Pflastern selber machen

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    How to: Einfahrt pflastern – welche Bodenbeläge eignen sich, wie gehe ich vor?

    Stabil, pflegeleicht und hübsch – so sieht die perfekte Einfahrt zum Carport aus. Von der Planung zur fertig gepflasterten Zufahrt ist es zum Glück nicht weit, wie unsere Anleitung zeigt.

    Welcher Bodenbelag eignet sich für Ihre Einfahrt?

    Knirschend rollt der Rolls-Royce über den Kies zur herrschaftlichen Villa – was in Filmen gut aussieht, ist in der Realität jedoch weniger angenehm. Denn Kies und Schotter werden uneben und lose verlegt, sodass sich Verunreinigungen wie Schnee und Laub schlecht entfernen lassen und die kleinen Steinchen Kratzer am Auto hinterlassen können.

    In Punkto „Pflegeleicht“ verlieren auch die schön anzusehenden Rasenkammersteine, denn Unkraut gedeiht gut in ihren Zwischenräumen und der Rasen muss regelmäßig unter Aufwand gepflegt werden.

    Alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Bodenbeläge lassen sich gut an dieser Tabelle ablesen:

    Das andere Extrem: Asphalt – glatt und einheitlich. Doch der Bauaufwand ist immens – ohne spezielle Maschinen für die Asphaltierung geht es nicht. Auch braucht es Entwässerungsrinnen, denn das Regenwasser kann auf einer asphaltierten Fläche nicht abfließen. Bleiben noch die Pflastersteine – wie schnell klar wird, die oftmals beste Wahl.

    Pflastersteine, Kies, Rasenkammersteine oder doch lieber glatter Asphalt?

    Nicht nur für die Einfahrt braucht es einen passenden Bodenbelag, auch für Gartenwege. Da das jedoch ein Thema für sich ist, haben wir für Sie auch einen extra Artikel zum Gestalten von Gartenwegen geschrieben.

    Unsere Wahl: Pflastersteine

    Die Vorteile von Pflastersteinen:

    • Sie sind stabil
    • Sie verursachen nur niedrige Kosten
    • Sie sind pflegeleicht
    • Mit den Steinen lassen sich unterschiedliche Muster legen
    • Sie finden eine große Auswahl an verschiedenfarbigen Steinen

    Mit Pflastersteinen lassen sich auch Muster legen.

    Wie das fachmännische Anbringen des Unterbaus und das Pflastern der Einfahrt gelingt, zeigen wir im Folgenden.

    Wichtig: Treten Sie vor Beginn der Bauarbeiten mit der Baubehörde in Kontakt. Denn es könnten Kabel oder Kanäle in der zu pflasternden Fläche verlaufen. In bestimmten Fällen wird auch eine Baugenehmigung fällig – wenn Ihr Haus zum Beispiel unter Denkmalschutz steht oder Sie vorhaben den Boden zu versiegeln (beim Betonieren).

    Einfahrt ausheben

    • Schaufel oder besser: Bagger
    • Holzpflöcke
    • Richtschnur

    Bevor gepflastert werden kann, muss zuerst einmal die Einfahrt ausgehoben werden. Dazu stecken Sie den auszuhebenden Bereich ab. Es empfiehlt sich ein Aushub von mindestens 25 cm (in unserem Beispiel gehen wir von einem Aushub von 50 cm aus), denn der Unterbau braucht seinen Platz. Die Tiefe des Aushubs können Sie mithilfe von Holzpflöcken und einer Richtschnur festlegen. Jeweils an den Ecken der Grube wird ein Holzpflock in die Erde gesteckt und mit Richtschnüren verbunden.

    Mit Hilfe eines Baggers lässt sich der Unterbau für die Einfahrt wesentlich schneller als mit der Schaufel ausheben – er muss allerdings auch erstmal aufs Grundstück passen.

    Der Unterbau

    Mit dem Unterbau steht und fällt Ihr Pflastervorhaben. Denn der Untergrund Ihrer Einfahrt muss tragfähig und frostsicher sein sowie Wasser gut ableiten können.

