Rigips decke

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    Decke verkleiden: Gipskartonplatten anbringen

    Gipskarton ist einfach zu montieren und lässt sich anschließend problemlos mit dekorativen Oberflächen versehen: Tapete, Farbe, Putz oder Spachtelcreme – alles ist möglich. Beim trockenen Innenausbau wird Gipskarton gerne für das Errichten und Bekleiden von Trennwänden verwendet oder – wie in unserem Fall – zum Verkleiden einer Decke.

    Das Material ist in Platten unterschiedlicher Größe erhältlich und besteht aus einem Gipskern, der mit einer stabilisierenden Kartonhülle versehen ist.

    Wenn Sie alleine arbeiten, sollten Sie kleinere Formate bevorzugen, sogenannte Einmannplatten. Zu mehreren kann man auch größere Formate verarbeiten und kommt dann etwas schneller voran.

    Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie die Platten zuschneiden, verschrauben, die Fugen verspachteln und die fertig verkleidete Decke für die weitere Gestaltung vorbereiten.

    Inhaltsübersicht: Decke mit Gipskarton verkleiden

    Material und Werkzeug

    • Unterlattungsmaterial (Holzlatten oder Metallprofile)
    • Gipskartonplatten, 12,5 mm dick
    • Phosphatierte Schnellbauschrauben
    • Akku- oder Schnellbauschrauber
    • Führungsschiene
    • Cuttermesser oder Teppichmesser
    • Kantenhobel
    • Ggf. Teleskopstütze
    • Ggf. Lochsäge
    • Fugen-Spachtelmasse
    • Malerspachtel und Glättkelle
    • Schleifpapier, Körnung 80 bis 120
    • Breiter Pinsel oder Quast
    • Lösemittelfreier Tiefgrund

    Gipskarton: Bedarf ermitteln

    Zunächst wird der Materialbedarf ermittelt. Die Menge der Platten richtet sich nach der Flächengröße. Rechnen Sie zu der ermittelten Quadratmeterzahl eine kleine Übermenge für Verschnitt hinzu.

    Bei einer Deckenverkleidung treten nur geringe mechanische Belastungen auf, sodass man hier mit 9,5 mm dicken Platten auskäme, auf Nummer sicher geht man aber mit 12,5-mm-Platten, zumal die Mehrkosten gering sind.

    Unterlattung und Verlegerichtung

    Gipskartonplatten brauchen ein Tragegerüst aus Latten. Wenn die Decke absolut eben ist, kann man die Latten dort direkt andübeln. Das ist aber selten der Fall, deshalb befestigt man die Latten meist mit justierbaren Direktabhängern aus Metall, mit Justierdübeln oder mit zwischengelegten Ausgleichskeilen an der Decke.

    Nähere Informationen zur Unterlattung erhalten Sie in unserem Artikel Decke abhängen mit Paneelen und Deckenplatten. Trotzdem noch ein Hinweis: Gipskartonplatten dürfen nicht mit Kreuzfugen verlegt werden, da diese die Deckenverkleidung weniger stabil machen würde. Die Stoßfugen der Platten müssen also immer einen Versatz aufweisen.

    Am einfachsten erreicht man das, wenn man die Latten im Abstand einer halben Plattenlänge anbringt. Dann kann man die Plattenreihen abwechselnd mit einer halben und einer ganzen Platte beginnen, und der Stoß zwischen zwei Platten liegt immer auf einer Latte. Orientieren Sie den Lattenverlauf so, dass dieses Prinzip im Raum mit möglichst wenig Verschnitt aufgeht und rundum eine Dehnungsfuge von 2 bis 3 mm eingehalten werden kann.

    Gipskartonplatten schneiden und brechen

    Der Gipskern der Platten lässt sich sehr leicht brechen. Das kann man sich beim Teilen einer Platte zunutze machen – hier kommt es nur darauf an, dass sie an der richtigen Stelle bricht.

    Schneiden Sie zuerst mit dem Cutter an der geplanten Bruchlinie entlang den Karton auf der Sichtseite durch. Dabei hilft ein langes Lineal oder eine Richtlatte. Nun können Sie die Platte über einer Leiste mit leichtem Druck brechen und anschließend den Karton auf der Rückseite durchschneiden.

