Rigipsplatten unterkonstruktion holz

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    Decken verkleiden – Auf die Unterkonstruktion kommt es an!

    • Schwer
    • 1-2 Tage
    • 300,00 €

    Das Bekleiden oder Abhängen von Decken ist im privaten Wohnbereich vornehmlich eine Maßnahme der Altbausanierung. Unansehnliche, kaum zu sanierende Decken lassen sich auf diese Weise verdecken, zu hohe Decken werde auf ein für heutige Wohnansprüche normales Maß reduziert. Bei Neubauten werden Decken meist nur aus gestalterischen Gründen verkleidet oder abgehängt. Man stuft die Decke beispielsweise ab oder nutz den entstehenden Hohlraum zum Einbau von Beleuchtunssystemen. In jedem Fall muss für solche Maßnahmen eine ausreichende Deckenhöhe vorhanden sein. Neben der rein optischen Wirkung können durch Bekleiden oder Abhängen einer vorhandenen Decke deren Wärmedämmung sowie ihr Feuerwiderstand und ihr Schallschutz verbessert werden. Ganz gleich aus welchem Grund eine vorhandene Decke bekleidet oder abgehängt werden soll, muss man bei der Befestigung der Unterkonstruktion sowie beim anschließenden verschrauben der Beplankung auf Nummer Sicher gehen. Schließlich können Deckenteile, die aufgrund unsachgemäßer Befestigung herabstürzen, die Menschen in den betreffenden Räumen in Lebensgefahr bringen.

    Bauanleitung

    Benötigtes Material

    Benötigtes Werkzeug

    • Handkreissäge
    • Schlagbohrmaschine
    • Stichsäge
    • Hammer
    • Messwerkzeug

    1 Traglattung

    Trockenbaudecke lediglich als Bekleidung der vorhandenen Rohdecke oder einer

    unansehnlichen Altbaudecke vorgesehen ist, kann die Traglattung direkt auf den

    vorhandenen Untergrund gedübelt/ geschraubt werden. Weil in der Regel aber

    Höhentoleranzen ausgeglichen werden müssen oder bei Holzbalkendecken nur im

    Verlauf der Tragbalken eine feste Verankerung möglich ist, empfiehlt es sich

    meist, zunächst eine Grundlattung zu befestigen ( Abstand der

    Befestigungspunkte max. 85 cm)

    Diese wird auf gleichmäßige Höhe ausgerichtet.

    Dann schraubt Ihr die Traglattung im Rasterabstand der vorgesehenen Platten

    an. Bei 12,5 mm dicken Platten darf der Stützabstand maximal 50 cm betragen.

    2 Abhängen der Unterkonstruktion

    Auf der Abbildung wird die Lattung für Platten der Größe 800 x 1250 mm gezeigt.

    3 Zum Abhängen der Unterkonstruktion bieten sich 3 verschiedene Systeme an:

    Der Befestigungsclip (Ausgleich von Höhentoleranzen bis 2 cm) der Direktabhänger (Abhängehöhe von 0-12cm) und der Noniusbügel für Abhängehöhen von 14 cm aufwärts. Alle drei garantieren absolut sicheren Halt.

    4 Eine gewölbte Rundbogendecke im Trockenbau

    Überall dort,wo genügend Raumhöhe vorhanden ist, also vorwiegend im Altbau, bietet sich dieMöglichkeit der kreativen Deckengestaltung. Sehr ausgefallen und überauselegant sieht die Rundbogendecke aus. Im Zusammenspiel mit nachempfundenenklassischen Säulen und gerundeten Lichtblenden werden die strengenRechteckformen einer Althausdiele gekonnt aufgelöst. Der lange Flur ist nachdem Umbau kein langweiliger Schlauch mehr, sondern erinnert eher an einenlauschigen Arkadengang.

