Trockenestrich verlegen kosten

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    Estrich verlegen – Preis kalkulieren

    Überblick: Preise für Estrich verlegen pro m²

    Im Neubau gehen die Kosten und das Verlegen des Estrichs nahezu in anderen Baukosten unter. Bei einem Umbau oder beim nachträglichen verlegen einer Fußbodenheizung, sieht das anders aus.

    Viele Hausbesitzer vergessen Materialeinsatz und Arbeitsaufwand zu berücksichtigen, wenn sie einen neuen Bodenbelag wünschen. Dabei geht es ohne einen geeigneten Unterboden nicht. Er dient dazu, den Druck gleichmäßig auf die Dämmsicht zu verteilen, gleicht Unregelmäßigkeiten aus und sorgt für die richtige Höhe des Bodens.

    Die Kosten beim Estrichverlegen hängen von der Art des Materials, der Aufbauhöhe und der Art des Verlegens ab. Das Dämmen und der endgültige Bodenbelag gehören nicht zum Estrich. Bei Fußbodenheizungen zählen die Arbeit für das Einbringen der Heizelemente und die Kosten für dieses Material nicht dazu, obwohl Estrich und Heizung gleichzeitig fertig sind.

    Üblicherweise rechnen Fachbetriebe Stundensätze ab. Diese sind regional sehr unterschiedlich. Es ist schwer, den Arbeitsaufwand einzuschätzen, da viele Faktoren wie Erreichbarkeit des Bodens, Form der Räume und eventuell erforderliche Zusatzarbeiten zu beachten sind.

    Eine genaue Angabe über die Kosten ist erst nach Besichtigung der Baustelle möglich. Die genannten Preise sind daher grobe Schätzungen.

    Die Kosten im Detail

    Materialkosten pro Quadratmeter und Zentimeter Aufbauhöhe des Estrichs

    Die Kosten hängen vom gewählten Material ab. Um diese besser vergleichen zu können, geht es im Folgenden um einen Quadratmeter Boden und eine Estrichdicke von einem Zentimeter.

    Zementestrich ist sehr günstig. Er kostet etwa 1,50 bis 2 Euro pro Quadratmeter. Üblich ist eine Schichtdicke von sechs Zentimetern. In dieser Dicke ist Material für neun bis zwölf Euro erforderlich.

    Gussasphaltestrich kostet etwa 2,10 bis 2,40 Euro pro Quadratmeter. Es reicht eine Schichtdicke von 2,5 Zentimetern, daher kostet jeder Quadratmeter Estrich in ausreichender Höhe 5,25 bis 6 Euro.

    Der Preis für Anhydritestrich beträgt etwa 2,50 bis 3,50 Euro pro Quadratmeter. In der nötigen Aufbauhöhe von vier Zentimetern, schlägt das Material mit 10 bis 14 Euro pro Quadratmeter zu Buche.

    Bei einer sogenannten schwimmenden Verlegung kommen noch Kosten für eine Folie in Höhe von sieben bis neun Euro pro Quadratmeter hinzu. Diese Folien sind als Dampfsperre auch bei Trockenestrich erforderlich.

    Arbeitskosten beim Verlegen berücksichtigen

    Trockenestrich lässt sich ohne größere Probleme selber verlegen. Die großen Mengen an Zement- oder Anhydritestrich lassen sich nur in kleinen Bereichen ohne Betonpumpen aufbringen. Gussasphaltestrich bedarf immer der Hand eines Fachmanns, da der heiße Auftrag für Heimwerker zu gefährlich ist.

    Fachbetriebe verlangen für das Gießen von Zement- oder Anhydritestrich zwischen vier und neun Euro pro Quadratmeter. Die Preise hängen stark von der Größe des Bodens ab. Der Quadratmeterpreis ist umso niedriger, je größer der zu belegende Bereich ist.

    Das Aufbringen von Gussasphalt ist sehr teuer. Hier ist mit 20 bis 25 Euro pro Quadratmeter zu rechnen. Das Material wird vor Ort gekocht und lässt sich nicht gießen, der Handwerker muss es aufstreichen oder –spachteln.

    Das Verlegen von Trockenestrich wird bereits für fünf Euro pro Quadratmeter angeboten. Dieser Preis gilt meist nur, wenn der Betrieb zusätzlich auch den Oberboden verlegen darf, im Schnitt fallen Kosten von zehn Euro pro Quadratmeter an.

