Welches holz für balkongeländer

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    Auswahl Holz fьr Balkon Wetterseite

    Hallo, welches Holz ist das widerstandsfдhigste gegen die дuЯen EinflьЯe Habe eine Balkon der mir .

    welches Holz ist das widerstandsfдhigste gegen die дuЯen EinflьЯe

    Habe eine Balkon der mir so langsam unter dem Hintern verottet.

    Wurde schon intensiv gestrichen schon zu Anfang

    Pilzbehandlung wurde auch schon mehrfach durchgefьhrt

    Aber die Dielen und die Handlдufe sowie die Leimbinder verrotten

    Firma ist rechtzeitig Bankrott gegangen.

    Hat jemand einen Tip welches Holz ich nehmen kann und wo es zu beziehen ist.

    es handelt sich um ein sehr hartes holz.

    man kann es mit einer riffelung beziehen worauf sich auch barfuЯ sehr angenehm gehen lдsst.

    anbei noch Infos

    der Balkon hat schon mit 3 Jahren angefangen zu verrotten. Pilzbefall

    Wurde auch dann abgekдrcht und mit Lasur gestrichen gegen Pilzbefall

    Holzart: Nordische Fichte

    es wurde vor dem Bau das Holz Grundiert 2X

    Dann alle Jahre min 1 X

    Die letzten 3 Jahre insgesamt (nur 1X vor 2Jahren) (keine Zeit)

    Alter der Konstruktion ca. 9 Jahre

    Fussboden Dielenbretter 120*35

    Handlauf :Schichtleimholz 135*50

    Handlauf mit Pilzbefall:

    was bedeutet "Bewitterunssituation"

    Wenn damit die Lage gemeint ist

    Direkt vor dem Balkon steht eine Birke(ohne Pilze)

    Ich kenne solche Bilder eigentlich nur von Holz das

    sehr nahe am Wasser oder

    in dauernd feuchter Umgebung/ hoher Luftfeuchte oder

    keine Sonnenbestrahlung oder

    "abgesticktem" Ort oder

    alles zusammen verbaut ist.

    Soviel man am letzten Bild erkennt ist zwischen Trдger und Boden eine Blechabdeckung und die Auflage des Bodens ist sehr groЯ.

    Wenn die dann noch beim verbauen feucht war ist ein Schaden vorprogrammiert.

    Evtl noch hoher Splintanteil.

    Beim "Leimbinder" scheint der Leim nix getaugt zu haben evtl nur D3 Leim statt D4 ?

    Ansonsten schlieЯe ich mich den Vermutungen von Gerhard an. Staunдsse durch Blech, vorheriger Pilzbefall (bei Kiefer nix ungewцhnliches)

    In dem Stadium taugt das Holz jedenfalls bestenfalls als Brennholz (aber auch dafьr sollte es halbwegs trocken sein).

    Achja am besten an einen wirklichen Fachbetrieb (Zimmerei) wenden. Die sollten in der Lage sein sowas fachgerecht und als dauerhafte Konstruktion auszufьhren.

    Und vorallem nach dem Zuschnitt und herstellen aller notweniger Bearbeitungen, das ganze mit einem guten Holzschutz versehen. Dann erst aufbauen und evtl noch mal eine abschlieЯenden Anstrich. Wichtig ist vorallem der konstruktive Holzschutz. chemischer Holzschutz durch Holzschutzmittel kann auf Dauer nie in selbem NaЯe schьtzen wie eine durchdachte Konstruktion.

    also das mit den Blechabdeckungen haben wir im Nachhinein gemacht.

    Zuerst hatten wir dies mit Zwischenstreifen aus GFK unterlegt.

    Dies hatte zu einen Kapillarwirkung gefьhrt und an den Auflageflдchen ist mir dies

    Der Obere Leimbinder 3 OG.ist dadurch in der obersten Schicht angegriffen worden.

    Im Sommer werde ich dieses mal abdecken und kontrollieren ob dies gestoppt wurde zur Zeit kann ich in diesem Bereich дuЯerlich keine verschlechterung feststellen.

    Was heiЯt Abbauen-> alles ?

    oder nur die Auflageflдchen und die Handlдufe ->denn nur diese verrotten nicht die Leimbinderkonstruktion die ist bis auf die obenerwдhnten Schдden i.o.

    Rдumt mal alles bis zu den Leimbindern ab. Dann kцnnt ihr ja kontrollieren wie weit diese schon geschдdigt sind.

