Wasserfall garten bauen anleitung

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    Wasserfall selber bauen

    In vielen Gärten sind Teiche zu finden, mal als kleine Zierteiche, mal als Fischteiche und mal als große Bade- und Schwimmteiche. Dies ist auch durchaus verständlich, denn ein Gartenteich ist ein sehr dekoratives Gestaltungselement für den Garten und viele Menschen empfinden das leise Plätschern des Wassers als überaus beruhigend und entspannend. Ein besonderes Highlight für den ohnehin schon dekorativen Gartenteich kann jedoch ein kleiner Wasserfall sein, der beispielsweise so aussieht:

    Ein Wasserfall sorgt aber nicht nur für eine tolle Optik, sondern hat auch einen praktischen Nutzen, denn die ständige Sauerstoffzufuhr wirkt sich sehr positiv auf die Wasserqualität im Gartenteich aus. Möchte der Gartenbesitzer einen Wasserfall selber bauen, um so seinen Gartenteich aufzupeppen, findet er vielleicht mit der folgenden Anleitung die passende Idee.

    Einen Wasserfall selber bauen – die benötigten Materialien

    • Teichfolie
    • Teichvlies
    • Mutterboden
    • Bruchsteine
    • Mörtel
    • Schlauch
    • Sand

    Einen Wasserfall selber bauen – und den Gartenteich aufpeppen

    1. Schritt: den Hügel für den Wasserfall anlegen

    Für den Wasserfall wird zunächst ein Hügel aus Mutterboden neben dem Gartenteich aufgeschüttet. Dieser Erdhügel bildet die Basis für den Wasserfall, wird später aber nicht mehr zu sehen sein. Oben auf dem Erdhügel wird nun als Anfangspunkt des Wasserfalls eine kleine Vertiefung modelliert, die zur Vorderkante hin leicht abgesenkt wird. Von diesem kleinen Miniteich aus wird dann ein Graben in Richtung Gartenteich modelliert. Dieser Graben muss nicht sehr tief sein, denn seine Funktion besteht lediglich darin, dass das Wasser später kontrolliert in den Teich fließt. Der Graben kann dabei recht steil oder auch mit terrassenförmigen Absätzen angelegt werden.

    2. Schritt: den Wasserfall bauen

    Nachdem die Grundlage für den Wasserfall geschaffen ist, werden der Graben und der Miniteich mit etwas Sand aufgefüllt. Die Sandschicht wird anschließend mit dem Teichvlies abgedeckt. Der Sand gleicht kleinere Unebenheiten aus und bildet zusammen mit dem Teichvlies das schützende Bett für die Teichfolie. Diese wird nun möglichst glatt und faltenfrei in der Absenkung auf der Oberseite und im Graben verlegt. Dabei sollte die Folie an allen Rändern einige Zentimeter weit überstehen, damit sie seitlich nicht in die Absenkung oder den Graben abrutschen kann. Am unteren Ende sollte die Teichfolie außerdem ein Stück weit in den Gartenteich hineinragen. Bevor es nun weitergeht, ist es sinnvoll, einen kleinen Probelauf durchzuführen. Dazu wird einfach mithilfe einer Gießkanne etwas Wasser in den Wasserfall gegossen. Sollte das Wasser nicht im Teich ankommen, weil es unterwegs über den Graben läuft und im Erdhügel versickert, muss entsprechend nachgearbeitet werden. Passt alles, kann nun noch der Schlauch verlegt werden, der die Teichpumpe mit dem Anfangspunkt des Wasserfalls verbindet.

    Wasserfall selber bauen

    3. Schritt: den Wasserfall ausgestalten

    Der Wasserfall ist nun funktionsfähig, sieht aber noch nicht sehr ansprechend aus. Für den optischen Feinschliff sorgen die Bruchsteine, die um den Erdhügel drapiert werden und ihn dadurch verstecken. Damit das Gebilde die notwendige Stabilität erhält und auch den nächsten Winter übersteht, werden die Steine dabei in Mörtel gesetzt. Lediglich an den Stellen, an denen die Steine den Schlauch kaschieren, sollte auf Mörtel verzichtet werden. Dadurch bleibt der Schlauch nämlich zugänglich, falls er einmal repariert oder ausgetauscht werden muss. Wenn der Erdhügel nicht mehr zu sehen ist, muss auch der eigentliche Wasserfall gestaltet werden. Auch dies erfolgt wieder mit Bruchsteinen, die so angeordnet werden, dass die Teichfolie nicht mehr zu sehen ist. Wer möchte, kann den Wasserfall auch noch mit ein paar Pflanzen dekorieren, die zwischen die Steine und in die kleine Absenkung gesetzt werden können. Ist das Dekorieren abgeschlossen, werden die Absenkung mit Wasser befüllt und die Pumpe angeschaltet. Damit ist der selbstgebaute Wasserfall fertig.