    Beachtenswertes beim Verlegen von Estrich

    Wenn der Fachbetrieb alle Arbeiten übernimmt, wird es günstiger

    Die meisten Betriebe bieten günstigere Preise, wenn sie einen größeren Auftrag bekommen. Es macht einen Unterschied, ob der Hausherr selber dämmt oder den Boden anschließend selbst verlegen will. Es kann sich also durchaus Lohnen das gesamte Paket aus Dämmung, Estrich, eventueller Fußbodenheizung und verlegen des Bodenbelags an einen Betrieb zu vergeben.

    Eine große Ersparnis durch Eigenleistung ist kaum möglich, da sich nur der teure Trockenestrich gut durch einen Heimwerker verlegen lässt. Hier liegen die reinen Materialkosten deutlich über den Gesamtkosten der meisten anderen Estricharten.

    Estricharten im Überblick

    Der günstige Zementestrich hat einen Nachteil: Er muss sehr lange trocknen. Der Fußboden kann frühestens nach sechs Wochen verlegt werden, meist dauert es acht Wochen. Da es sich nicht um reines Trocknen, sondern um eine chemische Reaktion handelt, ist ein Beschleunigen des Vorgangs nicht möglich Bei zu großen Temperauren bilden sich Risse.

    Anhydridestrich benötigt nur eine Woche Trocknungszeit. Er ist wie Zementestrich für eine Fußbodenheizung geeignet und lässt sich gut aufgießen. Daher ist dieser Estrich in der Regel die beste Wahl.

    Gussasphaltestrich lässt sich wenige Stunden nach dem Auftrag belegen. Aber er leitet Wärme schlecht. Dafür wirkt er gleichzeitig schalldämmend und verkraftet auch Nässe. In Nassräumen, in denen keine Fußbodenheizung geplant ist, bewährt sich Asphaltestrich besonders.

    Trockenestrich lässt sich schwer einschätzen. Je nach Zusammensetzung der Platten ist eine zusätzliche Trittschalldämmung angebracht. Manche Materialien sind wasserbeständig oder eignen sich für eine Fußbodenheizung. Eine gute Beratung ist vor der Entscheidung für Trockenstrich unbedingt notwendig.

    Reihenfolge der Arbeiten beim Verlegen

    Um sich einen Überblick über die anfallenden Arbeiten beim Verlegen zu verschaffen, hilft ein kleiner Überblick:

    Zunächst wird der Boden vom Fachbetrieb geebnet und gedämmt. Für eine Fußbodenheizung oder für Duschanschlüsse erfolgt nun das Verlegen der Leitungen. Nun wird die Heizung zusammen mit dem Estrich aufgebracht. Je nach Aushärtungszeit des Estrichs ist nun eine Wartezeit angesagt.

    Ist der Estrich ausgehärtet, prüft der Handwerker vor den weiteren Arbeiten die Bestimmung der Restfeuchte, bevor es an die Vorbereitung der Anschlüsse für Dusche und Badewanne geht (falls es sich um ein Badezimmer handelt). Das Verlegen des Estrichs ist damit beendet, es folgt nun der gewünschte Bodenbelag.

    Preisbeispiele für Trockenestrich

    Wenn das Verlegen nicht selbst ausgeführt wird – was bei Trockenestrich problemlos möglich ist – kommt Trockenestrich in der Regel deutlich teurer als Fließestriche oder Zementestrich. Je nach verwendetem System liegt der Materialpreis für die Estrichelemente schon bei 15 bis 28 Euro, dazu kommen noch die Ausgleichsschüttung, der Kleber und das Fugenspachtel, gegebenenfalls auch eine Dampfsperre und bei Fußbodenheizungen auch Wärmeleitbleche und Wärmeleitlamellen. Hier liegt also bereits der Materialpreis so hoch, dass gemeinsam mit den Kosten für den Einbau ein deutlich höherer Preis erzielt wird als bei den meisten flüssigen Estrichkonstruktionen.

    Die Trockenbauweise kann aber immer dort angezeigt sein, wo das Einbringen zusätzlicher Feuchtigkeit in ein Gebäude unbedingt vermieden werden soll, etwa bei schon feuchtigkeitsbelasteten Gebäuden. Die Kosten für den Einbau sind je nach Unternehmen unterschiedlich und richten sich vor allem nach dem jeweiligen individuellen Aufwand.

