Pflastersteine rund verlegen

    0
    75

    Pflastersteine rund verlegen

    Bauen, Gestalten, Renovieren – mit dem Heimwerkermagazin selber machen: Werkzeuge und Maschinen im Test, kreative Ideen für Ihr Zuhause und praktische Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

    Erhöhen Sie Ihre Wohn- und Lebensqualität mit raffinierten technischen Gimmicks. SELBER MACHEN stellt Neuheiten vor und gibt Tipps zum Einrichten.

    Lesen Sie 3x selber machen und sichern Sie sich eine attraktive Prämie Ihrer Wahl!

    Wir stellen Ihnen die neusten Produkte vor und überprüfen sie auf Herz und Nieren. Vom Akku-Schrauber bis hin zu zukunftsweisenden digitalen Neuerungen wie Apps.

    Keine Angst vor harten Steinen! Gepflasterte Wege sind einfacher zu realisieren, als gemeinhin angenommen wird. Aus einer schier unerschöpflichen Mustervielfalt zeigen und erklären wir die schönsten.

    Weg pflastern: So verlegen Sie Pflastersteine

    Steine © Selbermachen Gartenwege haben nicht nur die Funktion, den Hausbewohnern den Gang zwischen Tür und Tor trockenen und sauberen Fußes zu ermöglichen. Gartenwege haben auch eine immense optische Wirkung für das ganze Anwesen aus Haus und Vorgarten.

    Deswegen steht die Frage „Was passt am besten zum Haus?“ immer am Anfang der Überlegungen, welchen Stein Sie denn nun verlegen wollen. Aber auch einige verarbeitungstechnische Details sollten Sie vor dem Kauf der Pflastersteine kennen.

    So sind zum Beispiel der hier gezeigte rechteckige Pflasterklinker und Betonsteine auf Grund ihrer hohen Maßgenauigkeit und dem leichten Handling eine gute Möglichkeit gerade für den nicht so versierten Selbermacher, den ersten eigenen Weg zu pflastern.

    Idealerweise planen Sie Ihre Wegbreite gleich so, dass Sie Ihr ausgewähltes Steinformat als Ganzes in den Sand setzen können, denn das exakte Zuschneiden der Steine erfordert großes Werkzeug und viel Geduld. Wegen der geraden Kanten werden die meisten Rechteck- Exemplare ohne Fugen verlegt, dennoch sollten Sie bei der Wegbreitenberechnung 1 bis 2 cm als Spielraum für Korrekturen hinzugeben.

    Gearbeitet wird übrigens immer von der verlegten Fläche aus, denn sonst würden Sie das frisch abgezogene Sandbett zerstören. Günstig ist es, sich eine Schaltafel als Arbeitsfläche auf die Steine zu legen, damit Sie nicht einzelne Steine durch unachtsame Bewegungen eindrücken. Die endgültige Festigkeit bekommen die Steine nämlich erst nach dem Einkehren und Einschlämmen des feinen Fugensandes.

    Blockverband © Selbermachen Blockverband

    Einfach zu verlegendes Muster, vor allem, wenn Sie die Wegbreite auf das Blockmaß ausrichten. So haben Sie keinen Verschnitt.

    Fischgrätverband © Selbermachen Fischgrätverband

    Hier werden die Steine gegenläufig aneinander gestoßen. Einfach zu legen, aber bei Diagonalanordnung im Weg hoher Zuschnittaufwand.

    Flechtverband © Selbermachen Flechtverband

    Hier brauchen Sie zwei Steingrößen, um die kleinen Lücken zu füllen. Füllen Sie die mit Splitt, haben Sie ein Sickerpflaster.

    Läuferverband © Selbermachen Läuferverband

    Je nach Verlegerichtung hoher oder fast kein Steinzuschnitt nötig. Ansonsten sehr stabil, da keine Kreuzfugen entstehen.

    Das Sandbett ist aller Pflaster Anfang

    Boden auskoffern

    Untergrund ebnen

    Fläche verdichten

    Quarzsand auffüllen

    Verbände aus Pflaster- und Bruchsteinen

    Boden pflastern © Selbermachen Bei den sogenannten wilden Verbänden, also Flächen aus unregelmäßigen Bruchsteinen oder verschieden großen Rechtecksteinen, ist etwas mehr Geschick und Augenmaß gefragt, denn zumindest bei den möglichen Kombinationen aus Granitbossen und Bruchsteinen haben Sie unterschiedliche Steinhöhen.

    Das macht das Nivellieren im Sandbett zu einer echten Fummelei. Viel an der Ausrichtarbeit lässt sich aber sparen, wenn Sie sich die Bruchsteine vor dem Verlegen genau angucken und zum Beispiel die mitunter sehr buckligen Steine gleich aussortieren.

