Trockenwand bauen

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    TV-Wand selber bauen

    Du hättest gerne ein TV-Board passend für Deinen Fernseher oder Du stehst nicht auf Ware von der Stange und willst Dein eigenes Ding erschaffen? Mit dieser Anleitung der Meisterschmiede gelingt’s bestimmt. Wir zeigen Dir, was Du alles für Dein neues Mediaboard benötigst und erklären Dir Schritt für Schritt, wie’s geht. Los geht’s!

    Das brauchst Du für Dein Projekt

    Werkzeug

    Das könnte Dir weiterhelfen:

    Schritt für Schritt

    TV-Wand selber bauen – So geht’s!

    Mache Dir einen Plan, wie groß das Mediabord werden soll. Schneide dann alle benötigten Profile und Platten auf Maß zu. Für das Zuschneiden der Profile kannst du eine Blechschere verwenden. Gipskartonplatten werden mit einem Cuttermesser angeritzt und dann abgeknickt. Bei Gipsfaserplatten nimmst Du zum Anritzen einen Plattenreißer und knickst die Platte dann ab. Wenn die Kante besonders glatt werden soll, nimmst Du eine Handkreissäge mit Führungsschiene und Absaugung. Gut ist auch, wenn Du einen Helfer hast. Teilweise muss bei der Montage zu zweit gearbeitet werden.

    Je nach Tiefe, also dem Abstand zur Wand, kommt ein UW-Profil auf die Bodenfläche. Zur Schallentkopplung kommt unter das Profil ein Dichtungsband. Das Band ist auf einer Seite selbstklebend und wird am Profil verklebt. In geplanter Höhe an der Wand ebenfalls ein UW-Profil mit aufgeklebtem Dichtungsband montieren. Die Befestigung passend zum Wandaufbau wählen. Verwende bei der Montage eine Wasserwaage.

    Für die seitliche Begrenzung werden UW-Profile senkrecht an die Wand montiert, auch wieder mit Dichtungsband. Richte die Profile mit der Wasserwaage aus und verschraube sie an der Wand.

    Nun werden CW-Profile, die sogenannten Ständerprofile, in das UW-Profil am Boden eingestellt und oben quer ein UW-Profil aufgesteckt. Die Abstände der Ständerprofile sollten zwischen 30 – 50 cm liegen und gleichmäßig verteilt sein. Die Profile werden untereinander nicht verschraubt, sondern nur gesteckt. Jetzt muss Dein Helfer die Profile halten, bis Du die OSB-Platte aufgelegt hast. Diese dient zur Verstärkung und wird später mit einer Gipskarton- oder Gipsfaserplatte abgedeckt.

    Verschraube die OSB-Platte an beiden waagerechten UW-Profilen. Die Platte steht dabei an beiden Seiten über und schließt mit dem vorderen Profil bündig ab. Richte die vordere Wand dabei senkrecht aus.

    Nach dem Verschrauben bleibt die vordere Wand stehen.

    Je nach geplanter Nutzung, z. B. TV-Gerät, kannst Du nun Installationen unterbringen. Am besten ziehst Du die einzelnen Leitungen in Leerrohre. Zur seitlichen Verkleidung werden Gipsfaserplatten angesetzt und verschraubt. Verwende spezielle Schrauben für Gipsfaserplatten. Diese haben einen Kopf mit Fräsrippen und sind speziell für Gipsfaserplatte geeignet.

    Die Frontseite wird zuerst mit einer OSB-Platte beplankt. Sie hat nach oben einen Überstand für die rückseitige Montage von LED-Streifen. Dann die Frontseite mit einer zusätzlichen Gipsfaserplatte beplanken.

    Auf die obere Abdeckplatte kannst Du nun auch noch eine Gipsfaserplatte aufschrauben. Bei Bedarf kannst Du an passender Stelle eine Kabeldurchführung für ein TV-Gerät herstellen.

    Für eine indirekte Beleuchtung eignen sich LED-Bänder. Diese werden umlaufend an den Plattenüberständen angebracht. Die Verkabelung kannst Du bequem hinter der Platte unterbringen.

    An den seitlich sichtbaren Plattenkanten kannst Du Einfass- oder Winkelprofile anbringen und die Kanten damit verschönern. Je nach Geschmack kannst Du das Mediabord mit Farbe oder Wandverblendern gestalten.