    5 Unterbau des Rundbogens

    Für den Unterbau des Rundbogens können werkseitig gefertigte Bogenprofile als Grundprofil eingesetzt werden. Darauf kommen Längsschienen, an denen die Platten befestigt werden.Die 12,5 mm dicken Gipsplatten lassen sich ohne mechanische Bearbeitung bis 900 mm Radius, die 9,5 mm dicken Platten sogar bis 450 mm Radius biegen. Man muss dazu lediglich die Plattenrückseite perforieren und anfeuchten.

    6 Biegeschablone

    Anschließend lässt sich die Platte mit Hilfe einer selbstgebauten Biegeschablone problemlos in die gewünschte Form bringen.

    7 Spachteln

    Plattenstöße und Schraubstellen werden mit Fugenfüller gespachtelt. Anschließend kann die Decke gestrichen werden.

    13 Kommentare

    zu „Decken verkleiden – Auf die Unterkonstruktion kommt es an!“

    Leider ist meine Deckenhöhe nur 1,90 cm. Da muss ich sparsam mit der Deckendicke umgehen.

    Die jetzige Decke ist sehr uneben und müsste auch arg nivelliert werden.

    Dafür graut es mir, Justierschrauben wären hilfreich.

    Gruß vom Daniel

    Die Unterkonstruktion als erstes flächig und stramm unter die Decke schrauben. Finde die Stelle mit der geringsten Deckenhöhe heraus, dort den Abstand zwischen Decke und Konstruktion = 0 mm lassen. Von dort aus kannst Du dann akribisch mit der Wasserwaage die Schrauben (incl. Lattung) absenken.

    P.S.: Falls Du mit Schattenfuge arbeiten möchtest, die Lattung entsprechend kürzen. Und zuallerst (!) den Rand der Decke schwarz streichen. Oder lieber rot??

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    Gipskartonverarbeitung

    Sollen Räume nach Neu-, Aus- oder auch Umbaumaßnahmen glatte Wandoberflächen er halten, gibt es hierzu mehrere Möglichkeiten: In vielen Fällen werden Profis damit beauftragt, eine feine Putzschicht aufzutragen. Neben nicht unerheblichen Lohnkosten gelangt mit dieser Technik Feuchtigkeit ins Haus, die in der Regelerst nach vielen Wochen komplett entwichen ist. Dann sind die Wände tapezier-, streich- oder verfliesbar und ein bewohnbares Raumklima ist möglich. Um genau dieses Feuchtigkeitsproblem zu umgehen, ist ein sogenannter trockener Innenausbau ideal. Hierbei werden Wände hauptsächlich ohne Wasserzusatz errichtet und deren Oberflächen geglättet. Wasser ist lediglich zum Anrühren von Verfugungsmaterial und Ansetzbinder notwendig. Das Prinzip dieser heimwerkerfreundlichen Alter native basiert im Gegensatz zu klassischem Mauern und Verputzen auf dem Anbringen von Gipskartonplatten mit Hilfe von Unterkonstruktionen aus Holz oder Metall.