    Glätten Sie schließlich die Kanten mit dem Kantenhobel und bringen dabei auf der Sichtseite eine Fase in die Kante ein – das erleichtert später das Verspachteln der Fugen und sorgt für eine sichere Verbindung der Platten.

    Decke mit Gipskarton verkleiden

    Beim Anbringen der Platten ist ein Helfer sehr nützlich, der die Platte gegen die Lattung drückt, bis sie fest anliegt. Alternativ kann man die Platten mit einer Teleskopstütze an Ort und Stelle halten.

    Nun werden die Platten an die Latten geschraubt. Dazu verwendet man schwarz phosphatierte Schnellbauschrauben, die sich chemisch mit dem Gips vertragen. Bei einer Holzlattung nehmen Sie Grobgewindeschrauben, die sich mit einem Akkuschrauber eindrehen lassen. Bei einer Unterkonstruktion aus Metallprofilen braucht man Feingewindeschrauben und im Idealfall einen Schnellbauschrauber, der höhere Drehzahlen liefert als der Akkuschrauber.

    Verschraubt wird der Gipskarton auf allen überquerten Latten, der Stoß zur nächsten Platte sollte auf der Mitte einer Latte liegen. Die Schrauben werden so tief eingedreht, dass die Köpfe ganz leicht versenkt sind, die Kartonschicht aber nicht vollständig durchbrechen.

    Müssen während der Arbeit Aussparungen für Installationen vorgenommen werden, etwa für die Leitung einer Deckenleuchte, kann man das nach dem Ausmessen der genauen Position mit einer Lochsäge erledigen.

    Fugen verspachteln

    Nach dem Anbringen aller Platten ist die Deckenverkleidung noch nicht stabil und durchgängig glatt. Das wird sie erst durch das Verspachteln der Fugen, der Schraubenköpfe und kleiner Beschädigungen. Dazu mischt man Fugenspachtelmasse nach Vorschrift an und drückt sie mit dem Malerspachtel in die Fugen. Anschließend zieht man die Spachtelmasse mit der Glättkelle sauber über die umgebende Fläche ab.

    Randfugen und Grundierung

    Die Randfugen zu den anstoßenden Wänden hin werden nicht mit Gips-Spachtelmasse gefüllt – sie könnte später durch Bauteilbewegungen oder bei wechselnden Temperaturen reißen. Hier verwendet man einen dauerelastischen Dichtstoff. Wichtig dabei: Er muss sich sowohl mit dem Gipskarton als auch mit den angrenzenden Baustoffen vertragen und daran haften.

    Baulich ist die Gipskarton-Decke nun fertiggestellt. Ehe die Verkleidung jedoch für die weitere Gestaltung bereit ist, muss sie erst noch grundiert werden. Dafür gibt es zwei Gründe.

    Zum einen besitzen Gipskarton und Fugenmasse jeweils eine unterschiedliche Saugfähigkeit. Farbe würde von den Fugen schneller aufgesogen und dort sichtbar matter wirken – der Fugenverlauf und die Schraubenköpfe wären später womöglich klar zu erkennen. Das gilt in gewissem Maß auch für Dekorputze.

    Der zweite Grund betrifft vor allem tapezierte Decken. Ohne Grundierung würde eine Tapete zu stark an der Karton-Ummantelung der Platten haften. Bei einer späteren Renovierung würde man dann beim – zudem deutlich mühsameren – Tapetenablösen eine Kartonlage in Teilen mit abreißen und hätte vor dem Verkleben der neuen Tapete viel unnötige Spachtelarbeit vor sich.

    Das Grundieren ist auch nicht weiter schwer und geht schnell von der Hand: Streichen Sie mit einem Quast, einer Deckenbürste oder einem breiten Pinsel lösemittelfreien Tiefgrund auf die Platten und Fugen und lassen ihn trocknen. Alternativ eignet sich ein für Gipskarton vorgesehener Tapeziergrund.

    Jetzt ist die Decke wirklich fertig, und mal ehrlich: Decke verkleiden – das war doch eigentlich gar nicht so schwer, oder?

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    Gipskartonplatten 2.000×1.250×12,5 mm z.B. Knauf, Rigips – Frachtfrei | 125 qm (qm 2,76 EUR) | Incl. Anlieferung und Entladung | Grundpreis Qm: 2,76.

