Verfugen von natursteinplatten

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    Naturstein Hölzl

    Der Steinmetz aus Anger

    Verfugen von Naturstein.

    Hinweise und Tipps für verfugen von Naturstein.

    Beim verfugen von Naturstein müssen besondere Regeln beachtet werden. Da diese Besonderheiten nur der Fachmann kennt stolpern viele Heimwerker über diese Aufgabe, die häufigsten Fehler sind:

    1. Es gibt unterschiedliche Fugmaterialien für Granit, Kalkstein und Marmor. Bei der Wahl des falschen Materials können Flecken, Randverfärbungen, und Abplatzungen an den Steinkanten die Folge sein.
    2. Es gibt flexible und unflexible Fugmaterialien, generell empfehle ich flexible Materialien da Naturstein sich bei Erwärmung ausdehnt. Unerlässlich ist ein flexibler Fugenmörtel bei Verlegung auf Fußbodenheizung.
    3. Im Außenbereich ist speziell darauf zu Achten, dass der gewählte Mörtel frostsicher, tausalzbeständig (Tausalz sollte auf Naturstein nicht angewandt werden, da dieses Naturstein angreift und zerstören kann. Allerdings ist eine Enteisung manchmal die einzige Möglichkeit für sicheres begehen der Fläche. Mittlerweile sind salzfreie Enteisungsmittel erhältlich.)und nicht durch Hochdruckreiniger gelöst werden kann.
    1. Die zu verfugende Fläche muss Sauber und die Fugen müssen frei von Fremdkörpern sein.
    2. Die Verarbeitungsangaben des Produkts müssen strikt eingehalten werden.
    3. c. Die Angaben die der Heimwerker oft nicht einhält sind meist die Wichtigsten!
    1. a. Richtige Oberflächentemperatur überprüfen und im Außenbereich auf Wetter achten da es eine gewisse Zeit nicht Regnen darf.
    2. b. Fläche und Fugen reinigen.
    3. c. Fugenmasse laut Angaben des Herstellers anrühren.
    1. d. Fläche anfeuchten.
    2. e. Fugenmasse auftragen und am besten mit einem Fugenbrett in die Fuge einpressen, es muss darauf geachtet werden, dass die Fuge in ihrer gesamten Tiefe mit Material verfüllt wird.
    3. f. Masse etwas anziehen lasse dies kann je nach Produkt und Temperatur zwischen 5 und 30 Minuten dauern. Wenn Sie sich nicht sicher sind sollten die Fuge regelmäßig überprüft und die Fläche nicht aus den Augen gelassen werden. Wenn die Masse auf den Platten beginnt anzutrocknen müssen Sie sofort handeln!
    4. g. Mit etwas Material nochmals über die komplette Fläche arbeiten um die etwa abgesunkenen Fugen zu Füllen. Achten Sie besonders auf eben gefüllte Fügen. Ziehen Sie bei diesem Arbeitsschritt überschüssiges Material von der Fläche um sich die Reinigung zu erleichter. Falls die Masse nur schwer abgezogen werden kann, können ein paar Tropfen Wasser auf der Fläche verteilt werden.
    5. h. Je nach Produkt kann sofort oder nach kurzer Wartezeit mit dem Abwaschen der Fläche begonnen werden. Optimal sind Waschbretter allerdings können auch Schwämme verwendet werden. Wichtig ist, dass quer über die Fuge abgewaschen wir, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die Fuge ausgewaschen wird. Das Material muss vollständig entfernt werden da ansonsten im Trockenen zustand graue Zementschleier sichtbar sind die im schlimmsten Fall nicht mehr entfernbar sind.
    6. i. Die Fläche sollte nicht Dampfdicht abgedeckt werden, da ansonsten das Anmachwasser nicht entweichen kann und Flecken entstehen können.

    Diese Tipps sind allgemeine Empfehlungen die nicht auf jedes Boden- oder Fugenmaterial anwendbar sind. Sie sollten sich auf jeden Fall sorgfältig beraten lassen um Fehler zu vermeiden. Wir übernehmen keine Haftung für unsere Empfehlungen.

    Wir haben gute Erfahrungen mit Fugenmörtel der Firmen Ardex, PCI und Mapei gesammelt und können diese Empfehlen.

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    Danke für die shcöne Anleitung. Ich habe mein Natursteine sehr gut hinbekommen dadurch

    Naturstein Verfugen: So geht’s richtig!

