Schimmel an der wand was tun

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    Schimmel an der wand was tun

    Schimmel entfernen – Gesund leben in Haus und Wohnung!

    Den Schimmel entfernen und gesund weiterleben ist das Ziel vieler Besucher. Tatsдchlich ist Schimmel im Wohnraum zum Alltagsproblem geworden. Auch wenn die Studien nicht eindeutig sind, so ist angeblich jede dritte Wohnung betroffen.

    Nachfolgend wird darauf eingegangen was Schimmel ist und welche Arten bekannt sind. Zudem wird auf eine Frьherkennung und Prдvention eingegangen. Die Gesundheit ist ein wichtiger Aspekt des Ratgebers. Weiterhin beschдftigen wir uns mit dem Thema Schimmel entfernen und gehen auf die Rechte von Mietern ein.

    Schimmel an der wand was tun

    Was tun gegen Schimmelflecken im Haus?

    03.01.2017, 12:39 Uhr | dpa-tmn, t-online.de

    Schimmel im Haus richtig entfernen. (Quelle: dpa)

    Im Winter gedeiht Schimmel besonders gut im Haus. Dass man Schimmelflecken möglichst schnell entfernen sollte, versteht sich von selbst. Manchmal genügt dafür schon ein Schwamm und etwas Alkohol, in anderen Fällen muss der gesamte Putz runter. Wie man am besten vorgeht und wann welche Maßnahme sinnvoll ist: So entfernt man Schimmel richtig .

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    Besonders an Außenecken oder an Fenstern, wo Kondenswasser die nötige Feuchtigkeit hinlassen hat, siedeln sich die Pilze gern an. Aber auch kühle Außenwände sind gefährdet – vor allem Stellen, an denen wenig Luft zirkuliert, etwa hinter Schränken und Regalen.

    Nur kleine Schimmelflecken selbst entfernen

    Sind die Schimmelflecken klein, kann man sie selbst von den Wänden entfernen. Aber sobald mehr als ein halber Quadratmeter schwarz ist, sollte sich ein Fachmann den Schaden anschauen. Wenn die Ursache nicht beseitigt wird, kommen die Pilze immer wieder. Kleinere oberflächliche Schäden können noch mit Schimmelmittel bekämpft werden. Aber meist reicht das nicht aus. Denn: „Ist der Schimmel erst einmal im Haus, lässt er sich mit einfachen Mitteln kaum beseitigen“, erklärt Alexander Lyssoudis, Vorstandsmitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Denn die Pilze setzen sich in die Oberschicht des porösen mineralischen Wandputzes – zu tief für Hausmittel oder chemische Stoffe.

    Wichtigste Maßnahme: Ursache beseitigen

    Oft muss daher sogar der Putz an den betroffenen Stellen entfernt werden. „Es reicht nicht, die Symptome zu behandeln, man muss an die Ursache des Schimmels heran“, weiß Lyssoudis. „Wenn diese beseitigt ist und keine Nässe mehr an den befallenen Stellen auftritt, können auch handelsübliche Schimmelbeseitigungsmittel eingesetzt werden.“ Wird die Ursache des Schimmelbefalls nicht beseitigt, müssen notgedrungen schwere Geschütze aufgefahren werden.

    „Soll zum Beispiel eine befallene Tapete entfernt werden, müssen zuerst die Pilze mit den Anti-Schimmelmitteln abgetötet werden“, erklärt Michael Koswig, Energieexperte bei der Stiftung Warentest in Berlin. Ausdrücklich warnt er vor hypochlorithaltigen Mitteln. Sie entfernen nicht nur den Schimmel, sondern belasten auch die Atemwege der Anwender.

    Wo neuer Befall droht, zum Beispiel wegen Baumängeln wie Wärmebrücken, können Anti-Schimmel-Farben oder -Farbzusätze helfen. „Die wirksamsten Mittel arbeiten mit der Substanz Octylisothiazolinon, zum Teil kombiniert mit anderen Bioziden“, erläutert Koswis. Allerdings sei mit diesen Chemikalien nicht zu spaßen. Bei der Arbeit muss der Raum gut belüftet werden. Gummihandschuhe und Atemschutzmaske sind Pflicht.