    Revisionsklappe einbauen

    Für den Fall der Fälle kannst Du zusätzlich eine Revisionsklappe einbauen, um im Störungsfall bequem an die Anschlüsse zu kommen. Ob der Einbau möglich ist, hängt von der Breite der Seitenwand ab. Die Revisionsklappe muss auch zur Dicke der Platte passen. Am besten baust Du die Klappe ein, wenn die Seitenwand demontiert ist. Nach dem Heraussägen der Öffnung wird der Rahmen von der Plattenrückseite montiert. Je nach Revisionsklappe müssen von der Rückseite zusätzliche Profile angebracht werden. Der Innendeckel ist mit einer passenden Platte versehen.

    * Alle Preise inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versandkosten

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    Decke abhängen

    Abgehängte Decken lassen sich durch die einfache Montage und Verarbeitung von Trockenbauplatten schnell und preisgünstig realisieren. Abhängen lohnt sich! Ist Ihre Decke sehr hoch, spart das Abhängen der Decke bei den Heizkosten bares Geld. Außerdem können Kabel dahinter verborgen werden und dünne Zwischenwände werden zusätzlich schallgedämmt. Mit einer Hohlverkleidung aus Paneelen schaffen Sie zudem eine wohnliche Atmosphäre.

    Hier geht’s zu den Trockenbau-Artikeln

    Decke abhängen in 4 Schritten

    Markieren Sie die gewünschte Deckenhöhe umlaufend an der Wand. Für die waagerechte Ausrichtung am besten einen Linienlaser verwenden. Hier werden UD-Wandanschlussprofile montiert. Kleben Sie zur Entkopplung auf der Profilrückseite ein Dichtungsband auf. Die Art der Befestigung der Profile richtet sich nach dem Wandaufbau. Falls Sie Drehstiftdübel verwenden, bohren Sie zuerst die Dübellöcher vor und reinigen sie von Bohrmehl. Schlagen Sie dann die Drehstiftdübel mit dem Hammer ein. Korrekturen sind mit dem Schraubendreher möglich.

    Zum Abhängen der Profile werden bei größerem Abstand zur Decke Schnellabhänger mit geösten Drähten verwendet. Bei geringem Abstand verwenden Sie am besten Direktabhänger. Die Drähte mit den Ösen nun im Achsabstand von max. 90 cm an der Rohdecke befestigen. Bei einer Betondecke verwenden Sie dazu Deckennägel. Die Drähte dann an den Ösen nach unten umknicken.

    Die Schnellabhänger jetzt in die Drähte einfädeln und in das CD-Deckenprofil (Grundprofil) eindrehen. Halten Sie zu den Wänden umlaufend mindestens 5 cm Abstand ein. Richten Sie die Montagehöhe so aus, dass die CD-Deckenprofile mit den umlaufenden UD-Profilen fluchten. Dann den Splint an den Schnellabhängern einklicken.

    Zum Schluss werden die CD-Deckenprofile als Tragprofile quer zu den Grundprofilen angebracht. Sie werden so montiert, dass sie in die seitlich montierten UD-Profile eingesetzt werden können. Befestigen Sie an den Kreuzungspunkten die Profile mit Kreuzverbindern. Nun auch auf die endgültigen Achsabstände passend zur geplanten Beplankung achten. Zum Schluss wird die Decke beplankt.

    Materialien zum Abhängen der Decke von 4 bis 12,5 cm

    Materialien für die Deckenabhängung von 12,5 bis 75 cm

    5 Deckennagel zur Befestigung in Betondecken

    6 Draht mit Öse/Anker Fix Schnellabhänger

    7 Kreuzverbinder zur Verbindung von CD Profilen

    8 Multiverbinder zur Verlängerung von CD Profilen

    2, 3, 4 Dichtungsband, CD Profil, UD Profil

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    Trockenwand bauen

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    Du möchtest Deine Räume im Trockenbau individuell unterteilen? Dann bist Du hier genau richtig. In dieser Videoanleitung der Meisterschmiede erfährst Du, wie Du eine Trennwand baust. Du erfährst außerdem im Video, worauf Du achten musst: bei der Vorbereitung, beim Erstellen des Ständerwerks, Anbringen der Gipskartonplatten, Dämmen und Verkleiden der Wände sowie beim Verspachteln zum Schluss. Außerdem kannst Du Dir die Arbeitsschritte und die Material- und Werkzeugliste ausdrucken. Jetzt loslegen und Räume neu aufteilen!

