Wandfliesen verlegen anleitung

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    Wandfliesen verlegen anleitung

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    Vorbereitung ist die halbe Miete! Was Du beim Fliesen verlegen vorab beachten musst, zeigt Dir die HORNBACH Meisterschmiede „Wandfliesen verlegen“. Zunächst musst Du Risse ausbessern und die Wand zum Fliesen verlegen an der Wand optimal vorbereiten. Hau rein!

    Planung und Vorbereitung

    Zuerst wird der Raum ausgemessen, damit Du die richtige Materialmengen ermitteln kannst. Einfacher ist es, wenn Du gleich eine grobe Skizze machst.Prüfe mit einer Richtlatte, ob die Wände eben sind. Auch der Bodenverlauf sollte geprüft werden, denn da sitzen die Wandfliesen auf. Risse und Fugen musst Du vorher verspachteln. Verwende bei imprägnierten Gipskartonplatten die passende Spachtelmasse. Zum Schutz vor Verschmutzung kannst Du Tür und Fenster mit einer Folie abkleben. Saugende Untergründe, z. B. die Gipskartonplatten am Vorwandelement, werden vor dem Fliesenlegen mit Tiefengrund behandelt.

    Plane dann das Verlegebild der Wandfliesen. Am besten ist es, wenn die Fliesen in der Hauptblickrichtung symmetrisch angeordnet sind. Du kannst Dich bei der Aufteilung der Fliesen auch an Sanitärobjekten orientieren und die Fliesen z. B. symmetrisch zum Waschbecken anordnen.

    Die Bereiche in der Dusche und über der Badewanne müssen sorgfältig gegen Spritzwasser abgedichtet werden. Wasseranschlüsse werden mit Dichtmanschetten versehen. Selbstklebende Manschetten sind besonders praktisch. Die senkrechte Ecke wird mit selbstklebendem Dichtband abgedichtet. Ziehe ein Stück von der rückseitigen Folie ab und beginne oben mit dem Ankleben des Dichtbandes. Das Band sollte gleichmäßig auf beiden Wandseiten verklebt werden. Markiere dann den Duschbereich, den Du verfliesen willst, auf den Wandflächen mit einer Zugabe von 10 cm. Hierzu kannst Du einen Kreuzlinienlaser verwenden.

    Nachdem Dichtband und Dichtmanschetten angebracht sind, wird der Duschbereich innerhalb Deiner Markierung mit einer Flüssigabdichtung zweimal abgedichtet. Trage die Abdichtmasse zur Kontrolle erst einmal mit einer Glättekelle (ohne Zahnung) auf. Nach dem Antrocknen kannst Du eine zweite Schicht mit der Tiefengrundrolle aufrollen. Dadurch siehst Du, wo Du schon warst, denn der Auftrag sollte durchgängig in zwei Schichten erfolgen. Überstreiche die zuvor angebrachten Dichtmanschetten und das Dichtungsband in beiden Schichten mit Flüssigabdichtung.

    Das brauchst Du für Dein Projekt

    Werkzeug

    • Bleistift
    • Abdeckfolie
    • Cuttermesser
    • Bohrkranz
    • Leiter
    • Kreuzlinienlaser
    • Metallbügelsäge
    • Schleifpapier
    • Wasserwaage
    • Eimer
    • Feile
    • Kartuschenpresse
    • Rührwerk
    • Gehrungslade
    • Glättkelle
    • Fugenglätter
    • Teleskopverlängerung
    • Kneifzange
    • Sicherheitsschuhe
    • Fliesenwaschbrett-Set
    • Gummihandschuhe
    • Richtlatte
    • Fliesenschneider
    • Zollstock
    • Schutzbrille
    • Hartschaumplatte
    • Fliesenkreuze und -keile
    • Fliesenlochzange

    Und folgende Materialien/Werkzeuge könnten hilfreich sein:

    Schritt für Schritt

    Wandfliesen verlegen – So geht’s!