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    Weiterführende Informationen

    Zurück zum Oberthema: Innenausbau

    Hilfe benötigt? Dringende Fragen?

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    Bewertung: 3.3 von 5. 35 Bewertung(en). Zur Bewertung auf die Sterne klicken.

    Kai-Arne , d. 06-05-17 20:27 :

    ". und rundum eine Dehnungsfuge von 2 bis 3 cm eingehalten werden kann."

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    Unsere aktuellen Online-Nutzungszahlen können Sie bei der ivw abrufen.

    Decke verkleiden: Gipskartonplatten anbringen

    Gipskarton ist einfach zu montieren und lässt sich anschließend problemlos mit dekorativen Oberflächen versehen: Tapete, Farbe, Putz oder Spachtelcreme – alles ist möglich. Beim trockenen Innenausbau wird Gipskarton gerne für das Errichten und Bekleiden von Trennwänden verwendet oder – wie in unserem Fall – zum Verkleiden einer Decke.

    Das Material ist in Platten unterschiedlicher Größe erhältlich und besteht aus einem Gipskern, der mit einer stabilisierenden Kartonhülle versehen ist.

    Wenn Sie alleine arbeiten, sollten Sie kleinere Formate bevorzugen, sogenannte Einmannplatten. Zu mehreren kann man auch größere Formate verarbeiten und kommt dann etwas schneller voran.

    Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie die Platten zuschneiden, verschrauben, die Fugen verspachteln und die fertig verkleidete Decke für die weitere Gestaltung vorbereiten.

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    • Unterlattungsmaterial (Holzlatten oder Metallprofile)
    • Gipskartonplatten, 12,5 mm dick
    • Phosphatierte Schnellbauschrauben
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    • Ggf. Lochsäge
    • Fugen-Spachtelmasse
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    • Breiter Pinsel oder Quast
    • Lösemittelfreier Tiefgrund

    Gipskarton: Bedarf ermitteln

    Zunächst wird der Materialbedarf ermittelt. Die Menge der Platten richtet sich nach der Flächengröße. Rechnen Sie zu der ermittelten Quadratmeterzahl eine kleine Übermenge für Verschnitt hinzu.

    Bei einer Deckenverkleidung treten nur geringe mechanische Belastungen auf, sodass man hier mit 9,5 mm dicken Platten auskäme, auf Nummer sicher geht man aber mit 12,5-mm-Platten, zumal die Mehrkosten gering sind.

    Unterlattung und Verlegerichtung

    Gipskartonplatten brauchen ein Tragegerüst aus Latten. Wenn die Decke absolut eben ist, kann man die Latten dort direkt andübeln. Das ist aber selten der Fall, deshalb befestigt man die Latten meist mit justierbaren Direktabhängern aus Metall, mit Justierdübeln oder mit zwischengelegten Ausgleichskeilen an der Decke.

    Nähere Informationen zur Unterlattung erhalten Sie in unserem Artikel Decke abhängen mit Paneelen und Deckenplatten. Trotzdem noch ein Hinweis: Gipskartonplatten dürfen nicht mit Kreuzfugen verlegt werden, da diese die Deckenverkleidung weniger stabil machen würde. Die Stoßfugen der Platten müssen also immer einen Versatz aufweisen.

    Am einfachsten erreicht man das, wenn man die Latten im Abstand einer halben Plattenlänge anbringt. Dann kann man die Plattenreihen abwechselnd mit einer halben und einer ganzen Platte beginnen, und der Stoß zwischen zwei Platten liegt immer auf einer Latte. Orientieren Sie den Lattenverlauf so, dass dieses Prinzip im Raum mit möglichst wenig Verschnitt aufgeht und rundum eine Dehnungsfuge von 2 bis 3 mm eingehalten werden kann.

    Gipskartonplatten schneiden und brechen

    Der Gipskern der Platten lässt sich sehr leicht brechen. Das kann man sich beim Teilen einer Platte zunutze machen – hier kommt es nur darauf an, dass sie an der richtigen Stelle bricht.

