Pflastersteine schneiden

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    Wie werden Pflastersteine geschnitten?

    Bei Pflasterarbeiten ergeben sich immer Stellen, an denen die Pflastersteine geschnitten werden müssen. Bei Verbundverlegung sind dies die Außenkanten, bei bogenförmiger Verlegung die keilförmigen Zuschnitte und bei Mustern das genaue Einpassen.

    Jedes Pflastermaterial besitzt seine besonderen Eigenheiten, bei denen nicht nur die Festigkeit des Materials ausschlaggebend ist. Dementsprechend müssen Sie Ihre Schneidetechnik auswählen.

    Das Schneiden von Betonpflaster

    Wenn Sie eine Fläche mit Betonpflaster versehen, statten Sie zunächst die gesamte Fläche mit ganzen Steinen aus. Zuschnitte sparen Sie dabei aus, denn das spart Zeit. Wenn diese Fläche fertiggestellt ist, beginnen Sie mit den Zuschnitten. Sie können die Länge der Zuschnitte zwar auch mit einem Zollstock ausmessen. Effizienter und genauer ist es jedoch, wenn Sie einen ganzen Stein in die verbliebene Lücke einlegen und die Schnittkante beidseitig mit dem Bleistift anzeichnen.

    Die Schneidearbeit erledigen Sie in Heimwerkerarbeit mit einem Trennschleifer, der mit einem 230er Hartmetallblatt für Beton ausgerüstet ist. Diese Arbeit entwickelt ein sehr lautes Geräusch und verursacht viel Staub. Beachten Sie deshalb, dass Sie nicht Ihre Nachbarn verärgern, und tragen Sie Gehörschutz. Günstiger ist ein Steinknacker, dessen Anschaffung sich bei einmaliger Verwendung jedoch nicht lohnt. Ihn oder eine Nassschneidemaschine können Sie vielleicht bei einem Baubetrieb ausleihen.

    Wenn Sie mit einem Trennschleifer arbeiten, müssen Sie darauf achten, dass Sie das Hartmetallblatt genau im rechten Winkel ansetzen. In der Senkrechten schräge Schnitte verursachen breite Fugen, die das gesamte Fugenbild in der Fläche stören.

    Das Schneiden von Natursteinpflaster

    Herkömmliche Hartmetallblätter sind zum Schneiden von Hartgestein wie Granit nicht geeignet. Wenn Sie Natursteinplatten verlegen, können Sie diese bestenfalls beidseitig einritzen und dann über einem Hohlraum brechen.

    Zum Schneiden von Pflastersteinen aus Hartgestein benötigen Sie jedoch eine Profimaschine oder die Erfahrung des Wegebauers im Steinebrechen in Handarbeit.

    Das Schneiden von Pflasterklinkern

    Das Zuschneiden von Pflasterklinkern erfolgt wie bei Betonpflaster mit einem Hartmetallblatt. Rechen Sie jedoch einen noch höheren Verschleiß ein und vermeiden Sie deshalb unnötig viele Zuschnitte.

    Verwenden Sie ebenfalls einen großen Trennschleifer mit 230er Blatt oder eine Nassschneidemaschine. Den Steinknacker dürfen Sie bei Klinkern nicht verwenden, weil er unregelmäßige Bruchkanten verursachen würde.

    Betonsteine schneiden – so wird die richtige Größe hergestellt

    Betonsteine zuzuschneiden ist eine Arbeit, die oft nötig ist, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Daher ist es wichtig die richtige Technik zu nutzen, damit die Steine in die gewünschte Form gebracht werden. Glücklicherweise handelt es sich um einen relativ einfachen Prozess, weshalb die Durchführung auch für jeden Heimwerker, mit etwas Geschick, durchzuführen ist.

    Worauf es beim Schneiden von Betonsteinen ankommt und mit welchen Werkzeugen der Vorgang am besten durchzuführen ist, wird in den nachfolgenden Absätzen erläutert.

    Beton als Baustoff

    Beton ist einer der vielseitigsten Baustoffe (PDF), im Bereich des Häuserbaus und in der Gestaltung von Flächen. Das gilt besonders für Bodenflächen, die oftmals mit Betonpflastersteinen oder Betonplatten ausgestattet sind. Die Wahl dieses Baustoffs gegenüber anderen wird unter anderem durch den relativ geringen Preis begründet. Mindestens genauso wichtig ist die Flexibilität. Sie entsteht dadurch, dass der Beton künstlich hergestellt wird und somit sehr beliebig geformt werden kann. Das gilt neben der Form auch teilweise für die Farbe, da sich der Beton in viele Töne einfärben lässt. Eine weitere positive Eigenschaft von Beton ist eine gewisse Porentiefe, die es dem Beton erlaubt Wasser aufzunehmen. Dadurch kann bei Regen eine gewisse Menge Wasser aufgenommen werden. Dadurch ist Beton erst bei großen Mengen Wasser rutschig.

