Rigips wände bauen

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    Rigipswand bauen Unter- Konstruktion

    Rigipswand bauen – Tipps und Anleitung für die Unterkonstruktion und die Montage

    Rigipswand bauen – Tipps und Anleitung für die Unterkonstruktion

    Schritt für Schritt Anleitung für die Rigipswand Unterkonstruktion

    Wie baue ich die Unterkonstruktion für eine Rigipswand?

    Sie bringen zuerst die waagerechten Balken der Unterkonstruktion an – ganz oben und ganz unten.

    Zwischen die beiden waagerechten Balken stellen (am besten sogar klemmen) Sie die senkrechten Latten – im Abstand von – idealerweise 62,5 cm von Mitte zu Mitte gemessen – und schrauben Sie dann fest.

    Rigips Unterkonstruktion 1.- 4. Schritt

    Abschießend wird die Unterkonstruktion noch an der Wand stabilisiert – sitzt, wackelt und hat Luft?

    Unterkonstruktion Schritt für Schritt

    Bei einer unebenen Wand müssen Sie mit der Unterkonstruktion die Unebenheiten der Wand ausgleichen.

    Das tun Sie, indem Sie die Rigipswand soweit von der unebenen Wand entfernt anbringen, dass alle Dellen dahinter verschwinden.

    Nehmen Sie dafür zunächst einen der 6×6 Balken (oder Dachlatte bzw. Ähnliches) knapp Höhe der Wand, legen den Balken an der unebensten Stelle an und bringen den Balken mit einer Wasserwaage ins Lot.

    An den Innenseite der nun lotrechten Latte, jeweils an Decke und Boden zeichnen Sie die Markierung für die beiden waagerechten Latten der Unterkonstruktion an.

    Sie schrauben die beiden Waagerechten ganz oben und ganz unten an der Wand fest. Kontrollieren Sie ggf. nocheinmal die Entfernung der Latten von der Wand: Zur Erinnerung – sie richtet sich nach der Unebenheit, die am weitesten in den Raum ragt.

    Nun geht es darum, die senkrechten Balken zwischen die waagerechten zu stellen, idealerweise zu klemmen. An den beiden Ecken der Rigipswand können Sie die Balken gleich einpassen und festschrauben. Die senkrechten Balken dazwischen aber müssen Sie dann zuerst exakt ausmessen.

    Rigipswand bauen, Rigips Unterkonstruktion – Abstand 62,5 cm

    Ist die anschließende Wand auch wirklich senkrecht?

    Dann beginnen Sie mit dem Ausmessen der jeweils 62,5 cm an einer Seite, bei der Sie möglichst eine ganze Platte anschrauben können.

    Messen Sie mit dem Zollstock – an beiden waagerechten Balken entlang – von der Mitte des senkrechten Rand-Balken aus – und machen sich jeweils einen Strich bei 62,5 cm.

    Falls die anschließende Wand nicht exakt lotrecht ist:

    Legen Sie einfach die breite Seite einer 62,5er Rigipsplatte an die waagerechten Balken und markieren die 62,5 cm mit Strichelchen.

    Damit haben Sie die Stelle, an die die Mitte des senkrechten Balken hinmuss.

    Immernoch ausmessen: Von dem ersten Strich oben und unten ausgehend – zeichnen Sie weiter jeweils weiter im gleichen Abstand die Stelle der Balken an, wo sich die Platten dann treffen sollen.

    Wenn Sie Platten von 62.5 cm Breite haben, haben Sie damit schon alle Maße für die senkrechten Balken.

    Die Länge für die senkrechten Balken messen Sie nun ggf. auch noch aus schneiden die Balken entsprechend zu – und zwar so, dass die senkrechten Balken genau zwischen die beiden waagerechten passen (idealerweise klemmen).

    Nun endlich setzen Sie die senkrechten Balken ein und schrauben die senkrechten Balken an den waagerechten fest:

    oben und unten jeweils zwei – schräg von dem senkrechten in den waagerechten Balken. (vorbohren!)

