Reibeputz ausbessern

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    Reibeputz auftragen

    Reibeputz ist sowohl für den Außen – als auch den Innenbereich geeignet. Bei diesem Strukturputz handelt es sich um einen relativ grobkörnigen Putz mit einer Kornstärke von über 2 mm. Seine Struktur erhält der Reibeputz durch Reiben mit einem Reibebrett, wobei der Putz zuvor bis auf Kornstärke abgezogen wird.

    Vorbereitungen zum Auftragen des Reibeputzes

    Wenn man den Reibeputz innen auftragen möchte, so ist es ratsam, alle Bauteile, die nicht verputzt werden sollen, sorgfältig mit Abklebeband und einer Abdeckfolie abzudecken. Unebenheiten und Risse sollten vor dem Verputzen gespachtelt werden. Bei stark saugenden Untergründen ist es empfehlenswert, diese mit einem Tiefengrund zu streichen. Da der Reibeputz relativ dünn in Kornstärke aufgetragen wird, ist es erforderlich den Untergrund mit einer Putz-Grundierfarbe zu streichen. Die Putz-Grundierfarbe verhindert ein Durchscheinen, des meist unregelmäßig gefärbten Untergrundes.

    Einen geeigneten Reibeputz auswählen

    Im Fachhandel wird Reibeputz auf Kunstharzbasis oder auch auf mineralischer Basis angeboten. Der Kunstharz – Reibeputz ist meistens als gebrauchsfertiges Gebinde erhältlich, welches vor dem Auftragen nur mit einem Rührgerät durchgerührt werden muss. Mineralischer Reibeputz wird unter Zugabe von Wasser angerührt. Beide Putzarten haben ihre Vorteile und Nachteile. Mineralischer Putz ist atmungsaktiv und trägt somit zur Verbesserung des Raumklimas bei. Allerdings ist etwas Erfahrung notwendig, um das richtige Mischungsverhältnis von Putzmörtel und Wasser zu finden. Wird der Putz in einem falschen Mischungsverhältnis angerührt, so kommt es zu erheblichen Problemen beim Auftragen. Dafür sind Kunstharzputze in der Regel nicht diffusionsoffen, so dass diese nicht positiv zu einem guten Raumklima beitragen. Dafür lassen sich Kunstharz- Reibeputze leichter verarbeiten und sind rissüberbrückend. Für Anfänger, die noch keine Erfahrung beim Verputzen haben, sind Kunstharzputze daher besser geeignet. Versierte Heimwerker hingegen, können durchaus einen Reibeputz auf mineralischer Basis auftragen.

    Anleitung: Reibeputz fachgerecht auftragen

    Nachdem alle Vorarbeiten ausgeführt und ein geeigneter Reibeputz ausgewählt wurde, kann man mit dem Auftragen des Putzes beginnen.

    1. Zuerst rührt man den Putz entsprechend der Herstellerangabe an. Kunstharzputz braucht in der Regel nur mit einem Rührgerät durchgerührt werden, bis keine Klumpen mehr sichtbar sind und die Masse homogen ist. Hinweis: Man sollte nur soviel Reibeputz anrühren, wie man in ca. 15 Minuten verarbeiten kann.
    2. Mit einer Mauerkelle gibt man den Putz auf einen Edelstahlglätter. Die Fläche des Edelstahglätters sollte nur etwa bis zur Hälfte bedeckt sein. Wenn man zuviel Putz auf den Glätter gibt, bekommt man Schwierigkeiten beim Auftragen des Reibeputzes.
    3. Zum Auftragen des Putzes wird der Glätter schräg gestellt. Der Reibeputz wird dann in einer dünnen Schicht aufgezogen. Die Schichtstärke sollte überall gleich sein.
    4. Nachdem der Putz etwas angezogen hat, kann man mit dem Strukturieren der Oberfläche beginnen. Hinweis: Das Anziehen des Reibeputzes ist dadurch zu erkennen, dass die Putzoberfläche nicht mehr glänzt. Je nachdem welche Strukturen man erzeugen will, wird das Kunststoffreibebrett in kreuzweisen, waagrechten, diagonalen oder kreisförmigen Bewegungen über die Oberfläche des Reibeputzes gezogen. Das Reiben des Putzes sollte relativ zügig durchgeführt werden, da sich der Reibeputz nicht mehr richtig strukturieren lässt wenn dieser zu trocken geworden ist.
    5. Noch bevor der Reibeputz vollständig getrocknet ist, sollte man die Abklebebänder entfernen. Ist der Putz erst einmal getrocknet, so lassen sich die Klebebänder nur noch sehr schwer lösen.

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    Außenputz ausbessern

    Wenn sich Schäden im Außenputz zeigen, sollte man nicht lange warten und diese möglichst schnell ausbessern. Werden Schäden am Außenputz nicht rechtzeitig beseitigt, so können erhebliche Gebäudeschäden durch Feuchtigkeit am Gebäude entstehen, deren Sanierung wesentlich kostspieliger ist als das Ausbessern des Putzes.

