Rigips nur streichen

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    Gipskarton fachgerecht streichen

    Insbesondere in Häusern, die in den letzten 20 Jahren gebaut wurden, ist Gipskarton ausgesprochen häufig zu finden. Das ist nicht verwunderlich, ist es doch ein bestens bewährtes Baumaterial. Decken und Wände aus Gipskarton können Sie tapezieren, fliesen, verputzen und natürlich auch streichen. Allerdings besitzt Gipskarton andere Eigenschaften als die meisten herkömmlichen Wandbeläge. Demzufolge müssen Sie Ihre Vorbereitungen vor dem Streichen von Gipskarton entsprechend treffen.

    Achten Sie vor dem Streichen von Gipskarton auf dessen Qualität

    Gipskarton ist das wohl beliebteste Material im Innenausbau. Es ist leicht zu verarbeiten und kann nahezu in jeder beliebigen Weise weiterverarbeitet werden. Das heißt, Sie können Wände (und natürlich auch Decken) aus Gipskarton verputzen, tapezieren, mit Fliesen verlegen und auch streichen oder lackieren. Je nachdem, ob bereits während des Baus feststeht, wie eine Gipskartonwand oder Decke anschließend bearbeitet werden soll, kann die Qualitätseinstufung unterschiedlich sein.

    Die Trockenbauelemente werden dann in unterschiedlichen Qualitätsstufen zwischen Q1 und Q4 vorbereitet. Für herkömmliche Abstriche auf Gipskarton muss das Finish beim Schleifen mindestens in Q3-Qualität erfolgt sein. Wollen Sie gar mit hochglänzenden Lacken lackieren oder Metalltapeten tapezieren, benötigen Sie auf jeden Fall die Qualitätsstufe Q4, wobei auch in Q4 gestrichene Wände erstklassig wirken. Eine unter Q4 abgenommene Gipskartonwand ist vollflächig verspachtelt und geschliffen.

    Gipskarton vor dem Streichen immer mit einer geeigneten Tiefengrundierung behandeln

    Wie auch die Gipskartonplatte selbst aus Gips besteht, ist dieser Baustoff in der verwendeten Spachtelmasse ebenfalls enthalten. Zusammen mit der Kartonage um die Gipsplatte und der verschliffenen Spachtelmasse bedeutet das also, dass eine solche Gipskartonwand oder Decke extrem saugfähig ist. Das wiederum bedeutet, Sie müssen den Gipskarton entsprechend mit geeigneten Mitteln vorbereiten.

    Würden Sie eine Wandfarbe direkt auf Gipskarton streichen, könnten die Platten der Farbe zu viele Bindemittel anziehen. Im harmloseren Fall bedeutet das, dass die Farbe stark an Leuchtkraft einbüßt. Schlimmstenfalls gibt es schon bald nach dem Streichen der Gipskartonwand zahlreiche Risse in der Farbe. Die Grundierung, die vorzugsweise zu verwenden ist, sollte eine Tiefengrundierung sein, die dem Namen folgend tief in den Gipskarton einzieht.

    Geeignete Farbsysteme zum Streichen von Gipskarton

    In Bezug auf die Verarbeitung ist der Umgang mit dem Tiefengrund nicht schwer. Er wird wie jede andere herkömmliche Farbe oder Grundierung auf den Gipskarton gestrichen. Anschließend lassen Sie die Grundierung den Herstellerangaben entsprechend antrocknen. Zum Streichen von Gipskarton können Sie beinahe jede Art von Farbe verwenden, ausgeschlossen Silikatfarben. Die wohl am besten geeignete Farbe ist Dispersionssilikatfarbe (weder zu verwechseln mit Silikat- noch mit Dispersionsfarbe!). Dispersionsfarbe hingegen sollten Sie möglichst vermeiden. Sie können Gipskarton zwar damit streichen und es wäre auch mit am günstigsten. Allerdings ist Dispersionsfarbe nicht diffusionsoffen, es kann also kein Austausch von Wasserdampf erfolgen.

