Rigips schleifen körnung

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    Gipsplatten von Rigips richtig verspachteln und schleifen

    Gipsplatten werden oft auch Rigips-Platten genannt, was nur bedingt richtig ist. Das Unternehmen Rigips – genauer die Saint-Gobain Rigips GmbH – ist eines der führenden Unternehmen im Innenausbau und hat die Verwendung von Gipsplatten maßgeblich in Europa eingeführt und weiterentwickelt, wodurch der Begriff Rigips für viele begeisterte Heimwerker zum Synonym für Gipsplatten geworden ist.

    Rigips-Platten sind in unterschiedlichen Stärken, von 6 mm bis 25 mm, erhältlich und eignen sich im Innenausbau zum Verkleiden oder Erstellen von Wänden und Decken. Ihr besonderer Vorteil liegt in einer widerstandsfähigen und sehr glatten Oberfläche, die anschließend tapeziert oder mit Farbe gestaltet werden kann. Eine einheitliche und glatte Oberfläche ergibt sich jedoch nur, wenn auch die Plattenstöße richtig verspachtelt und geschliffen werden. Geschieht dies in einer entsprechenden Qualität, sind nach einer farblichen Gestaltung keine einzelnen Plattenstöße mehr zu erkennen und man erhält eine glatte Oberfläche.

    Inhaltsübersicht: Gipskarton von Rigips richtig verspachteln und schleifen

    Der richtige Fugenspachtel

    Abgestimmt auf die jeweiligen Plattenkanten ist der passende Fugenspachtel, mit oder ohne Bewehrungsstreifen, zu verwenden. Um eine bessere Aufnahme des Fugenspachtels und eine höhere Fugenfestigkeit zu gewährleisten, sind die nicht-kartonummantelten Querkanten bei vielen Rigips-Platten bereits werkseitig angefast („angeschrägt“). Offene Schnittkanten, die beim Zuschneiden der Platten entstehen, bzw. nicht angefaste Plattenquerkanten müssen vor der Verspachtelung mit einem Klingenmesser oder dem VARIO Kantenhobel gleichmäßig angefast werden.

    Das richtige Verspachteln will gelernt sein! Bei der Verarbeitung von Rigips-Platten entstehen an den Plattenstößen immer Fugen. Für den Trockenbau-Profi gilt die ordnungsgemäße Verspachtelung dieser Fugen als krönender Abschluss und Handschrift seiner Arbeit.

    Machen Sie es genauso und achten Sie darauf, dass die Fugen richtig und sauber verspachtelt sind. Denn falsch ausgeführt, kann es bei Folgearbeiten, wie Tapezieren, Anstreichen oder Verputzen, zu Schäden in Form von Rissen kommen und die optische Qualität der geleisteten Arbeit negativ beeinflussen. Gehen Sie daher auf Nummer sicher: Führen Sie die Verspachtelung der Fugen nur mit den dafür vorgesehenen Fugenspachteln von Rigips durch. Beim Dachgeschossausbau und im Deckenbereich empfiehlt der Hersteller dabei generell, mit Bewehrungsstreifen zu verfugen.

    Wichtig: Verspachteln Sie erst, wenn die gesamte Konstruktion fertiggestellt ist, d. h., bei einer Wand muss die (erste) Lage auf beiden Wandseiten angeschraubt sein, bevor verspachtelt werden darf. Bitte denken Sie daran, die Plattenkanten von Gips- und Baustaub zu befreien und mit einem feuchten Schwamm bzw. Pinsel zu reinigen. Staub wirkt wie ein Trennmittel und es kann hierdurch zu Haarrissen kommen.

    Fugenspachtel anmischen

    Bevor Sie Ihre Spachtelmasse anrühren, legen Sie sich die benötigten Arbeitsmaterialien bereit und säubern Sie diese gegebenenfalls. Denn: Angetrocknete Reste im Mischgefäß oder am Werkzeug können die Abbindezeit beeinflussen und erheblich verkürzen.

