Pflastersteine auffahrt

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    Pflastersteine für Auffahrt, Hof und Wege – Material, Kosten, Farbe

    Wer ein neues Haus baut, möchte wohl auch seine Auffahrt, Hof und Wege schön gestalten. Pflastersteine bieten sich dazu an. Aber welche Pflaster aus welchem Material, in welcher Farbe und zu welchen Kosten?

    Passende Pflastersteine finden

    Wer nun denkt, das Thema Pflastersteine ist dabei ein einfaches, der irrt gewaltig. Natürlich kann man sein Grundstück mit den eher billigen Knochenpflaster, Rasengitter oder grauen Rechtecken pflastern lassen, Ob man aber so viel Freude daran haben wird, wagen wir zu bezweifeln. Gerade beim erstmaligen Verlegen vorm neuen Haus will man doch, dass es besonders schick aussieht. Und somit ergeben sich vielfältige Möglichkeiten in Form, Farbe, Material und Verlegemuster.

    Um die für uns passenden Steine zu finden, sind wir alle umliegenden Baumärkte abgeklappert, haben uns in der Nachbarschaft umgesehen und waren in einer Musterausstellung. Bei uns um die Ecke ist in Rüdersdorf Berdingbeton, die einen Musterpark mit deren verfügbaren Pflastersteinen haben.

    Musterpark für Pflastersteine in Rüdersdorf bei Berding-Beton

    Hier konnten wir zum einen einige Kombinationen durch den recht teuren Preis pro Quadratmeter ausschliessen, zum anderen wollen wir statt der sehr weit verbreiteten rötlichen Herbstlaub-Farben eher in die graue Richtung. Aber nicht eine einfache flächendeckende Farbe, sondern unterschiedliche grau-töne in hell und dunkel mixen. Auch wenn die Ausstellung insgesamt eine ganze Menge Pflaster-Beispiele bietet, so waren doch für uns nur zwei interessante Steinsorten dabei.

    Pflasterstein bei Berdingbeton

    Pflastersteine Tegula Plan von Berding Beton

    In unserem lokalen Baumarkt Bauunion Neuenhagen werden diese Steine auch angeboten, da haben wir uns gleich mal ein Angebot machen lassen. Durch die unterschiedlichen Größen und Farben kommen je nach Art auch unterschiedliche Preise pro Quadratmeter zusammen, aber da wir diese mixen werden, landen wir so in Summe bei Kosten von ca. 18 Euro pro qm. Zwar kein ganz billiger, aber dennoch erfreulicherweise annehmbarer Preis für den Pflaster, nach all den Preisen die wir bisher so gesehen haben…

    In der Nachbarschaft haben wir auch noch diese gepflasterte Auffahrt gesehen die uns sehr gut gefällt:

    Pflastersteine in Naturgrau

    Leider wissen wir noch nicht, wie die verlegten Steine genau heißen. Vielleicht muss ich da einfach mal klingeln

    Kosten fürs Pflastersteine verlegen

    Nur mit dem Kauf der Pflaster ist es natürlich nicht getan, denn diese müssen noch ordnungsgemäß verlegt werden. Zwar kann man das teilweise auch selber machen, aber es soll doch ordentlich werden und lange halten – also lassen wir da lieber die Profis ran.

    Unser Pflaster-Angebot sieht im Detail nun so aus:

    • Recycling-Material liefern und einbauen – 8,90 € / m²
    • Verlegesplitt liefern und einbauen – 3,50 € / m²
    • Vorhandenes Pflaster verlegen legen inkl. einschneiden, absanden u. rütteln – 12,50 € / m²
    • Seitliche Einfassung der Pflasterfläche als Bord oder Randläufer in Beton – 12,50 € / lfd.m
    • Treppenpodest im Eingangsbereich mit Palisaden herstellen + 1 Stufe – 2,8 m² für 600,00 €

    Achtung: das waren 2012er Preise. Durch Inflation und co dürften diese mittlerweile höher liegen.