    Material und Zusammensetzung des Unterbaus

    Der Unterbau setzt sich aus einer unteren Tragschicht und einer oberen Tragschicht zusammen. Unser Beispiel bezieht sich auf einen Unterbau von 40 cm Höhe, auf dem später noch eine Splittbett-Schicht von 5 cm angebracht wird.

    1. Untere Tragschicht: ca. 20 cm Edelsplitt/Bruchsteine

    • Korngröße: 2 bis 60 mm oder ähnlich

    2. Obere Tragschicht: ca. 15 cm Drainagebeton

    Die Tragschicht wird mit einem Rechen verteilt und mit der Rüttelplatte gefestigt.

    Die untere Tragschicht anbringen

    • Bruchstein oder Edelsplitt

    Die Richtschnur an den Holzpflöcken zeigt an, wie hoch die untere Tragschicht angebracht werden muss. Sie zeigt Ihnen ebenfalls an, wenn ein Gefälle besteht, das nach Bedarf ausgeglichen werden kann. Idealerweise bleiben für die obere Tragschicht, das Splittbett und die Pflastersteine 26 cm Platz. Eine untere Tragschicht von 20 cm ist dabei ausreichend.

    Anschließend müssen Sie den aufgeschüttelten Bruchstein mit der Hand und/oder einem Rechen verteilen und mit der mit Rüttelplatte festigen.

    Randsteine setzen

    Bevor Sie die oberen Schichten des Unterbaus anbringen können, müssen Sie die Randsteine setzen. Sie verhindern, dass sich das Pflastern lockert oder verrutscht.

    Tipp: Lassen Sie die Rand- und Pflastersteine so nah wie möglich an den zu pflasternden Bereich liefern, um unnötige Wege zu vermeiden.

    • Randsteine und Randleisten
    • Drainagebeton

    Für die Höhe der Randsteine und Randleisten orientieren Sie sich wieder an der Richtschnur. Die Steine sollen mit der Schnur abschließen, die auf Höhe der Oberkante der Randsteine und Randleisten gespannt wird, sodass sich später mit den Pflastersteinen eine ebene Fläche ergibt. Eine Wasserwaage ist beim Austarieren der Höhe unverzichtbar.

    Mit einer Wasserwaage können Sie feststellen, ob die Randsteine gerade eingesetzt wurden.

    Nachdem Sie die Steine an die Ränder gesetzt haben, müssen Sie sie noch befestigen. Dazu nehmen Sie einen Gummihammer und klopfen damit die Randsteine und Randleisten an.

    Tipp: Sollte der letzte Rand(leisten)stein nicht genau passen, können Sie ihn mit einem Winkelschleifer zuschneiden.

    Die Obere Tragschicht anbringen

    Um die Randsteine zu fixieren und die Bodenschicht zu festigen, müssen Sie jetzt die obere Tragschicht anbringen. Statt Bruchstein verwenden Sie hierfür Drainagebeton. Das Material ermöglicht die Wasserableitung durch den Boden und ist gleichzeitig äußerst tragfähig.

    Für die Höhe der oberen Tagschicht orientieren Sie sich wieder an der Richtschnur, die auf Höhe des Pflasterniveaus angebracht ist. Nachdem die Tragschicht angebracht wurde, müssen Sie sie wieder rütteln. Begießen Sie jedoch vor und nach dem Rütteln die Fläche mit Wasser. Das begünstigt das Aushärten des Betons. Bis zur Verteilung der Pflasterbettung und dem Verlegen der Pflastersteine müssen Sie jetzt mindestens einen Tag warten.

    Alle Vorarbeiten auf einen Blick:

    Pflasterbettung verteilen

    Nachdem der Unterbau angebracht ist, muss zuerst noch die Pflasterbettung verteilt werden. Hier ist millimetergenaue Arbeit gefragt. Mit Formrohren können Sie die Splitt-Fläche glatt ziehen, sodass noch 5 cm bis zur Pflasterfläche bleiben.

    Gleich kann gepflastert werden, aber erst muss noch der Splitt für die Pflasterbettung verteilt werden.

    Da die Pflastersteine später rund 1 cm einsinken werden, ist so genug Platz für die 6 cm hohen Steine.