    Hausmittel oft besser als Fugizide

    Für das Magazin „test“ (Januar 2014) hat die Stiftung Warentest 20 Mittel gegen Schimmel untersucht. Demnach können Verbraucher sogar auf die chemische Keule verzichten, sobald die Ursache gründlich entfernt wurde: „Wenn die Ursachen bekannt und beseitigt sind, lässt sich der Schimmel gut mit Hausmitteln entfernen“, sagt Schimmelexperte Koswig.

    Anders als Fungizide, die nach der Behandlung der Flecken längere Zeit in den Räumen verbleiben und die Gesundheit der Bewohner gefährden können, verflüchtigt sich Alkohol nach dem Lüften schnell. Kleine Flecken lassen sich gut mit 70- bis 80-prozentigem Ethylalkohol entfernen.

    Essig zur Schimmelbekämpfung ungeeignet

    Das vielerorts angepriesene Hausmittel Essig ist ungeeignet zur Bekämpfung von Schimmel. Viele Baustoffe und insbesondere Kalk neutralisieren den Essig. Hinzu kommt, dass mit dem Essig organische Nährstoffe auf das Material gelangen. Dieses kann das Pilzwachstum sogar fördern.

    Von Schimmelpilzen befallene Materialien müssen gründlich gereinigt werden. Ist das nicht möglich, zum Beispiel wenn die Sporen in Polstermöbel eingedrungen sind, sollten die Möbel sicherheitshalber entsorgt werden.

    Raumfeuchte messen

    Kommt der Schimmel immer wieder, sollte unbedingt ein Fachmann eingeschaltet werden. Der misst die Feuchtigkeit im Raum und ermittelt mit einem Infrarotscanner kalte, gefährdete Flächen. „Es gibt immer mehrere Wege, um Schimmel zu vermeiden“, erläutert Alexander Lyssoudis. Manchmal helfe es schon, anders zu lüften oder eine Lüftungsanlage zu installieren. In anderen Fällen kann aber auch eine unzureichende Wärmedämmung die Ursache für hartnäckigen Schimmelbefall sein.

    80 Prozent des Schimmels versteckt

    Wer schwarze Flecken entdeckt, sollte gewarnt sein. Aber oft ist der Schimmel in der Wohnung gar nicht zu sehen. Er kann sich hinter Wandverkleidungen und Tapeten, unter dem Laminat oder in Dämmstoffen verbergen. Ein modriger Geruch, klamme Wäsche in den Schränken oder auch gesundheitliche Probleme der Bewohner sind Indizien, dass sich irgendwo Pilze und Bakterien verstecken. Ein Alarmsignal, dass sich Schimmel im Haus bilden könnte, ist auch Kondenswasser an den Fensterrahmen. Die Wassertröpfchen zeigen an, dass zu viel Feuchtigkeit im Raum ist.

    „80 Prozent der Schimmelschäden sind versteckt“, schätzt Christian Tegeder, Sachverständiger für Schimmelschäden aus Horhausen im Westerwald. Ursachen können alte Wasserschäden sein oder die sogenannte anhaltende Neubaufeuchte, die grundsätzlich in neuen Häusern erst einmal ein Problem ist. Denn beim Bau wird zum Beispiel für Beton Wasser verwendet, und die Feuchtigkeit muss sich über Monate aus dem Gemäuer verflüchtigen. Geht diese nicht weg, kann sich Schimmel bilden.

    Schimmelhund geht den Sporen nach

    Sachverständige wie Tegeder werden häufig zu Hilfe gerufen, wenn Ärzte und Patienten den Ursachen der oft langwierigen Beschwerden der Bewohner nicht auf die Spur kommen. Denn Schimmel kann die Atemwege reizen sowie chronische Müdigkeit oder Rheuma auslösen. „Nach der Analyse der Raumluft wird schnell klar, dass irgendwo Schimmel versteckt sein muss“, sagt Tegeder.

    Mit Alkohol und Desinfektionsmitteln ist solchen verdeckten Schäden nicht beizukommen. Sie bleichen die Flecken nur oberflächlich, erreichen aber nicht die tiefen Schichten. Das muss der Fachmann erledigen.

