Rolladen nachträglich

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    Rolladen einbauen mit der richtigen Anleitung

    Um einen Rolladen in eine bestehende Tür- oder Fensternische einzubauen, ist ein Aufsatzrolladen die richtige Wahl. Dafür muss allerdings Tür oder Fenster vorher ausgebaut werden und Platz für den Rolladenkasten geschaffen werden. Einfacher ist die Montage eines Vorsatzrolladens.

    Bedienung und Bearbeitungswerte

    Ein Aufsatzrolladen wird gerne wegen seiner optischen Unauffälligkeit gewählt. Die Führungsschienen befinden sich direkt am Rahmen von Tür oder Fenster. Vor dem Einbauen muss allerdings der Sturz über Fenster oder Tür ausgestemmt werden, um Platz für den Rolladenkasten zu schaffen. Ist das wegen der Baustatik oder des Aufwands nicht möglich, reduziert sich die Fenster- oder Türfläche entsprechend.

    Der Vorsatzrolladen wird seiner Bezeichnung folgend vor die Tür oder das Fenster gesetzt. Der meist montierfertige Bausatz wird meist an der Außenwand neben dem Rahmen verschraubt. Der Rolladenkasten steht nach außen ab. Vorteil dieser Konstruktion ist die nicht notwendige zusätzliche Dämmung oder Abdichtung, da keine Hohlräume, undichten Stellen oder Kältebrücken entstehen.

    Vorsatzrolladen selber einbauen

    • Armierung aus Holzwolle
    • Leichtbauplatten
    • Armierungskleber
    • Fertigputz
    • Vorsatzrolladen-Bausatz
    • Bohrmaschine
    • Steinbohrer
    • Akkuschrauber
    • Außenwanddübel
    • Rostfreie Schrauben (wenn nicht im Bausatz enthalten)
    • Wasserwaage
    • Lotschnur
    • Eventuell Metallsäge
    • Eventuell Leiter oder Gerüst
    • Helfer

    1. Breite ausmessen

    Messen Sie das Außenmaß des Tür- oder Fensterrahmens aus. Es entspricht der Mindestbreite des Rolladens. Dazu müssen Sie die Breite der Führungsschienen von üblicherweise elf Zentimetern aufaddieren.

    2. Höhe ausmessen

    Bei der Montage auf den Rahmen ergibt such die Rolladenhöhe aus der Rahmenhöhe abzüglich der Rolladenkastenhöhe. Beim auf das Mauerwerk aufgesetzten Vorsatzrolladen müssen Sie die Höhe des Kastens dazu addieren.

    3. Befestigungslöcher bohren

    Messen Sie entsprechend Herstellerangabe des Bausatzes die Position der beiden oberen Eck-Bohrlöcher aus. Sorgen Sie mit der Wasserwaage für die gleiche Lochhöhe. Bohren Sie mithilfe der Lotschnur die seitlichen Löcher für die Führungsschienen exakt untereinander.

    4. Rolladen montieren

    Setzen Sie oder besser Ihr Helfer den nach Herstellerangabe zusammenmontierten Bausatz auf das Mauerwerk auf und verschrauben Sie den Rolladen von oben nach unten.

    Rolläden nachträglich einbauen

    Die Gründe, weshalb Rolläden nachträglich eingebaut werden sollen, sind vielfältig. Welches System infrage kommt, hängt dagegen von bestimmten Faktoren ab, die durch die individuellen Gegebenheiten beeinflusst werden. Außerdem spielen Rolläden unter Umständen auch eine Rolle in Bezug auf die Energieeinsparverordnung (EnEV). Daher haben wir nachfolgend nützliche Informationen für Sie zusammengestellt, was Sie beim nachträglichen Einbau von Rolläden berücksichtigen sollten.

    Viele Gründe sprechen für Rolläden

    Die Gründe, Rolläden nachträglich einzubauen, sind wirklich vielschichtig. Entweder hat sie der Bauherr während des Hausbaus nicht eingeplant oder es wurde ein Bestandsobjekt ohne Rolläden erworben. Aber auch Mieter, die aus einer Wohnung mit Rolläden in eine neue Wohnung ohne Rolläden ziehen, missen den Komfortgewinn oftmals.

    Unterschiede zwischen Systemen

    Bei angemieteten Objekten müssen Sie jedoch zunächst mit dem Vermieter klären, ob er Ihnen gestattet, Rolläden einzubauen. Unabhängig davon, welches System Sie einbauen wollen, stellt der Eingriff eine Veränderung der Bausubstanz dar – und der ist über Ihre Mieterrechte nicht gedeckt.

