Waschmaschine anschluss abwasser

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    Waschmaschine anschließen – Anleitung für Zulauf/Abfluss

    Eine Waschmaschine anschließen ist gar nicht so kompliziert, wie man vielleicht denkt. Eine solche Maschine gehört einfach in jeden Haushalt. Die eigene Waschmaschine ist ganz einfach praktischer, als seine Schmutzwäsche per Auto – oder sogar S-Bahn – zum nächsten Waschsalon zu fahren und dort stundenlang auf seine saubere Wäsche zu warten. Waschmaschinen sind heute in allen Preisklassen und Größen verfügbar. Beim Anschluss unterscheidet sich aber die billigste Single-Waschmaschine nicht von einem High-End Komfortgerät. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie ihre Waschmaschine problemlos selbst anschließen können.

    Was braucht die Waschmaschine?

    Eine Waschmaschine braucht zum Betrieb drei Dinge:

    Der Zulauf zu einer Waschmaschine geschieht durch einen separaten Waschmaschinen-Anschluss oder durch einen ganz normalen Wasserhahn. Waschmaschinen werden mit normalem Trinkwasser betrieben. Ein Kaltwasseranschluss reicht vollkommen aus. Energiebewusste Verbraucher können die Waschmaschine jedoch auch an das Warmwasser anschließen. Lesen Sie dazu mehr im letzten Kapitel.

    Beim Ablauf sind die Waschmaschinen ebenso anspruchslos. Man kann die Waschmaschine an den Siphon von einem Waschbecken anschließen oder sie mit einem separaten Abfluss ausrüsten. Es ist nur wichtig, dass ein Zugang zu einem Abflussrohr in der Nähe des Aufstellungsortes ist. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, den Abflussschlauch beim Waschvorgang in ein Waschbecken oder eine Badewanne einzuhängen. In diesem Fall muss jedoch das Becken nach jedem Waschvorgang geputzt werden.

    Der Stromanschluss muss für die Waschmaschine tauglich sein. Eine einfache 220V Steckdose reicht hierfür nicht aus. Es muss eine Feuchtraum-Steckdose sein. Diese kann man leicht an der Klappe erkennen, welche eine unbenutzte Steckdose gegen eindringende Feuchtigkeit schützt.

    Zu- und Abwasser prüfen

    Verlängerung möglich

    Falls der gewünschte Aufstellort zu weit vom Strom- und Wasseranschluss entfernt ist, kann man sich mit Verlängerungen helfen. Zulauf- und Ablaufschlauch können ebenfalls im gewissen Umfang verlängert werden. Jeder Anschluss erhöht aber stets das Risiko von Undichtigkeiten und Leckagen. Darum sollte vor einer Verlängerung geprüft werden, ob ein einteiliger, längerer Schlauch verfügbar ist.

    Der Handel bietet Zulaufschläuche von 1,5 bis 5 Metern an. Das Wichtigste am Zulaufschlauch ist jedoch, dass mindestens auf der Anschlussseite vom Wasserhahn immer ein Anschlussschlauch mit Aquastop montiert ist. Ein Aquastop verschließt bei einem Defekt den Schlauch automatisch ab und verhindert so einen Wasserschaden. Der Aquastop funktioniert jedoch immer nur am „eigenen“ Schlauch. Angeschlossene Verlängerungen werden deshalb idealerweise ebenfalls nur dann verwendet, wenn sie ebenfalls mit einem Aquastop ausgerüstet sind. Zum Verlängern benötigt man entsprechende Kupplungen. Diese sind aus Messing und kosten 3-5 Euro pro Stück.

    Ablaufschläuche werden ebenfalls bis zu 5 Metern im Handel angeboten. Sie können ebenfalls verlängert werden. Dazu wird ein Zwischenstück aus Kunststoff oder Messing eingesetzt, welches zusätzlich mit einer Rohrschelle fixiert wird. Mehr als eine Verlängerung sollte man aber aus Sicherheitsgründen nicht an die Waschmaschine anschließen. Zu- und Abwasserleitungen haben starke Druckschwankungen, wodurch sie sich bei jedem Waschvorgang bewegen können. Jede Bewegung kann wiederum ein Ablösen der Verbindungen begünstigen.

    Wenn der Stromanschluss verlängert werden soll, ist es wichtig, das Stromkabel oberhalb der Waschmaschine zu verlegen. Das Kabel sollte keinesfalls hinter der Waschmaschine am Boden entlang gelegt werden. Falls es zu einem Austritt von Wasser kommt, wird so verhindert, dass das Stromkabel im Wasser liegt. Dennoch sollte für eine Verlängerung des Stromanschlusses sicherheitshalber nur für Feuchträume zugelassenes Kabel verwendet werden.

    Aufstellungsort wählen

    Neben der Nähe von Zulauf, Ablauf und Stromanschluss muss der Aufstellungsort noch weitere Kriterien erfüllen:

    Für die Entkopplung der Waschmaschine von den tragenden Wänden des Hauses ist deshalb auch die Verwendung einer Anti-Vibrationsmatte empfohlen. Sie kostet zwischen 8 und 20 Euro und gibt der Maschine eine zusätzliche Sicherheit gegen das gefürchtete „Wandern“. Alternativ zur Anti-Vibrationsmatte bietet der Handel auch Vibrationsdämpfer an, welche direkt an den Schraubfüßen der Waschmaschine angebracht werden. Diese haben jedoch den Nachteil, dass sie sehr hoch aufbauen und im Fall des „Wanderns“ bei starken Unwuchten, die ganze Waschmaschine zum Kippen bringen können.

