Trockenestrich und fußbodenheizung

    0
    8

    QuickTherm Fußbodenheizung mit Trockenestrich

    Bodenaufbau

    Empfehlen­swert für Ober­geschoss und bei geringeren Aufbau­höhen

    Erweiterter Aufbau mit Zusatz­dämmung

    Empfehlens­wert für Erd­geschoss bzw. Keller und bei größeren Aufbau­höhen

    Geeignete Boden­beläge

    15 m²) | max. 110 m

    DIN EN 1264: Böden in Zwischen­geschossen

    DIN EN 1264: Böden in

    (gem. DIN 18202 Tab.3, Zeile 4)

    Uneben­heiten > 3 mm auf 1 m Länge sind auszu­gleichen.

    (nach Grad der Uneben­heiten)

    10 – 50 mm: Boden­ausgleichs­masse, Dünn­estrich, Trocken­schüttung

    ab 40 mm: Gebundene Schüttung, Leicht­beton

    Leistung­stabelle

    Muster­verlege­plan

    Vorteile im Überblick

    • niedriger Aufbau ab 50 mm zzgl. Bodenbelag
    • trockenes & schnelles Verlegen
    • geeignet für jeden Bodenbelag

    Verlegebeispiele Trockenestrich

    Besuchen Sie uns auch auf .

    QuickTec Online-Shop

    Sie haben Fragen zur Fußbodenheizung? Kontaktieren Sie uns unter:

    Geschäftszeiten

    Der QuickTec Online-Shop ist rund um die Uhr geöffnet.

    Unsere Support Hotline ist werktags von 8:00h bis 16:00h erreichbar:

    Trockenestrich mit Fußbodenheizung

    Bei Fußbodenheizungen kommt im Allgemeinen ein Fließestrich aus Calciumsulfat zum Einsatz, weil er die Rohre der Fußbodenheizung sauber umfließt und damit für eine besonders gute Wärmeübertragung zwischen Heizungssystem und Boden sorgt. Trockenestriche sind hier in der Regel weniger leistungsfähig, darum werden in manchen Fällen auch sogenannte Wärmeleitbleche mit eingebaut, um diesen Nachteil auszugleichen. Ungeachtet der Vorteile, die Trockenestrich als Baustoff hat, muss bei Fußbodenheizungen sehr sorgfältig geplant werden, um später keine gravierenden Nachteile und keine mangelhafte Heizleistung in Kauf nehmen zu müssen.

    Problematischer Aufbau

    Trockenestrich selbst aufzubauen, wenn eine Fußbodenheizung vorhanden ist, ist durchwegs problematisch. Hier sollten Sie unbedingt den Rat eines erfahrenen Fachmanns einholen, und den geplanten Aufbau ihres Trockenestrichs mit Fußbodenheizung noch einmal detailliert durchsprechen. Auch die Wahl der jeweiligen Baustoffe ist entscheidend für das Endergebnis, feste Regeln gibt es hier allerdings nicht – hier entscheidet vor allem die Erfahrung, wie sie nur ein Fachmann mitbringt. Im Zweifelsfall kann man auch auf Fertigsysteme ausweichen, die in der Regel für die meisten Einsatzgebiete optimal aufgebaut sind, und die Nachteile, die Trockenestrich gegenüber Fließestrichen bei vorhandener Fußbodenheizung hat fast wieder gänzlich wettmachen. Preislich liegen solche Trockenestrichsysteme mit Fußbodenheizung allerdings in der Regel höher als das Einbringen von Fließestrich.

    Fertigsysteme • All-in-one

    Solche Systeme gibt es von mehreren Herstellern, beispielsweise von Norit, aber auch von anderen Herstellern. In der Regel sind hier die verwendeten Estrichelemente besonders aufgebaut und enthalten auch Vorfräsungen für die Leitungen, um die Wärmeübertragung optimal zu gewährleisten. Üblicherweise sind bei solchen Systemen auch rund 20 mm Ausgleichsschüttung vorgesehen, um einerseits einen dämmenden Effekt und andererseits den vollständigen Ausgleich von Unebenheiten sicherzustellen. Solche Fertigsysteme sind in der Regel auch als lastverteilende Schicht speziell abgestimmt. Vielfach werden sie nur ineinander geklickt. Bei anderen Systemen werden die Kupferrohre der Heizung auf spezielle Systemplatten aufgebracht, darüber kommen dann Wäremeleitbleche und Wärmeleitlamellen, darüber eine Abdeckfolie und erst dann die Trockenestrichelemente – das entspricht weitestgehend dem klassischen Aufbau von Trockenestrich mit Fußbodenheizung, allerdings mit exakt aufeinander abgestimmten Elementen eines einzelnen Herstellers.

    Trockenestrich bei Fußbodenheizungen: Besser elektrisch!