    Streichen Sie Gipskarton ausschließlich bzw. vorzugsweise mit einer diffusionsoffenen Farbe

    Explizit in Bezug auf Gipskarton ist das allerdings ein hervorzuhebender Punkt, da Gips in sehr hohem Maße feuchtigkeitsregulierend wirkt, also je nach aktuellem Raumklima Feuchtigkeit aufnimmt und abgibt. Damit trägt Gipskarton zu einem erstklassigen Raumklima und in der Folge einer gesteigerten Wohnqualität bei. Jedoch nur, solange der Gipskarton tatsächlich „atmen“ kann und keine versiegelnde Schicht, wie beispielsweise aus Dispersionsfarbe, darüber gestrichen wurde. Bei Streichen selbst sollten Sie mit unterschiedlichen Rollen Testanstriche machen.

    Die Verwendung verschiedener Werkzeuge zum Streichen von Gipskarton

    Denn es gibt auch große Unterschiede bei der späteren Oberflächenstruktur, wenn Sie beispielsweise eine langhaarige Lammfellrolle oder eine Schaumstoffrolle benutzen. Sollte die Farbe bei den Profis vom Bau nicht gespritzt worden sein, kommen hier vornehmlich Schaumstoffrollen zum Einsatz. Ein weiterer Unterschied zu gelernten Malern, der Sie aber nicht zu stören braucht: wenn Sie nicht oft Gipskarton streichen, werden Sie die Platten wahrscheinlich zwei Mal streichen müssen, um keine Schattierungen (Spachtelflächen, reine Gipskartonflächen) zu erhalten.

    Eine Grundierung auf Gipskarton hat noch weitere Vorzüge: sie verhindert das normale Austreten von Lignin. Damit kann es dann auch nicht mehr zu Vergilbungen und Schatten kommen.

    Das Spachteln und Schleifen von Gipskarton ist maßgeblich dafür verantwortlich, wie hoch- oder minderwertig der spätere Anstrich auf dem Gipskarton aussehen wird. Grundsätzlich gilt: alles, was Sie mit den Fingern an Unebenheiten erfühlen können, werden Sie später auf dem gestrichenen Gipskarton noch deutlicher sehen. Mit einem Halogenstrahler, den Sie direkt an die Wand setzen und entlang der Wand leuchten, erkennen Sie Unebenheiten ebenfalls umgehend anhand der geworfenen Schatten und können gegebenenfalls noch nachspachteln und schleifen.

    Rigips streichen Anleitung in 6 Schritten

    Rigips streichen

    Durch die relativ leichte Verarbeitung, eine hohe Feuerfestigkeit und vielfältige Einsatzmöglichkeiten gehören Rigips- oder auch Gipskartonplatten schon lange zum Standard im Innenausbau. Sie können nach der Montage problemlos direkt auf Rigips streichen, ohne Raufaser zu tapezieren oder Malervlies anzubringen. In unserer Anleitung zeigen wir Ihnen anhand einiger praktischer Tipps, wie Sie ein perfektes Ergebnis erzielen.

    Schritt 1: Richtiges Material besorgen

    Nachdem die Übergänge (Stöße) zwischen den einzelnen Platten sowie die Schraubköpfe und Fugen zwischen den Platten verspachtelt sind, können Sie mit den Vorbereitungen für den Anstrich beginnen. Messen Sie zunächst die Fläche aus, um Ihren Materialbedarf abschätzen zu können.

    Welche Farbe Sie auswählen, wenn sie Rigipsplatten streichen möchten, erfragen Sie am besten in der Malerabteilung Ihres örtlichen Baumarktes. Profis verwenden in aller Regel Dispersionssilikatfarbe.