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    Wenn Lüften nicht mehr hilft Was man zu Schimmel wissen muss

    Schimmel macht sich oft an den Außenwänden breit, oder an Stellen, an denen die Luft schlecht zirkulieren kann.

    Schimmel ist nicht nur eklig, sondern auch eine Gefahr für die Gesundheit. Wie kann man verhindern, dass sich die Sporen breit machen? Wie wird man sie wieder los? Und wer muss das bezahlen?

    Die Heizsaison hat begonnen und mit ihr die beste Zeit für Schimmel. Für ihn bieten sich ideale Bedingungen, wenn es draußen kalt und drinnen warm ist. Kondensiert Luftfeuchtigkeit an kalten Zimmerwänden, dann finden die Sporen einen perfekten Nährboden – ein Schimmelfleck entsteht. Häufig passiert das in den Zimmerecken an Außenwänden. Weil es dort besonders kalt ist schlägt sich die Feuchtigkeit hier am ehesten nieder. Auch fensterlose Badezimmer sind oft betroffen. Anfällig sind auch Fugen im Badezimmer, wo naturgemäß ein besonders feuchtes Klima herrscht. Was tun, wenn der Schimmel da ist? Wie wird man ihn wieder los? Und wann sollte man sich an den Vermieter wenden?

    Wie verhindert man, dass Schimmel entsteht?

    Das einfachste Mittel, um Schimmel vorzubeugen ist nach wie vor ausreichendes Lüften. Denn jeder Mensch produziert Feuchtigkeit, allein durch Atmen und Duschen entstehen pro Kopf schon drei bis vier Liter Wasserdampf in der Wohnung. Und die müssen irgendwann raus. Am besten stellt man die Fenster – nicht nur im Schlafzimmer – zwei bis dreimal täglich für fünf Minuten auf Durchzug, das reicht in der Regel für einen vollständigen Luftaustausch. Danach dreht man die Heizung wieder etwas auf. Die Luft wirkt nämlich wie ein Schwamm und je wärmer sie ist, desto besser kann sie Wasser aufnehmen. Und das ist gewünscht, schließlich soll sich die Feuchtigkeit nicht an der Wand setzen. Auch wenn es draußen nass ist, sollte das Lüften nicht ausfallen, denn die feuchte, kalte Luft, die von draußen herein kommt, kann noch reichlich Wasser speichern, wenn sie erwärmt wird.

    Besonders schimmelanfällig sind neben den Außenwand-Ecken auch die Wände hinter Möbelstücken. Damit auch hier Luft zirkulieren kann, sollten Schränke oder Kommoden mit ein paar Zentimetern Abstand zur Wand aufgestellt werden. Oft ist das schon durch die Fußbodenleisten gewährleistet.

    Warum schimmelt es trotz Lüften?

    Wenn sich trotz Lüften und Heizen Schimmelflecken bilden, liegt das womöglich am Haus. Vielleicht dringt Wasser durch Risse in der Fassade sein, vielleicht wird das Mauerwerk durch undichte Rohre durchfeuchtet, vielleicht ist aufsteigende Bodenfeuchte dafür verantwortlich, dass die Wände einen guten Nährboden für Sporen abgeben. Auch die sogenannten Wärmebrücken sind anfällig für Schimmel. Solche Wärmebrücken finden sich oft neben dem Fensterrahmen, in Heizkörpernischen, am Übergang zur Geschossdecke oder dort, wo Stahlträger verbaut sind – eben überall dort, wo Wärme schneller als an den übrigen Stellen der Wand nach draußen geleitet wird. In Altbauten mit neuen Fenstern kann es zum Problem werden, wenn keine Wärmedämmung an den Wänden angebracht wurde. Es gibt dann keinen Luftaustausch durch Fensterfugen mehr und die Feuchtigkeit schlägt sich an den kalten Außenwänden nieder.

    Mieter oder Vermieter – wer ist bei Schimmel in der Pflicht?