    Trockenestrich wirkt auf den ersten Blick wie die ideale Möglichkeit, etwa in einem Altbau, einen sauberen, ebenen Boden ohne allzu großen Aufwand zu installieren. Allerdings eignet sich die wasserlose Variante des Bodenbelags nicht für jedes Haus, vor allem bei Fußbodenheizungen gibt es Einschränkungen

    Durch Trockenestrich lässt sich im Handumdrehen ein neuer, ebener Fußboden in bestehende Räume einbauen. © jarmoluk / pixabay.com

    Trockenestrich besteht aus vorgefertigten Gipskarton-Platten, die auf eine Schüttung oder einen bestehenden Dielenboden aufgebracht werden. Der große Vorteil: Im Gegensatz zum Fließestrich, der mit Wasser vor Ort angerührt wird, steht keine lange Trocknungsphase an. Und zudem reichen auch schon geringe handwerkliche Fähigkeiten, um in Eigenregie den Estrich zu verlegen. Jedoch hat diese Einfachheit klare Grenzen, die sich vor allem um das Thema Fußbodenheizung drehen.

    Trockenestrich und Nasssysteme

    Bei herkömmlichen Fußbodenheizungen mit wassergefüllten Rohrleitungen unter dem Fußboden stößt der Trockenestrich an sein Limit. Der Grund: Durch den Aufbau der Fußbodenheizung entsteht zwangsläufig zwischen den Rohren und dem Trockenestrich eine Luftschicht. Luft ist aber ein schlechter Wärmeleiter, sodass die Hitze der Fußbodenheizung in diesem Fall durch eingearbeitete Wärmeleitbleche nach oben weitergegeben werden müsste. Dieses System hat jedoch einen sehr viel geringeren Wirkungsgrad, als wenn die Rohre (auch einer Dünnbett-Fußbodenheizung) von allen Seiten von Fließestrich umgeben sind. Kommt dann auf den Estrich noch eine weitere Bodenschicht, etwa Laminat oder sogar Dielen, kann sich die Heizleistung der Anlage gewaltig reduzieren: Dann dauert es nicht nur sehr lange, bis der Raum warm wird, es wird auch wesentlich mehr Energie benötigt.

    Trockenestrich und elektrische Fußbodenheizung

    Wesentlich besser funktioniert die Kombination Trockenestrich und elektrische Fußbodenheizung. Hier können beide Systeme ihre Vorteile voll ausspielen: Beide lassen sich äußerst unkompliziert auch in bereits bestehende Bauten integrieren. Außerdem hat hier die Fußbodenheizung eine wesentlich geringere Aufbauhöhe, sodass das System sich besonders auch für niedrigere Räume eignet. Des Weiteren existieren diverse Modelle, bei denen in die Unterseite des Trockenestrichs bereits Kanäle für die Heizkabel eingelassen sind. Einige Hersteller liefern auch Varianten, in denen die Fußbodenheizung schon fertig integriert ist. Da die Estrich-Platten meist nur gesteckt und verklebt werden müssen, lässt sich so ein ganzer Boden samt Fußbodenheizung mit einem Aufwand installieren, der sich mit dem Verlegen von Laminat vergleichen lässt.

    Dadurch, dass die Heizung direkt unter oder sogar in den Trockenestrich-Elementen installiert ist, erreicht sie auch einen höheren Leistungsgrad: Keine isolierende Luftschicht trennt Estrich und Fußbodenheizung. Das kommt auch dem Charakter der elektrischen Fußbodenheizung entgegen, die sehr viel schneller reagiert als ein Nasssystem: Wenn eine solche Kombination beispielsweise im Bad installiert wird, dauert es nach dem Einschalten nur wenige Minuten, bis die Fliesen mollig warm sind. Und spätestens am Ende des Duschbades ist der ganze Raum aufgeheizt. Der einzige echte Nachteil: Eine elektrische Fußbodenheizung eignet sich aufgrund ihres Stromverbrauchs nur bedingt als Dauer-Heizung, sondern eher als energiesparende und schnell reagierende Ergänzung in seltener benutzten Räumen, damit die eigentliche Heizung gar nicht erst eingeschaltet werden muss.

    Wann eignet es sich?

    Generell eignet sich Trockenestrich für alle Bauten, bei denen aus Zeit- und Kostengründen kein langwierig abtrocknender Fließestrich zum Einsatz kommen soll. Insbesondere bei Altbauten lässt sich so in einem äußerst kurzen Zeitraum ein neuer Fußboden integrieren: Im Prinzip muss nur die Schüttung aufgebracht und nivelliert werden und kann dann sofort mit den Trockenestrich-Elementen bedeckt werden. Durch dieses einfache Prinzip eignet er sich hervorragend, wenn Hausbesitzer eine Fußbodenheizung nachrüsten möchten.

