Terrassenplatten verlegen untergrund

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    Terrassenplatten verlegen untergrund

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    Markiere die Terrassenfläche mit einer gespannten Maurerschnur oder einem Markierungsspray. In Länge und Breite je 20 cm hinzurechnen.

    Hebe die Fläche so tief aus, dass der gesamte Aufbau mit der Oberkante der Platten die gewünschte Höhe unter der Terrassentür hat. Es wird ein Gefälle von 2 % benötigt, das vom Haus weg führt. Die Fläche mit der Rüttelplatte verdichten.

    Die Randsteine werden – je nach Terrassenaufbau und Randsteinhöhe – auf der verdichteten Bodenfläche oder auf der Frostschutzschicht gesetzt. Stecke mit Maurerschnüren das exakte Maß der Randsteininnenkanten mit Gefälle ab. Rühre den Landschaftsbaubeton erdfeucht an und trage ihn als 4 bis 5 cm dicken Streifen für den ersten Randstein auf die Bodenfläche auf. Den Stein setzen, mit dem Gummihammer in den Beton einklopfen und dabei mit der Wasserwaage ausrichten. Forme mit der Kelle einen Betonkeil von ca. 10 cm Höhe und setze darauf weitere Randsteine entlang der gespannten Schnüre.

    Abhängig vom Terrassenbelag kann nun in den Innenraum weiteres Frostschutzmaterial gefüllt und verdichtet werden. Berücksichtige dabei, dass auf den Frostschutz noch eine 4 cm dicke Schicht Pflastersplitt kommt. Falls die Terrassenplatten direkt auf der Splittschicht verlegt werden, muss sie planeben und mit Gefälle angelegt sein. Bei der Verlegevariante mit Stelzlagern bestehen noch Ausgleichsmöglichkeiten durch die Höhenverstellbarkeit der Stelzlager.

    Zum Herstellen einer ebenen Splittfläche werden Abziehlehren verlegt und auf die benötigte Höhe gebracht. Am besten geht das, indem Du zuerst für jede T-Schiene einen Damm aus Splitt aufschüttest und jeweils eine T-Schiene in den Splitt drückst. Jetzt anhand der Schnüre mit dem nötigen Gefälle die Abziehlehren gleichmäßig ausrichten.

    Fülle den Raum zwischen den Abziehlehren mit Pflastersplitt auf und ziehe die Fläche mit einem Abziehbrett oder einer Setzlatte ab. Dann auf einen weiteren Abschnitt Splitt auffüllen und wie zuvor abziehen. Danach können die Schnüre entfernt werden.

    Gefälle einstellen

    Spanne auf Höhe der fertigen Terrassenoberkante Schnüre und richte sie waagerecht aus. Markiere den Randstein nach einem Meter Terrassenbreite 2 cm unterhalb der Schnur mit Klebeband. Wiederhole diesen Schritt nach jedem weiteren Meter Terrassenbreite um weitere 2 cm bis zum Ende der Terrasse. Befestige nun die Schnur in Höhe der Markierungen. So erhältst Du ein gleichmäßiges Gefälle von 2 %.

    Prüfe vor dem Verlegen prüfen, ob es die richtigen Platten sind und ob sie beschädigt sind; bereits verlegte Platten können nicht reklamiert werden. Beachte die Verlegehinweise des Herstellers. Die noch nicht verlegten Platten müssen geschützt gelagert werden. Bei beschichteten Platten kann das Abdecken mit Folie zu Schwitzwasser führen, was Ausblühungen hervorrufen kann. Beschichtete Platten deshalb bis zur Verarbeitung ohne Folie an einem geschützten Ort lagern. Die Platte wird zuerst gewässert. Zeichne dann den Verlauf des Trennschnittes auf allen Seiten der Platte an.

    Das brauchst Du für Dein Projekt

    Werkzeug

    • Schnurnägel/ Eisenstäbe
    • Schlagbohrmaschine
    • Rührwerk
    • Setzlatte/ Abziehbrett
    • Schaufel
    • Rüttelplatte
    • T-Profile
    • Plattenheber
    • Wasserwaage
    • Winkelschleifer

    Schritt für Schritt

    Terrassenplatten verlegen – So geht’s!

    Terrassenplatten auf Splittbett

    Die Platten werden vom Rand aus verlegt, damit die Splittfläche nicht betreten werden muss.

