Rauhfaser überstreichen

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    Tapezieren und Streichen – worauf muss man achten?

    Häufig wird Raufaser tapeziert und dann überstrichen. Worauf es dabei ankommt, und welche Trocknungszeiten beachtet werden müssen, ist in diesem Beitrag zu lesen.

    Mögliche Probleme beim Überstreichen von Tapeten

    • Blasenbildung
    • Ablösung
    • Fleckenbildung

    Blasenbildung

    Eine Tapete wirft beim Überstreichen Blasen, wenn die feuchte Farbe die Tapete nässt, und sie sich wellt. Das kann entweder passieren, wenn die Tapete noch nicht ganz getrocknet ist, oder beim Trocknen der Tapete die Fenster nicht zu waren.

    Auch während des Streichens sollten die Fenster geschlossen bleiben.

    Wenn einzelne Tapetenbahnen sich beim Streichen ablösen, ist das ein Zeichen, dass der Kleister noch nicht ganz getrocknet war.

    Trocknungszeit

    Nach dem Tapezieren sollte rund ein Tag Trocknungszeit eingehalten werden, bevor mit dem Streichen begonnen wird.

    Je nach Wandbeschaffenheit und örtlichen Gegebenheiten kann eine vollständige Trocknung auch bis zu zwei oder drei Tage dauern. Tapeten auf isolierten Wänden trocknen schneller als auf unisolierten Wandflächen.

    Bei Raufaser lässt sich auch von Hand prüfen, ob der Kleister schon trocken ist. Eventuell vorhandene Feuchte Flecke auf der Tapete, die meist gut sichtbar sind, zeigen an, dass noch nicht gestrichen werden kann.

    Während des Trocknungsvorgangs muss unbedingt das Fenster geschlossen bleiben.

    Fleckenbildung

    Wenn die Farbe beim Streichen dunklere Stellen aufweist, oder sich verfärbt, ist einerseits die Tapete noch nicht ganz durchgetrocknet, andererseits beim Trocknungsprozess möglicherweise das Fenster offen gewesen.

    In diesem Fall unbedingt bis zur endgültigen Durchtrocknung weitertrocknen lassen.

    geeignete Farbe für den Anstrich

    Raufaser wird mit Dispersionsfarbe gestrichen. Sie muss wasserlöslich und lösungsmittelfrei sein.

    Richtiges Vorgehen

    Immer mit der Decke beginnen. Dabei die Ecken vorstreichen. Danach werden die Wände gestrichen.

    mehrfach gestrichene Rauhfaser überstreichen

    wir sind letztes Jahr in eine sehr schöne Wohnung eingezogen. Der Vermieter hat vorher die Wände (Rauhfaser) noch mal weiß überstrichen. Leider hält die Farbe nicht besonders gut sondern blättert langsam ab, wenn man mal an die Wand stöst. Nun würden wir die Wände gerne streichen, da wir a) lieber farbige Wände hätten und b) das Abgeblätterte natürlich nicht so schön aussieht. Ich denke jedoch, dass die Rauhfaser-Tapete schon mehrmals gestrichen wurde. Gibt es da einen Trick um sie überstreichen zu können, ohne dass die alte Farbe abfällt oder muss ich die ganzen Tapeten runterreißen und alles neu machen?

    Vielen Dank für eure Antworten udn viele Grüße

    Re: mehrfach gestrichene Rauhfaser überstreichen

    Wenn du sicher gehen willst muss der alte Kram runter.

    Re: Re: mehrfach gestrichene Rauhfaser überstreichen

    also wenn die farbe schon von der Rauhfaser fällt beim anstossen, wird es zeit und wird auch von nöten sein, die alte Tapete zu entfernen.

    Man kann zwar einen Untergrund(Farbe) verfestigen, aber es besteht dennoch das Risiko das es NICHT klappt. Dann wäre Zeit und geld den Bach runter. So wie ich das sehe muß die Rauhfaser ja schon mind. 5 mal gestrichen sein, oder es war vorher Latex drunter und es wurde mit einer normalen Dispersionsfarbe drübergestrichen.

    Re: Re: mehrfach gestrichene Rauhfaser überstreichen

    Re: mehrfach gestrichene Rauhfaser überstreichen

    genau danach habe ich gesucht: Ob man nämlich einen Anstrich, der bei einem erneuten Anstrich zum Abblättern neigt, mit irgendetwas nach ‚mal so festigen kann, dass es mit dem Anstreichen noch ein (letztes) Mal geht.

    Nun schreibt der Gast Malermeister Grieneisen: "Man kann zwar einen Untergrund(Farbe) verfestigen . " Ich würde das wenigstens mal versuchen. Meine Zusatzfrage: Was nimmt man dazu.