    2. Gipskartonplatten zuschneiden

    Aus dem großen Angebot an Gipskartonplatten für den Innenausbau, bieten sich insbesondere raumhohe Platten in der Breite von 125 cm an, mit denen größere Flächen zweckmäßig und schnell beplankt werden können. Besonders handlich, transportier- und lagerbar sind so genannte „Ein-Mann-Platten“ z. B. im Format 90 x 125 cm. Für den Einsatz in Feuchträumen sind speziell imprägnierte Platten ratsam. Für das Zuschneiden bzw. Anpassen von Gipskartonplatten bis 12,5 mm Dicke ist zunächst nicht mehr als ein scharfes Messer nötig. Winkelschnitte lassen sich mit der integrierten Schmiege auf die Platte übertragen und danach maßgerecht zuschneiden. Die Gipskartonplatte wird dazu mit dem Messer an der Oberseite entlang der Schneidhilfe angeritzt und danach über einer Kante vorsichtig gebrochen. Nun kann – falls notwendig – der rückseitige Karton durchschnitten werden. Größere Löcher oder Ausschnitte werden angezeichnet und können dann mit der Handstichsäge ausgeschnitten werden. Ein Vorbo ren ist durch die angeschrägte und angeschliffene Spitze am Sägeblatt nicht notwendig. Werden mehrere gleichgroße Streifen von den Platten benötigt, so ist dies das ideale Einsatzgebiet des Streifen- und Kreisschneiders: Das gewünschte Maß wird eingestellt und die Streifen Mittels Schneidrad vorgeritzt und danach wie gewohnt über eine Kante gebrochen. Mit größeren kreisrunden Ausschnitten wird ähnlich verfahren. Radius bestimmen, einstellen, fixieren, mit der integrierten Zentrierspitze und dem Schneidrad oder Mittels eines Bleistifts übertragen und danach mit der Stichsäge ausschneiden. Entstandene Schnitt- oder Bruchkanten werden anschließend mit dem Kantenhobel geglättet. Gerade Schnittkanten werden vor dem An bringen der Gipsplatte auf etwa 2/3 ihrer Stärke angefast. Bei bereits werkseitig angefasten Kanten kann man diese leicht mit Schleifpapier brechen.

    3. Gipskartonplatten positionieren – halten – fixieren

    4. Gipskartonplatten verschrauben (Beplanken)

    5. Gipskartonplatten – Übergänge verspachteln

    6. Gipskartonplatten schleifen

    Besonders die Fugen der Gipskartonplatten werden Platte für Platte geschliffen, so dass auch tatsächlich alle überschüssigen Reste der Spachtelmasse entfernt werden. Mit einem ergonomischen Handschleifer und einem Streifen Gitterleinen kann dies unproblematisch nur mit einer Hand erfolgen. Für mehr Kraftübertragung bei groben Überständen, lässt sich der Schleifer auch beidhändig bedienen. Die Übergänge werden „unsichtbarer“ und damit das endgültige Resultat besser, je sorgfältiger dieser Vorgang ausgeführt wird. Dazu kann es Notwendig sein, den Schleifprozess mehrfach durchzuführen. Fehler, welche beim Schleifen entstanden sind, können durch erneutes Auftragen von Spachtelmasse wieder ausgeglichen werden. Zum Schleifen an Decken kann der Handschleifer durch sein praktisches Wechselgriffsystem mit einem speziellen Stielhalter umgerüstet werden, um so mit einem Teleskopstiel ohne Leiter an die Schleifstelle zu gelangen. Da das Deckenschleifen arbeitsintensiv und wegen der hohen Staubbelastung eher unangenehm ist, kann der Handschleifer mit einer Staubabsaugplatte bestückt werden und mittels 3 m langem Schlauch und einem regulierbaren Adapter an jedem handelsüblichen Industriestaubsauger betrieben werden. Zur Schonung der Augen empfiehlt sich spätestens hierbei die Nutzung einer Arbeitsschutzbrille.

    7. Gipskartonplatten Installation

    Nachdem die Gipskartonplatten verschraubt und fertig bearbeit sind, kann es notwendig werden, Löcher für Installations-Artikel einzufügen. Um horizontale oder vertikale elektrische Schalter- und Steckdosen-Kombinationen mit dem richten Abstand und „waagegerecht“ zu montieren, hilft eine Schablone mit entsprechenden Distanzvorgaben und Libellen. Hier mit lassen sich via Lochsäge abstands- und positionsgerechte Löcher zu bohren.

    Gipskartonverarbeitung – Der PDF-Ratgeber

    In diesem PDF-Ratgeber finden Sie

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    ums Thema Gipskartonverarbeitung.

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    Ankündigung

    Unterkonstruktion für Rigipsdecke richtig wählen

    Ich bin derzeit auf dem Stand eine Holzunterkonstruktion zu verwenden. Den Vorteile hier sehe ich vor allem im Preis. Mein Wohnzimmer ist 27qm groß. Ich habe es noch nicht genau errechnet, aber ich vermute mal, dass ich durch eine Holzunterkonstruktion im Vergleich zu Metallprofilen bestimmt über 100Euro sparen würde.