    Der Aufstellungsort der Waschmaschine muss frostsicher sein. Eine Waschmaschine mit Gefrierschaden ist in der Regel irreparabel beschädigt.

    Trommel prüfen und Transportsicherung lösen

    Wenn die Waschmaschine schon unmittelbar am Aufstellungsort steht, muss die Transportsicherung gelöst werden. Die Transportsicherung ist dazu da, dass die Trommel der Waschmaschine sich während des Tragens nicht aushängt. Die Trommel ist an vier starken Stahlfedern gelagert. Die Haltepunkte an der Trommel und am Gehäuse sind relativ groß. Bei einer liegenden oder gekippt transportierten Waschmaschine können sich eine oder mehrere Federn schnell aushängen. Man erkennt eine ausgehängte Waschtrommel daran, dass sie schief hängt oder beim händischen Durchdrehen ein schleifendes Geräusch erzeugt. Falls die Trommel ohne Transportsicherung bewegt wurde und ausgehängt ist, muss sie vor dem Aufstellen der Waschmaschine wieder eingehängt werden.

    Die Konstruktion der Transportsicherung kann je nach Typ variieren. Wie sie gelöst wird, steht in der Bedienungsanleitung. Falls die Bedienungsanleitung nicht mehr auffindbar ist, kann man sie beim Hersteller im Internet herunter laden.

    Waschmaschine anschließen

    Die Transportsicherung ist gelöst, die Trommel dreht einwandfrei, die Waschmaschine steht auf der Anti-Vibrationsmatte, Zulauf- und Ablaufschlauch liegen bereit – jetzt kann es losgehen.

    1. Wasserablauf herstellen

    Der Wasserablauf ist technisch der ungefährlichste Schritt und kann deshalb als erstes vorgenommen werden. Der Ablaufschlauch ist bei den meisten Waschmaschinen fest verbunden.

    Die beste Gelegenheit, den Siphon des nächst gelegenen Waschbeckens komplett auszutauschen. Der Handel bietet Waschbecken-Siphons mit zwei zusätzlichen Ablauf-Adaptern ab 10 Euro an. Die Montage ist sehr einfach. Bis auf einen kleinen Schraubendreher zum Anziehen des Abflusssiebs benötigt man kein Werkzeug. Die Kunststoff-Elemente vom Siphon werden nur handfest angezogen. Wichtig ist, dass man keine Dichtung vergisst. Der Ablaufschlauch der Waschmaschine wird mit Hilfe einer kleinen Schraub-Rohrschelle am Ablaufstutzen angeschraubt.

    Im Lieferzustand haben diese Anschluss-Siphons Sperren an den Ablaufstutzen! Beim Anschließen der Waschmaschine muss die kleine Plastikscheibe entfernt werden. Wichtig ist, dass die Sperre im zweiten Stutzen eingebaut bleibt. Sonst läuft das abgepumpte Abwasser von der Waschmaschine durch den zweiten, meist für die Spülmaschine vorgesehenen Abflussstutzen, wieder heraus. Wenn die Kunststoffgewinde klemmen, macht man sie mit etwas Spülmittel gangbar.

    Das Abwasser von der Waschmaschine kann aber auf zwei Arten weiter verwertet werden. Zunächst einmal ist die Rückgewinnung von Wärme relativ einfach umsetzbar. Hat das Haus eine Heizung mit Pufferspeicher, kann über einen Wärmetauscher das warme Abwasser der Waschmaschine einen Teil seiner Wärmeenergie für die Beheizung des Hauses abgeben. Mit einem Brauchwassertank kann das Abwasser der Waschmaschine darüber hinaus noch ohne weiteres für die Toilettenspülung verwendet werden. Der technische Aufwand ist hierzu zwar recht groß, ist aber ein sinnvoller Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen.

    2. Wasserzulauf anschließen

    Der Zulauf vom Wasser geschieht über die Druckwasserleitung. Falls nötig, kann ein vorhandener Wasserhahn durch ein Y-Stück abgezweigt werden. Dann bleibt das Waschbecken in seiner Funktion erhalten und die Waschmaschine bekommt trotzdem stets das gewünschte Wasser. Jedoch muss auch der Zulauf zur Waschmaschine stets absperrbar, also mit einem Wasserhahn ausgerüstet sein. Ein Y-Stück kostet ca. 5-8 Euro, ein separater Hahn für die Waschmaschine ca. 8-12 Euro. Er wird einfach mit Dichtband oder Hanf montiert und mit einer Rohrzange fest angezogen.

    Für die Waschmaschine kommt als Zulaufschlauch nur eine Ausführung mit Aquastop in Frage. Ein einfacher Druckschlauch ist ein viel zu großes Risiko. Im Fall eines geplatzten Schlauches setzt man sich mit einem Aquastop nicht das ganze Haus unter Wasser.

    Die Waschmaschine hat einen Stutzen aus Kunststoff, an dem der Wasserzulauf angeschlossen wird. Darin befindet sich ein kleines Kunststoffsieb. Beim Einbau einer gebrauchten Waschmaschine kann dieses Sieb mit einer Spitzzange entfernt und auf Verschmutzung überprüft werden. Falls es verkalkt ist, bekommt man es mit Essig-Essenz wieder einwandfrei sauber. Dann sollte aber die Waschmaschine auch mit einem Entkalker behandelt werden.

