Putz aufbringen

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    Schritt für Schritt Reibeputz auftragen und strukturieren

    Reibeputz bietet nicht nur eine echte Alternative zu Tapeten, der strapazierfähige Mörtel eignet sich auch als Putz für die Hausfassade. Bevor er aufgebracht werden kann, muss die Außenwand allerdings gezielt vorbereitet werden.

    Reibeputz ist ein körniger Mörtel auf Mineral- oder Kunstharzbasis. Dabei ist der leichter zu verarbeitende Kunstharzputz gebrauchsfertig zu kaufen und rissüberbrückend, wohingegen mineralische Putze diffusionsoffener sind und ein natürliches Raumklima schaffen. Auch ungeübtere Hobby-Handwerker können den Dekorputz selbst aufbringen.

    Benötigtes Material zum Aufbringen des Reibeputzes

    Um sauber arbeiten zu können, benötigt man zum Aufbringen des Reibeputzes folgende Materialien:

    • Reibeputz
    • Putz-Grundierfarbe
    • Eventuell Putz-Abtönfarbe
    • Maurerkelle
    • Edelstahlglätter
    • Reibebrett, am besten in Form eine Kunststoffglätters
    • Bohrmaschine mit Rührquirl zum Verrühren von Putz und Wasser
    • Abdeckfolie und Kreppband
    • Eventuell Spachtelmasse
    • Eventuell Tiefengrund und Malerrolle beziehungsweise Quast

    Lugato Weisses Haus Reibeputz Außen 3mm 20 kg
    • Kunstharz-Reibeputz aus hochwertigem Kunstharz und echtem italienischen Marmor.
    • Zum Wetterschutz und für die individuelle Gestaltung von Hausfassaden.
    • Schneeweiß, wetterfest, wasserdampfdurchlässig, schlag- und stoßfest.
    • Lösemittel- und weichmacherfrei nach VdL-Richtlinie 01.
    • Verbrauch: ca 3 kg/m²

    Schritt für Schritt den Putz an die Wand bringen

    In wenigen Schritten kommt der Putz auf die Wand. Dafür geht man folgendermaßen vor:

    • Den Boden und Flächen, die nicht mit Putz in Berührung kommen sollen, mit Abdeckfolie und Kreppband schützen.

    Diesen Artikel finden Sie auch in folgenden Themengebieten:

    Strukturputz: Wand verputzen mit Zahnkelle, Erbslochrolle und Co.

    Für geübte Heimwerker: Rollputz an der Fassade auftragen

    ▷ Fliesen verputzen ▷ Schritt für Schritt ▷ Anleitung

    1 Kommentar

    Mehr Bilder und verschiedene Reibetechniken wären hilfreicher gewesen.

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    Wände verputzen

    Putz ist ein Belag auf gemauerten, gegossenen oder montierten Wänden, um diese zu festigen und zu schützen sowie Unregelmäßigkeiten, Fugen und Löcher auszugleichen und eine glatte Oberfläche zu erhalten. Man unterscheidet Außenputze für Fassaden und Putze zur Gestaltung von Innenwänden. Vor allem im Innenbereich kann der Putz anschließend mit anderen Materialien gestaltet und weiterverarbeitet werden. Dieser bis zu mehreren Zentimetern dicke Putz an Wand und Decke ist ganz sicher keine Zauberei und kann auch von geschickten Laien mit etwas Übung ausgeführt werden. Trotzdem sind Profi-Tipps und Hinweise vom Fachmann hilfreich, um Anwendungsfehler zu vermeiden.

    1. Grundlagen

    Putze bestehen in der Regel aus Mörtel mit Füllstoffen beziehungsweise Zuschlagstoffen wie Sand oder Polystyrol und einem Bindemittel. Anhand des zugesetzten Bindemittels werden die verschiedenen Putzarten unterschieden, also Gips, Kalk oder Zement aber auch Kombinationen wie Gipskalk oder Kalkzement. Daneben gibt es noch mineralische Lehmputze sowie organisch bindende Kunstharzputze.

    Spezielle Zusätze verleihen der Putzschicht darüber hinaus charakteristische Besonderheiten. So gibt es beispielsweise Sanier- und Feuchteschutzputze. Für den Innenbereich stehen Putze zur Abschirmung elektrischer und elektromagnetischer Felder, Putze zur Verbesserung der Raumakustik sowie besondere Dekorputze zur Verfügung.

    Außenputz schützt die Fassade vor Verwitterung und verfügt gleichzeitig über dämmende Eigenschaften. Die Festigkeiten der einzeln aufgetragenen Putzschichten sollen vom Untergrund zur Oberfläche abnehmen.

