Trockenbau decke abhängen anleitung

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    Decke abhängen

    Abgehängte Decken lassen sich durch die einfache Montage und Verarbeitung von Trockenbauplatten schnell und preisgünstig realisieren. Abhängen lohnt sich! Ist Ihre Decke sehr hoch, spart das Abhängen der Decke bei den Heizkosten bares Geld. Außerdem können Kabel dahinter verborgen werden und dünne Zwischenwände werden zusätzlich schallgedämmt. Mit einer Hohlverkleidung aus Paneelen schaffen Sie zudem eine wohnliche Atmosphäre.

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    Decke abhängen in 4 Schritten

    Markieren Sie die gewünschte Deckenhöhe umlaufend an der Wand. Für die waagerechte Ausrichtung am besten einen Linienlaser verwenden. Hier werden UD-Wandanschlussprofile montiert. Kleben Sie zur Entkopplung auf der Profilrückseite ein Dichtungsband auf. Die Art der Befestigung der Profile richtet sich nach dem Wandaufbau. Falls Sie Drehstiftdübel verwenden, bohren Sie zuerst die Dübellöcher vor und reinigen sie von Bohrmehl. Schlagen Sie dann die Drehstiftdübel mit dem Hammer ein. Korrekturen sind mit dem Schraubendreher möglich.

    Zum Abhängen der Profile werden bei größerem Abstand zur Decke Schnellabhänger mit geösten Drähten verwendet. Bei geringem Abstand verwenden Sie am besten Direktabhänger. Die Drähte mit den Ösen nun im Achsabstand von max. 90 cm an der Rohdecke befestigen. Bei einer Betondecke verwenden Sie dazu Deckennägel. Die Drähte dann an den Ösen nach unten umknicken.

    Die Schnellabhänger jetzt in die Drähte einfädeln und in das CD-Deckenprofil (Grundprofil) eindrehen. Halten Sie zu den Wänden umlaufend mindestens 5 cm Abstand ein. Richten Sie die Montagehöhe so aus, dass die CD-Deckenprofile mit den umlaufenden UD-Profilen fluchten. Dann den Splint an den Schnellabhängern einklicken.

    Zum Schluss werden die CD-Deckenprofile als Tragprofile quer zu den Grundprofilen angebracht. Sie werden so montiert, dass sie in die seitlich montierten UD-Profile eingesetzt werden können. Befestigen Sie an den Kreuzungspunkten die Profile mit Kreuzverbindern. Nun auch auf die endgültigen Achsabstände passend zur geplanten Beplankung achten. Zum Schluss wird die Decke beplankt.

    Materialien zum Abhängen der Decke von 4 bis 12,5 cm

    Materialien für die Deckenabhängung von 12,5 bis 75 cm

    5 Deckennagel zur Befestigung in Betondecken

    6 Draht mit Öse/Anker Fix Schnellabhänger

    7 Kreuzverbinder zur Verbindung von CD Profilen

    8 Multiverbinder zur Verlängerung von CD Profilen

    2, 3, 4 Dichtungsband, CD Profil, UD Profil

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    Decke abhängen in 8 Schritten

    Wenn Sie in einer Altbauwohnung leben, wissen Sie, dass Heizen ab einer bestimmten Deckenhöhe teuer werden kann – insbesondere, wenn die Decke schlecht isoliert ist. Eine abgehängte Decke kann dafür sorgen, dass Räume schneller warm werden und so zu einer spürbaren Heizkostenersparnis führen. Zudem verbessert eine Deckenabhängung die Isolierung. Auch optisch können Sie einen Raum durch das Abhängen der Decke aufwerten. Wenn Sie eine moderne, in die Decke eingelassene Beleuchtung planen, ist eine abgehängte Decke hierfür eine gute Basis: Die Kabel verbergen Sie einfach hinter der Deckenverkleidung.

    Schritt 1 – Profile für das Decken-Abhängsystem an der Wand anbringen

    Zunächst bringen Sie die Profile für das Abhängsystem an den Wänden an. Zeichnen Sie dafür die Einbauhöhe an den Wänden an. Verwenden Sie unbedingt eine Wasserwaage oder einen Kreuzlinienlaser, damit die Profile für das Abhängsystem sicher gerade ausgerichtet sind. Vor allem in alten Gebäuden können vorhandene Decken nur bedingt als Orientierungshilfe dienen, da sie häufig nicht gerade sind.