    Halte zu den Rändern einen Fugenabstand ein. Verlege die Platten immer mit gleichmäßigem Fugenabstand. Verwende dazu Fugenkreuze. Terrassenplatten können mit Kreuzfugen oder versetzten Fugen verlegt werden. Verlege die erste Plattenreihe exakt in einer Flucht. Verlegefehler in der ersten Reihe beeinflussen alle folgenden Reihen. Klopfe die Platten mit dem Gummihammer leicht in das Splittbett.

    Prüfe während des Verlegens mit der Wasserwaage die Ebenheit zwischen den Platten und richte sie – wenn nötig – aus. Zu tief eingeklopfte Platten anheben und etwas Splitt unterlegen.

    Nach dem Verlegen die Fugenkreuze entfernen und diagonal zu den Fugen Fugensplitt einkehren. Überschüssiges Fugenmaterial aufbewahren und nach dem Setzen der Fugen nachfüllen.

    Terrassenplatten auf Stelzlager

    Bei dieser Aufbauvariante werden Fein­stein­zeug-Terrassenplatten auf verstellbaren Stelzlagern verlegt. Die Vorteile: Stelzlager lassen sich in der Höhe anpassen, und die Fugenabstände sind durch Trennstege vorgegeben.

    Auf die vorbereitete Splitt­fläche wird zuerst ein Universal-Vlies gegen Unkraut ausgelegt. Darauf werden Betonplatten als Grundlage für die Stelzlager ausgelegt. Die Abstände richten sich nach dem Format der Terrassenplatten. Verlege die Betonplatten reihenweise in einer Flucht. Sollen die Terrassenplatten mit Kreuzfugen verlegt werden, wird an jedem Kreuzungspunkt ein Stelzlager benötigt. Am Rand und in den Ecken müssen die Trennstege (Fugenstege) an den Lagern teilweise oder komplett entfernt werden. Du kannst sie an den Sollbruchstellen leicht abknicken. Platziere die Stelzlager an den Rändern soweit außen wie möglich, damit die Terrassenplatten so großflächig wie möglich aufliegen.

    Die Stelzlager werden mit den Betonplatten verschraubt. Bohre dazu zwei Löcher in die Betonplatte, stecke die Dübel ein und verschraube die Stelzlager mit Edelstahlschrauben mit den Betonplatten. Beginne das Verlegen mit einem Stelzlager in einer Ecke.

    Stelle die Höhe des Stelzlagers so ein, dass die Plattenoberfläche mit der Randsteinoberkante bündig abschließt. Lege nach dem Verschrauben des ersten Stelzlagers eine Platte mit einer Ecke auf das Lager und positioniere die drei anderen Lager.

    Arbeite am besten reihenweise und richtet die Reihen genau in einer Flucht aus.

    Lege immer wieder eine Setzlatte auf die Plattenreihe, um die Flucht zu prüfen. Ein unregelmäßiger Verlauf der ersten Plattenreihe wirkt sich auf die gesamte Terrassenfläche aus und kann später nicht mehr korrigiert werden.

    Platten zuschneiden

    Die erste WPC-Diele kann nicht mit einem Montageclip befestigt werden; befestige sie Prüfe vor dem Verlegen prüfen, ob es die richtigen Platten sind und ob sie beschädigt sind; bereits verlegte Platten können nicht reklamiert werden. Beachte die Verlegehinweise des Herstellers. Die noch nicht verlegten Platten müssen geschützt gelagert werden. Bei beschichteten Platten kann das Abdecken mit Folie zu Schwitzwasser führen, was Ausblühungen hervorrufen kann. Beschichtete Platten deshalb bis zur Verarbeitung ohne Folie an einem geschützten Ort lagern. Die Platte wird zuerst gewässert. Zeichne dann den Verlauf des Trennschnittes auf allen Seiten der Platte an

    Verwende zum Schneiden einen Winkelschleifer mit Diamanttrennscheibe. Schneide die Platte zuerst auf der Rückseite ein und drehe sie anschließend um. Nun von der Vorderseite entlang der Markierung ein­schneiden, bis sich die Platte sauber teilt. Wasche die Plattenstücke nach dem Durchtrennen mit klarem Wasser ab, weil der Schleifstaub Flecken verursachen kann.

    Achte beim Verlegen von Terrassenplatten immer darauf, dass die Platten nicht verschmutzen. Decke bereits verlegten Platten mit einer Folie ab. Platten nicht rütteln und später kein Streusalz verwenden.

    • Das richtige Werkzeug:

    Verwende einen Gummihammer, der nicht abfärbt.