    Gründe für das Zuschneiden beim Verlegen

    Die Betonpflastersteine werden in ein entsprechendes Unterbett verlegt. Dabei können die Steine zu verschiedensten Mustern verlegt werden. Diese Muster sind allerdings davon abhängig, wie groß die einzelnen Steine sind. Die meisten Formen lassen sich bereits fertig kaufen, allerdings ist es oftmals einfacher die Steine selber in die gewünschte Form zu schneiden. Somit kann genau das umgesetzt werden, was geplant ist. Die genaue Anpassung an die gewünschten Vorstellungen ist ein wichtiger Grund, warum das Schneiden von Pflastersteinen wichtig ist. Ein weiterer Grund ist, dass das Zuschneiden oft nicht zu verhindern ist. Selbst bei sehr ausführlicher Planung passt es immer an einer Stelle nicht richtig. Das liegt daran, dass oftmals kleine Fugen zwischen den Steinen gelassen werden, die sich zwar einplanen lassen, aber dennoch leicht variieren. In diesen Fällen müssen die Randstücke dann zugeschnitten werden.

    Wenn die Steine fugenlos verlegt werden, ist eine etwas genauere Planung möglich. Dadurch kann das Zuschneiden unter Umständen umgangen werden.

    Vorbereitung des Zuschneidens

    Es macht meist Sinn, die Steine von der Mitte aus zu verlegen, wenn beispielsweise Gehwege im Garten damit belegt werden. Somit kann dann in den Randbereichen zugeschnitten werden, da genau gewusst wird, wie viel zugeschnitten werden muss. Ein gutes Mittel zum Markieren der Schnittstelle ist Kreide. Zusätzlich ist es wichtig, dass die Steine ausreichend fixiert werden. Das Festhalten kann besonders bei kleinen Steinen gefährlich werden und wird deshalb nicht empfohlen. Besser geeignet sind Klemmen. Wichtig ist, dass diese an einem stabilen und festen Untergrund befestigt werden, da sonst auch gute Klemmen nutzlos sind.

    Es ist wichtig, Kinder und Tiere von den Arbeiten fernzuhalten. Üblicherweise gibt es keine besonderen Schutzmaßnahmen. Arbeiten empfiehlt sich unter Umständen aber insbesondere im Freien.

    Mögliche Geräte für das Schneiden von Betonsteinen

    Generell können viele verschiedene Maschinen genutzt werden, um die Steine in die richtige Größe zu schneiden. Dabei ist aber immer darauf zu achten, dass die richtigen Aufsätze genutzt werden, da es sonst zu erhöhtem Funkenflug und weiteren Beschädigungen der Maschinen kommen kann. Mit einer Flex lassen sich viele Schnitte gut durchführen. Es ist allerdings auf die Größe zu achten, da zu kleine Geräte möglicherweise nicht geeignet sind. Ähnliches gilt für den Gebrauch von Handschneidesägen. Wenn die Steine von beiden Seiten bearbeitet werden müssen, weil das Schneiden von einer Seite ausgehend nicht den kompletten Stein durchtrennt, kann es zu Ungenauigkeiten und Materialverschleiß kommen. Eine der besten Möglichkeiten stellt der Nassschneidetisch dar. Dieser bietet quasi alles was benötigt wird, in einem Gerät und ist somit sehr gut geeignet. Dabei wird allerdings ein Wasseranschluss benötigt. Bei allen Geräten sollte auf jeden Fall Schutzkleidung getragen werden. Dazu zählen in jedem Fall auch geeignete Schutzbrillen und Hörschutz.

    Zusätzliche Kühlung der Schneideblätter reduziert den Verschleiß enorm. Dafür kann oftmals schon der Gartenschlauch zu Hilfe gezogen werden.

    Schneiden und Nachbearbeiten von Betonsteinen

    Besonders mit den freien Maschinen ist Vorsicht geboten, da ein sauberer und grader Schnitt etwas schwieriger ist. Es ist oft sinnvoll die Maschinen erst anzulegen und dann zu betätigen. Auf diese Art und Weise kann der Schnitt sehr genau durchgeführt werden. Dazu wird die Maschine langsam entlang der gewählten Markierung durchgeführt. Wenn die gewünschte Schnittfläche nicht gerade sein soll, ist es hilfreich mehrere Schnitte durchzuführen, um eine Rundung zu erhalten. Mit der Hilfe eines Winkelschleifers kann dann noch dafür gesorgt werden, dass die möglichen Kannten etwas abgerundet werden und somit keine Spitzen und scharfen Stellen an den Kanten und Ecken entstehen. Wenn der Schnitt nicht den kompletten Stein durchdrungen hat, hilft es, die beiden Teile mit vorsichtigen Schlägen mit einem Gummihammer zu trennen. Dieser Vorgang kann dann für alle Betonsteine wiederholt werden, bis alles passt.