    Pflastersteine verlegen – Schritt für Schritt

    Alle Vorbereitungen sind abgeschlossen: Jetzt darf fleißig gepflastert werden. Das Pflastern ist an sich nicht schwer: legen Sie einfach nacheinander Steine in das Splittbett und klopfen Sie diese mit einem Hammer fest.

    Wichtig ist jedoch, auf das Verlege-Muster zu achten. Dies sollten Sie am besten bereits beim Kauf der Steine festgelegt und die Pflastersteine in der passenden Farbe und Länger bestellt haben.

    Ein bisschen wie Tetris – das Verlegen der Pflastersteine.

    Tipp: Legen Sie erst ein Muster zur Probe. So merken Sie, wo welche Steine verlegt werden müssen und können korrigieren.

    Mit verschiedenfarbigen Steinen in gleicher Größe lassen sich ganz einfach interessante Muster legen.

    Das Muster passt: Jetzt braucht es nur noch die passenden Steine für die Ränder. Hier hilft ein Steinknacker oder ein Steinschneider. Nach dem Messen können Sie den Stein entweder knacken, was sich für normale Pflastersteine eignet, denn der Steinknacker arbeitet sauber und leise. Oder Sie schneiden den Stein. Ein Steinschneider ist besonders für dicke Steine geeignet. Er arbeitet jedoch nass und ist wesentlich lauter.

    Sollte ein Stein mal nicht passen, helfen Steinknacker oder Steinschneider.

    Fast fertig: Fugen füllen und abrütteln

    Die Pflastersteine liegen – jetzt muss das Pflaster noch stabilisiert werden. Verteilen Sie hierzu, nachdem Sie das Pflaster gewässert haben, Fugensand zwischen den Steinen. Danach rütteln Sie das Pflaster ab, damit sich der Fugensand gut verteilt.

    Damit das Pflaster auch wirklich fest sitzt, müssen Sie jetzt noch eine Schicht Fugensand auftragen und mit einem Besen in die Fugen einarbeiten. Sollten die Fugen nicht ganz geschlossen sein, können Sie diesen Vorgang auch nach ein bis zwei Wochen wiederholen.

    Pflaster verlegen auf einen Blick:

    Rund um den Carport – Hilfreiche Infos

    • Was Sie in Bezug auf Baugenehmigung und Aufbau Ihres Carports beachten müssen sagt Ihnen unser Artikel
    • Der Bodenbelag für Ihre Einfahrt ist verlegt, doch wie sieht es mit dem Bodenbelag für Ihr Carport aus? Wir geben Tipps.
    • Für alle Carport-Heimwerker – unsere Anleitung zum Carport selber bauen

    Zur fertigen Zufahrt fehlt jetzt nur noch der passende Carport. Bei unserer Auswahl ist sicherlich eins dabei:

    Von links nach rechts im Uhrzeigesinn: Carport Friesland mit PVC-Dach mit PVC-Dacheindeckung, Palmako Carport Karl 2 aus nordischer Fichte, Carport Spessart mit Aluminium-Dacheindeckung, Carport Spreewald mit Aluminium-Dachplatten. Welches Carport gefällt Ihnen am besten?

    Schauen Sie doch auch mal in unserem Shop vorbei – damit Sie garantiert die perfekte Holzgarage für Ihre neu gepflasterte Einfahrt finden! Noch mehr Tipps und Anleitungen zum Anlegen von befestigten Flächen finden Sie übrigens hier.

    Bilder: Titelbild: Bilder von links nach rechts im Uhrzeigersinn: ©Gartenhaus GmbH, ©iStock.com/ EvgeniiAnd, © iStock.com/MarianVejcik, Bild 1: Bilder von links nach rechts im Uhrzeigersinn: ©iStock.com/AntiMartina, ©iStock.com/Nopparatz, ©iStock.com/NADEJDA2015, ©iStock.com/victorn, Bild 2: © iStock.com/ AntiMartina, Bild 3: © iStock.com/ Lauri Patterson, Bild 4: ©iStock.com/ sever180, Bild 5: © iStock.com/peuceta, Bild 6: © iStock.com/JFsPic, Bild 7: Bilder von links nach rechts: © iStock.com/Elenathewise, © iStock.com/SergejsKatkovskis, ©iStock.com/SergejsKatkovskis, Bild 8: ©iStock.com/ EvgeniiAnd, Bild 9: ©iStock.com/MarianVejcik, Bild 10: ©Gartenhaus GmbH

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    Pflastern selber machen

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    Keine Angst vor harten Steinen! Gepflasterte Wege sind einfacher zu realisieren, als gemeinhin angenommen wird. Aus einer schier unerschöpflichen Mustervielfalt zeigen und erklären wir die schönsten.