    Fliesen verlegen am Vorwandelement

    Mische die Wandfliesen aus mehreren Packungen, um eine gleichmäßige Farbverteilung zu erreichen. Das ist auch bei gleicher Brandfarbe sinnvoll. Rühre dann den Fliesenkleber an. Am besten verwendest Du einen Flexkleber. Bereite nur so viel Kleber vor, wie Du in der offenen Zeit auch verarbeiten kannst. Verwende zum Anrühren ein Rührwerk oder einen Wendelrührer an der Bohrmaschine. Nach der Reifezeit ist der Kleber fertig zum Verarbeiten.Passend zu Deinem geplanten Verlegebild trägst Du nun den Fliesenkleber mit einer Glättekelle in passender Zahnung auf die Wand auf. Die Zahnung richtet sich nach der Fliesengröße. Bei 60 cm breiten Fliesen beträgt die Zahnung z. B. 8 mm.

    Bei großen Fliesenformaten sollte immer von unten nach oben gefliest werden, damit die Fliesen nach unten gestützt sind und nicht abrutschen. Setze die erste Fliese bündig am Rand an. Zum Boden setzt Du Fliesenkeile ein, damit eine Bodenfuge entsteht. Dann weitere Fliesen in der ersten Reihe ansetzen.

    Setze die nächste Fliese zunächst direkt an die letzte Fliese an und ziehe sie dann im Fugenabstand zur Seite. So quillt kein Fliesenkleber aus den Fugen. Prüfe die Oberkanten der Fliesen zwischendurch immer wieder mit der Wasserwaage. Korrigieren kannst Du mit den Fliesenkeilen.

    Aussparungen z. B. für den WC-Anschluss zeichnest Du auf der Fliese an und schneidest sie mit dem Winkelschleifer aus. Lege dazu eine Hartschaumplatte unter die Fliese. Achte auf die Arbeitssicherheit und trage bei der Arbeit mit dem Winkelschleifer immer eine Schutzbrille!.

    Gerade, durchgängige Fliesenschnitte machst Du mit dem Fliesenschneider. Für große Fliesenformate muss der Fliesenschneider ausreichend groß sein. Tipp

    Wenn sich eine Anschaffung für Dich nicht lohnt, kannst Du ein Gerät ausleihen.

    Bohrungen für Wasseranschlüsse oder Stockschrauben gelingen am besten mit einem Bohrkranz. Wenn der Winkelschleifer dafür geeignet ist, kannst Du den Bohrkranz daran ansetzen.

    Nachdem Du die Vorderfront des Vorwandelementes verfliest hast, kommt die Seitenfläche an die Reihe. Für einen optimalen Übergang kannst Du passende Fliesenschienen verwenden – oder gleich ein Dekoprofil. Trage den Fliesenkleber seitlich auf und bette das Profil in den Fliesenkleber ein. Dann kannst Du die benötigte Fliesenbreite abmessen, zuschneiden und die Fliesen einsetzen. Setze für den richtigen Abstand zwischen Dekoprofil und Fliesen Fliesenkeile ein. Auch zur angrenzenden Wandfläche eine Fuge einhalten.

    Die Übergänge an den Dekoprofilen vom senkrechten zum waagerechtem Profil kannst Du mit passenden Eckstücken herstellen. Die Deckfläche oben bearbeitest Du genau so wie die Seitenfläche: zuerst Kleber auftragen, danach vorne an der Kante das Dekoprofil ins Kleberbett eindrücken und dahinter die Fliesen verlegen.

    Fliesen verlegen an Dusch- und Badewanne

    Wenn Du nach den Fliesenarbeiten noch eine Duschwanne oder Badewanne montierst, spare die jeweiligen Bereiche aus. Zeichne Dir Höhe und Breite der Wanne auf die Wand auf. Vergrößere die freien Bereiche auf ganze Fliesenbreite.Schneide Stützlatten zum Abstützen der Fliesen über den freien Bereichen zu und lege sie bereit.