    Der Anschlussschlauch ist an der Seite der Waschmaschine mit einem 90° Winkel ausgestattet. Es ist sehr wichtig, dass nach dem Anschluss kein zu großer Zug auf die Verbindung ausgeübt wird. Der Schlauch kann sonst abbrechen.

    Warm- oder Kaltwasseranschluss?

    Eine häufig gestellte Frage ist, ob Waschmaschinen an das Kalt- oder Warmwasser angeschlossen werden. Die Maschine heizt das einströmende Wasser elektrisch auf Betriebstemperatur auf. Wenn das Wasser bereits vorgewärmt ist, kann hier etwas Strom gespart werden. Allerdings wird die Wäsche später mit Kaltwasser ausgespült. Wenn jetzt nur vorgewärmtes Wasser zur Verfügung steht, ist das wieder eine Energieverschwendung.

    Um also wirklich effizient eine Waschmaschine energiesparend an die Druckwasserleitung anzuschließen, muss sie sowohl mit Kalt- wie auch mit Warmwasser versorgt werden. Eine manuelle Lösung ist hier nicht sinnvoll, da minutengenau von Hand Kalt- und Warmwasser umgeschaltet werden muss. Der Handel bietet zu diesem Zweck professionelle Vorschaltgeräte an. Diese sind jedoch recht teuer, so dass die Amortisierung fünf bis acht Jahre dauern kann. In der Regel ist der Warmwasseranschluss für die Waschmaschine deshalb eine gut gemeinte Idee, die sich aber nicht rechnet.

    Ausrichten mit der Wasserwaage

    3. Strom anschließen

    Wie im ersten Kapitel erwähnt, sollte das Stromkabel nicht am Boden liegen. Mit Hilfe von Wandhaken oder Draht wird das Stromkabel so weit hoch gebunden, dass es keinesfalls in einer Pfütze aus Wasser liegen kann.

    4. Waschmaschine in Arbeitsposition bringen

    Wenn alle Anschlüsse montiert sind, schiebt man die Waschmaschine mit der Anti-Vibrationsmatte in ihre vorgesehene Position. Mit Hilfe einer Wasserwaage wird jetzt noch der absolut gerade Stand überprüft. Dann kann man einen Testlauf starten. Die Waschmaschine wird einmal ohne Beladung komplett durchlaufen lassen und alle Anschlüsse auf Dichtheit überprüft.

    Waschmaschine anschließen – Anleitung für Zulauf/Abfluss

    Eine Waschmaschine anschließen ist gar nicht so kompliziert, wie man vielleicht denkt. Eine solche Maschine gehört einfach in jeden Haushalt. Die eigene Waschmaschine ist ganz einfach praktischer, als seine Schmutzwäsche per Auto – oder sogar S-Bahn – zum nächsten Waschsalon zu fahren und dort stundenlang auf seine saubere Wäsche zu warten. Waschmaschinen sind heute in allen Preisklassen und Größen verfügbar. Beim Anschluss unterscheidet sich aber die billigste Single-Waschmaschine nicht von einem High-End Komfortgerät. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie ihre Waschmaschine problemlos selbst anschließen können.

    Was braucht die Waschmaschine?

    Eine Waschmaschine braucht zum Betrieb drei Dinge:

    Der Zulauf zu einer Waschmaschine geschieht durch einen separaten Waschmaschinen-Anschluss oder durch einen ganz normalen Wasserhahn. Waschmaschinen werden mit normalem Trinkwasser betrieben. Ein Kaltwasseranschluss reicht vollkommen aus. Energiebewusste Verbraucher können die Waschmaschine jedoch auch an das Warmwasser anschließen. Lesen Sie dazu mehr im letzten Kapitel.

    Beim Ablauf sind die Waschmaschinen ebenso anspruchslos. Man kann die Waschmaschine an den Siphon von einem Waschbecken anschließen oder sie mit einem separaten Abfluss ausrüsten. Es ist nur wichtig, dass ein Zugang zu einem Abflussrohr in der Nähe des Aufstellungsortes ist. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, den Abflussschlauch beim Waschvorgang in ein Waschbecken oder eine Badewanne einzuhängen. In diesem Fall muss jedoch das Becken nach jedem Waschvorgang geputzt werden.

    Der Stromanschluss muss für die Waschmaschine tauglich sein. Eine einfache 220V Steckdose reicht hierfür nicht aus. Es muss eine Feuchtraum-Steckdose sein. Diese kann man leicht an der Klappe erkennen, welche eine unbenutzte Steckdose gegen eindringende Feuchtigkeit schützt.

    Zu- und Abwasser prüfen

    Verlängerung möglich

    Falls der gewünschte Aufstellort zu weit vom Strom- und Wasseranschluss entfernt ist, kann man sich mit Verlängerungen helfen. Zulauf- und Ablaufschlauch können ebenfalls im gewissen Umfang verlängert werden. Jeder Anschluss erhöht aber stets das Risiko von Undichtigkeiten und Leckagen. Darum sollte vor einer Verlängerung geprüft werden, ob ein einteiliger, längerer Schlauch verfügbar ist.

    Der Handel bietet Zulaufschläuche von 1,5 bis 5 Metern an. Das Wichtigste am Zulaufschlauch ist jedoch, dass mindestens auf der Anschlussseite vom Wasserhahn immer ein Anschlussschlauch mit Aquastop montiert ist. Ein Aquastop verschließt bei einem Defekt den Schlauch automatisch ab und verhindert so einen Wasserschaden. Der Aquastop funktioniert jedoch immer nur am „eigenen“ Schlauch. Angeschlossene Verlängerungen werden deshalb idealerweise ebenfalls nur dann verwendet, wenn sie ebenfalls mit einem Aquastop ausgerüstet sind. Zum Verlängern benötigt man entsprechende Kupplungen. Diese sind aus Messing und kosten 3-5 Euro pro Stück.

