Selber dachdecken

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    Dachdecken selbst gemacht

    Heimwerker erschließen immer neue Betätigungsfelder für sich. So ist es nicht verwunderlich, dass sich versierte Selbermacher inzwischen auch an Dachkonstruktionen und Eindeckungen heranwagen. Dennoch sollten Sie mit großem Bedacht an das Dacheindecken gehen. Nur, wenn Sie über fundiertes Fachwissen verfügen, können Sie zum Beispiel ein Steildach von einem Wohnhaus selbst eindecken. Sie können sich aber auch schrittweise an immer größere Arbeiten heranwagen. Nachfolgend erhalten Sie wertvolle Tipps, wenn das Dachdecken selbst gemacht werden soll.

    Handwerksberufe machen viel Sinn

    Nicht umsonst gibt es Handwerksberufe. Mit den sich ständig verschärfenden Auflagen beispielsweise durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) wird das benötigte Wissen rund um Arbeiten am Haus immer umfangreicher. Ein solcher Bereich ist das Dach. Nicht jedes Dach sollte selbst gemacht und eingedeckt werden. Dazu müssen Sie zunächst die möglichen Gebäude unterscheiden.

    • Carports
    • Garagendächer
    • Terrassenüberdachungen
    • Geräteschuppen
    • Gartenhäuschen
    • Wohngebäude

    Das Dachdecken kann nicht bei jedem Projekt selbst gemacht werden

    Während das Dachdecken von den meisten aufgeführten Dächern in der Tat selbst gemacht werden kann, verhält es sich beim Wohnhausdach anders. Das Dachdecken besteht nicht nur aus dem Eindecken mit den Dachpfannen oder anderen Bedachungsmaterialien. Die Wärmedämmung des Dachs ist ebenfalls Bestandteil der Dacheindeckung.

    Die Dacheindeckung beginnt bereits mit der Dämmung

    Sie können mehrere mögliche Dachdämmungen unterscheiden. Allen ist dabei gemeinsam, dass sie die Mindestanforderungen aus der EnEV erfüllen müssen.

    • Aufsparrendämmung
    • Zwischensparrendämmung
    • Untersparrendämmung (bzw. Aufsparrendämmung von innen)

    Die verschiedenen Dachtypen

    Eindeutig zu bevorzugen ist die Aufsparrendämmung von außen. Dabei werden eine Wärmedämmung und eine Dampfsperre bzw. Dampfbremse angebracht. Ob nun Dampfsperre oder Bremse richtet sich nach dem Dachprinzip. Ebenso die Reihenfolge von verschiedenen Trennschichten, Dämmungen, Bremsen, Sperren und der Dachhaut.

    Warmdach oder Kaltdach – völlig unterschiedliche Konstruktionen

    Heutiger Neubaustandard ist das Warmdach, noch bis vor wenigen Jahren war es jedoch das Kaltdach. Der deutlichste Unterschied ergibt sich dadurch, dass ein Kaltdach von innen nach außen diffusionsoffen ist, sodass die im Haus entstehende Feuchtigkeit über die Dachhinterlüftung abgeführt werden kann.

    Der aktuelle Baustandard: das Warmdach

    Beim Warmdach wird jedoch eine Dampfsperre angebracht, sodass die Dämmung direkt unter der Dachhaut erfolgen kann. Die Gebäudefeuchtigkeitsentlüftung wird anderweitig sichergestellt. Wichtig ist hier vor allem, dass keine Wärmebrücken entstehen. An Wärmebrücken bildet sich Kondenswasser, welches wegen der Dampfsperre aber nicht entweichen kann. Schimmel, Pilzsporen und Schwämme sind die Folge.

    Die Dämmung muss in kompetente Hände gelegt werden

    Wollen Sie sich also wirklich daran machen, dass die Dachdeckung selbst gemacht werden soll, sollten Sie zumindest die Dämmung und den Dachaufbau mit einem entsprechend zertifizierten Unternehmen absprechen und gegebenenfalls durchführen lassen. Sie können dem Betrieb die gesamte Arbeit bis zur Dämmung überlassen und dann die Dachdeckung selber machen.