    Die reinen Pflaster-Verlegearbeiten sind also gar nicht mal das teuerste, die hohen Kosten entstehen zusätzlich durch den anzupassenden Untergrund und Material sowie durch die seitlichen Einfassungen und benötigten Treppenpodeste im Eingangsbereich. Wenn man das nun alles mal auf eine Fläche von über 100 m² rechnet, entstehen doch ganz schön hohe Kosten fürs Pflastern. Zudem sind hier noch nicht die eigentlichen Kosten der Pflastersteine enthalten, wobei diese bei uns bei 18 € / m² liegen.

    Insgesamt muss mann dann also je nach benötigter Fläche mindestens 5.000 – 8.000 Euro einplanen. Bei Besonderheiten dann auch gerne mal noch mehr. Zudem schwanken die Kosten pro ausführender Firma doch immens, was das ganze kostspieliger machen kann.

    Update: Pflastersteine für Auffahrt

    Mittlerweile haben auch wir unsere Auffahrt und den Bereich vor dem Grundstück gepflastert. Hier gibt’s nun ein paar Details mit Fotos dazu: Pflasterarbeiten mit Tegula Plan, oder ein paar Eindrücke auch nachfolgend:

    Hofeinfahrt mit Pflaster-Steinen

    Fertige Pflasterarbeiten am Gehweg zum Hauseingang

    Aus Granit & Pflaster – Unser Eingangspodest

    Pflastersteine – der verbreiterte Weg ums Haus

    Weiteres zu Pflaster und Aussenanlagen

    Weitere Artikel aus unserem Hausbau-Blog

    Der Beitrag Pflastersteine für Auffahrt, Hof und Wege – Material, Kosten, Farbe ist eingetragen in:

    18 Kommentare

    habt ihr das Pflaster aus dem Baustoffhandel oder vom GaLa-Bauer? Wenn ihr es von einem Baustoffhandel haben solltet, dann würde mich der Name interessieren

    Vom lokalen Baustoffhandel: “Baustoffunion Neuenhagen”

    Sind bei den Preisen für Pflasterung zum Beispiel 3,50 für Splittbeet einbauen und12,50 € für Pflasterung inkl.Steuer oder exkl.Danke für die Antwort.

    habe ca 260 Qm Strasse zu Plasten oder Asphaltieren , was ist besser ? laut ihre Erfahrung ?

    und was würde kosten ungefähr ?

    Ps : Durchgängige Material .

    in Hannover Landkreis

    was habt ihr für Erfahrungen mit dem Thema Wasserspritzer bei Regen an der Fassade. Oftmals wird ja ein Kiesbett ums Haus gezogen um das zu vermeiden. Habt ihr mit Eurem Weg direkt am Haus viel Dreck an der Fassade der vom Boden hochspritzt?

    auch ich bin gerade dabei mir Ideen für eine Pflasterung meiner Einfahrt zusammen zu suchen. Die verschiedenen grau Stufen aus diesem Artikel finde ich sehr interessant und gut aussehend. Am besten gefallen mir die “Pflastersteine Tegula Plan von Berding Beton”. Das farbliche Zusammenspiel der verschiedenen grau Töne passt sich hier am besten den äußeren Gegebenheiten meiner Einfahrt an. Ich finde es auch interessant zu erfahren wie sich die Kosten in den letzten vier Jahren erhöht haben, da die oben genannten Preise ja veraltet sind.

    Vielen Dank für diesen inspirierenden Artikel.

    Schöner Artikel, wobei ein Klinker oder Natursteinpflaster auch sehr schön anzusehen sind. Preislich ist freilich das Betonsteinpflaster wohl noch am günstigsten, wer aber Wert auf eine representative Fläche legt, sollte nicht nur das Betonsteinpflaster im Auge haben. Beste Grüße, Jan Hartmann (Straßenbauermeister)

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    Pflastersteine & Co: Designs für die Auffahrt

