Schwimmender estrich dicke

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    Estrich-Dicke – diese Dicke muss Estrich haben

    Der Baustoff Estrich wird beim Häuserbau dazu genutzt eine Trennschicht zwischen dem Rohbau und dem Fußbodenbelag darzustellen. Da durch diese zusätzliche Schicht die Größe des Raums im Vergleich zum Rohbau geringer wird, ist es durchaus wichtig vorher zu wissen, wie dick der Estrich später sein wird, damit diese eingeplant werden kann. Darüber hinaus hilft die Dicke von Estrich auch dabei, das zu verwendende Material zu berechnen. Die Stabilität und Funktionalität des Materials ist ein ebenfalls wichtiger Faktor.

    Wie dick der Estrich sein muss und wovon diese Dicke abhängt, wird in den folgenden Absätzen erklärt.

    Davon hängt die Dicke des Estrichs ab

    Es spielen verschiedenste Faktoren eine Rolle, wenn es darum geht, wie dick der Estrich im Endeffekt ist. Der wichtigste Faktor ist dabei sicherlich die Estrichart. Da jeder Estrich in einer Deutschen Industrienorm (DIN) festgehalten ist, an den sich gehalten werden muss, bietet das eine erste grobe Orientierung. Die tatsächliche Einbaudicke spielt ebenfalls eine Rolle, wenn es darum geht wie dick der Estrich ist, weshalb es sich nicht pauschal sagen lässt. Außerdem sind auch die Isolierschichten wichtig. Diese kommen beispielsweise als Trittschalldämmung und als Wärmedämmung vor und sind unterschiedlich dick.

    Schwimmender Estrich und dessen Dicke

    Eine gängige Form des Estrichs ist der schwimmende Estrich. Dieser hat keinen direkten Kontakt zum umliegenden Rohbau und eignet sich gut zur Dämmung, da er relativ flexibel ist. Darüber hinaus entsteht die Dämmung auch dadurch, dass der Estrich über Dämmschichten mit dem Rohbau verbunden ist. Das gilt sowohl für die Böden, als auch für die Wände. Es ist also nicht verwunderlich, dass der schwimmende Estrich relativ dick ist. Dementsprechend gibt die DIN vor, dass der Estrich mindestens 40 mm dick sein muss. Darüber hinaus sind auch die Verbündungsstücke mit der Wand, die Randstreifen, mindestens 8 mm dick.

    Fließender Estrich und die verschiedenen Dicken

    Da fließender Estrich aus unterschiedlichsten Materialien bestehen kann, wird dabei in erster Linie zwischen dem Bindemittel, also dem Grundmaterial, unterschieden. Die unterschiedlichen Bindemittel eignen sich dabei für verschiedene Dinge und sind unterschiedlich robust. Daher gibt es auch unterschiedliche Vorgaben dazu, wie dick der jeweilige Estrich verlegt werden muss. Calciumsulfatestrich muss beispielsweise zwischen 35 und 45 mm dick sein. Das hängt von der Härteklasse des jeweiligen Calciumsulfatestrichs ab. Generell werden die härteren Estriche immer dünner verlegt, als die weicheren. Kunstharzestrich ist im Gegensatz dazu etwas dünner und wird entweder 35 oder 30 mm dick verlegt.

    Weitere Estricharten und deren Dicke

    Zementestrich und Magnesiaestrich sind relativ dick und werden meist zwischen 40 oder 45 mm dick verlegt, wobei Magnesiaestrich in einigen Fällen auch 35 mm dick verlegt wird. Gussasphaltestrich zählt auch zu den Fließestrichen und wird angemischt. Es ist allerdings die dünnste Form und kann bereits ab einer Dicke von lediglich 25 mm verlegt werden. Verbundestrich sind andere Formen und zeichnen sich dadurch aus, dass sie direkt mit dem Boden verbunden werden und somit sehr robust und belastbar sind. Bei ihnen wird daher nicht angegeben wie dick sie mindestens sein sollten, sondern, dass die meisten Arten maximal 50 mm dick sein dürfen. Gussasphaltestrich, der auf diese Weise verlegt wird, sollte sogar nur 40 mm stark verlegt werden.