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    Einen Wasserfall im Garten selber zu bauen, ist einfacher, als es vielleicht für die meisten Menschen klingt. Sie brauchen dafür vor allem ein Becken, eine Pumpe und Zugang an Elektrizität. Sie brauchen wenig Raum. Selbst in einem ganz kleinen Garten schaffen Sie wunderschöne Wasserfälle. Sie sehen immer noch pittoresk, mystisch und einfach verzaubernd aus.

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    Wichtige Regeln, welche Sie bei der Gestaltung von einem Wasserfall im Garten im Kopf behalten sollten

    Hier sind einige wichtige Regeln, die Sie immer im Kopf haben sollten. Wenn Sie das tun, vermeiden Sie Fehler und sichern sich ausgezeichnete Ergebnisse bei der Gestaltung des Garten-Wasserfalls.

    • Die Garten- Wasserfälle müssen aus allen Stellen im Garten schön aussehen.
    • Richten Sie sich bei der Planung an die natürliche Neigung der Landschaft, auf welcher Sie bauen.
    • In manchen Gärten klappt es einfacher, mehrere Wasserfälle zu gestalten als nur einer.
    • Der Garten-Wasserfall muss sich harmonisch in die Gartengestaltung einschreiben und nicht wie „aufgesetzt“ wirken.
    • Sie sollten die Garten-Wasserfälle und auch die Brunnen so positionieren, dass Sie diese vom Zuhause aus leichter genießen können.
    • Benutzen Sie für die Gestaltung Steine, die für Ihre Umgebung typisch sind, so wirkt Ihr Garten-Wasserfall natürlicher. Exotischere Steine sorgen für die entsprechende Erscheinung. Suchen Sie nach dieser Lösung, die sich am besten in Ihr Innendesign einschreibt.

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    Den richtigen Ort finden

    Sie sollten zuerst den richtigen Ort für Ihren Wasserfall im Garten bestimmen. Berücksichtigen Sie dabei die Kriterien auf der Checkliste, die wir gerade für Sie geschildert haben. Darüber hinaus sollten Sie den Garten-Wasserfall weit entfernt von Bäumen positionieren, deren Blätter im Herbst ausfallen. So müssen Sie diese nicht dauernd vom Wasser entfernen, sobald diese Zeit angekommen ist.

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    Elemente des Garten- Wasserfalls und Ihre Sicherheit

    Sie müssen an allererster Stelle natürlich die Becken ausgraben. Die übliche Tiefe von diesen ist ca. ein halber Meter. Darauf legen Sie die Isolierung aus. Wasserpumpe wird auf den Boden des Beckens positioniert. Wenn Sie mehrere, miteinander verbundenen Becken haben, sollte sie in den untersten installiert sein. Ein Schlauch führt von hier aus zur Stelle, von welcher das Wasser ins Becken herunterfließt. Die Pumpe und die Schutzfolie werden mit Steinen bedeckt. Achten Sie darauf, dass der Schlauch nicht zwischen den Steinen gequetscht wird.

    Ein ausgefallener Wasserfall reicht aus, den Garten schön aufzupeppen

    Lenken Sie die Blicke der Gäste auf etwas Wunderschönes…

    Sobald Sie den Garten-Wasserfall einmal gebaut haben, können Sie für viele weitere schöne Effekte sorgen. Zum Beispiel wäre interessante Beleuchtung dort möglich. Manche Garten- Wasserfälle und Brunnen werden sogar mit einer Feuerstelle kombiniert.

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    Wasserfall für Teich und Garten selber bauen

    Wasserfall für Teich und Garten ohne Elemente selber bauen

    Mit dieser Wasserfall Bauanleitung, können Sie den Wasserfall für Teich und Garten selber bauen. Wir erklären, wie Sie den Wasserfall ohne teure Elemente bauen und optimal abdichten können. Vor vielen Jahren haben wir uns die Frage gestellt, wie wir den Wasserfall am Teich so preisgünstig und flexibel wie nur möglich selber bauen können. Wir haben dabei schon vorher eingeplant, keine Fertigelemente für Wasserfälle zu verwenden. Dadurch wären wir in der Flexibilität nämlich sehr eingeschränkt gewesen.