    Trockenestrich wirkt auf den ersten Blick wie die ideale Möglichkeit, etwa in einem Altbau, einen sauberen, ebenen Boden ohne allzu großen Aufwand zu installieren. Allerdings eignet sich die wasserlose Variante des Bodenbelags nicht für jedes Haus, vor allem bei Fußbodenheizungen gibt es Einschränkungen

    Durch Trockenestrich lässt sich im Handumdrehen ein neuer, ebener Fußboden in bestehende Räume einbauen. © jarmoluk / pixabay.com

    Trockenestrich besteht aus vorgefertigten Gipskarton-Platten, die auf eine Schüttung oder einen bestehenden Dielenboden aufgebracht werden. Der große Vorteil: Im Gegensatz zum Fließestrich, der mit Wasser vor Ort angerührt wird, steht keine lange Trocknungsphase an. Und zudem reichen auch schon geringe handwerkliche Fähigkeiten, um in Eigenregie den Estrich zu verlegen. Jedoch hat diese Einfachheit klare Grenzen, die sich vor allem um das Thema Fußbodenheizung drehen.

    Trockenestrich und Nasssysteme

    Bei herkömmlichen Fußbodenheizungen mit wassergefüllten Rohrleitungen unter dem Fußboden stößt der Trockenestrich an sein Limit. Der Grund: Durch den Aufbau der Fußbodenheizung entsteht zwangsläufig zwischen den Rohren und dem Trockenestrich eine Luftschicht. Luft ist aber ein schlechter Wärmeleiter, sodass die Hitze der Fußbodenheizung in diesem Fall durch eingearbeitete Wärmeleitbleche nach oben weitergegeben werden müsste. Dieses System hat jedoch einen sehr viel geringeren Wirkungsgrad, als wenn die Rohre (auch einer Dünnbett-Fußbodenheizung) von allen Seiten von Fließestrich umgeben sind. Kommt dann auf den Estrich noch eine weitere Bodenschicht, etwa Laminat oder sogar Dielen, kann sich die Heizleistung der Anlage gewaltig reduzieren: Dann dauert es nicht nur sehr lange, bis der Raum warm wird, es wird auch wesentlich mehr Energie benötigt.

    Trockenestrich und elektrische Fußbodenheizung

    Wesentlich besser funktioniert die Kombination Trockenestrich und elektrische Fußbodenheizung. Hier können beide Systeme ihre Vorteile voll ausspielen: Beide lassen sich äußerst unkompliziert auch in bereits bestehende Bauten integrieren. Außerdem hat hier die Fußbodenheizung eine wesentlich geringere Aufbauhöhe, sodass das System sich besonders auch für niedrigere Räume eignet. Des Weiteren existieren diverse Modelle, bei denen in die Unterseite des Trockenestrichs bereits Kanäle für die Heizkabel eingelassen sind. Einige Hersteller liefern auch Varianten, in denen die Fußbodenheizung schon fertig integriert ist. Da die Estrich-Platten meist nur gesteckt und verklebt werden müssen, lässt sich so ein ganzer Boden samt Fußbodenheizung mit einem Aufwand installieren, der sich mit dem Verlegen von Laminat vergleichen lässt.

    Dadurch, dass die Heizung direkt unter oder sogar in den Trockenestrich-Elementen installiert ist, erreicht sie auch einen höheren Leistungsgrad: Keine isolierende Luftschicht trennt Estrich und Fußbodenheizung. Das kommt auch dem Charakter der elektrischen Fußbodenheizung entgegen, die sehr viel schneller reagiert als ein Nasssystem: Wenn eine solche Kombination beispielsweise im Bad installiert wird, dauert es nach dem Einschalten nur wenige Minuten, bis die Fliesen mollig warm sind. Und spätestens am Ende des Duschbades ist der ganze Raum aufgeheizt. Der einzige echte Nachteil: Eine elektrische Fußbodenheizung eignet sich aufgrund ihres Stromverbrauchs nur bedingt als Dauer-Heizung, sondern eher als energiesparende und schnell reagierende Ergänzung in seltener benutzten Räumen, damit die eigentliche Heizung gar nicht erst eingeschaltet werden muss.

    Wann eignet es sich?

    Generell eignet sich Trockenestrich für alle Bauten, bei denen aus Zeit- und Kostengründen kein langwierig abtrocknender Fließestrich zum Einsatz kommen soll. Insbesondere bei Altbauten lässt sich so in einem äußerst kurzen Zeitraum ein neuer Fußboden integrieren: Im Prinzip muss nur die Schüttung aufgebracht und nivelliert werden und kann dann sofort mit den Trockenestrich-Elementen bedeckt werden. Durch dieses einfache Prinzip eignet er sich hervorragend, wenn Hausbesitzer eine Fußbodenheizung nachrüsten möchten.

    Источники: http://www.quicktherm-fussbodenheizung.de/aufbau/trockenestrich, http://www.hausjournal.net/trockenestrich-mit-fussbodenheizung, http://www.elektriker.org/fussbodenheizungen-trockenestrich-20167777

    TEILEN
    Vorheriger ArtikelBetten selber bauen
    Nächster ArtikelFliesen verlegen video

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here