    6 Tipps für Ihre Rigips Unterkonstruktion

    Wenn Sie allein arbeiten, nehmen Sie kleinere Formate, sogenannte Ein-Mann-Platten.

    Falls Sie zur Unterkonstruktion Dachlatten statt 6×6 Balken verwenden:

    Dachlatten sind nicht so stabil wie 6×6 Balken. Unterfüttern Sie deshalb die Dachlatten in der Mitte zur Wand hin und schrauben sie die Latten mit Hilfe von Dübeln an der Wand fest bevor sie die Dachlatte mit den waagerechten Latten verschrauben.

    Stöße immer auf der Platte:

    Stöße müssen immer auf einer Latte oder dem Balken liegen. Müssen Sie die senkrechten Platten stückeln, ziehen Sie bitte für den waagerechten Stoß eine waagerechte Latte in die Unterkonstruktion ein.

    Der Abstand zwischen den senkrechten Dachlatten soll möglichst 62,5 cm – von Mitte zu Mitte gemessen – betragen. Kann auch mal ein Millimeter mehr oder weniger sein, doch Genauigkeit macht Ihnen in diesem Fall das Leben nach hinten raus leichter. Weil: Die Platten für die Rigipswand haben standardmäßig eine Breite von entweder einmal oder eben zweimal 62,5 cm. Und da sie ja dann bei der Montage mit den Schrauben nicht in der Luft landen wollen …

    Eine Alternative zum Verschrauben der senkrechten an den waagerechten Latten wäre eine Befestigung mit Winkeln. Ist aber nicht nötig ´und verbraucht natürlich mehr Material – was bei größeren Mengen schon ins Geld gehen kann.

    Rigipswand bauen – Tipps und Anleitung für die Rigips Montage

    Schritt für Schritt Anleitung für die Rigips Montage

    Wie montiere ich die Rigipswand auf der Unterkonstruktion?

    Eine saubere Unterkonstruktion vorausgesetzt, brauchen Sie bei der Montage der Rigipswand nur darauf achten, dass die Platten genau in der Mitte der Senkrechten aufeinander treffen.

    Montage Schritt für Schritt:

    Ein Zuschneiden der zu verschraubenden Rigips-Platte ist meist nur an den Rändern erforderlich – oder wenn Sie in höheren Räumen noch stückeln müssen. Schneiden Sie mit einem Cuttermesser und brechen Sie dann den Schnitt über einer Kante.

    Die zugeschnittenen oder schon fertigen Platten werden nun auf Stoß – jeweils in der Mitte einer Senkrechten – aufgeschraubt.

    So, dass eine halbwegs senkrecht durchgehende Fuge zwischen den Platten entsteht.

    Bei einer Platte von 2,50 m Höhe brauche Sie für die Kante einer Rigipsplatte 12 – 13 Schrauben: Abstand von Schraube zu Schraube – ca 20 cm.

    Und noch zwei Tipps für die Montage der Rigipswand

    Die Schrauben sollten mindestens einen cm vom Rand der Rigipsplatte entfernt sein, damit die Platte nicht ausbricht.

    Kleine Abweichungen beim Verschrauben der Rigipsplatten sind kein Problem, solange Sie mit den Schrauben noch das Holz der Dachlatten treffen. Doch auch hier haben Sie es im dann folgenden Arbeitsgang – dem Verspachteln der Fugen – leichter, wenn Sie jetzt genau arbeiten.

    Rigipswand bauen – Tipps und Anleitung für die Unterkonstruktion und die Montage © RainerSturm/ pixelio.de

    Rigips Unterkonstruktion 1.- 4. Schritt © handwerker-heimwerker.de

    Rigipswand bauen, Rigips Unterkonstruktion – Abstand 62,5 cm © handwerker-heimwerker.de

    Noch mehr Tipps

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    Rigips wände bauen

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    Trennwand aus Gipskartonplatten einfach selbst ziehen

    23.03.2017, 15:47 Uhr | jb

    Maler verspachtelt eine Gipskartonwand in einem Büro (Quelle: imago/bonn-sequenz)

    Eine räumliche Veränderung wird häufig durch Nachwuchs oder den Wunsch nach einer Umgestaltung nötig. Nicht immer ist dann ein Umzug möglich. Wie Sie durch das Einziehen von Trennwänden aus Gipskartonplatten einfach Ihre Wohnung oder Ihr Haus neu gestalten, erfahren Sie bei uns.