    Viele Schwachpunkte für Konstruktionsfehler nicht nur beim Selbermachen

    Dennoch, der kritischste Punkt bleiben die möglichen Wärmebrücken durch Fehler bei der Konstruktion. Auch hier gibt es wieder besondere Schwachstellen, wo selbst gute und erfahrene Handwerksbetriebe immer wieder Fehler machen können.

    • Abschlüsse zu Dachgauben und Dachfenstern
    • absolut luftdichte Abdichtung mit einer Dampfsperre
    • keine Wärmebrücken an Dachdurchdringungen (Kamine, Antennenmasten, Dachluken etc.)
    • Abschlüsse an Ortgang, Traufe und First

    Auflagen und Gesetze

    Darüber hinaus kann es sein, dass Sie weitere rechtliche Auflagen zu erfüllen haben. Je nach Region, Bundesland und individuellem Projekt sind Sie unter Umständen dazu verpflichtet, Gerüste, Fangnetze und andere Sicherungen anzubringen. Etwaige Helfer müssen entsprechend versichert werden.

    Das Dachdecken an vielen kleineren Gebäuden und Objekten kann ohne Weiteres selbst gemacht werden. Bei Wohnhäusern benötigen Sie fundierte Fachkenntnisse zu gesetzlichen Auflagen und Energiegesetzen, zu der Konstruktion von Dämmung nach Dachtyp – und Sie müssen fehlerfreies Arbeiten explizit an Durchdringungen und Abschlüssen sicherstellen.

    Die Dachdeckung von zahlreichen kleineren Gebäuden und Überdachungen kann auch selbst gemacht werden. Im Hausjournal bieten wir Ihnen dazu eine Fülle von unterschiedlichen Artikeln, so zum Beispiel zum Dach eindecken mit Bitumenschindeln.

    Fachmännisches Dachdecken einfach erklärt

    Welche Materialien kommen als Dacheindeckung in Frage? Was ist beim Dachdecken zu beachten? Welche Bauvorschriften muss ich einhalten? Was kostet eine Dacheindeckung?

    Was wären die eigenen vier Wände ohne das Dach über dem Kopf? Fakt ist: Das Dach erfüllt zwei Aufgaben: Es schützt die Bewohner des Gebäudes ebenso vor Wind und Wetter wie die Bausubstanz des Gebäudes selbst. Im Laufe der Behausungsgeschichte hat der Mensch unzählige Dachformen entwickelt, die er mit den unterschiedlichsten Materialien umsetzt. Dabei geht es jedoch nicht nur um praktische Aspekte, sondern längst auch um die Optik. Was Sie zum Dachdecken wissen müssen und welche baurechtlichen Vorschriften dafür gelten, das erklären unsere Experten in diesem Artikel.

    Inhaltsübersicht:

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    Anforderungen an die Dacheindeckung

    Es gibt verschiedene Kriterien, die die Auswahl der Materialien beeinflussen beziehungsweise einschränken, die beim Dachdecken zum Einsatz kommen. Dazu zählen als bauliche:

    Darüber hinaus sind die Bauvorschriften einzuhalten. Selbst der Baustil des Hauses hat Einfluss auf den Ausfall der Dacheindeckung: Das Dach eines traditionell gebautes Haus wird sicher eher mit traditionellen Materialien gedeckt werden als mit neumodernen. Wobei sich die üblicherweise verwendeten Materialien zum Decken des Dachs auch von Region zu Region unterscheiden und es sogar regionaltypische gibt.

    Die sogenannte Regeldachneigung wird als Richtwert dafür herangezogen, bis zu welcher Dachneigung, sprich: zu welchem Neigungsgrad, die Dachdeckungsmaterialien als regensicher gelten. Dabei gilt:

    • Falzziegel kommen häufig zum Einsatz, beispielsweise bei Satteldächern, wenn die Neigung des Dachs größer als 22 Grad ist.
    • Liegt die Dachneigung zwischen 30 und 35 Grad, nimmt man zum Dachdecken gerne Flachziegel wie Biberschwanz.
    • Und steilere Dächer (ab 40 Grad) werden oft mit Hohlziegeln eingedeckt.