    Bruchstein © Selbermachen Bruchsteine können Sie auf Grund ihrer sehr unregelmäßigen Kanten niemals mit gleichmäßigen Fugen verlegen. Sie können diese großen Fugen aber beispielsweise mit Kleinpflastersteinen füllen, einfach nur den Sand einkehren oder das Moos durchwachsen lassen.

    Bei den wilden Betonsteinverbänden gibt es grundsätzlich ein wiederkehrendes Raster, in dem die verschieden großen Steine verlegt werden müssen. Eine Rasterzeichnung bekommen Sie natürlich von Ihrem Händler beim Kauf der Steine.

    Wilder Bruchtstein © Selbermachen Wilder Bruchstein

    Aufwendig zu verlegen, weil die unregelmäßigen Steine im Verlauf genau ausgesucht oder angepasst werden müssen. Die Fugen bleiben offen.

    Wilder Betonstein © Selbermachen Wilder Betonstein

    Sieht kompliziert aus, ist aber durch die mitgelieferte Verlegeskizze leicht. Das Verlegeraster ist später kaum mehr zu erkennen.

    Liefer-Service

    Der wilde Betonverband wird von einigen Herstellern gleich passend auf die Palette gepackt. Daran können Sie sich gut orientieren.

    Das Sandbett ist aller Pflaster Anfang

    Zement unterharken

    Sandbett abziehen

    Bruchsteine auslegen

    Steine ebnen

    Kreise, Bögen und Schuppenmuster

    Steine auslegen © Selbermachen Die Königsdisziplin beim Pflastern ist das Verlegen von Bögen, Segmenten und Kreisen aus Granitbossen. Hier ist sehr genaues Arbeiten gefragt, denn Sie müssen die Steine für jede einzelne Position genau nach Größe und Geometrie aussuchen.

    Damit das gelingt, sollten Sie sich den genauen Verlauf der Bögen mit einem Nagelzirkel in den Sand malen. Mit dem Pflastern beginnen Sie immer am Bogen selbst, dann arbeiten Sie sich zum Kreismittelpunkt hin vor. In der Regel müssen die Steine dabei sukzessive kleiner werden, weshalb Sie mindestens zwei verschiedene Steinformate (zum Beispiel 10/12 und 5/7) verwenden sollten.

    Ansonsten müssen Sie die Bossen mit dem Steinhammer auf Maß behauen, was wirklich kein Zuckerschlecken ist. Kreisförmig verlegtes Pflaster bietet sich immer da an, wo sich etwa mehrere Wege treffen oder der Mittelpunkt sowieso ein kreisrunder Gullydeckel ist.

    Pflaster © Selbermachen Gerade bei bogenförmigen Mustern ist das Spannen von Richtungs- und Höhenschnüren unerlässlich. Von Ihnen aus müssen Sie nämlich die Mittelpunkte der Kreisbögen schlagen. Um die Höhe exakt spannen zu können, schlagen Sie sich Pflöcke mit Höhenmarkierungen beiderseits des Wegs ein.

    Schuppenmuster © Selbermachen Schuppenmuster

    Wichtig ist es, dass Sie die äußeren Bogensteine zuerst auslegen und dann bogenweise (!) nach unten arbeiten. Die Steine werden dabei kleiner.

    Segmentmuster © Selbermachen Segmentmuster

    Das Verlegen des Segments funktioniert wie bei den Schuppen, nur sind es keine Halbkreisbögen. Auch hier unbedingt von außen nach innen arbeiten.

    Kreis © Selbermachen Kreise

    Beginnend mit vier zum Quadrat arrangierten Steinen in der Mitte verlegen Sie nach außen hin Großpflaster (10/12) mit kleiner werdenden Fugen.

    Bei Bögen gilt: Erst aufzeichnen, dann lospflastern

    Sandbett kontrollieren

    Viertelkreise ziehen

    Weitere Kreise ziehen

    Fugen füllen

    Pflasterweg © Selbermachen Vor dem Pflastern konstruieren

    Falls es sich bei Ihrem Wunschpflaster nicht um einen ganzen Kreis, sondern um sogenannte Segment- oder Schuppenmuster handelt, ist alsbald Ihr mathematisches Genie gefragt. Der Unterschied von Segment zu Schuppen ist der, dass die Schuppenbögen immer einen Halbkreis beschreiben, während die Segmente nur einen kleineren Kreisausschnitt darstellen. Entsprechend einfacher ist die Konstruktion der Schuppen: Hierfür bauen Sie sich einen Zirkel mit einem Radius, der Ihrer halben Wegbreite entspricht. Damit schlagen Sie zunächst zwei Viertelkreise, ausgehend von den beiden Wegecken, in den Sand. Verbinden Sie die Schnittpunkte der Viertelkreise mit den Randsteinen miteinander. Ausgehend vom Schnittpunkt dieser Verbindung mit der Wegachse schlagen Sie den nächsten Halbkreis. Es folgen wieder zwei Viertelkreise und ein Halbkreis und so weiter.