    Ich möchte wirklich nur minimal an Deckenhöhe verlieren. Es ist kein Altbau und die Deckenhöhe ist ohnehin nicht gerade hoch.

    Gibt es Gründe warum Ihr mir vllt doch zu den Profilen raten würdet?

    Der Herr im Baumarkt sagte mir aber, dass die Dachlatten nicht dafür geeignet sind und wollte mir zu wesentlich teureren Glatkantbrettern raten. Diese gab es zudem nur in geringen Höhen, die für mich nicht ausreichen. Als drittes gibt es natürlich noch das Konstruktionsvollholz.

    Also ist meine Frage, welches Holz hier die richtige Wahl wäre und was zu beachten ist. Kann ich wirklich die Dachlatten nicht nehmen?

    Mich würde aber interessieren, mit welcher Begründung er dir so nen Quatsch erzählt.

    Wichtig ist, dass die Latten in den passenden Abständen und ausreichend befestigt werden.

    Zum verschrauben der GK-Platten sowieso Trockenbauschrauben mit Grobgewinde.

    Ich kann auch leider nichts mit der Bezeichnung Fi/Ta anfangen. Kann mir das einer erklären? Vielen Dank.

    Kommentar

    Ich kann auch leider nichts mit der Bezeichnung Fi/Ta anfangen. Kann mir das einer erklären? Vielen Dank.

    Eine Breite von 58mm reicht aus, um zwei Platten daran stossend zu verschrauben. CD-Profile sind auch nur 60mm breit.

    Fi/Ta bedeutet Fichte/Tanne.

    Kommentar

    Kommentar

    eigentlich braucht man technisch getrocknetes Holz mit

    9% Holzfeuchte ,normale Dachlatten haben eher 20%, in deinem Wohnzimmer würden die nochmal richtig nachtrocknen und sich dadurch in der Form stark verändern, das kann zu Problemen führen.

    Die Bretter sollten auch gehobelt sein um wirklich die gleiche Dicke zu haben und möglichst gerade zu sein. Dübel für Deckenkonstruktionen dürfen meines Wissens nicht aus Kunstoff sein, da dir sonst die ganze Decke im Brandfall runterkommt! Ob du dich an die Bauvorschrifften hälst musst du selber wissen. Ich hab das damals mit mit Jusierschrauben meine Unterkonstruktion, direkt in den Deckenbalken abgehangen.

    Kommentar

    Kommentar

    Ich hab bei mir im Keller auch 0815 Dachlatten aus dem Baumarkt als Unterkonstruktion verwendet. Das hat eigentlich ganz gut hingehauen und schaut nach 5 Jahren auch nicht besser oder schlechter aus, als das, was der Trockenbauer im Dachgeschoss "verbrochen" hat. Der hat Holzlatten und Metallprofile genommen. genauer gesagt hat er in die Metallprofile Holzlatten geschoben, damit sie "stabiler" (O-Ton) werden. Damals hab ich ihm halt mal geglaubt und dafür eine riesen Rechnung bekommen. Daher hab ich dann den Keller selber gemacht und wie gesagt, schaut der eigentlich nicht viel anders aus, obwohl das mein erster Versuch mit Gipskarton war. Und dass es nur einen Bruchteil gekostet hat, brauch ich wohl auch nicht erwähnen;-)

    Ist schon erstaunlich was "Fachleute" immer wieder abliefern ^^

    Источники: http://www.1-2-do.com/de/projekt/Decken-verkleiden—Auf-die-Unterkonstruktion-kommt-es-an/bauanleitung-zum-selber-bauen/2855/, http://www.bauspezi.de/news/gipskartonverarbeitung, http://www.1-2-do.com/forum/heimwerken/innenausbau/2452837-unterkonstruktion-f%C3%BCr-rigipsdecke-richtig-w%C3%A4hlen

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