    Re: mehrfach gestrichene Rauhfaser überstreichen

    genau danach habe ich gesucht: Ob man nämlich einen Anstrich, der bei einem erneuten Anstrich zum Abblättern neigt, mit irgendetwas nach ‚mal so festigen kann, dass es mit dem Anstreichen noch ein (letztes) Mal geht.

    Nun schreibt der Gast Malermeister Grieneisen: "Man kann zwar einen Untergrund(Farbe) verfestigen . " Ich würde das wenigstens mal versuchen. Meine Zusatzfrage: Was nimmt man dazu.

    Raufasertapete streichen Anleitung und Tipps Renovierung

    Raufasertapete streichen

    Raufasertapete streichen – mit den richtigen Tipps sollte diese Aufgabe selbst Renovierungsmuffeln leicht von der Hand gehen. Um bei der Verschönerung der eigenen vier Wände zu helfen, erklären wir in unserer Anleitung, was beim Einkauf der richtigen Materialien beachtet werden sollte, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist und welche Techniken zum gewünschten Streichergebnis führen.

    Schnellnavigation

    Schritt 1: Materialien und Werkzeuge besorgen

    Schritt 2: Die Vorbereitungen auf das Raufasertapete Streichen

    Schritt 3: An der Decke Raufaser streichen

    Schritt 4: Ecken und Kanten streichen

    Schritt 5: Wände streichen

    Schritt 6: Farbe trocknen lassen

    Studenten als Renovierungshelfer einsetzen

    Schritt 1: Materialien und Werkzeuge besorgen

    Bevor Sie Ihre Raufaser streichen, steht zuallererst der Weg in den Baumarkt an. Machen Sie sich eine Liste mit den benötigten Materialien und Werkzeugen, um nicht während der Renovierung noch einmal loshetzen zu müssen.

    Diese Dinge sind wichtig:

    • Dispersionsfarbe (entscheiden Sie vorher – am besten nicht ohne Ihren Partner –, welche Farbe Sie verwenden möchten; lassen Sie sich im Baumarkt über die richtige Marke beraten)
    • ein Abstreichgitter
    • einen Pinsel (nehmen Sie einen kleinen bis mittelgroßen Pinsel für das Streichen der Ecken; kaufen Sie einen Qualitätspinsel, der nicht ausfasert und sich bei Bedarf wiederverwenden lässt)
    • zwei Farbroller (einen großen für die Wandflächen und bei Bedarf einen kleinen, mit welchem auch hinter den Heizkörpern gestrichen werden kann)
    • Abklebeband (Kreppband eignet sich hervorragend zum Abkleben und ist relativ preiswert)
    • Abdeckfolie (Sparsame können alternativ vor dem Raufasertapete Streichen als Alternative zum Abkleben auch Zeitungen auslegen)
    • ggf. eine Teleskopstange zum Streichen der Decke
    • ggf. Spachtelmasse zur Vorbehandlung alter Tapete

    Schritt 2: Die Vorbereitungen auf das Raufasertapete Streichen

    Fußleisten, Steckdosen und Co. abkleben

    Falls nicht schon vor dem Tapezieren geschehen, sollten Sie alle Lichtschalter, Bodenleisten, Steckdosen und Fensterbänke vor dem Raufasertapete Streichen mit Abdeckfolie und Kreppband abkleben. Schützen Sie ebenfalls Ihre Möbel oder rücken Sie diese zumindest von den Wänden weg. Hier ist vor allem Sorgfalt gefragt. Einmal angetrocknet, lässt sich die Farbe nach dem Streichen nicht mehr ohne Weiteres ablösen.

    Als Alternative können Sie auch Klebeband mit integrierter Abdeckfolie – auch Masker genannt – verwenden. Damit können Sie schneller arbeiten, allerdings liegt der Preis hierfür bei ca. 7€ für 20m – und damit etwas über den Kosten für Kreppband und separater Folie.

    Neue Tapete direkt ohne Vorbehandlung überstreichen

    Wenn Sie Ihre gerade tapezierte, frische Raufasertapete richtig streichen möchten, beachten Sie unbedingt die Trockenzeit nach dem Tapezieren – diese beträgt ca. 12 Std. Tasten Sie zur Sicherheit noch einmal Ihre Wand ab und kontrollieren Sie, ob es noch feuchte Stellen gibt. Warten Sie im Zweifelsfall noch etwas, um nicht zu riskieren, dass sich die Tapete beim Streichen ablöst.

