Terrassenholz verlegen

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    Holzboden auf der Terrasse selbst verlegen

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    Natur liegt im Trend. Das gilt auch für die Gestaltung der Terrasse. Wer seinem Sonnenplatz einen natürlichen Charme verleihen möchte, ist mit einem Holzboden bestens beraten. Immonet gibt Tipps, worauf Sie bei der Planung der Terrasse, der Wahl des Holzes und der Verarbeitung achten sollten.

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    Planen Sie Ihre Terrasse

    Ein großer Vorteil einer Terrasse mit Holzboden ist die relativ einfache Bauweise. Weil sie kein Betonfundament wie für eine Steinterrasse benötigt, kann sie mit etwas Geschick unkompliziert und schnell gebaut werden. Dennoch benötigt eine Holzterrasse eine gründliche Planung.

    Darauf sollten Sie achten:

    • Lage und Ausrichtung der Terrasse: In welcher Himmelsrichtung soll die Terrasse liegen? Wie viel Sonneneinfall wünschen Sie sich für Ihre Terrasse?
    • Größe und Form: Wie groß soll die Terrasse werden? Zeichnen Sie eine Skizze und stecken Sie den Umriss der Wunschterrasse vor dem Haus mit Pflöcken und Schnüren ab. So bekommen Sie einen Eindruck davon, ob Haus und Terrasse harmonieren.
    • Höhenunterschiede beachten: Welche Höhenunterschiede zwischen Haus und Terrasse müssen Sie überwinden? Sind Stufen nötig? Entscheiden Sie, ob die Terrasse eine ebene Fläche bekommt oder sich über verschiedene Etagen erstrecken soll.

    So finden Sie das richtige Terrassenholz:

    Bei der Auswahl des Holzes dürfte auch die Größe des Geldbeutels eine Rolle spielen. Denn wer sich für robuste und langlebige exotische Harthölzer entscheidet, muss deutlich mehr zahlen. Wegen seiner dunklen Farbe und hohen Widerstandsfähigkeit ist Bangkirai, ein Tropenholz aus Asien, sehr beliebt. Je Quadratmeter sind allerdings rund 50 Euro fällig.

    Wer Tropenhölzer wählt, sollte auf das FSC- oder PEFC-Siegel achten, das für eine Herkunft des Holzes aus nachhaltiger Bewirtschaftung steht. Deutlich günstiger wird ein Terrassenboden aus Douglasie: Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, wird das Gehölz inzwischen auch in Nord-Europa angebaut. Für rund 30 Euro ist der Quadratmeter zu haben. Noch günstiger ist kesseldruckimprägnierte Kiefer. Sie ist zwar robust, hat optisch allerdings Schwächen. Geeignet sind auch andere heimische Hölzer, wie zum Beispiel Eiche.

    Wichtig: Ganz gleich, für welches Material Sie sich entscheiden, Sie sollten darauf achten, dass alle Bestandteile vom Tragholz bis zur Terrassendiele aus dem gleichen Material sind. So gehen Sie sicher, dass sich alle Hölzer bei Witterung gleichmäßig verändern.

    Tipps zum Bau der Terrasse

    • Meiden Sie in jedem Fall Erdkontakt: Holz muss gut belüftet werden und darf auf keinen Fall unmittelbar auf der Erde liegen, andernfalls vermodert es schnell. Dementsprechend müssen Sie den Unterbau gestalten. Wer auf einer ebenen, bereits versiegelten Fläche arbeitet, kann zum Beispiel Gehwegplatten als Unterlage für die Traghölzer auslegen. Im Fachhandel gibt es auch spezielle Fundament-Steine, in die sich die Traghölzer passgenau einfügen.

    Hinweise zur Pflege

    • Tiefdruckimprägnierte Balken machen das Holz langlebiger – und rutschfest.

    Holz-Kunststoff-Verbundmaterial als Alternative

    Eine Alternative zum hölzernen Boden bieten spezielle Holz-Kunststoff-Verbundmaterialen, die sich mit handelsüblichen Holzwerkzeugen verbauen lassen. Beispielsweise UPM ProFi Deck, das aus Kunststoffpolymeren und recyceltem Papier hergestellt wird, oder WPC, das steht für Wood Plastic Composites. Die Terrassendielen sind aus 70 Prozent Holzfasern und 30 Prozent thermoplastischem Kunststoff.

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    Terrassendielen verlegen

    WIE WERDEN TERRASSENDIELEN EINER HOLZTERRASSE VERLEGT?