    Plane zu Beginn die genaue Lage, die Länge und Höhe der Wand sowie die Position der Tür. Auch die Wandstärke muss vorab festgelegt werden. Soll die Wandstärke beispielsweise 100 mm betragen, benötigst Du 50 mm starke Metallprofile und auf jeder Wandseite eine doppelte Verkleidung mit je 12,5 mm starken Platten. Wenn der abgetrennte Raum ein Bad werden soll, benötigst Du auf der Badseite Feuchtraumplatten für die Verkleidung. Auch eine Schalldämmung sollte gleich mit eingebaut werden.

    Markiere auf dem Boden den Wandverlauf. Achte darauf, dass die Wand parallel zur gegenüber liegenden Mauer verläuft. Übertrage dann die Lage der Trennwand auf die angrenzende Wand, die Dachschräge und die Decke. Mit einem Kreuzlinienlaser geht das am einfachsten und sehr präzise. Es reicht, wenn Du alle 50 cm eine Markierung machst. Fertige eine Skizze der geplanten Wand mit allen Maßen für das Ständerwerk an. Plane für Boden, Dachschräge und Decke UW-Profile, für die Ständer dazwischen CW-Profile. Für den Türausschnitt benötigst Du UA-Profile und ein Türsturzprofil.

    Das brauchst Du für Dein Projekt

    • Schnellbauschrauben mit Bohrspitze
    • CW-Ständerprofile
    • Schnellbauschrauben
    • Steckwinkel für Türpfosten
    • Flachkopfschrauben
    • UA-Aussteifungsprofile
    • Dichtband
    • Türsturzprofil
    • Gipskartonplatten (imprägniert)
    • Spachtelmasse (imprägniert)
    • Tiefengrund
    • Klebeband
    • Gipskartonplatten
    • OSB-Platte
    • UW-Rahmenprofil
    • Spachtelmasse
    • Dichtstoff für Wandanschluss
    • Feinspachtelmasse
    • Fugenfüllprofile
    • Fugen-Glättmittel
    • Klemmfilz
    • Gehörschutz
    • Fugenglätter
    • Akkuschrauber
    • Arbeitshandschuhe
    • Kartuschenpresse
    • Notizblock
    • Cuttermesser
    • Kelle
    • Wasserwaage
    • Stichsäge
    • Dämmstoffmesser
    • Winkelschleifer
    • Richtlatte
    • Blechschere
    • Zollstock
    • Handfeger
    • Schutzbrille
    • Bleistift
    • Marker
    • Handschleifer
    • Eimer
    • Schleifgitter
    • Staubschutzmaske
    • Schraubvorsatz
    • Gipsbecher
    • Trockenbau-Spachtel
    • Kantenhobel
    • Pinsel
    • Kreuzlinienlaser
    • Glättkelle
    • Leiter
    • Lochsäge

    Das könnte Dir weiterhelfen:

    Schritt für Schritt

    Trennwand bauen – So geht’s!

    Ständerwerk bauen

    Beginne mit den UW-Profilen am Boden. Schneide sie mit der Blechschere auf die richtige Länge zu: Dazu das Profil auf jeder Seite einschneiden und anschließend abknicken. Danach kannst Du das Profil in der Mitte durchschneiden.

    Klebe auf die Rückseite der UW-Profile ein Dichtungsband zur Schallentkopplung auf.

    Verschraube das Profil auf dem Holzfußboden mit Flachkopfschrauben. Wähle die Befestigungsart immer passend zum Untergrund – bei Estrich- oder Betonböden werden die Profile gedübelt.

    Verwende auch an der Dachschräge und der Decke UW-Profile. Sollte ein Profil nicht lang genug sein, kannst Du problemlos ein weiteres Profil ansetzen. Wähle auch hier die Befestigungsart entsprechend dem Untergrund.

    Verwende für den senkrechten Wandanschluss ein CW-Profil. Klebe auch hier auf die Rückseite zuerst ein Dichtungsband auf. Stecke das Profil anschließend in die angrenzenden UW-Profile und verschraube es an der Wand.