    Wie eben angeschnitten, gibt es unterschiedliche Rolladensysteme.

    • Aufsatz- oder Aufbaurolläden
    • Vorsatz- oder Vorbaurolläden

    Besonderheiten beim nachträglichen Rolladeneinbau

    Beim Aufsatzrolladen wird der Rolladenkasten in den Fenstersturz eingebaut. Die zu öffnende Revisionsklappe des Kastens ist dann raumseitig zugänglich. Allerdings bringt dieses System gerade unter den aktuellen Vorgaben der Energieeinsparung erhebliche Nachteile mit sich. Wärmebrücken entstehen hier sehr schnell, aber auch der Schalldämmschutz kann sich verschlechtern.

    Aufbaurolläden nachträglich einbauen

    Außerdem können Sie diese Rolläden nur dann nachträglich einbauen, wenn die Fensterstürze entsprechend hohl ausgebildet sind, der nachträgliche Einbau von Rolläden also schon während des Baus berücksichtigt wurde.

    Vorbaurolläden nachträglich einbauen

    Andernfalls stehen Ihnen Vorsatzrolläden zur Verfügung. Hier befindet sich der Rolladenkasten an der Außenseite des Gebäudes. Sie können den Kasten entweder oberhalb des Fensters (auf der Laibung) auf der Fassade oder in der Fensternische auf dem Fensterrahmen anbringen. Eine Montage auf dem Fensterrahmen kann jedoch die Glasfläche negativ verkleinern oder zu einer ungewollten Beschattung führen.

    Dafür zeichnen sich Vorbaurolläden durch zahlreiche Vorteile aus:

    • sie können in wärme- und schalldämmende Maßnahmen integriert werden
    • bessere Wärme- und Schalldämmung als ohne Rolläden (bei Altbauten ein wichtiger Aspekt)
    • kann auf eine Wärmedämmung montiert werden
    • nachträglicher Einbau unproblematisch

    Doch gerade in Bezug auf die Wärmedämmung sollten Sie auch beim Vorbaurolladen verschiedene Möglichkeiten berücksichtigen.

    • mit elektrischem Antriebsmotor (Rohrmotor) in der Rolladenwelle
    • mit Gurt (ob mechanisch oder elektrischer Gurtwickler, ist irrelevant)

    Bei Vorsatzrolläden ohne Gurt müssen Sie auch keine Öffnung für den Gurt ausbauen. Stattdessen müssen Sie den Rolladen nur für Leitungen für die Stromversorgung und gegebenenfalls für die Steuerung versehen. Die Öffnung für den Gurt kann nämlich bis zu 40 Liter Heizöl jährlich kosten.

    Fazit zum nachträglichen Einbau von Rolläden

    Die Vorteile von Vorsatzrolläden überwiegen gegenüber denen von Aufsatzrolläden. Selbst, wenn ein nachträglicher Einbau beim Hausbau bereits berücksichtigt wurde, kann es besser sein, wenn Sie den Rolladenkasten außen anbringen und den hohlen Fenstersturz (oder auch einen alten Rolladenkasten eines Aufbausystems) dämmen, um so die geforderten Werte der EnEV zu erreichen.

    Rollladen nachträglich einbauen – Was Sie vor dem Nachrüsten wissen sollten

    Nicht selten entscheiden sich Bauherren aus Kostengründen zunächst gegen den Einbau von Außenrollläden und bereuen diesen Entschluss im Nachhinein. Der Grund: Rollläden haben zahlreiche Vorteile. Sie schützen die Privatsphäre und helfen dabei, Energiekosten zu sparen. Deshalb denken manche Eigenheimbesitzer darüber nach, die Rollläden nachträglich einzubauen. Grundsätzlich ist das möglich, wenn ein paar Besonderheiten beachtet werden. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die Rollläden nachrüsten möchten, haben wir in diesem Ratgeber wertvolle Informationen für Sie zusammengefasst, die Sie berücksichtigen sollten, bevor Sie Ihr Vorhaben in die Tat umsetzen.