    Die Terrassendielen werden quer zur Unterkonstruktion verlegt. Beginnen Sie am Rand der Terrasse mit der Verschraubung der ersten Diele auf der Unterkonstruktion. Falls Sie die Dielen parallel zur Hauswand verlegen, beginnen Sie hier. Achten Sie auf einen Abstand von mindestens 10mm der Terrassendielen zu festen Baukörpern.

    Terrassendielen quer zur Unterkonstruktion

    TERRASSENDIELEN MIT FUGEN VERLEGEN

    Die Terrassendielen sollten mit einer Dehnungsfuge von 5mm bis 8mm verlegt werden – je nach Breite der Diele. Für Terrassendielen mit einer Breite zwischen 50mm und 90mm genügt eine Fuge von 5mm. Für Terrassendielen mit einer Breite zwischen 120mm und 145mm sollten mit 8mm Fuge verlegt werden. Verwenden Sie bei der Montage entsprechende Abstandhalter, um ein einheitliches Fugenbild zu erreichen.

    Spanngurte oder Zwingen erleichtern das Verschrauben und helfen, einen möglichen Verzug der Dielen auszugleichen. Bei der Verlegung von Teak-Terrassendielen ist dieses Hilfsmittel in der Regel nicht notwendig.

    Terrassendielen mit einer Breite zwischen 75mm und 145mm werden mit jeweils zwei Schrauben auf der darunter verlaufenden Unterkonstruktion verschraubt. Bei schmaleren Dielen genügt die Verschraubung mit nur einer Terrassenschraube je Kreuzung Terrassendiele / Unterkonstruktion.

    Damit alle Schrauben in einer Linie liegen, ist der Einsatz einer Schlagschnur zu empfehlen. Zum Auftragen der Linie wird die Schlagschnur an die zu markierende Stelle gehalten und gespannt. Durch das zurück ziehen und los lassen wird so eine durchgehende Linie auf den Terrassendielen erzeugt. Auf dieser Linie werden dann die Schrauben verschraubt.

    Abstandhalter, vorbohren, verschrauben, fertig.

    TERRASSENDIELEN VORBOHREN

    Bohren Sie die Löcher vor Verschrauben vor, da alle Terrassendielen bei Betterwood aus sehr resistentem und hartem Holz gefertigt sind. Reiben Sie die Bohrlöcher mit einem Senker aus, damit die Schraubköpfe bündig im Holz versenkt werden können. Die Seitenflächen der Terrasse können Sie – wenn gewünscht – mit Dielenbrettern verblenden.

    Eine Bau-Anleitung für die Verlegung einer Holzterrasse mit verdeckter Verschraubung finden Sie auf der nächsten Seite.

    BAUANLEITUNG HOLTERRASSE

    Unser Terrassenholz

    Das Holz von Betterwood stammt aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft. Nur die mit FSC® gekennzeichneten Produkte sind FSC®-zertifiziert.

    Terrassendielen verlegen – Schritt fГјr Schritt Anleitung

    Terrassendielen zu verlegen, hört sich erst einmal recht einfach an. In Wirklichkeit gilt es hier aber einiges zu beachten, damit aus der Traumterrasse kein Albtraum wird.

    Terrassendielen

    Eine Holzterrasse ist optisch besonders ansprechend, weshalb sie mittlerweile gerade in natürlich gestalteten Gärten sehr bevorzugt wird. Allerdings muss diese nicht unbedingt aus echtem Holz bestehen. Wer darauf nicht setzen möchte, der kann nämlich auch auf pflegeleichte und langlebige Dielen aus WPC (Wood Plastic Composition), einem Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff, setzen. Diese haben gegenüber normalen Holz-Dielen einige Vorteile. Lesetipp: WPC-Terrassendielen: Vorteile der Dielen im Überblick.

    Doch egal, fГјr welche Dielen Sie sich entscheiden – es bleibt immer noch die Frage, ob Sie die Terrasse selber bauen oder bauen lassen. Wenn Sie handwerklich nicht gerade ungeschickt sind, so kГ¶nnen Sie das Verlegen der Terrassendielen ruhig auch selbst Гјbernehmen. Das ist nГ¤mlich gar nicht mal so schwer wie Sie vielleicht denken mГ¶gen.