  • Das richtige Maß:

    Wenn Du keine Platten zuschneiden möchtest, muss die Fläche innerhalb der Randsteine genau ausgemessen werden. Berücksichtige dabei neben den Plattenmaßen auch die Fugenbreite zwischen den Platten und zum Rand. Falls Platten zugeschnitten werden müssen, beginne das Verlegen mit ganzen Platten an den wichtigen und gut sichtbaren Bereichen und verlege die geschnittenen Platten auf der Hausseite.

  • Schnittkante vertuschen:

    Die Schnittkante einer geteilten Platte wird nie ganz exakt sein. Verlege die Platte deshalb immer so, dass diese Kante nicht auffällt – am besten auf der Hausseite.

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    Terrassenplatten richtig verlegen

    Als Terrassenbelag kommen mehrere Materialien in Frage, beispielsweise Holz oder Fliesen. Aber auch Terrassenplatten aus Naturstein, Kunststein oder Beton erfreuen sich großer Beliebtheit.

    Und wie der Heimwerker Terrassenplatten aus beispielsweise Beton selbst verlegen kann und worauf es dabei zu achten gilt, wird im Folgenden erklärt.

    Terrassenplatten verlegen – so geht’s

    Möchte der Heimwerker Terrassenplatten auf seiner Terrasse verlegen, stehen dafür mehrere Vorgehensweisen zur Auswahl. Ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung für eine Verlegemethode ist dabei der vorhandene Untergrund, denn auf einem festen Untergrund, beispielsweise einer Betonplatte oder einer Terrasse mit Fliesen- oder Steinbelag, werden Terrassenplatten etwas anders verlegt als auf einer Terrassenfläche mit losem Untergrund.

    Wie der Heimwerker Natursteinplatten auf seiner Terrasse verlegen kann, ist hier zu sehen:

    1. Variante: Terrassenplatten auf einem festen Untergrund verlegen

    Bevor die Terrassenplatten auf einem festen Untergrund verlegt werden können, muss überprüft werden, ob der Untergrund ausreichend tragfähig ist und ein leichtes Gefälle aufweist. Das Gefälle ist erforderlich, damit Wasser ungehindert ablaufen kann. Andernfalls würde Wasser, das durch die Fugen eindringt, die Konstruktion durchfeuchten und dies würde langfristig zu Schäden führen. Weist der Untergrund kein Gefälle auf, wird zunächst eine Estrichschicht mit etwa zwei Prozent Gefälle verlegt. Ist bereits ein ausreichendes Gefälle vorhanden, wird der Untergrund gesäubert und lose Teilchen werden entfernt. Das Verlegen der Terrassenplatten kann dann entweder auf Splitt, mithilfe von Mörtel oder auf Plattenlagern erfolgen:

    • Um die Terrassenplatten auf Splitt zu verlegen, wird der Untergrund mit einer rund 5cm hohen Splittschicht abgedeckt. Diese Schicht wird gerade und gleichmäßig abgezogen, wobei auch hier das Gefälle eingehalten werden muss. Das Verlegen der Terrassenplatten beginnt an der Hauswand oder einer wichtigen optischen Begrenzungslinie. Zunächst werden dabei ganze Platten verwendet. Je nach Stärke der Terrassenplatten beträgt die Fugenbreite 3 bis 5mm, wobei allein schon aus optischen Gründen ein paralleler Fugenverlauf eingehalten werden sollte. Um gleichmäßige Fugen sicherzustellen, werden Fugenkreuze verwendet. Im Baumarkt sind Fugenkreuze erhältlich, die speziell für das Verlegen von Terrassenplatten konzipiert sind und in den Fugen verbleiben. Sind alle Platten verlegt, können die Fugen in mehreren Schritten mit Fugensand verfüllt werden. Der Fugensand wird dabei trocken, also ohne Zugabe von Wasser, in die Fugen gekehrt. Möglich ist aber auch, die Fugen nicht mit Sand zu verfüllen, sondern offen zu lassen. Um ein Verrutschen der Terrassenplatten im Randbereich zu verhindern, können etwas Erdreich aufgefüllt, verzinkte Metallprofile aus Lochblech gesetzt oder dekorative Steine platziert werden.
    • Werden die Terrassenplatten auf Mörtel verlegt, wird meist ein fertig gemischter Dickbett-Klebemörtel verwendet. Auf jede Terrassenplatte wird der Mörtel dabei als Klecks jeweils in den Ecken und auf die Plattenmitte aufgetragen. Anschließend werden die Platten auf dem Untergrund positioniert und mittels Gummihammer und Wasserwaage ausgerichtet. Verlegt werden die Terrassenplatten mit 3 bis 5mm breiten Fugen. Um Unebenheiten, ein Verrutschen der Platten oder Schäden zu vermeiden, sollte die Terrassenfläche erst betreten werden, wenn der Mörtel vollständig abgebunden hat.
    • Das Verlegen der Terrassenplatten auf Plattenlagern bietet den Vorteil, dass die Platten jederzeit wieder entfernt und auch einzelne Platten problemlos ausgetauscht werden können. Die sogenannten Plattenlager sind im Baumarkt erhältlich und als Zubehör gibt es Scheiben, die zum Ausgleich von Unebenheiten unter die Plattenlager gelegt werden können. Die erste Reihe der Terrassenplatten wird auf einem halben Plattenlager verlegt, die übrigen Platten auf ganzen Plattenlagern. Mithilfe einer Eisensäge können die Plattenlager dabei auf die benötigte Länge zugeschnitten werden.