    Also haben wir einige Möglichkeiten getestet. Eine davon war, den Wasserfall mit Teichfolie zu bauen. Obwohl wir versucht haben, die Teichfolie so faltenfrei wie nur möglich zu verlegen, hat der Wasserfall optisch nicht schön ausgesehen. Daher haben wir diese Idee gleich wieder verworfen. So haben wir uns dazu entschieden, den Wasserfall aus Beton herzustellen. Dabei war der Aufwand sehr gering und auch die Kosten waren sehr niedrig. Ausserdem konnten wir den Wasserfall genau so modellieren, wie wir ihn haben wollten. Alles weitere erfahren Sie nun in dieser Bauanleitung zum Wasserfall.

    Wasserfall Bauanleitung

    Auf diesem Bild sehen Sie, wie man den Wasserfall am Besten bauen kann. Wir beschreiben in dieser Wasser fall Bauanleitung Schritt für Schritt, wie Sie vorgehen sollten. Wenn man sich den Wasserfall selber bauen kann, spart man nicht nur Kosten, sondern kann diesen auch „frei Schnauze“ modellieren. Wir benutzen dazu Beton. Zuerst muss man sich einen schönen Platz für den Wasserfall am Teichrand suchen. Das geht natürlich auch etwas weiter weg vom Teich im Garten. Man kann somit auch einen Wasserfall bauen, der ein paar Meter weg vom Teich im Garten steht. Über einen Bachlauf kann man dann das Wasser in den Teich zurückleiten. In unserem Fall war an der einen Seite des Teiches ein Hang, wodurch sich dort der Standort des Wasserfalls geradezu angeboten hat. Man kann sich auch schon vor dem Teich anlegen, Gedanken darüber machen, wo der Wasserfall später mal sein soll.

    Wir graben als erstes die Grube für den Wasserfall aus. Dabei sollten wir schon mal grosszügig mit dem Spaten Erdreich ausheben. Auch die Stufen können wir jetzt schon leicht erstellen. Aber die Betonschicht unter dem Wasserfall sollte auf jeden Fall so an die 30cm dick sein. Somit wäre der Wasserfall schon sehr stabi. Baustahl braucht man dann nicht mit in den Beton einarbeiten.

    Was brauchen wir zum Bau des Wasserfalls alles?

    1. Spaten zum Ausgraben des Wasserfall Fundaments und zum Betonieren
    2. Holzbretter und Holzpfähle zum Einschalen vor dem betonieren
    3. Beton (Zement und Kies)
    4. Flusssand (feiner Kies mit Sand) und Trasszement (hochwertigerer Zement für Feldsteine)
    5. Feldsteine (flache und kantige)
    6. Hochdruckreiniger zum Säubern der Feldsteine von Erde
    7. Handbesen
    8. Maurereimer (Baueimer)
    9. Betonmischmaschine
    10. Schubkarre
    11. Abdichtschlämme
    12. Flüssige Teichfolie zum Abdichten des Wasserfalls
    13. Breiten 2 Zoll Pinsel
    14. Wasserwaage
    15. Gartenschaufel (Handschaufel)
    16. Teichpumpe für Wasserfall
    17. Spiralschlauch 50mm in grün für Wasserfallpumpe
    18. Unsere Wasserfall Bauanleitung

    Auf diesen Bildern sehen Sie die Schritte von 1, 2, 3 und 4. Auf Bild 1 wird der Wasserfall betoniert. Wir fangen dabei von unten an und arbeiten uns bis nach oben durch. Die Teichfolie und die Ufermatte am Teichrand, wird mit in die unterste Wasserfallstufe eingearbeitet. Siehe dazu auch unten unseren Bauplan des Wasserfalls im Querschnitt. Somit kann unterhalb des Wasserfalls am Übergang zum Teich, kein Wasser verloren gehen. Ganz vorne befestigen wir ein Schalungsbrett. Dazu schlagen wir 2 Holzpfähle links und rechts in die Erde. Damit wird das Schalungsbrett gehalten. Seitlich kann man auch noch 2 Bretter befestigen, damit der Beton nicht seitlich auslaufen kann. Rühren Sie den Beton dazu nicht zu flüssig an. Er sollte schon etwas trockener sein, damit er nicht wegfliessen kann.

    Nun reinigen wir die Feldsteine mit einem Hochdruckreiniger. Das geht sehr gut, wenn man die Feldsteine auf eine Holzpalette legt. So kann die Erde schön ablaufen. Dann dreht man die Feldsteine um und wäscht die untere Seite der Feldsteine sauber. Wir haben hier Feldsteine verwendet, da diese oftmals an Feldrändern in Massen herumliegen und somit auch kostenlos sind, solange der Landwirt natürlich nichts dagegen hat. Wenn die Feldsteine dann noch nass sind, kann man diese schon mal in die Staustufen des Wasserfalls mit einarbeiten. Verschmieren Sie den Beton aber nicht zu grosszügig auf die Feldsteine, damit man später auch noch was davon sehen kann. Wenn wir die Staubecken des Wasserfalls mit Feldsteinen bis nach oben hin fertiggestellt haben, lassen wir alles einen Tag trocknen. Oder auch 2 Tage, je nachdem. Prüfen Sie aber auch vorher mit der Wasserwaage, ob die Staubecken rundherum gleich hoch sind. Bei Bedarf kann man noch Beton auf den Rand geben. Wir haben die meisten Menge an Beton mit dem Spaten hinzugegeben. Die Feinheiten haben wir mit den Händen modelliert. Ziehen Sie dazu aber Gummihandschuhe an, damit die Haut nicht vom Beton in Mitleidenschaft gezogen wird.