    Ablaufschläuche werden ebenfalls bis zu 5 Metern im Handel angeboten. Sie können ebenfalls verlängert werden. Dazu wird ein Zwischenstück aus Kunststoff oder Messing eingesetzt, welches zusätzlich mit einer Rohrschelle fixiert wird. Mehr als eine Verlängerung sollte man aber aus Sicherheitsgründen nicht an die Waschmaschine anschließen. Zu- und Abwasserleitungen haben starke Druckschwankungen, wodurch sie sich bei jedem Waschvorgang bewegen können. Jede Bewegung kann wiederum ein Ablösen der Verbindungen begünstigen.

    Wenn der Stromanschluss verlängert werden soll, ist es wichtig, das Stromkabel oberhalb der Waschmaschine zu verlegen. Das Kabel sollte keinesfalls hinter der Waschmaschine am Boden entlang gelegt werden. Falls es zu einem Austritt von Wasser kommt, wird so verhindert, dass das Stromkabel im Wasser liegt. Dennoch sollte für eine Verlängerung des Stromanschlusses sicherheitshalber nur für Feuchträume zugelassenes Kabel verwendet werden.

    Aufstellungsort wählen

    Neben der Nähe von Zulauf, Ablauf und Stromanschluss muss der Aufstellungsort noch weitere Kriterien erfüllen:

    Für die Entkopplung der Waschmaschine von den tragenden Wänden des Hauses ist deshalb auch die Verwendung einer Anti-Vibrationsmatte empfohlen. Sie kostet zwischen 8 und 20 Euro und gibt der Maschine eine zusätzliche Sicherheit gegen das gefürchtete „Wandern“. Alternativ zur Anti-Vibrationsmatte bietet der Handel auch Vibrationsdämpfer an, welche direkt an den Schraubfüßen der Waschmaschine angebracht werden. Diese haben jedoch den Nachteil, dass sie sehr hoch aufbauen und im Fall des „Wanderns“ bei starken Unwuchten, die ganze Waschmaschine zum Kippen bringen können.

    Der Aufstellungsort der Waschmaschine muss frostsicher sein. Eine Waschmaschine mit Gefrierschaden ist in der Regel irreparabel beschädigt.

    Trommel prüfen und Transportsicherung lösen

    Wenn die Waschmaschine schon unmittelbar am Aufstellungsort steht, muss die Transportsicherung gelöst werden. Die Transportsicherung ist dazu da, dass die Trommel der Waschmaschine sich während des Tragens nicht aushängt. Die Trommel ist an vier starken Stahlfedern gelagert. Die Haltepunkte an der Trommel und am Gehäuse sind relativ groß. Bei einer liegenden oder gekippt transportierten Waschmaschine können sich eine oder mehrere Federn schnell aushängen. Man erkennt eine ausgehängte Waschtrommel daran, dass sie schief hängt oder beim händischen Durchdrehen ein schleifendes Geräusch erzeugt. Falls die Trommel ohne Transportsicherung bewegt wurde und ausgehängt ist, muss sie vor dem Aufstellen der Waschmaschine wieder eingehängt werden.

    Die Konstruktion der Transportsicherung kann je nach Typ variieren. Wie sie gelöst wird, steht in der Bedienungsanleitung. Falls die Bedienungsanleitung nicht mehr auffindbar ist, kann man sie beim Hersteller im Internet herunter laden.

    Waschmaschine anschließen

    Die Transportsicherung ist gelöst, die Trommel dreht einwandfrei, die Waschmaschine steht auf der Anti-Vibrationsmatte, Zulauf- und Ablaufschlauch liegen bereit – jetzt kann es losgehen.

    1. Wasserablauf herstellen

    Der Wasserablauf ist technisch der ungefährlichste Schritt und kann deshalb als erstes vorgenommen werden. Der Ablaufschlauch ist bei den meisten Waschmaschinen fest verbunden.

    Die beste Gelegenheit, den Siphon des nächst gelegenen Waschbeckens komplett auszutauschen. Der Handel bietet Waschbecken-Siphons mit zwei zusätzlichen Ablauf-Adaptern ab 10 Euro an. Die Montage ist sehr einfach. Bis auf einen kleinen Schraubendreher zum Anziehen des Abflusssiebs benötigt man kein Werkzeug. Die Kunststoff-Elemente vom Siphon werden nur handfest angezogen. Wichtig ist, dass man keine Dichtung vergisst. Der Ablaufschlauch der Waschmaschine wird mit Hilfe einer kleinen Schraub-Rohrschelle am Ablaufstutzen angeschraubt.

    Im Lieferzustand haben diese Anschluss-Siphons Sperren an den Ablaufstutzen! Beim Anschließen der Waschmaschine muss die kleine Plastikscheibe entfernt werden. Wichtig ist, dass die Sperre im zweiten Stutzen eingebaut bleibt. Sonst läuft das abgepumpte Abwasser von der Waschmaschine durch den zweiten, meist für die Spülmaschine vorgesehenen Abflussstutzen, wieder heraus. Wenn die Kunststoffgewinde klemmen, macht man sie mit etwas Spülmittel gangbar.