    Beim Segmentbogen gehen Sie von einer Bogenbreite (b) von etwa 1,5 m aus. Die Stichhöhe (s) errechnet sich dann aus b geteilt durch 5 plus 1, in diesem Fall also 150 : 5 + 1, was zu einer Stichhöhe von 31 cm führt. Um sich komplizierte Rechnerei zu ersparen, bauen Sie sich einfach einen 90°-Winkel aus zwei 2 m langen Latten, den Sie so lange im Sandbett ausrichten, bis er zum aufgemalten Bogen passt.

    Dann markieren Sie den Mittelpunkt und die beiden Radiuslinien und können lospflastern. Wichtig: Das Segment wird beginnend am äußeren Bogen, nach innen fortschreitend gepflastert.

    Segment konstruieren © Selbermachen Skizze Schuppenmuster © Selbermachen Segmente oder Schuppen? Segmente sind schwieriger zu konstruieren, da diese nur Teilkreisbögen sind und Sie den Radius nicht kennen. Beim Schuppenmuster hingegen liegt immer ein Halbkreis zugrunde. Für den ungeübten, aber ambitionierten Selbermacher empfehlen wir daher das Schuppenmuster. Auf schmalen Wegen funktionieren beide auch als Halbsegment/Halbschuppenbögen.

    Kreis © Selbermachen Die einfache Lösung

    Mit nur zwei verschiedenen Steinformaten ist es bei Betonpflaster möglich, einen Kreis zu legen. Es handelt sich um ein Trapez- und ein Rechteckformat, die im Wechsel verlegt werden. (Braun)

    Bilder von Pflasterwegen

    Pflanzenloch

    Fischgrätmuster

    Natursteinoptik

    Läuferverband

    Bruchsteinplatten

    Betonsteine

    Halbsegmentpflaster

    Schuppenmuster

    Steinkreise

    Granitbossen

    „Alles über Naturstein“ von Volker Friedrich beschäftigt sich auf 315 Seiten mit Pflastern, Mauern und Treppen im Garten. Erschienen im Ulmer-Verlag unter ISBN 13: 978-3-8001-4439-6

    Man sagt, auf Sand zu bauen sei nicht gut. Aber auf Sand zu verzichten ist auch nicht ratsam! Denn wenn es um Wege, Mörtel und Beton geht, sind Sand und Kies unersetzlich. mehr >

    Kieswege sind eine günstige und einfach herzustellende Alternative zu Pflaster- und Plattenwegen. Wir zeigen Ihnen, wie es richtig geht mehr >

    Gartenwege aus unterschiedlichen Steinen sehen wunderbar aus und wir zeigen Ihnen, wie man eine Mixtur aus unterschiedlich dicken Steinen stolperfrei verlegt. mehr >

    Treppenhaus im neuen Glanz

    Holzfußböden: Geölt, ganz natürlich

    Gartenzaun: Noch schöner mit Efeu

    Wände Kreativ gestalten

    Originelle Regale: Die kann man selb.

    Spindelrasenmäher: Feinschnitt für d.

    Die besten Ideen fürs Renovieren

    Design-Regale: Einfach und einzigart.

    Scharfe Ware aus Fernost

    Selbst gebaut! Wege aus Naturstein

    Test: Holzkohle und Briketts

    Perfekte Möbel zum Selberbauen

    Wände aus Leichtbauplatten

    Männertraum! Bagger zum Leihen

    Fassade und Fenster renovieren

    Top-Ideen für mehr Stauraum

    Im Test: Elektrische Heckenscheren

    Der richtige Boden für Ihren Raum

    Welche Zwinge für welchen Zweck?

    individuelle Regale aus Elementsyste.

    Clever: Den perfekten Stauraum schaf.

    Zweitwohnung im Grünen: Bausatz für.

    Heizkörperaustausch: Alt gegen neu

    Kaminofen: Moderne Feuerstätte in dr.

    Schritt für Schritt zum Traumbad: Ba.

    Hingucker Beistelltisch: Standfest a.

    Traumbad: Die ersten Schritte der Fe.

    Cleverer Podest-Bau: Wenig Aufwand.

    Holzveredelung: Schöne Oberflächen u.

    Energie besser nutzen: 25 Tipps, mit.

    Badezimmer: Feinputz und Montage

    Schrank-Ideen: Stauraum individuell.