    Verlege die Fliesen auch hier von unten nach oben. Nachdem du die Fliesen über den freien Bereichen angesetzt hast, montiere sofort die Stützlatten darunter. Die Stützlatten kannst Du nach dem Aushärten des Fliesenklebers entfernen.Die freien Bereiche werden beigefliest, wenn Dusch- und Badewanne gesetzt sind.

    Beim Verfliesen einer Fensterlaibung werden zuerst die Wandfliesen verfliest. Berücksichtige bei der Planung den durchgängigen Fugenverlauf zu den Wandfliesen. Wenn möglich kannst Du die Aussparungen für die Laibung mit dem Winkelschleifer aus der Fliese herausschneiden.

    Einen optimalen Übergang an der Fensterlaibung erhältst Du auch hier mit Dekoprofilen. Wenn die Wandfläche verfliest ist, trägst Du auf die Laibungsflächen Fliesenkleber auf und setzt zuerst die Dekoprofile ein. Dann die benötigten Fliesenmaße ermitteln, Fliesen zuschneiden und einsetzen.

    Verwende am besten einen Flexfugenmörtel und mische ihn nach Herstellerangabe an. Ein Portionseimer erleichtert Dir das Ermitteln der richtigen Wassermenge. Den Fugenmörtel mit einem Gummibrett diagonal zu den Fliesenfugen auftragen und ansteifen lassen.

    Die Fläche mit sauberem Wasser abwaschen, Profilleisten und Dekorleisten mit einem sauberen Tuch nachreiben.

    Die Übergangsfugen zwischen Badobjekten und Wandflächen werden mit Sanitär-Silikon dauerelastisch ausgefugt. Schneide die Silikonkartusche vorne an der Düse schräg auf, setze sie in eine Kartuschenpresse ein und trage die Fugenmasse zügig auf.

    Danach mit einem Fugenglätter abziehen. Warte nun, bis das Silikon getrocknet ist.

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    Wandfliesen verlegen und verfugen

    Pflegeleichter Fliesenbelag an den Wänden überzeugt nicht nur in punkto Belastbarkeit und Beständigkeit: Spielraum für individuelle Gestaltung bieten zudem die unterschiedlichsten Formen, Farben und Oberflächenstrukturen an keramischen Belägen. Eine genaue Planung, entsprechendes Material und Werkzeug sowie handwerkliches Geschick bei der Verlegung sind die Voraussetzungen für ein einwandfreies Ergebnis.

    Anregungen, Tipps und eine große Auswahl an Fliesen in vielen verschiedenen Materialien, Formaten, Dekoren und Designs bietet die FLIESEN ARENA von BAUHAUS, mittlerweile 7 x in Deutschland. Deckenhohe Mustertafeln zeigen Verlegebeispiele und Anwendungsmöglichkeiten. Die Fliesenausstellungen bieten ausgesuchte, attraktive Anwendungsbeispiele aus Wohn- und Badezimmerwelten. Ergänzt wird das Fliesen Angebot durch den Fensterbank- und Natursteinzuschnitt.

    1. Flieseneinteilung

    Bevor Sie mit dem Verlegen der Wandfliesen beginnen, sollten Sie zunächst die Aufteilung so planen, dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht.

    Möchten Sie deckenhoch fliesen, markieren Sie bei rechtwinkligen Räumen mit einem Senklot die Mitte und richten die Fliesen daran aus. Dabei unbedingt die Größe der Randfliese beachten: Eine halbe Fliesenbreite sollte diese mindestens haben.

    Wollen Sie die Wand nicht bis zur Decke hoch fliesen, beginnen Sie unten mit dem Verlegen.

    Wenn Sie dagegen eine festgelegte Höhe haben, beginnen Sie oben mit ganzen Fliesen und verlegen unten die angeschnittenen. Markieren Sie hierzu die Höhe des Fliesenspiegels mit Hilfe einer Wasserwaage und kleben diese mit einem Kreppband ab. Wenn Sie später den Fliesenkleber aufbringen und dann das Klebeband abziehen, haben Sie so einen präzisen Ansatzpunkt für die erste Fliesenreihe.