    In Bild 2 sehen Sie, wie der Wasserfall schon fertig ist. Aber wir mussten vorher noch den Beton richtig abdichten. Dazu sehen Sie weiter unten wie das geht. In der Zeichnung sieht man die verschiedenen Schichten des Wasserfalls. Sie sehen auch, dass wir für den Auslauf jeder Staukammer, immer einen Feldstein eingemauert haben. Diesen flachen Feldstein lässt man möglichst weit nach vorne überstehen, damit die Wasserkaskade später nicht an der Wand des Staubeckens nach unten rieseln kann. Wenn der Wasserfall also fertig modelliert ist, nehmen wir den Flusssand mit dem Trasszement. Damit rühren wir einen sehr flüssigen Mörtel an. Diesen Mörtel streichen wir mit dem Handbesen auf die rauhe Betonschicht. So glätten wir die Oberfläche des Wasserfalls vor. Auch die Staubecken schmieren wir mit dem flüssigen Flusssandmörtel ein. Wer will kann die erste Schicht dann trocknen lassen und nochmals eine 2. Schicht mit Mörtel auftragen.

    Wenn der Flusssandmörtel trocken ist, können wir die Abdichtschlämme mit einem grossen Pinsel auftragen. Es gehen aber auch Handbesen oder Tapezierpinsel. Die Abdichtschlämme wird als erste Dichtungsschicht aufgetragen. Am Besten tragen Sie die Abdichtschlämme zweimal auf. Wenn diese Schicht trocken ist, können Sie mit einem 2 Zoll Pinsel die flüssige Teichfolie auftragen. Dazu sollten Sie auf jeden Fall mindestens 2 Anstriche machen. Überpinseln Sie aber nicht die Feldsteine, damit man diese noch sehen kann. Nun ist der Wasserfall optimal abgedichtet. Diese kann man nun in Betrieb nehmen.

    Auf Bild 3 sehen Sie, wie toll die Wasserkaskaden aussehen, wenn man die Feldsteine überstehen lässt. Dazu muss aber auch die Pumpenleistung für den Wasserfall richtig sein. Mehr dazu erfahren Sie weiter unten im Kapitel „Welche Pumpe braucht man für den Wasserfall?“. Man kann die Staubecken des Wasserfalls auch bepflanzen.

    Im Bild 4 sehen Sie den fertigen Wasserfall. Links und rechts vom Wasserfall haben wir Steinterrassen angelegt, wo später mal die Pflanzen eingesetzt werden. Zierkies ist hier auch sehr dekorativ. Den Schlauch von der Wasserfallpumpe, legen wir seitlich nach oben, zum ersten Staubecken des Wasserfalls. Dieser Schlauch sollte aber unterirdisch in einem Rohr verlegt werden. Legen Sie dann flache Steine über das Rohr. Somit ist optisch alles einwandfrei. Wir haben den Schlauch nur für die Wasserfall Bauanleitung liegen gelassen, damit Sie sehen, wie der Schlauch nach oben läuft.

    Auf diesem Bild der Wasserfall Bauanleitung sehen Sie, wie man sich von unten nach oben arbeitet. Immer wenn man ein Staubecken weiter nach oben kommt, setzt man immer wieder die nächsten Schalung. Damit werden auch die Feldsteine sicher gehalten, die an der Rückwand des jeweiligen Staubeckens sind. Sie betonieren praktisch an die Feldsteine von innen heran. Den Beton kann man mit der Schubkarre wunderbar zum Wasserfall transportieren. Betonieren Sie die Feldsteine etwa zur Hälfe ein, damit sie auch fest und sicher sitzen.

    Hier sehen Sie den fertigen Wasserfall. Wenn die Teichpflanzen mal gewachsen sind, kann man vom Beton überhaupt nichts mehr erkennen und man denkt, der Wasserfall wäre komplett natürlich entstanden. Wenn das Wasser im Winter in den Staubecken steht, ist das übrigens kein Problem, da wir ja sehr dick betoniert haben. Man kann auch auf die Ränder und den Stellen mit Beton, noch lose Feldsteine als Überdeckung legen. Auch das sieht sehr natürlich aus.