    Weg pflastern: So verlegen Sie Pflastersteine

    Steine © Selbermachen Gartenwege haben nicht nur die Funktion, den Hausbewohnern den Gang zwischen Tür und Tor trockenen und sauberen Fußes zu ermöglichen. Gartenwege haben auch eine immense optische Wirkung für das ganze Anwesen aus Haus und Vorgarten.

    Deswegen steht die Frage „Was passt am besten zum Haus?“ immer am Anfang der Überlegungen, welchen Stein Sie denn nun verlegen wollen. Aber auch einige verarbeitungstechnische Details sollten Sie vor dem Kauf der Pflastersteine kennen.

    So sind zum Beispiel der hier gezeigte rechteckige Pflasterklinker und Betonsteine auf Grund ihrer hohen Maßgenauigkeit und dem leichten Handling eine gute Möglichkeit gerade für den nicht so versierten Selbermacher, den ersten eigenen Weg zu pflastern.

    Idealerweise planen Sie Ihre Wegbreite gleich so, dass Sie Ihr ausgewähltes Steinformat als Ganzes in den Sand setzen können, denn das exakte Zuschneiden der Steine erfordert großes Werkzeug und viel Geduld. Wegen der geraden Kanten werden die meisten Rechteck- Exemplare ohne Fugen verlegt, dennoch sollten Sie bei der Wegbreitenberechnung 1 bis 2 cm als Spielraum für Korrekturen hinzugeben.

    Gearbeitet wird übrigens immer von der verlegten Fläche aus, denn sonst würden Sie das frisch abgezogene Sandbett zerstören. Günstig ist es, sich eine Schaltafel als Arbeitsfläche auf die Steine zu legen, damit Sie nicht einzelne Steine durch unachtsame Bewegungen eindrücken. Die endgültige Festigkeit bekommen die Steine nämlich erst nach dem Einkehren und Einschlämmen des feinen Fugensandes.

    Blockverband © Selbermachen Blockverband

    Einfach zu verlegendes Muster, vor allem, wenn Sie die Wegbreite auf das Blockmaß ausrichten. So haben Sie keinen Verschnitt.

    Fischgrätverband © Selbermachen Fischgrätverband

    Hier werden die Steine gegenläufig aneinander gestoßen. Einfach zu legen, aber bei Diagonalanordnung im Weg hoher Zuschnittaufwand.

    Flechtverband © Selbermachen Flechtverband

    Hier brauchen Sie zwei Steingrößen, um die kleinen Lücken zu füllen. Füllen Sie die mit Splitt, haben Sie ein Sickerpflaster.

    Läuferverband © Selbermachen Läuferverband

    Je nach Verlegerichtung hoher oder fast kein Steinzuschnitt nötig. Ansonsten sehr stabil, da keine Kreuzfugen entstehen.

    Das Sandbett ist aller Pflaster Anfang

    Boden auskoffern

    Untergrund ebnen

    Fläche verdichten

    Quarzsand auffüllen

    Verbände aus Pflaster- und Bruchsteinen

    Boden pflastern © Selbermachen Bei den sogenannten wilden Verbänden, also Flächen aus unregelmäßigen Bruchsteinen oder verschieden großen Rechtecksteinen, ist etwas mehr Geschick und Augenmaß gefragt, denn zumindest bei den möglichen Kombinationen aus Granitbossen und Bruchsteinen haben Sie unterschiedliche Steinhöhen.

    Das macht das Nivellieren im Sandbett zu einer echten Fummelei. Viel an der Ausrichtarbeit lässt sich aber sparen, wenn Sie sich die Bruchsteine vor dem Verlegen genau angucken und zum Beispiel die mitunter sehr buckligen Steine gleich aussortieren.