    Zum Spachteln benötigen Sie:

    • ein ausreichend großes Mischgefäß
    • eine kleine Kelle oder Gipserkelle
    • eine große Kelle oder Glättkelle

    Beachten Sie beim Anrühren die Herstellerangaben zum Mischungsverhältnis und rühren Sie nie mehr Spachtelmasse an, als Sie in der vorgegebenen Verarbeitungszeit verspachteln können. Rechnen Sie lieber mit etwas weniger, da Sie unverbrauchte Spachtelmasse entsorgen müssen.

    Geben Sie zuerst die erforderliche Menge an Wasser in das Mischgefäß und anschließend langsam die trockene Spachtelmasse dazu. Bei einer zu festen Mischung können Sie etwas Wasser hinzugeben, die Nachgabe von Trockenpulver sollte jedoch aufgrund einer möglichen Klumpenbildung vermieden werden. Beachten Sie, dass Sie erst nach der vorgegebenen Reifezeit – meist drei Minuten – mit dem Anrühren beginnen. Das Anrühren der Spachtelmasse und das Spachteln selbst erfordert etwas Übung, beginnen Sie daher mit kleinen Mengen und vergrößern diese, nachdem Sie etwas Erfahrung gesammelt haben.

    In zwei Arbeitsschritten vorspachteln und glätten

    Der erste Spachtelvorgang ist ein Vorspachteln, bei dem es hauptsächlich darauf ankommt, dass alle Fugen gut mit Spachtelmasse gefüllt werden. Nehmen Sie hierfür etwas Spachtelmasse auf die Glättkelle und drücken diese quer zum Fugenverlauf in die Fuge. Bei sich kreuzenden Fugen erleichtert eine schräge Kellenführung das Verfüllen.

    Ist eine Fuge komplett gefüllt, kann sie in Längsrichtung abgezogen und geglättet werden. Halten Sie auch hier die Glättkelle an Fugenkreuzen wieder etwas schräg zum Fugenverlauf, um nicht mit der Glättkelle in die Querfuge zu rutschen. Je länger der Fugenbereich ist, den Sie so abziehen, umso weniger Absätze entstehen, die nachgearbeitet werden müssen. Vergessen Sie die Schraubenköpfe nicht und lassen Sie die Spachtelmasse vor der Endbearbeitung vollständig trocknen.

    Um die Fugenfestigkeit der Spachtelmasse weiter zu erhöhen, kann beim Vorspachteln zusätzlich ein Glasfaserbewehrungsstreifen eingelegt werden. Füllen Sie hierfür zunächst die Fugen mit Spachtelmasse auf. Anschließend legen Sie den Bewehrungsstreifen nach dem Abziehen in die Masse ein und drücken ihn nochmals durch vorsichtiges Abziehen an. Vermeiden Sie unbedingt zusätzlichen Materialauftrag, sondern lassen Sie den Fugenspachtel abbinden.

    Beim Finish (Glätten) verfahren Sie ähnlich wie beim Vorspachteln. Rühren Sie den Fugenspachtel nach Herstellerangaben in einem sauberen Gefäß an oder verwenden Sie eine Fertigspachtelmasse, wie den VARIO Finish von Rigips. Kontrollieren Sie vorher die gespachtelten Fugen und stoßen Sie gegebenenfalls überstehende Spachtelmasse mit der Glättkelle ab. Entdecken Sie dabei schlecht gefüllte Fugen, wiederholen Sie an dieser Stelle das Vorspachteln und lassen die Spachtelmasse gut trocknen.

    Übergänge an Ecken und Kanten spachteln

    Eckverbindungen zwischen Rigips-Platten oder Wandanschlüsse müssen gesondert ausgeführt werden, um spätere Rissbildungen zu vermeiden.

