Wasserdurchlässige steine

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    „wasserdurchlдssige“ Pflastersteine fьr den Hof ?

    nach langer Zeit habe ich hier mal wieder eine Frage an die Fachwerkkollegen. Unser Hof wurde in den 70ern mit hдsslichem Betonpflaster (Marke Hundeknochen) versiegelt.

    Bei starkem Regen kann der Ablauf in die Kanalisation gar nicht alle Wassermassen fassen und wir haben Landunter. Bei dem schweren Gewitterregen letzte Woche stand ich Nachts um drei Uhr mit dem Besen vor der Kellertьr, um die Wassermassen „wegzuschubsen“.

    Als ErstmaЯnahme haben wir jetzt ein paar Reihen Pflastersteine mit mehr Gefдlle von der Tьr weg neu verlegt. Auf Dauer muss dieses Betonpflaster aber weg. So, jetzt meine Frage : Was gibt es denn fьr (kostengьnstige) Alternativen ? Sowas wie die Rasengittersteine kommt optisch gar nicht in Frage. Kies sieht zwar nett aus, ist aber fьr einen kinderreichen Haushalt nicht praktikabel – Stichworte Bobbycar und Hosentaschen ;-).

    Rasen kommt aufgrund der цrtlichen Gegebenheiten leider nicht in Frage, sonst waten wir 3/4 des Jahres durch Schlamm.

    Auch klassisches Kopfsteinpflaster finde ich zwar wunderschцn, ist aber auch nicht unbedingt kinderfahrzeugtauglich. AuЯerdem – wieviel Regenwasser lдsst es versickern ? Gibt es irgendwelche Listen, in denen man vergleichen kцnnte, welches Pflaster wieviel durchlдsst ? Kann man Fugenabstдnde variieren, um mehr Versickerung zu ermцglichen ?

    Bin schon auf Antworten gespannt, Vielen Dank.

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    Wasserdurchlдssige Pflastersteine fьr den Hof

    Ja, so etwas gibt es.

    Alle groЯen Hersteller bieten versickerungsoffene Systeme ьber Fugen und Steine an. Billig ist dies nicht.

    Das Problem liegt dabei nicht im Pflasteraufbau, auch normales Pflaster besitzt eine gewisse Durchlдssigkeit.

    Die Versickerungsrate hдngt sowohl von der Regenmenge als auch vom Untergrund ab.

    Wenn unter dem Pflaster bindiger Boden vorhanden ist, nьtzen Цko- Pflasterbelдge nicht viel, da das Wasser nicht schnell genug in die Vorflut (Grundwasser) gelangen kann. Effektiver und billiger ist die Verbesserung der Hofentwдsserung.

    Wann ist denn der Sandfang das letzte mal gereinigt worden?

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    Wasser ableiten

    Mitglied der Fachwerk.de Community

    Unter dem Pflaster ist der ьbliche Sand/Split-Aufbau (ca 40 cm), darunter der Erdboden, der bei uns relativ lehmig ist.

    @ Karsten : ein zusдtzlicher Einlauf in die Kanalisation ist leider nicht mцglich, da durch das Gefдlle des Grundstьckes das Wasser eben nur in die eine Richtung fliest und nur dort befindet sich ein Kanal.

    Das Wasser vom Haus wegzuleiten ist auch ein Grund, das Thema Neupflastern ьberhaupt anzugehen, wir haben nдmlich an einer Kellerwand ein richtiges „Feuchtbiotop“, weil dort der Hauptstrom des Regenwassers versickert.Ich habe dazu schon mal ein Bild hier hochgeladen, ich schau mal, ob ich es finde.

    Mitglied der Fachwerk.de Community

    Feuchtbiotop

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    wasserdurchlдssige Pflastersteine

    Da ihr bindigen Boden habt,

    ist eine schnelle Versickerung durch das Pflaster ungьnstig.