      2. Variante: Terrassenplatten auf einem losen Untergrund verlegen

      Terrassenplatten können auch auf einem losen Untergrund verlegt werden, allerdings muss dieser ausreichend tragfähig und frostsicher sein. Zudem sollte er keine Komponenten wie beispielsweise Lehm enthalten, die die Platten verfärben könnten. Die künftige Terrassenfläche wird nun zunächst ausgehoben und mit einer gut 20cm hohen Splitt- oder Schotterschicht verfüllt. Diese Schicht wird anschließend geebnet, mit einem Gefälle von etwa zwei Prozent vom Haus weg abgezogen und verdichtet. Danach wird eine rund 5cm hohe Splitt- oder Sandschicht aufgebracht, die ebenfalls gleichmäßig abgezogen wird. In dieser Schicht werden nun die Platten verlegt und ausgerichtet. Die Fugen sollten dabei parallel verlaufen und 3 bis 5mm breit sein. Spezielle Fugenkreuze, die nach dem Verlegen in den Fugen verbleiben, stellen gleichmäßige Fugen sicher. Nach dem Verlegen können die Fugen trocken in mehreren Schritten mit Fugensand verfüllt werden oder offen bleiben.

      Terrassenplatten verlegen – 2 Tipps zum Schluss

      2.) Der zweite Tipp lautet, beim Verlegen immer Platten aus mehreren Paketen gleichzeitig zu verarbeiten. In vielen Fällen weisen Terrassenplatten nämlich kleinere Farbunterschiede auf. Durch das Mischen verteilen sich die unterschiedlich gefärbten Platten gleichmäßig über die gesamte Fläche, so dass die Farbunterschiede optisch kaum noch auffallen.

      Terrassenplatten verlegen: Anleitung und Tipps

      Im Folgenden wird Schritt für Schritt gezeigt, wie man selber Terrassenplatten verlegen kann. Als Belag für die Terrasse kommen unterschiedliche Materialien wie z.B. Holzdielen, WPC-Dielen, Beton- oder Natursteinplatten in Frage. Gegenüber den meisten anderen Materialien haben Terrassenplatten den Vorteil einer sehr langen Haltbarkeit, vorausgesetzt diese werden fachgerecht verlegt. Die nachfolgende Anleitung beschreibt des Verlegen von Terrassenplatten aus Beton oder Naturstein im Splittbett und auf Stelzlagern. Hinweis: Das Verlegen von Platten erfordert eine gewisse Erfahrung und sollte nur von versierten Heimwerkern in Angriff genommen werden.

      Schwierigkeitsgrad:

      Die Verlegeart auswählen

      Wer Terrassenplatten verlegen will, der sollte zuerst, noch bevor das Material gekauft wird, die Verlegemethode bestimmen. Zum Verlegen der Platten stehen im Prinzip drei verschiedene Methoden zur Verfügung. Jede Verlegeart hat ihre Vorteile und Nachteile:

