Parkett selber abschleifen

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    Parkett abschleifen: Parkettboden renovieren und ölen

    Anleitung zur Parkettaufbereitung

    Parkett zeichnet sich durch seine lange Lebensdauer aus und gehört damit zu den dauerhaften Bodenbelägen. Aber nach jahrelangem Gebrauch wird seine Oberfläche stumpf und weist kleinere Kratzer auf. Hier liegt der große Vorteil im Vergleich zu anderen Belägen, denn es lässt sich – je nach Dicke der Echtholz-Laufschicht – mehrmals renovieren. So besitzt Mehrschichtparkett eine Schicht von 2,5 bis 6 Millimetern, während sie bei Massivholzparkett sogar bis zu 22 Millimeter dick ist. Im Rahmen der Renovierung werden ca. 0,5 Millimeter der Nutzschicht abgetragen, sodass das Parkett selbst bei einer 4 Millimeter dicken Schicht bis zu zweimal abschleifbar ist und eine ausreichende Laufschicht verbleibt.

    Ein weiterer Vorteil: Erfahrene Heimwerker reparieren kleinere Schäden einfach selber und schleifen den Boden ab. Eine nachfolgende Oberflächenbehandlung mit Lack, Öl oder Wachs macht das Parkett widerstandsfähiger und verhilft ihm wieder zu neuem Glanz.

    Inhaltsübersicht: Parkett abschleifen

    Vorbereitungen vor dem Abschleifen

    Bevor Heimwerker das Parkett abschleifen, müssen alle Möbel aus dem Raum geräumt und die Sockelleisten mithilfe von Holzkeil und Meißel entfernt werden. Danach prüft man den Boden auf hervorstehende Nägel, die vollständig versenkt oder herausgezogen werden. Beschädigte Stellen bessert man mit einem Reparaturholzleim aus und reinigt das Parkett von Verschmutzungen. Am Ende der Vorarbeiten wird der Holzboden gründlich abgesaugt.

    Durch die Staubentwicklung während der Schleifarbeiten sollte man eine Atemschutzmaske der Filterklasse P3 tragen und die Räume lüften. Außerdem ist zu beachten, dass sich der im Beutel gesammelte Schleifstaub schnell entzündet, weshalb er nach dem Schleifen des Parketts in einem Metallbehälter zu entsorgen ist.

    Anleitung: Parkett abschleifen

    Damit das Parkett wieder in seinem alten Glanz erstrahlt, wird die mit Lack, Wachs oder Öl behandelte Oberfläche in mehreren Arbeitsgängen abgeschliffen. Idealerweise übernimmt ein Fachmann diese Arbeit, jedoch können auch erfahrene Heimwerker das Parkett schleifen und anschließend versiegeln. Die dafür erforderliche Parkettschleifmaschine kann man im Fachhandel ausleihen.

    Tipp: Für das Abschleifen des Bodens kommt ein Parkettbandschleifer zum Einsatz, während für Ränder und Ecken ein Winkelschleifer besser geeignet ist.

    Im Durchschnitt sollten Sie mit drei bis vier Schleifgängen rechnen: Der Vor- bzw. Grobschliff, der Zwischen- und Endschliff. Die Körnung des Schleifpapiers hängt von der Beschaffenheit des Bodens ab. Je unebener der Holzboden ist, desto gröber sollte die Körnung sein. Übliche Körnungen für Parkett sind 24, 36, 60 und 100. Dabei wird z. B. für den Vorschliff 36er Schleifpapier, 60er für den Zwischenschliff sowie 100er für den abschließenden Feinschliff verwendet.

    Der Grobschliff wird mit Schleifpapier der Körnungen 24 und 36 durchgeführt und entfernt die alte Lackschicht. Grundsätzlich sollte die Schleifmaschine erst auf das Parkett gesetzt werden, wenn die Walzen die volle Drehzahl erreicht haben, sonst entstehen Rillen im Boden.

