Silikonfugen streichen

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    Silikon überstreichen ?

    Ich habe folgendes Problem: Die Decken in meiner Wohnung sind aus Rigipsplatten. Beim Einzug damals habe ich die Decken gestrichen und die Wände tapeziert und gestrichen. Da es ein Neubau war, hat das ganze noch gearbeitet und dadurch sind Lücken zwischen Decken und Wände entstanden.

    Diese habe ich damals mit Silikon zugemacht, da man mir gesagt hatte, daß man das ohne Probleme überstreichen kann.

    Leider war das nicht der Fall, überall da wo ich das Silikon überstrichen habe, sind dunkle Flecken entstanden.

    Nun möchte ich ein bißchen renovieren und alles neu streichen, aber wie verhindere ich das man wieder die dunklen Flecken vom Silikon wieder sieht ?

    Über ein paar Tipps würde ich mich sehr freuen, weil es echt miserabel aussieht und fast jeder fragt, ob ich mal einen Wasserschaden hatte 🙁

    Danke im voraus.

    hatte leider das gleiche leidige Problem. 😥

    Mir ist dann nichts anderes übrig geblieben, und habe die Silikonmasse entfernt. Da mir nicht bekannt ist und war, ob es ev. einen Haftvermittler oder Primer für so etwas gibt.

    Um meinen Vater zu zitieren: "Wo mal Silikon war hält nie wieder was."

    Es gibt meines Wissens ABSOLUT nichts was auf Silikon hält.

    @HarryHammer: Bist du sicher, dass es sich nicht doch um Acryl handelt? Das Verhalten, dunklere Flecken unter der Farbe zu bilden spricht für billiges Baumarkt-Acryl. Ähnliche Effekte wurden hier schon öfter geschildert. Auf Silkon würde gar keine Farbe halten. Wenn es Acryl ist, würde ich einfach überstreichen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass da noch mal was durchkommt. Ich will es aber nicht beschwören.

    Fugen erneuern in Bad und Küche

    Alte Fugen erneuern – Bad neu verfugen

    Alte Fugen im Bad und in der Küche sehen nicht nur unschön aus, sondern können richtig gefährlich sein. Wenn Wasser durch die undichten Fugen hinter die Duschtasse schwappt oder in der Küche Schimmel die Dichtfugen verunziert, stehen teure und mitunter gesundheitsschädliche Folgen ins Haus.

    Der Austausch und die Erneuerung von Fugen ist ziemlich einfach – wenn man etwas Geschick mitbringt und das richtige Werkzeug hat.

    Diese Anleitung vermittelt auch Laien verständlich, wie man Fugen im Bad und in der Küche erneuern kann.

    Inhaltsübersicht: Fugen erneuern

    Silikonfugen: Die Grundlagen

    An Silikon-Fugendichtstoffe im Sanitärbereich werden sehr hohe Ansprüche gestellt. Sie müssen gute Verarbeitungs- und Abdichtungseigenschaften mitbringen, außerdem müssen diese Dichtstoffe auch dauerelastisch sein, damit sie Bewegungen im Untergrund aufnehmen können, ohne dass die Fuge reißt.

    So kann man beispielsweise häufig beobachten, dass Fugen im Wand-Bodenübergang bei einer zu frühen Verfugung reißen. Verhindern kann man dies nur, wenn die Verfugung in diesem Bereich erst nach einer gewissen Wartezeit erfolgt und – für einen dauerhaften Erfolg noch wichtiger – Silikon-Fugendichtstoffe mit einer besonders hohen Elastizität eingesetzt werden.

    Technische Anforderungen

    Bei der Entwicklung von Fugendichtstoffen auf Silikon-Kautschukbasis wird besonderes Augenmerk auf die Reißdehnung gelegt, die gemessen nach DIN 53504 etwa 400 bis 600% beträgt. Zudem ist eine hohe Bewegungsaufnahme erforderlich, damit auch der oben erwähnte Einsatz in kritischen Gewerken, wie Terrassen und Balkonen, möglich wird.