    Mehr als ein Drittel der deutschen Autofahrer sehen ihr Auto als ein Statussymbol an, was Platz 2 der gewünschten Statussymbole belegt, direkt hinter dem Wunsch eines eigenen Hauses bzw. einer Wohnung. So sind heute etwa 44 Millionen Autos auf deutschen Straßen unterwegs. Um diese besonders in Wohngebieten nicht auf der Straße parken zu müssen, haben besonders in ländlicheren Gegenden viele Hausbesitzer eine eigene Auffahrt mit Garage oder Carport für ihr Fahrzeug. Da der Stellplatz neben dem Haus einen wichtigen ersten Eindruck hinterlässt, wird die Auffahrt häufig sehr stilvoll gestaltet. Gleichzeitig sollte sie aber natürlich für jedes Auto gut befahrbar sein. Hier gibt es verschiedene Varianten die Auffahrt zu gestalten von Pflastersteinen, Kies, Schotter und Splitt bis hin zu Asphalt, die aufgrund ihres Materialbestands ihre Vor- aber auch Nachteile mit sich bringen.

    Gestaltung – Pflastersteine & Co

    Für eine Auffahrt können verschiedene Materialien verwendet werden. Pflastersteine, Kies, Splitt und Schotter oder Asphalt sind hier Möglichkeiten, um eine Auffahrt zur Garage oder zur Carport auf dem eigenen Grundstück zu erstellen. Welche Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten ergeben sich mit den verschiedenen Materialien?

    Pflastersteine

    Pflastersteine aus Beton (c) iStock.com / the_guitar_mann

    Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Pflastersteinen, die Natursteine und die Betonsteine bzw. die Steine aus Zement. Natursteine besitzen Unregelmäßigkeiten und sind sehr gut geeignet für eine natürliche, rustikale oder mediterrane Gestaltung. Pflastersteine aus Muschelkalk und anthrazit oder grau nuanciert sind dabei äußerst beliebte Platten und verleihen eine Atmosphäre von Altstadtpflaster. Zement- bzw. Betonplatten hingegen sind als Pflastersteine in jeder Form, Farbe, Oberfläche, Beschichtung und Verlegevariante erhältlich.

    Sie werden eher in der klassischen oder modernen Gestaltung eingesetzt. Generell lassen sich mit Pflastersteinen die Auffahrten am schönsten gestalten. Weitere Informationen zu Arten und Aussehen der einzelnen Pflastersteine findet man beispielsweise auf woehe.com.

    Pflasterstein Varianten

    • Verbundpflaster (Gehwegplatten)
    • Rechteckpflaster
    • Quadratpflaster
    • Mehrformat Pflaster

    Einsatz von Pflastersteinen

    • Blockstufen
    • Mauer (bspw. Einfahrt)
    • Terrassenplatten
    • Palisaden

    Kies, Splitt und Schotter

    Die Verwendung von Kies, Splitt und Schotter stellt die einfachste Art zur Gestaltung der Hofeinfahrt dar. Die kleinen Steine müssen lediglich gleichmäßig verstreut werden. Die Gestaltung ist in vielen Farben möglich, allerdings wirkt die Einfahrt meistens eher einfach und schlicht. Auch sollte man beachten, dass es beim Auffahren in die Einfahrt zu minimalen Steinschlägen kommen könnte. Sie stellt jedoch die kostengünstigere Alternative zu Pflastersteinen dar.

    Das Asphaltieren der Auffahrt ist die langlebigste und robusteste Art der Gestaltung. Dennoch ist sie für Privathaushalte weniger geeignet. Sie ist sehr teuer und passt nicht wirklich zu einer Hauseinfahrt. Generell sollte man sich vor dem Asphaltieren der Auffahrt gut überlegen, ob sich der Aufwand für das Ergebnis wirklich lohnt. Für eine saubere, glatte Auffahrt würde sich hier eher die Alternative der Pflastersteine anbieten.

