Was kostet es ein haus zu streichen

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    Die Fassade des Hauses streichen lassen: Welche Kosten entstehen?

    Eine gestrichene Hausfassade ist derart vielen schädlichen Einflüssen ausgesetzt, dass sie zwangsläufig irgendwann nicht mehr schön aussieht: Die Farbe vergraut durch die einwirkenden Autoabgase, die strenge Witterung führt zu Abplatzungen und Rissen. Es wird Zeit, die Fassade zu streichen!

    Wie setzen sich die Kosten zusammen?

    Wie immer bei komplexen handwerklichen Projekten, sind die Kosten für das Streichen einer Fassade nicht pauschal zu bemessen, sondern sie orientieren sich an mehreren Faktoren.

    • Wie hoch ist Ihr Haus? Für einen Bungalow benötigen Sie in der Regel kein Gerüst, ein mehrstöckiges Gebäude jedoch muss aufwändig eingerüstet werden. Die Gerüstmiete kostet ebenso Geld wie die Arbeitszeit für den Auf- und Abbau.
    • Wie viele Quadratmeter sind zu streichen? Die zu streichende Gesamtfläche ist natürlich ein ausschlaggebender Faktor, um die Kosten für das Streichen der Fassade zu berechnen.
    • Wie viele Anstriche sind nötig? Manchmal ist eine Fassade derart vergraut, dass ein einzelner Anstrich nicht genügt. Doppelte Arbeit bedeutet allerdings doppelte Kosten! Oftmals ist auch eine Grundierung nötig.
    • Sind umfangreiche Vorarbeiten nötig? Mit dem einfachen Streichen der Fassade ist es oft nicht getan. Wenn die alte Farbe blättert und der Putz bereits Löcher aufweist, dann muss der Maler zunächst den Untergrund ausbessern, damit die neue Farbe überhaupt hält.
    • Wünschen Sie einen einfachen Anstrich – oder eine komplette Fassadengestaltung? Wer seine Fassade einfach nur unifarben streichen lassen möchte, den erwarten niedriger Kosten als jemanden, der zum Beispiel an gewissen Bauteilen Farbabsetzungen bestellt.
    • Ist Ihr Haus denkmalgeschützt? In diesem Fall muss das Streichen der Fassade in Absprache mit dem zuständigen Denkmalamt geschehen. Eventuell müssen historische Materialien verwendet werden, was die Kosten steigert.
    • Sind Verkehrswege zu sichern? Wenn Ihr Haus direkt an einem öffentlich zugänglichen Bereich liegt, müssen Sie diesen Abschnitt sichern. Solche Absperrungen kosten in der Regel Gebühren – auch das Gerüst dürfen Sie nicht ohne Anmeldung und Gebührenzahlung auf den Bürgersteig stellen!
    • Wo leben Sie? Die regionalen Preisunterschiede für Handwerksarbeiten sind relativ groß, vor allem in einigen Großstädten müssen Hausbesitzer eklatant mehr zahlen. Im ländlichen Bereich können Sie mit geringeren Stundenlöhnen rechnen.

    Für den Hausbesitzer besteht wenig Spielraum, die Kosten für das Streichen der Fassade zu beeinflussen, die meisten Preisfaktoren liegen ziemlich fest.

    Fassade streichen: eine Kostenschätzung

    Da die wenigsten Häuser aus nur einer Etage bestehen, führen wir hier eine Kostenschätzung für ein durchschnittliches, zweistöckiges Einfamilienhaus durch. Die Fassade ist einschließlich Fenster 120 qm groß.

    Die Fenster werden im Quadratmeterpreis normalerweise mitgerechnet. Sie werden zwar nicht überstrichen, aber man muss sie vor der Arbeit gründlich abdecken: Auch das kostet Zeit.