    Müssen Sie Fliesen „über Eck“ verlegen, verwenden Sie an den Außenkanten ganze Fliesen und in den Innenecken die zugeschnittenen Fliesen – hier fallen sie weniger auf. Denken Sie beim Zuschnitt immer auch an die Eckfugen, die später mit Silikon verfugt werden.

    2. Untergrund richtig vorbereiten

    Fliesen an den Wänden können auf nahezu allen Untergründen im sogenannten Dünnbett-Verfahren verlegt werden. Vorausgesetzt, der Untergrund ist tragfähig, eben, trocken, fett- und staubfrei. Behandeln Sie deshalb die Wandfläche am besten mit einer Grundierung vor. Anschließend gut trocknen lassen. Beim Verlegen von Fliesen in Bad & Co. tragen Sie zudem eine weitere wasserfeste Sperrschicht auf. Sonst kann es zu Schäden durch Feuchtigkeit kommen. Spezielle Abdicht-Anstrichsysteme gibt es in Ihrem BAUHAUS.

    Weitere Informationen finden Sie im BAUHAUS Ratgeber Untergrund für Wandbeläge vorbereiten.

    3. Fliesen bearbeiten und zuschneiden

    Zum maßgenauen Schneiden von Fliesen eignet sich ein Fliesen-Schneidgerät: Ritzen Sie die Fliese an der gewünschten Stelle an und brechen diese über einer geraden Kante oder mit einer Fliesen-Brechzange.

    Für Rohrdurchführungen am Fliesenrand oder mitten in einer Fliese, bohren Sie dicht an dicht mit einem Steinbohrer Löcher innerhalb der markierten Linie. Brechen Sie die Aussparung vorsichtig mit einer Papageienzange heraus oder zerschlagen Sie die Zwischenstege mit einem Fliesenhammer.

    Alle Werkzeuge erhalten Sie im BAUHAUS.

    4. Wandfliesen verlegen

    Tragen Sie den Fliesenkleber mit einer Glättkelle dünn (ca. 5 mm) auf die ebene und grundierte Wandfläche auf und kämmen ihn mit einem Zahnspachtel durch. Schieben Sie die Fliese nun mit leichtem Druck ins Kleberbett und richten sie aus. Für exakte und gleichmäßige Fugenabstände, verwenden Sie Fliesenkreuze aus Kunststoff. Kontrollieren Sie zwischendurch auch immer wieder mit der Wasserwaage den waagerechten Verlauf der Reihe – ist der Kleber noch feucht, können Sie noch korrigieren. Ist die gesamte Wandfläche verfliest, lassen Sie den Kleber mindesten 12 Stunden aushärten

    Beachten Sie: Mischen Sie immer nur so viel Kleber an, wie Sie in ca. 30 Minuten verarbeiten können.

    5. Wandfliesen verfugen

    Sobald der Kleber ausgehärtet ist, geht es ans Verfugen: Verteilen Sie mit einem Fug-Gummi oder Gummiwischer den Mörtel diagonal zum Fliesenbelag. Wiederholen Sie den Vorgang bis die Fugen gefüllt sind. Wenn der Mörtel etwas angezogen hat, wischen Sie mit einem feuchten Schwammbrett über den verfugten Fliesenbelag. Dadurch ebenen Sie die Fugen ein und entfernen Rückstände der Fugenmasse von den Fliesen. Drücken Sie den Schwamm zwischendurch in klarem Wasser aus.

    Bleibt auf der Oberfläche ein leichter Zementschleier zurück, entfernen Sie diesen frühestens nach zwei Wochen mit speziellem Zementschleier-Entferner. Erkundigen Sie sich im BAUHAUS, welches Produkt für den Fliesenbelag geeignet ist.

    6. Silikonfugen ziehen

    Eck-, Bewegungs- und Anschlussfugen, wie hier zur Badewanne, werden nicht mitverfugt, sondern mit Silikon elastisch abgedichtet. Kleben Sie hierfür die entsprechenden Fugen mit einem Klebeband beidseitig ab. Entfernen Sie sorgfältig alle Kleberreste aus den Fugen und grundieren mit einem Dichtungsvorstrich. Dieser sorgt dafür, dass der Untergrund entfettet wird und das Silikon besser haftet.