      • Terrassenplatten im Splittbett verlegen: Der Vorteil dieser Verlegemethode ist, dass sich die Kosten relativ gering sind. Nachdem das Splittbett aufgetragen wurde, geht sich Verlegung recht schnell. Der Untergrund muss tragfähig und eben sein. Der Nachteil dieser Verlegeart ist, dass Unkraut im Splitt zwischen den Platten wachsen kann. Auch wenn unter dem Splittbett ein Unkrautvlies verlegt wird, kann das Wachstum von Unkraut nie ausgeschlossen werden.
      • Terrassenplatten im Mörtelbett verlegen: Der Vorteil dieser Verlegeart ist, dass bei fachgerechter Verlegung kein Unkraut zwischen den Platten wachsen kann. Der relativ hohe Verlegeaufwand und entsprechend hohe Kosten sind der große Nachteil dieser Verlegemethode. Bei nicht fachgerechter Verlegung der Terrassenplatten kann es durch Staunässe unter den Platten zu Frostschäden kommen.
      • Betonplatten auf Stelzlagern verlegen: Stelzlager haben den Vorteil, dass unter den Platten das Regenwasser ungehindert abfließen kann. Auch auf den Terrassenplatten können sich keine Pfützen bilden, da das Regenwasser zwischen den Platten sofort abließt. Der Nachteil dieser Verlegemethode ist der relativ hohe Preis der verstellbaren Stelzlager.

      Material und Werkzeug zum Terrassenplatten verlegen

      Bevor man mit dem Verlegen der Platten beginnt, sollte man das dazu erforderliche Material und Werkzeug sorgfältig zusammenstellen, um unnötige Verzögerungen bei der Arbeit zu vermeiden. Das benötigte Material und Werkzeug hängt von der Verlegemethode ab. In der nachfolgenden Liste sind die zum Verlegen notwendigen Materialien und Werkzeuge aufgeführt. In der Liste werden Hinweise auf die Verlegeart gegeben.

      Terrassenplatten im Splittbett verlegen

      Gleich für welche Verlegeart man sich entscheidet, wichtig ist dass der Unterbau und die Terrassenfläche ein Gefälle von mindestens 2 % vom Gebäude weg besitzen. Die Platten können auf einer verdichteten Schicht Frostschutz-Material (Schotter/Kiesgemisch) oder auch auf einer Betonplatte im Splittbett verlegt werden. Der Plattensplitt muss seitlich gegen wegrollen gesichert werden. Nachfolgend wird das Terrassenplatten verlegen auf Frostschutzmaterial beschrieben. Bei der Verlegung der Platten geht man folgendermaßen vor:

      1. Zuerst steckt man den Bereich, in dem die Platten verlegt werden sollen, mit einer Richtschnur ab. Zur gewünschten Größe der Terrassenfläche sollte man an den Seiten ca. 25 cm hinzurechnen.
      2. Als Nächstes hebt man den Erdboden im Bereich der Terrassenfläche auf eine Tiefe von 40-50 cm aus. Die Grube wird anschließend mit einem frostsicheren Sand/Kiesgemisch bis ca. 10-15 cm unter die Bodenunterkante aufgefüllt. Das Frostschutzmaterial wird anschließend mit einer Rüttelplatte verdichtet. Hinweis: Beim Einbringen und Verdichten des Frostschutzmaterials ist darauf zu achten, dass ein Gefälle von mindestens 2% vom Gebäude weg, hergestellt wird.
      3. Nun werden die Randsteine zur Begrenzung der Terrassenfläche gesetzt. Dazu rührt man Beton erdfeucht an. Die Randsteine werden anschließend auf die Frostschutzschicht gesetzt. Die Steine werden an einer Richtschnur ausgerichtet. Dazu gibt am auf die Frostschutzschicht ca. 5 cm starke Betonstreifen. Die Randsteine werden dann mit einem Gummihammer im Beton fest geklopft. Beim Setzen der Randsteine ist darauf zu achten, dass diese ebenfalls ein Gefälle von mindestens 2% vom Gebäude weg besitzen. Seitlich werden die Randsteine mit Keilen, die aus Beton geformt werden, gesichert.
      4. Die Innenfläche kann bei Bedarf nochmals mit Frostschutzmaterial aufgefüllt werden. Dabei ist zu beachten, dass man zu der Frostschutzfüllung noch 4-5 cm Pflastersplitt und eine Plattenstärke von ca. 4 cm hinzurechnen muss. Die Füllhöhe muss so nivelliert werden, dass die Terrassenplatten mit den Randsteinen bündig abschließen.
      5. Die Splittfläche stellt man am Besten mit Abziehlehren her. Dazu legt man 4-5 cm starke Holzlatten parallel auf die Frostschutzschicht und füllt die Zwischenräume mit Splitt auf. Mit einer Setzlatte wird die Splittfläche abgezogen. Dabei ist darauf zu achten, dass das Gefälle von 2% vom Gebäude weg eingehalten wird. Nach dem Entfernen der Abziehschienen werden die verbleibenden Zwischenräume ebenfalls mit Splitt aufgefüllt.
      6. Jetzt kann man mit dem Terrassenplatten verlegen beginnen. Die Platten werden vom Rand aus verlegt, damit man die Splittfläche nicht betreten muss. Beim Verlegen der Terrassenplatten ist darauf zu achten, dass die Fugenabstände überall gleich groß sind. Damit ein gleichmäßiger Fugenabstand gewährleistet ist, sollte man zum Verlegen der Platten Fugenkreuze verwenden. Die Plattenreihen müssen exakt in einer Flucht liegen. Werden Fehler in den ersten Reihen gemacht, so können diese später nicht mehr ausgeglichen werden. Die Platten klopft man am besten mit einem Gummihammer fest.
      7. Während dem Verlegen der Platten sollte man mit einer Wasserwaage und einer Setzlatte immer wieder kontrollieren, ob die Terrassenplatten exakt in einer Flucht liegen und das Gefälle von mindestens 2% eingehalten wird.
      8. Nach dem Terrassenplatten verlegen werden die Fugenkreuze entfernt. Anschließend kehrt man mit einem Besen den Fugensplitt diagonal zum Fugenverlauf in die Fugen ein. Nach dem sich der Fugensplitt in den Fugen gesetzt hat, wiederholt man den Vorgang.

