Steinmauer kosten

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    Eine Steinmauer für den Garten: Die sind die Kosten!

    Die Kosten für eine Steinmauer sind zwar nicht pauschal bemessbar, doch bei der Betrachtung der Preisfaktoren lassen sich Richtwerte erkennen. Wie teuer wird Ihre Mauer?

    Diese Kosten sollten Sie bedenken!

    Der Preis für die Materialien und die Arbeitskosten bestimmen die Gesamtkosten für Ihre Steinmauer. Aus den folgenden, teilweise optionalen Punkten setzt sich der Endpreis für Ihre Mauer zusammen:

    • Kies, Sand oder Beton für das Fundament
    • Miete für Rüttelplatte oder Stampfer
    • Dränagesystem
    • Steinmaterial
    • Mörtel
    • Maurerwerkzeug
    • Stundenlohn für den Maurer

    Richtwerte für die Kosten Ihrer Steinmauer

    Ein ordentliches Fundament aus Beton auf verdichtetem Kies kostet Sie inklusive Arbeitslohn um die 100 EUR pro laufenden Meter. Damit steht Ihre Steinmauer wirklich fest.

    Für eine niedrige Mauer aus Betonstein zahlen Sie etwa 50 bis 100 EUR Materialkosten pro qm. Wählen Sie farbige Steine, fallen die Kosten um bis zu 20 % höher aus im Vergleich zu naturgrauem Material.

    Unsortierte Bruchsteine kosten Sie hingegen ungefähr 80 bis 180 EUR pro Tonne, je nach Steinart. Bearbeitete Natursteine sind teurer, hier steigen die Preise bis auf über 200 EUR pro Tonne. Den Mörtel können Sie mit etwa 12 EUR pro 25 kg-Sack kalkulieren.

    Möchten Sie Ihre Steinmauer bepflanzen? Die dazugehörigen Pflanzsteine kosten Sie ungefähr 10 bis 15 EUR je laufenden Meter. Hinzu kommen die Kosten für die Pflanzen.

    Preisbeispiel eine Natursteinmauer

    Ein Hausbesitzer möchte seinen Vorgarten eigenhändig mit einer Natursteinmauer in Trockenbauweise eingrenzen. Die Mauer soll etwa 1,20 m hoch und insgesamt 8 m lang werden. Er wählt Grauwacke Bruchsteine mit einer Einbindetiefe von 20 cm und ansonsten unterschiedlichen Maßen.

    Achtung bei großen Mauerhöhen!

    Erkundigen Sie sich genau, ab welcher Mauerhöhe Sie einen Statiker benötigen, wenn Ihre Steinmauer etwas größer werden soll.

    Preisinformationen für Ihre Steinmauer

    Eine Steinmauer ziert den Garten ungemein, sie lässt sich als deutlich sichtbare Grundstücksgrenze aber auch als Beeteinfassung konstruieren. Mit welchem Preis müssen Sie für Ihre Mauer rechnen?

    Daraus setzen sich die Kosten für Ihre Steinmauer zusammen

    Die einzelnen Kostenpunkte für eine Steinmauer sind schnell aufgezählt, die meisten Faktoren sind dabei optional. Allein das Stein- und Fundamentmaterial sind feste Posten:

    • Material für das Fundament: Sand, Kies oder Beton
    • Dränagesystem für wasserundurchlässige Böden
    • Mietkosten für Stampfer oder Rüttelplatte
    • Steine: Naturstein, Kunststein oder Beton
    • Steinmörtel
    • Arbeitslohn für den Maurer oder eigenes Werkzeug
    • Material für eine Mauerbepflanzung

    Hier liegt der Preis für verschiedene Mauerarten

    Nur auf einem ordentlich vorbereiteten Untergrund steht Ihre Steinmauer fest: Wenn Sie das Fundament professionell anlegen lassen, kostet das durchaus um 100 EUR pro laufenden Meter.

    Für eine niedrige Gartenmauer aus Betonsteinen sollten Sie 50 bis 100 EUR an Materialkosten pro Quadratmeter einkalkulieren. Dabei sind schlicht graue Steine etwa 20 % günstiger als gefärbte.