    Richtig Dämmen: Alles über Dämmungen.

    Lasermessgerät im Praxistest

    Obstbaumschnitt: Richtige Schnitte f.

    Exklusiv für Sie: Gartenmöbel

    Multi-Tools im Härtetest: Wie gut si.

    Gartengeräte-Check: Reparatur, Wartu.

    Terrassendeck: So schaffen Sie sich.

    Die besten DIY-Apps: Smarte Programm.

    Holzpferd für Kids: Mini-Büro im Kin.

    Feuerstelle im Eigenbau: In 48 Stund.

    Großes Grill-Extra mit Top-Tipps für.

    Selbst versorgen! Tipps.

    Toller Teich für Ihren Garten

    Garten-Apps: Kleine Programme für de.

    Passt in jeden Garten: Markise, Sonn.

    Steinmauer in nur 48 Stunden selbst.

    Die perfekte Werkstatt: Kompakt.

    Hammer-Parade: Schlagwerkzeuge ab 2.

    Perfekte Pergola: So einfach schaffe.

    Roboter-Report – Das können sie: Bod.

    Großer Ratgeber: Solarstrom und -wär.

    Neues Bad! So einfach schaffen Sie s.

    Lacke für alle Fälle: Spezialisten f.

    Holzzaun im Eigenbau – Für jeden Gar.

    Brennholzlager für für 4 m3: In nur.

    Eigenes Traumbad gestalten und insta.

    Neue Küche: Schnell und sicher insta.

    Alles über Schraubstöcke:Große Model.

    Sicherheit fürs Eigenheim: Alarmanla.

    So sparen Sie bares Geld: 25 wertvol.

    Akkuschrauber im Praxistest: Das tau.

    Möbelrenovierung Stuhl, Tisch und Co.

    Ratgeber Boden: So finden Sie das ri.

    Bit-Sets im Härtetest: Marken- gegen.

    Alle Tricks zum Tapezieren: Technik.

    Komplette Werkstatt ab 350 Euro!

    Geniale Gartenbank: In 2 Stunden zus.

    Mobiler Wintergarten: Mini-Oase zum.

    Holzbett mit Stauraum: für nur 150 E.

    Smarter Garten: Kluge Helfer für läs.

    Alles für die EM!

    Hollywood-Schaukel An einem Wochenen.

    Expertentipps: So lassen Sie der Ver.

    Gewinnen Sie mit Ihrem Heimwerker-Pr.

    Carport renovieren! Dach, Boden,Lich.

    Smarthome-Dauertest: Was das Pionier.

    Alles über Lackieren

    Im Test: Trimmer, Tape und Gartenhel.

    Mehr Platz im Bad: Praktische Ideen.

    17 Spartipps: Strom und Heizung

    Alles über Trockenbau

    So sichern Sie Ihr Zuhause

    Werkzeugpflege: Schleifen, Schärfen.

    Wandverkleidung: Mediterraner Look g.

    Kindermöbel selbst gebaut

    Der richtige Dämmstoff für jeden Zwe.

    So verstecken Sie die Heizung

    Smarter Garten für alle

    Tolle Beistelltische: Designer-Stück.

    Bauen mit Gabionen

    So installieren Sie den richtigen So.

    Oberflächenbehandlung und Reparature.

    Baumärkte im Test: Kompetenz, Servic.

    Hammer Grill aus alten Autofelgen

    Mit Ihren DIY-Projekten einen Pick-U.

    9 Grills auf dem Prüfstand

    Mini-Gewächshaus und Hochbeet in ein.

    Treppe wie neu: So einfach wird sie.

    Ideen für die Wand: Tapeten, Paneele.

    Stauraum-Wunder für den Garten

    Meine eigene Möbelklinik: So einfach.

    Sicherheit fürs Zuhause: So schützen.

    Holzlager mit Bitumendach

    Modularer Werkzeugkasten: Traditione.

    So gelingt der Dachausbau

    Serie: Flur renovieren

    Der perfekte Werkzeugschrank

    Boden richtig verlegen: So klappt es.

    Landrover zum Camper umbauen

    Dachausbau leicht gemacht.

    Mehr Platz unterm Dach: Wie Sie diesen Raum ausbauen und optimal nutzen, verrät dieses Buch mit zahlreichen und strukturierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

    Spielzeug und Möbel aus Holz für Kinder

    Mit einfachen, klar strukturierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen und vielen Bildern gelingen schöne, ganz individuelle Projekte aus Holz für’s Kinderzimmer!

    Projekte aus Holz für Garten, Terrasse und Balkon

    Gartenmöbel, Holzterassen u.v.m zum selber bauen gibt dieser Band einfache und strukturierte Anleitung.