    Bruchstein © Selbermachen Bruchsteine können Sie auf Grund ihrer sehr unregelmäßigen Kanten niemals mit gleichmäßigen Fugen verlegen. Sie können diese großen Fugen aber beispielsweise mit Kleinpflastersteinen füllen, einfach nur den Sand einkehren oder das Moos durchwachsen lassen.

    Bei den wilden Betonsteinverbänden gibt es grundsätzlich ein wiederkehrendes Raster, in dem die verschieden großen Steine verlegt werden müssen. Eine Rasterzeichnung bekommen Sie natürlich von Ihrem Händler beim Kauf der Steine.

    Wilder Bruchtstein © Selbermachen Wilder Bruchstein

    Aufwendig zu verlegen, weil die unregelmäßigen Steine im Verlauf genau ausgesucht oder angepasst werden müssen. Die Fugen bleiben offen.

    Wilder Betonstein © Selbermachen Wilder Betonstein

    Sieht kompliziert aus, ist aber durch die mitgelieferte Verlegeskizze leicht. Das Verlegeraster ist später kaum mehr zu erkennen.

    Liefer-Service

    Der wilde Betonverband wird von einigen Herstellern gleich passend auf die Palette gepackt. Daran können Sie sich gut orientieren.

    Das Sandbett ist aller Pflaster Anfang

    Zement unterharken

    Sandbett abziehen

    Bruchsteine auslegen

    Steine ebnen

    Kreise, Bögen und Schuppenmuster

    Steine auslegen © Selbermachen Die Königsdisziplin beim Pflastern ist das Verlegen von Bögen, Segmenten und Kreisen aus Granitbossen. Hier ist sehr genaues Arbeiten gefragt, denn Sie müssen die Steine für jede einzelne Position genau nach Größe und Geometrie aussuchen.

    Damit das gelingt, sollten Sie sich den genauen Verlauf der Bögen mit einem Nagelzirkel in den Sand malen. Mit dem Pflastern beginnen Sie immer am Bogen selbst, dann arbeiten Sie sich zum Kreismittelpunkt hin vor. In der Regel müssen die Steine dabei sukzessive kleiner werden, weshalb Sie mindestens zwei verschiedene Steinformate (zum Beispiel 10/12 und 5/7) verwenden sollten.

    Ansonsten müssen Sie die Bossen mit dem Steinhammer auf Maß behauen, was wirklich kein Zuckerschlecken ist. Kreisförmig verlegtes Pflaster bietet sich immer da an, wo sich etwa mehrere Wege treffen oder der Mittelpunkt sowieso ein kreisrunder Gullydeckel ist.

    Pflaster © Selbermachen Gerade bei bogenförmigen Mustern ist das Spannen von Richtungs- und Höhenschnüren unerlässlich. Von Ihnen aus müssen Sie nämlich die Mittelpunkte der Kreisbögen schlagen. Um die Höhe exakt spannen zu können, schlagen Sie sich Pflöcke mit Höhenmarkierungen beiderseits des Wegs ein.

    Schuppenmuster © Selbermachen Schuppenmuster

    Wichtig ist es, dass Sie die äußeren Bogensteine zuerst auslegen und dann bogenweise (!) nach unten arbeiten. Die Steine werden dabei kleiner.

    Segmentmuster © Selbermachen Segmentmuster

    Das Verlegen des Segments funktioniert wie bei den Schuppen, nur sind es keine Halbkreisbögen. Auch hier unbedingt von außen nach innen arbeiten.

    Kreis © Selbermachen Kreise

    Beginnend mit vier zum Quadrat arrangierten Steinen in der Mitte verlegen Sie nach außen hin Großpflaster (10/12) mit kleiner werdenden Fugen.