    Hier sehen Sie noch ein Video zum Wasserfall

    Man sieht in diesem Wasserfall Video, wie der Wasserfall von selber mit den Jahren zugewachsen ist. Somit ist vom ursprünglichen Wasserfall fast nichts mehr zu sehen und man könnte meinen, es handelt sich um einen natürlich entstandenen Wasserfall. Die Leistung der Teichpumpe sollte auch nicht zu schwach sein, damit sich durch den Schwung des Wassers, auch ordentliche Kaskaden bilden können.

    Zeichnung und Bauplan vom Wasserfall

    In dieser Zeichung bzw. Bauplan vom Wasserfall, sehen Sie wie wir die Feldsteine im Beton plaziert haben. Auf den Staubecken liegt immer in der Rinne ein Feldstein, wo das Wasser ablaufen soll. Diese Feldsteine müssen leicht überstehen, damit das Wasser auch nach unten fallen kann und nicht nur nach unten rieselt. An den Rückwänden der Staubecken haben wir ebenfalls Feldsteine einbetoniert, da man die Rückwände von vorne sehen kann. Somit ist auch hier optisch einwandfrei vorgesorgt worden.

    Sie sehen in der Zeichnung ebenfalls, wie die Teichfolie und die Ufermatte mit in den Beton eingearbeitet werden sollte, damit an diesem Übergang kein Wasser verloren geht. Wenn man die Teichfolie schon verlegt hat und den Wasserfall erst später installieren will, kann man auch ein Stück Teichfolie nachträglich in den Teich vom Ufer aus reinlegen. Es reicht also aus, wenn das Stück Teichfolie auf der unteren Teichfolie nur überlappt. Oben am ersten Staubecken ist der Schlauch der Wasserfallpumpe angebracht. Diesen kann man auch mit Steinen verstecken, oder gleich einen Anschluss dafür installieren.

    Wasserfall von vorne

    Hier sehen Sie den Wasserfall von vorne. Es fällt auch gleich auf, dass die Feldsteine der Überläufe von Becken zu Becken, nicht genau in einer Linie liegen. Die Feldsteine wurden von Becken zu Becken seitlich versetzt. Damit wird verhindert, dass das Wasser gleich wieder aus dem unteren Staubecken in das nächste läuft. Am unteren Staubecken sieht man noch den Beton und die Verschalungsabdrücke. Da wir aber dort die Ufermatte mit einbetoniert haben, werden dort auch Pflanzen von selber wachsen. Somit können wir diese Spuren später nicht mehr sehen. Dazu können Sie sich auch in unserem Video, siehe oben überzeugen. Auch die Pflanzen an den Seiten, werden später mal den Wasserfall wunderschön dekorieren.

    Wie kann man den Wasserfall abdichten?

    Damit der Wasserfall aus Beton auch dicht ist, ist es wichtig, diese 4 Schritte genau einzuhalten. Nach diesem Prinzip werden übrigens auch gemauerte Brunnenbecken abgedichtet. Also warum sollten wir den Wasserfall nicht auch nach diesem Vorgehen abdichten? Sie benötigen dazu nur den Beton, Mörtel, Abdichtschlämme und flüssige Teichfolie (auch Schwimmingpoolfarbe genannt).