    1. Anschlüsse an Beton, Putz oder Mauerwerk müssen getrennt werden. Hierfür wird die Stoßkante der Wand mit Malerkrepp abgeklebt, der Stoß verspachtelt und überstehendes Krepp im Anschluss abgeschnitten.
    2. Außenkanten, die einer besonderen Belastung unterliegen, lassen sich mit Kantenschutzprofilen verstärken. Diese werden mit Spachtelmasse angesetzt und im Anschluss je nach gewünschter Oberflächegüte eingespachtelt.
    3. Trifft Ihre Trockenbaukonstruktion auf eine andere, lassen Sie etwa 5 mm Abstand und füllen die Fuge anschließend mit Spachtelmasse aus.

    Verwenden Sie bei Ecken und Kanten – wenn möglich – immer einen stumpf eingespachtelten Glasfaserbewehrungsstreifen. Dieser schützt zusätzlich vor Rissen.

    Schleifen von verspachtelten Fugen an Rigips-Platten

    Sobald der gesamte Fugenspachtel abgebunden und gut durchgetrocknet ist, können Sie mit dem Schleifen der Flächen beginnen. Bilden sich am Schleifmaterial Klümpchen, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass die Fugenmasse noch nicht richtig getrocknet ist!

    Verwenden Sie zum Schleifen einen Handschleifer mit Schleifgitter. Bewegen Sie den Handschleifer immer in kreisenden Bewegungen und achten Sie darauf, dass er plan aufliegt. Ein Verkanten, eine zu weiche Schleiffläche oder Unebenheiten unter dem Schleifmittel erzeugen eine nicht-plane Schleiffläche, welche nach einer Farbgebung deutlich sichtbar wird.

    Je nach abschließender Oberflächenbearbeitung ist ein Anschliff bei einem dickeren Wandbelag, wie z. B. Fliesen oder Tapete, mit einem Schleifgitter der Körnung 100 ausreichend. Soll jedoch nur noch eine farbliche Gestaltung erfolgen, sollten alle gespachtelten Flächen mit einer feineren Körnung weiter geglättet werden. Bewegen Sie den Handschleifer auch hierzu nur in kreisenden Bewegungen und vermeiden Sie dadurch das Entstehen unschöner Rillen.

    Vor einer weiteren Oberflächenbehandlung sollte die gesamte Fläche immer grundiert werden.

    Weiterführende Informationen

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    Verspachtelung von Gipsplatten

    Gipsplatten sind in unterschiedlichen Stärken erhältlich und eignen sich im Innenausbau zum Verkleiden oder Erstellen von Wänden und Decken. Ihr besonderer Vorteil liegt in einer widerstandsfähigen und sehr glatten Oberfläche, die anschließend tapeziert oder mit Farbe gestaltet werden kann. Eine einheitliche und glatte Oberfläche ergibt sich jedoch nur, wenn auch die Plattenstöße richtig verspachtelt und geschliffen werden. Geschieht dies in einer entsprechenden Qualität, sind nach einer farblichen Gestaltung keine einzelnen Plattenstöße mehr zu erkennen und man erhält eine glatte Oberfläche.

    Der richtige Fugenspachtel

    Abgestimmt auf die jeweiligen Plattenkanten ist der passende Fugenspachtel, mit oder ohne Bewehrungsstreifen, zu verwenden. Um eine bessere Aufnahme des Fugenspachtels und eine höhere Fugenfestigkeit zu gewährleisten, sind die nicht kartonummantelten Querkanten bei vielen Gipsplatten bereits werkseitig angefast („angeschrägt“). Offene Schnittkanten, die beim Zuschneiden der Platten entstehen, bzw. nicht angefaste Plattenquerkanten müssen vor der Verspachtelung mit einem Klingenmesser oder einem Kantenhobel gleichmäßig angefast werden.