    Vorteile und Nachteile der einzelnen Materialien

    • Regenwasser kann in den Zwischenräumen der Pflastersteine im Boden versickern.
    • Die Pflastersteine einer Auffahrt sind langlebig.
    • Es ist eine Gestaltung schöner Auffahrten möglich.
    • Pflastersteine sind teurer als Kies, Splitt und Schotter
    • Aufwändiges Verlegen der Pflastersteine.
    • Einfache Handhabung, da die Materialien einfach verteilt werden können.
    • Das Regenwasser kann einfach im Boden versickern.
    • Die Auffahrt ist uneben und dadurch lassen sich Laub und Schnee schwieriger entfernen.
    • Aufwändiges Unkraut Entfernen kann anstehen, da der Schotter nur lose auf der Erde liegt
    • Durch umhergewirbelten Kies, Split oder Schotter durch die Reifen können Kratzer am Lack des Autos entstehen.

    Die asphaltierte Auffahrt ist robust. Das eignet sich besonders für das häufige Befahren mit schweren Fahrzeugen.

    Asphaltieren verursacht höhere Kosten, als die Nutzung von Kies, Splitt, Schotter und Pflastersteinen.

    Hoher Aufwand beim Asphaltieren der Auffahrt.

    Auffahrt – Dienstleister oder Eigenregie?

    Pflastersteine

    Grundsätzlich kann man Pflastersteine für die Auffahrt des Einfamilienhauses selbst verlegen, aber es entsteht einiges an Aufwand, da man sich zunächst über das Verlegen informieren sollte. Generelle Schritte beim Pflastern sind das Ausheben (ca. 40 cm), das Füllen des Aushubes mit einer Schotterschicht (ca. 30 cm), das weitere Füllen mit Split (ca. 5 cm) und das Pflastern selbst. Weitere Informationen zum eigenständigen Pflastern findet man auch im Internet.

    Kies, Splitt und Schotter

    Einfache Handhabung mit Kieselsteinen (c) iStock.com / vicsa

    Die Auffahrt mit Kies, Splitt und Schotter anzulegen kann in Eigenregie erfolgen. Hier bedarf es nicht ganz so viel Geschick, wie beim Pflastern, aber dennoch muss einiges beachtet werden, wenn Fahrzeuge über den Kiesweg fahren sollen. Eine Anleitung zum Anlegen einer Kiesauffahrt bietet dem Laien hier eine geeignete Hilfestellung. Hier wird es grundsätzlich aber eine deutliche Zeitersparnis zum Verlegen von Pflastersteinen geben.

    Im Gegensatz zum Verlegen von Pflastersteinen ist vom Asphaltieren in Eigenregie abzuraten. Hier sind Fachwissen und spezielle Maschinen erforderlich. Zwar kann man sich auch benötigte Maschinen wie Asphaltfräsen oder Mischmaschinen für das Zement im Baumarkt ausleihen, jedoch sind hierfür wiederum gewisse Qualifikationen erforderlich.

    Rechtliche Aspekte

    Um den Straßenverkehr nicht zu blockieren sollte der Mindestabstand zwischen Garagentor und Straße mindestens 5 Meter betragen. Zudem ist es möglich, dass in bestimmten Bundesländern keine Mehrkammersysteme oder Gruben betrieben werden dürfen. Auch kann es vorkommen, dass nach dem Unterbau der Fläche für die Pflastersteine gefragt wird. Es gibt aber auch noch weitere rechtliche Regelungen, die bei der Gestaltung der Auffahrt mit Pflastersteinen & Co. zu beachten sind.

    Regenwasser

    Kann das Regenwasser nicht normal versickern, stellt das eine Gewässerbenutzung dar und ist somit wasserrechtlich durch die Kreisverwaltungsbehörde zu genehmigen.

    Bodenversiegelung

    Bei der Bodenversiegelung müssen sowohl der Bebauungsplan, die Baunutzungsverordnung sowie das Naturschutzrecht beachtet werden.