    Schneiden Sie zuerst mit dem Cutter an der geplanten Bruchlinie entlang den Karton auf der Sichtseite durch. Dabei hilft ein langes Lineal oder eine Richtlatte. Nun können Sie die Platte über einer Leiste mit leichtem Druck brechen und anschließend den Karton auf der Rückseite durchschneiden.

    Glätten Sie schließlich die Kanten mit dem Kantenhobel und bringen dabei auf der Sichtseite eine Fase in die Kante ein – das erleichtert später das Verspachteln der Fugen und sorgt für eine sichere Verbindung der Platten.

    Decke mit Gipskarton verkleiden

    Beim Anbringen der Platten ist ein Helfer sehr nützlich, der die Platte gegen die Lattung drückt, bis sie fest anliegt. Alternativ kann man die Platten mit einer Teleskopstütze an Ort und Stelle halten.

    Nun werden die Platten an die Latten geschraubt. Dazu verwendet man schwarz phosphatierte Schnellbauschrauben, die sich chemisch mit dem Gips vertragen. Bei einer Holzlattung nehmen Sie Grobgewindeschrauben, die sich mit einem Akkuschrauber eindrehen lassen. Bei einer Unterkonstruktion aus Metallprofilen braucht man Feingewindeschrauben und im Idealfall einen Schnellbauschrauber, der höhere Drehzahlen liefert als der Akkuschrauber.

    Verschraubt wird der Gipskarton auf allen überquerten Latten, der Stoß zur nächsten Platte sollte auf der Mitte einer Latte liegen. Die Schrauben werden so tief eingedreht, dass die Köpfe ganz leicht versenkt sind, die Kartonschicht aber nicht vollständig durchbrechen.

    Müssen während der Arbeit Aussparungen für Installationen vorgenommen werden, etwa für die Leitung einer Deckenleuchte, kann man das nach dem Ausmessen der genauen Position mit einer Lochsäge erledigen.

    Fugen verspachteln

    Nach dem Anbringen aller Platten ist die Deckenverkleidung noch nicht stabil und durchgängig glatt. Das wird sie erst durch das Verspachteln der Fugen, der Schraubenköpfe und kleiner Beschädigungen. Dazu mischt man Fugenspachtelmasse nach Vorschrift an und drückt sie mit dem Malerspachtel in die Fugen. Anschließend zieht man die Spachtelmasse mit der Glättkelle sauber über die umgebende Fläche ab.

    Randfugen und Grundierung

    Die Randfugen zu den anstoßenden Wänden hin werden nicht mit Gips-Spachtelmasse gefüllt – sie könnte später durch Bauteilbewegungen oder bei wechselnden Temperaturen reißen. Hier verwendet man einen dauerelastischen Dichtstoff. Wichtig dabei: Er muss sich sowohl mit dem Gipskarton als auch mit den angrenzenden Baustoffen vertragen und daran haften.

    Baulich ist die Gipskarton-Decke nun fertiggestellt. Ehe die Verkleidung jedoch für die weitere Gestaltung bereit ist, muss sie erst noch grundiert werden. Dafür gibt es zwei Gründe.

    Zum einen besitzen Gipskarton und Fugenmasse jeweils eine unterschiedliche Saugfähigkeit. Farbe würde von den Fugen schneller aufgesogen und dort sichtbar matter wirken – der Fugenverlauf und die Schraubenköpfe wären später womöglich klar zu erkennen. Das gilt in gewissem Maß auch für Dekorputze.

    Der zweite Grund betrifft vor allem tapezierte Decken. Ohne Grundierung würde eine Tapete zu stark an der Karton-Ummantelung der Platten haften. Bei einer späteren Renovierung würde man dann beim – zudem deutlich mühsameren – Tapetenablösen eine Kartonlage in Teilen mit abreißen und hätte vor dem Verkleben der neuen Tapete viel unnötige Spachtelarbeit vor sich.

    Das Grundieren ist auch nicht weiter schwer und geht schnell von der Hand: Streichen Sie mit einem Quast, einer Deckenbürste oder einem breiten Pinsel lösemittelfreien Tiefgrund auf die Platten und Fugen und lassen ihn trocknen. Alternativ eignet sich ein für Gipskarton vorgesehener Tapeziergrund.

    Jetzt ist die Decke wirklich fertig, und mal ehrlich: Decke verkleiden – das war doch eigentlich gar nicht so schwer, oder?