    Vor der Putzreparatur die Schäden richtig einschätzen

    Bevor man mit dem Außenputz Ausbessern beginnen kann, sollte man die Putzschäden genau begutachten. Schäden am Putz können sich auf unterschiedliche Weise zeigen. Die Beschädigungen können sich in Form von Rissen, Abplatzungen oder auch als hohle Stellen zweigen. Risse und Putzabplatzungen sind auch für den Laien sofort erkennbar. Hohlräume im Putz sind etwas schwieriger auszumachen, da diese an der Putzoberfläche nicht sichtbar sind. Durch leichtes Klopfen auf den Außenputz lassen sich Hohlräume mit etwas Übung ausmachen. Insbesondere im Bereich von Rissen und Abplatzungen sollte man den Außenputz besonders genau unter die Lupe nehmen, da dort Hohlräume vermehrt auftreten. Die entdeckten Hohlstellen sollte man mit Kreide markieren, damit man diese später beim Putz reparieren nicht vergisst.

    Anleitung: Den Außenputz fachgerecht ausbessern

    1. Die ausgemachten Hohlräume müssen vollständig freigelegt werden. Auch im Bereich von Putzabplatzungen muss der lose Außenputz sorgfältig entfernt werden. Risse sollten vor der Reparatur etwas aufgeschlagen werden, damit man diese fachgerecht reparieren kann.
    2. Damit der neue Putz haftet, ist es erforderlich die schadhaften Stellen mit einem geeigneten Putzgrund zu streichen. Die Auswahl des passenden Putzgrundes hängt von der Art des Außenputzes ab. Je nachdem ob es sich um einen Kunstharzputz, einen Kalkzementputz oder einen Silikatputz handelt, benötigt man für jede Putzart einen speziellen Putzgrund. Hinweis: Wenn man die verwendete Putzart nicht selber bestimmen kann, ist es empfehlenswert, einen Fachmann zu konsultieren.
    3. Als Nächstes werden die schadhaften Stellen mit Putzgrund gestrichen. Der Putzgrund muss entsprechend der Herstellerangabe trocknen, bevor man mit der Reparatur des Putzes fortfahren kann.
    4. Risse werden vor dem Verputzen mit einer Schaumstoffschnur aufgefüllt. Dann wird die schadhafte Stelle nochmals mit Putzgrund gestrichen und ein Fugenfüller wird aufgetragen. Es ist ratsam, einen Putzgrund zu wählen, der imprägnierende Eigenschaften besitzt, um Schäden an den reparierten Stellen vorzubeugen.
    5. Bei größeren schadhaften Stellen ist es empfehlenswert ein Armierungsgewebe aufzubringen, dass eine gute Haftung des Putzes gewährleistet. Nun wird ein geeigneter Reparaturputz entsprechend der Herstellerangabe angerührt. Die Art der Reparaturputzes ist wiederum von der Art des Grundputzes abhängig. Der Putz kann nun entsprechend der Schichten des vorhandenen Außenputzes (Unterputz, Oberputz) aufgetragen und geglättet werden.

    Hinweis: Sollte sich bei der Begutachtung des Außenputzes herausstellen, dass sehr viele schadhafte Stellen vorhanden sind, so ist es in den meisten Fällen besser, den gesamten Putz zu erneuern.

    Reibeputz ausbessern

    Putz mit einer Kelle leicht wieder aufgenommen und wieder verwertet werden. Danach wird zunächst eine Putz-Grundierfarbe auf die Wand aufgetragen. Sie dient als Grundierung für den Putz und färbt die Wand gleichmäßig weiß, sodass später keine Flecken, die sich auf dem Untergrund befanden, durchscheinen. Zum Auftragen dieser Grundierung eignet sich eine Rolle oder ein Quast, in Ecken, an Tür- und Fensterrahmen oder Steckdosen wird am besten ein Pinsel verwendet. Diese Grundierung muss einige Stunden oder noch besser über Nacht trocknen.

    wird mit einem Glätter auf die Wand aufgetragen und im Anschluss daran auf Korngröße abgezogen. Hierbei wird die Wand entweder Stück für Stück bearbeitet, praktischer ist es jedoch, zu zweit zu arbeiten. Dann kann eine Person den Putz auf die Wand auftragen, während die zweite die Putzschicht auf Korngröße abzieht.

    Putzen gestaltet sich dies oft etwas schwierig, deshalb muss hierbei mit etwas Druck gearbeitet werden. Das Hinzufügen von etwas Wasser in die Farbe hilft jedoch dabei, auch die unteren Schichten mit Farbe zu füllen. Sehr wichtig ist es aber, die Wand vor dem Anstrich gründlich mit einem Besen oder Staubsauger von Staub zu befreien, damit die Farbe den nötigen Halt findet. Eine Grundierung vor dem Anstrich der Farbe sorgt dafür, dass der Reibeputz nicht zu viel Farbe aufsaugt, wodurch sich der Verbrauch an Farbe reduziert. Außerdem haftet die Farbe besser auf einer grundierten Oberfläche.

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    Источники: http://mobil.frag-den-heimwerker.com/reibeputz-auftragen/, http://mobil.frag-den-heimwerker.com/aussenputz-ausbessern/, http://www.hausgarten.net/haus/baustoffe/putz/reibeputz-auftragen-ausbessern-streichen.html

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