    Bei den angegebenen Werten handelt es sich lediglich um die Mindestdicke der jeweiligen Arten. Daher ist es meistens nicht schlimm, wenn die Schicht etwas dicker als angegeben verlegt wurde.

    Estrichdicke bei Fußbodenheizungen

    Ein großer Vorteil von Estrich liegt darin, dass dieser hervorragend dazu genutzt werden kann, um Fußbodenheizungen zu verbauen. Allgemein wird dabei unterschieden, ob die Rohre im Estrich oder darunter verlegt wurden. Allerdings wird keine Unterscheidung gemacht, wie dick der Estrich mindestens sein muss. Daher ist es sinnvoll, die aufgezeigten Dicken des jeweiligen Verbundmittels zu verwenden.

    Unterschiedliche Estrichdicken in Abhängigkeit vom Raum

    Bei normalen Gebäuden ist die Estrichdicke eigentlich kein besonders wichtiger Faktor, außer wenn der Raum bereits vorher nicht besonders hoch war oder wenn die Wände sehr hellhörig sind. In Altbaugebäuden ist die Situation allerdings etwas komplizierter. Bei alten Gebäuden kann es sein, dass die Traglast der Wände und des gesamten Gebäudes nicht mehr den heutigen Standards entspricht. Baumaßnahmen, wie beispielsweise Estrich, sind mit relativ hohem dauerhaftem Gewicht verbunden, weshalb es sicherlich sinnvoll ist, zu prüfen ob sich das Gebäude eignet.

    Ein ähnliches Problem kann auftreten, wenn auf dem Balkon Estrich verlegt werden soll, da diese auch nur eine bestimmte Traglast besitzen. Im Bad können der Estrich und dessen Dicke dann problematisch werden, wenn bei der Berechnung der Fliesenmenge nicht beachtet wird, dass später noch eine Estrichschicht hinzukommt.

    Da Kellerräume oft relativ stark beansprucht werden, ist die Estrichdicke von Kellern ebenfalls relativ wichtig. Daher wird dabei ein Verbundestrich empfohlen, da sich dieser dick und stabil auftragen lässt und als besonders belastbar gilt.

    Messen der Estrich Dicke

    Um festzustellen, ob die geforderten Mindestwerte erreicht wurden oder ob die Maximalwerte nicht überschritten wurden, muss der Estrich gemessen werden. Dazu muss der Estrich in der Regel geöffnet, also beschädigt, werden. Dazu wird der Estrich nach und nach vertikal an einer kleinen Stelle abgetragen. Dabei ist es wichtig, keine Rohre zu treffen.

    Daher muss, falls eine Fußbodenheizung vorhanden ist, markiert werden, wo die Rohre nicht verlaufen. Sobald dann der Rohbau oder die Isolierung erreicht wurde, kann mit einem Zollstock nachgemessen werden. Im Anschluss kann das Loch dann wieder mit der gleichen Estrichart gefüllt und geglättet werden, sofern die richtige Dicke erreicht wurde. Ansonsten müsste eine weitere Schicht eingebaut werden.

    Die Einhaltung der entsprechenden DIN-Normen ist aus mehreren Gründen sinnvoll. Zum einen kann es zu rechtlichen Problemen kommen, wenn die DIN nicht eingehalten wird und zum anderen kann es zu Problemen mit dem Estrich kommen, wenn dieser nicht ordnungsgemäß verlegt wird. Daher ist das Nachmessen immer ein sinnvoller Schritt.

    Beim Verlegen von Estrich spielt die spätere Dicke aus mehreren Gründen eine wichtige Rolle. Zum einen ist es für die Planung wichtig, damit die richtige Menge eingeplant werden kann. Zusätzlich ist es aber auch wichtig, damit der Estrich dauerhaft stabil bleibt und seine Funktion erfüllen kann. Dabei ist die Dicke des Estrichs in der Regel nicht davon abhängig, ob der Raum eine bestimmte Funktion besitzt.

    Zusammenfassung

    Die Dicke vom Estrich hängt nicht nur vom späteren Gebrauch und von den eigenen Vorlieben ab, sondern auch von einer DIN. Diese macht Angaben darüber, welcher Estrich wie dick verlegt werden muss, damit das Ergebnis zufriedenstellend ist. Dabei wird auch das Verbauen von Fußbodenheizungen berücksichtigt.