    Innenputz hat positiven Einfluss auf das Raumklima (nimmt überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft auf) und dient vor allem als ebene Unterlage für folgende Anstriche (Zementmörtel), Fliesen oder Tapeten (Gipsputz). Bei bereits tapezierfähigen superglatten Oberflächen genügt es, tiefe Fugen, Leitungsschlitze und anderer Unebenheiten zu überarbeiten.

    2. Untergrund vorbereiten

    Das Wichtigste beim Verputzen ist die richtige Vorbereitung des Untergrundes. Dieser muss trocken, sauber, riss- und staubfrei sein. Lose Bestandteile bürsten oder fegen Sie ab. Löcher oder Vertiefungen verfüllen und glätten Sie mit Spachtelmasse, da einige Putze (z. B. Reibeputze) keine Löcher oder ausgebrochene Putzstellen überbrücken können – egal wie dick Sie sie auftragen. Untergründe mit unterschiedlichem Saugverhalten wie Trockenbauplatten, Gipsputze, Beton, Vliestapeten sowie angeschliffene oder matte Altputze behandeln Sie außerdem mit einer Grundierung vor (Herstellerangaben beachten). Wollen Sie nur einzelne Wandbereiche verputzen, markieren und kleben Sie den Verlauf mit breitem Malerkreppband ab. Manche Putzhersteller empfehlen außerdem, den Putzgrund vorzunässen.

    Beachten Sie: Bei der Wahl von Verputz und Grundierung sollten Sie nur aufeinander abgestimmte Komponenten aus einem System verwenden.

    3. Putz anmischen

    Rühren Sie den Putz mit sauberem, kaltem Wasser in einem Mörtelkübel oder Eimer an (Herstellerangaben beachten). Ist die Mischung klumpenfrei, lassen Sie sie noch einige Minuten reifen und rühren Sie sie dann erneut auf. Da mineralische Reibeputze chemisch abbinden, sollte Sie nie mehr Putz anrühren, als Sie innerhalb von 60 Minuten verarbeiten können.

    Beachten Sie: Individuelle Farbtöne sind durch Zugabe von Abtönfarbe möglich. Rühren Sie aber bitte so lange, bis keine Schlieren mehr zu sehen sind.

    Das Verputzen erfordert etwas Geschick, Übung, gute Vorbereitung und vor allem geeignetes Werkzeug. Informationen hierzu erhalten Sie im BAUHAUS Ratgeber Putz-Werkzeuge.

    4. Putzprofile und -bewehrungen setzen

    Um eine Wand mit gleichmäßiger Dicke und lotrecht zu verputzen oder schiefe Wände mit Putz auszugleichen, setzen Sie im Abstand von einem bis 1,5 Meter Schnellputzleisten (auch Putzschiene genannt). Über diese „Lehren“ ziehen Sie mit einer Aluschiene den aufgebrachten Putz bündig ab. Zur Sicherung der Gebäudekanten und um Beschädigungen oder Abnutzungen der Ecken zu vermeiden, bringen Sie außerdem Sockelabschluss-Profile und Eckschutz-Profile (korrosionsgeschützte Metallprofile oder vorgeformte und verstärkte Glasfasergewebe) an.

    Im Übergang zu anderen Baustoffen und über problematischen Untergründen, wie Rollladenkästen oder gedämmten Flächen, sind Putzbewehrungen (auch Putzarmierung genannt) erforderlich. Diese, mittig oder im oberen Drittel des Putzes eingebrachten Bewehrungen aus alkalifestem Gittergewebe oder engmaschigen Edelstahlmatten, verleihen dem Putz eine höhere Festigkeit.

    5. Putz auftragen

    Den angemischten Putzmörtel tragen Sie abschnittsweise mit einer Stahlkelle auf die Wand auf. Anschließend ziehen Sie die Felder zwischen den Schnellputzleisten mit einer Kartätsche ab. Sobald der ein- oder zweilagig aufgetragene Putz etwas angezogen hat (Herstellerangaben beachten), können Sie ihn strukturieren. Sind die Putz-Arbeiten erledigt, lüften Sie den Raum einige Tage, damit sich das Wasser aus dem neuen Wandbelag verflüchtigt.

    Bildergalerie Wände verputzen

    Die gründliche Prüfung und Vorbereitung des Untergrundes ist eine wichtige Voraussetzung für einen gut haftenden Putz.

  • Putzprofile, Putzleisten oder Putzlehren helfen den Putz glatt abzuziehen und saubere Ecken und Kanten zu erreichen.