    Die Sie nicht mehr aus der Hand legen wollen

    Diese 99 Werkzeuge haben definitiv das Zeug zum echten Kultobjekt! Erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die beliebten Helfer.

    Lass Dich inspirieren!

    Selbst gemacht ist das kreative DIY-Ideenmagazin für alle, die gerne basteln, nähen, dekorieren, kochen und gestalten.

    Pflastersteine verlegen – so geht's

    Egal ob mit Pflastersteinen oder -platten, in Mustern oder standardmäßg, wer sich selbst ans Pflastern machen will, sollte sich zuerst einen Verlegeplan zeichnen und folgende Dinge befolgen.

    Mehr zum Thema:

    Die Befestigung von Vorplätzen, Einfahrten oder einzelnen Flächenabschitten im Garten und rund ums Haus gehört für viele Grundstücksbesitzer einfach dazu. Nicht nur, weil es das Sitzen, Gehen und Fahren in diesen Bereichen erleichtert, sondern auch, weil es die Umgebung optisch aufwertet.

    Verlegen nach Plan

    Verlegepläne sind wegen der unzähligen Möglichkeiten, wie man die Steine oder Platten anordnet, besonders wichtig. Es sollte daher immer noch vor Beginn der Arbeiten festgelegt werden wie die optimale Gestaltung aussehen soll. Der Verlegeplan sollte dabei besondere Rücksicht auf das verwendete Steinformat nehmen, um teure Sondersteine bzw. Steinschnitte zu vermeiden.

    Pflastern im Sandbett

    Wenn nicht ohnehin vom Hersteller der Pflasterungen für seine Produkte eine Verleganleitung vorliegt, erfolgt die Verlegung in einem drei bis fünf Zentimeter dicken Bett aus Sand oder Splitt auf vorhandener, höhengerechter und mechanisch stabilisierter Tragschicht oder auf vorhandenem Betonuntergrund. Nach dem Verlegen der Steine oder Platten mit vorgeschriebener Fugenbreite wird nicht kalkhältiger Fugensand mit geringem Feinanteil in die Fugen eingekehrt und der Steinbelag mit einer Rüttelplatte eingerüttelt. Bei gefärbter bzw. strukturierter Oberfläche muss ein Rüttler mit Gummiauflage verwendet werden. Plattenbeläge dürfen nicht mit dem Rüttler behandelt werden sondern sind mit einem Gummihammer abzuklopfen. Danach werden die Fugen nochmals mit Sand vollgefüllt.

    Verlegen im Mörtelbett

    Bei einer Mörtelbettverlegung werden die Steine oder Platten in einem drei Zentimeter dicken Mörtelbett mit einem Mischungsverhältnis von 1:4 (Zement zu Sand der Körnung 0/8 mm) auf einem höhengerechten, bewehrten Unterlagebeton verlegt. Die Fugen werden mit Fugenmörtel ausgefüllt. Die Oberfläche muss danach umgehend gereinigt werden. Im Mörtelbett verlegte Pflasterungen oder Platten sind erst nach drei Tagen belastbar!

    Arbeiten auf Beton

    Hierbei wird mit Auflagerplatten auf Unterlage-, Gefälle- oder Schutzbeton verlegt, wobei zum Ausgleich von Unebenheiten entweder höhenverstellbare Auflager verwendet oder zusätzlich Ausgleichplatten eingesetzt werden.

    Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

    Beitrag schreiben

    Verwandte Artikel

    Terrakotta & Co: Natursteine am Boden

    Natursteine wirken nicht nur im Garten edel und zeitlos. Auch in Haus und Wohnung sind sie Hingucker mit vielen guten Eigenschaften. Wie Natursteinböden verlegt werden, erfahren Sie hier.

    Baden und Wellness

    Edel und individuell: Naturstein im Bad

    Boden, Wände, Sanitäreinrichtung: Naturstein ist ein besonders beliebtes Material in der Badezimmergestaltung. Wir haben die Vor- und Nachteile für Sie.

    Der Steingarten

    Der Steingarten benötigt eine kluge und fachmännische Auswahl und Kombination aus Steinen und Pflanzen, und das an einem passenden Standort. Erfahren Sie hier alles zur Steinauswahl, Bepflanzung und Planung von Steingärten.

    Politik und Recht

    Richtlinie Pflastersteine

    Pflaster und Platten aus Beton liegen voll im Trend. Mit einer Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten garantieren sie ein optimales Ergebnis in Farbe und Form. Was es dabei zu beachten gilt, darüber gibt eine neu erarbeitete VÖB Richtlinie Auskunft.