    1. Zuerst graben Sie den Wasserfall aus. Man tut sich viel leichter, wenn man den Wasserfall daher an einem Hang anlegt. Säubern Sie das Erdreich dann später von loser Erde und Steinen. Hier kann man schon mal grob die Treppenstufen für den Wasserfall festlegen bzw. grob gestalten. Graben Sie aber so tief auf, damit der Beton schon mit ca. 30cm Dicke vergossen werden kann. Nur so ist er dann auch stabil gegenüber den Wintermonaten.
    2. Jetzt ist das Betonfundament an der Reihe. Mischen Sie in der Betonmischmaschine immer Kies mit Zement. Verwenden Sie aber nur wenig Wasser, da der Beton nicht zu flüssig sein darf. Somit kann man dann viel einfacher modellieren. Wenn der Beton für den Wasserfall zu flüssig ist, läuft er an den Schalungen vorbei und man tut sich sehr schwer. Jetzt wird der Wasserfall mit dem Beton modelliert. Sie bringen dabei auch gleich die Feldsteine mit ein. Der Beton ist auf der Oberfläche sehr grob. Daher glätten wir die Betonschicht mit Mörtel. Wir haben dazu Flusssand (sehr kleine Kiesel mit ca. 5mm Grösse und Sandanteil) mit Trasszement verwendet. Trasszement ist etwas hochwertiger als normaler Betonzement. Wenn Sie keinen Trasszement bekommen, können Sie natürlich auch den normalen Zement verwenden. Diesen Mörtel rühren wir im Eimer so flüssig an, damit wir ihn mit einem Handbesen oder Tapezierpinsel leicht verstreichen können. Somit glätten wir die betonierte Oberfläche. Wer will kann diesen Vorgang nochmals wiederholen.
    3. Wenn alles getrocknet ist, können wir nun den Anstrich mit der Abdichtschlämme durchführen. Abdichtschlämme wird mit Wasser zu einem flüssigen Brei gemischt. Die Schlämme enthält viel Kleber und Gummipartikel. Das wird später einmal sehr fest und jetzt schon Wasserdicht. Gehen Sie 2 mal mit der Abdichtschlämme über den Beton drüber. Lassen Sie alles dann schön trocknen. Ca. 1 Woche kann das schon dauern. Wenn es in dieser Zeit regnet, sollten Sie die Staubecken auf jeden Fall entleeren, damit diese auch komplett trocken werden.
    4. Wenn die Abdichtschlämme trocken ist, können wir den Wasserfall abdichten. Fegen Sie zuerst die staubigen Reste aus den Staubecken heraus. Alles muss fest, sauber und trocken sein. Nun kaufen wir uns flüssige Teichfolie. Am Besten nehmen Sie die flüssige Teichfolie, welche dann später wie Gummi wird. Die normale Schwimmingpoolfarbe ist dabei nicht so gut, da sie zwar hart wird, aber nicht elastisch bleibt. Nehmen Sie lieber die flüssige Teichfolie, welche später bis zu 2mm Stärke bekommt und auch wie Gummi bleibt. Da kostet ein Kübel schon ein paar Euro, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Streichen Sie auf jeden Fall mindestens 2 bis 3 mal, den kompletten Wasserfall aus. Passen Sie aber auf, dass Sie nicht zu viel von den Feldsteinen mit überstreichen, da man diese dann später nicht mehr so gut erkennen kann. Ganz zum Schluss können Sie auch noch den Wasserfall mit losen Feldsteinen dekorieren.

    Nach diesem Vorgehen haben wir unseren Wasserfall schon seit 10 Jahren dauerhaft abgedichtet. Und das bei Sommer wie Winter. Auch Eis kann den Staubecken nun nichts mehr anhaben. Wir empfehlen die Farbe in grün, da diese sehr unauffällig wird.

    Welche Pumpe brauche ich für den Wasserfall?

    Je nach Grösse des Wasserfalls, braucht man auch eine dementsprechend grosse Wasserfallpumpe. Wir haben zu Anfang immer die Sera Pond PP 12000 Teichpumpe verwendet. Diese hat auch einigermassen genug Leistung gebracht. Später haben wir dann die grosse Eco P 35000 Teichpumpe für Wasserfälle verwendet. Diese hat viel mehr Leistung gebracht, wodurch die Kaskaden sehr beeindruckend wurden. Bei der P 35000 Pumpe haben wir einen 50mm Spiralschlauch in grün verwendet. Das ist bei dieser Pumpenleistung auch nötig. Bei der Sera Pond PP 12000 Teichpumpe, hat ein 32mm Schlauch leicht ausgereicht.

    Wenn Ihr Wasserfall aber viel kleiner als unserer ist, sollten Sie mit einer Pumpenleistung von 9000, 10000 und 12000 l/h leicht auskommen. Bei unserem Wasserfall können wir aber auch Pumpenleistungen mit 16000, 20000 und 35000 Liter pro Stunde verwenden. Wenn Ihre Pumpe am Wasserfall zu viel Leistung bringt, sollten Sie diese drosseln. Das kann man mit einem Teichpumpenregler elektronisch, oder einem Hahn mechanisch machen. Da die Wasserfälle oftmals laut sind, brauchen diese ja auch nicht immer permanent zu laufen. Das heisst Sie schalten den Wasserfall einfach immer nur dann ein, wenn es im Sommer sehr heiss ist, oder wenn Sie auf der Terrasse beim Grillen am Teich sitzen.

    Da der Wasserfall ja nicht immer 24 Stunden am Tag laufen muss, können Sie den Stromverbrauch dieser Pumpen vernachlässigen. Wenn der Wasserfall am Tag 4 Stunden läuft, ist es auch mit dem Stromverbrauch nicht dramatisch. Ein Computer wird dabei mehr Strom verbrauchen, als z.B. die Wasserfallpumpe. Anders als der Wasserfall, muss ein Teichfilter aber schon 24 Stunden am Tag laufen. Daher verwenden wir für die Teichfilter Sets auch nur Filterpumpen mit wenig Watt. Wie z.B. unsere Sera Pond PP 6000 Teichpumpe.