    Setzen Sie die Silikonkartusche in der Ecke an und tragen Sie die Masse in Fugenbreite auf. Sprühen Sie mit einer Blumenspritze ein Gemisch aus Spülmittel und Wasser auf die Fugen. Ziehen Sie anschließend mit einem Holzspatel überflüssiges Silikon ab und streichen mit den Fingern die Fuge glatt.

    Bildergalerie Wandfliesen verlegen und verfugen

    Beim Verlegen der Wandfliesen die Aufteilung so planen, dass ein harmonisches Gesamtbild entsteht.

  • Fliesenkleber mit einer Glättkelle dünn auf die vorbreitete Wandfläche auftragen und mit einem Zahnspachtel durchkämmen. Fliesen ins Kleberbett einlegen und andrücken.

  • Mörtel mit einem Fug-Gummi oder Gummiwischer diagonal zum Fliesenbelag in die Fugen einschlämmen. Abschließend die Fugen mit einem feuchten Schwammbrett glätten.

  • Sobald der Kleber ausgehärtet ist, Eck-, Bewegungs- und Anschlussfugen mit einem Klebeband beidseitig abkleben und mit Silikon elastisch abdichten: Silikonkartusche in der Ecke ansetzen und die Masse in Fugenbreite auftragen. Zum Schluss ein Gemisch aus Spülmittel und Wasser auf die Fugen sprühen, mit einem Holzspatel überflüssiges Silikon abziehen und mit den Fingern die Fugen glatt streichen.

    Materialbedarf ermitteln

    Es gibt eine einfache Faustformel, um den Fliesenbedarf zu ermitteln:

    Anzahl Quadratmeter + 5 % Verschnitt (+ 10 % bei Diagonalverlegung) + 5 % Reserve

    Größe der Zahnung

    Die Zahntiefe des Zahnspachtels mit der der Fliesenkleber durchgekämmt wird, richtet sich nach der Kantenlänge der Fliesen:

    • 50 bis 100 mm = 3 bis 4 mm
    • 100 bis 200 mm = 6 mm
    • 200 bis 250 mm = 8 mm
    • über 250 mm = 10 mm

    Klassifizierung bei Fliesenklebern

    Je härter der Untergrund, desto geringer die Anforderungen an den Fliesenkleber! Der Code auf der Verpackung (z. B. Symbole wie die Flexmörtelraute oder Buchstaben-/Zahlencodes) helfen bei der Auswahl des geeigneten Klebers:

    • C = Zementprodukt
    • D = Dispersionskleber
    • R = 2-Komponenten-Reaktionskleber
    • 1 = normale Anforderung mit einer Haftzugfestigkeit von min. 0,5 N/mm2
    • 2 = erhöhte Anforderung (doppelte Haftzugfestigkeit von min. 1,0 N/mm2)

    Optional (Symbole für besondere Eigenschaften):

    • F = schnell härtend
    • T = standfest, Kleber für verringertes Abrutschen
    • E = verlängerte Offenzeit von min. 30 Min. (nur bei C2 und D2)

    Flexkleber werden zusätzlich in zwei Klassen eingeteilt: S1 = leichte Flexibilität, S2 = stärkere Flexibilität.