    Alte Raufaser vor dem Streichen ausbessern

    Möchten sie bereits gestrichene Tapete direkt überstreichen, sollten zunächst kleine Risse und Beschädigungen aufgekratzt, ausgebürstet und anschließend mit Spachtelmasse ausgefüllt werden. Sind noch Wandtatoos oder alte Tapetenreste vorhanden, empfehlen wir, die Tapete vorher ablösen oder sogar neu zu tapezieren.

    Schritt 3: An der Decke Raufaser streichen

    Streichen Sie – falls nötig – die Raufasertapete an Ihrer Decke zuerst, und zwar aus dem Grund, dass Farbspritzer, die von der Decke an die Wände gelangen, zu einem späteren Zeitpunkt einfach überstrichen werden können. Setzen Sie eine Teleskopstange ein – dies erleichtert die Arbeit ungemein.

    Besonders wenn Sie die Decke streichen, sollten Sie nicht vergessen auch Möbel vorher abzudecken, die in der Mitte des Raumes positioniert sind. So schützen Sie Ihr teures Inventar effektiv vor Farbspritzern.

    Möchten Sie lediglich die Wände mit Raufaser streichen, können Sie direkt zum nächsten Schritt übergehen.

    Schritt 4: Ecken und Kanten streichen

    Bevor Sie sich den Wandflächen widmen, sollten Sie zunächst die Raufasertapete an den Ecken und Kanten streichen. Hierbei ist die Benutzung eines feinen Pinsels ratsam. Mit diesem können auch schwer zugängliche Bereiche sauber gestrichen werden. Kümmern Sie sich am besten auch direkt um die an Fenster, Heizkörper und Fußbodenleisten angrenzenden Bereiche.

    Schritt 5: Wände streichen

    Sollten Sie Ihre Wände mit Raufasertapete selber streichen, verwenden Sie am besten eine ausreichend große Farbrolle. Streifen Sie diese nach dem Eintauchen in den Farbeimer unbedingt immer am Abstreichgitter ab, da zu dick aufgetragene Farbe einen unregelmäßigen Anstrich nach sich ziehen kann.

    In W- und M-Bewegungen streichen

    Arbeiten Sie nicht vertikalen Bahnen, sondern in „M“- oder „W“-Bewegungen. Nehmen Sie sich dazu immer eine 1-2 qm große Fläche vor. Diese Technik verhindert bei konsequenter Anwendung die Entstehung von unschönen Farbschattierungen.

    Nicht zu viel Zeit verstreichen lassen

    Achten Sie darauf, dass zwischen dem Raufaser Streichen der Decke, der Ecken und Kanten sowie der Wände nicht zu viel Zeit verstreicht – das Übermalen schon angetrockneter Farbe kann nämlich zu einem unregelmäßigen Streichergebnis führen. Darüber hinaus sollten Sie nach dem Anstrich auch schnell das Kreppband entfernen, da die Farbkante an den Fußbodenleisten ansonsten unsauber ausfranst.

    Schritt 6: Farbe trocknen lassen

    Zuletzt müssen Sie nur noch die Farbe trocknen lassen – das dauert ca. 24 Std. Lüften Sie am besten während der Trockenzeit hin und wieder komplett, da wasserbasierte Dispersionsfarbe Feuchtigkeit verliert, die die Raumluft ab einem bestimmten Grad nicht mehr aufnehmen kann.

    Raufasertapete streichen – Unsere Tipps auf einen Blick:

    • Messen Sie die Wandfläche ab bevor Sie die Raufasertapete streichen
    • Besorgen Sie geeignete Farbe und Materialien
    • Kleben Sie Fußleisten, Steckdosen etc. sorgfältig ab
    • Streichen Sie zuerst die Zimmerdecke sowie die Ecken und Kanten des Raumes
    • Streichen Sie danach zügig die Wandfläche in W- und M-Bewegungen
    • Lassen Sie vor dem Einrichten die Farbe 24 Stunden trocknen

    Studenten helfen beim Renovieren

    Dank unserer Anleitung zum Raufasertapete streichen sollte es Ihnen gelingen, weitestgehend ohne Probleme Ihre Wohnung in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Benötigen Sie noch Unterstützung oder haben schlichtweg keine Zeit, die Arbeiten selbst zu übernehmen, lassen Sie doch einfach von studentischen Renovierungshilfen unter die Arme greifen.

    Das hört sich für Sie interessant an? Stellen Sie noch heute über die Studentenvermittlung JOBRUF eine kostenlose Anfrage, und finden Sie kurze Zeit später schon fleißige Renovierungshelfer, die gerne Ihre Wände streichen!

    Источники: http://www.hausjournal.net/tapezieren-und-streichen, http://www.selbst.de/community/topic/5380/mehrfach-gestrichene-rauhfaser-ueberstreichen, http://www.jobruf.de/umziehen/renovierungstipps/streichen/raufasertapete.html

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