    Rutschfeste Poolrandsteine aus Naturstein

    Der Pool ist ein wichtiges Gestaltungselement im Garten. Doch nicht nur die richtige Optik ist entscheidend: Auch Witterungsbeständigkeit und die Sicherheit müssen beachtet werden. Lesen Sie hier, worauf Sie bei Steinumrandungen für Ihren Pool achten müssen.

    Terrasse und Balkon

    Terrassen aus Naturstein

    Bei der Terrassengestaltung ist der Boden das Um und Auf. Dabei geht es Funktionen wie Langlebigkeit und einfache Pflege ebenso wie um das optische Erscheinungsbild des "verlängerten Wohnzimmers". Stein ist ideal, wenn das richtige Material gewählt wird.

    Steinböden – pflegeleicht und schön im Innenbereich

    Ob im Wellness- und Badbereich oder in Küche und Vorraum: Steinböden können für die verschiedensten Innenräume der ideale Fußboden sein. Lesen Sie hier über die verschiedenen Möglichkeiten, sowohl bei der farblichen Ausrichtung als auch bei der Oberfläche.

    Terrasse und Balkon

    Terrasse aus Holz oder Stein. Welcher Typ sind Sie?

    Ob Sie einen Terrassenbelag aus Holz, Naturstein oder Fliesen bevorzugen, hängt neben Ihrem persönlichen Geschmack auch von dem Pflegeaufwand ab, den Sie sich antun wie auch vom Preis, den Sie für die Terrasse bezahlen möchten. Jeder Terrassentyp hat seine Vor- und Nachteile.

    Steinmetzarbeiten bei der Sanierung

    Beschädigte Platten werden mit der Trennscheibe im Trocken- oder im Nassverfahren aufgeschnitten und anschließend werden die Steinplatten ausgelöst und durch neue ähnliche Platten oder vorhandene Reserveplatten ersetzt.

    Wege und Plätze

    Randsteine verlegen – Randausbildungen bei Pflasterung

    Abschlüsse und Randausbildungen bei Pflasterbelägen erfolgen entweder mit Sondersteinen des Belagssystems oder aber mit Randsteinen aus Granit oder Beton.

    Wege und Plätze

    Pflastersteine – Flächenbefestigung mit Steinen und Platten

    Pflasterungen im Außenbereich sind langlebig und beständig, jedoch ist ihre Herstellung gegenüber bituminösen Oberflächen kostenintensiver. Das Pflastern erlebt besonders in den letzten Jahrzehnten eine wahre Renaissance.

    Marmor im Bad, rutschfest & sicher

    Das "Marmorbad" gilt vielen als unerschwinglicher Traum, doch es werden inzwischen Marmor- und Natursteinarten aus allen Erdteilen angeboten, die durchaus bezahlbar sind. Doch im Bad kann er zur richtigen Rutschfalle werden.

    Weitere Artikel aus Wege und Plätze

    Wassergebundene Decke im Garten

    Eine gute und schöne Alternative zu festen Gehbelägen im Außenbereich sind wassergebundene Decken. Sie gehören zu den ältesten Arten der Weggestaltung und sind wasserdurchlässig.

    Terrasse und Balkon

    Pflaster, Wege, Plätze: Die Trends des Jahres

    Wie sollte der In-Garten des Jahres gestaltet sein? Welche Trends gibt es heuer bei den Materialien und Produkten, die unsere Außenbereiche zieren? Ein Experte gibt Antwort.

    Wege und Plätze

    So legen Sie Gartenwege an

    Im Garten braucht es auch Wege oder Pfade. Diese dienen in erster Linie als Verbindungen vom Wohnhaus zu den wichtigsten Punkten im Garten. Hier ein paar Tipps zur Planung und Anlage.

    Wege und Plätze

    Gartenwege: Welcher Belag soll es sein?

    Gartenwege gliedern den Außenbereich und dienen als gestalterisches Element. Bei der Wahl des Belages gilt es, neben der persönlichen Vorliebe besonders auf die Verarbeitbarkeit, Lebensdauer und Frosthärte zu achten.

    Terrasse und Balkon

    Terrassenbeläge – die gängigsten Materialien

    Als Verbindung zwischen Haus und Grünfläche trägt die Terrasse maßgeblich zum Gesamterscheinungsbild bei, außerdem hält man sich doch die meiste Zeit darauf auf. Lesen Sie hier, welche Arten von Terrassenböden es gibt.

    Wege und Plätze

    Schwarzdecken – Bituminösen Fahrbahnoberflächen

    Bituminösen Fahrbahnoberflächen (auch Schwarzdecken genannt) bestehen aus Schotter, Splitt oder Sand, die mit bituminösen Bindemittel wie Teer oder Bitumen gemischt werden. Die Herstellung geschieht vorwiegend in Mischwerken.