    Abriebklassen

    Glasierte Fliesen werden in 5 Abriebklassen unterteilt (unglasierte Fliesen sind dagegen von Natur aus sehr widerstandsfähig gegen Beschädigungen und Verschleiß, sind aber meist empfindlich gegen Fett- und Ölflecken). Allgemein kann man sich merken: Je glänzender die Glasur, desto geringer ist die Beständigkeit:

    • Abriebklasse 1: Reine Wandfliesen
    • Abriebklasse 2: Wand- und Bodenfliesen für leichte Beanspruchung, z. B. im Bad
    • Abriebklasse 3: Bodenfliesen im gesamten Wohnbereich mit mittlerer Beanspruchung, außer Küche, Diele, Terrasse
    • Abriebklasse 4: Bodenfliesen für stärkere Beanspruchung, z. B. Küche, Diele, Terrasse
    • Abriebklasse 5: Bodenfliesen für stärkste Beanspruchung, z. B. in öffentlichen Bauten

    Fliese auf Fliese kleben

    Wer bei der Renovierung keine Lust hat alte, festsitzende Fliesen mühsam abzuschlagen, der klebt neue Fliesen einfach direkt auf den alten Belag. Hierfür die Fläche sorgfältig säubern (fett-, riss-, staubfrei und trocken) und mit einem Spezialhaftgrund vorbehandeln. Den Fliesenkleber auftragen und mit dem Zahnspachtel durchkämmen. Die Fliese ins Kleberbett einschieben, gerade richten und leicht andrücken. Abschließend mit Mörtel verfugen.

    Fliesen von Badezimmerwänden

    Lassen Sie sich in diesem Video zeigen, wie Sie schnell, einfach und präzise das Fliesen von Badezimmerwänden selbst durchführen können. Schauen Sie dabei einem Experten von den ersten Vorarbeiten, über das Auftragen der Grundierung und das Verlegen von Fliesen bis hin zu abschließenden Fugen- und Silikonarbeiten über die Schulter und folgen Sie dabei den verständlichen Erklärungen. Sie erhalten umfassende Informationen in Wort und Bild zum Verlegen von Mosaikfliesen, von Wandfliesen sowie Bordüren im Badezimmer — und können mit Hilfe dieses Online-Video-Workshops professionell selbst Hand anlegen.

    Alles, was Sie zum Fliesen von Badezimmerwänden benötigen, finden Sie in Ihrem BAUHAUS Fachcentrum – Materialien, Werkzeuge sowie einen kompetenten Fachberater für weitere Informationen und Hilfe bei der Auswahl. Wir wünschen Ihnen bei Ihrem Vorhaben viel Erfolg!

    Werkzeug- und Materialliste:

    • Blumenspritze
    • ggf. Bohrmaschine und Steinbohrer
    • Drahtbürste
    • Dichtungsvorstrich
    • Eimer
    • Fliesen nach Bedarf
    • ggf. Fliesen-Brechzange
    • Fliesen- oder Gummihammer
    • Fliesenkleber
    • Fliesenkreuze
    • Fugen- oder Moosgummibrett
    • Fugenmörtel
    • ggf. Fliesen-Schneidgerät
    • Glättkelle
    • Grundierung
    • Kreppband
    • ggf. Papageienzange
    • Schwamm
    • Senklot
    • Silikon inkl. Kartuschenpistole
    • Spachtelmasse
    • Wasserwaage
    • Zahnspachtel
    • Zementschleier-Entferner
    • Zollstock

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    Wandfliesen verlegen in 7 Schritten

    Um Wandfliesen in beispielsweise Bad oder Küche selbst zu verlegen, müssen Sie kein Profi sein. Mit einer guten Vorbereitung und ein wenig handwerklichem Geschick ist das Verfliesen von Wänden kein Problem. In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, worauf Sie dabei achten sollten.

    Nehmen Sie sich zunächst ausreichend Zeit, um die passenden Fliesen auszuwählen. Wählen Sie das gewünschte Fliesendesign und nutzen Sie Bordüren , Dekorfliesen oder Mosaikmatten für die individuelle Gestaltung Ihrer Fliesenflächen. Um Ihren Materialbedarf zu ermitteln, bestimmen Sie zunächst die zu verfliesenden Bereiche, vermessen die betroffenen Wandflächen und rechnen zur Gesamtfläche noch 10% für Verschnitt und Bruch hinzu. Ein Paket Fliesen bewahren Sie außerdem am besten als Reserve für spätere Reparaturen auf.