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    Gipskartonplatten 2.000×1.250×12,5 mm z.B. Knauf, Rigips – Frachtfrei | 125 qm (qm 2,76 EUR) | Incl. Anlieferung und Entladung | Grundpreis Qm: 2,76.

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    Gipsplattenschrauben, Grobgewinde, Trompetenkopf-H, CE-konform von DresselhausDurchmesser: 3,9Länge: 35mmOberfläche:phosphatiertInhalt: 1000 StückE.

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    ". und rundum eine Dehnungsfuge von 2 bis 3 cm eingehalten werden kann."

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    Basteln und Kreativität
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    Decke abhängen in 8 Schritten

    Wenn Sie in einer Altbauwohnung leben, wissen Sie, dass Heizen ab einer bestimmten Deckenhöhe teuer werden kann – insbesondere, wenn die Decke schlecht isoliert ist. Eine abgehängte Decke kann dafür sorgen, dass Räume schneller warm werden und so zu einer spürbaren Heizkostenersparnis führen. Zudem verbessert eine Deckenabhängung die Isolierung. Auch optisch können Sie einen Raum durch das Abhängen der Decke aufwerten. Wenn Sie eine moderne, in die Decke eingelassene Beleuchtung planen, ist eine abgehängte Decke hierfür eine gute Basis: Die Kabel verbergen Sie einfach hinter der Deckenverkleidung.

    Schritt 1 – Profile für das Decken-Abhängsystem an der Wand anbringen

    Zunächst bringen Sie die Profile für das Abhängsystem an den Wänden an. Zeichnen Sie dafür die Einbauhöhe an den Wänden an. Verwenden Sie unbedingt eine Wasserwaage oder einen Kreuzlinienlaser, damit die Profile für das Abhängsystem sicher gerade ausgerichtet sind. Vor allem in alten Gebäuden können vorhandene Decken nur bedingt als Orientierungshilfe dienen, da sie häufig nicht gerade sind.

    Schritt 2 – Direktabhänger an der Decke anbringen

    Legen Sie die Position der Grundlattung des Abhängsystems per Schnurschlag fest und markieren Sie an der Decke, wo Sie später die einzelnen Latten anbringen wollen. Achten Sie darauf, dass der Abstand der beiden äußeren Latten zur Wand jeweils etwa 20 cm beträgt und lassen Sie zwischen den Latten einen Abstand von maximal 50 cm. Entlang der Markierung zeichnen Sie die Bohrlöcher für die Direktabhänger an. Der Abstand zur Wand darf bei Verwendung von CD-Profilen höchstens 50 cm betragen, bei einer Grundlattung aus Holzlatten maximal 35 cm. Zwischen den einzelnen Direktabhängern lassen Sie bei CD-Profilen einen Abstand von maximal 100 cm, bei Holzlatten beträgt der Höchstabstand 85 cm. Bohren Sie dann die Löcher und befestigen Sie die Direktabhänger mit geeigneten Dübeln und Schrauben an der Decke.

    Schritt 3 – Grundlattung des Deckenabhängsystems anbringen

    Nun befestigen Sie die Grundlattung des Deckenabhängsystems an den Direktabhängern. Kontrollieren Sie dabei mithilfe einer Wasserwaage, dass die Lattung nicht durchhängt. Sollten Enden der Direktabhänger überstehen, biegen Sie diese mit einer Zange nach oben, damit sie später nicht im Weg sind. Falls Sie die Decke zusätzlich dämmen möchten, legen Sie nun das Dämmmaterial in die Grundlattung ein. Sollte sich über der Decke ein Kaltbereich, z. B. ein nicht ausgebauter Dachboden, befinden, ist zudem eine Dampfbremse erforderlich.

    Schritt 4 – Traglattung des Deckenabhängsystems anbringen

    Die sogenannte Traglattung des Deckenabhängsystems ist die Querverlattung, an der später die Deckenplatten angebracht werden. Befestigen Sie die Leisten der Traglattung an der Grundlattung und achten Sie auf einen Achsabstand von maximal 50 cm. Die genauen Abstände der einzelnen Latten bzw. Profile sind abhängig von der Länge der Platten, die Sie verwenden möchten. Entnehmen Sie die genauen Werte einfach der Tabelle.