    Wichtig: Verspachtelt wird erst, wenn die gesamte Konstruktion fertiggestellt ist. Das heißt, bei einer Wand muss die (erste) Lage auf beiden Wandseiten angeschraubt sein, bevor verspachtelt werden darf. Zuvor müssen die Plattenkanten von Gips- und Baustaub befreit und mit einem feuchten Schwamm bzw. Pinsel gereinigt worden sein. Staub wirkt wie ein Trennmittel und es kann hierdurch zu Haarrissen kommen.

    Fugenspachtel anmischen

    Bevor man die Spachtelmasse anrührt, sollte man sich die benötigten Arbeitsmaterialien bereitlegen und falls notwendig vorher säubern. Denn angetrocknete Reste im Mischgefäß oder am Werkzeug können die Abbindezeit beeinflussen und erheblich verkürzen. Zum Spachteln werden benötigt: ein ausreichend großes Mischgefäß, eine kleine Kelle oder Gipserkelle sowie eine große Kelle oder Glättkelle.

    Beim Anrühren sind die Herstellerangaben zum Mischungsverhältnis zu beachten. Grundsätzlich sollte nie mehr Spachtelmasse angerührt werden, als in der vorgegeben Verarbeitungszeit verspachtelt werden kann. Zuerst wird die erforderliche Menge an Wasser in das Mischgefäß gegeben und anschließend langsam die trockene Spachtelmasse dazugeschüttet. Bei einer zu festen Mischung kann etwas Wasser hinzugeben werden, die Nachgabe von Trockenpulver sollte jedoch aufgrund einer möglichen Klumpenbildung vermieden werden. Zu beachten ist, dass man erst nach der vorgegebenen Reifezeit – meist drei Minuten – mit dem Anrühren beginnt. Das Anrühren der Spachtelmasse und das Spachteln selbst erfordert etwas Übung. Daher der Tipp: Erst mit kleinen Mengen beginnen bis man ein wenig Erfahrung gesammelt hat.

    In zwei Arbeitsschritten vorspachteln und glätten

    Der erste Spachtelvorgang ist ein Vorspachteln, bei dem es hauptsächlich darauf ankommt, dass alle Fugen gut mit Spachtelmasse gefüllt werden. Hierfür nimmt man etwas Spachtelmasse auf die Glättkelle und drückt diese quer zum Fugenverlauf in die Fuge. Bei sich kreuzenden Fugen erleichtert eine schräge Kellenführung das Verfüllen.

    Ist eine Fuge komplett gefüllt, kann sie in Längsrichtung abgezogen und geglättet werden. Auch hier hält man die Glättkelle an Fugenkreuzen wieder etwas schräg zum Fugenverlauf, um nicht mit der Glättkelle in die Querfuge zu rutschen. Je länger der Fugenbereich ist, der so abgezogen wird, umso weniger Absätze entstehen, die nachgearbeitet werden müssen. Auch die Schraubenköpfe müssen verspachtelt werden. Anschließend muss die Spachtelmasse vor der Endbearbeitung vollständig trocknen.

    Um die Fugenfestigkeit der Spachtelmasse weiter zu erhöhen, kann beim Vorspachteln zusätzlich ein Glasfaserbewehrungsstreifen eingelegt werden. Hiefür füllt man zunächst die Fugen mit Spachtelmasse auf. Anschließend wird der Bewehrungsstreifen nach dem Abziehen in die Masse eingelegt und nochmals durch vorsichtiges Abziehen angedrückt. Zusätzlicher Materialauftrag sollte dabei unbedingt vermieden werden.

    Beim Finish (Glätten) verfährt man ähnlich wie beim Vorspachteln. Zunächst wird der Fugenspachtel nach Herstellerangaben in einem sauberen Gefäß angemischt. Eine Alternative sind hier übrigens Fertigspachtelmassen wie zum Beispiel der VARIO Finish von Ausbau-Profi Rigips. Vorher sollten aber zunächst alle gespachtelten Fugen kontrolliert und gegebenenfalls überstehende Spachtelmasse mit der Glättkelle abgestoßen werden. Werden dabei schlecht gefüllte Fugen entdeckt, sollte an dieser Stelle das Vorspachteln und das Trocknen der Spachtelmasse wiederholt werden.