    Pflastersteine & Co: Designs für die Auffahrt

    Mehr als ein Drittel der deutschen Autofahrer sehen ihr Auto als ein Statussymbol an, was Platz 2 der gewünschten Statussymbole belegt, direkt hinter dem Wunsch eines eigenen Hauses bzw. einer Wohnung. So sind heute etwa 44 Millionen Autos auf deutschen Straßen unterwegs. Um diese besonders in Wohngebieten nicht auf der Straße parken zu müssen, haben besonders in ländlicheren Gegenden viele Hausbesitzer eine eigene Auffahrt mit Garage oder Carport für ihr Fahrzeug. Da der Stellplatz neben dem Haus einen wichtigen ersten Eindruck hinterlässt, wird die Auffahrt häufig sehr stilvoll gestaltet. Gleichzeitig sollte sie aber natürlich für jedes Auto gut befahrbar sein. Hier gibt es verschiedene Varianten die Auffahrt zu gestalten von Pflastersteinen, Kies, Schotter und Splitt bis hin zu Asphalt, die aufgrund ihres Materialbestands ihre Vor- aber auch Nachteile mit sich bringen.

    Gestaltung – Pflastersteine & Co

    Für eine Auffahrt können verschiedene Materialien verwendet werden. Pflastersteine, Kies, Splitt und Schotter oder Asphalt sind hier Möglichkeiten, um eine Auffahrt zur Garage oder zur Carport auf dem eigenen Grundstück zu erstellen. Welche Gestaltungs- und Einsatzmöglichkeiten ergeben sich mit den verschiedenen Materialien?

    Pflastersteine

    Pflastersteine aus Beton (c) iStock.com / the_guitar_mann

    Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Pflastersteinen, die Natursteine und die Betonsteine bzw. die Steine aus Zement. Natursteine besitzen Unregelmäßigkeiten und sind sehr gut geeignet für eine natürliche, rustikale oder mediterrane Gestaltung. Pflastersteine aus Muschelkalk und anthrazit oder grau nuanciert sind dabei äußerst beliebte Platten und verleihen eine Atmosphäre von Altstadtpflaster. Zement- bzw. Betonplatten hingegen sind als Pflastersteine in jeder Form, Farbe, Oberfläche, Beschichtung und Verlegevariante erhältlich.

    Sie werden eher in der klassischen oder modernen Gestaltung eingesetzt. Generell lassen sich mit Pflastersteinen die Auffahrten am schönsten gestalten. Weitere Informationen zu Arten und Aussehen der einzelnen Pflastersteine findet man beispielsweise auf woehe.com.

    Pflasterstein Varianten

    • Verbundpflaster (Gehwegplatten)
    • Rechteckpflaster
    • Quadratpflaster
    • Mehrformat Pflaster

    Einsatz von Pflastersteinen

    • Blockstufen
    • Mauer (bspw. Einfahrt)
    • Terrassenplatten
    • Palisaden

    Kies, Splitt und Schotter

    Die Verwendung von Kies, Splitt und Schotter stellt die einfachste Art zur Gestaltung der Hofeinfahrt dar. Die kleinen Steine müssen lediglich gleichmäßig verstreut werden. Die Gestaltung ist in vielen Farben möglich, allerdings wirkt die Einfahrt meistens eher einfach und schlicht. Auch sollte man beachten, dass es beim Auffahren in die Einfahrt zu minimalen Steinschlägen kommen könnte. Sie stellt jedoch die kostengünstigere Alternative zu Pflastersteinen dar.

    Das Asphaltieren der Auffahrt ist die langlebigste und robusteste Art der Gestaltung. Dennoch ist sie für Privathaushalte weniger geeignet. Sie ist sehr teuer und passt nicht wirklich zu einer Hauseinfahrt. Generell sollte man sich vor dem Asphaltieren der Auffahrt gut überlegen, ob sich der Aufwand für das Ergebnis wirklich lohnt. Für eine saubere, glatte Auffahrt würde sich hier eher die Alternative der Pflastersteine anbieten.