    Bei Bögen gilt: Erst aufzeichnen, dann lospflastern

    Sandbett kontrollieren

    Viertelkreise ziehen

    Weitere Kreise ziehen

    Fugen füllen

    Pflasterweg © Selbermachen Vor dem Pflastern konstruieren

    Falls es sich bei Ihrem Wunschpflaster nicht um einen ganzen Kreis, sondern um sogenannte Segment- oder Schuppenmuster handelt, ist alsbald Ihr mathematisches Genie gefragt. Der Unterschied von Segment zu Schuppen ist der, dass die Schuppenbögen immer einen Halbkreis beschreiben, während die Segmente nur einen kleineren Kreisausschnitt darstellen. Entsprechend einfacher ist die Konstruktion der Schuppen: Hierfür bauen Sie sich einen Zirkel mit einem Radius, der Ihrer halben Wegbreite entspricht. Damit schlagen Sie zunächst zwei Viertelkreise, ausgehend von den beiden Wegecken, in den Sand. Verbinden Sie die Schnittpunkte der Viertelkreise mit den Randsteinen miteinander. Ausgehend vom Schnittpunkt dieser Verbindung mit der Wegachse schlagen Sie den nächsten Halbkreis. Es folgen wieder zwei Viertelkreise und ein Halbkreis und so weiter.

    Beim Segmentbogen gehen Sie von einer Bogenbreite (b) von etwa 1,5 m aus. Die Stichhöhe (s) errechnet sich dann aus b geteilt durch 5 plus 1, in diesem Fall also 150 : 5 + 1, was zu einer Stichhöhe von 31 cm führt. Um sich komplizierte Rechnerei zu ersparen, bauen Sie sich einfach einen 90°-Winkel aus zwei 2 m langen Latten, den Sie so lange im Sandbett ausrichten, bis er zum aufgemalten Bogen passt.

    Dann markieren Sie den Mittelpunkt und die beiden Radiuslinien und können lospflastern. Wichtig: Das Segment wird beginnend am äußeren Bogen, nach innen fortschreitend gepflastert.

    Segment konstruieren © Selbermachen Skizze Schuppenmuster © Selbermachen Segmente oder Schuppen? Segmente sind schwieriger zu konstruieren, da diese nur Teilkreisbögen sind und Sie den Radius nicht kennen. Beim Schuppenmuster hingegen liegt immer ein Halbkreis zugrunde. Für den ungeübten, aber ambitionierten Selbermacher empfehlen wir daher das Schuppenmuster. Auf schmalen Wegen funktionieren beide auch als Halbsegment/Halbschuppenbögen.

    Kreis © Selbermachen Die einfache Lösung

    Mit nur zwei verschiedenen Steinformaten ist es bei Betonpflaster möglich, einen Kreis zu legen. Es handelt sich um ein Trapez- und ein Rechteckformat, die im Wechsel verlegt werden. (Braun)

    Bilder von Pflasterwegen

    Pflanzenloch

    Fischgrätmuster

    Natursteinoptik

    Läuferverband

    Bruchsteinplatten

    Betonsteine

    Halbsegmentpflaster

    Schuppenmuster

    Steinkreise

    Granitbossen

    „Alles über Naturstein“ von Volker Friedrich beschäftigt sich auf 315 Seiten mit Pflastern, Mauern und Treppen im Garten. Erschienen im Ulmer-Verlag unter ISBN 13: 978-3-8001-4439-6

    Man sagt, auf Sand zu bauen sei nicht gut. Aber auf Sand zu verzichten ist auch nicht ratsam! Denn wenn es um Wege, Mörtel und Beton geht, sind Sand und Kies unersetzlich. mehr >

    Kieswege sind eine günstige und einfach herzustellende Alternative zu Pflaster- und Plattenwegen. Wir zeigen Ihnen, wie es richtig geht mehr >

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    Hier brauchen Sie zwei Steingrößen, um die kleinen Lücken zu füllen. Füllen Sie die mit Splitt, haben Sie ein Sickerpflaster.

    Läuferverband © Selbermachen Läuferverband

    Je nach Verlegerichtung hoher oder fast kein Steinzuschnitt nötig. Ansonsten sehr stabil, da keine Kreuzfugen entstehen.