    Natursteinfliesen stellen durch ihre besonderen Eigenschaften hohe Anforderungen an das richtige Fugenmaterial. Zum Naturstein Verfugen sollten deshalb ausschließlich schnell trocknende Dichtstoffe verwendet werden. Worauf Sie beim Abdichten von Natursteinen außerdem achten sollten und was die Materialien kosten, erfahren Sie hier auf Fliesenleger.net!

    Zum Naturstein Verfugen ist spezieller Mörtel oder Silikon nötig, um Verfärbungen an den Randbereichen der Fliesen zu vermeiden. © Fliesenleger.net

    Natursteine überzeugen durch ihre einzigartige Optik: Fliesen und Platten aus Sandstein, Granit, Marmor, Gneis oder Schiefer sind durch die individuelle Färbung absolute Einzelstücke und deshalb beliebte Gestaltungselemente in Haus und Garten. Aufgrund der porösen Eigenschaften der empfindlichen Baustoffe sollte das Material, welches zum Naturstein Verfugen verwendet wird, besonders schnell trocknen, um Verfärbungen am Stein zu vermeiden. Mit speziellem Fugenmörtel oder Silikon-Dichtstoffen, die an den Bedarf von Natursteinen angepasst sind, lassen sich die Fugen dauerhaft wasserdicht verschließen.

    Professionelles Naturstein Verfugen

    Da die meisten Natursteinfliesen nicht versiegelt, sondern höchstens poliert sind, sind sie besonders anfällig für Einwirkungen von Fremdstoffen. Beim fachmännischen Naturstein Verfugen sollten deshalb unbedingt spezielle Naturstein-Dichtstoffe verwendet werden, die schnell abtrocknen. Durch die kurze Trocknungsphase wird vermieden, dass Inhaltsstoffe aus dem Fugenmaterial die Randbereiche der Steine verfärben. Insbesondere ölige Bestandteile würden anderenfalls unschöne „Fettränder“ entlang der Fugen entstehen lassen.

    Zu beachten ist allerdings, dass durch die kurze Abbindezeit von etwa 30 Minuten, auch ein schnelleres Arbeitstempo geboten ist! Nach dem Einbringen der Fugenmasse zwischen die Natursteinfliesen sollten Überstände und Verschmutzungen möglichst schnell entfernt werden. Das nachträgliche Säubern der Platten würde sich äußerst schwierig gestalten, da beim Versuch die fest haftende Fugenmasse zu entfernen, womöglich auch die Platte selbst beschädigt werden könnte!

    Welche Materialien sind zum Naturstein Verfugen geeignet?

    Grundsätzlich haben Sie bei der Fugenmasse die Wahl zwischen Mörtel und Silikon. Zum Naturstein Verfugen stehen im Handel jeweils verschieden gefärbte Materialien zur Verfügung, so dass Sie die zum Stein passende Farbe auswählen können. Zusätzlich sind Farbpigmente in pastöser Form erhältlich, die mit dem Fugenmaterial vermischt werden können, um jede gewünschte Schattierung zu erreichen.

    Der Naturstein-Fugenmörtel Spezial von Ceresit beispielsweise, muss vor der Verwendung zuerst mit Wasser angemischt werden. Der Mörtel ist wasserfest und frostbeständig und ist daher sowohl für die Anwendung im Innen- als auch im Außenbereich geeignet. Damit lassen sich auch Terrassenfliesen oder Gehwegplatten aus Naturstein verfugen. Der 5-kg-Beutel ist bereits ab etwa 20 Euro im Handel erhältlich.

    Das Naturstein-Silicon Novasil S70 von Otto Chemie ist bereits fertig angemischt und in 310 ml-Tuben erhältlich, die etwa 13 Euro kosten. Mit Hilfe einer Spritzdüse lässt sich das Material zielgenau in die Fugen einbringen und ist daher ebenso zum Ausbessern von kleineren Sprüngen und Rissen im Naturstein geeignet. Silikon ist elastisch und die damit verfugten Natursteinfliesen reagieren flexibel auf Druck- und Zugbelastungen, was besonders bei stark beanspruchten Flächen, wie dem Bodenbelag, von Vorteil ist.

