Wie baue ich ein gartenhaus

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    Wie baue ich ein gartenhaus

    Schritt für Schritt

    Gartenhaus selbst bauen

    31.03.2017, 12:09 Uhr | sj, dpa-tmn, t-online.de

    Gartenhaus renovieren, reparieren und streichen

    Das Häuschen aufzustellen, ist dank Bausatzlösungen auch für Hobbyhandwerker machbar. Wer bei der Planung des Häuschens Fehler macht, den kann das später teuer zu stehen kommen. Welches Fundament man braucht, wann Genehmigungen erforderlich sind und was man beim Aufbau beachten sollte. Wer es gerne größer mag, sollte sich einmal die beliebtesten Holzhäuser anschauen.

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    Gartenhäuser sind ideal, um Gartengeräte oder Fahrräder unterzubringen und im Winter können dort die gut die Kübelpflanzen lagern . Inzwischen gibt es Gartenhäuser sogar in modernen Designs als Fertigbausatz – so dass jeder für seinen Garten leicht das passende Modell findet. „Wer keine Erfahrung mit Holz und Konstruktion hat, sollte immer auf einen Fertigbausatz zurückgreifen“, rät Josef Plößl vom Gesamtverband Deutscher Holzhandel in Berlin. „Auch wenn es nur eine kleine Hütte ist, die Statik muss stimmen.“

    Wann braucht man eine Genehmigung?

    Schon beim Aussuchen des Häuschens gilt es einiges zu beachten. Je nach Bundesland braucht man abhängig von Größe, Nutzung und Stellplatz eine Baugenehmigung. Ein Blick in die Landesbauordnung ist unerlässlich. Um sicher zu gehen, ob die Gemeinde nicht noch eigene zusätzliche Auflagen hat, sollte man sich beim örtlich Bauamt erkundigen. Die Beratung im Bauamt ist kostenlos und verbindlich. Am besten nimmt man die Planzeichnungen für die Hütte und einen Grundriss des Grundstücks mit. Da Gartenhäuser gerne an den Rand des Grundstücks gestellt werden, sollte man auch den Nachbarn in seine Planungen einbeziehen.

    Welche Wandstärke für welches Gartenhaus?

    Abhängig von Standort und Einsatzzweck muss man die richtige Wandstärke wählen. Die meisten angebotenen Blockbohlenhäuser sind in Stärken von 19 bis 100 Millimetern erhältlich. „Mit 18 bis 19 Millimetern starken Nut- und Federbrettern kann ich einen Geräteschuppen bauen“, erklärt Fachmann Plößl. Dient das Häuschen als Rückzugsort für Familie und Freunde, sollte auf dickere Wandstärken ab 40 Millimeter zurückgegriffen werden. Das gilt auch für Gartenlauben, die stark dem Wind und Wetter ausgesetzt sind.

    Wichtig ist, welche Anforderungen das Gartenhaus später erfüllen soll. „Will ich einen besseren Geräteschuppen oder ein kleines Wochenend- oder Ferienhäuschen?“, fragt Plößl. „Und wie viel Geld möchte ich ausgeben?“ Eine einfache Holzhütte gibt es schon für ein paar hundert Euro. Je höher die Ansprüche an Größe und Komfort sind, desto höher ist der Preis: „Da kann man gut und gerne schon mal 8000 bis 10.000 Euro ausgeben.“

    Wo steht die Gartenhütte am besten?

    So wichtig die Wirkung der Gartenhütte ist, bei der Standortauswahl sollten Heimwerker auch die Haltbarkeit berücksichtigen. Die Gartenhütte muss auch vor anhaltender Feuchtigkeit geschützt werden, da sonst das Holz schneller angegriffen wird. Ein Platz in der Sonne ist also besser als ein schattiges Örtchen mit großem Baumbestand.

    Braucht das Gartenhaus ein Fundament?

    Ist der Platz für die Hütte gefunden, kann man mit dem Fundament loslegen. Abhängig von der Boden- und Geländebeschaffenheit sowie der Grundfläche des Gartenhauses kann die Gründung mit einer Betonplatte, einem Streifenfundament oder auf Gehwegplatten erfolgen. Wichtig ist, dass die unterste Holzschwelle oder die Pfosten sich nicht im Erdreich befinden und gegen aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Boden abgesichert sind. Ein Streifen Teerpappe als Sperrschicht kann abdichten.