    • Für den Gerüstaufbau und -abbau rechnen Sie mit etwa 500 bis 800 EUR.
    • Die Gerüstmiete kostet Sie für eine Woche etwa 200 bis 300 EUR.
    • Das Abdecken der Flächen unter dem Gerüst kostet Sie ca. 50 EUR.
    • Der Preis für Vorarbeiten an einer leicht verwitterten Fassade liegen bei etwa 400 EUR, inklusive Material.
    • Die Grundierung der Fassade kostet Sie ungefähr 5 EUR je Quadratmeter.
    • Für die Anmischung eines von Ihnen gewünschten Farbtons verlangt der Maler etwa 60 bis 100 EUR.
    • Ein einfacher Anstrich verursacht Arbeitskosten von 10 bis 15 EUR je Quadratmeter, inklusive der Farbe.
    • Wenn ein Teil des Gerüsts auf dem Bürgersteig steht, zahlen Sie ca. 100 EUR Gebühren.

    Anhand dieser Positionen können Sie Ihre Kosten in etwa einschätzen, doch natürlich gibt es immer preisliche Ausreißer nach oben und nach unten. Für farbliche Absetzungen an Fenstern und Türen können Sie zum Beispiel etwa 300 bis 500 EUR hinzuaddieren.

    Wenn der Maler ein eigenes Gerüst besitzt, kommen normalerweise keine Mietkosten auf Sie zu, sondern es wird nur der Auf- und Abbau berechnet. Wer seine Fassade selber streicht, zahlt Miete, falls er das Gerüst nicht kostenlos bei Freunden leihen kann.

    Kostenliste für das eigenhändige Streichen

    Kosten sparen durch Eigenarbeit

    Gerade beim Fassadenstreichen lassen sich, wie Sie anhand der obigen Zahlen sehen, durch Eigenarbeit erhebliche Kosten sparen. Das eigentliche Streichen geht den meisten Hausbesitzern recht leicht von der Hand, doch beachten Sie:

    Ein Laie sollte bestimmte bauliche Schäden, zum Beispiel feuchte Stellen im Mauerwerk und tiefreichende Risse in der Fassade, nicht selbst ausbessern, sondern stets einen Fachmann zurate ziehen. Hier geht es um die Erhaltung der Bausubstanz!

    Autorin: Yvonne Salmen – Hinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr

    Das Haus von außen streichen lassen: So schätzen Sie die Kosten ab!

    Die Fassade eines Hauses ist vielen Witterungseinflüssen ausgesetzt, auch die Abgase des Straßenverkehrs lassen die Farbe vergrauen oder sogar blättern. Nach einigen Jahren sollte der Besitzer das Haus neu streichen lassen – welche Kosten sind dabei zu erwarten?

    Haus streichen: die Kostenfaktoren

    Das Streichen eines ganzen Hauses ist ein komplexes Unternehmen, die Kosten dafür sind nicht pauschal bemessbar. Allerdings gibt es einige Faktoren, die bei der Abschätzung des Preises als Orientierung dienen können.

    • Quadratmeterzahl: Die zu streichende Gesamtfläche stellt einen besonders wichtigen Kostenfaktor dar.
    • Haushöhe: Für ein mehrstöckiges Gebäude benötigen Sie ein Gerüst, das Zusatzkosten verursacht.
    • Schadensbefund an der Fassade: Risse, Löcher und Abplatzungen bedürfen einer Vorbehandlung, die Kosten steigen.
    • Anzahl der Anstriche: Bei einer stark vergrauten Fassade kann ein zweiter oder sogar dritter Anstrich nötig sein.
    • Gestaltungswünsche: Farbliche Absetzungen von Bauelementen oder andere dekorative Verzierungen bewirken höhere Kosten.
    • Zu sichernde Verkehrswege: Gefährdete, öffentlich zugängliche Bereiche müssen bei Bauarbeiten abgesichert werden, auch das kostet Geld.
    • Region: Ein Haus in der Großstadt streichen zu lassen ist in der Regel teurer als auf dem Land. Die Kosten für den Handwerker variieren regional.

    Beispielprojekt Haus streichen: Kosten konkret

    Als Beispiel wählen wir ein zweistöckiges Einfamilienhaus in einer Kleinstadt – mit 210 qm zu streichender Fassade. Der Handwerker bezieht normalerweise Fenster und Türen in die Flächenberechnung mit ein, da er diese aufwändig abdecken und umstreichen muss.