    Das Abwasser von der Waschmaschine kann aber auf zwei Arten weiter verwertet werden. Zunächst einmal ist die Rückgewinnung von Wärme relativ einfach umsetzbar. Hat das Haus eine Heizung mit Pufferspeicher, kann über einen Wärmetauscher das warme Abwasser der Waschmaschine einen Teil seiner Wärmeenergie für die Beheizung des Hauses abgeben. Mit einem Brauchwassertank kann das Abwasser der Waschmaschine darüber hinaus noch ohne weiteres für die Toilettenspülung verwendet werden. Der technische Aufwand ist hierzu zwar recht groß, ist aber ein sinnvoller Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen.

    2. Wasserzulauf anschließen

    Der Zulauf vom Wasser geschieht über die Druckwasserleitung. Falls nötig, kann ein vorhandener Wasserhahn durch ein Y-Stück abgezweigt werden. Dann bleibt das Waschbecken in seiner Funktion erhalten und die Waschmaschine bekommt trotzdem stets das gewünschte Wasser. Jedoch muss auch der Zulauf zur Waschmaschine stets absperrbar, also mit einem Wasserhahn ausgerüstet sein. Ein Y-Stück kostet ca. 5-8 Euro, ein separater Hahn für die Waschmaschine ca. 8-12 Euro. Er wird einfach mit Dichtband oder Hanf montiert und mit einer Rohrzange fest angezogen.

    Für die Waschmaschine kommt als Zulaufschlauch nur eine Ausführung mit Aquastop in Frage. Ein einfacher Druckschlauch ist ein viel zu großes Risiko. Im Fall eines geplatzten Schlauches setzt man sich mit einem Aquastop nicht das ganze Haus unter Wasser.

    Die Waschmaschine hat einen Stutzen aus Kunststoff, an dem der Wasserzulauf angeschlossen wird. Darin befindet sich ein kleines Kunststoffsieb. Beim Einbau einer gebrauchten Waschmaschine kann dieses Sieb mit einer Spitzzange entfernt und auf Verschmutzung überprüft werden. Falls es verkalkt ist, bekommt man es mit Essig-Essenz wieder einwandfrei sauber. Dann sollte aber die Waschmaschine auch mit einem Entkalker behandelt werden.

    Der Anschlussschlauch ist an der Seite der Waschmaschine mit einem 90° Winkel ausgestattet. Es ist sehr wichtig, dass nach dem Anschluss kein zu großer Zug auf die Verbindung ausgeübt wird. Der Schlauch kann sonst abbrechen.

    Warm- oder Kaltwasseranschluss?

    Eine häufig gestellte Frage ist, ob Waschmaschinen an das Kalt- oder Warmwasser angeschlossen werden. Die Maschine heizt das einströmende Wasser elektrisch auf Betriebstemperatur auf. Wenn das Wasser bereits vorgewärmt ist, kann hier etwas Strom gespart werden. Allerdings wird die Wäsche später mit Kaltwasser ausgespült. Wenn jetzt nur vorgewärmtes Wasser zur Verfügung steht, ist das wieder eine Energieverschwendung.

    Um also wirklich effizient eine Waschmaschine energiesparend an die Druckwasserleitung anzuschließen, muss sie sowohl mit Kalt- wie auch mit Warmwasser versorgt werden. Eine manuelle Lösung ist hier nicht sinnvoll, da minutengenau von Hand Kalt- und Warmwasser umgeschaltet werden muss. Der Handel bietet zu diesem Zweck professionelle Vorschaltgeräte an. Diese sind jedoch recht teuer, so dass die Amortisierung fünf bis acht Jahre dauern kann. In der Regel ist der Warmwasseranschluss für die Waschmaschine deshalb eine gut gemeinte Idee, die sich aber nicht rechnet.

    Ausrichten mit der Wasserwaage

    3. Strom anschließen

    Wie im ersten Kapitel erwähnt, sollte das Stromkabel nicht am Boden liegen. Mit Hilfe von Wandhaken oder Draht wird das Stromkabel so weit hoch gebunden, dass es keinesfalls in einer Pfütze aus Wasser liegen kann.

    4. Waschmaschine in Arbeitsposition bringen

    Wenn alle Anschlüsse montiert sind, schiebt man die Waschmaschine mit der Anti-Vibrationsmatte in ihre vorgesehene Position. Mit Hilfe einer Wasserwaage wird jetzt noch der absolut gerade Stand überprüft. Dann kann man einen Testlauf starten. Die Waschmaschine wird einmal ohne Beladung komplett durchlaufen lassen und alle Anschlüsse auf Dichtheit überprüft.

    Waschmaschine anschließen

    Die neue Waschmaschine ausgewählt und nun? Sie müssen nicht gleich den Klempner rufen, wenn Sie Ihre neue Waschmaschine anschließen wollen oder mit Ihrem altem Gerät zum ersten Mal umziehen. Der Anschluss einer Waschmaschine braucht keine speziellen Vorkenntnisse, nur eine gewisse Sorgfalt.

    Der richtige Standort

    Bevor Sie die Waschmaschine aufstellen, sollten Sie nach einem geeigneten Standort Ausschau halten. Um die Waschmaschine richtig anschließen zu können, sollten sich drei Dinge in 1-1,50 m Entfernung vom gewünschten Standplatz befinden:

    • eine Steckdose
    • ein spezieller Wasserhahn, an dem Sie den Zulaufschlauch befestigen
    • ein Abflussrohr, in dem Sie das Schmutzwasser der Maschine ableiten

    Die beiden erwähnten Anschlussmöglichkeiten für die Schläuche sind gewöhnlich in der Küche in der Nähe der Spüle, im Badezimmer oder in einer speziellen Waschküche im Keller angebracht.

