Pflastersteine fugen versiegeln

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    Pflastersteine verfugen selbst gemacht

    Mit Fugenmörtel Pflaster verfugen

    Auf stark frequentierten Wegen, der hauseigenen Terrasse oder der Garagenauffahrt sieht ein Natursteinpflaster einfach besser aus als eine simple Teerfläche. Nachteilig an Pflaster sind allerdings die Fugen: Bestehen diese nur aus Sand, können sie leicht durch Unkraut überwuchert und durch Starkregen oder abfließendes Wasser ausgewaschen werden. Feste Fugen sind daher eine gute Lösung: Sie verbinden die Steine fest miteinander, wuchern nicht zu und sind dabei trotzdem wasserdurchlässig. Eine Flächenversiegelung findet nicht statt. In diesem Artikel wird gezeigt, wie feste Fugen zum Pflastern richtig verwendet werden.

    Inhaltsübersicht: Pflastersteine verfugen

    Pflaster mit festen Fugen

    Pflaster wird nach vielen verschiedenen Methoden verlegt, je nach Einsatzort von Fachleuten geplant und durchgeführt. All diese Methoden haben allerdings gemeinsam, dass ein gutes Pflaster einen guten Unterbau braucht. In der nachfolgenden Skizze ist der typische Aufbau eines haltbaren, frostsicheren Pflasters dargestellt.

    Sehr wichtig für den Aufbau eines guten und ebenen Pflasters ist eine absolut plane Fläche, die in Richtung des Wasserabflusses leicht geneigt ist. Auf dem planierten Boden wird zunächst eine Schicht aus Kies oder Schotter aufgebracht, die sehr wasserdurchlässig sein muss und für einen guten Wasserabfluss sorgt. Eventuelles Stauwasser unter dem Pflaster kann bei Frost zu Hebungen und Rissen führen. Über der Frostschutzschicht wird eine Schicht aus Schotter aufgebracht, die als Dämpfung und Packlage des Pflasters dient. Diese wird mit einer Schicht Feinschotter oder Splitt überdeckt, der sogenannten Tragschicht. Sie federt Belastungen des Pflasters ab und sorgt für einen sicheren Halt der einzelnen Steine. Das eigentliche Pflaster wird dann im Sandbett verlegt – erst dann geht es ans Pflastersteine-Verfugen mit Pflasterfugenmörtel.

    Wie die Verlegung im Detail durchgeführt wird, klärt unser Artikel Terrasse mit Betonplatten und Pflastersteinen. Hier behandeln wir hauptsächlich das Verfugen mit festem Pflastermörtel.

    Wasserdurchlässig oder wasserundurchlässig?

    Pflasterfugenmörtel ist in wasserdurchlässigen und wasserundurchlässigen Varianten erhältlich. Im Zuge der allgemein fortschreitenden Flächenversiegelung sollte man sich auf dem eigenen Grundstück, auch wegen der anfallenden Flächenabwasserkosten, für wasserdurchlässiges Fugenmaterial bei der Verlegung von Pflastersteinen und Natursteinplatten entscheiden. Die Verarbeitung erfolgt in beiden Fällen sehr ähnlich. Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass wasserdurchlässiger Pflasterfugenmörtel meist etwas teurer ist und bis zum Erreichen der vollen Belastbarkeit länger abbinden muss.

    • Zementmischer (Freifallmischer)
    • Wasserschlauch mit Sprüh- oder Fächerdüse
    • Gummischieber
    • Besen
    • Handschuhe
    • Schutzbrille

    Vorbereitung

    Die gepflasterte Fläche muss zunächst gründlich mit dem Besen gereinigt werden. Anschließend wird der Mörtel angemischt, bei wasserdurchlässigen Pflasterfugenmörteln ist dieser in der Regel Epoxydharzbasiert. Der Mörtel wird zusammen mit dem in einem zusätzlichen Behälter beigegebenen Bindemittel und etwas Wasser im Zementmischer angemischt – rund zehn Minuten Mischzeit sollten für eine homogene Konsistenz angesetzt werden. Nach dem Mischen muss der Mörtel zwei Minuten reifen und anschließend nochmals kräftig durchgemischt werden.

    Pflastersteine verfugen mit Kunstharz-Fugenmörtel

    Die Steinfläche wird zunächst gründlich mit dem Gartenschlauch vorgenässt. Anschließend wird der Mörtel verteilt und mit dem Gummischieber in die einzelnen Ritzen gedrückt. Die Fugentiefe sollte dabei mindestens 30 Millimeter, die Fugenbreite minimal fünf Millimeter betragen. Nach dem Einarbeiten des Fugenmaterials muss der Mörtel zunächst 20 Minuten abbinden, anschließend wird das überschüssige Material mit dem Besen abgefegt. Dabei sollten keine Reste in die noch offenen Fugen gelangen. Die fertige Fläche muss mindestens zwölf Stunden vor Feuchtigkeit geschützt werden, befahrbar ist sie nach etwa einer Woche.