    Viele Gründe sprechen für den Einbau von Rollläden

    Haben Sie sich beim Neubau Ihres Eigenheims gegen Rollläden entschieden? Haben Sie ein Bestandsobjekt erworben, bei dem auf die Rollläden verzichtet wurde? Oder sind Sie in eine neue Wohnung ohne Rollläden gezogen und vermissen den Komfort, den Sie noch aus Ihrem alten Zuhause kennen? Unabhängig davon, aus welchem Grund Sie über den nachträglichen Einbau von Rollläden nachdenken, gibt es zahlreiche Aspekte, die tatsächlich für das Nachrüsten sprechen:

    • Ein Rollladen schützt Ihre Privatsphäre vor den neugierigen Blicken der Nachbarn
    • Er minimiert den Lärm der Straße und der Nachbarschaft
    • Er wirkt sich positiv auf das Wohnklima aus
      • Im Winter vermeidet er, dass der Raum auskühlt
      • Im Sommer sorgt ein Rollladen dafür, dass sich das Zimmer nicht unnötig aufheizt

    Aus diesem Grund wirken sich Rollläden positiv auf Ihren Energieverbrauch aus.

    Auch der Einbruchschutz wird durch hochwertige Rollläden optimiert, weil Eindringlinge schlechter ins Haus gelangen können.

    Bei den meisten Neubauten gehören Einbaurollläden mittlerweile zur Standardausrüstung. Der Rollladen wird über der Rohbauöffnung in einen eingebauten Fertigkasten, in eine eigens dafür gedachte Aussparung oder in ein entsprechendes Fassadenbauteil montiert. Ein geöffneter Rollladen verschwindet daher komplett im Mauerwerk, wodurch er vor Witterungseinflüssen geschützt ist. Aus statischen Gründen ist es oftmals nicht möglich, bestehende Häuser mit Einbaukästen nachzurüsten. Im schlimmsten Fall bestünde dadurch sogar Einsturzgefahr. Deshalb muss nach anderen Alternativen gesucht werden.

    Aufbau- oder Vorbaurollläden nachrüsten – Was ist besser?

    Prinzipiell stehen zwei verschiedene Systeme zur Auswahl, wenn Sie Rollläden nachrüsten möchten: Zum einen gibt es sogenannte Aufsatz- oder Aufbaurollläden und zum anderen die Vorsatz- oder Vorbaurollläden. Beide Systeme haben ein paar Vor- und Nachteile, die wir Ihnen nachfolgend genauer erläutern.

    Aufbaurollläden nachrüsten – Nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich

    Von Aufsatz- oder Aufbaurollläden ist die Rede, wenn der Rollladenkasten in den Fenstersturz montiert wird. Das hat den Vorteil, dass die Revisionsklappe des Kastens von der Raumseite aus zugänglich ist. Dadurch sind eventuelle spätere Reparaturen einfacher durchzuführen. Allerdings wirkt sich dieses System nachteilig auf den Energiehaushalt aus. Es entstehen schnell Wärmebrücken, die die Energiekosten in die Höhe treiben.

    Auch der Schalldämmschutz wird unter Umständen herabgesetzt, wenn Aufbaurollläden nachgerüstet werden. Zudem ist der nachträgliche Einbau ohnehin nur möglich, wenn es in den Fensterstürzen einen entsprechenden Hohlraum gibt. Das heißt, dass schon während des Baus berücksichtigt werden muss, dass später eventuell noch Rollläden nachgerüstet werden sollen.

    Vorbaurollläden nachrüsten – Oft die bessere Alternative

    In den meisten Fällen ist es empfehlenswert, sich für Vorbau- oder Vorsatzrollläden zu entscheiden. Dann wird der Rollladenkasten direkt an der Außenseite des Gebäudes montiert. Der Kasten kann wahlweise über dem Fenster auf der Laibung direkt auf der Fassade oder in der Fensternische angebracht werden, die sich auf dem Fensterrahmen befindet. Falls Sie sich für Letzteres entscheiden, verkleinert sich die Glasfläche jedoch unter Umständen. Zudem kann der Kasten in diesem Fall eine unschöne Beschattung nach sich ziehen.

    Gerade bei Altbauten hat es sich bewährt, Vorbaurollläden nachzurüsten, weil sie für eine deutlich bessere Schall- und Wärmedämmung sorgen.

    Darüber hinaus haben Vorbaurollläden noch weitere Vorteile:

    • Sie lassen sich in schall- und wärmedämmende Maßnahmen einbeziehen
    • Sie können auf einer Wärmedämmung angebracht werden
    • Der nachträgliche Einbau gestaltet sich insgesamt unproblematisch

    Allerdings gibt es auch bei Vorbaurollladen noch verschiedene Varianten. Prinzipiell unterscheidet man Modelle mit elektrischem oder mechanischem Gurtwickler und Ausführungen mit elektrischem Antriebsmotor. Letztere besitzen einen Rohrmotor in der Rollladenwelle. Für welches System Sie sich entscheiden, ist in erster Linie Geschmackssache. Darüber hinaus spielt Ihr zur Verfügung stehendes Budget eine Rolle, denn die Preise der jeweiligen Arten gehen weit auseinander.