    Schwimmender estrich dicke

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    Schwimmender Estrich

    Definition:

    Schwimmender Estrich ist ein auf Dämmschicht hergestellter Estrich, der auf seiner Unterlage beweglich ist und keine unmittelbare Verbindung mit angrenzenden Bauteilen aufweist. Daher sind Randstreifen erforderlich.

    Wenn der Unterboden aus einer Betondecke besteht, wird im Wohnungsbau üblicherweise ein Estrich eingebaut, der sich wegen der Schall- und Wärmeschutzbestimmungen auf einer Dämmschicht befindet. Für im Wohnungsbau gleichmäßig auftretende Lasten von 1,5 kN/m2 sind für nicht beheizte Estriche Mindestestrichdicken von 35 mm bzw. 40 mm bei Dämmschichtdicken bis 30 mm bzw. mehr als 30 mm einzuhalten.

    Die Zusammendrückbarkeit der Dämmstoffe unter Belastung darf nicht mehr als 10 mm betragen. Bei einer Zusammendrückbarkeit von über 5 mm ist die Estrichdicke um 5 mm zu erhöhen. Unter Stein – und Keramik Belägen, muss die Estrichdicke mindestens 45 mm betragen. Bei größeren Verkehrslasten ( z.B. Büroräume, Schalterhallen ) sind entsprechend dickere Estriche erforderlich.

    Der tragende Untergrund muss zur Aufnahme des schwimmenden Estrichs trocken und eben sein. Schwankungen in der Estrichdicke sollen vermieden werden. Das bedeutet, dass eventuell vorhandene Rohrleitungen festzulegen sind und durch eine Ausgleichsschicht wieder eine ebene Oberfläche zur Aufnahme der Dämmschicht geschaffen werden muss. Falls Wände verputzt werden sollen, muss der Putz vor dem Verlegen der Dämmschicht bis zum Untergrund durchgezogen werden. Die Dämmstoffe werden in der Regel direkt auf der Betondecke mit dichten Stößen und im Verbund verlegt. Um ein Eindringen von Wasser und Zementleim in die Dämmschicht zu vermeiden, wird diese vor dem Einbau des Estrichs mit einer nackten Bitumenbahn mit Schrenzpapiereinlage oder einer Kunststofffolie von mindestens 0,1 mm Dicke abgedeckt.

    Die einzelnen Bahnen müssen sich an den Stößen ca. 8 cm überlappen. Da die Verdichtung von schwimmenden Estrich problematisch ist, wird die Konsistenz des Mörtels weich bis fließfähig eingestellt. Soll Mörtel auf der Dämmschicht transportiert werden, so sind zu ihrem Schutz vorher Holzbohlen zu verlegen.

    Bei nichtunterkellerten Räumen muss eine Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser gemäß DIN 18195 eingebaut sein. Auf diese Estriche wird i.d.R. Teppichbodenoberbelag oder Parkett fest mit einem schubfesten Klebstoff bzw. schwimmend verlegt.

    Bei einem Wasserschaden versickert das ausgelaufene Wasser innerhalb von wenigen Minuten unter dem Estrich in die Dämmschicht. Dort bleibt das Wasser auf der Rohbetonsohle liegen. Eine künstliche Austrocknung ist zwingend erforderlich, um schwere Folgeschäden am Gebäude zu vermeiden. Nach ca. 5-6 Monaten beginnt das Wasser unter dem Estrich zu faulen.

    Baunetz_Wissen

    Estrichkonstruktion: Schwimmender Estrich

    Schwimmende Estriche – auch Estriche auf Dämmschicht genannt – dienen der Verbesserung der Wärme- und Trittschalldämmung. Das herausragendste konstruktive Merkmal von schwimmenden Estrichen ist die vertikale und horizontale Beweglichkeit der Estrichplatte. Sie darf keinen unmittelbaren Kontakt zu anderen Bauteilen aufweisen, da sonst Schall- oder Wärmebrücken entstehen. Zur Anwendung kommen schwimmende Estriche im Wohnungs- und Verwaltungsbau sowie in öffentlichen Bauten. Der Aufbau zeigt sich im Querschnitt von unten nach oben wie folgt:

    • Rohdecke
    • Abdichtung (bei Bedarf)
    • Dämmschicht(ein- oder zweischichtig)
    • Abdeckung
    • Estrich
    • Belag

    Bei Unebenheiten oder Gefälle im Untergrund ist zudem eine Ausgleichsschicht nötig. Eine Sonderkonstruktion von schwimmenden Estrichen sind Heizestriche.