    Für ein optimales Ergebnis empfehlen wir folgende Werkzeugliste:

    • Schwingschleifer und Schleifpapier
    • Handfeger (zum Entfernen von Staubresten)
    • Kartuschenpistole (zum Auftragen von Acryl in den Ecken)
    • Fugenspachtel bzw. Fugenglätter
    • Maurerquast (zum Auftragen der Grundierung)
    • Große Farbrolle
    • Kleine Farbrolle und Pinsel für Ecken und Fensterlaibungen
    • Abstreifgitter (für überschüssige Farbe)

    Darüber hinaus benötigen Sie folgendes Material:

    • Acryl (für die perfekte Ausbildung von Ecken und Kanten)
    • Grundierung (Tiefengrund, nach Möglichkeit vom selben Hersteller wie die Farbe)
    • Wandfarbe (sollte nach DIN EN 13 300 genormt sein)
    • Abdeckmaterial (Karton bzw. Malerplanen, Malerkrepp und Klebeband)

    Schritt 2: Richtiges Abkleben beugt Flecken vor

    Bereiten Sie im ersten Schritt den Raum vor, in welchem Sie die Malerarbeiten vornehmen möchten. Sowohl Farbreste als auch die Grundierung können ohne gewissenhaftes Abkleben hässliche Flecken verursachen. Im schlimmsten Fall sind diese nicht mehr ohne Weiteres zu entfernen und Sie müssen z. B. die Heizkörper neu streichen.

    Breiten Sie zunächst die Kartons bzw. die Malerplane auf dem Boden aus, sodass die gesamte Fläche komplett abgedeckt ist. Kleben Sie nun sämtliche Fenster- und Türrahmen, Griffe und Steckdosen mit Malerkrepp ab.

    Verwenden Sie zum Abkleben von Tür- bzw. Fenstergriffen und Heizungsthermostaten stets ein spezielles, etwa 5 cm breites Klebeband aus der Malerabteilung des Baumarktes. Verzichten Sie auf herkömmliche Paketklebebänder, da diese unter Umständen beim Abziehen unsaubere Kanten verursachen können, wenn die Farbe darunter gerät.

    Schritt 3: Ecken und Kanten mit Acryl ausbilden

    Sofern vorhanden, schließen Sie nun noch Fugen, Risse und Anschlüsse mit Hilfe des Acryls unter Verwendung der Kartuschenpistole. Tragen Sie das Material in einem Durchgang zügig auf.

    Anschließend sollten Sie mit dem Malerspachtel oder ganz einfach mit einem angefeuchteten Finger nachgehen und überschüssiges Acryl abtragen. So erzielen Sie eine gleichmäßige Verteilung und ein sauberes Ergebnis. Profis bevorzugen diese Methode für eine saubere Eckenausbildung.

    Acryl lässt sich sehr gut verarbeiten und hervorragend mit Farbe abdecken. Beachten Sie jedoch in jedem Fall die Herstellerangaben zur Trocknungszeit – in aller Regel liegt diese bei ungefähr einem Tag.

    Nicht vollständig getrocknetes Material kann nach dem Anstrich feine Risse in der Farbe verursachen. Sollten diese doch einmal entstanden sein, gehen Sie mit einem Pinsel und etwas Farbe noch einmal über die betroffenen Stellen.

    Schritt 4: Schleifen und Säubern der gesamten Fläche

    Bevor Sie mit den Malerarbeiten auf Gipskarton beginnen können, müssen sämtliche Flächen vollständig sauber, staubfrei und trocken sein. Verwenden Sie zum Abschleifen der überschüssigen Spachtelmasse auf größeren Flächen den Schwingschleifer.

    Kleinere Schleifarbeiten, insbesondere an Wandflächen in unmittelbarer Nähe zu Fenstern, sollten mit dem Schleifpapier durchgeführt werden. Um Staub und Schmutzreste vollständig zu entfernen, benutzen Sie am besten einen Handfeger.

    Die Oberfläche der Platten sollte völlig glatt sein. Deshalb ist eine gewisse Sorgfalt beim Schleifen unabdingbar. Vermeiden Sie beispielsweise durch zu hohen Druck mit dem Schwingschleifer auf gespachtelte Bereiche unansehnliche Vertiefungen. Fugen sollten flach auslaufend und absolut eben geschliffen werden. Weniger (Kraftaufwand) ist hier oft mehr.

    Schritt 5: Rigipsplatten nicht ohne Grundierung streichen

    Wenn Sie auf Rigips ohne Grundierung (auch Tiefengrund genannt) streichen, entzieht der sehr saugfähige Gipskarton der Farbe zu schnell die Flüssigkeit – ein ungleichmäßiges Einziehen der Farbe mit unansehnlichen Flecken und Haarrissen ist die Folge.