    Kabel- und Schlauchverlängerungen

    Warum sollten Sie die Waschmaschine in 1 oder 1,50 m Entfernung dieser Anschlüsse aufbauen? Weil die Schläuche, die zum Lieferumfang der Maschine dazugehören, oftmals nicht länger sind. Genauere Angaben finden Sie stets im Datenblatt des jeweiligen Geräts.

    Wenn Sie jedoch partout ein anderes Plätzchen für Ihre Waschmaschine im Sinn haben, müssen Sie sich vorab einen längeren Schlauch beziehungsweise eine Verlängerung fürs Stromkabel besorgen. Am besten halten Sie gleich nach einem Aquastop-Schlauch Ausschau. Längst nicht jedes Neugerät ist standardmäßig damit bestückt.

    Aquastop Schlauch für Waschmaschine und Geschirrspüler von der-Schlauchfritze.de

    Transportsicherung entfernen

    Sobald Sie den geeigneten Ort ausfindig gemacht haben, kann das neue Gerät anrücken. Bevor Sie die Waschmaschine anschließen, müssen Sie allerdings die Transportsicherung entfernen. Diese verhindert, dass während des Transports die Maschinenfüße und die Wäschetrommel beschädigt werden.

    In der Regel ist in der Bedienungsanleitung oder in einem Beipackzettel genau erklärt, wie Sie dabei vorzugehen haben. Die verschiedenen Hersteller benutzen unterschiedliche Systeme. Meistens handelt es sich bloß um ein paar Schrauben oder Stifte, die Sie zu lösen haben.

    Die Transportsicherung sollten Sie sicher aufbewahren. Bei einem Umzug werden Sie sie wieder benötigen. Wenn Sie die Maschine nun am vorgesehenen Platz aufgestellt haben, rücken Sie sie jetzt noch nicht ganz an die Wand. Sie müssen noch an die Rückseite heran, denn dort sind die Anschlüsse für die Schläuche und Stromkabel.

    Waschmaschine anschließen am Waschbecken

    Sie sollten zunächst an der Waschmaschine den Ablaufschlauch anschließen. Sie können die beiden Schläuche im Übrigen leicht auseinanderhalten. Der Zulaufschlauch besitzt an jedem Ende eine Muffe mit Schraubgewinde. Am Abwasserschlauch ist hingegen lediglich eine Schlauchschelle angebracht, die manchmal allerdings auch fehlt. Sollten Sie dennoch unsicher sein, schauen Sie bitte in der Bedienungsanleitung nach. Dort sind die einzelnen Zubehörteile in der Regel genauestens mit Bild beschrieben.

    Theoretisch müssen Sie die diesen Ablaufschlauch der Waschmaschine nicht direkt an ein Abflussrohr anschließen. Am Abwasserschlauch ist normalerweise eine Schlauchführung aus Plastik befestigt, mit der Sie den Schlauch am Waschbecken fixieren können. In der Führung befindet sich eine Öse, die Sie an der Wand verschrauben, um die Halterung fest zu verankern.

    Alternativ binden Sie die Schlauchführung mittels eines Drahts oder einer reißfesten Schnur am Wasserhahn fest. Entscheidend ist, dass das Abwasser im Waschbecken landet und der Schlauch nicht durch das Abpumpen des Wassers in Bewegung gerät. Ansonsten haben Sie schnell eine Überschwemmung in Ihrer Wohnung.

    Diese »offene« Anbringung funktioniert zwar, ist aber nicht zu empfehlen. Sobald sich die Fixierung lockert oder ein neugieriges Kind an der Befestigung herumspielt, haben Sie den Schlamassel. Zum Glück gibt es eine viel sichere Methode, um eine Waschmaschine am Abfluss anzuschließen.

    Waschmaschine am Siphon anschließen

    In den neueren Wohnungen finden Sie meistens am Siphon einen Rohrabzweig, den Sie benutzen können, wenn Sie beispielsweise die Waschmaschine in der Küche anschließen wollen. Der Siphon ist das gebogene Abflussrohr, das direkt unter der Spüle oder auch unter dem Waschbecken im Bad angebracht ist.

    Entfernen Sie dazu zunächst die Verschlussklappe am Abzweig des Siphons, um den Abwasserschlauch der Waschmaschine anschließen zu können. Danach stülpen Sie einfach das Schlauchende über den Stutzen des Abzweigs, bis der Schlauch fest aufsitzt. Anschließend fixieren Sie den Schlauch mit einer Schelle. An der Schelle befindet sich eine Schraube, die Sie mit einem herkömmlichen Schraubenzieher verschließen können.

    Xavax Schlauchschelle 20-32 mm

    Waschmaschine anschließen: Der Ablauf muss oberhalb des Schmutzwasserpegels liegen

    Der Abzweig am Siphon sollte nach oben ausgerichtet sein, damit Sie den Ablaufschlauch im Bogen zuführen können. Dafür gibt es einen stichhaltigen Grund. Es ist wichtig, dass sich dieser Einlauf oberhalb des höchsten Schmutzwasserpegels befindet. Unten im Knick des u-förmigen Siphonrohrs sammelt sich nämlich immer ein Rest des besagten Schmutzwassers an.