    Natursteinfliesen stellen durch ihre besonderen Eigenschaften hohe Anforderungen an das richtige Fugenmaterial. Zum Naturstein Verfugen sollten deshalb ausschließlich schnell trocknende Dichtstoffe verwendet werden. Worauf Sie beim Abdichten von Natursteinen außerdem achten sollten und was die Materialien kosten, erfahren Sie hier auf Fliesenleger.net!

    Zum Naturstein Verfugen ist spezieller Mörtel oder Silikon nötig, um Verfärbungen an den Randbereichen der Fliesen zu vermeiden. © Fliesenleger.net

    Natursteine überzeugen durch ihre einzigartige Optik: Fliesen und Platten aus Sandstein, Granit, Marmor, Gneis oder Schiefer sind durch die individuelle Färbung absolute Einzelstücke und deshalb beliebte Gestaltungselemente in Haus und Garten. Aufgrund der porösen Eigenschaften der empfindlichen Baustoffe sollte das Material, welches zum Naturstein Verfugen verwendet wird, besonders schnell trocknen, um Verfärbungen am Stein zu vermeiden. Mit speziellem Fugenmörtel oder Silikon-Dichtstoffen, die an den Bedarf von Natursteinen angepasst sind, lassen sich die Fugen dauerhaft wasserdicht verschließen.

    Professionelles Naturstein Verfugen

    Da die meisten Natursteinfliesen nicht versiegelt, sondern höchstens poliert sind, sind sie besonders anfällig für Einwirkungen von Fremdstoffen. Beim fachmännischen Naturstein Verfugen sollten deshalb unbedingt spezielle Naturstein-Dichtstoffe verwendet werden, die schnell abtrocknen. Durch die kurze Trocknungsphase wird vermieden, dass Inhaltsstoffe aus dem Fugenmaterial die Randbereiche der Steine verfärben. Insbesondere ölige Bestandteile würden anderenfalls unschöne „Fettränder“ entlang der Fugen entstehen lassen.

    Zu beachten ist allerdings, dass durch die kurze Abbindezeit von etwa 30 Minuten, auch ein schnelleres Arbeitstempo geboten ist! Nach dem Einbringen der Fugenmasse zwischen die Natursteinfliesen sollten Überstände und Verschmutzungen möglichst schnell entfernt werden. Das nachträgliche Säubern der Platten würde sich äußerst schwierig gestalten, da beim Versuch die fest haftende Fugenmasse zu entfernen, womöglich auch die Platte selbst beschädigt werden könnte!

    Welche Materialien sind zum Naturstein Verfugen geeignet?

    Grundsätzlich haben Sie bei der Fugenmasse die Wahl zwischen Mörtel und Silikon. Zum Naturstein Verfugen stehen im Handel jeweils verschieden gefärbte Materialien zur Verfügung, so dass Sie die zum Stein passende Farbe auswählen können. Zusätzlich sind Farbpigmente in pastöser Form erhältlich, die mit dem Fugenmaterial vermischt werden können, um jede gewünschte Schattierung zu erreichen.

    Der Naturstein-Fugenmörtel Spezial von Ceresit beispielsweise, muss vor der Verwendung zuerst mit Wasser angemischt werden. Der Mörtel ist wasserfest und frostbeständig und ist daher sowohl für die Anwendung im Innen- als auch im Außenbereich geeignet. Damit lassen sich auch Terrassenfliesen oder Gehwegplatten aus Naturstein verfugen. Der 5-kg-Beutel ist bereits ab etwa 20 Euro im Handel erhältlich.

    Das Naturstein-Silicon Novasil S70 von Otto Chemie ist bereits fertig angemischt und in 310 ml-Tuben erhältlich, die etwa 13 Euro kosten. Mit Hilfe einer Spritzdüse lässt sich das Material zielgenau in die Fugen einbringen und ist daher ebenso zum Ausbessern von kleineren Sprüngen und Rissen im Naturstein geeignet. Silikon ist elastisch und die damit verfugten Natursteinfliesen reagieren flexibel auf Druck- und Zugbelastungen, was besonders bei stark beanspruchten Flächen, wie dem Bodenbelag, von Vorteil ist.