    Um ein einheitliches Farbbild zu erhalten, behandeln Sie die gesamte Fläche vor dem Anbringen der Farbe entsprechend vor.

    Sollten Sie mit einem Tiefengrund-Konzentrat arbeiten, beachten Sie unbedingt die Herstellerangaben zur korrekten Verdünnung mit Wasser.

    Möchten Sie auch eine Decke aus Rigipsplatten streichen, grundieren Sie diese zuerst. Verwenden Sie hierzu den Maurerquast, welcher die Flüssigkeit tief und gleichmäßig in den Untergrund einbürstet.

    Verfahren Sie anschließend auf dieselbe Weise mit den Wänden. Wir empfehlen eine Trocknungszeit von 24 Stunden, bevor Sie dazu übergehen können, auf Rigips mit Tiefengrund zu streichen – beachten Sie bitte auch hier zur Sicherheit die Herstellerangaben.

    Schritt 6: Rigips zweimal streichen

    Für ein sauberes Ergebnis sind in der Regel mindestens zwei Anstriche notwendig. Für den Erstanstrich verdünnen Sie die Farbe mit etwas Wasser (Verhältnis Wasser-Farbe 1:5), damit diese nicht zu schnell einzieht und eine ungleichmäßige Farbverteilung entsteht. Der zweite (und ggf. dritte) Anstrich erfolgt mit unverdünnter Farbe. Prinzipiell gelten dieselben Regeln wie beim Streichen von Raufasertapete.

    Beim Erstanstrich beginnen Sie mit der Decke. Tragen Sie die Farbe mit der großen Farbrolle und der Teleskopstange satt in Bahnen auf. Anschließend folgt das Streichen der Rigipswand sowie den Ecken und Kanten im Raum. Diese Vorgehensweise kommt Ihnen bei der Trocknungszeit zwischen den Anstrichen entgegen.

    Beim zweiten Durchgang gehen Sie umgekehrt vor: Erst werden die Ecken und Kanten gestrichen, dann die Decke und abschließend die Wände.

    Der Anstrich schwer zugänglicher Bereiche wie Heizungsnischen und Fensterlaibungen gelingt am besten mit der kleinen Farbrolle und ggf. Pinseln. Drehen Sie beim Anstrich benachbarter Wände die Rolle so, dass der Bügel zur Raummitte zeigt. So wird die bereits gestrichene Nachbarwand nicht zerkratzt. Säubern Sie am Ende des Einsatzes stets Ihr Werkzeug – einmal ausgetrocknet, lässt sich Farbe nur schwer wieder entfernen.

    Renovierungshelfer bei JOBRUF finden

    Ihnen steht zurzeit kein Helfer zur Verfügung oder Sie trauen es sich schlichtweg nicht zu, ohne fremde Hilfe Rigips zu streichen? Finden Sie bei JOBRUF handwerklich begabte Studenten mit entsprechender Erfahrung. Stellen Sie noch heute kostenlos eine Anfrage – auch wenn es schnell gehen muss.

    Rigips streichen Anleitung in 6 Schritten

    Rigips streichen

    Durch die relativ leichte Verarbeitung, eine hohe Feuerfestigkeit und vielfältige Einsatzmöglichkeiten gehören Rigips- oder auch Gipskartonplatten schon lange zum Standard im Innenausbau. Sie können nach der Montage problemlos direkt auf Rigips streichen, ohne Raufaser zu tapezieren oder Malervlies anzubringen. In unserer Anleitung zeigen wir Ihnen anhand einiger praktischer Tipps, wie Sie ein perfektes Ergebnis erzielen.

    Schritt 1: Richtiges Material besorgen

    Nachdem die Übergänge (Stöße) zwischen den einzelnen Platten sowie die Schraubköpfe und Fugen zwischen den Platten verspachtelt sind, können Sie mit den Vorbereitungen für den Anstrich beginnen. Messen Sie zunächst die Fläche aus, um Ihren Materialbedarf abschätzen zu können.