    Der weitere Vorteil gegenьber der Holzart Bangkirai ist, daЯ es in den gewьnschten Dimensionen eingeschnitten werden kann, was bei Bangkirai durch die Exportvorgaben nicht mцglich ist.

    Welches holz für balkongeländer

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    100 Jahre alter Balkon in Kulmbach. Sein Leben erhalten und Staunässe verhindert hat der bauliche Holzschutz, das A&O. Foto: Rüpke

    Der Balkon aus Holz

    Balkone aus Holz sind vom Fachmann einfach herzustellen. Sie sind vom natürlichen Material Holz her gesehen, eine Augenweide. Gewachsenes Holz geniest unsere Sympathie, weil es dem Menschen als naturnah vertraut ist.

    Ob die Konstruktion den Erwartungen an eine lange Lebenszeit entsprechen kann, liegt an der konstruktiven Planung, ihrer fachgerechten Ausführung aber auch an der weiteren Pflege im späteren Gebrauch.

    Der Balkon ist eine tragende Baukonstruktion

    Bei Balkonen handelt es sich um tragende Baukonstruktionen und die sind nach allen Landesbauordnungen grundsätzlich genehmigungspflichtig, was eine baubestimmungsgemäße Konstruktionsplanung und Bemessung erfordert. Daneben gibt es weiteres zu beachten, z.B. die sichere Ausbildung der Geländer und Brüstungen und ein Brandschutz nur im Zuge von Rettungswegen, wenn der Balkon ein zweiter Rettungsweg ist.

    Tragende Holzbaukonstruktionen teilt die Holzbaunorm 1052-1 in Nutzungsklassen ein. Die ordnen sich an den Klimabedingungen, denen Holzbauteile nach dem Verbau ausgesetzt werden sollen und dienen zur Berechnung des Nachweises der Standsicherheit (Statik).

    Direkte Bewitterung und davor geschützte Bauteile

    Im grauen Schatten, in der Nutzungsklasse 2, liegen die Bauteile, die gegen direkte Witterung geschützt sind. Zur Nutzungsklasse 3 zählen alle außerhalb liegenden.

    Ein 60° Winkel bildet unter schützenden Bauteilen einen gegen direkte Witterung geschützen Bereich. Die Bauteile in diesem nicht direkt bewittertem Bereich sind der Nutzungsklasse 2 zuzuordnen. Außerhalb liegende Bauteile bleiben direkt bewittert und sind in die Nutzungsklasse 3 einzuordnen.

    Praktischen Einfluß hat das z.B. für Konstruktionshölzer (KVH,BSH o.a.) , deren Verwendung wegen der Keilverzinkung (auch aus kesseldruckimprägnierter Fichte) in der Nutzungsklasse 3 unzulässig sind.

    In wie weit das zu verbauende Holz einer Belastung aus der Witterung ausgesetzt ist, richtet sich nach der tatsächlich im späteren Gebrauch zu erwartenden Gefährdung durch Sonne, Wind und Wasser aber auch aus Nutzung, Pflege und Bauunterhaltung. Hauptgefahr besteht in der Bildung von Staunässe, vorweigend der Kombination aus Wasser und Schmutzanlagerungen und Wasser und Kappilarfugen.

    Hier zwei Beispiele von historischen Balkonen aus Kulmbach`s Altstadt. Beide Kragbalkone sind aus Fichte. Foto: Rüpke

    Bei diesen typischen Kragbalkonen im Bild oben werden alle Holzbauteile vorwiegend durch das Dach geschützt. Das hier verbaute ungeschützte Fichtenholz ist nach vielen Jahrzehnten ohne nennenswerte Schäden geblieben. Es wäre der Gebrauchsklasse 2 zuzuordnen.

    Je nach Gebrauchsbedingungen besteht die Hauptgefahr für tragende oder austeifende Holzbauteile in einem Versagen infolge von Schäden nach Befall durch holzzerstörende Pilze (bei Balkonen meist den Blättlingsarten ). Denen liegt i.d.R. eine Bildung von Staunässe, vorwiegend der Kombination aus Wasser und Schmutzanlagerungen und Wasser und Kappilarfugen als Schadenursache zugrunde. Aber auch die Gefährdung durch holzzerstörende Insekten kann gegeben sein.