    Aufgrund der hohen Temperaturschwankungen durch direkte Sonneneinstrahlung und Frost sind außerhalb des Hauses die Anforderungen an den Fugendichtstoff, der im Bereich der Dehn- und Bewegungsfugen eingesetzt wird, enorm. Hochwertige Silikondichtstoffe werden deshalb so entwickelt, dass sie eine Temperaturbeständigkeit von -60 °C bis +180 °C aufweisen und witterungs- sowie alterungsbeständig sind. Aufgrund der UV-Beständigkeit sind solche Silikone auch für diesen Einsatzbereich geeignet.

    Für den Einsatz in der Küche und im Bad ist wegen der dort häufig eingesetzten Reinigungsmittel eine hohe Chemikalienbeständigkeit des elastischen Fugendichtstoffes notwendig.

    Darüber hinaus ist das Silikon lösemittelfrei und besonders umweltverträglich, damit bei der Verarbeitung und auch danach keine Gesundheitsschäden durch Ausdünstungen drohen.

    Silikon im praktischen Einsatz

    Besonders verbreitet sind acetatvernetzende Silikon-Dichtstoffe. Beim Vernetzen, also beim Verbinden der Moleküle untereinander zu einer elastischen Struktur, wird Essigsäure abgespalten – daher stammt der typische Essiggeruch von härtendem Silikon.

    Der Vorteil dieser acetatvernetzenden Systeme ist eine besonders gute Haftung auf allen keramischen Belägen im Wand- und Bodenbereich – bei der Versiegelung von Fugen als Anschluss zu Fliesenbelägen, Waschbecken, Badewannen, Duschtassen, Tür und Fensterrahmen ebenso wie beim Einsatz in Dehnungsfugen. Selbst zum Verfugen von Glaskonstruktionen ist hochwertiges Silikon einsetzbar. Ein weiterer Vorteil dieser Systeme sind eine schnelle Durchhärtung und eine hohe Abriebfestigkeit.

    Die Anforderungen an Silikondichtstoffe beschränken sich allerdings nicht auf ihre mechanischen Eigenschaften. Die meisten Sanitärsilikone sind auch pilz- und bakterienhemmend eingestellt. Duschen und Bäder sind immerhin besonders durch Schimmel gefährdet, und die Gefahr eines Befalls kann durch diesen zusätzlichen chemischen Schutz deutlich eingedämmt werden. Bei entsprechender Reinigung und Pflege bleibt das gewünschte Erscheinungsbild der Fuge dauerhaft erhalten.

    Ob der Schutz vor Schimmel gewünscht ist, hängt allerdings vom Einsatzgebiet ab. In Bädern wird man in der Regel pilzhemmende Dichtstoffe einsetzen, in Küchen jedoch sollte man überall da von Silikonen mit fungiziden Zusätzen absehen, wo der Dichtstoff mit Trinkwasser in Berührung kommt. Der Grund: Fungizide können teilweise vom Wasser ausgewaschen werden.

    Keine Probleme ergeben sich unabhängig vom Anwendungsbereich bei der Optik: Silikon-Dichtstoffe sind in vielen Farbtönen erhältlich – dazu gehören sowohl klassische und aktuelle Sanitärfarben als auch teilweise sehr bunte Farbstellungen, die einen eigenen Beitrag zur Gestaltung von Räumen leisten können.

    Silikonfuge erneuern Schritt für Schritt

    Zunächst sollten Sie sich darüber im Klaren sein, wie die neue Fuge aussehen soll, also wie breit sie wird. Das hängt nicht nur von optischen, sondern auch von technischen Gesichtspunkten ab. Und natürlich wird dadurch auch der Materialbedarf bestimmt.

    Die nötige Fugenbreite für eine dichte Sanitärfuge hängt immer von der Beschaffenheit des Materials und dem verwendeten Dichtstoff ab. An die Fuge grenzende Fliesen oder Keramikteile können ganz gerade, aber auch unregelmäßige Kanten aufweisen, sie können parallel liegen, aber auch etwas ungenau eingebaut sein. Einfache Faustregeln gibt es daher nicht, sicher ist nur, dass die sichtbare Fugenbreite etwas größer als die zu füllende Spaltbreite sein muss.