    Vorarbeit ist wichtig

    Bevor Sie die Trennwand montieren können, müssen Sie entsprechende Abmessungen und Markierungen vornehmen. Nehmen Sie hierfür eine Wasserwaage sowie eine Richtschnur zu Hilfe und markieren Sie mit einem Stift oder Klebeband, wo die neue Raumteilung stattfinden soll. Durch die optische Kennzeichnung können Sie zugleich feststellen, ob die Wand an der richtigen Stelle gezogen wird.

    Wie sind die Trennwände aufgebaut?

    Trockenbauwände bestehen meist aus Gipskartonplatten oder Gipsfaserplatten, die an einem Ständerwerk aus Holz oder Metall befestigt sind. Das Ständerwerk ist dabei das Grundgerüst der Wandkonstruktion. Um den Schallschutz zu verbessern, werden die Lücken zwischen den einzelnen Platten mit Dämmmatten aufgefüllt.

    Überlegen Sie sich vorab auch, an welchen Stellen Sie gegebenenfalls eine Tür oder eine Steckdose montieren wollen und sägen Sie vor der Montage die Lücken an den entsprechenden Stellen aus den Platten aus.

    So bauen Sie das Ständerwerk

    Nachdem Sie die Markierungen am Boden, an den Wänden und an der Decke vorgenommen haben, müssen die UW- und CW-Profile des Ständerwerks entsprechend ausgemessen und zugeschnitten werden. Anschließend werden sie mit Drehstiftdübeln in der Decke, den Wänden und dem Boden befestigt. Ein Schraubenabstand von etwa 50 Zentimetern ist hierbei ideal.

    Sind die CW- und UW-Profile befestigt, werden die untere und anschließend die obere Anschlussschiene in die Ständerprofile gedreht. Um einen sicheren Halt zu garantieren, sollten diese mindestens 1,5 Zentimeter in das UW-Profil in der Decke greifen.

    Bei dem Aufbau des Ständerwerks spielt es keine Rolle, ob dies aus Holz oder aus Metall besteht. Der Aufbau erfolgt nach demselben Ablauf. Um den Schallschutz zu verbessern, sollten Sie allerdings bei einem Ständerwerk aus Metall zwischen der Wand und den Profilen ein Schaumstoffklebeband befestigen.

    Trennwand Schritt für Schritt befestigen

    Experten empfehlen, zuerst eine Seite der Platten mit Schrauben an dem Ständerwerk zu montieren. Anschließend werden die Dämmplatten positioniert und befestigt – dies kann mit Hilfe von Tackernadeln oder Klammern geschehen. Zusätzlich können Sie in dieser Phase Kabel und Leitungen in der Wand zwischen das Dämmmaterial verlegen. Die Aussparungen für die Steckdosen werden vor der Montage in die entsprechenden Platten gesägt. Achten Sie daher auf ein genaues Ausmessen.

    Nachdem die erste Plattenreihe auf beiden Seiten gezogen ist, wird hierauf die zweite Schicht Gipsfaser- oder Gipskartonplatte montiert. Für mehr Stabilität und Dämmung sollte die Montage leicht versetzt erfolgen, sodass die Fugen nicht aufeinander liegen.

    Richtiges Verspachteln sorgt für Stabilität

    Für mehr Stabilität und eine ebene Fläche werden die Lücken verfugt. Hierfür können Sie entweder Spachtelmasse nutzen – laut Experten ist jedoch Fugenmörtel oder Fugenfüller mit Kunststofffasern besser geeignet, da dieser zusätzlich die Rissbildung verhindern beziehungsweise mindern kann. Schleifen Sie anschließend die Fugen glatt. Dies verhindert unschöne Unebenheiten, die später nach dem Streichen oder Tapezieren sichtbar werden könnten.