    Die Teichpumpe für den Wasserfall liegt dabei direkt im Teich unter Wasser. Durch einen Teichschlauch wird das Wasser dann aus dem Teich heraus in die oberste Staukammer des Wasserfalls gepumpt. Durch den Wasserfall wird auch viel Sauerstoff O2 erzeugt, was vor allem im Sommer sehr praktisch und gut für die Fische ist. Hier sehen Sie übrigens auch einen Wasserfall von einem unserer Kunden, welcher uns Fotos für die Teichfilter Erfahrungen geschickt hat. Dort sieht man, dass ein Wasserfall nicht immer steil nach oben gehen muss, sondern auch flach nach unten laufen kann. Also eine Mischung aus Bachlauf und Wasserfall.

    Wie kann ich den Wasserfall verstecken?

    Damit der Wasserfall auch optisch schön wird, kann man diesen mit Teichpflanzen optimal verstecken. Wenn Sie sich an die oberen Fotos der Wasserfall Bauanleitung erinnern, sehen Sie hier das Ergebnis nach nur 3 Jahren. Der Wasserfall ist hinter den Pflanzen optimal versteckt und man könnte meinen, er ist komplett natürlich entstanden. Auch vorne wo das Wasser in den Teich läuft, kann man vom Beton und den Abdrücken der Verschalung überhaupt nichts mehr erkennen. Wir finden, dass der Bau des Wasserfalls doch sehr gelungen ist. Bauen Sie den Wasserfall doch auch selber nach unserer Anleitung. Sie können dabei so kreativ sein, wie Sie selber möchten. Rechts von der Wasserkaskade ist ein Schlitzahorn zu sehen. Auch dieser ist am Rand des Wasserfalls sehr dekorativ. Den Schlauch auf der linken Seite haben wir nur zum Testen einer Wasserfallpumpe über die Pflanzen gelegt, da wir die Teichpumpe statt mit dem 32mm Schlauch mit einem 50mm Spiralschlauch angeschlossen haben.

    Ein weiterer Vorteil unseres Wasserfalls gegenüber fertigen Wasserfallelementen ist, dass wir die Staubecken nach Lust und Laune bepflanzen können. Somit können die Teichpflanzen auch in den Becken des Wasserfalls wachsen und für noch mehr Natürlichkeit sorgen. Wir haben die Staubecken dazu mit etwas nährstoffarmen Substrat, Kies und etwas Torf gefüllt. Aber wir haben flache Feldsteine in die Becken gelegt, damit die Strömung der Wasserkaskaden die Erde nicht auswaschen kann. Das sehen Sie hier auf den Fotos. Etwas Lehm kommt dann als Deckschicht auf den Kies, wo die Pflanzen eingebaut werden. Also den Lehm nicht dorthin geben, wo die Wasserkaskade in das untere Becken fällt. Denn sonst würde der Lehm ja aufgewühlt. Wenn Sie den Wasserfall also in den Staubecken und seitlich am Rand bepflanzen, können Sie diesen ideal verstecken.

    Wann gefriert ein Wasserfall?

    Wenn der Wasserfall im Winter nicht läuft, die Becken aber voller Wasser sind, wird er gefrieren. Da unser Wasserfall aber so stabil ist und vor allem mit Beton modelliert ist, kann auch bei gefrorenem Wasser in den Staubecken im Winter, nichts schlimmes passieren. Im oberen Bild sehen Sie, wie der Teich noch zugefroren ist, aber die Staubecken des Wasserfalls auftauen. Der Wasserfall gefriert also immer dann, wenn die Temperaturen im Winter unter 0 Grad C liegen und der Wasserfall nicht betrieben wird. Lassen Sie aber den Wasserfall im Winter nicht laufen. Im Winter sollen die Fische Ruhe haben. Ausserdem würden Sie eine grosse Vereisung des Wasserfalls erzeugen. Lassen Sie den Wasserfall im Winter also ausgeschaltet. Sie können im Winter aber die Pflanzen rund um den Wasserfall zurückschneiden, da diese dann sowieso eintrocknen. Somit ist Platz im Wurzelwerk für die frischen Triebe im Frühling. Mehr zum Teichpflanzen pflegen, erfahren Sie hier.

    Und damit wären wir schon am Ende unserer Wasserfall Bauanleitung. Sie sehen, dass es nicht so schwer ist, den Wasserfall selber zu bauen, wenn man ein paar wichtige Dinge beachtet. Hier unten können Sie uns über die Kommentarfunktion sehr gerne ein paar Fragen stellen, welche wir auch dort beantworten können. Somit stehen die Antworten allen Lesern zur Verfügung. Wir freuen uns über jede Anfrage. Der Wasserfall ist für den Teich und Garten gleichermassen gut geeignet. Hier sehen Sie noch ein paar praktische Informationen zum Wasserfall generell.