    In den meisten Fällen dürfte etwa das zweieinhalbfache des Fugenspaltes ausreichen. Bei einer Fuge von 5 mm wären dies also 12,5 mm. Im Außenbereich oder anderen thermisch hochbelasteten Umgebungen sollte mit dem Drei- bis Vierfachen gerechnet werden. Hier würde bei einem 5-mm-Spalt eine Fugenbreite von etwa 20 mm ausreichen. Das genügt, um thermische Verformungen auszugleichen und die Fuge dauerhaft abzudichten.

    Beim Erneuern von Fugen kann man sich auch einfach an der bisherigen Fuge orientieren. Ein oder zwei Millimeter zusätzlich können nicht schaden, da Silikon mit den Jahren ein wenig schwindet. Wenn die alte Fuge über längere Strecken abgerisssen ist und sich Spalten zum angrenzenden Material gebildet haben, sollten Sie sicherheitshalber jedoch deutlich großzügiger arbeiten.

    Material und Werkzeug

    • Fugenhai
    • Silikonentferner
    • Schimmelentferner
    • Schwamm oder Lappen
    • Malerkrepp
    • Kartuschenpistole
    • Fugenglätter
    • Gummihandschuhe
    • Sanitärsilikon

    Silikonfugen entfernen und Fugen reinigen

    Zum Entfernen des alten Silikons eignet sich ein sogenannter Fugenhai mit wechselbarer, feststehender Klinge aus Edelstahl sehr gut. Mit dem spitzen Ende der Klinge stechen Sie zunächst ins Silikon und schneiden dann die Silikonmasse von den angrenzenden Flächen ab und aus der Fuge heraus.

    Arbeiten Sie dabei sorgfältig und in kurzen Etappen, denn je mehr Silikon Sie bei diesem Schritt entfernen und je weniger Reste haften bleiben, desto weniger Nacharbeit fällt später an – insgesamt spart überlegtes Vorgehen also Zeit.

    Der Fugenhai schneidet wegen seiner Schärfe glatt in die Dichtmasse. Wird die Arbeit damit mühsamer, kann das an einer stumpfen Klinge liegen. Üben Sie dann nicht einfach mehr Druck aus, denn das erhöht nur die Verletzungsgefahr. Eine stumpfe Klinge sollte ausgewechselt werden.

    Ganz ohne Reste werden Sie in vielen Fällen das alte Silikon auf diese Weise nicht entfernen können. Dann helfen Sie mit einem chemischen Silikonentferner nach. Er wird nach Anleitung des Herstellers auf die Dichtstoffreste aufgetragen und wirkt dann ebenfalls nach Herstellervorschrift ein.

    Vor dem Auftragen können Sie den Untergrund beidseitig der alten Silikonfuge mit Malerkrepp abkleben. Dadurch verhindern Sie, dass angrenzende Fugen angelöst werden, die nicht erneuert werden sollen. Außerdem kann dann kein gelöstes Silikon versehentlich in der Umgebung verschmiert werden.

    Nach der Einwirkzeit werden die gelösten Reste und Rückstände des Entferners gründlich mit einem Schwamm oder Lappen abgenommen. Wenn Sie die Fuge abgeklebt haben, entfernen Sie zuvor das Kreppband.

    Inspizieren Sie nun die gereinigte Fuge noch einmal gründlich. Entdecken Sie dabei Schimmel, dann muss er beseitigt werden, ehe Sie die Fuge neu ausspritzen. Dazu stehen im Sortiment der Baumärkte zahlreiche Produkte zur Verfügung. Achten Sie beim Kauf eines Schimmelentferners darauf, dass er mit den behandelten Untergründen verträglich ist, und wenden Sie ihn exakt nach den Vorgaben des Herstellers an.

    Am besten arbeiten Sie damit bei offenem Fenster mit Haushaltshandschuhen und einem Mundschutz.