    Ihr mьsst die Abflussleistung in die Kanalisation verstдrken. Mцglich ist ein grцЯerer Einlauf, ein zweiter Einlauf, eine Schlitzentwдsserung. Falls die Grundleitung zu eng bemessen sein sollte, dann solltet Ihr eine weitere Grundleitung legen.

    Fangt von Eurem HausanschluЯschacht an, die Grundstьcksentwдsserung zu erkunden und zu ertьchtigen!

    Tipps für wasserdurchlässige Pflastersteine

    Bis vor wenigen Jahren waren nur Rasengittersteine als wasserdurchlässige Pflaster bekannt. Spätestens nach den Änderungen der Gesetzgebung bezüglich versiegelter Bodenflächen rückten wasserdurchlässige Pflastersteine ins Bewusstsein von Architekten und Bauherren. Hersteller und Industrie entwickelten Produkte, die die herkömmliche Rinnentechnik ersetzen sollten. Dazu gehören Pflasterverbände, die durch extra breite Fugen viel Wasser ableiten können, aber trotzdem eine befahrbare Stabilität besitzen. Alternativ wurden herkömmlichen Betonpflastersteine mit Bohrungen versehen, die durch mehrere Löcher pro Pflasterstein Wasser absickern lassen. Beide Lösungen werden allerdings in der heutzutage gültigen Abwasserverordnung als Versiegelung von Flächen gewertet und die auf Quadratmeter umgelegte Versickerungsmenge als Abwasser definiert und berechnet. Auch Pflastersteinverbände mit Aussparungen wie abgeschnittene Ecken oder flügelförmige Pflastersteine mit größeren Fugenflächen zählen als Versiegelung.

    Spezielle Materialzusammensetzung führt zum Sickerstein

    Die Inhaltstoffe der Betonpflastersteine sind bei modernen Sicker- oder Ökopflastersteinen so zusammengestellt, dass jeder Stein auf ganzer Oberfläche das Wasser durchsickern lässt. Der Beton wird großporig gegossen, indem ihm kleine Kügelchen beigefügt werden, die kleine Versickerungskanäle im Beton offen halten. Diese Betonstruktur wird als haufwerksporig bezeichnet und hat Grenzen in ihrer Belastbarkeit. Auf viel befahrenen Pflastersteinen setzen sich die Poren im Lauf der Zeit zu und verstopfen die Wasserdurchlässigkeit. Für Hofeinfahrten, Gehwege und Gartenflächen sind die wasserdurchlässigen Pflastersteine ideal geeignet und erhalten ihre Sickerfähigkeit über lange Zeit. Bei der Nutzung von wasserdurchlässigen Pflastersteinen ist der fachgerechte Unterbau besonders wichtig. Die Auskofferung, also Verfüllung, unter der Pflasterfläche muss mit mindestens fünfzig Zentimeter tiefer als die bei herkömmlichen Pflaster sein. Sollte der umgebende Boden wassertundurchlässig sein, beispielsweise durch hohen Lehmgehalt, muss ein Drainagerohrsystem installiert werden.

    Wasserdurchlässige Pflastersteine lohnen sich für Natur und Geldbeutel!

    Die Variationsmöglichkeiten bei der Auswahl von Pflastersteinen für Garten, Hof und Einfahrt sind fast unerschöpflich. Wasserdurchlässige Pflastersteine bieten einige besondere Vorteile – nicht zuletzt sparen Sie nach der neusten Abwasserverordnung bares Geld! Gartenbau.org versorgt Sie mit allen wichtigen Informationen und gibt eine Übersicht über die unterschiedlichen Produkte!

    Eine Variante unter vielen: Wasserdurchlässige Pflastersteine finden Sie in allen Variationsmöglichkeiten. © Gartenbau.org

    Früher waren zumeist nur die einfachen und eher langweiligen Rasengittersteine bekannt – heute gibt es eine breite Auswahl an wasserdurchlässigen Pflastersteinen. Diese unterscheiden sich zum Teil kaum mehr von der Optik der „herkömmlichen“ Pflaster, bieten aber einige interessante Vorteile, die gerade für Hof und Garten interessant sind.