    Um das Fundament für Gehwegplatten anzulegen, muss der Boden zunächst etwa 25 Zentimeter ausgehoben werden. Die Grube füllt man mit grobem Splitt, der anschließend verdichtet wird. Damit die Steinplatten eben liegen, werden sie in eine Schicht aus feinem Kies oder Sand gebettet. Bei einem Streifenfundament werden nur die Außenwände auf Betonstreifen gestellt. Für die Streifen muss der Beton allerdings etwa 60 Zentimeter tief gegossen werden.

    Um für den restlichen Untergrund sicherzustellen, dass der Boden des Häuschens dauerhaft trocken bleibt, sollte laut Plößl Rasen vorher entfernt, das Erdreich mit einer Kunststofffolie abgedeckt und schließlich für eine gute Belüftung des Raums zwischen Erdreich und Boden des Gartenhauses gesorgt werden. Dafür sorgen zum Beispiel die Hohlräume zwischen den Balken, die als Unterlage für die Bodenbretter dienen. Diese sollte man nicht vollständig verschließen, sonst kann die Feuchtigkeit nicht abziehen – Schimmel droht.

    Blockbohlen einfach zusammensetzen

    Für die eigentliche Konstruktion, also die Blockbohlen oder die Pfosten des Häuschens, eignet sich besonders Fichte als preiswertes Holz. Bei der Außenbekleidung hingegen gibt es eine Palette an möglichen Holzarten – von Lärche über Kiefer bis hin zu Douglasie. Bei den meisten Fertigbausätzen handelt es sich um Blockbohlenhäuser. „Das ist im Prinzip wie beim Lego“, erläutert Plößl. „Die einzelnen Holzbretter werden ganz einfach ineinandergesteckt.“ Je nach Dicke der Bohlen greifen ein bis drei Nuten ineinander. So bleibt das Haus auch dicht, wenn sich das Material setzt.

    Ein großes Problem bei Holzhäusern sind nämlich Setzungserscheinungen. Durch Temperaturschwankungen und das Eindringen von Feuchtigkeit schwindet das Material oder es quillt auf. Damit Tür und Fenster nicht irgendwann klemmen, sollten bei den übereinandergeschichteten Blockbohlen oben einige Zentimeter Luft gelassen werden. Walter Bücher vom Bundesverband Farbe, Gestaltung, Bautenschutz in Frankfurt am Main rät zu einem ausreichend großen Dachüberstand. Der Vorteil: Je größer der Dachüberstand ist, umso mehr ist das darunterliegende Wandbauteil vor Witterungseinflüssen geschützt.

    Was muss man beim Anstrich beachten?

    Um Schimmel und Fäulnis bei Holzgartenhäusern vorzubeugen, ist es ratsam, die Einzelteile mit einer Grundierung zu behandeln, die das Holz gegen Feuchtigkeit und andere Witterungseinflüsse schützt. Damit die Grundierung auch alle Ritzen erreicht, sollte man sie vor dem Aufbau auftragen. Der endgültige Anstrich kann dann am fertig gebauten Häuschen erfolgen.

    Für die Beleuchtung oder den Anschluss elektrischer Gartenwerkzeuge braucht die Gartenhütte einen Stromanschluss. Zwar gibt es entsprechende Erdkabel für den Stromanschluss im Außenbereich im Baumarkt, Michael Pommer von der DIY Academy warnt allerdings: „Anschluss und Absicherung sollten immer in die Hände eines Fachmanns gegeben werden. Hier ist für den Heimwerker Schluss.“

    Mehrwert für das Dach

    Bei vielen Bausätzen wird als Dachbedeckung bestenfalls Dachpappe mitgeliefert. Zusätzliche Schindeln oder Wellplatten sehen nicht nur besser aus, sie sind auch standhafter bei Wind und Wetter. Wer zusätzlich noch eine Regenrinne anbringt, kann das Wasser vom Dach in einer Regentonne oder Zisterne sammeln und zum Bewässern nutzen.