    Aus demselben Grund darf sie im Stand nicht abgesenkt werden, stattdessen wird das Gerät am Ende des Schleifgangs in einer Vorwärtsbewegung angehoben.

    Wenn Sie das Parkett abschleifen, sollten Sie an der Wand beginnen und den Boden von dort aus bis zur Mitte des Raumes bearbeiten. Dabei bearbeitet man jede Bahn sowohl in einem Vorwärts- als auch in einem Rückwärtsgang.

    Die meisten Parkettarten werden beim Grobschliff in Diagonalen abgeschliffen. Nach diesem Arbeitsgang entfernt man den Schleifstaub.

    Beim Zwischenschliff ist es wichtig, auf das Verlegemuster des Parketts zu achten, um die Schleifspuren des Grobschliffs zu entfernen. So erfolgt das Schleifen von Fischgrätparkett in diagonalen Bahnen mit der Holzrichtung, damit alle Elemente längst zur Maserung bearbeitet werden. Dagegen werden Mosaikparkett quer zum Lichteinfall und Stabparkett in Längs- sowie Querbahnen mit der Holzrichtung geschliffen.

    Durch die 60er Körnung entfernt der Zwischenschliff Schleifspuren aus dem vorherigen Arbeitsschritt und Unebenheiten im Boden. Außerdem folgt nun die Bearbeitung der Ränder und Ecken. Sind anschließend Fugen oder Risse sichtbar, bessert man diese mit Holzreparaturleim und feinem Schleifstaub aus. Danach den Boden gründlich absaugen.

    Je nach Zustand des Bodens ist mehr als ein Zwischenschliff erforderlich.

    Im nächsten Schritt folgt der Feinschliff mit 100 oder 120er Körnung und schafft auf diese Weise eine glatte Oberfläche. Abschließend reinigt man den Parkettboden gründlich von dem Schleifstaub.

    Parkett-Oberfläche behandeln

    Nach der Aufbereitung des Parketts beginnt die Oberflächenbehandlung. Da beim Abschleifen alte Versiegelungen entfernt wurden, können Heimwerker jetzt eine andere Behandlung wählen. Ob man den Holzboden ölt, wachst oder lackiert, hängt von den persönlichen Ansprüchen ab.

    Öl hat eine Trocknungszeit von mindestens einem Tag und härtet erst danach vollständig aus. Zudem bildet es einen wasserbeständigen, festen Film. Dagegen zeichnet sich Lack auf Wasserbasis durch seine Schadstoffarmut sowie Geruchlosigkeit aus und besitzt einen sehr niedrigen Anteil an Lösemitteln. Er hat ebenfalls eine Trocknungszeit von durchschnittlich 24 Stunden.

    Holz mit Lack versiegeln

    Für eine Versiegelung mit Lack ist in der Regel eine Grundierung mit einem Grundsiegel erforderlich. Dieses schließt die Poren und hebt die Maserung des Holzbodens hervor. Während der Versiegelung ist direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden, da sich sonst Blasen bilden.

    Nach dem Trocknen folgt ein Zwischenschliff mit 120er Schmirgelpapier. Anschließend säubern Sie das Parkett und tragen den richtigen Siegellack auf. Grundierung und Lack sollten aus dem gleichen System des Herstellers stammen. Soll der Parkettboden möglichst widerstandsfähig sein, sind drei Lackschichten ratsam.

    Parkett ölen oder wachsen

    Wer den Bodenbelag lieber mit Öl behandelt, hat die Wahl zwischen aushärtenden und nicht aushärtenden Produkten. Im Gegensatz zum Lackieren entsteht beim Ölen keine versiegelte Schicht sondern ein offenporiger Schutzfilm. Bei nicht aushärtenden Ölen ist eine zusätzliche Behandlung mit Wachs sinnvoll, um das Holz vor Verschmutzungen zu schützen. Wie Lack sollte auch Öl mindestens zweimal aufgetragen werden und aushärten.