    Wenn die umlaufenden Profile montiert sind, werden am Bodenprofil die Positionen der Ständerprofile markiert: Die Abstände richten sich nach dem Plattenformat und der Ausrichtung der Platten. Übertrage die einzelnen Punkte mit dem Kreuzlinienlaser auf das Decken- und Dachschrägenprofil. Nun kannst Du die Längen der einzelnen Ständerprofile für den Zuschnitt abmessen. Dafür sind ein Helfer und ein Bandmaß oder zwei Zollstöcke hilfreich. Ziehe von den ermittelten Maßen jeweils 2 cm ab, damit sich die Profile später bequem in die UW-Profile einstecken und ausrichten lassen.

    Die Befestigungswinkel an den UA-Profilen werden im 90 Grad-Winkel montiert. Damit dies bei der Dachräge möglich ist, ziehst Du einen Sturz aus Holz ein oder lässt das vorab vom Zimmermann machen.

    Die beiden UA-Profile für den Türausschnitt werden mit Steckwinkeln in die UW-Profile montiert.

    Stecke das Türsturzprofil über die beiden UA-Profile – das Türsturzprofil ist für die gängigen Bauöffnungsmaße vorgestanzt. Schiebe das Profil auf die endgültige Montagehöhe – berücksichtige dabei den späteren Fußbodenaufbau. Richte das Profil in der Waage aus und fixiere es mit dem beiliegenden Klebeband gegen Verrutschen. Danach werden die oberen Steckwinkel montiert.

    Nach der Montage der beiden UA-Profile werden die weiteren Ständerprofile aufgestellt. Diese werden nur lose in die UW-Profile gesteckt und nicht verschraubt. Richte sie senkrecht und an den Markierungen aus. Die offene Seite der Profile eines Wandabschnitts wird einheitlich zur gleichen Seite ausgerichtet.

    Gipskartonplatten anbringen

    Ist eine Seite der neuen Wand eine Badezimmerwand, dann verwende für diese Seite die imprägnierten Gipskartonplatten.

    Setze die erste Platte an und unterlege sie, damit zum Boden ein Fugenabstand von ca. 3 mm entsteht. Richte die Platte mit der Wasserwaage aus und verschraube sie am Ständerwerk. Verwende dazu an den CW-Profilen Schnellbauschrauben, an den beiden UA-Profilen am Türausschnitt Schnellbauschrauben mit Bohrspitze. Der Schraubenabstand richtet sich nach dem Wandaufbau; hier sind es z. B. 40 cm. Richte Dich nach den Angaben des Herstellers. Drehe die Schrauben nur soweit ein, bis sie leicht versenkt sind und nicht mehr hervorstehen. Vermeide zu tiefes Eindrehen; ein spezieller Schraubvorsatz am Akkuschrauber für Schnellbauschrauben erleichtert diese Arbeit erheblich.

    Richte die zweite Platte mit der Wasserwaage genau nach der ersten Platte aus, damit beide auf gleicher Höhe sind. Dann die zweite Platte verschrauben.

    Die zweite Reihe kannst Du mit einem Reststück beginnen, damit kein Material verschwendet wird. Die Plattenstöße müssen mittig über einem Ständerprofil liegen. Die Schnittkanten werden mit dem Cuttermesser – besser noch mit einem Kantenhobel angefast. Falls Du an einer langen Wand zwei Platten aneinander setzt, werden auch die Stoßkanten angefast. Nur so lassen sich später die Fugen ordentlich verspachteln.

    Verlege über der Tür nur eine ganze Platte. Säge dazu den angezeichneten Türausschnitt auf beiden Seiten mit der Stichsäge ein. Dann zwischen den Schnitten entlang der angezeichneten Linie mit dem Cuttermesser anritzen, abknicken, rückseitiges Papier durchtrennen und dann die Platte durchbrechen. Verschraube die Platte und verkleide die Wandseite anschließend vollständig.

    Vor dem Verlegen der zweiten Plattenlage werden die angefasten Plattenkanten der ersten Lage mit Tiefengrund vorbehandelt und die Plattenfugen anschließend verspachtelt – für imprägnierte Platten solltest Du auch imprägnierte Spachtelmasse verwenden. Zum Anrühren wird das Pulver ins Wasser geschüttet – nie umgekehrt. Die richtige Mengenangabe steht auf der Verpackung. Die Fugen zu den angrenzenden Wänden werden nicht verspachtelt. Nach dem Trocknen der Spachtelmasse werden überstehende Kanten mit dem Spachtel abgestoßen.

