen hat sich die sogenannte CM-Methode erwiesen (Calciumcarbid-Methode). Diese solltest du anwenden, um einen zuverlässigen Rückschluss auf die aktuelle Feuchtigkeit deines Estrichs zu erhalten. Stehen dir nicht die nötigen Mittel zur Verfügung, um eine solche Messung vorzunehmen, kannst du dich dafür an einen Fachbetrieb für Estrich-Verlegungen wenden. Die Experten können dir außerdem mitteilen, welche Restfeuchtigkeit der Estrich noch haben muss.

    Extra-Tipp: Vielfach lohnt es sich, den Estrich gleich von einem Fachbetrieb verlegen zu lassen. Das spart Aufwand und du kannst sicher sein, dass alle nötigen Anforderungen bedacht und eingehalten werden.

    Trockenzeit von Estrich beschleunigen?

    Hast du es besonders eilig und möchtest deine Bodenbeläge so schnell wie möglich verlegen, gibt es diverse Möglichkeiten, die Trockenzeit von Estrich zu verkürzen. Professionelle Estrichleger verwenden hierfür spezielle Trocknungsgeräte oder Gebläse, dank der sich die Trockenzeit erheblich verringert. Noch schneller geht es mit sog. Adsorptionstrocknern. Sie entziehen dem Estrich zusätzlich Feuchtigkeit.

    Fast ohne Trocknungszeit: Trockenestrich

    Möchtest du Baumaßnahmen schnellstens abschließen, dann bietet sich die Verwendung von Trockenestrich-Elementen an. Bei diesen fällt die herkömmliche Trockenzeit von Estrich weg. Es handelt sich dabei um starke Gipskartonplatten. Sie werden entweder mithilfe eines schnell härtenden Klebers oder mit Schrauben befestigt. Schon nach wenigen Stunden kannst du dann mit der Verlegung des Bodenbelags beginnen. Trockenestrich eignet sich vor allem für Sanierungs- und Umbaumaßnahmen.

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    Wie lange muss Estrich trocknen?

    Wie lange muss Estrich trocknen?

    Schnellere Estrich-Trocknungszeiten mithilfe eines Bautrockners

    In der Regel wird für Fußböden als Untergrund Estrich verwendet, ob bei neuen Häuserbauten oder bei Renovierungsarbeiten für eine Fußbodenheizung.

    Ein großer Vorteil von Estrich äußert sich in der Schnelligkeit des Verlegens. Jedoch ist ein neu eingebrachter Estrich feucht, was zu Verzögerungen der Nacharbeiten führt. Um die Trocknungszeit von Estrich beschleunigen zu können, empfiehlt sich die Verwendung eines Bautrockners.

    Estrich: Schnelle Verlegung – lange Trocknungszeit

    Ein, vom Experten, durgeführter Estrichboden-Einsatz benötigt nicht viel Zeitaufwand, jedoch dauert es deutlich länger, bis der Estrich betreten und vor allem weiter behandelt werden kann.

    Je nach Dicke und Art des Estrichs kann sich die natürliche Trocknungszeit bis einen Monat und länger hinauszögern. Erst danach kann mit dem Fliesenlegen zum Beispiel begonnen werden. Grund dafür ist, dass eine gewisse Restfeuchte kostspielige Folgeschäden mit sich bringen kann. Hierzu gehören Schimmelbefall oder Risse.

    Das Betreten des Estrichs kann in der Regel bereits nach einer Woche erfolgen, wie auch das Lüften.

    ACHTUNG: Falls vor dieser Zeit ein Luftaustausch durch Lüften erfolgt, oder Zugluft herrscht, kann es zu einer ungleichmäßigen Trocknung des Estrichs kommen. Dies kann sich schließlich in die Beschaffenheit des Estrichs einwirken. Ergebnis sind sogenannte „Randaufschlüsselungen“, was bedeutet, dass der Estrich Höhenunterschiede entwickeln kann. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass Risse entstehen, was im späteren Verlauf zum Problem werden kann.

    Der Estrich sollte also mit Geduld behandelt werden.

    Estrich und Fußbodenheizung

    Da die Fußbodenheizung unter den Estrich eingebracht wird, kann durch den Heizungsinstallateur, zum geeigneten Zeitpunkt, eine Aufheizphase eingeleitet werden, was für eine schnellere Trocknung des Estrichs sorgt. Diese Aufheizphase erfolgt durch eine langsame Steigerung der Temperatur in der Fußbodenheizung.

    Bautrockner für die Estrichtrocknung

    Um sicher zu gehen, dass der Boden wirklich ausreichend getrocknet ist, kann einen Bautrockner eingesetzt werden. Dieser entzieht der Luft die überschüssige Feuchtigkeit, die vom Boden abgegeben wird. Somit kann der Feuchtigkeitsaustausch zwischen Luft und Estrich erleichtert werden. Das Ergebnis: eine noch schnellere Trocknungszeit wird erlangt.

    Um die Restfeuchte im Estrich messen zu können, gibt es spezielle CM-Messgeräte. Diese geben Auskunft über die restliche, benötigte Trocknungszeit und legen fest, wann mit den nächsten Arbeiten begonnen werden kann.

    Durch einen Bautrockner kann die Trocknung immens beschleunigt werden, jedoch sollte man nicht auf einen herkömmlichen Baumarkt-Trockner zurückgreifen. Dieser kann meist die gewünschte Leistung nicht erbringen oder ist für die Raumgröße ungeeignet. Um den optimalen Bautrockner einsetzen zu können, müssen einige Dinge beachtet werden, wie etwa die Entfeuchtungsleistung, die Temperatur im Raum und auch das zu entfeuchtende Raumvolumen.

    Natürlich besteht auch die Möglichkeit mehrere Bautrockner parallel aufzustellen, um die Feuchtigkeit bestmöglich und schnell aus dem Estrich-Boden zu bekommen.

    Wie hilft Bautrocknung Duregger?

    Bautrocknung Duregger vermietet Bautrockner, Ventilatoren, Heizlüfter, Estrichausheizgeräte, Infrarotheizplatten, sowie Geräte zur Wasserschadenbeseitigung und hilft auch gerne kostenlos bei der Auswahl der richtigen Geräte.

    Bautrocknung Duregger liefert die Geräte äußerst preiswert und holt diese auch wieder ab. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, die Geräte selbst im Lager abzuholen. Weitere Informationen dazu auf der Bautrocknung Duregger-Homepage

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    2016 Bautrocknung Duregger. Das Magazin basiert auf der Magnet Magazin Lösung und nutzt den Online Positioner.

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