    Silikonfugen neu ausspritzen und glätten

    Vor allem dann, wenn Sie zum ersten Mal mit Silikon-Dichtstoffen hantieren, können Sie die Fuge in der beabsichtigten Breite wieder mit Malerband abkleben.

    Bereiten Sie nun die Dichtstoff-Kartusche vor. Sie wird aufgeschnitten, dann schraubt man eine unbenutzte Spritztülle auf. Legen Sie die Kartusche dann in die Kartuschenpistole ein und schneiden die Tülle schräg an. Wie weit die Öffnung werden muss, hängt auch von der Fugenbreite ab. Meist sollte eine Öffnung von 2 bis 3 mm reichen – nachschneiden können Sie später bei Bedarf immer noch.

    Der Drückhebel der Kartuschenpistole wird nun einige Male betätigt, bis ein Widerstand spürbar wird. Jetzt können Sie die Fuge ausspritzen. Das sollte gleichmäßig und möglichst in einem Zug geschehen. Bei breiten Fugen können Sie die Silikonmasse auch in engen, dicht an dicht liegenden Schlaufen einbringen. Das ist zuweilen leichter, als einen dicken Strang gleichgmäßig zu spritzen.

    Müssen Sie zwischendurch die Kartusche einmal absetzen, dann betätigen Sie den kleinen Entspannhebel am Drücker. Sonst ist nach wie vor Druck auf der Kartusche, und das Silikon kann unkontrolliert in die Umgebung kleckern.

    Ist die Fuge fertig ausgespritzt, wird sie geglättet. Damit möglichst wenig Silikon an dem dafür verwendeten Werkzeug haften bleibt, kann man das Silikon mit einem Trennmittel benetzen. Dafür eignet sich beispielsweise eine schwache Spülmittellösung, die man mit der Pumpflasche aufsprüht. Das sollte man jedoch nur dann tun, wenn der Dichtstoff tatsächlich gleichmäßig und in ausreichender Menge eingebracht wurde, denn das Trennmittel macht es auch deutlich schwieriger, im Bedarfsfall noch Silikon an Fehlstellen zu ergänzen.

    Zum Glätten verwenden Sie am besten einen Fugenglätter aus elastischem Kunststoff. Mit ihm fahren Sie die Fuge gleichmäßig ab und nehmen dabei überschüssigen Dichtstoff auf. Das Ergebnis wird am schönsten, wenn Sie die Fuge ohne abzusetzen in einem Zug glätten. Achten Sie auch darauf, den Glätter dabei immer im gleichen Winkel zu halten. Haftet anschließend Silikon am Glätter, können Sie es einfach mit einem trockenen Tuch abwischen.

    Unter Heimwerkern recht beliebt ist auch die Methode, eine Silikonfuge mit dem spülmittelbenetzten Finger zu glätten. Das wird aber selten so exakte Ergebnisse bringen wie die Arbeit mit dem Kunststoffglätter, und nicht jeder möchte Dichtstoffreste an den Fingern haben. Die wenigen Euro für ein Set mit mehreren Glättern sind also gut angelegtes Geld.

    Nach Abschluss der Arbeiten müssen Sie dem Silikon Zeit zum Vernetzen lassen, ehe die Fuge belastet werden kann oder mit Wasser in Kontakt kommen darf. Hinweise darauf finden Sie auf der Kartusche. Sie können dabei auch Ihrer Nase vertrauen: Solange der Dichtstoff noch seinen typischen Geruch verströmt, ist er nicht voll belastbar.

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    Bewertung: 3.1 von 5. 54 Bewertung(en). Zur Bewertung auf die Sterne klicken.

    Redaktion – heimwerker.de , d. 13-01-16 10:02 :

    Wie sehr lässt sich die Duschwanne bewegen? Er hat natürlich recht und sie sollte fest sein. Zwar ist Silikon flexibel und gibt einen gewissen Bereich nach, das hat aber auch seine Grenzen. Etwas kurios klingt jedoch die Tatsache, dass sich das Silikon direkt an der Wand gelöst hat. Meist reißt eher das Silikon in sich selbst. Die Vermutung, dass die Wand vorher nicht perfekt gereinigt wurde liegt zwar nahe, lässt sich aber nicht eindeutig nachvollziehen. Daher hoffen wir einfach, dass es nun hält und wenn es kostenlos korrigiert wurde, sollte damit auch alles gut sein.