    Nachdem Sie die Trennwand fachgerecht aufgebaut haben, können Sie diese Ihren Wünschen entsprechend gestalten. Allerdings ist auch hier eine gründliche Vorarbeit wichtig.

    Das ist beim Tapezieren zu beachten

    Bestreichen Sie vor dem Tapezieren die Gipsplatten mit Tapetenwechselgrund. Dieser hilft Ihnen, später die Tapeten einfacher zu entfernen. Ohne die entsprechende Grundierung könnten beim Tapetenwechsel die Schutzschicht der Gipskarton- beziehungsweise Gipsfaserplatten stark beschädigt werden.

    Trennwand einfach streichen

    Entscheiden Sie sich dafür, die Trennwand zu streichen, müssen Sie diese vorab mit einer dünnen Dispersionsfarbe (Verhältnis 1:10) grundieren. Durch die Grundierung verhindern Sie, dass die Farbe der Platten oder die Fugen durch den frischen Anstrich hindurchscheinen.

    Wichtig ist, dass die Grundierung richtig durchgetrocknet ist, bevor Sie die gewünschte Farbe auftragen. Dies verhindert zum einen das Aufweichen der Plattenschutzschicht, zum anderen bleibt auf einer durchgetrockneten Grundierung der neue Anstrich farbecht.

    Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

    Der Selbstbau einer Trennwand ist relativ günstig, aber arbeitsintensiv. So müssen Sie mit rund vier Euro für einen Quadratmeter Gipskartonplatte rechnen. Für den Außenbereich sollten Sie in Gipskarton- oder Gipsfaserplatten mit einer speziellen Imprägnierung investieren. Diese sorgen für eine stabile Wand trotz unterschiedlicher Witterungsbedingungen.

    Das sind Ihre Rechte als Mieter

    Da das Ziehen einer Trennwand nicht die Bausubstanz einer Wohnung beeinflusst, dürfen auch Mieter eine Trennwand ziehen, um ihre Räumlichkeiten neu zu strukturieren. Allerdings empfehlen verschiedene Mieterschutzbunde, diese Maßnahmen vorab mit dem Vermieter zu besprechen. So kann es vorkommen, dass die neue Trennwand beim Auszug wieder vom Mieter oder auf eigene Kosten entfernt werden muss.

    Rigips verlegen – So schafft es jeder

    Hinter dem Begriff Rigips verbergen sich Gipskartonplatten. Diese Platten haben einen Gipskern, der auf beiden Seiten mit Karton bezogen ist. Der Karton ist dabei einerseits für die Stabilität und andererseits für die glatte Oberfläche der Platten zuständig. Gipskartonplatten können sehr vielseitig im Innenausbau verwendet werden, beispielsweise um nichttragende Innen- und Trennwände einzuziehen, Wände und Decken zu verkleiden oder einen Untergrund für Fußböden zu schaffen. Zu den großen Vorteilen von Rigips gehört, dass die Verarbeitung schnell und unkompliziert ist. Im Vergleich zu einer gemauerten Wand ist eine Wand aus Gipskarton zudem deutlich leichter und gleichzeitig dünner, was wiederum eine Raumersparnis mit sich bringt. Allerdings eignet sich Rigips nur für nichttragende Wände im Innenbereich.

    Vor dem Verlegen sollte außerdem berücksichtigt werden, für welchen Bereich die Gipskartonplatten gedacht sind und welchen Anforderungen sie gerecht werden müssen. Gipskartonplatten sind nämlich nicht nur in unterschiedlichen Formaten und Stärken, sondern auch in verschiedenen Ausführungen erhältlich. So gibt es neben den klassischen hellen Gipskartonplatten für den Innenausbau auch imprägnierte Platten. Diese Gipskartonplatten sind meist grün eingefärbt und für Feuchträume geeignet. Für Spezialanwendungen sind zudem Platten erhältlich, die besonderen Anforderungen im Hinblick auf den Brand- oder den Strahlenschutz gerecht werden. Um die notwendigen Schallschutzeigenschaften zu erreichen, werden Innenwände üblicherweise zweischalig aufgebaut und die Zwischenräume mit Mineral- oder Weichfaserplatten ausgefüllt.