    Der Maler bringt ein eigenes Gerüst mit, der Auf- und Abbau kostet 600 EUR. Für weitere Vorarbeiten, wie das Abdecken des Bodens unter dem Gerüst und das Abkleben der Fenster, fallen 300 EUR an.

    Das Spachteln von Löchern und Rissen kostet inklusive Material etwa 400 EUR.

    Inklusive Farbe bezahlt der Hausbesitzer für die Grundierung 6 EUR je qm. Die Kosten für den Schlussanstrich belaufen sich auf 12 EUR pro qm.

    Dekorative farbliche Absetzungen an Fenstern und Türen zusätzlich zum einfachen Haus Streichen kosten in diesem Fall 520 EUR extra. Die Fassade erfährt dadurch eine deutliche Aufwertung.

    Kosten senken: Haus selbst streichen

    Das Haus selbst zu streichen, stellt für viele Heimwerker kein Problem dar. Holen Sie sich aber fachkundigen Rat ein, wenn Sie auf nicht einschätzbare bauliche Schäden treffen!

    Autorin: Yvonne Salmen – Hinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr

    Was kostet Fassade streichen?

    Die Gesamtkosten im Überblick ∗

    ∗ Kostenüberblick für 100 Quadratmeter zu streichende Fassade, bei einem Haus mit zwei Geschossen.

    Die Fassade ist die Visitenkarte des Hauses. Abblätternde Farbe und Risse machen keinen guten Eindruck. Außerdem erfüllt Farbe eine wichtige Funktion: Sie schützt Putz und Mauerwerk vor der Witterung.

    Die Pflege des Hauses ist umso wichtiger, da die neue Gesetzgebung Dämmmaßnahmen verlangt, wenn der Putz erneuert wird. Wer aus Sparsamkeit auf den Anstrich verzichtet, nimmt in Kauf, dass später eine umfangreiche und teure Sanierung nötig wird.

    Wie teuer ein Anstrich wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Neben der Größe des Hauses kommt es auch auf dessen Höhe an und auf den Zustand der Fassade. Sehr wichtig ist, ob ein Anstrich reicht oder ob es einer Reinigung und mehrerer Farbaufträge bedarf.

    Die Kosten im Detail

    Bei der Kostenkalkulation sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Die Gesamtkosten setzen sich aus den Kosten für ein Gerüst, das Abdecken des Bodens, Grundierung, Farbe und dem Arbeitslohn zusammen.

    Die folgenden Kosten beziehen sich auf ein zweistöckiges Einfamilienhaus mit einer Fassadenfläche von 120 Quadratmetern. Die Fenster werden bei dieser Berechnung als Fassade betrachtet. Große Fenster verringern daher nicht die Kosten.

    Kosten für Gerüst und Abdeckung

    Nur bei einem Bungalow ist nicht immer ein Gerüst erforderlich. Eine Leiter ist nur erlaubt, wenn die Arbeiten nicht in einer Höhe von über sieben Metern erfolgen und höchstens zwei Stunden dauern.

    Für den Auf- und Abbau des Gerüsts ist mit Kosten von 500 bis 800 Euro zu rechnen. Bei sehr großen Häusern ist es natürlich teurer. Das Gerüst stellen die Betriebe gegen eine Mietzahlung zur Verfügung. Pro Woche ist mit 200 bis 300 Euro zu rechnen.

    Für das Abdecken des Bodens und das Abkleben der Fenster ist mit etwa 200 bis 300 Euro zu rechnen.

    Preise für Farben und Grundierung der Fassade

    Hochwertige Fassadenfarbe kostet zwischen 1,50 und 3 Euro pro Quadratmeter und Anstrich. Die Grundierung schlägt mit etwa 0,50 Euro pro Quadratmeter zu Buche.

    Hausbesitzer, die keinen Standardfarbton wünschen, sondern die Farbe individuell mischen lassen, müssen für diesen Service 50 bis 100 Euro zusätzlich einkalkulieren. Außerdem ist mit etwa 100 Euro für Spachtelmasse zu rechnen, denn kleine Macken sind fast immer zu korrigieren.