    Die Zuordnung der tragenden Holzbauteile in Gebrauchsklassen ist nach DIN 68800-1 vorzunehmen und in der Planung bzw. Ausschreibung zu dokumentieren. Dies erfolgt um

    • durch Holzartenwahl die notwendige Dauerhaftigheit zu finden (das Gleichgewicht von Gefährdung und natürlicher Dauerhaftigkeit der Holzart suchen),
    • durch konstruktive Maßnahmen die Gefährdung zu mindern oder
    • durch vorbeugenden chemischen Holzschutz in das Holz Gifte einzubringen.

    Wie am Balkon Sonne, Wind und Regen auf das Holz wirken

    Hinsichtlich der besonders exponierten Lage eines Balkons im Außenbereich vor dem Gebäude ist das dort verbaute Holz den üblichen Witterungseinflüssen aus Sonne Wind und Wetter ausgesetzt. Das Holz reagiert als hygoskopisch wirkender Baustoff auf seine Umgebungsfeuchte und stellt sich laufend darauf ein (Ausgleichsfeuchte). Es folgt dabei den Gesetzen der Physik. Es bildet Risse, ist nicht 100% formstabil, neigt je nach Holzart zur Ausscheidung von Harz oder färbenden Kernholzinhaltsstoffen, kann an Hobelseiten Hobelschlag und Faserigkeit aufweisen. Daneben steht das Holz im Außenbereich in einer ständigen Wechselbeziehung zum Wetter was sind durch Alterung an der Oberfläche widerspiegelt.

    • andauernde Quell- und Schwindbewegungen,
    • Form bleibt nicht stabil,
    • Beschichtungen reißen,
    • zeitweiser Befall durch Bläue- und Schimmelpilze mit Holzfärbungen.
    • Sonne baut Lignin ab und löst Harz aus,
    • Wind lagert Schmutz ab,
    • Regen wäscht Kernholzinhaltsstoffe aus und erodiert die Oberflächen,
    • Mikroorganismen besiedeln und färben Oberflächen.

    Die witterungsbedingten Reaktionen sind zulässig, solange sie zuvorderst die Tragsicherheit und Gebrauchstauglichkeit nicht beeinflussen. Nicht vermeidbar sind bei vielen Holzarten Verfärbungen durch „Ausbluten“ von Kernholzinhaltsstoffen sowie durch Abscheidungen von Mikroorganismen. Sie sind deshalb hinzunehmen. Dagegen sind Korrosionsflecke durch Metallpartikel (Trennschleifer) oder durch unzulässige weil rostende Verbindungsmittel vermeidbar. Mindestens ist eine galvanische Verzinkung der Verbindungsmittel gefordert.

    Um unnötig Risse und Formänderungen durch schnelles Austrocknen zu unterbinden muss Holz beim Verbau ausreichend trocken sein. Die mittlere Einbaufeuchte des Holzquerschnittes darf 20 Masse-% bei Nadel- und Laubholz nicht überschreiten. Die Sortierung nach Tragfähigkeit erfolgt nach DIN 4074 Teil1 und 5.

    Konstruktive Maßnahmen um die Gefährdung des Holzes zu mindern

    Nach der Holzschutznorm wird im Hochbau grundsätzliche eine baulicher Holzschutz verlangt.Ziel hierbei ist es, die tatsächliche Gefährdung der verbauten Holzbauteile durch konstruktive Maßnahmen soweit abzumindern, dass eine Gefahr von Bauschäden durch holzzerstörende Organismen an tragenden Holzbauteilen ausgeschlossen werden kann. Die Holzschutznorm DIN 68800 legt im Teil 1 und 2 vorbeugende bauliche Maßnahmen zur Sicherung der Dauerhaftigkeit von Bauteilen aus Holz oder Holzwerkstoffen fest. Sie gilt für die Errichtung von Neubauten sowie für die Modernisierung, Renovierung oder Instandsetzung von Bauwerken.

    Dauerhaftigkeitsklasse : Klassifikation, die die Widerstandfähigkeit von Holz gegen eine Zerstörung durch Holz zerstörende Organismen beschreibt.

    Gebrauchsklasse GK : Klassifikation zur Einbausituation von Holz in Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen. (Gebrauchsklassen sind nicht deckungsgleich mit den Nutzungsklassen nach DIN EN 1995-1-1.)