      Terrassenplatten auf Stelzlagern verlegen

      Das Terrassenplatten verlegen auf verstellbaren Stelzlagern hat den Vorteil, dass sich kein Regenwasser auf der Plattenoberfläche ansammeln kann, da das Wasser in den Plattenfugen abfließt. Somit kann die Terrasse schon kurz nach einem Gewitterschauer genutzt werden. Die Stelzlager können in der Höhe absolut exakt eingestellt werden, so das Höhenunterschiede im Unterbau ausgeglichen werden können. Der Fugenabstand wird durch Stege vorgegeben, die in den Stelzlagern eingearbeitet sind. D.h. Zum Verlegen der Platten benötigt man keine Fugenkreuze. Die Stelzlager können auf einer frostsicheren Schicht oder einer auf Betonplatte verlegt werden. Beim Verlegen der Platten auf Stelzlagern geht man wie folgt vor:

      1. Damit im Untergrund kein Unkraut wachsen kann sollte man vor dem Setzten der Stelzlager auf einer frostsicheren Schicht ein Unkrautvlies auslegen.
      2. Auf dem Untergrund werden als Grundlage für die Stelzlager Betonplatten ausgelegt, damit die Lager einen sicheren Stand haben. Die Abstände der Platten richtet sich nach dem Format der Terrassenplatten.
      3. Nun können die Terrassenplatten auf den Stelzlagern verlegt werden. Beim Verlegen ist darauf zu achten, dass die Platten in einer Flucht liegen. Die Stelzlager werden so eingestellt, dass die Platten bündig mit den Randsteinen abschließen. während dem Verlegen der Terrassenplatten sollte man mit einer Setzlatte und einer Wasserwaage kontrollieren, ob die Platten exakt in einer Ebene liegen und das Gefälle von 2% eingehalten wird.
      4. An den Seiten und in den Ecken müssen die Trennstege an den Stelzlagern zugeschnitten werden, so dass die Platten exakt verlegt werden können.

      Terrassenplatten im Mörtelbett verlegen

      Terrassenplatten können auch im Mörtelbett verlegt werden. Die Verlegung erfolgt in diesem Fall auf einer tragfähigen Betonplatte. Hinweis: Bei nicht fachgerechter Verlegung kann unter die Platten Feuchtigkeit eindringen, so dass es im Winter zu Frostschäden kommen kann. Daher ist es empfehlenswert, die Platten auf Drainagebeton zu verlegen, so dass eventuell eindringendes Wasser abgeleitet werden kann. Diese Art der Verlegung wird z.B. bei Natursteinplatten wie Polygonalplatten angewendet.

      Источники: http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/terrasse_bauen_und_gestalten/terrasse_bauen/terrassenplatten_verlegen/terrassenplatten_verlegen.html, http://www.selber-bauen.de/terrasse/terrassenplatten-richtig-verlegen/, http://www.diy-abc.de/terrassenplatten-verlegen-anleitung-und-tipps/

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