    Dazu muss man wissen, dass dies nur ein Richtwert ist, der sich mit ergänzenden Maßnahmen wie eine entsprechende Unterkonstruktion (Dachstuhl) und einem wasserdichten Unterdach auch unterschreiten lässt.

    Unterschiede von Hart- und Weichdachdeckungen

    Bei der Auswahl der zur Verfügung stehenden Dacheindeckungen unterscheidet man grundsätzlich zwischen harten und weichen Materialien. Wie der Begriff bereits verrät, zeichnen sich die Baumaterialien durch ihre Härte aus. Zudem werden harte Dachdeckungen auf die Dachhaut gedeckt und weiche Dachdeckungen teilweise als Dachhaut verwendet.

    Der Begriff Hartdach wird durch die DIN 4102 Teil 4 beschrieben. Danach zeichnet sich ein Dach, das mit harten Dachmaterialien gedeckt wurde dadurch aus, dass sie ausreichend vor strahlender Wärme und Flugfeuer schützen. Bauhistorisch gesehen wurden Hartdächer häufig mit aus Ton gebrannten Dachziegeln oder Platten aus Naturstein wie Sandstein, Gneis, Schiefer. Das Dachdecken eines Hartdaches erfolgt heute mit u.a. Betondachsteinen, Bitumendachschindeln, Dachpappe, Faserzement, Eternit-, Kunststoff- oder Metallplatten, mit Glas (zB Acrylglas). Aber auch Indach-Solarmodule zählen zum "harten" Eindecken.

    Zum weichen Dachdecken zählen organische Baumaterialien. Insbesondere ist deren Verwendung beim Dachdecken häufig baukulturellen Gepflogenheiten geschuldet. So sind im Norden Europas traditionell immer noch Dacheindeckungen aus Holz und Gras oder im asiatischen Raum Dächer aus Bambus anzutreffen. In Deutschland zählt das Reetdach zum weich gedeckten Dach, das hauptsächlich in Norddeutschland anzutreffen ist. Moderne Neubauten werden hingegen teilweise als Gründach oder auch mit Kies gedeckt.

    Gängige Materialien zum Dachdecken

    Als Materialien zum Dachdecken kommen mehrere in Frage. Die folgende Liste zeigt die hierzulande gängigsten im Überblick:

    Dachziegel und Dachsteine zum Dachdecken

    Dachsteine lassen sich aus Sand, Zement, Wasser und Farbpigmenten recht günstig produzieren. Sowohl die dabei erzielbare Vielfalt an Farbausprägungen als auch der kleine Preis sind Gründe für die Beliebtheit dieser Materialien zum Dachdecken. Aber: Dachsteine entwickeln im Laufe der Zeit eher sogenannte Ausblühungen und neigen eher zu Moosbewuchs als Dachziegel.

    Dachziegel werden aus Ton gebrannt, auch in unterschiedlichen Farbschlägen. Rohstoff und Fertigungsweise machen die Dachziegel äußerst witterungsbeständig und langlebig. Sie sind aus diesem Grund etwas teurer als Dachsteine.

    Schiefer zum Dachdecken

    Trotz der Tatsache, dass es Schiefer in nur wenigen Farbschattierungen gibt, wird er gerne zum Dachdecken verwendet. Der Grund: Schiefer passt sich auch baulich anspruchsvollen Dachformen ohne Probleme an. Da Schiefer ein recht dunkles Material ist, heizt er sich unter Sonneneinstrahlung auf. Im Winter macht sich das positiv bemerkbar, da man an Heizkosten sparen kann. Allerdings hat man es im Sommer dann auch entsprechend warm unter dem Schieferdach. Schiefer lässt sich auf unterschiedliche Weise decken, je einfacher die Eindeckung ist, desto weniger kostet sie.

    Metallische Deckungen zum Dachdecken

    Auch mit Metallen wie Kupfer, Aluminium, Metallverbindungen wie Titanzink und verzinkten Stahlblechen – oft in Form sogenannter Trapezbleche – lassen sich Dächer decken. Noch sieht man solche metallischen Eindeckungen eher selten, wenn überhaupt, dann bei der Konstruktion von Dachgauben oder Zwerchhäusern bzw. -dächern. Doch der Trend scheint sich zu wenden, denn immer mehr Bauherren wissen den Vorteil von Titanzink zu schätzen: Es lässt sich problemlos verarbeiten und braucht dank seiner natürlich vorhandenen, materialeigenen Korrosionsbeständigkeit kaum Wartung.