    Braucht das Gartenhaus eine Versicherung?

    Wer auf seinem Grund und Boden ein Gartenhaus baut, muss das Häuschen in der Regel nicht extra versichern. Nebengebäude auf einem Grundstück seien über die Wohngebäudeversicherung mitgeschützt, erklärt Ana Lozancic, Versicherungsberaterin bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Das bezieht sich zunächst nur auf die Bausubstanz. Die Innenausstattung des Gartenhäuschens wiederum sei meist über die Hausratversicherung abgedeckt.

    KOMMENTARE (1)

    Vor Montieren der zu ersetzenden Teile würde ich diese vorher hinterrücks streichen

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    Einfache Schuppen für Gartengeräte bauen kann jeder. Unser Atelier-Gartenhaus hingegen ist eine echte Herausforderung für alle Selbermacher, denn es bietet Sonderausstattung ohnegleichen: große Glasflächen für viel Licht im Inneren, voll gedämmte Wände, eine gemütliche Terrasse und obendrauf eine Dachbegrünung. Ein wahres Mamutprojekt. Mit unserer Schritt-für-Schritt-Bauanleitung „Gartenhaus“ und einigen helfenden Händen aber realisierbar! Mit Bauskizze zum kostenlosen Download >

    Die fertige Gartenlaube

    Von Anfang an war alles an unserem Projekt „Atelier-Gartenhaus“ groß: unser Anspruch an das Ergebnis, die Liste der beteiligten Firmen, die uns vom Holz bis zur Dachbegrünung das komplette Material stellten, die Entfernung zwischen Redaktion und Baustelle, der Planungs- und Abstimmungsaufwand und schließlich die Freude aller Beteiligten, nachdem alle Fotos im Kasten waren und unsere Bauanleitung Gartenhaus fertig geworden ist.

    Es hat ziemlich genau 18 Monate gedauert, bis aus der ersten Idee auf einer Redaktionskonferenz das Gartenhaus wurde. Ganze 18 Monate, in denen entworfen, geplant, terminiert, angefragt, wieder verworfen und erneut geplant wurde.

    Grundidee war, ein exklusives Gartenhaus zu bauen, das vor allem mit einer außergewöhnlich großen Glasfläche aufwarten sollte. Damit wird die Nutzung vor allem als zusätzlicher Wohnraum erst interessant.

    Nachdem uns der Einbau der Glasflächen in die Dachfläche als zu fehlerträchtig erschien, entschieden wir uns für die letzten Endes realisierte Variante:

    Ganz viel Licht bringen die insgesamt drei Tür- und Fensterelemente ins Innere. Sommers wird das Gartenhaus zu einem Künstleratelier oder zur Sommerresidenz im Grünen. Für die Kaffeepause sitzen Sie entspannt auf der großen Terrasse.

    Das Atelier-Gartenhaus stand von Anfang an unter einem guten Stern

    Der Standort des Atelier- Gartenhauses lag von Anfang an fest: Ein riesiges Anwesen in Belsch, einem kleinen Ort im Westen Mecklenburg- Vorpommers.

    Mitbesitzer dieses Anwesens ist Hans van Haeften, unser Tischler. Und so wurde aus den Bauarbeiten für alle Beteiligten ein Gesamt-Event, das insgesamt neun Tage dauerte. Diese erstreckten sich allerdings über sechs Wochen, denn zwischen den Fotoaufnahmen brauchte Hans van Haeften immer wieder Zeit für die weiteren Arbeitsvorbereitungen.

    Das Wetter spielte gleich am ersten Tag nicht mit, was aber die Lust und Laune der Mannschaft nicht minderte. Im weiteren Verlauf der Produktion wurden sie dann mit reichlich Sonnenschein belohnt, lediglich der heftige Wind machte ihnen zeitweise zu schaffen.

    Dass das ganze Projekt unter einem guten Stern stand, zeigt auch die Tatsache, dass die beiden Mitarbeiter der Firma Re-Natur, die das Dach des Hauses begrünen sollten, den schwierigen Weg nach Belsch auf Anhieb und pünktlich fanden, genau an diesem Tag eitel Sonnenschein herrschte und die beiden tatsächlich nur einen einzigen Tag für ihre Arbeit benötigten.