    Schritt 2 – Direktabhänger an der Decke anbringen

    Legen Sie die Position der Grundlattung des Abhängsystems per Schnurschlag fest und markieren Sie an der Decke, wo Sie später die einzelnen Latten anbringen wollen. Achten Sie darauf, dass der Abstand der beiden äußeren Latten zur Wand jeweils etwa 20 cm beträgt und lassen Sie zwischen den Latten einen Abstand von maximal 50 cm. Entlang der Markierung zeichnen Sie die Bohrlöcher für die Direktabhänger an. Der Abstand zur Wand darf bei Verwendung von CD-Profilen höchstens 50 cm betragen, bei einer Grundlattung aus Holzlatten maximal 35 cm. Zwischen den einzelnen Direktabhängern lassen Sie bei CD-Profilen einen Abstand von maximal 100 cm, bei Holzlatten beträgt der Höchstabstand 85 cm. Bohren Sie dann die Löcher und befestigen Sie die Direktabhänger mit geeigneten Dübeln und Schrauben an der Decke.

    Schritt 3 – Grundlattung des Deckenabhängsystems anbringen

    Nun befestigen Sie die Grundlattung des Deckenabhängsystems an den Direktabhängern. Kontrollieren Sie dabei mithilfe einer Wasserwaage, dass die Lattung nicht durchhängt. Sollten Enden der Direktabhänger überstehen, biegen Sie diese mit einer Zange nach oben, damit sie später nicht im Weg sind. Falls Sie die Decke zusätzlich dämmen möchten, legen Sie nun das Dämmmaterial in die Grundlattung ein. Sollte sich über der Decke ein Kaltbereich, z. B. ein nicht ausgebauter Dachboden, befinden, ist zudem eine Dampfbremse erforderlich.

    Schritt 4 – Traglattung des Deckenabhängsystems anbringen

    Die sogenannte Traglattung des Deckenabhängsystems ist die Querverlattung, an der später die Deckenplatten angebracht werden. Befestigen Sie die Leisten der Traglattung an der Grundlattung und achten Sie auf einen Achsabstand von maximal 50 cm. Die genauen Abstände der einzelnen Latten bzw. Profile sind abhängig von der Länge der Platten, die Sie verwenden möchten. Entnehmen Sie die genauen Werte einfach der Tabelle.

    Schritt 5 – Gipsplatten des Deckenabhängsystems zuschneiden

    Um die Gipskartonplatten auf die benötigte Länge des Abhängsystems zu bringen, ritzen Sie sie mit einem Cuttermesser entlang einer Schneidleiste oder einer Wasserwaage an, bis die Kartonummantelung durchtrennt ist. Brechen Sie die Platte dann über eine scharfe Kante und durchtrennen Sie die untere Ummantelung mit dem Messer. Abschließend werden die Schnittkanten mit einem Kantenhobel oder dem Cuttermesser schräg angefast und mit einem Raspelhobel geglättet. Etwaige Staubreste entfernen Sie zum Schluss.

    Schritt 6 – Gipskartonplatten an Decke montieren

    Die Gipskartonplatten werden mit den angefasten Kanten nach unten quer zur Traglattung angebracht. Verwenden Sie bei einer Traglattung aus Metallprofilen Schnellbauschrauben mit Feingewinde, bei einer Holz-Traglattung Schnellbauschrauben mit Grobgewinde. Beginnen Sie mit dem Verschrauben der Platten immer in einer Ecke oder der Plattenmitte, um Stauchungen zu vermeiden und arbeiten Sie am besten zu zweit. Die Schrauben setzen Sie in einem Abstand von höchstens 17 cm. Nachdem die erste Reihe angebracht ist, setzen Sie die zweite Plattenreihe mit einem Versatz von mindestens 40 cm – es dürfen keine Kreuzfugen entstehen.

    Schritt 7 – Schnittkanten des Deckenabhängsystems grundieren

    Wenn alle Platten für die neue Deckenabhängung angebracht wurden, grundieren Sie die Schnittkanten. Tragen Sie dafür Tiefengrund mit einem Pinsel auf die angefasten Kanten auf. Dadurch vermeiden Sie, dass die Spachtelmasse beim Verspachteln der Fugen einfällt.