    Reetdachdecken

    Reet zum Dachdecken – das wird insbesondere im Norden Deutschlands (Ostseeküste, Nordseeküste) gerne genutzt. Das Dachdecken mit Reet hat Vor- und Nachteile: Das Reetdach hat eine typische Lebensdauer zwischen 30 bis maximal 40 Jahre und sollte dann erneuert werden. Seine Wärmedämmeigenschaften sind als gut zu bewerten. Höhere Dämmwerte kann man hier nur durch eine dickere Reetschicht realisieren. Gerade im Sommer spendet das Reetdach eine herrlich angenehme Kühle im Haus, sodass man keiner weiteren Klimatisierung bedarf. Einziger Nachteil ist der doch vergleichsweise hohe Preis für das Material und auch das Dachdecken selbst.

    Weitere Materialien zum Dachdecken

    Der Vollständigkeit halber sollen an dieser Stelle auch Dachpappe und sogenannte Bitumenschindeln sowie Holzschindeln genannt werden, die in Deutschland ebenfalls, wenn auch seltener, zum Dachdecken genommen werden.

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    Fachmännisches Vorgehen beim Dachdecken

    Vorarbeiten vor dem Dachdecken

    Vor dem Dachdecken mit neuen Materialien kommen aufwendige Vorarbeiten, denn das alte und / oder beschädigte Dach muss entfernt werden, weil es Feuchtigkeit eindringen lässt, Wärme darüber verloren geht oder es ungedämmt ist. Dazu sind folgende Schritte nötig:

    • Als Erstes müssen die alten Dachsteine, -ziegel oder -pfannen abgeräumt werden.
    • Dann entfernt man die alten Dachlatten (im Fachjargon heißt das: „Ablatten“). Das geht gut mit einem Kuhfuß oder einer auf handliche Länge gestutzten Dachlatte.
    • Als Nächstes muss man die Sparren abfegen. Dabei entfernt man auch gegebenenfalls noch in den Balken steckende alte Nägel.
    • Es folgen der Abriss er alten Dachrinne, der Rinneneisen und des Schneefangs.
    • Mitunter müssen auch alte Antennen samt ihrer Halterung rückgebaut werden.
    • Und nicht selten umfasst die Abdeckung des Dachs auch den Rückbau des alten Schornsteins.

    Expertentipp: Beim Abtragen des alten Schornsteins ist höchste Achtsamkeit nötig, da sich mitunter größere Bruchstücke lösen und beim unkontrollierten Herunterfallen jemanden verletzen könnten, der sich auf dem Baugerüst befindet. Abhilfe schafft möglicherweise eine Schuttrutsche für Dachflächen.

    Beim Entsorgen der rückgebauten Materialien muss man darauf achten, dass Schornsteinbauschutt gesondert entsorgt werden muss, da er als belastet gilt. Um nicht von den dafür fälligen Kosten überrascht zu werden, sollte man sich vorab nach den Gebühren erkundigen und diese einkalkulieren.

    Vorgehen beim Eindecken des Daches

    Dann kann bereits das Dachdecken beginnen. Dabei ist lediglich zu beachten, dass die Dachsteine, Dachziegel etc. nicht direkt auf der Dachkonstruktion aufgelegt werden, sondern an quer zur Dachneigung verlegten Dachlatten eingehängt und teilweise befestigt. Blechdächer, reine Pappdächer oder Gründächer werden hingegen auf einer Dachschalung verlegt. Lediglich Wellplatten, Trapez- oder Wellbleche können selbsttragend auf Sparrenpfetten verlegt werden.