    Im Folgenden finden Sie alle wissenswerten Informationen und die wichtigsten Tipps zur Verlegung des “Öko-Pflasters“!

    Wasserdurchlässige Pflastersteine als attraktive Option

    Wenn sie sich unsicher sind, ob die Verlegung von versickerungsfähigem Pflaster das Richtige für Ihr Grundstück ist, könnten diese vier Argumente bei der Entscheidung helfen:

    • Die Auswahlmöglichkeiten zwischen klassischen Gittersteinen, wasserdurchlässigen Verbundsteinen und Sickersteinen sollten für jeden Geschmack attraktive Optionen bereithalten. Während Gittersteine das Durchwachsen von Rasen erlauben, sind die anderen Modelle in Form, Farbe und Struktur dem bekannten Pflaster sehr ähnlich.
    • Die schnelle Ableitung des Regenwassers zählt natürlich zu den eigentlichen Vorteilen des Öko-Pflasters. Sie entlasten Abwassersysteme und leiten den Niederschlag direkt in das Grundwasser beziehungsweise an das Wurzelwerk von Bäumen und Pflanzen weiter.
    • Seit Kurzem müssen für versiegelte Flächen Abwassergebühren abgeführt werden, wenn diese an öffentliche Abwasseranlagen angeschlossen sind. Mit wasserdurchlässigem Pflaster können Sie diese Gebühren reduzieren bzw. vollständig umgehen! Den genauen Kostenfaktor erfahren Sie von Ihrer Kommune – mitunter gelten hier sehr unterschiedliche Regelungen!
    • Die Preise der einfachen wasserdurchlässigen Pflaster liegen in etwa zwischen 10 und 18 Euro pro Quadratmeter und sind mit denen herkömmlichen Pflasterarten vergleichbar. Spezielle Modelle oder Farbgestaltungen können natürlich einen höheren Preis hervorrufen.

    Die Verlegung: Auf die Füllung kommt es an!

    Die eigentliche Verlegung der wasserdurchlässigen Pflastersteine stellt keine größeren Schwierigkeiten dar, weil sich das Vorgehen nicht grundlegend von der Verlegung anderer Pflasterarten unterscheidet. Vielmehr ist auf die korrekte Bearbeitung des Untergrundes zu achten:

    • Um eine ausreichend große Menge Füllung unter dem Pflaster verarbeiten zu können, muss das Gelände mindestens 50cm ausgekoffert werden. Sollte sich dabei herausstellen, dass der darunter liegende Untergrund wasserundurchlässig ist, müssen Drainagerohre verlegt werden. Auf diese Weise vermeiden Sie einen Wasserstau unter dem Pflaster und beugen Beschädigungen vor! Diese Arbeit erfordert spezielles Gerät und grundlegendes Wissen über die Beschaffenheit des Erdreichs. Die professionelle Beratung wird daher dringend empfohlen!
    • Die Füllung aus Splitt oder Schotter muss unbedingt mit einer Rüttelplatte verdichtet werden! Andernfalls droht das Absenken des Bodenbelags bei starkem Regen oder schweren Belastungen.
    • Hierauf folgt die eigentliche Verlegung der Steine nach der Vorgehensweise aller Pflasterarbeiten. Achten Sie darauf, dass trotz versickerungsfähigem Belag ein leichtes Gefälle eingearbeitet werden sollte.
    • Je nach dem gewählten Typus steht zuletzt das Verfugen an: Im Normalfall wird hierzu Sand oder feinkörniger Kies verwendet – die bestmögliche Stabilität des Untergrundes muss gewährleistet werden! Weitere Informationen zur Verfugung von Pflastersteinen finden Sie hier!