    Schritt 1 – Untergrund vor dem Verlegen der Wandfliesen vorbereiten

    Vor dem Verfliesen Ihrer Wand prüfen Sie zunächst den Untergrund und bereiten ihn sorgfältig vor. Sorgen Sie dafür, dass alle Flächen sauber, trocken, staubfrei, eben und tragfähig sind. Glätten Sie sämtliche Unebenheiten ebenso wie kleine Risse mit Spachtelmasse, die Sie mit einem Spachtel auftragen.

    Nach der erforderlichen Trocknungszeit (Herstellerangaben beachten) reinigen Sie die gesamte Fläche sorgfältig von Fett und Schmutz. Entfernen Sie auch nicht wasserfeste, alte Anstriche. In Spritzwasserbereichen streichen Sie die Wände mit einer Abdichtung. Lesen Sie dazu auch unseren Ratgeber „Nasszellen richtig abdichten“.

    Grundieren Sie nun die Wandfläche mit Tiefengrund oder Haftemulsion. Saugende Untergründe wie z. B. Zementestriche, Kalk- oder Zementputze oder Gipskarton werden mit Tiefengrund vorbehandelt. Bei nicht saugfähigen Untergründen wie Beton oder sehr glatten Flächen sorgen Sie mit Haftgrund für eine bessere Haftung. Tragen Sie die vorbereitete Grundierung mit einem breiten Pinsel oder einer Farbrolle gleichmäßig auf und lassen Sie sie ihn nach Herstellerangaben vollständig durchtrocknen.

    Schritt 2 – Fliesenkleber auf Wand auftragen

    Ist der Untergrund vorbereitet, können Sie den Fliesenkleber gemäß den Herstellerangaben vorbereiten. Fliesenkleber auf Zementbasis sowie Flexkleber werden im angegebenen Verhältnis klumpenfrei mit Wasser vermischt und können nach einer kurzen Reifezeit verarbeitet werden. Für das Anmischen können Sie eine Bohrmaschine mit Rühraufsatz in niedriger Drehzahl verwenden. Dispersionskleber sind dagegen bereits gebrauchsfertig.

    Tragen Sie den Fliesenkleber mit einer Kelle oder Glättkelle gleichmäßig auf den Untergrund auf und kämmen Sie ihn mit einem Zahnspachtel so durch, dass eine ebene Fläche entsteht. Halten Sie dabei den Zahnspachtel in einem Winkel von ca. 45 Grad. Die Zahnung des Zahnspachtels hängt vom Profil der Fliesenrückseite, der Fliesengröße und dem Untergrund ab. Je stärker die Fliesenrückseite profiliert ist, desto größer ist die Zahnung zu wählen. Arbeiten Sie etappenweise und bringen Sie pro Durchgang nur so viel Kleber auf, wie Sie in ca. 30 Minuten verarbeiten können (Richtwert je nach Verarbeitungszeit 1 bis 1,5 m²).

    Schritt 3 – Verlegetechnik für Wandfliesen

    Wandfliesen werden von innen nach außen symmetrisch verlegt, weil zugeschnittene Fliesen in den Ecken weniger auffallen. Daher beginnen Sie an Außenkanten mit ganzen Fliesen und arbeiten sich dann in Richtung Innenecken vor.

    Schritt 4 – Wandfliesen verkleben

    Um die Fliesen zu verkleben, drücken Sie diese mit einer leichten Drehbewegung ins Kleberbett ein. Klopfen Sie dann die Fliesen mit einem Gummihammer leicht an. Überprüfen Sie zwischendurch stichprobenartig durch Abheben, ob sich ausreichend Kleber auf der Rückseite befindet (mindestens 80% Bedeckung ist erforderlich, bei Natursteinfliesen 100%). Prüfen Sie regelmäßig auch mit der Wasserwaage die waagerechte Lage der Fliesen, denn solange der Kleber noch nicht angezogen hat, sind noch Korrekturen möglich.