    Eine Mauer aus wenig oder gar nicht bearbeiteten Natursteinen in Trockenbauweise kostet Sie ungefähr 80 bis 180 EUR pro Tonne Material, hinzu kommen eventuelle Arbeitskosten. Behauene Natursteine können durchaus mehr als 200 EUR pro Tonne kosten.

    Für den Maurermörtel zahlen Sie durchschnittlich 12 EUR pro Sack (25 kg). Für eine begrünte Mauer kommen noch etwa 10 bis 20 EUR je laufenden Mauer zur Anschaffung der Pflanzsteine hinzu.

    Steinmauer: Preis am konkreten Beispiel

    Ein Eigenheimbesitzer fasst sein Grundstück mit einer 1 m hohen und 12 m langen Natursteinmauer ein. Er wählt gleichmäßig behauene Sandsteine aus.

    Fugenbegrünung für eine schöne Naturmauer

    Denken Sie schon bei der Planung Ihrer Steinmauer über eine eventuelle Fugenbegrünung nach. Das sieht schön aus und ist ein deutliches Plus für die Umwelt!

    Autorin: Yvonne Salmen – Hinweis: Alle Angaben sind ohne Gewähr

    Was kostet eine Natursteinmauer?

    Natursteinmauern sind ein Symbol für Natürlichkeit und Wertbeständigkeit. Unser Berechnungsbeispiel soll Ihnen dabei helfen, die Kosten für eine Natursteinmauer richtig einzuschätzen.

    Natursteinmauer-Arten in der Übersicht

    Natursteinmauern werden in vier verschiedenen, grundlegenden Bauarten errichtet:

    • Als Anlehnmauer an einem Hang oder Hochbeet etc. in trockener Verlegung
    • als Anlehnmauer an einem Hang oder Hochbeet etc. mit fester Vermauerung
    • als frei stehende Mauer mit fester Vermauerung oder als
    • frei stehende Mauer in trockener Verlegung

    Letztere ist angesichts des hohen Materialgewichtes jedoch statisch bedenklich und nur bei niedrigen Natursteinmauern anwendbar. Natursteinmauern in Trockenverlegung besitzen den Vorteil, dass sie sich durch integrierte Bepflanzungen besonders natürlich gestalten lassen. Fest vermauerte Natursteinmauern hingegen sichern eine hohe Stabilität ab und sind bei entsprechender Konzeption ein wirksamer Schutz gegen abrutschendes Erdreich.

    Kostenberechnung am Beispiel

    Den größten Kostenfaktor stellen die Natursteine dar. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Behauene Steine sind selbstverständlich teurer als Bruchsteine und auch die Gesteinsart bestimmt über den Preis.

    Als Berechnungsbeispiel dient eine freistehende Natursteinmauer mit behauenen Kalksteinen, durchschnittliche Kantenmaße 10x10x25cm, und einem Meter Mauerhöhe. Bei fünf Metern Länge ergibt sich eine Mauerfläche von 2x5qm = 10qm.

    • 10 Quadratmeter behauene Kalksteine = 950,00 €
    • Hinterfüllung aus Grobkies 1,5 Kubikmeter = 60,00 €
    • Fertigbeton 2,5 Kubikmeter = 175,00 €
    • Materialtransporte pauschal = 150,00 €
    • Baggermiete 1 Tag = 100,00 €
    • Baggermiete 1 Tag alternativ mit Geräteführer = 320,00 €
    • In Eigenleistung kostet eine solche Mauer mit fünf Metern Länge: circa 1.450,00 €
    • In Eigenleistung aber mit Geräteführer: circa 1.670,00 €

    Unbehauene und behauene Natursteine gibt es nicht nur im Naturstein-Fachhandel, sondern auch direkt vom Steinbruch. Dort wird jedoch nicht in Quadratmetern, sondern in Tonnen gerechnet. Wenn Sie sichergehen und nicht zuviel oder zuwenig kaufen wollen (zwei Transporte verursachen auch zweimal Transportkosten), sollten Sie die Quadratmeter in Tonnen umrechnen.