    Nach DIN 18560 Teil 2 setzt sich die Bezeichnung für schwimmende Estriche in folgender Reihenfolge zusammen: Estrich, DIN-Hauptnummer, Kurzzeichen für Estrichart und Biegezugfestigkeits- bzw. Härteklasse nach DIN 13 813, „S” für schwimmend und Nenndicke der Estrichschicht in mm sowie „H” und die Überdeckung der Heizelemente in mm (gilt nur für Heizestriche). Ein Estrich DIN 18560 – CA – F4 – S40 bezeichnet also einen schwimmenden Calciumsulfatestrich der Biegezugfestigkeitsklasse 4 (F4) mit einer Nenndicke von 40 mm.

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    Fließestrich ist ein Nassestrich, dem ein Fließmittel zur Selbstnivellierung zugegeben wird. Nach dem Mischvorgang wird er.

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    Estriche können nach der Art des verwendeten Bindemittels, nach Einbauweise, Konstruktion oder Nutzung unterschieden werden. Bei.

    Estrichart: Calciumsulfatestrich CA

    Das Bindemittel des früher als Anhydritestrich (AE) bezeichneten Calciumsulfatestrichs besteht aus Calciumsulfat. Unter dem.

    Estrichart: Gussasphaltestrich AS

    Bild: Welke, Christinendorf

    Gussaphalt ist ein Gemisch aus verschiedenen Stoffen, das entweder als Bauwerksabdichtung verwendet wird oder als.

    Estrichart: Kunstharzestrich SR

    Kunstharzestriche bestehen aus Kunstharzmörtel und synthetischem Reaktionsharz als Bindemittel. Infolge einer chemischen Reaktion.

    Estrichart: Magnesiaestrich MA

    Professionelle Schleiftechnik kann Magnesiaestriche in terrazzo-ähnliche Böden verwandeln

    Magnesiaestrich enthält als Bindemittel Kaustische Magnesia nach DIN 273 Teil 1, in der Regel in Verbindung mit einer wässrigen.

    Estrichart: Zementestrich CT

    Zementgebundener Estrich im Gewerbebau

    Zementestrich CT (früher ZE) ist der meistverlegte Estrich. Er besteht aus Zement, Gesteinskörnung wie Sand oder Kies, eventuellen.

    Estrichkonstruktion: Estrich auf Trennschicht

    Estrich auf Trennschicht – auch Estrich auf Trennlage oder gleitender Estrich genannt – wird überall dort eingesetzt, wo keine.

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    Fertigteilestrich, auch Trockenestrich oder Trockenunterboden genannt, besteht nach DIN 18560 Teil 1 aus vorgefertigten.

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    Bild: Heidelbergcement, Heidelberg

    Große fugenlose Bodenflächen mit matter oder glänzender Oberfläche und mehr oder weniger stark in Erscheinung tretender.

    Zement-Nutzestrich im Großmarkt

    Unmittelbar genutzte Industrieestriche (Nutzestriche) sind starken mechanischen und dynamischen Beanspruchungen ausgesetzt.

    Restfeuchte und Belegreife

    Elektronisches Feuchtigkeitsmessgerät zur Bestimmung der Restfeuchte

    Bild: DNS Denzel, Börtlingen

    Estriche aus Nassmörtel müssen vor dem Belegen mit Holz, Fliesen oder sonstigen Belägen austrocknen, andernfalls sind Folgeschäden.

    Bild: Baunetz (us), Berlin

    Als Terrazzo wird ein in der Regel fugenloser Bodenbelag aus Bindemittel und Gesteinskörnungen bezeichnet, der schon seit der.

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    Источники: http://www.heimhelden.de/estrich-dicke, http://www.speidel.info/wissen/trocknung/lexikon-von-a-z/s/schwimmender-estrich/, http://www.baunetzwissen.de/boden/fachwissen/_estriche/estrichkonstruktion-schwimmender-estrich-983741

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