    Dein Team von heimwerker.de

    Ennas , d. 12-01-16 16:16 :

    Hallo, bei uns wurde durch einen Fachmann am 12.12.15 die Silikonfugen in der Dusche erneuert. Uns ist jetzt aufgefallen, dass diese mit der Zeit sich von der Fliese wieder gelöst hat. Er war heute nochmal nach 1 Monat da und hat es nochmal ausgekrazt und neu verfugt. Die Duschwanne würde wohl lose sein. Da könnte er noch soviel Silikon verarbeiten. ER hat heute ca. 20 Minuten gebraucht. Soll gut 30 Std keiner in die Dusche und auch nicht Duschen. Okay. Beim ersten Mal hat er ne gute 1/2 Stunde gebraucht. Kann es wirklich sein, das es an der Duschwanne liegt oder wie lange benötigt man sonst so und gibt es da verschiedene Silikone. Die müssten doch auch Bewegungsspiel ein wenig zulassen. Wie warten jetzt erst mal ab, aber ich dachte mir noch mal jemand anderen zu fragen, wäre auch ganz okay. Danke schon einmal

    Der Fugenmeister , d. 05-10-15 13:03 :

    Fugen sollten mit entsprechender Sorgfalt und entsprechdem handwerklichen Geschick durchgeführt werden.

    Redaktion – heimwerker.de , d. 04-05-15 08:20 :

    Optimal wäre es natürlich, wenn gleich alle Fugen erneuert werden. Nur so ist eine gute Verbindung der Fugen untereinander garantiert.

    Dein Team von heimwerker.de

    Erika Stöckl , d. 03-05-15 16:18 :

    Ich habe versucht den Siliconrand von Wandfliesen zu Bodenfliesen zu entfernen. Das ist vielleicht aufwendig.

    Ganz 100% bringe ich sie nicht raus.

    Ich habe bereits die Spalten abgesaugt und werde sie noch mit einem Glitzi Schwamm gut reinigen damit die Fliesen von dem klebenden Silicon frei sind.

    Jetzt gehen aber von den Ecken auch Siliconfugen bis zum Boden. Kann ich die ein andermal machen oder muß ich die gleich mit beim Verfugen mit dem Silicon mitmachen?

    Für eine Antwort danke ich im Voraus.

    Heimwerker.de-Redaktion , d. 07-10-14 07:25 :

    dr Ljerka Freitag , d. 06-10-14 14:55 :

    es sind beim Einsetzen v. Fenstern und Türen,Fehler unterlaufen !

    Teilweise sind Spalten vom 2-4 mm zu sehen,können wir es mit Silikon

    füllen oder können Sie uns was anderes vorschlagen.

    Dank und Grüsse

    Heimwerker-Redaktion , d. 15-08-13 06:57 :

    Ratlose , d. 14-08-13 14:48 :

    Das ist ja alles toll – wenn beim Fliesenlegen sauber gearbeitet wurde .

    -z.T. ist Fugenmasse zwischen Wand- und Bodenfliese, z.T. nicht. Frage dazu: sollten wir das vorher alles verfugen oder irgendwie anders auffüllen? Uns behagt nicht, da wieder so viel Silikon reinzupressen, das eine 4 Seiten Haftung entsteht, dann fangen wir in einem halben Jahr ja wieder von vorne an.

    Vielen Dank im voraus!

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    Silikon überstreichen – Auf diese Dinge sollten Sie achten

    Silikon ist ein beliebter Dichtstoff, der gern verwendet wird, um eine Silikonfuge an der Dusche oder der Badewanne zu ziehen. Aber auch die Fugen der Fliesen im Bad und in der Küche bestehen meistens aus Silikon. Zum Abdichten der Fenster kann man das Dichtmaterial ebenfalls problemlos verwenden. Durch den regelmäßigen Kontakt mit Wasser hält Silikon leider nicht ewig. Mit der Zeit kann sich Schimmel bilden oder die Farbe verändert sich. In solchen Fällen stellen sich viele Heimwerker die Frage, ob sich die Fuge einfach überstreichen lässt.