    Schritt 8 – Fugen der Deckenabhängung verspachteln und Endverspachtelung

    Bringen Sie die Spachtelmasse für die Deckenabhängung mit einem Spachtel quer zur Fuge auf. Auf diese Weise erzielen Sie eine vollständige, kraftschlüssige Füllung. Falls erforderlich, verspachteln Sie auch die Schraublöcher. Ziehen Sie die gefüllten Fugen im Anschluss scharf ab, um eine plane Oberfläche zu erzielen. Nach Ablauf der Trocknungszeit werden Ansätze und Grate mit dem Spachtel abgestoßen.

    Ob Sie nun eine bessere Isolierung erreichen möchten oder mit einer Deckenabhängung Lampenkabel verkleiden möchten – mit handwerklichem Know-how und der richtigen Vorbereitung gelingt Ihnen dieses Vorhaben auch ganz einfach in Eigenregie.

    Materialliste

    Werkzeugliste

    • Wasserwaage
    • Kreuzlinienlaser
    • Pinsel
    • Spachtel
    • Akkuschrauber
    • Bohrmaschine
    • Schraubendreher
    • Schneidleiste Akkuschrauber
    • Zange
    • Cuttermesser
    • Raspelhobel

    Wissenswertes über Deckenplatten

    Auf dieser Seite informiert OBI über die grundlegenden Eigenschaften von Deckenplatten und den verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten. mehr

    Wissenswertes über Paneele

    Rund um Paneele informiert OBI auf dieser Seite. Hier findet man direkten Zugriff auf Produkte, Angebote und Services von OBI. mehr

    Wissenswertes über Rigipsplatten

    Über Rigipsplatten alles Wissenswerte erfahren. Bequem im OBI Markt einkaufen und bei Bedarf beliefern lassen. Gut informiert los legen und arbeiten. mehr

    Wissenswertes über Deckenplatten

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    Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

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    Wenn Sie in einer Altbauwohnung leben, wissen Sie, dass Heizen ab einer bestimmten Deckenhöhe teuer werden kann – insbesondere, wenn die Decke schlecht isoliert ist. Eine abgehängte Decke kann dafür sorgen, dass Räume schneller warm werden und so zu einer spürbaren Heizkostenersparnis führen. Zudem verbessert eine Deckenabhängung die Isolierung. Auch optisch können Sie einen Raum durch das Abhängen der Decke aufwerten. Wenn Sie eine moderne, in die Decke eingelassene Beleuchtung planen, ist eine abgehängte Decke hierfür eine gute Basis: Die Kabel verbergen Sie einfach hinter der Deckenverkleidung.

    Schritt 1 – Profile für das Decken-Abhängsystem an der Wand anbringen

    Zunächst bringen Sie die Profile für das Abhängsystem an den Wänden an. Zeichnen Sie dafür die Einbauhöhe an den Wänden an. Verwenden Sie unbedingt eine Wasserwaage oder einen Kreuzlinienlaser, damit die Profile für das Abhängsystem sicher gerade ausgerichtet sind. Vor allem in alten Gebäuden können vorhandene Decken nur bedingt als Orientierungshilfe dienen, da sie häufig nicht gerade sind.

    Schritt 2 – Direktabhänger an der Decke anbringen

    Legen Sie die Position der Grundlattung des Abhängsystems per Schnurschlag fest und markieren Sie an der Decke, wo Sie später die einzelnen Latten anbringen wollen. Achten Sie darauf, dass der Abstand der beiden äußeren Latten zur Wand jeweils etwa 20 cm beträgt und lassen Sie zwischen den Latten einen Abstand von maximal 50 cm. Entlang der Markierung zeichnen Sie die Bohrlöcher für die Direktabhänger an. Der Abstand zur Wand darf bei Verwendung von CD-Profilen höchstens 50 cm betragen, bei einer Grundlattung aus Holzlatten maximal 35 cm. Zwischen den einzelnen Direktabhängern lassen Sie bei CD-Profilen einen Abstand von maximal 100 cm, bei Holzlatten beträgt der Höchstabstand 85 cm. Bohren Sie dann die Löcher und befestigen Sie die Direktabhänger mit geeigneten Dübeln und Schrauben an der Decke.