    Flexibler Siphon für die Spüle von Sanit

    Oben links der Anschluss für den Ablaufschlauch

    Der oberste Pegel ergibt sich durch die Höhe des Abflussrohrs, das in die Wand und schließlich in die Kanalisation führt. Wenn der Abfluss der Waschmaschine nun unterhalb dieses Niveaus läge oder nur wenige Zentimeter darüber, könnte das benutzte Wasser wieder zurück in die Waschmaschine schwappen.

    Die Schlauchschelle befestigen

    Ein Tipp: Unerfindlicherweise vergessen die Hersteller oder Lieferanten, die Ihnen ein Neugerät aufstellen sollen, schon mal die Schlauchschelle, mit der man die Waschmaschine am Siphon anschließen kann. Wenn Sie Pech haben, erzählen sie Ihnen dann, der ordnungsgemäße Anschluss der Waschmaschine sei nun leider, leider unmöglich.

    Auch wenn Sie die Maschine nicht selber anschließen wollen, ist es also ratsam, sich solch ein Teil vorher zu besorgen. Schlauchschellen erhalten Sie für ein paar Euro in jedem Baumarkt oder im Online-Handel.

    Sofern Sie die Schelle selbst anbringen, ziehen Sie die Schraube nur so weit fest, dass die Schlauchschelle sich nicht mehr bewegen lässt. Knallen Sie die Schraubverbindung bloß nicht bis zum Anschlag fest. Sie könnten den Schlauch quetschen und dadurch beschädigen.

    Tauchrohr am Siphon ersetzen

    Was tun, wenn am Siphon gar kein Abzweig vorhanden ist oder der vorhandene durch einen anderen Schlauch besetzt ist? Könnte ja sein, dass Sie bereits eine Spülmaschine angeschlossen haben. Auch in diesem Fall finden Sie im Baumarkt oder Internet passende Tauchrohre mit zwei Ausgängen. Sie müssen dann nur das Rohrstück austauschen, das unmittelbar unter dem Ausfluss am Becken sitzt.

    Keine Angst, dazu brauchen Sie keinen Klempner. Einzig eine Rohrzange ist dafür vonnöten, die Dichtungen liegen normalerweise bei. Schauen sie sich aber vorher an, aus welchem Material Ihr Siphon besteht. Sie brauchen natürlich ein entsprechendes Tauchrohr aus Kunststoff oder Metall. Und stellen Sie einen kleinen Eimer oder eine Schüssel unter, bevor Sie das Rohrstück abmontieren, denn bei dem Vorgang schwappt garantiert Schmutzwasser aus dem Knick über.

    Geschirrspüler und Waschmaschine gemeinsam anschließen

    Wenn bereits ein einzelnes Eckventil vorhanden ist, Sie jedoch Geschirrspüler und Waschmaschine am selben Abzweig anschließen möchten, gibt es eine weitere Alternative. Dann empfiehlt sich ein sogenanntes 2-Wege-Verteilstück, das Sie auf dem Eckventil anbringen können. Jetzt haben Sie für jeden der beiden Ablaufschläuche einen eigenen Abzweig.

    Xavax Y-Verbinder Ablaufschlauch

    Sie müssen in Zukunft allerdings darauf achten, dass Sie Wasch- und Spülmaschine nicht parallel laufen lassen. Würden beide Geräte gleichzeitig ihr Brauchwasser abpumpen, reichte der Durchmesser des kleinen Rohrstücks nicht aus, um mit der Wassermenge klarzukommen.

    Waschmaschine am Zulauf anschließen

    Um den Zulaufschlauch der Waschmaschine anzuschließen, verbinden Sie das Schraubgewinde der Muffe mit dem sogenannten Maschinenhahn. Wie bereits gesagt: Dieser befindet sich normalerweise unter dem Spülbecken oder irgendwo im Badezimmer. Sie erkennen ihn am Schraubgewinde am Ausfluss. Logisch: Sonst könnten Sie die Muffe nicht festschrauben. Achten Sie jedoch darauf, dass das Gewinde nicht verkantet oder schräg aufsitzt, weil Sie es andernfalls beschädigen könnten und die Verbindung dadurch undicht wird.

    Wenn in Ihrer Wohnung wider Erwarten keine Maschinenhähne verfügbar sind, wenden Sie sich an Ihren Vermieter, um diese Teile nachzurüsten. Falls dieser am Geld sparen möchte, tauscht er nur die bereits vorhandene Wasserarmatur aus. Der Markt hält Kaltwasserzuläufe mit einem T-förmigen Abzweig bereit, an dem sich der Zulaufschlauch befestigen lässt.

    Heutzutage setzt man gewöhnlich zwischen Schlauchmuffe und Wasserhahn einen sogenannten Aquastop ein. Dabei handelt es sich um ein Ventil, das bei Druckabfall in der Leitung die Wasserzufuhr unterbricht. Ursache für den geringeren Druck ist in der Regel ein geplatzter Schlauch. Im Handel bekommen Sie zum einen die älteren mechanischen Aquastop-Ventile, zum anderen statten die Hersteller ihre Waschmaschinen inzwischen verstärkt mit einem elektronisch geregelten Aquastop aus.

    Was ist der Vorteil eines Aquastop-Schlauchs?

    Ein Aquastop-Ventil riegelt die Wasserzufuhr zur Maschine ab. Damit verhindert das Ventil, dass unkontrolliert Wasser aus dem Hahn fließt und die Wohnung komplett überschwemmt. Doch im Kreislaufsystem der Waschmaschine befindet sich bereits Wasser. Bei den Maschinen mit größerem Fassungsvermögen können das mitunter weit über 50 Liter sein. Dieses Wasser kann nach wie vor durch den Riss im Schlauch ausströmen.