    Übergänge an Ecken und Kanten spachteln

    Eckverbindungen zwischen Rigips-Platten oder Wandanschlüsse müssen gesondert ausgeführt werden, um spätere Rissbildungen zu vermeiden.

    1. Anschlüsse an Beton, Putz oder Mauerwerk müssen getrennt werden. Hierfür wird die Stoßkante der Wand mit Malerkrepp abgeklebt, der Stoß verspachtelt und überstehendes Krepp im Anschluss abgeschnitten.
    2. Außenkanten, die einer besonderen Belastung unterliegen, lassen sich mit Kantenschutzprofilen verstärken. Diese werden mit Spachtelmasse angesetzt und im Anschluss je nach gewünschter Oberflächegüte eingespachtelt.
    3. Trifft die Trockenbaukonstruktion auf eine andere, lässt man etwa 5 mm Abstand und füllt die Fuge anschließend mit Spachtelmasse aus.

    Bei Ecken und Kanten sollte – wenn möglich – immer ein stumpf eingespachtelter Glasfaserbewehrungsstreifen verwendet werden. Dieser schützt zusätzlich vor Rissen.

    Schleifen von verspachtelten Fugen

    Sobald der gesamte Fugenspachtel abgebunden und gut durchgetrocknet ist, kann mit dem Schleifen der Flächen begonnen werden. Bilden sich am Schleifmaterial Klümpchen, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass die Fugenmasse noch nicht richtig getrocknet ist!

    Zum Schleifen sollte ein Handschleifer mit Schleifgitter eingesetzt werden. Diesen bewegt man immer in kreisenden Bewegungen und achtet darauf, dass er plan aufliegt. Ein Verkanten, eine zu weiche Schleiffläche oder Unebenheiten unter dem Schleifmittel erzeugen eine nicht plane Schleiffläche, welche nach einer Farbgebung deutlich sichtbar wird.

    Je nach abschließender Oberflächenbearbeitung ist das Schleifen bei einem dickeren Wandbelag, wie z. B. Fliesen oder Tapete, mit einem Schleifgitter der Körnung 100 ausreichend. Erfolgt jedoch nur noch eine farbliche Gestaltung, sollten alle gespachtelten Flächen mit einer feineren Körnung weiter geglättet werden. Vor einer weiteren Oberflächenbehandlung sollte die gesamte Fläche immer grundiert werden.

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    Rigips schleifen Tipps

    Rigips schleifen

    GESAMTBEWERTUNG

    • 2-Komponenten-Griff mit Weichzone
    • gezahnte Halter für sichere und konstante Befestigung des Schleifmittels
    • Staubabsaugung als Zubeör erhältlich
    • keine bekannt

    Das Schleifen von Rigipsplatten oder auch Gipskarton anderer Herstellern von Gipskartonplatten, wie zum Beispiel Knauf, ist vergleichbar. Für ein einfaches arbeiten ist das Verspachteln der Fugen die Grundlage. Wer beim Spachtel Fehler macht wird diese beim Schleifen merken und allerspätestens beim Anstrich der Wand oder Decke diese bereuen.

    Beim Spachteln muss darauf geachtet werden, dass für die gerade ausgeführte Spachtelung auch die Richtige Spachtelmasse verwendet wird. Wenn wir uns auf den Hersteller Rigips beziehen gibt es die Spachtelmasse Vario. Diese Spachtelmasse ist bitte für die erste Spachtelung zu verwenden. Zu beachten ist, dass Sie sich sehr schwer schleifen lässt.