    Die Variationsmöglichkeiten bei der Auswahl von Pflastersteinen für Garten, Hof und Einfahrt sind fast unerschöpflich. Wasserdurchlässige Pflastersteine bieten einige besondere Vorteile – nicht zuletzt sparen Sie nach der neusten Abwasserverordnung bares Geld! Gartenbau.org versorgt Sie mit allen wichtigen Informationen und gibt eine Übersicht über die unterschiedlichen Produkte!

    Eine Variante unter vielen: Wasserdurchlässige Pflastersteine finden Sie in allen Variationsmöglichkeiten. © Gartenbau.org

    Früher waren zumeist nur die einfachen und eher langweiligen Rasengittersteine bekannt – heute gibt es eine breite Auswahl an wasserdurchlässigen Pflastersteinen. Diese unterscheiden sich zum Teil kaum mehr von der Optik der „herkömmlichen“ Pflaster, bieten aber einige interessante Vorteile, die gerade für Hof und Garten interessant sind.

    Im Folgenden finden Sie alle wissenswerten Informationen und die wichtigsten Tipps zur Verlegung des “Öko-Pflasters“!

    Wasserdurchlässige Pflastersteine als attraktive Option

    Wenn sie sich unsicher sind, ob die Verlegung von versickerungsfähigem Pflaster das Richtige für Ihr Grundstück ist, könnten diese vier Argumente bei der Entscheidung helfen:

    • Die Auswahlmöglichkeiten zwischen klassischen Gittersteinen, wasserdurchlässigen Verbundsteinen und Sickersteinen sollten für jeden Geschmack attraktive Optionen bereithalten. Während Gittersteine das Durchwachsen von Rasen erlauben, sind die anderen Modelle in Form, Farbe und Struktur dem bekannten Pflaster sehr ähnlich.
    • Die schnelle Ableitung des Regenwassers zählt natürlich zu den eigentlichen Vorteilen des Öko-Pflasters. Sie entlasten Abwassersysteme und leiten den Niederschlag direkt in das Grundwasser beziehungsweise an das Wurzelwerk von Bäumen und Pflanzen weiter.
    • Seit Kurzem müssen für versiegelte Flächen Abwassergebühren abgeführt werden, wenn diese an öffentliche Abwasseranlagen angeschlossen sind. Mit wasserdurchlässigem Pflaster können Sie diese Gebühren reduzieren bzw. vollständig umgehen! Den genauen Kostenfaktor erfahren Sie von Ihrer Kommune – mitunter gelten hier sehr unterschiedliche Regelungen!
    • Die Preise der einfachen wasserdurchlässigen Pflaster liegen in etwa zwischen 10 und 18 Euro pro Quadratmeter und sind mit denen herkömmlichen Pflasterarten vergleichbar. Spezielle Modelle oder Farbgestaltungen können natürlich einen höheren Preis hervorrufen.

    Die Verlegung: Auf die Füllung kommt es an!

    Die eigentliche Verlegung der wasserdurchlässigen Pflastersteine stellt keine größeren Schwierigkeiten dar, weil sich das Vorgehen nicht grundlegend von der Verlegung anderer Pflasterarten unterscheidet. Vielmehr ist auf die korrekte Bearbeitung des Untergrundes zu achten:

    • Um eine ausreichend große Menge Füllung unter dem Pflaster verarbeiten zu können, muss das Gelände mindestens 50cm ausgekoffert werden. Sollte sich dabei herausstellen, dass der darunter liegende Untergrund wasserundurchlässig ist, müssen Drainagerohre verlegt werden. Auf diese Weise vermeiden Sie einen Wasserstau unter dem Pflaster und beugen Beschädigungen vor! Diese Arbeit erfordert spezielles Gerät und grundlegendes Wissen über die Beschaffenheit des Erdreichs. Die professionelle Beratung wird daher dringend empfohlen!

    Источники: http://www.fachwerk.de/fachwerkhaus/wissen/pflaster-steine-72605.html, http://www.hausjournal.net/pflastersteine-wasserdurchlaessig, http://www.gartenbau.org/wasserdurchlaessige-pflastersteine-20124901

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