    Wachse sind sowohl in fester als auch in Lösemittel gelöster Form erhältlich. Sie schützen den Parkettboden vor Abrieb, Wasser sowie Verschmutzungen. Daneben gibt es Öl-Wachs-Kombi-Produkte, bei denen das Parkett zuerst geölt und anschließend gewachst wird.

    Anleitung: Dielenboden renovieren

    Nicht nur Parkett verliert im Laufe der Jahre seinen Glanz, sondern auch alte Holzdielen. Wie Heimwerker alte Dielen renovieren und abschleifen, zeigen wir Schritt für Schritt in dieser Anleitung. Außerdem erhalten Sie Tipps zur Versiegelung von Dielenböden.

    Zubehör für die Parkettaufbereitung online kaufen

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    Weiterführende Informationen

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    Bewertung: 3.4 von 5. 27 Bewertung(en). Zur Bewertung auf die Sterne klicken.

    Redaktion heimwerker.de , d. 10-04-17 07:20 :

    Dein Team von heimwerker.de

    DerRenovierer , d. 04-04-17 14:26 :

    Ich versuche einen Buchenholz Parkett mit 6 mm Nutzschicht (aufgeklebte Lamellen auf Echtholzträger) zu renovieren. Hier haben sich einzelne Lamellen vom Träger gelöst. Finde leider nirgends eine Anleitung, wie das zu reparieren geht. Wenn hier jemand helfen könnte?

    VIelen Dank im Voraus!

    Pete , d. 07-09-16 13:39 :

    Super Beitrag! Du hast alles auf einen Punkt gebracht 🙂

    Parkettaufbereitung in Berlin , d. 05-08-15 16:09 :

    Sehr guter und informativer Text für die Parkettaufbereitung.

    3. „Parkett ölen“ (Floor Sanding) von Serendigity, Flickr, Serendigity CC BY-SA 2.0, Lizenz: CC BY-SA 2.0, zugeschnitten

    4. „Parkettpflege“ (Varnishing Hardwood Parquet) von Chris RubberDragon (Rubber Dragon), Flickr, Rubber Dragon CC BY-SA 2.0 (Flickr), Lizenz: CC BY-SA 2.0, zugeschnitten

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    Kann man Parkett selbst schleifen?

    Internetforen und Youtube sind voll von “How to” Videos zum Thema Parkett selbst schleifen. Doch was hier so locker und einfach aussieht, ist alles andere als einfach. Mal eben eine Maschine aus dem Baumarkt oder Mietpark ausleihen und los gehts. So oder ähnlich gehen die meisten Heimwerker das Projekt “Parkettrenovierung” häufig an.

    Nicht dass es unmöglich wäre, Parkett selbst zu renovieren. Am Anfang lautet die Frage jedoch: “Lohnt sich das überhaupt?

    Wer noch nie seinen Parkettboden selbst saniert hat und noch nie hinter einer Parkettschleifmaschine stand, wird vielleicht verwundert sein, wie viel Feingefühl das Führen einer solchen benötigt und wie schnell eine Delle ins Parkett geschliffen ist.

    Wir sehen regelmäßig Holzfußböden, die im Selbstversuch renoviert wurden und haben weiter unten einige Exemplare davon aufgeführt 🙂

    Jetzt Angebot fürs Parkett schleifen einholen!

    Für wen lohnt es sich, Parkett selbst zu schleifen?

    In den meisten Fällen lohnt es sich nur für einen: den Baumarkt. Dieser verdient nämlich gleich mehrfach:

    1. Am Verleih der Parkettschleifmaschinen (tageweise)
    2. Am Verkauf möglichst vieler Schleifbänder
    3. Am Verkauf von möglichst viel Versiegelungsmaterial

    Wussten Sie, dass Leihmaschinen aus Baumärkten zwar meist vom selben Hersteller wie Profi-Maschinen hergestellt wurden, aber nur über die Hälfte der Motor- und Schleifleistung verfügen?