    So rechnen Sie die Quadratmeter in Tonnen um (Beispiel)

    • Im genannten Beispiel betrug das durchschnittliche Kantenmaß der behauenen Kalksteine 10x10x25cm.
    • Bei einer Mauerhöhe von 1m benötigen Sie pro Quadratmeter also 4×10 = 40 Steine.
    • Die Länge der Mauer beträgt 5m, also 5×40 = 200 Steine.
    • Da Sie bei einer freistehenden Mauer zwei Sichtflächen haben, müssen Sie doppelt rechnen. Sie benötigen insgesamt 400 Steine.
    • Wiegen Sie einen durchschnittlich großen Stein und multiplizieren Sie dieses Gewicht mit 400 und Sie erhalten das Gesamtgewicht in Kilogramm, geteilt durch 1.000 = Tonnen.

    Bei unbehauenen Steinen erfolgt die Berechnung genauso, aber mit einem durchschnittlich großen Stein.

    Fachbetrieb oder Eigenleistung?

    Das Errichten einer solchen Natursteinmauer ist mit großem Kraftaufwand und Kenntnissen aus dem Maurerhandwerk verbunden. Fehler, vor allem bei einem nicht bindenden Fugenversatz, führen zu einem schlechten Ergebnis bei erheblicher Investition.

    Garten- und Landschaftsbaubetriebe

    Wenn Sie sich diese Arbeit nicht selbst zutrauen, können Sie damit auch einen Fachbetrieb beauftragen. Ansprechpartner dafür sind vor allem die Betriebe aus dem Garten- und Landschaftsbau. Aber auch manche Straßenbaufirmen haben sich dieses Aufgabengebiet erschlossen.

    Tipps aus der Nachbarschaft einholen

    Sicher sind die Gelben Seiten geeignet, um eine solche Firma im näheren Umkreis zu finden. Empfehlenswerter ist jedoch, wenn Sie sich in Ihrer Nachbarschaft oder näheren Umgebung Natursteinmauern ansehen. Hier erhalten Sie viele Tipps über empfehlenswerte Firmen. Holen Sie von diesen Firmen circa drei Angebote ein und Sie finden Ihren favorisierten Fachbetrieb, der sich über Ihren Auftrag freut. Ausgehend vom vorangegangenen Berechnungsbeispiel betragen die Gesamtkosten circa 2.700,00 €.

    So können Sie Kosten sparen

    Wie überall sind Bau- und Fachmärkte nicht immer die preisgünstigsten Lieferanten.

    Direkt aus dem Steinbruch

    Wenn Sie einen Einspareffekt erzielen wollen, können Sie sich auch direkt an einen Steinbruchbetrieb wenden oder Sie beziehen gebrauchtes Basaltpflaster von einem Straßenbaubetrieb. Hier erhalten Sie Ihr Steinmaterial zwar meist nicht so gründlich sortiert, aber bei geschickter Verarbeitung mit einem optisch sehenswerten Fugenversatz erzielen Sie ein ebenso hochwertiges Ergebnis.

    Günstige Gesteinsarten

    Auch die Auswahl des Gesteins bestimmt über den Preis. Granit ist teurer als Quarzit und behauene Steine sind teurer als Bruchsteine. Aus all diesen Materialien lassen sich jedoch gelungene Natursteinmauern errichten.

    Was Sie bei der Errichtung beachten sollten

    Die sicherlich wichtigste Vorschrift ist, dass Natursteinmauern ab einer Höhe von zwei Metern einer statischen Berechnung und Baugenehmigung bedürfen. Bezüglich aller anderen Gesichtspunkte sind die Vorschriften in den Landesbauordnungen des jeweiligen Bundeslandes unterschiedlich geregelt. Vor allem in Bezug auf Abstandsflächen zum Nachbarn ist es immer günstiger, beim Bauamt nachzufragen.

    Eine Natursteinmauer ist in jedem Fall eine lohnenswerte Anschaffung. Sie kann abgrenzen, abstützen, sich bei einer Bepflanzung integrieren oder als festes Mauerwerk dominieren. Immer ist sie eine zwar kostenintensive, aber langfristig sinnvolle Investition.

    Источники: http://www.hausjournal.net/steinmauer-kosten, http://www.hausjournal.net/steinmauer-preis, http://www.hausjournal.net/natursteinmauer-kosten

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