    Das Begrünen des Daches ist nämlich eine so anspruchsvolle Arbeit, was das vorher notwendige Abdichten angeht, dass wir es den Profis überlassen wollten.

    Unser Atelier-Gartenhaus im Detail

    Grundsätzlich handelt es sich bei unserem Gartenhaus um eine Ständerwerkskonstruktion, die von beiden Seiten beplankt und im Kern gedämmt ist:

    Hier können Sie die Bauanleitung Gartenhaus samt Skizze als PDF herunterladen.

    Als Beplankung kommen OSB-Platten zum Einsatz, deren ausgerichtete Grobspäne („oriented strand board“, Platte mit ausgerichteten Spänen) sie vor allem in Plattenebene wesentlich belastbarer und stabiler macht als Spanplatten. Außerdem sind OSB-Platten wasserfest und weisen einen geringen Anteil unbedenklichen Leims auf. Für eine Beplankung reichen Platten in einer Stärke von 15 mm aus.

    Die statische Bemessung der Holzquerschnitte ist bei den Sparren sehr wichtig. Die müssen nämlich die Dachbegrünung und auch das darin gespeicherte Wasser ohne wesentliche Durchbiegung tragen. Das gilt übrigens auch für die Sparren der Veranda.

    Die Fenster- und Türelemente haben wir nach unseren Maßen im Baumarkt fertigen lassen. Das ist einfacher, aber leider auch teurer als eine Selbstfertigung.

    Voraussetzung für die vorgesehene Nutzung des Gartenhauses als Wohnraum ist eine funktionierende Dämmung. Wichtig ist es hier, dass diese Dämmung inklusive einer Dampfsperrfolie das Haus lückenlos umhüllt. Im Bodenbereich, wo die Dämmung zwischen den Balken liegt, verwenden Sie nicht die sonst übliche Mineralwolle, sondern eine sogenannte Perimeterdämmung. Die wird grundsätzlich bei allen erdberührenden Bauteilen verwendet. Sie muss vor allem wasser- und druckfest sein, deshalb kommen hier nur geschlossenporige Schaumplatten zum Einsatz.

    Bau-Anleitung Gartenhaus: Es gilt gut vorbereitet zu sein!

    Bei einem solchen Projekt sind die Mengen an benötigtem Material gewaltig. Unser Tipp deshalb: Nehmen Sie sich einen Tag Zeit, um das Holz nach den Gewerken und deren zeitlichem Ablauf zu sortieren und gut zu lagern. Dann geht der Rest leichter von der Hand.

    Bei jeder großen Baustelle ist der Punkt „Baustelleneinrichtung“ mit viel Zeit veranschlagt, so auch bei unserem Atelier-Gartenhaus.

    In diesem speziellen Falle hatten wir die Gelegenheit, die wetter- und klauempfindlichen Materialien wie Beschläge, Holz und Estrichbeton in einer Scheune auf dem Grundstück trocken zu lagern. Können Sie das nicht, so legen Sie das Holz auf ein paar Kanthölzern gleich so ab, dass Sie problemlos an alle verschiedenen Hölzer herankommen. .

    Das Gleiche gilt für die Fenster- und Türelemente, allerdings sollten Sie die zusätzlich in Folie einschlagen, um sie gegen Beschädigungen der lackierten Oberfläche zu schützen. .

    Das gleiche tun Sie mit den schweren Betonsäcken, damit die kein Wasser ziehen und nicht vorzeitig hart werden.

    Die verwendeten Baumaterialien für das Gartenhaus

    Holzdielen © Selbermachen Holz

    Balken, Kanthölzer, Bohlen, Bretter, Latten und Leisten – für unser Gartenhaus ist alles dabei. Wir entschieden uns für das Lärchenholz, das auch ungestrichen eine gute Wetterresistenz aufweist. Für die maßhaltigen Bauteile wie die Bodenbalken verwendeten wir Leimholz.

    Mineralwolle und Perimeterdämmung © Selbermachen Dämmung

    Mineralwolle, Perimeterdämmung und die zugehörigen Dampffolien – am besten ist es, wenn alle Dämmprodukte aus einer Hand (zum Beispiel Knauf) stammen. Nur dann wird es ein funktionierendes Ganzes.