    Aus diesem Grund ist Sie nicht geeignet um später eine schöne Oberfläche zu schleifen. Eine leicht zu schleifende Spachtelmasse ist zum Beispiel der Rigips Super Fugenspachtel ist für den zweiten Schritt. Mit diesem sind Oberflächen mit dem Qualitätsstandard Q2, Q3 oder Q4 leicht zu realisieren.

    Tipps zum Schleifen von Ripigsfugen

    Die wichtigste Information und auf jeden Fall einzuhaltende Regel ist:

    NIE DEN KARTON AUF DEN PLATTEN AN ODER ABSCHLEIFEN

    Weitere mögliche Fehler beim Arbeiten an Rigipsfugen gibt es nicht viele. Man sollte bitte darauf achten, dass man immer mit Gefühl arbeitet. Ebenso ist immer im Auge zu behalten, dass diese Oberfläche die Grundlage für den späteren Anstrich oder das Tapezieren ist.

    Die Oberfläche sollte gleichmäßig glatt sein und sich beim darüberstreichen anfühlen wie ein Baby Popo. Das ist die Begründung des Beitrags für folgende möglichen Fehler. Es sollten auf jeden Fall Zwei Fehler vermieden werden.

    Schleifen von Tälern im Fugenbereich

    Damit ist gemein, dass die Fuge zu stark ausgeschliffen werden und die Kartonkanten unter der Spachtelmasse wieder richtig erscheinen. Im ersten Moment erscheint es noch nicht so schlimm beim Renovieren. Wenn Sie aber später die Wand streichen und das Licht ungünstig aus dem Garten einfällt, sehen Sie jeden Plattenstoß.

    Achten Sie also darauf, dass die Spachtelfugen eben und flach auslaufend verschliffen werden. Im Übergangsbereich sollte ein schimmernder Übergang zwischen dem Weiß der Spachtelmasse und dem Grau der Platte erfolgen.

    Unzureichendes Schleifen der Spachtelmasse

    Hiermit ist gemeint, dass beim Bauen die Spachtelmasse nach dem Schleifen noch riefen oder Kanten von Verspachteln aufweisen. Sollte nach dem Schleifen noch Unebenheiten zu und Riefen zu sehen sein ist es besser anschließend noch mal nachzuspachteln. Ein ausschleifen der Krater ist nicht anzuraten, weil wir dann auf Dauer wieder bei dem vorherigen Punkt Schleifen von Tälern ankommen.

    Verschmutzung durch Schleifstaub vermeiden

    Der Schleifstaub der Spachtelmasse ist nicht zu unterschätzen. Er verteilt sich nahezu überall und das Reinigen ist eine Tortur. Um die flächendeckende weiße Staubschicht in den angrenzenden Bereichen in den Sie wohnen zu vermeiden gibt es die Möglichkeit die Möbel sehr gut abzudecken zu lassen oder eine Absaugung beim Schleifen zu verwenden.

    Welche Werkzeuge zum Schleifen von Rigips geeignet ist

    Es gibt verschieden Arten um Rigips zu schleifen. Je nach Schleifgerät ist es eine mühsame und sehr staubige Abgelegenheit oder Sie wird leichter und schneller sowie nicht so staubig. In den Themen im Anschluss stellen wir die verschiedenen Geräte zu schleifen von Rigips vor.

    Handschleifer mit Schleifgitter

    Das einfachste Gerät zum Schleifen der Spachtelmasse ist der Handschleifer. Es ist geeignet wenn nur eine kleine Fläche zu bearbeiten ist oder zum Nacharbeiten an den Randbereichen und Oben bei den Übergängen.

    Auf Dauer ist der größte Nachteil die fehlende Absaugung und den dadurch entstehenden Staub der nicht abgesaugt werden kann. Sie sollten hier auf eine stabile Ausführung achten um eine ebene Oberfläche zu erlangen. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Auswahl des Handschleifers ist die Form des Griffes.