    Der Aquastop-Schlauch verhindert dies, weil er aus zwei Schutzwänden besteht. In der inneren Hülle fließt das Wasser. Wird diese beschädigt, ist immer noch die äußere Schutzhülle da. Das Wasser bleibt im Kreislauf der Maschine.

    Dummerweise gehört solch ein Aquastop-Schlauch jedoch noch nicht zur Standardausrüstung einer neuen Waschmaschine dazu. Gerade bei den günstigeren Geräten halten Sie häufig vergeblich danach Ausschau und werden allenfalls mit einem Sicherheitsventil abgespeist. Das ist umso unverständlicher, weil dieses Zubehör schon für deutlich unter 20 Euro erhältlich ist. Es würde die Hersteller also finanziell nicht ruinieren, wenn sie solch ein praktisches Teil beilegen würden.

    Der erste Probelauf

    Okay, angenommen Sie haben nun beide Schläuche angeschlossen: Was bleibt noch zu tun? Jetzt folgt der erste Probelauf der Waschmaschine, allerdings mit leerer Trommel. Die Hersteller legen Ihnen dieses einmalige Waschen im Leerbetrieb ohnehin nahe. Dadurch reinigen Sie das Gerät von etwaigen Verschmutzungen und befreien es von den penetranten Gummigerüchen, die so ein Neugerät schon mal ausdunstet. Also Stecker in die Stromdose und ein Kurzprogramm ausgewählt, das zwischen 15 Minuten und einer halben Stunde benötigt.

    Sie nutzen den Probelauf, um zu überprüfen, ob nirgendwo etwas tropft. Schauen Sie sich jeden Anschluss an, den Sie zuvor befestigt haben. Hier darf sich noch nicht einmal ein einzelnes Tröpfchen Wasser zeigen. Nur dann ist alles sicher angeschlossen. Gegebenenfalls arbeiten Sie nochmals nach. Die Waschmaschine sollten Sie natürlich währenddessen abschalten.

    Ist der Probelauf gut verlaufen, können Sie die Waschmaschine schließlich in ihre endgültige Position rücken. Passen Sie aber auf, dass Sie dabei weder Stromkabel noch die beiden Schläuche quetschen oder knicken, wenn Sie die Waschmaschine aufstellen. Die Leitungen sollten jeweils noch genügend Spiel haben, dass sie locker durchhängen. Wenn sie buchstäblich zum Reißen gespannt sind, sollten Sie über eine Verlängerung nachdenken.

    Eine Waschmaschine gehört in die Waage

    Dann bringen Sie die Waschmaschine in die Waage. Die Geräte verfügen in der Regel über verstellbare Füße, mit denen Sie die Höhe ausgleichen können. Ich hoffe, Sie haben eine Wasserwaage zur Hand. Falls nicht: Mittlerweile gibt es auch entsprechende kostenlose Apps fürs Smartphone. Damit kann dann wirklich nichts mehr schiefgehen. So oder so: Die Waschmaschine sollte absolut gerade ausgerichtet sein.

    Das ist wichtig, damit die Trommel rund laufen kann und keine Unwucht ausbildet. Auf Dauer schadet dies nicht nur der Maschine, sondern strapaziert auch Ihre Nerven. Eine falsch aufgestellte Waschmaschine poltert und rumpelt ansonsten beim Schleudern munter drauf los.

    Für das möglichst geräuschlose Arbeiten der Waschmaschine bietet der Versandhandel noch weitere Möglichkeiten an. So sind rutschfeste Gummimatten oder eigens für Waschmaschinen entwickelte Schwingungsdämpfer erhältlich, die Sie unter die Gerätefüße schieben können.

    Waschmaschine anschließen lassen

    Und wenn Sie nach diesem Ratgeber nun feststellen, dass Sie doch lieber die Waschmaschine anschließen lassen, statt selber Hand anzulegen? Falls Sie ein Neugerät erwerben, achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihnen der Händler beziehungsweise sein Lieferant die Maschine auch direkt anschließt.

    Dieser Service wird immer häufiger angeboten, wenngleich er noch nicht Standard ist. Meistens versucht der Fachhändler um die Ecke, mit dieser kundenfreundlichen Dienstleistung zu punkten. Inzwischen haben auch die großen Versandhändler erkannt, dass die kostenlose Bereitstellung eines solchen Angebots die Kundenzufriedenheit deutlich erhöht.

    Wenn Sie hingegen eine gebrauchte Waschmaschine anschließen lassen wollen, bleibt Ihnen nur der Weg zum Klempner. Klar, die Handwerker müssen auch von was leben, die Anfahrt will bezahlt sein usw. Dennoch: Der Anschluss einer Waschmaschine beinhaltet nun mal keine aufwendige, zeitraubende Montage. Der Preis für diese Dienstleistung sollte sich schon deutlich unter 100 Euro bewegen, sofern der Klempner in Ihrer Küche nicht alle Rohre und Armaturen austauschen muss.

    Aber brauchen Sie für das Anschließen einer Waschmaschine wirklich professionelle Hilfe? Sicherlich finden sich in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis einige Personen, die in der Lage sind und über einschlägige Erfahrungen verfügen, um eine Waschmaschine richtig anzuschließen. Eine Einladung zu einem netten Abendessen kommt Sie dann vermutlich günstiger zu stehen als die gesalzene Rechnung einer Fachkraft.

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