    Gefährdung von Holz: Einbausituation, die eine Beeinträchtigung der Holzeigenschaften durch den Einfluss von Holz schädigenden Organismen ermöglicht.

    g rundsätzliche bauliche Maßnahme

    bauliche Maßnahme, die bei Bauteilen aus Holz oder Holzwerkstoffen in jedem Fall vorzunehmen ist

    besondere bauliche Maßnahme

    bauliche Maßnahme, die es ermöglicht, Bauteile aus Holz und Holzwerkstoffen in die Gebrauchsklasse GK 0 einzustufen, wenn die grundsätzlichen baulichen Maßnahmen alleine nicht ausreichen

    Grundsätzliche bauliche Maßnahmen sind in jedem Fall anzuwenden, auch dann, wenn sich dadurch die Zuordnung zu einer Gebrauchsklasse nach DIN 68800-1 nicht ändert. Sie müssen rechtzeitig und sorgfältig bereits bei der Planung und Ausschreibung bedacht werden.

    Tragende Holzbauteile müssen immer durch bauliche Maßnahmen gegen Witterungseinflüsse geschützt geplant und ausgeführt werden. Nichtragenden, wie z.B. Holzrosten, Auflagen oder Abdeckungen könnte man einen Opferstatus zubilligen, was aber die Last einer regelmäßigen Erneuerung nach sich zieht.

    Die Brüstung ist schön anzuschauen, aber holzschutztechnisch bilden die Verzapfungen einen Mangel. In die Fugen an den Zapfenlöchern gelangt Schutz und Wasser. Staunässe wird das Holz schädigen. Foto: Dr. Kürsten
    Der Wasserablauf mit 15° Gefälle auf dem Handlauf reicht nicht aus, da hier primär die Risse gefährlich sind. Der gesamte Handlauf aus Eiche ist von holzzerstörenden Pilzen befallen, hier durch den Eichenwirrling erkennbar. Foto: Rüpke
    Nicht nur viele Kappilarfugen gefährden das hier ungeschützt und unabgedeckt verbaute Fichtenholz. Foto: Rüpke
    Richtige Ausführung: abgedeckt, das Wasser kann ablaufen, auch an den Stäben bis ganz nach unten. Foto: Rüpke

    Zimmermannsverbindungen durch Verzapfungen sind hier unzulässig. Die Ableitung des Regenwassers ist wenigstens durch eine Abdeckung (Opferholz als Dach) auszubilden. An schmalen waagerechte Holzquerschnitten (z.B. neben den Geländerstäben) beschleunigt eine 15° Neigung zum Wasserablauf.

    Bei diesen Ausführungen muß nun eine regelmäßige Kontrolle die fehlenden baulichen Maßnahmen ersetzen, da hier mit Sicherheit in absehbarer Zeit Bauschäden zu erwarten sind.

    Erwarten Sie keine Wunder von Anstrichbeschichtungen auf Holz

    Ein großer Bereich der Chmeieindustrie lebt gut von Anstrichen aller Art, da jeder Anstrich weitere nach sich zieht. Besonders am Holz ist es eine ewige Bastelei. Nicht selten, das ein dabei zufällig nicht beschichtetes Holzteil am Ende länger hält, als die mühsame angestrichenen. Das gibt zu denken.

    Anstriche auf Holz sollen den Einfluß der Sonne (Ligninabbau durch UV-Licht) und des Regens (verstärktes Quellen und Schwinden) abmindern. Nach die Naturgesetze bleibt jedoch das vom Außenklima bedingte Quellen und Schwinden des Holzes möglich. Damit verbundenen ist eine Rissbildung möglich. Risse in den Oberflächenbeschichtungen sind danach als unvermeidlich zu erwarten. Diese Anstriche erfordern kurzzeitig eine regelmäßige Prüfung und Anstrichunterhaltung.

    Die DIN EN 927-1 regelt die Anforderungen an Beschichtungen für Holz im Außenbereich. Es sollten nur Anstrichbeschichtung Verwendung finden, für die der Hersteller entsprechend der Holzart und des Anwendungsfalls die Eignung nachweisen kann. Diese Eignung nach Beanspruchung und Anwendung kann in der Produktinformation abgelesen werden (siehe Tab.7).

    Konstruktiv müssen vor Beschichtungen alle Kanten mit 2 mm Radius abgerundet werden.