  • Befestigen Sie die Profile und Leisten mithilfe von dicken Putzbatzen an der Wand.

  • Tragen Sie den Putz mit der Kelle auf die Wand auf und ziehen ihn anschließend mit dem Glätter (Kartätsche) gleichmäßig ab.

  • Mit Kunststoff-Glättern oder/und Schwämmen erzeugen Sie eine glatte Oberfläche, die Sie anschließend strukturieren beziehungsweise veredeln können.

    Mineralische- und Kunststoff-Putze

    Bei Putzen unterscheidet man zwischen zwei Hauptgruppen: mineralische und Kunststoff-Putze. Die mineralischen Putze bestehen aus Sand mit mineralischen Bindemitteln (Gips, Kalk, Zement oder Abmischungen dieser Stoffe) und werden wiederum in fünf Gruppen eingeteilt – je nach Eigenschaft und Verwendung. Unter Zugabe von Wasser verbinden sich die Stoffe chemisch miteinander und können verarbeitet werden.

    Kunststoff-Putze werden mit organischen Bindemitteln hergestellt (wässrige Polymerdispersion, eine Kombination mit Kaliwasserglas oder Silikonharzemulsion oder ein in Lösemitteln gelöstes Harz) und ausschließlich als gebrauchsfertige Mischungen angeboten. Sie sind einfach in der Handhabung und eignen sich besonders für die dekorative Gestaltung im Innen- und Außenbereich.

    Ein Putz an einer frisch gemauerten Wand, in mediterranem Stil oder rustikal? Egal wie Sie es haben wollen, in dieser Video-Anleitung erfahren Sie, wie Sie zu Ihrem Lieblingsputz kommen. In Ihrem BAUHAUS Fachcentrum erhalten Sie alle Materialien und Arbeitsmittel, um mit dem Verputzen beginnen zu können.

    Werkzeug und Material:

    • Abdeckfolie
    • Armierungsgewebe
    • Bohrmaschine
    • Dekorputz
    • Edelstahl-Glätter (Abziehbrette/Kartätsche)
    • Edelstahl-Kellen in verschiedenen Größen
    • Gipsputz
    • Grundierung
    • Grundputz
    • Hammer
    • Kunststoff-Glätter
    • Malerkrepp
    • Malerquast
    • Nägel
    • Putzprofile
    • Reibebrett
    • Rührquirl
    • Schnellputzleisten
    • Strukturroller
    • Zementputz

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    Innenwände verputzen in 9 Schritten

    Putz ist ein Belag aus Mörtel und unterschiedlichen Bindemitteln. Putzmörtel schafft nicht nur eine glatte Oberfläche, um später zum Beispiel Tapeten anzubringen, er schützt die Innenwände auch und verbessert die Feuchtigkeitsregulation im Innenraum. Lesen Sie in der OBI Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie Innenwände in zwei Schichten und damit besonders gründlich selbst verputzen.

    Schritt 1 – Vorbereitung: Boden abdecken, Einbauteile abkleben, Wand säubern

    Eingebaute Teile wie Fenster, Türen und Schränke sowie den umliegenden Boden (speziell Parkett und Fliesen) zum Schutz abkleben beziehungsweise mit einer Folie abdecken. Muss alter Putz entfernt werden, diesen mit Hammer und Meißel von der Mauer klopfen.

    Die zu verputzende Wand muss komplett trocken, sauber und frei von losen Bestandteilen wie Schmutz oder Staub sein. Etwaige Flecken mit Wasser, Reinigungsmittel und Fettlöser bearbeiten. Die getrocknete Wand abbürsten und gegebenenfalls Löcher mit Spachtelmasse glätten.

    Schritt 2 – Eckprofile setzen

    An Ecken, deren anliegende Wände verputzt werden sollen, Eckprofile aus Blech setzen. Dazu Putzprofilmörtel (Mischverhältnis auf der Verpackung beachten) in kleinen Mengen an den Kanten auftragen und das Blech mit einer Richtlatte andrücken. Immer nur so viel Mörtel wie nötig verwenden, gegebenenfalls überschüssigen, herausquellenden Mörtel mit der Kelle glattstreichen. Sind alle Eckprofile gesetzt, den Putz mindestens eine Stunde trocknen lassen.

    Schritt 3 – Putzprofile setzen

    Die Putzprofile, auch Putzlatten, Putzleisten oder Putzschienen genannt, dienen zusammen mit den Eckprofilen als Orientierung beim Verputzen. Sie sorgen für eine möglichst plane Verputzfläche. Die Dicke, in der der Putz letztlich aufgetragen wird, entspricht der Tiefe dieser Profile. Wie auch die Eckprofile verbleiben die Putzprofile an der Wand und verschwinden vollständig unter der Putzschicht.