    Schritt 3 – Grundlattung des Deckenabhängsystems anbringen

    Nun befestigen Sie die Grundlattung des Deckenabhängsystems an den Direktabhängern. Kontrollieren Sie dabei mithilfe einer Wasserwaage, dass die Lattung nicht durchhängt. Sollten Enden der Direktabhänger überstehen, biegen Sie diese mit einer Zange nach oben, damit sie später nicht im Weg sind. Falls Sie die Decke zusätzlich dämmen möchten, legen Sie nun das Dämmmaterial in die Grundlattung ein. Sollte sich über der Decke ein Kaltbereich, z. B. ein nicht ausgebauter Dachboden, befinden, ist zudem eine Dampfbremse erforderlich.

    Schritt 4 – Traglattung des Deckenabhängsystems anbringen

    Die sogenannte Traglattung des Deckenabhängsystems ist die Querverlattung, an der später die Deckenplatten angebracht werden. Befestigen Sie die Leisten der Traglattung an der Grundlattung und achten Sie auf einen Achsabstand von maximal 50 cm. Die genauen Abstände der einzelnen Latten bzw. Profile sind abhängig von der Länge der Platten, die Sie verwenden möchten. Entnehmen Sie die genauen Werte einfach der Tabelle.

    Schritt 5 – Gipsplatten des Deckenabhängsystems zuschneiden

    Um die Gipskartonplatten auf die benötigte Länge des Abhängsystems zu bringen, ritzen Sie sie mit einem Cuttermesser entlang einer Schneidleiste oder einer Wasserwaage an, bis die Kartonummantelung durchtrennt ist. Brechen Sie die Platte dann über eine scharfe Kante und durchtrennen Sie die untere Ummantelung mit dem Messer. Abschließend werden die Schnittkanten mit einem Kantenhobel oder dem Cuttermesser schräg angefast und mit einem Raspelhobel geglättet. Etwaige Staubreste entfernen Sie zum Schluss.

    Schritt 6 – Gipskartonplatten an Decke montieren

    Die Gipskartonplatten werden mit den angefasten Kanten nach unten quer zur Traglattung angebracht. Verwenden Sie bei einer Traglattung aus Metallprofilen Schnellbauschrauben mit Feingewinde, bei einer Holz-Traglattung Schnellbauschrauben mit Grobgewinde. Beginnen Sie mit dem Verschrauben der Platten immer in einer Ecke oder der Plattenmitte, um Stauchungen zu vermeiden und arbeiten Sie am besten zu zweit. Die Schrauben setzen Sie in einem Abstand von höchstens 17 cm. Nachdem die erste Reihe angebracht ist, setzen Sie die zweite Plattenreihe mit einem Versatz von mindestens 40 cm – es dürfen keine Kreuzfugen entstehen.

    Schritt 7 – Schnittkanten des Deckenabhängsystems grundieren

    Wenn alle Platten für die neue Deckenabhängung angebracht wurden, grundieren Sie die Schnittkanten. Tragen Sie dafür Tiefengrund mit einem Pinsel auf die angefasten Kanten auf. Dadurch vermeiden Sie, dass die Spachtelmasse beim Verspachteln der Fugen einfällt.

    Schritt 8 – Fugen der Deckenabhängung verspachteln und Endverspachtelung

    Bringen Sie die Spachtelmasse für die Deckenabhängung mit einem Spachtel quer zur Fuge auf. Auf diese Weise erzielen Sie eine vollständige, kraftschlüssige Füllung. Falls erforderlich, verspachteln Sie auch die Schraublöcher. Ziehen Sie die gefüllten Fugen im Anschluss scharf ab, um eine plane Oberfläche zu erzielen. Nach Ablauf der Trocknungszeit werden Ansätze und Grate mit dem Spachtel abgestoßen.

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    Источники: http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/raeume_ausbauen/waende_einziehen_durch_trockenbau/decke_abhaengen/decke_abhaengen.html, http://www.obi.de/ratgeber/bauen/haus-und-dachbau/decke-abhaengen-in-8-schritten/, http://www.obi.de/ratgeber/bauen/haus-und-dachbau/decke-abhaengen-in-8-schritten/

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