    Schmutz und sich darauf ansiedelnde Organismen bedingen Staunässe, die sich auch unter Blumenkübeln bildet. Dazu kommt mechanischer Abrieb. Alles sind besondere Belastungen, die das verbaute Holz tatsächlich gefährden. Anstriche hier auf diesen Flächen sind sinnlos, weil sie den Belastungen niemals standhalten werden. Viel wesentlicher und für Bauschäden grundlegend ist die Tatsache, dass die abgebildeten Konstruktionen nicht die Anforderungen an den grundsätzlich zu erbringenden Schutz nach DIN 68800-2:2012 erfüllen. Foto: Rüpke
    Die Ausbildung der Beschichtungen (hier an neueren Balkonkonstruktionen) erfordert höchste Ansprüche an Qualität der Anstriche und an die Untergrundvorbereitung des Holzes. Diese ist eigentlich nur unter stationären Bedingungen im Zuge einer Vorfertigung zu erreichen. Die spätere Anstrichunterhaltung vor Ort erfolgt anschließend aber unter viel schwierigeren Bedingungen. Auch bei den hier abgebildeten Konstruktionen erfüllt vermutlich nur die ganz linke die Anforderungen an den grundsätzlich zu erbringenden Schutz nach DIN 68800-2:2012. Fotos: Rüpke

    Fußpunkte der Stützen

    Die Fußpunkte der Stützen stellen ein durch Spritzwasser und Schmutz besonders belastetes Bauteil dar. Ein Erdkontakt ist unzulässig. Zum Boden hin muß ein Mindestabstand von 30 cm, bei Zusatzmaßnahmen (Kiesel) 15 cm eingehalten werden. Stützen aus Vollholz mit Querschnitten bis 16/16 cm² und aus BSH bis 20/20 cm dürfen in GK 0 eingestuft werden. Das Bauteil ist dann in die SchutzklasseSützen sind ansonsten in GK 3 einzustufen.

    In der Tabelle 8 ist die ohne einen weiteren statischen Nachweis konstruktiv notwendig erforderliche Dicke der Bretter von Belägen aus Nadel- und Laubholz abhängig von der Brettbreite und dem jeweiligen Auflagenabstand angegeben. (Die tragende Unterkonstruktion ist in jedem Fall statisch zu berechnen.) Tragende Beplankungen von Balkonbalken sind baulich zu schützen.

    In GK 1 dürfen die Bretter ohne Fugen oder mit Nut- und Feder verlegt werden.

    Ansonsten sind Fugen von mind. 6 mm max. 10 mm auszuführen. Auch an Stößen der Bretter sind dies Fugenbreiten nötig. In unten stehenden beiden Bildern ist die Stoßfuge "knirsch" ausgebildet.

    Auch bei den Belägen bedingen die Naturgesetze ein vom Außenklima abhängiges Quellen und Schwinden des Holzes und damit unvermeidlich verbunde Rissbildungen und Formänderungen. Holzartbedingt kann es auch zu anderen Unregelmäßigkeiten an der Holzoberfläche kommen (s.o. Tab.5).

    Beläge als abbaubare Roste machen die Entwässerungsebene zugänglich. Das ist vorteilhaft zur Revision der Dichtungsebene sowie zum Beseitigen von sich dort sammelndem Laub und Schmutz.

    Die Beläge sind i.d.R. als von der Balkontragkonstruktion getrennte Ebene auf der Holztragkonstruktion aufgelegt. So werden die Balkonebenen über den Dichtungsebenen auf der Holztragkonstruktion unter den Belägen entwässert. Das Regenwasser wird, meist an der Traufe, über Rinnen und durch Fallrohre "mit Gefälle vom Gebäude weg" abgeleitet.

    Es besteht bei Balkonen, einmal abgesehen von seltenen Ausnahmen, die überwigende Notwendigkeit die durch Witterung beanspruchte Holztragkonstruktion oberseitig gegen Wasser abzudichten und dazu unter der Belagsebene eine Entwässerungsebene herzustellen. Die Tragkonstruktion von Balkonen kann nur so dauerhaft vor Fäulnis geschützt werden.

    Wandanschluß

    Auch die Trennung von Balkon zum übrigen Gebäude ist durch luftige Fugen auszubilden. Am Gebäudeanschluß ohne Schutz von oben ist dort mit Spritzwasser vom Balkonbelag her zu rechen, eine an dieser Stelle vormals nicht geplante Belastung für die angrenzende Gebäudefassade. Die bei uns tatsächlich gegebene Spritzwasserbelastung umfaßt einen Bereich bis 30 cm oberhalb waagerecht an eine Fassade angrenzender Flächen.