    Beginne die zweite Plattenlage unten mit einer halben Platte, damit die Fugen der beiden Lagen nicht übereinander liegen – sonst entstehen dort Risse. Auch hier wieder zum Boden und zur Wand den Fugenabstand einhalten. Bedenke: Für die zweite Plattenlage brauchst Du längere Schrauben. Und markiere Dir die Lage der Ständerprofile, damit Du nicht ins Leere schraubst. Der Schraubenabstand bei der zweiten Lage ist geringer, hier z. B. 20 cm. Auch das gibt der Hersteller so vor. Richte die untere Platte auf der gegenüberliegenden Seite auch wieder mit der Wasserwaage aus, damit die Platten genau auf einer Höhe sind. Verschraube diese dann bis auf Höhe des Türausschnittes. Hier ist zu beachten, dass die Platten über dem Türausschnitt nicht genau an einer Kante, sondern möglichst mittig über dem Ausschnitt zusammengesetzt werden.

    Dämmen und Wand verkleiden

    Wenn die erste Wandseite steht, werden die Installationen verlegt, z. B. Kabel und Rohre. Führe die Leitungen durch die Öffnungen für Schalter und Steckdosen der fertigen Seite, bevor Du das Dämmmaterial einbringst. Schwere Lasten solltest Du an einer Trägerplatte zwischen den Ständerprofilen verschrauben.

    Die Wand wird mit Klemmfilz gedämmt. Schneide den Dämmstoff mit einem Dämmstoffmesser auf die Breite des Zwischenraumes zuzüglich 1 cm zu. Stell den Zuschnitt anschließend in den Zwischenraum. Auch Reste kannst du verwenden; so hältst Du den Verschnitt gering.

    Nach dem Dämmen werden die Platten auf der zweiten Seite montiert. Beginne mit einer halben Platte, dann sind die waagerechten Fugen versetzt zur anderen Wandseite.

    Schneide für jeden Lichtschalter und jede Steckdose ein Loch mit der Lochsäge in die Platte, bevor Du sie montierst.

    Jetzt noch das Kabel durchziehen und dann die Platte verschrauben. Lass Schalter und Steckdosen von einem Elektriker anschließen; das ist eine Arbeit, die man den Profis überlassen muss.

    Wenn die erste Lage Platten montiert ist, werden die angefasten Kanten wieder mit Tiefengrund vorbehandelt und die Fugen anschließend verspachtelt. Nach dem Trocknen der Spachtelmasse die Überstände mit einem Spachtel abstoßen.

    Auch bei der zweiten Lage der Rückseite werden die Platten versetzt angeordnet. Beginne mit einer ganzen Platte unten, und stelle diese Wandseite fertig. Streiche die angefasten Plattenstöße mit Tiefengrund vor. Dann die Plattenstöße und Schraubenlöcher verspachteln.

    Gipskartonplatten verspachteln

    Abhängig von der weiteren Gestaltung der Wandfläche ist eine bestimmte Oberflächengüte erforderlich. Sie gibt vor, wie fein die Oberfläche verspachtelt werden muss. Die Spachtelmasse gibt es gebrauchsfertig zum direkten Auftragen. Ziehe sie mit einer Glättkelle über die Fugen flächig auf.

    Wenn die Spachtelmasse getrocknet ist, wird sie geschliffen, am besten mit einem Schleifgitter.

    In die Anschlussfugen zu den Wänden kommt zuerst ein Fugenfüllprofil. Damit sicherst Du beim Verfugen mit Dichtstoff die Zweiflankenhaftung und verhinderst damit eine Rissbildung bei der Ausdehnung des Materials.

    Verwende für das anschließende Verfugen einen Dichtstoff, der zum Wandsystem passt. Den Dichtstoff mit der Kartuschenpresse gleichmäßig in die Fugen spritzen und sauber mit einem Fugengummi abziehen.

    Falls vor dem Verspachteln noch Schraubenköpfe hervorstehen, musst Du diese Schrauben weiter eindrehen. Mit einem Trockenbauspachtel mit Bit am Griff geht das schnell und einfach, weil Du das Werkzeug nicht wechseln musst.

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