    Wichtige Informationen vor dem Verlegen der Terrassendielen

    ➤ Terrassendielen mit Klicksystem bevorzugen:

    Grundsätzlich haben Sie heutzutage zwei verschiedene Möglichkeiten, um die Terrassendielen an der Unterkonstruktion zu befestigen. Die herkömmliche Methode ist die Fixierung mit nicht rostenden Schrauben. Dabei entstehen jedoch Bohrlöcher, in die zum einen Feuchtigkeit eindringen kann, und die außerdem eine gewisse Verletzungsgefahr darstellen. Zum Beispiel etwa dann, wenn Sie barfuß auf dem Untergrund laufen.

    Viel einfacher geht es dagegen mit Montage-Clips. Hier funktioniert das Verlegen ähnlich wie bei modernem Klick-Laminat. Das verspricht eine ansprechendere Optik und mehr Sicherheit, allerdings müssen Sie dafür auch etwas tiefer in die Tasche greifen. Möchten Sie solche Clips verwenden, so müssen Sie darauf achten, dass Sie für die erste Reihe andere Clips benötigen wie für den restlichen Belag.

    ➤ erste Diele richtig verlegen:

    Wichtig ist grundsätzlich, dass Sie am Rand mit der ersten Diele beginnen und diese quer zur Unterkonstruktion verlegen. Zu festen Baukörpern muss der Abstand von den Dielen immer mindestens 10 mm betragen.

    ➤ eine einzige Holzart verwenden:

    Jede Holzart hat ihr eigenes Quell- und Schwindverhalten, deshalb sollten Sie immer nur eine einzige Holzart verwenden. Das Zurechtsägen der Dielen entfällt in der Regel, denn im Baumarkt oder im Holzfachhandel bekommen Sie fertige Dielen zu kaufen.

    Anleitung zum Verlegen von Terrassendielen

    Bevor Sie die Dielen verlegen können, müssen Sie den Untergrund vorbereiten und eine Unterkonstruktion anfertigen. Dafür brauchen Sie:

    Zunächst einmal müssen Sie jedoch Steine und Unkräuter sorgfältig beseitigen.

    Dann müssen Sie die Fläche einebnen. Wichtig dabei: berücksichtigt Sie beim Einebnen ein leichtes Gefälle, so dass die Terrasse vom Haus in Richtung Garten leicht abfällt. Dafür müssen Sie mit dem Spaten ein Bett mit einer Tiefe von 30 cm ausheben und dieses dann mit Splitt, Schotter oder Sand auffüllen. Darüber anschließend das Vlies ausbreiten, damit später kein Unkraut durch die Fugen der Dielen wachsen kann.

    Für das Fundament verwenden Sie am besten Betonplatten, die Sie im Abstand von etwa 60 cm zueinander legen. Dann die Tragebalken darauf auslegen, wobei sie außen bündig mit den Betonplatten abschließen müssen. Die Balken können Sie dann anschließend verschrauben.

    Ist der Unterbau fertiggestellt, können Sie mit dem Verlegen der Dielen beginnen. Dabei sollten Sie parallel zur Hauswand vorgehen. Das Rillenprofil der Dielen muss also quer zur Laufrichtung verlaufen. So wird nicht nur das Laufen auf dem Untergrund angenehmer, sondern auch sicherer, weil Sie mehr Halt haben.

    Fangen Sie dabei am besten direkt am Haus an und verlegen Sie die Dielen Reihe fГјr Reihe zum Garten hin. Zwischen den einzelnen Dielen muss ein Fugenabstand von mindestens 10 mm verbleiben. Kleiner Tipp: Bei Klick-Systemen haben Sie viel weniger Arbeit.

    Verschrauben Sie die Dielen, so müssen Sie die Position der Schrauben vorher genau ausmessen und auch markieren. Dann die Löcher etwas vorbohren, Schrauben einsetzen und darauf achten, dass diese mit dem Holz abschließen. Nur so besteht später keine Verletzungsgefahr.

    Haben Sie die Fläche mit Dielen ausgelegt, so können Sie die Seitenflächen eventuell noch mit Ziersteinen, Palisaden oder Dielenbrettern verblenden.

    Haben Sie sich für echtes Holz entschieden, sollten Sie die Dielen im Anschluss auch noch mit Öl, Wachs oder Holzschutzmittel imprägnieren. So sind sie nicht nur vor den unterschiedlichen Witterungseinflüssen geschützt, sondern werden auch nicht von Moos überwuchert. Lesetipp: Moos entfernen auf Terrasse und Gehweg – 4 Tipps.

    Источники: http://www.immonet.de/service/holzterrasse-verlegen.html, http://www.betterwood.de/beratung/terrassendielen/holzterrasse-montieren/, http://www.gartentipps.com/terrassendielen-verlegen-schritt-fuer-schritt-anleitung.html

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