    Kosten bei Selbsteinbau

    Einfache Konstruktionen auf ebenen Böden, die keine Ausgleichsschüttung benötigen, können mit 20 Millimeter starken Estrichplatten aus Gipsfaser bereits für rund 16 bis 18 Euro pro Quadratmeter realisiert werden. Der Preis für Fugenspachtel und Kleber liegt bei jeweils rund 5- 10 Euro pro Kilogramm. Je 50 kg Ausgleichsschüttung müssen dann rund 12 bis 15 Euro zusätzlich eingerechnet werden, bei notwendigen Dampfsperren müssen Sie mit etwa 2,50 Euro pro Quadratmeter zusätzlich rechnen. Gerade bei Fußbodenheizungen, aber auch in allen anderen Fällen lohnt sich auf jeden Fall der Preisvergleich unter den Komplettsystemen – hier ist Trockenestrich bei entsprechendem Aufbau manchmal durchwegs günstig.

    Kosten für den professionellen Einbau

    Wird der Estricheinbau von einem Fachunternehmen durchgeführt, gelten für die Materialpreise ungefähr die gleichen Größenordnungen, dazu kommt noch der Aufwand nach Arbeitsstunden. Das kann je nach Gegebenheiten oft stark unterschiedlich sein, hier lohnt sich also in jedem Fall ein direkter Vergleich zwischen den einzelnen Anbietern, wenn es um die Zahl der Arbeitsstunden und den Stundenpreis geht. Im Allgemeinen sind die Preise für den Einbau eines Trockenestrichs insgesamt aber nicht mit dem von flüssigen Estrichen konkurrenzfähig, im allgemeinen müssen triftige Gründe für den Trockenestrich sprechen, um den höheren Kostenaufwand tatsächlich zu rechtfertigen.

    Estrich verlegen – Preis kalkulieren

    Überblick: Preise für Estrich verlegen pro m²

    Im Neubau gehen die Kosten und das Verlegen des Estrichs nahezu in anderen Baukosten unter. Bei einem Umbau oder beim nachträglichen verlegen einer Fußbodenheizung, sieht das anders aus.

    Viele Hausbesitzer vergessen Materialeinsatz und Arbeitsaufwand zu berücksichtigen, wenn sie einen neuen Bodenbelag wünschen. Dabei geht es ohne einen geeigneten Unterboden nicht. Er dient dazu, den Druck gleichmäßig auf die Dämmsicht zu verteilen, gleicht Unregelmäßigkeiten aus und sorgt für die richtige Höhe des Bodens.

    Die Kosten beim Estrichverlegen hängen von der Art des Materials, der Aufbauhöhe und der Art des Verlegens ab. Das Dämmen und der endgültige Bodenbelag gehören nicht zum Estrich. Bei Fußbodenheizungen zählen die Arbeit für das Einbringen der Heizelemente und die Kosten für dieses Material nicht dazu, obwohl Estrich und Heizung gleichzeitig fertig sind.

    Üblicherweise rechnen Fachbetriebe Stundensätze ab. Diese sind regional sehr unterschiedlich. Es ist schwer, den Arbeitsaufwand einzuschätzen, da viele Faktoren wie Erreichbarkeit des Bodens, Form der Räume und eventuell erforderliche Zusatzarbeiten zu beachten sind.

    Eine genaue Angabe über die Kosten ist erst nach Besichtigung der Baustelle möglich. Die genannten Preise sind daher grobe Schätzungen.

    Die Kosten im Detail

    Materialkosten pro Quadratmeter und Zentimeter Aufbauhöhe des Estrichs

    Die Kosten hängen vom gewählten Material ab. Um diese besser vergleichen zu können, geht es im Folgenden um einen Quadratmeter Boden und eine Estrichdicke von einem Zentimeter.

    Zementestrich ist sehr günstig. Er kostet etwa 1,50 bis 2 Euro pro Quadratmeter. Üblich ist eine Schichtdicke von sechs Zentimetern. In dieser Dicke ist Material für neun bis zwölf Euro erforderlich.

    Gussasphaltestrich kostet etwa 2,10 bis 2,40 Euro pro Quadratmeter. Es reicht eine Schichtdicke von 2,5 Zentimetern, daher kostet jeder Quadratmeter Estrich in ausreichender Höhe 5,25 bis 6 Euro.

    Der Preis für Anhydritestrich beträgt etwa 2,50 bis 3,50 Euro pro Quadratmeter. In der nötigen Aufbauhöhe von vier Zentimetern, schlägt das Material mit 10 bis 14 Euro pro Quadratmeter zu Buche.

    Bei einer sogenannten schwimmenden Verlegung kommen noch Kosten für eine Folie in Höhe von sieben bis neun Euro pro Quadratmeter hinzu. Diese Folien sind als Dampfsperre auch bei Trockenestrich erforderlich.