    Schritt 5 – Gipsplatten des Deckenabhängsystems zuschneiden

    Um die Gipskartonplatten auf die benötigte Länge des Abhängsystems zu bringen, ritzen Sie sie mit einem Cuttermesser entlang einer Schneidleiste oder einer Wasserwaage an, bis die Kartonummantelung durchtrennt ist. Brechen Sie die Platte dann über eine scharfe Kante und durchtrennen Sie die untere Ummantelung mit dem Messer. Abschließend werden die Schnittkanten mit einem Kantenhobel oder dem Cuttermesser schräg angefast und mit einem Raspelhobel geglättet. Etwaige Staubreste entfernen Sie zum Schluss.

    Schritt 6 – Gipskartonplatten an Decke montieren

    Die Gipskartonplatten werden mit den angefasten Kanten nach unten quer zur Traglattung angebracht. Verwenden Sie bei einer Traglattung aus Metallprofilen Schnellbauschrauben mit Feingewinde, bei einer Holz-Traglattung Schnellbauschrauben mit Grobgewinde. Beginnen Sie mit dem Verschrauben der Platten immer in einer Ecke oder der Plattenmitte, um Stauchungen zu vermeiden und arbeiten Sie am besten zu zweit. Die Schrauben setzen Sie in einem Abstand von höchstens 17 cm. Nachdem die erste Reihe angebracht ist, setzen Sie die zweite Plattenreihe mit einem Versatz von mindestens 40 cm – es dürfen keine Kreuzfugen entstehen.

    Schritt 7 – Schnittkanten des Deckenabhängsystems grundieren

    Wenn alle Platten für die neue Deckenabhängung angebracht wurden, grundieren Sie die Schnittkanten. Tragen Sie dafür Tiefengrund mit einem Pinsel auf die angefasten Kanten auf. Dadurch vermeiden Sie, dass die Spachtelmasse beim Verspachteln der Fugen einfällt.

    Schritt 8 – Fugen der Deckenabhängung verspachteln und Endverspachtelung

    Bringen Sie die Spachtelmasse für die Deckenabhängung mit einem Spachtel quer zur Fuge auf. Auf diese Weise erzielen Sie eine vollständige, kraftschlüssige Füllung. Falls erforderlich, verspachteln Sie auch die Schraublöcher. Ziehen Sie die gefüllten Fugen im Anschluss scharf ab, um eine plane Oberfläche zu erzielen. Nach Ablauf der Trocknungszeit werden Ansätze und Grate mit dem Spachtel abgestoßen.

    Ob Sie nun eine bessere Isolierung erreichen möchten oder mit einer Deckenabhängung Lampenkabel verkleiden möchten – mit handwerklichem Know-how und der richtigen Vorbereitung gelingt Ihnen dieses Vorhaben auch ganz einfach in Eigenregie.

    Materialliste

    Werkzeugliste

    • Wasserwaage
    • Kreuzlinienlaser
    • Pinsel
    • Spachtel
    • Akkuschrauber
    • Bohrmaschine
    • Schraubendreher
    • Schneidleiste Akkuschrauber
    • Zange
    • Cuttermesser
    • Raspelhobel

    Wissenswertes über Deckenplatten

    Auf dieser Seite informiert OBI über die grundlegenden Eigenschaften von Deckenplatten und den verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten. mehr

    Wissenswertes über Paneele

    Rund um Paneele informiert OBI auf dieser Seite. Hier findet man direkten Zugriff auf Produkte, Angebote und Services von OBI. mehr

    Wissenswertes über Rigipsplatten

    Über Rigipsplatten alles Wissenswerte erfahren. Bequem im OBI Markt einkaufen und bei Bedarf beliefern lassen. Gut informiert los legen und arbeiten. mehr

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    Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

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    Источники: http://www.heimwerker.de/haus/ausbau-und-renovieren/innenausbau/decke-verkleiden-mit-gipskarton.html, http://www.heimwerker.de/haus/ausbau-und-renovieren/innenausbau/decke-verkleiden-mit-gipskarton.html, http://www.obi.de/ratgeber/bauen/haus-und-dachbau/decke-abhaengen-in-8-schritten/

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