    Rollläden nachträglich einbauen – Diese Kosten müssen Sie einplanen

    Hinsichtlich der Kosten, die Ihnen für den Rollläden-Nachbau entstehen, gilt natürlich: Je größer Ihre Ansprüche sind, desto höher werden auch die Kosten ausfallen. Wenn Sie mit einem manuellen Gurtwickler zufrieden sind und kein Problem damit haben, die Rollläden von Hand zu bedienen, werden Sie günstiger davonkommen als mit einem elektrisch bedienbaren Rollladen, der vielleicht sogar noch über einen Timer oder Lichtsensor verfügt. Zudem wirkt sich die Einbruchsicherheit auf die Kosten aus. Stabile Rollläden müssen nicht nur die unterschiedlichen Witterungsverhältnisse aushalten, sondern auch dem Stemmwerkzeug eines Einbrechers Widerstand bieten. Eine solche erhöhte Stabilität schlägt sicher auch in einem höheren Preis zu Buche.

    Auch die Art der Aufhängung, die Qualität und das Design beeinflussen die Nachrüstungskosten. Es gibt einfache Modelle aus lackiertem Metall, die verhältnismäßig preisgünstig sind. Zudem werden aber auch teurere Kunststofflösungen sowie hochwertige Alu-Rollläden angeboten, die aufgrund ihrer edlen Optik besonders viel Geld kosten. Zu guter Letzt hat die Größe der Rollläden eine wichtige Bedeutung für den Preis: Je großflächiger die Rollläden sein müssen, desto teurer sind sie auch in der Anschaffung.

    Die günstigsten Rollläden im kleinsten Format, die manuell bedienbar sind und eine durchschnittliche Stabilität mitbringen, kosten etwa 50 Euro. Wenn Sie Rollläden für Fenster benötigen, die über vier Meter breit sind, sollten Sie etwa 200 Euro einplanen, wenn Sie sich für ein manuell bedienbares Modell entscheiden. Nach oben sind dem Preis im Prinzip kaum Grenzen gesetzt: Durchschnittlich große, qualitativ hochwertige und elektrisch bedienbare Außenrollläden kosten mindestens 500 Euro.

    Wenn Sie die Kosten für das Nachrüsten der Rollläden im Voraus planen möchten, sollten Sie auch an die Rollladenkästen denken und das Honorar für den eigentlichen Einbau berücksichtigen.

    Ein Fachmann benötigt für den Einbau eines manuell bedienbaren Rollladens ungefähr fünf Stunden und berechnet seinen Arbeitsaufwand mit etwa 200 Euro. Da es noch länger dauert, elektrisch bedienbare Rollläden nachträglich einzubauen, sind die Kosten für den Einbau dementsprechend noch höher. Ungefähr 300 bis 400 Euro sollten Sie hier einkalkulieren.

    Fazit: Lohnt es sich, Rollläden nachträglich einzubauen?

    Grundsätzlich ist ein nachträglicher Einbau von Rollläden möglich und sinnvoll, sofern ein paar Dinge beachtet werden. Wenn Sie in einer Mietwohnung leben, müssen Sie beispielsweise auf jeden Fall vorher Ihren Vermieter um eine schriftliche Erlaubnis bitten. Das Nachrüsten der Rollläden funktioniert nicht ohne Veränderungen der Bausubstanz. Auch Eigenheimbesitzer sollten sich vor dem Einbau über das geeignete System und die Kosten informieren. Sofern Sie Vorbaurollläden wählen, machen Sie sicher keinen Fehler.

    Zusammenfassung

    In manchen Situationen ist es sinnvoll, Rollläden nachträglich einzubauen, um die Privatsphäre zu schützen, die Wärmedämmung zu optimieren oder den Einbruchschutz zu erhöhen. Als nachrüstbare Rollläden bieten sich wahlweise Aufbau- oder Vorbaurollläden an. Zusätzlich zu den reinen Kosten für die eigentlichen Rollläden sollten auch die Gebühren für den Einbau und den Rollladenkasten eingeplant werden.

    Источники: http://www.hausjournal.net/rolladen-einbauen-anleitung, http://www.hausjournal.net/rollaeden-nachtraeglich-einbauen, http://www.heimhelden.de/rollladen-nachtraeglich-einbauen

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