    Diese Frage ist auch berechtigt, denn die Alternative wäre, die Silikonfugen komplett zu entfernen und anschließend neu zu verfugen. Der Aufwand dieser Prozedur ist hoch. Im Internet werden viele verschiedene Tipps und Tricks empfohlen, wenn es um die Frage geht, ob man Silikon einfach in einer neuen Farbe streichen kann. Doch sind Silikonfugen wirklich überstreichbar? Und welche Dinge sollten dabei beachtet werden? Antworten auf all Ihre Fragen zum Thema „Silikon überstreichen“ erhalten Sie im heutigen Heimhelden.de Ratgeber.

    Tipps zum Überstreichen von Silikonfugen

    Wenn Sie die Silikonfugen in Ihrem Haus einfach mit normaler Wandfarbe überstreichen möchten, müssen wir Sie leider enttäuschen: Das funktioniert auf keinen Fall. Die normale Farbe für Wände wird nicht auf dem Silikon halten, sondern einfach wieder abperlen. Selbst wenn sie eine Zeit lang haftet, dauert es in der Regel nicht lange, bis die Farbe wieder von der Wand bröckelt. Sie möchten dennoch versuchen, das alte Silikon zu überstreichen? Dann müssen Sie spezielle Silikonfarbe einsetzen, die dafür entwickelt wurde, dauerhaft auf dem Silikon zu haften. Eine solche Spezialfarbe hat jedoch einige Nachteile:

    • Sie ist sehr teuer
    • Die Farben enthalten gesundheitsschädliche Weichmacher, damit sie überhaupt in das Silikon eindringen und langfristig auf dem Dichtstoff haften können
    • Silikonfarbe wird meist trotzdem nicht dieselbe Farbe annehmen wie Ihre Wände

    Damit ist es zwar prinzipiell möglich, das Silikon mit einer speziell dafür gedachten Farbe zu überstreichen, allerdings empfehlen wir Ihnen, vom Überstreichen des Silikons abzusehen. Der Kosten- und Arbeitsaufwand ist einfach zu hoch. Stattdessen haben Sie einige andere Alternativen, wenn Sie mit der Farbe Ihrer Silikonfugen nicht mehr zufrieden sind.

    Verschimmelte Silikonfugen sollten auf keinen Fall einfach überstrichen werden. Dadurch lösen Sie das Problem nicht. Stattdessen können Sie versuchen, die Fugen mit einem Schimmelentferner zu reinigen.

    Wenn Sie schon vor dem Abdichten wissen, dass Sie Ihr Silikon in einer bestimmten Farbe benötigen, können Sie sich rechtzeitig auf die Suche nach dem Dichtstoff in der passenden Farbe machen. Im Baumarkt gibt es viele Silikonsorten in unterschiedlichen Farben, sodass Sie ganz bestimmt die passende Farbe finden. Auf diese Weise sparen Sie sich das Geld für teure Silikonfarbe und auch die Arbeit, die mit dem Überstreichen verbunden ist.

    Die Lösung des Problems: Silikon entfernen neu verfugen

    Ihre Silikonfugen sind unansehnlich geworden oder weisen Schimmel auf, der sich nicht mehr entfernen lässt? In diesem Fall bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als das Silikon komplett zu entfernen und anschließend neu zu verfugen. Leider ist die Beseitigung von Silikon mit einem hohen Kraft- und Zeitaufwand verbunden, denn die ausgehärtete Masse muss rückstandslos entfernt werden, bevor ein neuer Dichtstoff aufgetragen werden kann. Dafür brauchen Sie geeignete Werkzeuge wie ein Cutter-Messer oder eine Rasierklinge.