    Wege und Plätze

    Wege und Straßen am und rund ums Grundstück

    Ohne befestigte Wege und Straßen kein Grundstück. Unterschieden wird zwischen Wegen öffentlicher Belange, öffentlicher Nutzung und rein privater Nutzung.

    Wege und Plätze

    Richtiger Unterbau für Pflaster und Wege

    Die Tragschicht hat die Aufgabe die Lasten in den Boden abzuleiten ohne dass es zu Beschädigungen im Aufbau kommt. Besonders bei Wegen und Straßen, aber auch bei Terrassen, ist eine solide Ausführung des Untergrundes (Unterbau) wichtig für die Standfestigkeit.

    Wege und Plätze

    Belastungsklassen von Straßen und Wegen – Bauvorschrift

    Wege und Straßen sind abhängig von der jeweiligen Belastbarkeit und Bauvorschrift sowie die Art der Ausführung. Ausgangsmaterial hierfür ist meist Pflasterung, Verbundsteine, Rasensteine oder Platten, auch beim Untergrund gibt es mehrere Varianten.

    Gartenweg, Einfahrt oder Terrasse pflastern

    Gepflasterte Straßen und Plätze sind bereits seit dem Altertum bekannt. Heute sind in privaten Gärten vor allem gepflasterte Terrassen oder Wege beliebt. Dabei werden Klinker, Natur- oder Betonsteine nach einem bestimmten Verlegemuster ins Pflasterbett gesetzt. Egal welche Pflastersteine Sie wählen: Sie müssen grundsätzlich auf einem tragfähigen und wasserdurchlässigen Untergrund verlegt werden.

    Anwendungsbeispiele für Pflasterarbeiten finden Sie in den BAUHAUS Ratgebern:

    1. Stabiler Unterbau für Pflasterflächen

    Der Unterbau ist das A und O für beste Pflasterergebnisse: Er besteht aus einer verdichteten aber dennoch porösen Tragschicht und einem Pflasterbett – beispielsweise aus Sand oder Split. Je nach Art der Belastung müssen Sie den Unterbau zwischen 5 und 50 Zentimetern einplanen: Zur Befestigung von Gehwegen oder Flächen im privaten Umfeld genügt eine Stärke von ca. 20 Zentimetern. Bei stärker belasteten Verkehrsflächen ist eine Stärke des Unterbaus von 30 bis 50 Zentimetern erforderlich. Es sollte ein frostsicheres kornabgestuftes Material von 0 bis 32 Millimeter aus Kiessplitt, Schotter o.Ä. verwendet werden und ist standfest zu verdichten.

    Um die Schichten aufzubringen ist es notwendig, zunächst die zu pflasternde Fläche exakt zu markieren: Hierfür schlagen Sie Pflöcke ins Erdreich und spannen auf Höhe der definierten Pflasteroberfläche eine Richtschnur. Runde Fläche markieren Sie mit einem Zirkel aus Pflock und Schnur.

    Haben Sie die Fläche markiert, heben Sie das Erdreich aus und verdichten den Untergrund. Berücksichtigen Sie dabei ein Oberflächengefälle von ein bis zwei Prozent – bei Wegen zu den Seiten hin, bei Terrassen und Einfahrten vom Haus weg. So müssen Sie keine zusätzliche Dränage legen.

    Auf das so verdichtete Erdreich verteilen Sie nun Kies oder Schotter als Tragschicht (30-40 cm bei lehmigen Böden bzw. 20-30 cm bei sandigen Böden), die Sie mit einer Rüttelplatte verdichten.

    Nun folgt das Pflasterbett aus Sand oder Split oder aus einem Sand-Zement-Gemisch, das Sie ebenfalls sorgfältig verteilen und gegebenenfalls mit einer Richtlatte und Wasserwaage abziehen. Das Pflasterbett nicht mehr betreten!

    2. Pflastern: Randsteine setzen

    Pflasterdecken brauchen grundsätzlich eine stabile Randeinfassung: Sie sichert die Pflasterränder gegen Verrutschen. Welche Randeinfassung die richtige ist, hängt von den örtlichen Gegebenheiten, der Belaggröße und der Beanspruchung ab.

    Für wenig belastete Gehwege reicht eine Beton-Rückenstütze aus, die mindestens zehn Zentimeter unter die Oberkante des Pflasterbetts reicht. Bei mittlerer Belastung sollten Sie zusätzlich eine Läuferreihe in Beton legen (ebenfalls mindestens zehn Zentimeter dick). Für die Rückenstütze verwenden Sie entweder Fertigbeton (B 15, Körnung 0-32, Konsistenz steif) oder mischen diesen selbst an: Zement und Kies im Mischungsverhältnis 1:6. Pro laufendem Meter Randeinfassung benötigen Sie etwa 35 Liter Beton.