    Estrichbeton © Selbermachen Estrichbeton

    Um uns die Arbeit mit der Mischmaschine zu sparen, kommt bei uns der Beton für die Fundamente aus der Tüte (hier: Sakret). Einfach anmischen, einfüllen – fertig.

    Bauanleitung Gartenhaus: 7 Bauabschnitte ins Glück

    Der erste Bauabschnitt unseres Gartenhauses: Fundament und Boden. Die Basis muss stimmen- Deshalb gilt es sauber zu arbeiten.

    Die Wände unseres Gartenhauses halten das schwere Dach und machen den Innenraum durch die Dämmung schön behaglich.

    Ein einfaches Pultdach setzt unserem Gartenhaus die Krone auf. Und: bietet gleichzeitig viele Vorteile.

    Die Dachbegrünung ist echte Schichtarbeit und bedarf Erfahrung. Wir haben den Profis über die Schulter geschaut.

    Das kleine besondere Extra unseres Gartenhauses: Die Veranda! Eine Menge gemütlicher Platz gepaart mit einer Menge wohltuendem Schatten.

    Eine Fassade für das Gartenhaus. Denn die nackten OSB-Platten der Wände sind zwar technisch nicht zu top, aber meist nicht sonderlich schmückend.

    Der Innenraum wird zum Abschluss unseres Atelier- Gartenhaus-Projekts noch hübsch gemacht. Im Gegensatz zum Rohbau ein Kinderspiel! weiter>

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    Gerätehaus selber bauen in 5 Schritten

    Bei OBI finden Sie eine große Auswahl an Bausätzen für verschiedene Garten- und Gerätehäuser, die sich unkompliziert aufbauen lassen. Sie können die Lagerstätte für Geräte und Werkzeuge aber auch komplett in Eigenregie errichten. In der folgenden Anleitung erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie ein einfaches Gerätehaus in der Größe 2,5 m x 1,7 m x 2,2 m (Länge x Breite x Höhe) bauen.

    Bevor Sie Ihren Geräteschuppen selber bauen, benötigen Sie ein solides Fundament. Wie Sie dabei vorgehen, erfahren Sie in der Anleitung „Betonplatte gießen“. Beachten Sie, dass bereits beim Gießen des Fundaments die spätere Position der Trägerpfosten für das Gerätehaus geplant werden muss.

    Abhängig vom Standort, der Größe und den installierten Räumen sind Gerätehäuser in einigen Bundesländern genehmigungsfrei, in anderen brauchen Sie hingegen eine Baugenehmigung.

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    Mit dem OBI Gartenplaner können Sie Ihr Gartenhaus individuell planen – nutzen Sie die persönliche Beratung im Markt.

    Schritt 1 – Grundgerüst des Gerätehauses aus senkrechten Pfosten errichten

    Positionieren Sie für das Grundgerüst Ihres Gartenhauses zuerst 10 senkrechte Pfosten (10 cm x 10 cm x 220 cm) in Balkenschuhen im Boden oder im Betonfundament. Die Abstände zwischen den Pfosten sollten 70 cm betragen. Achtung: Da die Art des Bodenbelags vom verwendeten Fundament abhängt, wird auf diesen hier nicht eingegangen.

    Bei Unklarheiten über die Fixierung des Gerüsts im Boden hilft Ihnen ein Mitarbeiter in Ihrem OBI Markt gern weiter.

    Schritt 2 – Waagerechte Stützbalken des Geräteschuppens montieren

    Bringen Sie anschließend zwischen den senkrechten Stützbalken die 19 waagerechten Balken (10 cm x 10 cm x 70 cm) an: 10 an der Oberkante und nur 9 in einer Höhe von 50 cm – an der Vorderseite des späteren Geräteschuppens wird eine Querverstrebung weggelassen, damit hier später die Tür eingesetzt werden kann. Achten Sie darauf, dass sich alle Verstrebungen auf gleicher Höhe befinden. Verwenden Sie für die Montage jedes Stützbalkens 2 Metallwinkel pro Seite (je 1 an der Ober- und Unterseite der Querverstrebung).