    Welche Farbe Sie auswählen, wenn sie Rigipsplatten streichen möchten, erfragen Sie am besten in der Malerabteilung Ihres örtlichen Baumarktes. Profis verwenden in aller Regel Dispersionssilikatfarbe.

    Für ein optimales Ergebnis empfehlen wir folgende Werkzeugliste:

    • Schwingschleifer und Schleifpapier
    • Handfeger (zum Entfernen von Staubresten)
    • Kartuschenpistole (zum Auftragen von Acryl in den Ecken)
    • Fugenspachtel bzw. Fugenglätter
    • Maurerquast (zum Auftragen der Grundierung)
    • Große Farbrolle
    • Kleine Farbrolle und Pinsel für Ecken und Fensterlaibungen
    • Abstreifgitter (für überschüssige Farbe)

    Darüber hinaus benötigen Sie folgendes Material:

    • Acryl (für die perfekte Ausbildung von Ecken und Kanten)
    • Grundierung (Tiefengrund, nach Möglichkeit vom selben Hersteller wie die Farbe)
    • Wandfarbe (sollte nach DIN EN 13 300 genormt sein)
    • Abdeckmaterial (Karton bzw. Malerplanen, Malerkrepp und Klebeband)

    Schritt 2: Richtiges Abkleben beugt Flecken vor

    Bereiten Sie im ersten Schritt den Raum vor, in welchem Sie die Malerarbeiten vornehmen möchten. Sowohl Farbreste als auch die Grundierung können ohne gewissenhaftes Abkleben hässliche Flecken verursachen. Im schlimmsten Fall sind diese nicht mehr ohne Weiteres zu entfernen und Sie müssen z. B. die Heizkörper neu streichen.

    Breiten Sie zunächst die Kartons bzw. die Malerplane auf dem Boden aus, sodass die gesamte Fläche komplett abgedeckt ist. Kleben Sie nun sämtliche Fenster- und Türrahmen, Griffe und Steckdosen mit Malerkrepp ab.

    Verwenden Sie zum Abkleben von Tür- bzw. Fenstergriffen und Heizungsthermostaten stets ein spezielles, etwa 5 cm breites Klebeband aus der Malerabteilung des Baumarktes. Verzichten Sie auf herkömmliche Paketklebebänder, da diese unter Umständen beim Abziehen unsaubere Kanten verursachen können, wenn die Farbe darunter gerät.

    Schritt 3: Ecken und Kanten mit Acryl ausbilden

    Sofern vorhanden, schließen Sie nun noch Fugen, Risse und Anschlüsse mit Hilfe des Acryls unter Verwendung der Kartuschenpistole. Tragen Sie das Material in einem Durchgang zügig auf.

    Anschließend sollten Sie mit dem Malerspachtel oder ganz einfach mit einem angefeuchteten Finger nachgehen und überschüssiges Acryl abtragen. So erzielen Sie eine gleichmäßige Verteilung und ein sauberes Ergebnis. Profis bevorzugen diese Methode für eine saubere Eckenausbildung.

    Acryl lässt sich sehr gut verarbeiten und hervorragend mit Farbe abdecken. Beachten Sie jedoch in jedem Fall die Herstellerangaben zur Trocknungszeit – in aller Regel liegt diese bei ungefähr einem Tag.

    Nicht vollständig getrocknetes Material kann nach dem Anstrich feine Risse in der Farbe verursachen. Sollten diese doch einmal entstanden sein, gehen Sie mit einem Pinsel und etwas Farbe noch einmal über die betroffenen Stellen.

    Schritt 4: Schleifen und Säubern der gesamten Fläche

    Bevor Sie mit den Malerarbeiten auf Gipskarton beginnen können, müssen sämtliche Flächen vollständig sauber, staubfrei und trocken sein. Verwenden Sie zum Abschleifen der überschüssigen Spachtelmasse auf größeren Flächen den Schwingschleifer.

    Kleinere Schleifarbeiten, insbesondere an Wandflächen in unmittelbarer Nähe zu Fenstern, sollten mit dem Schleifpapier durchgeführt werden. Um Staub und Schmutzreste vollständig zu entfernen, benutzen Sie am besten einen Handfeger.