    Rigips verlegen – das wird benötigt

    Um Rigips zu verlegen, sind nur recht wenige Werkzeuge erforderlich. Für den Zuschnitt der Platten wird ein scharfes Teppichmesser benötigt und um die Platten zu befestigen, kommt meist der Akku-Schrauber zum Einsatz. Wird eine Wand errichtet, werden für das dafür notwendige Ständerwerk entweder Metallprofile oder Holzlatten verwendet und die Hohlräume werden mit Mineral- oder Weichfaserfaserplatten ausgefüllt. Befestigt werden die Platten meist mit Schrauben. Da die Platten nebeneinander angebracht werden, entstehen immer kleine Fugen zwischen den Platten. Diese Fugen werden mit einem Fugenband abgedeckt, verspachtelt und anschließend abgeschliffen, so dass eine durchgehend glatte, geschlossene Oberfläche entsteht. Um Löcher für beispielsweise Steckdosen aus den Platten zu schneiden, können entweder die Stichsäge oder ein entsprechender Lochaufsatz verwendet werden.

    Rigips verlegen – so schafft es jeder

    1. Eine Trockenbauwand errichten

    Soll eine Innen- oder Trennwand eingezogen werden, wird zuerst ein Ständerwerk erstellt, das aus Metallprofilen oder aus einer Holzkonstruktion bestehen kann. Nun wird eine Seite des Ständerwerks mit Rigips-Platten verkleidet. Dazu werden die Platten an das Ständerwerk angelegt und mittels Schrauben befestigt. Muss eine Platte zugeschnitten werden, wird das notwendige Maß auf die Platte übertragen. Dann wird die Kartonschicht auf einer Seite mit dem Teppichmesser angeritzt und die Platte anschließend durchgebrochen. Nun muss die Kartonschicht auf der Gegenseite nur noch mit dem Cutter durchtrennt werden und damit ist eine saubere Schnittkante auch schon fertig. Sind alle Platten auf der ersten Wandseite verlegt, können die Hohlräume mit Dämmmaterial ausgefüllt werden. Möglich ist aber natürlich auch, die Hohlräume zu nutzen, um darin Kabel und Leitungen unterzubringen oder Rohre zu verlegen. Sind die Holräume ausgefüllt, werden die Gipskartonplatten auf der zweiten Wandseite verlegt. Nun müssen die Fugen zwischen den Platten und die Schraublöcher nur noch mit einem Fugenband abgedeckt, verspachtelt und abgeschliffen werden. Bei Anschlüssen und Übergängen zu anderen Wänden oder Bauteilen hingegen wird mit einer dauerelastischen Acryl-Fugenmasse oder in Feuchträumen mit Silikon gearbeitet. Anschließend kann die neue Wand gestrichen, gefliest oder tapeziert werden. Und so sieht es aus, wenn eine Trockenbauwand entsteht:

    2. Auf einer bestehenden Wand Rigips verlegen

    Gipskartonplatten eignen sich nicht nur, um Wände zu errichten oder einen Untergrund für einen Fußbodenbelag zu schaffen. Genauso können die Platten verwendet werden, um eine bereits bestehende Wand zu verkleiden. Dies ist nicht nur einfacher, als beispielsweise eine glatte Oberfläche mithilfe von Putz zu erzielen, sondern geht auch wesentlich schneller. Um auf einer bestehenden Wand Rigips zu verlegen, gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten. Ist die Wand recht eben und tragfähig, können die Platten mit einem speziellen Ansetzbinder unmittelbar auf die Wand geklebt werden. Die zweite Möglichkeit ist, eine Unterkonstruktion aus Holzlatten an die Wand zu montieren und die Platten darauf festzuschrauben. Letztere Methode wird übrigens auch angewandt, wenn eine Decke abgehängt werden soll.

    Источники: http://www.handwerker-heimwerker.de/rigipswand-bauen-anleitung/, http://www.t-online.de/heim-garten/bauen/id_80709478/trennwand-aus-gipskartonplatten-einfach-selbst-ziehen.html, http://www.selber-bauen.de/verlegen/rigips-verlegen/

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