    Schimmelt es in der Wohnung, unterstellen Vermieter meistens erst einmal mangelhafte Lüftung. Mieter hingegen sehen die Ursache in der Bausubstanz. Beides ist schwer nachzuweisen, aber wenn Aussage gegen Aussage steht, dann ist der Vermieter in der Beweispflicht. "Er mus s nachweisen, dass die Schimmel­ursache nicht aus seiner Sphäre kommt, sprich nicht die Bausubstanz schuld am Schimmel ist", sagt Michael Sittig von der Stiftung Warentest. Für diesen Nachweis ist normalerweise ein Gutachten nötig. Die Kosten dafür trägt grundsätzlich der Auftraggeber, also der Vermieter – allerdings darf er den Gutachter dann auch allein aussuchen. Wer kein Gefälligkeitsgutachten riskieren will, sollte einen Kompromiss suchen. Der kann zum Beispiel so aussehen, dass beide Parteien ein Mitspracherecht haben und dann auch jeweils die Hälfte der Gutachterkosten übernehmen.

    Alkohol ist ein Anti-Schimmelmittel. Bei großflächigem Befall muss aber eine Fachfirma anrücken.

    Grundsätzlich kann es nicht schaden, bevor man einen teuren Gutachter beauftragt, selbst auf Fehlersuche zu gehen. Dazu misst man an kalten Tagen die Wandtemperatur an der Schimmelstelle und vergleicht sie mit der Temperatur an anderen Wänden. Das funktioniert mit einem normalen Thermometer, das an der Wand befestigt wird. Genauere Ergebnisse liefert ein Infrarotthermomenter. Einfache Geräte findet man ab ca. 20 Euro.

    Wie wird man den Schimmel wieder los?

    Das kommt drauf an, wo er sitzt und wie groß die befallenen Stellen sind. Bei übersichtlichen Ausmaßen kann man sich oft selbst helfen. Die Stiftung Warentest hat im letzten Dezember 17 Schimmel-Entferner aus Drogerien und Baumärkten getestet, dazu noch die drei Hausmittel. Richtig angewendet – also gegebenenfalls mehrfach – wirkten alle gut oder sehr gut. Dass das Gesamturteil für einige Produkte nur "ausreichend" ausfiel, lag an den jeweiligen Wirkstoffen. Natriumhypochlorid, das man am typischen Chlorgeruch erkennt, wirkt wie eine chemische Keule: Die Schimmelpilze sterben zwar, aber auch die Atemwege werden stark belastet. Weniger Nebenwirkungen haben laut "Warentest" die biozidhaltigen Alternativen, etwa mit Benzalkoniumchlorid. Hautreizungen oder Umweltbelastungen hielten sich hier in Grenzen.

    Sollen am Ende keine Chemikalien zurückbleiben, bieten sich Hausmittel an: Alkohol, Brennspiritus oder eine dreiprozentige Lösung aus Wasserstoffperoxid auf die betroffenen Stellen pinseln, trocknen lassen, mit Scheuermilch bearbeiten und nochmal pinseln. Im Test wirkten diese Klassiker genauso gut wie gekaufte Schimmel-Entferner. Wasserstoffperoxid wirkt auch bleichend und eignet sich deshalb gut, um schimmelgraue Fugen wieder aufzuhellen.

    Schimmeln Silikonfugen immer wieder neu, dann liegt das daran, dass das darin enthaltene Fungizid im Laufe der Jahre an Wirkung verliert. Abhilfe schafft dann nur noch eine aufwendige Neuverfugung. In Mietwohnungen ist das in der Regel Sache des Vermieters.

    Bei großflächigem Schimmelbefall wendet man sich am besten an einen Experten. Wird Schimmel unsachgemäß behandelt, ist die Gefahr groß, dass sich Sporen in der Wohnung verteilen und gesundheitliche Probleme verursachen. Die schimmligen Stellen einfach mit sogenannten Antischimmelfarben zu überstreichen, ist keine Lösung. Solche Anstriche eignen sich zur Vorbeugung an schimmelgefährdeten Stellen. Man sollte aber nicht unbedingt die ganze Wohnung damit streichen, denn die meisten Farben enthalten Biozide, die man aus der Wohnung besser so weit wie möglich heraus hält.

    Источники: http://www.schimmel-entfernung.org/, http://www.t-online.de/heim-garten/bauen/id_68216696/schimmel-im-haus-entfernen-das-ist-zu-tun.html, http://mobil.n-tv.de/ratgeber/Was-man-zu-Schimmel-wissen-muss-article13829306.html

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