    Vorteile und Nachteile der einzelnen Materialien

    • Regenwasser kann in den Zwischenräumen der Pflastersteine im Boden versickern.
    • Die Pflastersteine einer Auffahrt sind langlebig.
    • Es ist eine Gestaltung schöner Auffahrten möglich.
    • Pflastersteine sind teurer als Kies, Splitt und Schotter
    • Aufwändiges Verlegen der Pflastersteine.
    • Einfache Handhabung, da die Materialien einfach verteilt werden können.
    • Das Regenwasser kann einfach im Boden versickern.
    • Die Auffahrt ist uneben und dadurch lassen sich Laub und Schnee schwieriger entfernen.
    • Aufwändiges Unkraut Entfernen kann anstehen, da der Schotter nur lose auf der Erde liegt
    • Durch umhergewirbelten Kies, Split oder Schotter durch die Reifen können Kratzer am Lack des Autos entstehen.

    Die asphaltierte Auffahrt ist robust. Das eignet sich besonders für das häufige Befahren mit schweren Fahrzeugen.

    Asphaltieren verursacht höhere Kosten, als die Nutzung von Kies, Splitt, Schotter und Pflastersteinen.

    Hoher Aufwand beim Asphaltieren der Auffahrt.

    Auffahrt – Dienstleister oder Eigenregie?

    Pflastersteine

    Grundsätzlich kann man Pflastersteine für die Auffahrt des Einfamilienhauses selbst verlegen, aber es entsteht einiges an Aufwand, da man sich zunächst über das Verlegen informieren sollte. Generelle Schritte beim Pflastern sind das Ausheben (ca. 40 cm), das Füllen des Aushubes mit einer Schotterschicht (ca. 30 cm), das weitere Füllen mit Split (ca. 5 cm) und das Pflastern selbst. Weitere Informationen zum eigenständigen Pflastern findet man auch im Internet.

    Kies, Splitt und Schotter

    Einfache Handhabung mit Kieselsteinen (c) iStock.com / vicsa

    Die Auffahrt mit Kies, Splitt und Schotter anzulegen kann in Eigenregie erfolgen. Hier bedarf es nicht ganz so viel Geschick, wie beim Pflastern, aber dennoch muss einiges beachtet werden, wenn Fahrzeuge über den Kiesweg fahren sollen. Eine Anleitung zum Anlegen einer Kiesauffahrt bietet dem Laien hier eine geeignete Hilfestellung. Hier wird es grundsätzlich aber eine deutliche Zeitersparnis zum Verlegen von Pflastersteinen geben.

    Im Gegensatz zum Verlegen von Pflastersteinen ist vom Asphaltieren in Eigenregie abzuraten. Hier sind Fachwissen und spezielle Maschinen erforderlich. Zwar kann man sich auch benötigte Maschinen wie Asphaltfräsen oder Mischmaschinen für das Zement im Baumarkt ausleihen, jedoch sind hierfür wiederum gewisse Qualifikationen erforderlich.

    Rechtliche Aspekte

    Um den Straßenverkehr nicht zu blockieren sollte der Mindestabstand zwischen Garagentor und Straße mindestens 5 Meter betragen. Zudem ist es möglich, dass in bestimmten Bundesländern keine Mehrkammersysteme oder Gruben betrieben werden dürfen. Auch kann es vorkommen, dass nach dem Unterbau der Fläche für die Pflastersteine gefragt wird. Es gibt aber auch noch weitere rechtliche Regelungen, die bei der Gestaltung der Auffahrt mit Pflastersteinen & Co. zu beachten sind.

    Regenwasser

    Kann das Regenwasser nicht normal versickern, stellt das eine Gewässerbenutzung dar und ist somit wasserrechtlich durch die Kreisverwaltungsbehörde zu genehmigen.

    Bodenversiegelung

    Bei der Bodenversiegelung müssen sowohl der Bebauungsplan, die Baunutzungsverordnung sowie das Naturschutzrecht beachtet werden.

    Источники: http://www.haus-bau-blog.de/aussenanlagen/pflastersteine-auffahrt-hof-wege-material-kosten-farbe/, http://www.mobiliter.eu/pflastersteine-und-co-fuer-die-auffahrt/, http://www.mobiliter.eu/pflastersteine-und-co-fuer-die-auffahrt/

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