    Es hilft die Steine so zuzuschneiden, dass sie möglicherweise noch an anderen Stellen passen. Daher sollten auch die Teile, die abgeschnitten werden, vorsichtig behandelt werden.

    Entsorgen der Reste

    Es ist natürlich kaum möglich alle Teile vollständig zu verbauen. Viele Teile, besonders größere Stücke, lassen sich aber oftmals noch später verwenden. Dazu können sie kompakt gestapelt und möglichst trocken gelagert werden. Somit können sie später noch zum Bauen genutzt werden. Der Vorteil von Beton ist, dass dieser neu verwendet bzw. recycelt werden kann. Daher ist das Entsorgen der Reste nicht besonders teuer, wenn diese nicht mit anderen Stoffen vermischt sind. Bei sehr großen Mengen kann das Mieten eines Containers sinnvoll werden. Besonders wenn noch weitere wiederverwertbare Materialien genutzt werden. Allerdings lohnt sich das erste bei sehr großen Arbeiten. Kleinere Mengen lassen sich daher ganz einfach auf dem Wertstoffhof entsorgen.

    Das Schneiden von Betonsteinen lässt sich beim Verlegen von Pflastersteinen oftmals kaum vermeiden. Das gilt besonders dann, wenn die Steine in einem der unzähligen möglichen Mustern verlegt werden. Dabei ist die Wahl des richtigen Werkzeugs entscheidend, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Wenn die richtigen Vorbereitungen getroffen wurden, ist das Zuschneiden aber relativ einfach.

    Zusammenfassung

    Beim Schneiden des Betons muss zunächst einmal die richtige Schnittlinie markiert werden. Entlang dieser kann dann mit Flex oder ähnlichen Werkzeugen ein grader Schnitt gesetzt werden. Die Kanten des Schnitts können dann im Anschluss noch geglättet werden.

    Pflasersteine zuschneiden / brechen

    Ecken pflastern | Steine zuschneiden

    Die Fläche der Terrasse ist komplett mit Pflastersteinen ausgelegt. Jetzt geht es an die Ecken und Kanten . Hierfür müssen die Betonpflastersteine "in Form" gebracht werden. Man kann die Pflastersteine mit einem Winkelschleifer (Flex) mit Steinscheibe zuschneiden. So kann man auch Kopsteinpflaster spalten. Diese Methode macht aber neben dem Lärm auch jede Menge Staub und Dreck. Zudem sieht die gerade Schnittkante an einem gerumpelten Stein nicht wirklich gut aus. Deshalb haben wir uns von einem Werkzeugverleiher einen sogenannten Steinknacker ausgeliehen. Mit diesem kann man Pflastersteine ausgezeichnet brechen.

    Zunächst werden die Kantensteine lose in den gerade abgezogegen Split gelegt. Dann ist klar, welche Lücken zu füllen sind. Einfach den zuzuschneidenden Stein entsprechend auflegen und den Schnitt (Bruch) mit dem Bleistift anzeichnen. Das ist schneller als das Übertragen mit Zollstock oder Maßband.

    Beim Auflegen des Pflastersteins sind zwei Dinge zu beachten. Der Stein muss mit der Oberseite oben liegen und man sollte die jetzt noch lose liegenden Randsteine nicht verschieben.

    Der Stein wird dann wie im Bild in den Steinknacker gelegt – Hebel runterdrücken – fertig. Sollen kleinere Stücke abgebrochen werden ist es ratsam, den Stein zunächst mit der Unterseite nach oben in den Steinknacker zu legen. Dann den Hebel mit nur wenig Druck herunterdrücken. Der Stein soll noch nicht brechen. Anschließend wird der Stein umgedreht und den Heben hinunterdrücken – etwas Schwund ist immer. Auch die Steine, die um den Brunnen herum liegen, werden mit dem Steinknacker bearbeitet.

    So wird sich Stück für Stück vorgearbeitet, bis die gesamte Fläche mit den Ecken und Kanten verlegt ist. Bei dieser Terrasse, mit relativ vielen Ecken und Kanten, benötigten wir den Steinknacker gerade mal einen Tag .

    Erst nachdem alle Lücken geshlossen waren haben wir begonnen die Kantensteine mit Beton zu fixieren.

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    By Rolf Wacker

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