    Passend zur Wasserfall Bauanleitung:

    „Wie ein Wasserfall im Sturz langsamer und schwebender wird, so pflegt der grosse Mensch der Tat mit mehr Ruhe zu handeln, als seine stürmische Begierde vor der Tat es erwarten liess!“

    Friedrich Wilhelm Nietzsche

    Nun wünschen wir Ihnen aber viel Spass beim selber bauen des Wasserfalls mit unserer Bauanleitung. Ihr www.teich-filter.eu Team!

    Fragen und Antworten zum Wasserfall

    Was bringt ein Wasserfall gegen Algen im Teich?

    Hallo liebe Teichfreunde,

    Nun habe ich aber noch eine Frage dazu, welche aus der Bauanleitung nicht so eindeutig hervorgeht.

    Bringt ein Wasserfall am Teich auch was gegen Algen? Ich meine hauptsächlich Fadenalgen.

    Habt Ihr bezüglich Wasserfall und Fadenalgen schon Erfahrungen gemacht?

    Antwort zu: Was ein Wasserfall am Teich gegen Algen bringt?

    Gegen Schwebealgen, die das Wasser im Teich grün färben, hilft eigentlich nur die UVC Lampe. Dazu muss diese ja vor dem Teichfilter installiert werden. Dann wird in die letzte Regentonne des Teichfilters ein Säckchen Söll Turbophosphatbinder gelegt, damit das aus den Schwebealgen freigesetzte Phosphat gebunden wird. Somit steht dieses Phosphat auch keinen Fadenalgen mehr als Nährstoff zur Verfügung.

    Wenn Fadenalgen im Teich wachsen, dann liegt das meistens am zu hohen Phosphatgehalt im Teichwasser. Es gilt nun dieses Phosphat zu binden. Billige Phosphatbinder halten dabei oftmals gar nicht was sie versprechen. Mit dem Söll Phoslock Algenstopp und Zeospeed haben wir aber super Erfahrungen gemacht, was das Binden von Phosphat im Teich betrifft. Die Fadenalgen werden dann deutlich weniger.

    Da der Wasserfall durch die Umwälzung des Wassers im Teich kein Phosphat bindet, werden auch die Fadenalgen nicht weniger werden. Sicherlich entstehen die Fadenalgen oftmals auch, wenn zu wenig Sauerstoff im Teich ist. Das ist ganz natürlich und auch von der Natur her so gewollt. Die Fadenalgen sollen dann das Wasser mit Sauerstoff anreichern. Somit liegt es nahe, dass man durch die gezielte Erzeugung von Sauerstoff im Teich, auch die Fadenalgen verhindern kann.

    Das klappt aber nur bedingt und so viel Sauerstoff kann man eigentlich gar nicht erzeugen, damit die Fadenalgen nicht mehr wachsen. Es liegt ganz einfach am Phosphat. Und diesbezüglich kommen auch die Fadenalgen wieder, egal ob nun viel oder wenig Sauerstoff im Teich ist.

    Daher würden wir eher sagen, dass der Wasserfall alleine nicht viel gegen Fadenalgen bringt. Sicherlich ist es immer ein Vorteil wenn zu viel Sauerstoff im Teich ist als zu wenig, aber das Phosphat wird die Fadenalgen wieder wachsen lassen. Dazu wirst du dann auch Fadenalgen im Wasserfall haben, wenn du das Phosphat nicht mit dem richtigen Phosphatbinder dauerhaft für die Fadenalgen unschädlich machst. Sind Fadenalgen im Teich, ist auch Phosphat im Teich, so viel ist sicher.

    Mechanisch und durch Bakterien kann man das Phosphat nicht aus dem Wasser entfernen. Daher empfehlen wir eindringlich das Söll Phoslock Algenstopp (direkt im Teich angewendet), Söll Zeospeed (für Teich und Filter zugleich geeignet) und den Söll Turbo Phosphatbinder (direkt in der letzten Regentonne des Teichfilters) einzusetzen.

    Somit wird auch dein Wasserfall bzw. die Staubecken frei von Fadenalgen sein.

    Siehe dazu auch mehr in unserer Doku zu den Wasserwerten und dem Teichpflegeplan.

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    Источники: http://www.selber-bauen.de/garten/wasserfall-selber-bauen/, http://freshideen.com/gartengestaltung/wasserfall-im-garten.html, http://www.teich-filter.eu/wasserfall-fuer-teich-und-garten-selber-bauen

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