    Schritt 5 – Randfliesen zuschneiden

    Für das Zuschneiden von Randfliesen benötigen Sie spezielles Werkzeug. Ein Fliesenschneider sorgt für saubere und gerade Kanten. Für dünne und weiche Fliesen können Sie auch eine Fliesenzange nutzen. Ritzen Sie die Fliese auf der Glasurseite an und brechen sie über die Kante. Für runde Aussparungen schneiden Sie mit einer Fliesen-Lochzange (Papageienschnabel) die Öffnung Stück für Stück heraus. Alternativ können Sie auch eine Bohrmaschine mit Lochfräsenaufsatz verwenden.

    Schritt 6 – Wandfliesen-Flächen verfugen

    Fugen zwischen den Fliesen dienen dazu, Bewegungen und Spannungen auszugleichen. Sie werden mit Fugenmörtel ausgefüllt. Der Mörtel muss zu Grundierung und Kleber passen: Wenn Sie also zum Beispiel Flexkleber nutzen, sollten Sie auch einen flexiblen Fugenmörtel (Flexfuge) nutzen.

    Kratzen Sie zunächst Fliesen-, Eck- und Anschlussfugen mit einem Holzkeil sauber. Beginnen Sie mit dieser Arbeit noch bevor der Kleber ausgehärtet ist (nach ca. 60 Minuten). Beginnen Sie erst nach dem Aushärten des Fliesenklebers mit dem Verfugen. Beachten Sie die Herstellerangaben und planen Sie mindestens 24 Stunden Trocknungszeit ein. Achtung: Dispersionskleber benötigen für das Durchtrocknen noch deutlich länger als Zementkleber.

    Rühren Sie den Fugenmörtel mit Wasser im angegebenen Mischungsverhältnis zu einem sämigen Brei an. Schützen Sie sich bei der Verarbeitung durch Gummihandschuhe.

    Verteilen Sie den Fugenmörtel mit einem Fugengummi gleichmäßig auf den Fliesen und drücken Sie ihn diagonal in die Fugen. Überschüssigen Mörtel streichen Sie sorgfältig mit einem Gummirakel/-wischer ab. Verbleibende Mörtelreste entfernen Sie nach dem Antrocknen mit einem angefeuchteten Schwamm. Einen letzten Mörtelschleier wischen Sie mit einem sauberen trockenen Tuch ab.

    Schritt 7 – Eck- und Dehnungsfugen der Wandfliesen abdichten

    Alle Dehn-, Eck- und Anschlussfugen werden nicht mit Fugenmörtel verfugt, sondern mit einem dauerelastischen Sanitär-Dichtstoff abgedichtet, in der Regel mit Silikon. Durch sorgfältiges Verfugen beugen Sie der Gefahr von Schimmelbildung vor. Dazu kleben Sie zunächst die Fugenränder beidseitig mit Malerkrepp ab und entfernen Sie Kleberreste aus den Fugen. Poröse, sehr saugfähige Untergründe behandeln Sie mit einer Grundierung vor. Füllen Sie dann das Silikon aus einer Kartusche gleichmäßig in die Fugen. Mit einem Fugenglätter entfernen Sie überschüssige Dichtungsmasse und streichen die Silikonfuge glatt. Zum Schluss ziehen Sie das Klebeband schräg nach hinten und seitlich von der Fuge weg ab. Bitte beachten Sie grundsätzlich bei allen Materialien die Hersteller- und Bearbeitungshinweise.

    Mit ein bisschen Fingerfertigkeit und ein wenig Geduld bringen Sie Wandfliesen ganz einfach selbst an. Für eine leichte Bearbeitung: An einem in Seifenwasser getauchten Fugenglätter bleibt kein Dichtstoff kleben.

    Werkzeugliste

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    Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

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    Источники: http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/wohnraum_gestalten/fliesen_verlegen/wandfliesen_verlegen/wandfliesen_verlegen.html, http://www.bauhaus.info/ratgeber/wohnen-dekorieren/wandfliesen-verlegen-und-verfugen, http://www.obi.de/ratgeber/bauen/waende-und-boeden/wandfliesen-verlegen-in-7-schritten/

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