    Das Sandbett ist aller Pflaster Anfang

    Boden auskoffern

    Untergrund ebnen

    Fläche verdichten

    Quarzsand auffüllen

    Verbände aus Pflaster- und Bruchsteinen

    Boden pflastern © Selbermachen Bei den sogenannten wilden Verbänden, also Flächen aus unregelmäßigen Bruchsteinen oder verschieden großen Rechtecksteinen, ist etwas mehr Geschick und Augenmaß gefragt, denn zumindest bei den möglichen Kombinationen aus Granitbossen und Bruchsteinen haben Sie unterschiedliche Steinhöhen.

    Das macht das Nivellieren im Sandbett zu einer echten Fummelei. Viel an der Ausrichtarbeit lässt sich aber sparen, wenn Sie sich die Bruchsteine vor dem Verlegen genau angucken und zum Beispiel die mitunter sehr buckligen Steine gleich aussortieren.

    Bruchstein © Selbermachen Bruchsteine können Sie auf Grund ihrer sehr unregelmäßigen Kanten niemals mit gleichmäßigen Fugen verlegen. Sie können diese großen Fugen aber beispielsweise mit Kleinpflastersteinen füllen, einfach nur den Sand einkehren oder das Moos durchwachsen lassen.

    Bei den wilden Betonsteinverbänden gibt es grundsätzlich ein wiederkehrendes Raster, in dem die verschieden großen Steine verlegt werden müssen. Eine Rasterzeichnung bekommen Sie natürlich von Ihrem Händler beim Kauf der Steine.

    Wilder Bruchtstein © Selbermachen Wilder Bruchstein

    Aufwendig zu verlegen, weil die unregelmäßigen Steine im Verlauf genau ausgesucht oder angepasst werden müssen. Die Fugen bleiben offen.

    Wilder Betonstein © Selbermachen Wilder Betonstein

    Sieht kompliziert aus, ist aber durch die mitgelieferte Verlegeskizze leicht. Das Verlegeraster ist später kaum mehr zu erkennen.

    Liefer-Service

    Der wilde Betonverband wird von einigen Herstellern gleich passend auf die Palette gepackt. Daran können Sie sich gut orientieren.

    Das Sandbett ist aller Pflaster Anfang

    Zement unterharken

    Sandbett abziehen

    Bruchsteine auslegen

    Steine ebnen

    Kreise, Bögen und Schuppenmuster

    Steine auslegen © Selbermachen Die Königsdisziplin beim Pflastern ist das Verlegen von Bögen, Segmenten und Kreisen aus Granitbossen. Hier ist sehr genaues Arbeiten gefragt, denn Sie müssen die Steine für jede einzelne Position genau nach Größe und Geometrie aussuchen.

    Damit das gelingt, sollten Sie sich den genauen Verlauf der Bögen mit einem Nagelzirkel in den Sand malen. Mit dem Pflastern beginnen Sie immer am Bogen selbst, dann arbeiten Sie sich zum Kreismittelpunkt hin vor. In der Regel müssen die Steine dabei sukzessive kleiner werden, weshalb Sie mindestens zwei verschiedene Steinformate (zum Beispiel 10/12 und 5/7) verwenden sollten.

    Ansonsten müssen Sie die Bossen mit dem Steinhammer auf Maß behauen, was wirklich kein Zuckerschlecken ist. Kreisförmig verlegtes Pflaster bietet sich immer da an, wo sich etwa mehrere Wege treffen oder der Mittelpunkt sowieso ein kreisrunder Gullydeckel ist.

    Pflaster © Selbermachen Gerade bei bogenförmigen Mustern ist das Spannen von Richtungs- und Höhenschnüren unerlässlich. Von Ihnen aus müssen Sie nämlich die Mittelpunkte der Kreisbögen schlagen. Um die Höhe exakt spannen zu können, schlagen Sie sich Pflöcke mit Höhenmarkierungen beiderseits des Wegs ein.

    Schuppenmuster © Selbermachen Schuppenmuster

    Wichtig ist es, dass Sie die äußeren Bogensteine zuerst auslegen und dann bogenweise (!) nach unten arbeiten. Die Steine werden dabei kleiner.

    Segmentmuster © Selbermachen Segmentmuster

    Das Verlegen des Segments funktioniert wie bei den Schuppen, nur sind es keine Halbkreisbögen. Auch hier unbedingt von außen nach innen arbeiten.