    Zunächst hat dies natürlich den Vorteil, dass der ungeübte Laie sein Parkett nicht so schnell beschädigt, wenn er einen Schleiffehler verursacht. Viel wichtiger ist jedoch, dass er dadurch im Schnitt dreimal so lange für die Arbeit benötigt, wie ein Profi.

    Außerdem benötigt er auch das Dreifache an Schleifbändern und Schleifscheiben. Ob sich die Parkettsanierung generell lohnt, haben wir hier erörtert.

    Die Kosten für Zubehör im Baumarkt

    Schleifbänder, Schleifscheiben, Parkettlack, Polierpads etc. – alles was wichtig ist zum Parkett schleifen, bekommt ein Profi-Betrieb zum Bruchteil der Verkaufspreise im Baumarkt geliefert.

    Wer diese anspruchsvolle Arbeit dennoch selbst ausführen möchte, spart im Vergleich zur Beauftragung eines professionellen Parkettlegers oder Parkettsanierers nicht viel. Aus diesem Grund ist ungeübten Laien vom DIY Projekt „Parkett abschleifen“ eher abzuraten.

    Selbst die meisten Maler und Raumausstatter – Ihres Zeichens gestandene Allround-Handwerker – scheuen sich vor dieser Arbeit. Zu heikel sind die Anforderungen an eine perfekte Parkettoberfläche. Die meisten Schleiffehler werden erst nach dem Lackieren sichtbar und können die Gesamtoptik des Holzbodens nach dem Abschleifen empfindlich beeinträchtigen.

    Video-Tutorial Parkett abschleifen – Anleitung

    Kann ich mein Parkett selbst färben?

    Noch eine Portion anspruchsvoller ist das Färben von Parkettböden. Hier ist eine absolut sauber geschliffene Oberfläche gefragt. Selbst kleinste Schleiffehler sind nach dem Färben deutlich sichtbar.

    Wir möchten ambitionierte Heimwerker nicht entmutigen, wenn wir sagen „Die meisten dieser Projekte scheitern“. Jedoch ist genau dies seit Jahren unsere Beobachtung. Nach dem ersten Versuch entscheiden sich die meisten, die mühevoll aufgetragene Farbe wieder “runterzuschleifen“.

    Und das ist leichter gesagt als getan:

    Die aufgetragene Farbe sitzt nun in den Fugen zwischen den einzelnen Parkettstäben. Bei Mosaikparkett und sonstigen Lamellenböden ist dies generell der Fall. Schleift man nun die Farbe wieder herunter, ist der Holzboden zwar frei von Farbresten, dafür sind jedoch die Fugen noch immer dunkel. Besonders bei helleren Hozarten wie Ahorn, Eiche oder Buche fällt dies sehr stark auf.

    Färbearbeiten sind daher nicht mehr wirklich rückgängig zu machen.

    Häufige Probleme beim Parkett abschleifen

    Problempunkt Nr. 1 – Der alte Lack

    Parkettschleifmaschinen aus dem Baumarkt, bzw. Mietmaschinen haben eine schwache Motorleistung. Wie eingangs erwähnt, halten die Schleifmittel aus dem Baumarkt/Mietpark in der Regel nur sehr kurz. Das führt dazu, dass nach dem Grobschliff Lackreste auf der Fläche verbleiben. Teile des Parkettbodens sind bereits roh geschliffen, an anderen Stellen verbleibt jedoch eine hauchdünne Lackschicht.

    Es sollte mindestens 0,2 – 0,5 mm abgeschliffen werden, um sicherzugehen, dass der Lack wirklich überall gleichmäßig entfernt wurde. Teilweise sitzt der Lack sehr tief im Holz. Dies kann je nach Holzart variieren. Bei Hirnholz wie z.B. Holzpflaster oder ähnlichem kommt es immer wieder vor, dass die alte Versiegelung auch noch sehr viel tiefer “verankert” sein kann. Leihmaschinen sind für die Beseitigung solch dicker Schichten ungeeignet.