    Arbeitszeit fürs Streichen der Fassade mit einkalkulieren

    Das Reinigen der Fassade und das Verspachteln von Rissen oder Abplatzungen berechnen die meisten Betriebe mit zwei bis drei Euro pro Quadratmeter. Der Farbauftrag erfolgt in der Regel über eine Spritze. Hier ist mit neun bis zwölf Euro pro Auftrag und Quadratmeter zu rechnen.

    Beachtenswertes beim Anstrich der Fassade

    Über die Farbe des Hauses oder die Art der Fassadengestaltung kann der Hausbesitzer meist selbst entscheiden. Aber es gibt einiges zu beachten.

    Gesetzliche Regelungen über Farbe und Gestaltung der Fassade

    Hausbesitzer sollten unbedingt örtliche Bauvorschriften beachten. Die Gemeinden sind berechtigt in einzelnen Gebieten bestimmte Farben vorzuschreiben beziehungsweise zu verbieten. Wer eine ungewöhnliche Farbe oder besondere Gestaltung des Hauses wünscht, sollte mit der Gemeinde klären, ob dies erlaubt ist.

    Vorsicht, wenn das Haus oder das Wohngebiet unter Denkmalschutz steht. Bei solchen Objekten dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden, die das äußere Erscheinungsbild verändern. Im Zweifel ist es besser, bei der Denkmalschutzbehörde nachzufragen.

    Das ist bezüglich der EnBV zu beachten

    Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) schreibt vor, dass bei einer Erneuerung des Putzes auch eine Wärmedämmung erforderlich ist. Dies ist nur erforderlich, wenn mehr als 10 Prozent des Putzes komplett entfernt werden muss. Ein Ausbessern des vorhandenen Putzes oder ein zusätzlicher Putzauftrag vor dem Streichen führt nicht zu einer Pflicht, zu dämmen.

    Gerüst auf Gehwegen muss genehmigt werden

    Bei Häusern ohne Vorgarten lässt es sich nicht vermeiden, das Gerüst im sogenannten öffentlichen Verkehrsraum aufzustellen. Dies muss die Gemeinde zuvor genehmigen. Hierfür fallen meist Gebühren zwischen 100 und 200 Euro an.

    Je nach örtlichen Begebenheiten ist der Weg außerdem mit amtlichen Schildern abzusperren, was zusätzliche Kosten verursachen kann. Generell muss der Hausbesitzer darauf achten, dass niemand durch Gegenstände, die vom Gerüst fallen, zu Schaden kommen kann.

    Möglichkeiten, beim Streichen der Fassade zu sparen

    Der Aufbau des Gerüsts und dessen Abbau obliegen einem Fachbetrieb. Nach Anleitung darf der Hausbesitzer dieses begehen. Die meisten Betriebe sehen es gern, wenn Heimwerker das Abwaschen der Fassade selber erledigen.

    Weiteres Sparpotenzial ergibt sich bei der Wahl der Farbe. Hochwertige Farben müssen in der Regel nur einmal aufgetragen werden. Es macht also Sinn, teure Produkte auszuwählen, weil sich dies bei den Arbeitskosten günstig auswirkt.

    Checkliste zum Streichen der Fassade

    Vor dem Anstrich:

    • Prüfen, ob eine Putzerneuerung nötig ist oder ob streichen reicht.
    • Geeignete Farbe auswählen.

    Während des Streichens:

    • Zügig nach dem Gerüstaufbau mit dem Reinigen beginnen.
    • Material sowie Wasser- und Stromanschlüsse für die Maschinen bereitstellen.
    • Arbeiten sofort kontrollieren.
    • Gerüst zügig abbauen lassen.
    • Abdeckmaterial entfernen und entsorgen.
    • Eventuelle Farbspritzer sofort entfernen.
    • Beobachten, ob sich die Farbe nachteilig verändert.
    • Unter Umständen reklamieren.

    Источники: http://www.hausjournal.net/fassade-streichen-kosten, http://www.hausjournal.net/haus-streichen-kosten, http://www.my-hammer.de/preisradar/was-kostet-fassade-streichen/

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