    Kreis © Selbermachen Kreise

    Beginnend mit vier zum Quadrat arrangierten Steinen in der Mitte verlegen Sie nach außen hin Großpflaster (10/12) mit kleiner werdenden Fugen.

    Bei Bögen gilt: Erst aufzeichnen, dann lospflastern

    Sandbett kontrollieren

    Viertelkreise ziehen

    Weitere Kreise ziehen

    Fugen füllen

    Pflasterweg © Selbermachen Vor dem Pflastern konstruieren

    Falls es sich bei Ihrem Wunschpflaster nicht um einen ganzen Kreis, sondern um sogenannte Segment- oder Schuppenmuster handelt, ist alsbald Ihr mathematisches Genie gefragt. Der Unterschied von Segment zu Schuppen ist der, dass die Schuppenbögen immer einen Halbkreis beschreiben, während die Segmente nur einen kleineren Kreisausschnitt darstellen. Entsprechend einfacher ist die Konstruktion der Schuppen: Hierfür bauen Sie sich einen Zirkel mit einem Radius, der Ihrer halben Wegbreite entspricht. Damit schlagen Sie zunächst zwei Viertelkreise, ausgehend von den beiden Wegecken, in den Sand. Verbinden Sie die Schnittpunkte der Viertelkreise mit den Randsteinen miteinander. Ausgehend vom Schnittpunkt dieser Verbindung mit der Wegachse schlagen Sie den nächsten Halbkreis. Es folgen wieder zwei Viertelkreise und ein Halbkreis und so weiter.

    Beim Segmentbogen gehen Sie von einer Bogenbreite (b) von etwa 1,5 m aus. Die Stichhöhe (s) errechnet sich dann aus b geteilt durch 5 plus 1, in diesem Fall also 150 : 5 + 1, was zu einer Stichhöhe von 31 cm führt. Um sich komplizierte Rechnerei zu ersparen, bauen Sie sich einfach einen 90°-Winkel aus zwei 2 m langen Latten, den Sie so lange im Sandbett ausrichten, bis er zum aufgemalten Bogen passt.

    Dann markieren Sie den Mittelpunkt und die beiden Radiuslinien und können lospflastern. Wichtig: Das Segment wird beginnend am äußeren Bogen, nach innen fortschreitend gepflastert.

    Segment konstruieren © Selbermachen Skizze Schuppenmuster © Selbermachen Segmente oder Schuppen? Segmente sind schwieriger zu konstruieren, da diese nur Teilkreisbögen sind und Sie den Radius nicht kennen. Beim Schuppenmuster hingegen liegt immer ein Halbkreis zugrunde. Für den ungeübten, aber ambitionierten Selbermacher empfehlen wir daher das Schuppenmuster. Auf schmalen Wegen funktionieren beide auch als Halbsegment/Halbschuppenbögen.

    Kreis © Selbermachen Die einfache Lösung

    Mit nur zwei verschiedenen Steinformaten ist es bei Betonpflaster möglich, einen Kreis zu legen. Es handelt sich um ein Trapez- und ein Rechteckformat, die im Wechsel verlegt werden. (Braun)

    Bilder von Pflasterwegen

    Pflanzenloch

    Fischgrätmuster

    Natursteinoptik

    Läuferverband

    Bruchsteinplatten

    Betonsteine

    Halbsegmentpflaster

    Schuppenmuster

    Steinkreise

    Granitbossen

    „Alles über Naturstein“ von Volker Friedrich beschäftigt sich auf 315 Seiten mit Pflastern, Mauern und Treppen im Garten. Erschienen im Ulmer-Verlag unter ISBN 13: 978-3-8001-4439-6

    Man sagt, auf Sand zu bauen sei nicht gut. Aber auf Sand zu verzichten ist auch nicht ratsam! Denn wenn es um Wege, Mörtel und Beton geht, sind Sand und Kies unersetzlich. mehr >

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    Источники: http://www.gartenhaus-gmbh.de/magazin/einfahrt-pflastern/, http://selbermachen.de/garten/wege/steine/pflastersteine-verlegen, http://selbermachen.de/garten/wege/steine/pflastersteine-verlegen

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