    Putzprofile auf die gleiche Weise wie die Eckprofile aus dem vorigen Schritt punktuell mit Mörtel an den Wänden befestigen. Die Putzprofile müssen exakt senkrecht stehen, deshalb eine Wasserwaage nutzen. Den Abstand zwischen jedem Element zwischen 1 und 1,5 m wählen.

    Schritt 4 – Wand vornässen oder grundieren

    Stark saugende Wände wie rote Ziegelmauern großzügig mit Wasser vornässen, um zu verhindern, dass die Wand den Wasseranteil des Putzmörtels frühzeitig aufnimmt. Hilfreich für diese Arbeit: ein Malerquast.

    Untergründe wie Beton, Trockenbauplatten oder Altputze mit einer Grundierung vorbehandeln. Bei OBI gibt es die richtige Grundierung für jede Wandart. Die Grundierung mit einer Walze oder einem Quast gleichmäßig auf der Wand auftragen. Gut in die Wand einziehen und komplett austrocknen lassen.

    Schritt 5 – Putz anrühren

    Den Putzmörtel mit klarem, sauberem Wasser in einem Eimer oder Kübel anrühren. Beim Mischverhältnis auf die Vorgaben des Herstellers achten. Ein Rührquirl für die Bohrmaschine erleichtert das Anrühren. Sind keine Klumpen mehr zu sehen, Putz kurzzeitig zum Reifen stehenlassen. Nach einigen Minuten (Herstellerangabe beachten) erneut gut verrühren.

    Schritt 6 – Die erste Putzschicht auftragen

    Die erste Putzschicht – der Unterputz – soll Unebenheiten auf der Wand ausbessern. Er dient als Grundlage für die zweite Putzschicht, den Oberputz. Zum Auftragen bietet sich ein Spritzbewurf an: Dazu mit der Kelle den Putz aufnehmen und mit einer geschwungenen Armbewegung gefühlvoll an die Wand werfen.

    Sind 2 bis 3 m² Putz an der Wand angebracht, diesen mit der Glättekelle glattstreichen. Die Stärke der ersten Putzschicht sollte bei etwa 1 cm liegen. Je nach Tiefe schauen die Putzprofile noch unter dem Putz hervor.

    Ist die Wand komplett verputzt, den Mörtel einige Stunden trocknen lassen. Die Verpackung gibt Näheres zur Trocknungszeit an.

    Schritt 7 – Die zweite Putzschicht auftragen

    Nach Ablauf der Trockenzeit die erste Putzschicht erneut mit dem Quast befeuchten. Die zweite Putzschicht nicht per Spritzbewurf, sondern direkt mit der Glättekelle auftragen. Dazu eine kleine Menge Putz mit der Kelle aufnehmen und direkt auf die Glättekelle in der anderen Hand geben. Den Putz auftragen und die Kelle dabei leicht schräg halten.

    Die Wand auf diese Weise abschnittsweise vollständig verputzen. Die Dicke der zweiten Putzschicht richtet sich nach den Putzprofilen, sollte zehn Millimeter aber nicht überschreiten.

    Schritt 8 – Putz glätten bzw. strukturieren

    Ist der gesamte Putz überall auf der Wand gleichmäßig verteilt, die Wand mit einer Kartätsche oder einem Abziehbrett glätten. Das Abziehwerkzeug dabei gleichmäßig an der Wand entlang ziehen. Nach einigen Stunden (Herstellerangabe beachten) hat der Putz angezogen, das heißt, dass die äußere Schicht sichtbar abgetrocknet ist.

    Schritt 9 – Werkzeuge reinigen

    Alle Werkzeuge, die mit Putz in Berührung gekommen sind, ausreichend mit Wasser abspülen. Getrocknetes Material lässt sich fast nicht mehr ablösen. Den verputzten Raum einige Tage lang lüften, damit das Wasser im Putzmörtel komplett verdunstet. Danach kann die Wand weiter bearbeitet werden (gestrichen, tapeziert o. Ä.).

    Materialliste

    Werkzeugliste

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    Источники: http://www.bauen.de/a/schritt-fuer-schritt-reibeputz-auftragen-und-strukturieren.html, http://www.bauhaus.info/ratgeber/bauen-sanieren/waende-verputzen, http://www.obi.de/ratgeber/bauen/waende-und-boeden/innenwaende-verputzen/

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