    Die Oberfläche der Platten sollte völlig glatt sein. Deshalb ist eine gewisse Sorgfalt beim Schleifen unabdingbar. Vermeiden Sie beispielsweise durch zu hohen Druck mit dem Schwingschleifer auf gespachtelte Bereiche unansehnliche Vertiefungen. Fugen sollten flach auslaufend und absolut eben geschliffen werden. Weniger (Kraftaufwand) ist hier oft mehr.

    Schritt 5: Rigipsplatten nicht ohne Grundierung streichen

    Wenn Sie auf Rigips ohne Grundierung (auch Tiefengrund genannt) streichen, entzieht der sehr saugfähige Gipskarton der Farbe zu schnell die Flüssigkeit – ein ungleichmäßiges Einziehen der Farbe mit unansehnlichen Flecken und Haarrissen ist die Folge.

    Um ein einheitliches Farbbild zu erhalten, behandeln Sie die gesamte Fläche vor dem Anbringen der Farbe entsprechend vor.

    Sollten Sie mit einem Tiefengrund-Konzentrat arbeiten, beachten Sie unbedingt die Herstellerangaben zur korrekten Verdünnung mit Wasser.

    Möchten Sie auch eine Decke aus Rigipsplatten streichen, grundieren Sie diese zuerst. Verwenden Sie hierzu den Maurerquast, welcher die Flüssigkeit tief und gleichmäßig in den Untergrund einbürstet.

    Verfahren Sie anschließend auf dieselbe Weise mit den Wänden. Wir empfehlen eine Trocknungszeit von 24 Stunden, bevor Sie dazu übergehen können, auf Rigips mit Tiefengrund zu streichen – beachten Sie bitte auch hier zur Sicherheit die Herstellerangaben.

    Schritt 6: Rigips zweimal streichen

    Für ein sauberes Ergebnis sind in der Regel mindestens zwei Anstriche notwendig. Für den Erstanstrich verdünnen Sie die Farbe mit etwas Wasser (Verhältnis Wasser-Farbe 1:5), damit diese nicht zu schnell einzieht und eine ungleichmäßige Farbverteilung entsteht. Der zweite (und ggf. dritte) Anstrich erfolgt mit unverdünnter Farbe. Prinzipiell gelten dieselben Regeln wie beim Streichen von Raufasertapete.

    Beim Erstanstrich beginnen Sie mit der Decke. Tragen Sie die Farbe mit der großen Farbrolle und der Teleskopstange satt in Bahnen auf. Anschließend folgt das Streichen der Rigipswand sowie den Ecken und Kanten im Raum. Diese Vorgehensweise kommt Ihnen bei der Trocknungszeit zwischen den Anstrichen entgegen.

    Beim zweiten Durchgang gehen Sie umgekehrt vor: Erst werden die Ecken und Kanten gestrichen, dann die Decke und abschließend die Wände.

    Der Anstrich schwer zugänglicher Bereiche wie Heizungsnischen und Fensterlaibungen gelingt am besten mit der kleinen Farbrolle und ggf. Pinseln. Drehen Sie beim Anstrich benachbarter Wände die Rolle so, dass der Bügel zur Raummitte zeigt. So wird die bereits gestrichene Nachbarwand nicht zerkratzt. Säubern Sie am Ende des Einsatzes stets Ihr Werkzeug – einmal ausgetrocknet, lässt sich Farbe nur schwer wieder entfernen.

    Renovierungshelfer bei JOBRUF finden

    Ihnen steht zurzeit kein Helfer zur Verfügung oder Sie trauen es sich schlichtweg nicht zu, ohne fremde Hilfe Rigips zu streichen? Finden Sie bei JOBRUF handwerklich begabte Studenten mit entsprechender Erfahrung. Stellen Sie noch heute kostenlos eine Anfrage – auch wenn es schnell gehen muss.

    Источники: http://www.hausjournal.net/gipskarton-streichen, http://www.jobruf.de/umziehen/renovierungstipps/streichen/rigips.html, http://www.jobruf.de/umziehen/renovierungstipps/streichen/rigips.html

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