    Verarbeitung von wasserundurchlässigem Pflasterfugenmörtel

    Die Verarbeitung von wasserundurchlässigem Pflasterfugenmörtel ist mit der Verarbeitung seines wasserdurchlässigen Pendants fast identisch. Der wasserundurchlässige Mörtel ist lediglich früher belastbar – bereits nach einem Tag – und wird mit Wasser abgespült anstatt mit einem Besen gereinigt zu werden.

    Bei der Verwendung von wasserundurchlässigem Fugenmörtel ist die Neigung der Fläche besonders wichtig, damit Regenwasser abfließen kann – eine Drainage am Ende der Pflasterfläche ist zudem notwendig.

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    Verarbeitung: – Fugentiefe ab 30 mm – Fugenbreite ab 5 mm – Untergrundtemperatur > 0° C Der Aufbau der zu verfugenden Fläche muss der späteren.

    Weiterführende Informationen

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    Michael , d. 25-05-15 13:15 :

    Hallo Mark, Deine Beschreibung ist für mich sehr hilfreich, da ich ähnliches vorhabe. Kannst Du mir bitte den Namen des wasserdurchlässigen Pflasterfugenmörtels und den der Nanoversiegelung mitteilen.

    Viele Grüße Michael

    Mark-Willer , d. 21-04-15 14:10 :

    Wenn man dann noch möchte dass das Pflaster sauber bleibt und nicht verfärbt oder verdreckt kann man Nano-versiegeln.

    Das Pflaster ist dann geschützt und vor Verschmutzung imprägniert.

    Pflasterfugenmörtel , d. 16-04-14 07:44 :

    Ich habe mein Pflaster selbst verlegt und verfugt. Beim Terrasse verfugen muss man schon besonders drauf ahcten was für ein Pflasterfugenmörtel man nimmt. Denn hier ist es wichtig, dass das Wasser auch durch die Fugen abfließen kann. Deshalb habe ich mich für einen wasserdurchlässigen Pflasterfugenmörtel entschieden. Und ich muss sagen das war die richtige Entscheidung. Besonders gut hat mit gefallen der Pflasterfugenmörtel dieser konnte einfach mit Wasser in die Fugen eingeschlemmt werden, so dass keine Hohlraumbildung entsteht. Deshalb ist dieser auch meine Empfehlung.

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    Pflasterfugen einfach versiegeln

    Die Terrasse und den Garten möchte jeder in seiner freien Zeit genießen. Doch das stetig nachwachsende Unkraut auf den Wegen und dem Terrassenpflaster lässt einen nicht zur Ruhe kommen. Eine der Alternativen ist es, das Unkraut mit Unkrautmittel zu beseitigen. Eine andere Variante ist die Versiegelung der Pflasterfugen.

    Pflasterfugen versiegeln – zwei Varianten

    Um die Pflasterfugen nachhaltig zu versiegeln, gibt es wiederum zwei Methoden. Dabei ist es nicht mehr nötig, wie in früherer Zeit die Pflasterfugen mit Zement zu gießen. Stattdessen wird ein Kunstharzgemisch verwendet. Die andere Variante ist ein Festiger, der den Quarzsand in den Fugen wie eine Art Sofortkleber zusammenhält.

    Flexibel und doch fest

    Gegenüber den früheren Zementfugen haben die Pflasterfugen auf Kunstharzbasis den Vorteil, dass sie erheblich flexibler bleiben. Dieser Fugenmörtel besteht aus Kunststoffkomponenten und Quarzsand. Es gib verschiedene Hersteller, die dieses Produkt in unterschiedlichen Zusammensetzungen anbieten.

    In jedem Fall müssen aber die Pflasterfugen vor der Erneuerung vollkommen ausgeräumt werden. Daher ist es natürlich die beste Lösung, sofort nach dem Verlegen von Steinen und Pflasterplatten diese Fugenmasse einzufüllen.

    Festiger für die Fuge

    Der Fugenfestiger wird ebenfalls von unterschiedlichen Firmen hergestellt. Dieser muss meist auf die neu mit Quarzsand verfüllten Fugen mit einem Drucksprühgerät aufgesprüht werden. Die Wirkung hält im Übrigen nicht für die Ewigkeit.

    Je nachdem, wie sorgfältig gearbeitet wurde, kann die Wirkung sogar schon nach einer Saison verpufft sein. Dann sprießt wieder neues Unkraut in den Fugen.

    Fazit und Auswahlhilfe

    Von den beiden Varianten ist das Gemisch auf Kunstharzbasis zwar das teurere, doch es hält auch deutlich länger. Das Kunstharzgemisch wird zwar so fest wie Beton, bleibt aber in gewisser Weise flexibel und reißt bei Frost nicht.