    Bei Schindeldächern unterscheidet man das Dachdecken je nachdem, wie viele Deckelemente in dem Bereich zwischen der Oberkante einer und der damit bündigen Unterkante einer weiteren Schar liegen, nach Doppel-, Dreifach- und Vierfachdeckung. Gezählt wird von unten nach oben. Vorteil des dreifach gedeckten Dachs gegenüber dem Doppelten ist, dass eine Schar die übernächste vollständig überdeckt.

    Abschätzung der Material- und Arbeitskosten

    Aufteilung von variablen und fixen Kosten

    Der Großteil der Kosten, die man für das Dachecken aufwenden muss, ergibt sich aus den Kosten für das Material und die Arbeitszeit der Dachdecker. Beide Kostenblöcke sind abhängig von der Art des Daches und der Dachfläche.

    Fixkosten ergeben sich häufig durch das Baugerüst, das unabhängig von der Dachart und auch teilweise unabhängig von der Dachfläche Kosten für die Aufstellung (Rüstkosten) erfordert. Die Kosten des Baugerüsts sind letztlich abhängig von der Nutzungsdauer – also die Dauer des Dachdeckens – und der Höhe des Gebäudes. Die Gerüstkosten sind selbstverständlich bei mehrgeschossigen Häusern teurer als bei einem eingeschossigen Einfamilienhaus.

    Kosten für Vor- und Nacharbeiten

    Die Arbeitskosten des Dachdeckens lassen sich wiederum in die der Vorarbeiten und das Decken des Daches selbst aufteilen. So sind die Vorarbeiten bei Dachsanierungen natürlich langwieriger als es bei einem Neubau der Fall wäre, da hier zunächst das alte Dach abgedeckt werden muss.

    Erfahrene Dachdecker arbeiten daher bei den Vorarbeiten häufig mit mehreren Dachdeckern und Dachdeckergehilfen zusammen, um diese so schnell wie möglich durchzuführen. Ebenso werden durch das Erhöhen des Personalstamms nach Abschluss des Dachdeckens die Arbeiten beschleunigt, sodass geringere Gesamtkosten als bei einer gleichmäßigen Verteilung der Anzahl der Dachdecker anfallen würden.

    Kosten und Preise für Material

    Versierte Dachdecker können nach dem Nehmen des Aufmaßes bereits sehr genau innerhalb eines Kostenvoranschlags beziffern, wie teuer das Dacheindecken werden wird. Dabei sind die Dachsteine der größte Kostenblock. Aber auch die Zusatzkosten für Verbrauchsmaterialien bestimmen letztlich den Preis des Dachdeckens. Pi mal Daumen kann man mit 60 bis 100 Euro pro Quadratmeter rechnen, die das Dachneueindecken kostet. Einen differenzierten Überblick über die zu erwartenden Materialkosten gibt Ihnen die nachfolgende Tabelle:

    Wer Kosten beim Dachdecken sparen will, kann die Vorarbeiten selbst ausführen oder zumindest den Dachdeckern tatkräftig als Handlanger helfen (Zeitersparnis). Das anschließende Dachdecken allerdings sollte man den Fachleuten überlassen, die ihr Handwerk in- und auswendig kennen und große Erfahrungen damit gesammelt haben.

    Bei Altbauten ist allein aus Kostengründen zudem zu erwägen, ob sich das Dachdecken nicht mit weiteren anstehenden Sanierungsmaßnahmen am Gebäude kombinieren lässt, um Geld zu sparen. Wer beispielsweise ohnehin die Dachhaut abdeckt, der kann auch gleich das Dach von außen dämmen – immerhin gilt die Aufsparrendämmung als hocheffiziente Maßnahme, die sich auf lange Sicht rechnet.

    Expertentipp: Holen Sie sich unbedingt einen detaillierten Kostenvoranschlag vom Dachdecker Ihres Vertrauens. Der lässt sich heute sehr präzise veranschlagen, so dass Sie das Dachdecken entsprechend kostenbewusst planen können.

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    Weitere Informationen zum Dachdecken

    • Vorschnittdeckung
    • Kronendeckung
    • Doppeldeckung
    • Dachdecker-Preise

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    „Fachmännisches Dachdecken einfach erklärt“ wurde am 18.03.2016 das letzte Mal aktualisiert.