    DIN 18195 verlangt eine Aufkantung von mind.15cm, die Aufkantung kann durch konstruktive Maßnahmen (z.B. durch davor tiefer liegende Schächte mit Rostenabdeckung) auf mind. 5 cm gemindert werden. In den Zimmererregeln 02 beziehen sich diese 15 cm ab der unter dem offnen Rost liegenden Entwässerungsebene. Die Abdichtung muß mind. 5 cm hoch über den Belag ausgeführt werden und an der Türschwelle an die Regenschiene angeschlossen werden.

    Möglicherweise führt die mit 5 cm niedrige Schwellenhöhe der Balkontür zu Problemen durch Spitzwasser und Schneelagen. Dies ist im Einzelfall anhand der im Gebrauchszustand zu erwartenden Bedingungen zu prüfen und gegebenenfalls den dann tatsächlich möglichen Gefahren anzupassen. Anlehnend an die DIN 18195 würde dort rein aus Dichtungsgründen eine mind. 15 cm Aufkantung erwartet werden. Nur durch geeignete konstruktive Maßnahmen könnte nach DIN 18195-1die Höhe auf mind. 5 cm gemindert werden.

    Geschützte (abgedichtete) Balkonflächen stellen immer auch einen Schutz unter 60° dar. Dieser Schutz wiürde oft durch Überdachung der obersten Balkonebene auch für weitere Ebenen darunter erreicht. Dann könnten in vielen Fällen Balkontüren stufenlos und damit behindertengerecht ausgebildet werden.

    Ein barrierefreier behindertengerechter Austritt an einer Balkontür kann erreicht (und daher auch verlangt) werden. Voraussetzung ist die Umsetzung der in der Holzschutznorm aufgetragenen Pflicht zu grundsätzlichen und besonderen baulichen Maßnahmen. Es ist also eine Sache der Konstruktion selbst.Gerade in Altenheimen war dies bislang oft ein Problem, daß nicht selten, z.B. nach Unfällen, zu Streitigkeiten führte. Anstatt mit Rampen oder Handgriffen zu experimentieren, sollte der Planer einfach nur nach den Regeln der (gründlich überarbeiteten) ab 2012 geltenden und eingeführten Holzschutznorm DIN 68800- Teil1 und 2 vorgehen. Weitere Hilfen sind die beiden folgenden Merkblätter, die Rat zur Ausführung geben sollen.

    2. Auflage 2008, 152

    Autoren: K. P. Schober, C. Auer, G. Grüll

    Preis: ca. 38,50 Euro (inkl. 10% Mwst., exkl. Versand

    3. Auflage 2/2013)

    Bund Deutscher Zimmermeister im ZDB, Berlin, 2007, rd. 30 S., ca. 34,- incl. 19 % USt Euro + ca. 3,- Porto//Versand

    Auswahl und Lebensdauer

    Für stark bewittertes Holz wählt man eine robuste Art, die Pilzen widersteht.

    Manche Holzarten sind von Natur aus widerstandsfähiger und robuster als andere – für draußen sollte man dauerhaftes Holz wählen.

    Holzarten aussuchen

    Einige Bäume lagern im inneren Kernholz besondere Inhaltsstoffe ein, die Schadorganismen töten. Es gibt jedoch keine Holzart, deren äußeres Splintholz als dauerhaft eingestuft wird – Holzarten mit ausreichender natürlicher Resistenz zu verbauen ist also nur sinnvoll, wenn die verwendeten Hölzer splintfrei sind. Normen informieren über die Dauerhaftigkeit mit Bewertungsziffern von 1 = sehr dauerhaft bis 5 = nicht dauerhaft. Die Ziffern geben an, welche natürliche Dauerhaftigkeit das splintfreie Holz einzelner Arten besitzt. Die Tabelle sagt, wie widerstandsfähig sich Kernholz zeigt gegen Befall von holzzerstörenden Pilzen, enthält aber keine Hinweise zur Dauerhaftigkeit gegen Insekten – diese spielen kaum eine Rolle für Holz im Freien. Sollte es dennoch zu Befall kommen, lässt er sich schnell erkennen und bekämpfen.

    Источники: http://www.woodworker.de/forum/auswahl-holz-fuer-balkon-wetterseite-t4369.html, http://www.holzfragen.de/seiten/balkon_konstruktion.html, http://www.haus.de/bauen/holz-im-garten-auswahl-und-lebensdauer

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