    Eine weitere nicht ganz so wirksame Möglichkeit ist noch Steinmehl als Fugensubstrat. Es hemmt zumindest das Wachstum von Unkraut bis zu einem gewissen Grad.

    • Fugenfestiger
    • Fugenmörtel auf Kunstharzbasis
    • Steinmehl

    Wie kann man Pflastersteine ausfugen?

    Um einer gepflasterten Fläche eine hohe Standfestigkeit zu geben, muss man die Pflastersteine ausfugen. Dabei hat man vier Materialien zur Auswahl.

    Passende Materialien zum Verfugen von Pflastersteinen

    Pflastersteine kann man mit Sand, Quarzmehl, Gesteinsmehl oder Fugenmörtel verfugen. Die Materialien haben unterschiedliche Preise und Anwendungsbereiche. In erster Linie richtet sich die Auswahl nach dem Preis sowie den Vor- und Nachteile der Baustoffe.

    Herkömmlicher Sand ist preisgünstig und versickerungsfähig. Empfohlen wird dabei ein Kalk- oder Brechsand, da dieser Fugensand eine bessere Verfestigung zustande bringt. Der Sand wird im feuchten Zustand verarbeitet, da er so besser einsickert. Nachteil dieses Baustoffes ist, dass er anfällig für Wildkräuter und Insekten ist. Des Weiteren sind die stützenden Eigenschaften von Sand eher niedrig. Daher wird herkömmlicher Sand hauptsächlich für große rustikale Flächen aus Kopfsteinpflaster verwendet.

    Quarzsand gibt den Pflastersteinen ebenfalls wenig Halt, jedoch können die Fugen kleiner gehalten werden. Quarzsand sickert beim Ausfugen aufgrund der Körnergröße besser ein. Dadurch wird die Fläche stabiler. Die weiße Optik spricht genauso für diesen Baustoff wie die leichte Benutzung. Verarbeitet werden sollte dieser Fugensand im nassen Zustand. Beim Befall von Kräutern sowie beim Reinigen mit einem Hochdruckreiniger hat er aber die gleichen Nachteile wie herkömmlicher Sand.

    Basaltmehl wird trocken verarbeitet, da dieser Fugensand bei Feuchtigkeit verklumpt. Der Preis ist zwar teurer als bei Quarzsand, der stützende Effekt dafür aber höher. Ansonsten hat dieses Material die gleichen Vor- und Nachteile wie Quarzsand. Optisch erhält man ein dunkles Fugenbild mit dem Gesteinsmehl.

    Die teuerste, aber auch hochwertigste Methode zum Ausfugen von Pflastersteinen ist der Fugenmörtel. Hier sollte man einen Pflasterfugenmörtel auf Kunstharzbasis verwenden. Der Mörtel versiegelt die Oberfläche so gut, dass keine Wildkräuter oder Insekten mehr durchkommen. Jedoch kann das Wasser auch nur mäßig versickern. Bei der Reinigung hingegen wird das Fugenmaterial dafür nicht ausgeschwemmt. Die Verarbeitung ist je nach Hersteller anders. Sie ist aber in jedem Fall aufwendiger als bei den vorherigen Materialien. Zudem muss beim Verlegen des Pflasters auf Dehnungsfugen geachtet werden.

    Die Pflastersteine vor dem Ausfugen richtig verlegen

    Als grobe Richtlinie kann man sagen: Wenn ein loses Verlegebett aus Kies oder Sand vorliegt, verwendet man ein loses Fugenmaterial. Bei einem starren Bett, wie bei einer Terrasse, greift man auf einen Fugenmörtel zurück. Der Fugenabstand beträgt bei genormten Pflastersteinen drei bis vier Millimeter und bei ungenormten Natursteinen fünf bis acht Millimeter. Das Ausfugen sollte immer vor dem Abrütteln stattfinden, da sich sonst die Steine verschieben können.

    Fugenmaterial richtig auswählen und zügig verarbeiten

    Gerade bei Fugenmörtel muss die Verarbeitung zügig verrichtet werden, da sonst ein Schleier auf den Steinen entstehen kann. Aber auch die anderen Baustoffe sollten rasch verarbeitet werden. Des Weiteren muss nach dem Abrütteln mindestens ein zweites Mal eingeschlemmt werden. Die Arbeitsschritte müssen so oft wiederholt werden, bis die Pflasterfläche keinen Fugensand mehr aufnehmen kann.

    Pflaster verfugen: was kostet es?

    Diese und viele weitere Fragen beantworten wir in unserem Preisradar rund um das Thema Pflaster verfugen.

    Einfahrt pflastern: was kostet es?

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    Baustellenzufahrt: was kostet es?

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    Источники: http://www.heimwerker.de/garten/terrasse-und-balkon/terrasse-pflastersteine-beton/pflastersteine-verfugen.html, http://www.hausjournal.net/pflasterfugen-versiegeln, http://www.my-hammer.de/artikel/wie-kann-man-pflastersteine-ausfugen.html

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