    Arbeitskosten beim Verlegen berücksichtigen

    Trockenestrich lässt sich ohne größere Probleme selber verlegen. Die großen Mengen an Zement- oder Anhydritestrich lassen sich nur in kleinen Bereichen ohne Betonpumpen aufbringen. Gussasphaltestrich bedarf immer der Hand eines Fachmanns, da der heiße Auftrag für Heimwerker zu gefährlich ist.

    Fachbetriebe verlangen für das Gießen von Zement- oder Anhydritestrich zwischen vier und neun Euro pro Quadratmeter. Die Preise hängen stark von der Größe des Bodens ab. Der Quadratmeterpreis ist umso niedriger, je größer der zu belegende Bereich ist.

    Das Aufbringen von Gussasphalt ist sehr teuer. Hier ist mit 20 bis 25 Euro pro Quadratmeter zu rechnen. Das Material wird vor Ort gekocht und lässt sich nicht gießen, der Handwerker muss es aufstreichen oder –spachteln.

    Das Verlegen von Trockenestrich wird bereits für fünf Euro pro Quadratmeter angeboten. Dieser Preis gilt meist nur, wenn der Betrieb zusätzlich auch den Oberboden verlegen darf, im Schnitt fallen Kosten von zehn Euro pro Quadratmeter an.

    Beachtenswertes beim Verlegen von Estrich

    Wenn der Fachbetrieb alle Arbeiten übernimmt, wird es günstiger

    Die meisten Betriebe bieten günstigere Preise, wenn sie einen größeren Auftrag bekommen. Es macht einen Unterschied, ob der Hausherr selber dämmt oder den Boden anschließend selbst verlegen will. Es kann sich also durchaus Lohnen das gesamte Paket aus Dämmung, Estrich, eventueller Fußbodenheizung und verlegen des Bodenbelags an einen Betrieb zu vergeben.

    Eine große Ersparnis durch Eigenleistung ist kaum möglich, da sich nur der teure Trockenestrich gut durch einen Heimwerker verlegen lässt. Hier liegen die reinen Materialkosten deutlich über den Gesamtkosten der meisten anderen Estricharten.

    Estricharten im Überblick

    Der günstige Zementestrich hat einen Nachteil: Er muss sehr lange trocknen. Der Fußboden kann frühestens nach sechs Wochen verlegt werden, meist dauert es acht Wochen. Da es sich nicht um reines Trocknen, sondern um eine chemische Reaktion handelt, ist ein Beschleunigen des Vorgangs nicht möglich Bei zu großen Temperauren bilden sich Risse.

    Anhydridestrich benötigt nur eine Woche Trocknungszeit. Er ist wie Zementestrich für eine Fußbodenheizung geeignet und lässt sich gut aufgießen. Daher ist dieser Estrich in der Regel die beste Wahl.

    Gussasphaltestrich lässt sich wenige Stunden nach dem Auftrag belegen. Aber er leitet Wärme schlecht. Dafür wirkt er gleichzeitig schalldämmend und verkraftet auch Nässe. In Nassräumen, in denen keine Fußbodenheizung geplant ist, bewährt sich Asphaltestrich besonders.

    Trockenestrich lässt sich schwer einschätzen. Je nach Zusammensetzung der Platten ist eine zusätzliche Trittschalldämmung angebracht. Manche Materialien sind wasserbeständig oder eignen sich für eine Fußbodenheizung. Eine gute Beratung ist vor der Entscheidung für Trockenstrich unbedingt notwendig.

    Reihenfolge der Arbeiten beim Verlegen

    Um sich einen Überblick über die anfallenden Arbeiten beim Verlegen zu verschaffen, hilft ein kleiner Überblick:

    Zunächst wird der Boden vom Fachbetrieb geebnet und gedämmt. Für eine Fußbodenheizung oder für Duschanschlüsse erfolgt nun das Verlegen der Leitungen. Nun wird die Heizung zusammen mit dem Estrich aufgebracht. Je nach Aushärtungszeit des Estrichs ist nun eine Wartezeit angesagt.

    Ist der Estrich ausgehärtet, prüft der Handwerker vor den weiteren Arbeiten die Bestimmung der Restfeuchte, bevor es an die Vorbereitung der Anschlüsse für Dusche und Badewanne geht (falls es sich um ein Badezimmer handelt). Das Verlegen des Estrichs ist damit beendet, es folgt nun der gewünschte Bodenbelag.

    Источники: http://www.my-hammer.de/preisradar/was-kostet-estrich-verlegen/, http://www.hausjournal.net/trockenestrich-preis, http://www.my-hammer.de/preisradar/was-kostet-estrich-verlegen/

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