    Ein Silikonentferner erleichtert Ihnen die Arbeit bei der Entfernung des Silikons auf jeden Fall.

    Alternativ können Sie auch Hausmittel wie Spülmittel, Essigessenz oder ein Pflanzenöl verwenden, um die Silikonrückstände zu lösen. Nachdem Sie den Dichtstoff komplett beseitigt haben, können Sie mit der Neuverfugung beginnen.

    Acryl ist die überstreichbare Alternative zu Silikon

    Nun, da Sie wissen, dass sich Silikon nur schwer überstreichen lässt und der Aufwand bei einer neuen Verfugung sehr hoch ist, möchten wir Ihnen Acryl als beliebte Alternative ans Herz legen. Bevor Sie das nächste Mal mit dem Heimwerken beginnen und Ihre Fugen mit Silikon abdichten, sollten Sie sich über die Vorteile von Acryl informieren:

    • Preisgünstig: Eine Acryl-Kartusche kostet nicht mehr als eine normale Silikon-Kartusche und Sie können sich die hohen Kosten für teure Spezialfarbe sparen.
    • Einfache Anwendung: Acryl lässt sich genauso einfach verarbeiten und anwenden wie Silikon.
    • Gute Ergebnisse: Acryl sorgt für eine zuverlässige Abdichtung und kann auch in Feuchträumen eingesetzt werden.
    • Überstreichbar: Es ist möglich, Acryl mit herkömmlicher Wandfarbe zu überstreichen und die ursprüngliche Farbe damit komplett zu überdecken.

    Wichtig ist lediglich, dass Sie mit dem Überstreichen warten, bis das Acryl vollkommen ausgehärtet ist. Andernfalls bleibt die Farbe nicht haften. Acryl kann ebenso wie Silikon auch dafür verwendet werden, die Fenster besser abzudichten, sodass weniger Wärme aus dem Haus verloren geht.

    Acryl überstreichen: So einfach geht’s

    Zum Überstreichen von Acryl benötigen Sie lediglich die folgenden Materialien:

    • Wandfarbe in einem beliebigen Farbton
    • Klebeband
    • Dünne Pinsel

    Da Acryl mit normaler Wandfarbe gut überstrichen werden kann, müssen Sie keine teuren Spezialfarben kaufen. Sobald das Acryl getrocknet ist, stellen Sie sicher, dass es fett- und staubfrei ist.

    Kleben Sie den Bereich, der keine Farbe abbekommen soll, sorgfältig mit Klebeband ab. Sobald die Farbe getrocknet ist, lässt sie sich nur noch schwierig von den Fensterrahmen, den Fliesen, der Badewanne oder der Dusche entfernen.

    Danach tragen Sie die Farbe mit einem dünnen Pinsel auf. Sie wird gut auf dem Acryl haften bleiben und auch später weder aufplatzen noch reißen, wie das beim Überstreichen von Silikon häufig der Fall ist.

    Zusammenfassung

    Wer Silikon überstreichen möchte, kann dafür keine normale Wandfarbe verwenden, sondern muss eine teure Spezialfarbe mit Weichmachern kaufen. Normale Farbe haftet auf den Fugen nicht und perlt einfach wieder ab. Alternativ kann man auch Silikon direkt in der gewünschten Farbe verwenden oder mit Acryl arbeiten, welches mit normaler Wandfarbe überstreichbar ist.

    Artikelbild: © Halfpoint / Shutterstock

    2 Kommentare

    1. Uwe 02.05.2017 09:15 Uhr

    Silikon konnte ich bei der Altbausanierung überstreichen. Vorher mit ‚Keller isolirgrund‘ behandelt, trocknet schnell und bildet eine Art Haftgrund. Weiss nicht wie diere Effekt zudande kommt. Vielleicht kann jemand dazu etas sagen. Gruß Uwe

    Источники: http://www.selbst.de/community/topic/11107/silikon-ueberstreichen, http://www.heimwerker.de/haus/kueche-bad-sanitaer/fugen/fugen-erneuern-sanitaersilikon.html, http://www.heimhelden.de/silikon-ueberstreichen

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