    Terrassenplatten verfugen

    3 Arten Naturstein wasserdurchlässig zu verfugen

    Sonnige Terrasse mitNaturstein von jonastone

    Neben der Wahl der Natursteinplatten für die Terrasse und einem geeigneten Verlegeverfahren, gilt es auch eine Füllung für die Fuge zu finden. Prinzipiell gibt es beim Verfugen von Terrassenplatten drei Möglichkeiten: Terrassenplatten können mit Sand oder feinem Splitt ausgefugt werden, dies nennt man im Fachjargon loses Verfugen. Dann gibt es die Möglichkeit, die Fugen mit einer festen, aber dennoch wasserdurchlässigen Pflasterfuge („festes Verfugen“) zu füllen. Vorteil der etwas teureren und aufwendigeren Pflasterfuge: Es wächst kein störendes Unkraut zwischen den Fugen und die Terrassenfläche ist leichter zu reinigen. Nicht zuletzt können maßhaltige Natursteinplatten auch press, also ohne Fuge, verlegt werden. Wir stellen Ihnen hier alle drei Möglichkeiten der Verfugung von Terrassenplatten und deren Vor- und Nachteile vor. Zusätzlich geben wir am Schluss praktische Tipps, wenn Sie selbst ans Werk gehen und die Verlegung und Verfugung in Eigenregie planen.

    Loses verfugen: Terrassenfugen mit Sand

    Beim sogenannten „losen“ Verfugen der Terrassenplatten wird als Fugenmaterial Sand oder feiner Quarzsand verwendet. Quarzsand ist ein wenig teurer, aber durch seine weiße Farbe für die meisten optisch ansprechender. Die Fugen von Natursteinplatten mit Fugensand zu füllen ist einfach und günstig. Sand (oder Quarzsand) wird feucht in die Fugen eingekehrt („nass eingeschlämmt“). Da Sand nur eine geringe stützende Wirkung hat, empfiehlt sich diese Verfugung nur bei einer Fläche mit geringer Belastung. Eine privat genutzte Terrasse fällt in diese Kategorie, öffentliche Flächen, mit Natursteinplatten als Bodenbelag, werden meist fest verfugt. Bei einer Sandfuge lassen sich Unkraut und Ameisen zwischen den Terrassenplatten leider nicht ganz verhindern. Im Handel gibt es mittlerweile Fugensand, der unkrautfrei ist. Ob die Sandfuge dann tatsächlich unkrautfrei bleibt, wird die Zeit zeigen. Ein weiterer Nachteil einer Sandfuge ist wohl die Tatsache, dass sie beim Abspritzen der Terrasse mit einem Wasserschlauch teilweise ausgespült werden kann. Es bleibt also nicht aus, den Fugensand hin und wieder in die Fugen einzukehren. Dennoch ist diese Methode des Verfugens sehr beliebt, da sie günstig und leicht durchführbar ist. Weiterer Pluspunkt: Kaputte Platten können bei der losen Verfugung (und einer losen Verlegung) einfach ausgetauscht werden.

    Festes verfugen: Natursteinplatten mit wasserdurchlässiger Pflasterfuge

    Natursteinplatten „fest“ zu verfugen, bedeutet ein starres Fugenmaterial zu verwenden – ähnlich dem Verfugen von Natursteinfliesen im Innenbereich. Im Außenbereich verwendet man hierfür am Besten einen Fugenmörtel auf Epoxydharz-Basis. Diese Pflasterfuge ist fest, aber dennoch wasserdurchlässig. Wir von jonastone empfehlen die Pflasterfuge von SOPRO. Das Material ist frost- und tausalzbeständig, lösemittelfrei und lässt sich leicht verarbeiten. Sie können Ihre Terrassenplatten aber auch mit einem anderen Naturstein-geeigneten Produkt verfugen. Das Fugenmaterial wird gemäß Packungsangaben angerührt, ist es gebrauchsfertig, wird es mit einem Gummischieber in die Fugen eingebracht. Beim Verfugen ist es hilfreich, den Pflasterfugenmörtel diagonal zur Fuge einzukehren, um Fugenmaterial nicht wieder „auszukehren“. Beachten Sie: Der Mörtel hat eine Verarbeitungszeit von ca. 30 min. Wird der Eimer geöffnet und Sauerstoff gelangt an das Material, beginnt der Abbinde-Prozess. Sie sollten daher den Mörtel nach dem Öffnen sofort verarbeiten.