    Bei stark belasteten Flächen (z. B. Einfahrten) verwenden Sie zusätzlich Beton-Kantsteine oder spezielle Abschlusssteine.

    3. Pflastersteinarten

    Ob Basalt, Sand- oder Kalkstein, Porphyr, Granit oder Quarzit – Pflasterbeläge aus Naturstein sind besonders beliebt für das „Wohnzimmer im Garten“. Die Verlegung erfordert allerdings etwas Geduld: Stück für Stück müssen Sie die Steine auswählen, einpassen und in einem Gemisch aus Sand und Zement fest verlegen.

    Betonsteine dagegen sind robust, langlebig und preiswert und es gibt sie in vielen verschiedenen Formaten, Farben und Oberflächenstrukturen – manche Produkte sehen sogar Naturstein zum Verwechseln ähnlich. Besonders als Terrassenbelag sind Betonsteine beliebt, da sie eine besonders plane Oberfläche schaffen.

    Beachten Sie: Zur sicheren Verlegung von ständig befahrbaren Flächen wie Hofeinfahrten, verwenden Sie 8er Pflastersteine. 6er Steine eignen sich etwa für Terrassen, Wege und Hauseingänge.

    Klinkersteine bestehen aus mit Wasser angemischtem Ton oder Lehm. Die Rohmasse wird mehrere Tage getrocknet und anschließend bei 1.200 Grad Celsius gebrannt. Der Einsatz von Klinkerpflaster besitzt besonders in Norddeutschland eine lange Tradition, da hier die Vorkommen von Natursteinen geringer sind. Klinker können Sie sowohl flach als auch hochkant verlegen.

    4. Verlegemuster für Pflastersteine

    Die Pflastersteine können Sie in vielen unterschiedlichen Steinverbänden verlegen, zum Beispiel im klassischen Mauerverband oder moderner im Schuppenbogen.

    Bildergalerie Pflastern

    Neben normalen Verlegemustern mit klassischen Steinformaten, ermöglichen Spezialsteine moderner Pflastersteinprogramme auch außergewöhnliche Muster.

  • Steinplatten zuschneiden

    Der Zuschnitt von Steinplatten – ob aus Beton, Klinker oder Naturstein – kann meist nicht mit einem mechanischen Werkzeug erfolgen. Prädestiniert für diese Aufgabe ist dagegen der Winkelschleifer. Dieser kann mit verschiedenen Werkzeugaufsätzen bestückt werden. Für normale Betonsteine reichen in der Regel herkömmliche Stein-Trennscheiben. Diamant-Trennscheiben sind für Natursteine ideal – oder Sie verwenden eine Profi-Nassschneidemaschine.

    Beachten Sie: Ein Gehörschutz, eine Schutzbrille, eine Staubmaske, gute Arbeitshandschuhe und Schuhe mit Stahlkappen sind ein absolutes Muss beim Schneiden von Steinplatten!

    Professionelle Maschinen und Geräte, finden Sie in großer Auswahl im BAUHAUS Leihservice.

    Werkzeug und Material:

    • ggf. Abziehbrett
    • Beton
    • Pflastersteine nach Bedarf
    • Feinsplit oder Sand
    • Handstampfer
    • Holzlatten oder Rohre
    • Holzpfähle
    • Kies oder Schotter
    • Richtschnur
    • Rüttler
    • Sand oder Split
    • Schaufel
    • Wasserwaage

    Das könnte Sie auch interessieren

    BAUHAUS Anhängerverleih

    Kostenloser Anhängerverleih für Ihren Einkauf im BAUHAUS Fachcentrum.

    Online-Shop

    Der Garten blüht auf

    Das umfassende Sortiment an Baustoffen und -materialien für Ihren Traumgarten.

    Möchten Sie BAUHAUS Deutschland besuchen oder zu BAUHAUS Österreich wechseln?

    Ihre BAUHAUS-Vorteile

    • Kostenloser Paketversand
    • 30 Tage Rückgabe – auch im Fachcentrum
    • Kostenloser Rückversand
    • 5 Jahre Garantie für alle elektro- oder motorbetriebenen Geräte

    Sicher einkaufen

    Zahlungsarten

    Hauptversandpartner

    Kundenservice

    Kostenfrei aus dem deutschen Festnetz. Montags bis freitags 8:00 – 18:00 Uhr und samstags 8:00 – 14:00 Uhr

    Источники: http://selbermachen.de/garten/wege/steine/pflastersteine-verlegen, http://www.wohnnet.at/garten/gartenbau/pflastersteine-verlegen-21761, http://www.bauhaus.info/ratgeber/garten-freizeit/pflastern

  • HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here