    Schritt 3 – Gerätehausdach aufsetzen

    Damit Regenwasser ablaufen kann, muss das Dach des Gerätehauses leicht abschüssig sein. Dies wird durch die Verwendung unterschiedlich hoher Bretter als Dachsparren erreicht. Schrauben Sie das Brett mit 250 cm Länge und 12 cm Höhe auf die hintere Balkenreihe. Die weiteren 4 Bretter mit 250 cm Länge und 4 bis 10 cm Höhe folgen in einem Abstand von 30 cm, die Höhe ist dabei abnehmend. Das vorderste Brett (4 cm Höhe) muss bündig über der Tür abschließen.

    Legen Sie dann die Grobspanplatte auf die Balkenkonstruktion auf und fixieren Sie dieselbe. Abschließend schrauben Sie die Dachpappe allseitig mit 3 cm Dachkantenüberstand fest.

    Schritt 4 – Verkleidung an die Wände des Gerätehauses anbringen

    Schneiden Sie die Bretter für die Wandverkleidung (Höhe: 12,5 cm, Dicke: 1,5 cm) zu und schrauben Sie sie senkrecht ausgerichtet auf die Platten. Nutzen Sie dabei entweder Bretter, die über die gesamte Höhe des Geräteschuppen reichen – oder sägen Sie die Bretter so zurecht, dass sie mit jeder waagerechten Strebe einzeln verschraubt werden können. Planen Sie die Verkleidung für Ihr Gerätehaus sorgfältig, um nicht zu viel Holzabfall zu produzieren. Achten Sie bei der Konzeption weiterhin darauf, dass alle Bretter an den Kanten bündig abschließen. Im vorderen Bereich lassen Sie eine Aussparung für die Tür.

    Schritt 5 – Gerätehaustür einbauen

    Um die Tür des Gerätehauses aus den Brettern für die Außenverkleidung zu fertigen, legen Sie die Bretter in der Größe der Tür aneinander (ca. 70 cm breit, 170 cm hoch), verleimen Sie sie ggf. und fixieren Sie sie auf der Rückseite auf zwei weiteren waagerecht ausgerichteten Brettern. Auf den beiden waagerechten Bretten wird jeweils ein Ladenband angebracht, mit denen die Tür in zwei Kloben eingehängt wird. Schrauben Sie dann die Kloben in der entsprechenden Höhe an und hängen Sie die Gerätehaustür ein. Abschließend wird ein Riegel an der Außenseite der Gerätehaustür montiert und das entsprechende Gegenstück an der Verkleidung des Geräteschuppens.

    Jetzt ist der Geräteschuppen fertig und Sie können Ihre Gartengeräte einräumen.

    Materialliste

    • 10 Gerüstbalken (senkrecht) à 10 cm x 10 cm x 220 cm
    • 19 Gerüstbalken (waagerecht) à 10 cm x 10 cm x 70 cm
    • 1 Gerüstbalken mit 12 cm x 4 cm x 250 cm (Dach)
    • 1 Gerüstbalken mit 10 cm x 4 cm x 250 cm (Dach)
    • 1 Gerüstbalken mit 8 cm x 4 cm x 250 cm (Dach)
    • 1 Gerüstbalken mit 6 cm x 4 cm x 250 cm (Dach)
    • 1 Gerüstbalken mit 4 cm x 4 cm x 250 cm (Dach)
    • Balkenschuhe
    • Bretter mit 12,5 cm x 1,5 cm (Länge und Anzahl nach Bedarf)
    • OSB-Platte
    • Dachpappe
    • Gartenhaus-Zubehör

    Werkzeugliste

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    Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

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    Источники: http://www.t-online.de/heim-garten/garten/id_69191442/gartenhaus-selbst-bauen-diese-tipps-muss-man-kennen.html, http://selbermachen.de/garten/bauen/gartenhaeuschen/gartenhaus-selber-bauen, http://www.obi.de/ratgeber/garten-und-freizeit/gartenbau-und-gestaltung/garten-und-gewaechshaeuser/geraetehaus-selber-bauen-in-5-schritten/

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