    Bauen und Sanieren

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    Dach decken

    Dach für die Terrasse | Dachpfannen verlegen| Dach decken

    Hier eine Beschreibung zum Dach decken. Bevor man aber daran denkt, ein Dach selbst zu decken, sollten einige wichtige Überlegungen angestellt werden. Neben einer realistischen Selbsteinschätzung bezüglich der eigenen handwerklichen Fähigkeiten, Schwindelfreiheit u.s.w., sollten Punkte wie die folgenden beachtet werden:

    Gerüste mit Fangnetzten an Traufe und Ortgang sind teilweise vorgeschrieben. Auch Helfer und Helferinnen, die unentgeltlich helfen, müssen ggf. über die Berufsgenossenschft versichert sein. Wie sieht es mit der eigenen Unfallversicherung aus? Auch der Sturz von einem 2 Meter hohen Dach kann übel ausgehen.

    Die ideale Lösung in Bezug auf Sicherheit, Gewährleistung, professionelle Ausführung, u.s.w. heißt nicht nur beim Dach decken: Beauftragen Sie einen Fachbetrieb.

    Nachdem die Dachlatten angebracht waren, war das Wetter – zumindest teilweise – so gnädig, dass wir mit dem Verlegen der Dachpfannen beginnen konnten. Auch bei einem so kleinen Dach, wie dem über unserer Terrasse, ist übrigens kein Helfer / keine Helferin zu viel. Schön ist es, wenn man so viele helfende Hände hat, dass man vom Lagerort der Dachpfannen bis zu der Stelle auf dem Dach, auf dem die Pfanne gelegt werden soll, eine Kette bilden kann. So kann man die Dachpfannen von Hand zu Hand an den Ort des Verlegens befördern – die Geschichte mit dem Zuwerfen von Dachpfannen würde ich den Profis überlassen. Zur Not – und bei schlechter zeitlicher Planung, wie bei uns – geht es aber auch mit zwei Händen.

    Die Breite des Daches, die Lage des äußeren Sparrens und die Länge der Lattung wurde bereits bei der Planung des Daches bestimmt. Ausschlaggebend hierfür war die Deckbreite der Dachpfannen und der Ortgänge. Die Lattung konnte also am Ortgang gekappt werden. Eine Schwierigkeit beim Dach selbst decken besteht aber darin, die Dachpfannen auch so zu verlegen, dass man auch die zuvor errechnete Deckbreite erreicht. Die Länge der Sparren wurde ja zuvor hoffentlich richtig berechnet.

    Selbst bei den Dachpfannen aus Beton, die wir gewählt haben, kann sich über die Breite von ca. 7 Metern eine nicht unerhebliche Abweichung ergeben. Die einzelnen Pfannen haben nämlich ein Spiel von 2 -3 mm. Das kann bei 21 Pfannen in der Breite eine Abweichung von 6 cm bedeuten. Hat man die Pfannen zu "weit" voneinander gelegt, steht der Ortgang zu weit über. Hat man die Pfannen zu "eng" gelegt, passt die Ortgangspfanne überhaupt nicht..Deshalb haben wir zunächst die untere Reihe Dachpfannen komplett verlegt. Erreicht man dann nicht die gewünschte Breite, kann man das dann noch schaffen indem man die Pfannen etwas weiter auseinander oder enger zusammen legt. Hier passte es fast. Wenn es mal nicht passen sollte, kann man Dachziegel zuschneiden.

    Dann werden die anderen Dachpfannen verlegt. Wenn man sich diagonal vorarbeitet, kann man einfach die Dachpfannen aufeinander legen und muss sie nicht untereinanderschieben. Wir haben immer wieder kontrolliert, ob wir auch die Deckbreite der untersten Reihe einhalten – hat geklappt.

    Nachdem die Flächen gedeckt waren ging es an den Ortgang.

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    By Rolf Wacker

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    Dacharbeiten bei einem Pultdach (Abdichtung mit Dachpappe):

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    Источники: http://www.hausjournal.net/dachdecken-selbst-gemacht, http://www.energie-experten.org/bauen-und-sanieren/dach/dachdecken.html, http://derselbermacher.de/bauen/terasse/dach/dach_decken.php

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