    Im zweiten Arbeitsschritt werden die überschüssigen Mörtelreste mit einem weichen Besen (Kokosbesen) abgefegt und die Natursteinplatten gesäubert. Jetzt sollte die Fläche ca. 24 Stunden trocknen. Dazu die Terrassenplatten vor Verschmutzung und Regen schützen und eine Folie über den verfugten Bereich spannen. Die Folie sollte nicht direkt auf dem Natursteinboden aufliegen, denn die Fläche muss unterlüftet werden. Vollständig belastbar ist der Terrassenboden ca. 7 Tage nach dem Verfugen.

    Ohne Fuge – press verlegen

    Auch eine Verlegung ohne Fuge ist möglich. Dann werden die Terrassenplatten Kante an Kante verlegt (auch: press oder knirsch verlegen genannt). Am Besten gelingt dies mit maßhaltigen Platten. Beachten Sie, dass durch Ausdehnungen des Materials bei knirsch verlegten Terrassenplatten Kantenabplatzungen nicht ganz auszuschließen sind.

    Verleger-Latein: Hintergrund-Infos zum Verfugen

    Risse in den Terrassenplatten vermeiden

    Es liegt in der Natur der Sache, dass sich Material je nach Temperatur ausdehnt und wieder zusammenzieht. Die Spannungen, die dadurch entstehen, führen eventuell zu Beschädigungen der Natursteinplatten. Die Gefahr von Spannungsrissen besteht vor allem bei Natursteinplatten, die knirsch oder fest im Mörtelbett verlegt und fest verfugt werden. Diese haben nicht so viel „Bewegungsspielraum“, wie lose verlegte und verfugte Platten. Durch eine wasserdurchlässige und fachgerechte Verlegung des Natursteins können Frostschäden jedoch nahezu ausgeschlossen werden.

    Fachgerechtes Arbeiten – dann bleibt der Terrassenaufbau wasserdurchlässig

    Beim Verlegen und Verfugen von Terrassenplatten wird häufig die Wasserdurchlässigkeit und deren Relevanz für die Terrasse erwähnt. Doch warum ist Wasserdurchlässigkeit so wichtig? Stehendes Wasser auf den Natursteinplatten ist dafür verantwortlich, dass Platten im Winter durch Frost beschädigt werden können. Zudem trocknen die Platten nicht so schnell ab und Wasserflecken bleiben länger sichtbar. Deshalb sollte nicht nur die Fuge, sondern auch die Tragschicht und die Verlegung, je nach Verlegearten, wasserdurchlässig und fachgerecht durchgeführt werden.

    Dehnungsfugen nicht vergessen

    Bei zusammenhängenden und gebundenen Flächen sollten Dehnungsfugen, darunter versteht man Fugen aus hartem Gummimaterial im Außenbereich, nicht vergessen werden. Dehnungsfugen müssen nicht nur im Oberbelag sondern möglichst durch den kompletten Aufbau gehen– dann lassen sich unnötigen Schäden am Unterbau und Natursteinplatten-Belag vermeiden. Mehr Informationen zu Dehnungsfugen.

    Hinweis: Alle fachlichen Hinweise in diesem Artikel sind unverbindlich und ersetzen nicht die Kenntnisse eines fachlich geprüften Natursteinverlegers.

    Sonnige Terrasse mit Naturstein von jonastone

    Geschrieben von:

    Tabea Salzer textet und fotografiert für das Magazin von jonastone. In Videos zeigt sie Verlege-Tutorials und Gestaltungsideen zum Einrichten mit natürlich schönen Fliesen und Platten. Klicken Sie dazu auch auf den YouTube-Kanal von jonastone!

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    Natursteinplatten verfugen

    Natursteinplatten auf der Terrasse wirken natürlich und modern. Bei der Verlegung entscheiden sich viele dafür, die Platten lose auf Sand zu verlegen. Andere Terrassen-Besitzer möchten lieber eine geschlossene Fläche ohne Unkraut zwischen den Platten und verfugen die Terrassenplatten. Dabei gilt zu beachten, dass die Flache wasserdurchlässig sein sollte, damit die Platten keine Risse bekommen. Daher wird der Naturstein mit einer wasserdurchlässigen Fuge verfugt. Als dritte Möglichkeit kann man die Terrassenplatten auch knirsch verlegen, also ganz ohne Fuge.

    Источники: http://natursteinhoelzl.wordpress.com/2011/06/25/verfugen-von-naturstein/, http://www.fliesenleger.net/naturstein-verfugen-20137565, http://www.jonastone.de/w/verlegung/terrassenplatten-verfugen.html

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