    Der Griff sollte eine ergonomische Form besitzen, damit beim schliefen Ihr Finger keine Schwielen oder sogar Blasen bekommen. Abgesehen davon ist die Arbeit so für die Hände nicht so ermüdend.

    Es gibt von der Firma Wolfcraft einen Artikel zur Absaugung an Handschleifern.

    Schleifgitter sind für den Einsatz im Trockenbau besonders gut geeignet. Durch die schon im Namen erwähnte Gitterstruktur setzt sich das Schleifgitter nicht so schnell mit dem Gipsstaub zu. Sollte es sich einmal zugesetzt haben ist es möglich das Gitter einfach auszuklopfen. Dies ist bei normalem Schleifpapier nicht möglich und ein erhöhter Verbrauch an Schleifpapier ist die Folge.

    Die Schleifgitter gibt es in verschiedenen Kategorien und von verschiedenen Herstellern. Es aber ist immer zu empfehlen, dass man im System bleibt und das Schleifgitter vom gleichen Hersteller wie von dem Handschleifer nimmt. Somit ist gewährleistet, dass das Schleifgitter immer perfekt sitzt und man ein perfektes Ergebnis bekommt.

    Schwingschleifer mit Absaugung

    Die Alternative für den Heimwerker ist die Verwendung eines Schwingschleifers mit Absaugung. Einfache Modelle gibt es schon für unter 100,00€. Bei der Auswahl des Schwingschleifers ist darauf zu achten, dass er auf jeden Fall einen Anschluss für die Absaugung besitzt.

    Als Schleifpapier wird am besten für den vorschliff eine Körnung von 80 verwendet. Im Anschluss sollte noch ein zweiter Schliff mit einem Schleifpapier der Körnung 120 erfolgen. So ist eine perfekte Oberfläche für einen späteren Anstrich möglich.

    Langhalsschleifer mit Absaugung.

    Der Langhalsschleifer oder auf Schleifgiraffe genannt ist für den professionellen Einsatz im Beruf des Profi Trockenbau gedacht. Mit dieser Schleifmaschine ist es möglich Wände und Decken zu schleifen ohne auf einer Leiter stehen zu müssen. Durch die Bauform und der guten Abdichtung rund um den Schleifteller ist ein nahezu Staubfreies Abreiten möglich. Achten Sie bitte auf die vom Hersteller mitgelieferte Anleitung und besorgen Sie sich über den Service des Herstellers die passenden Schleifblätter.

    Ist schleifen von Rigips ohne Staub möglich

    [ad#ad-2]Ein staubfreies schleifen von Rigips ist nicht zu 100% möglich. Es ist aber möglich durch den Einsatz von Schleifgeräten mit Staubabsaugung die Ausbreitung des Schleifstaubes nahezu gegen Null zu verringern.

    Was bei der Vermeidung von Staubbildung beim Schleifen der Spachtelmasse der entscheidend ist die Leistung des Staubsaugers. Mit einem normalen Haushaltssauger ist das leider nicht wirklich möglich. Für die Vermeidung von Staub beim Schleifen von Rigips ist auf jeden Fall ein Schleifgerät mit einer guten Abdichtung zur Schleiffläche hin nötig und ein leistungsstarker Sauger.

    Wenn Sie öfters Heimwerken, einen Dachgeschoßausbau planen oder sogar den Innenausbau Ihres Fertighauses selbst in Angriff nehmen wollen sollten Sie sich einen sehr guten Sauger zulegen. Bei der Auswahl des Baustaubsaugers und dem Zubehör gibt es auch einiges zu beachten. Hierauf werden wir in einem eigenen Beitrag eingehen.

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    Источники: http://www.heimwerker.de/haus/ausbau-und-renovieren/innenausbau/gipsplatten-richtig-verspachteln-und-schleifen.html, http://www.rigips.de/aktuelles/rigipedia/verspachtelung-von-gipsplatten, http://handwerkerratgeber.info/rigips-schleifen-tipps/

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