    Verbleibende Lackreste fallen nach dem ersten Schleifgang leider nicht mehr auf. Denn Parkettversiegelung, die zwar angeschliffen, aber nicht abgeschliffen ist, neigt dazu weißlich zu werden. Man spricht vom sog. Weißbruch der Versiegelung. Nur das geschulte Auge kann solche Stellen noch vom rohen Holz unterscheiden. Die meisten Laien fahren deshalb mit den feineren Schleifgängen fort und bemerken diese Stellen nicht weiter.

    Die Folge daraus wird leider erst nach dem Versiegeln klar: Überall, wo noch Rückstände der alten Versiegelung vorhanden sind, wird der Parkettboden wieder gelblich. Wo das Parkett hingegen roh geschliffen wurde, erhält es den natürlichen Farbton eines frisch versiegelten Parkettbodens. Man hat nun eine Fläche die von “gelben Flecken” übersäht ist.

    Problempunkt Nr. 2 – Woran die meisten scheitern

    Wer dennoch die Hürden mit der Maschinenführung überwunden hat und selbst die Schleifehler in mühevoller Kleinarbeit entfernt hat, kommt nun endlich zum spannenden Teil: Das Parkett wird versiegelt.

    Nicht nur für Profis stellt dies den schönsten Teil der Arbeit dar. Endlich bekommt der Boden seinen letzten Feinschliff und kann anschließend “eingelassen” werden. Das Versiegeln eines Bodens ist nicht mit dem Streichen einer Wand vergleichbar. Zwar nutzt man hierzu meist auch Walze und Pinsel, die Arbeitsgänge sind jedoch grundverschieden. Es benötigt sehr viel Übung und Feingefühl, die Versiegelung überall gleichmäßig zu verteilen.

    Anders als beim Streichen einer Wand, können bereits versiegelte Bereiche nicht einfach “nachgestrichen” werden. Man arbeitet sich nämlich “rückwärts aus dem Zimmer heraus”. Stellen die man erst vor 2 Minuten bearbeitet hat sind dann meist nicht mehr erreichbar.

    Hürde Nr. 3 – Der Zwischenschliff

    Der Zwischenschliff wird von den meisten Heimwerkern ignoriert. Nicht weil sie sich nicht trauen, sondern weil Ihnen niemand etwas davon gesagt hat. So enden viele do-it-yourself Parkettrenovierungen mit einer rauen Oberfläche. Einmal lackiert und fertig. Wer sich jedoch zuvor gut informiert hat, geht nun den Zwischenschliff an.

    Hierbei ist es extremst wichtig, nicht zu lange auf einer Stelle zu verharren. Wer nur 2 Sekunden zu lange mit der Maschine an einer Stelle verweilt, läuft Gefahr die Versiegelung an dieser Stelle zu durchschleifen. Meistens fällt das beim Zwischenschleifen nicht auf. Besonders schwierig ist dies beim Dielen schleifen, da hier oft gröbere Unebenheiten auch nach dem Abschleifen noch vorhanden sind.

    Spätestens wenn die nächste Versiegelungsschicht aufgetragen wird, kommt es zur Bildung von Farbunterschieden. Im besten Falle bleiben diese als leichte Schattierungen sichtbar. Meistens jedoch heben sich die Stellen am Endergebnis deutlich als hell/dunkle Flecken ab.

    Lohnt sich Parkett selber schleifen?

    Dieser Artikel soll Ihnen nicht die Lust an der Parkettrenovierung nehmen. Er soll all diejenigen warnen, die noch nie hinter einer Parkettschleifmaschine standen. Zu oft sehen wir die Ergebnisse solcher Experimente selbst vor Ort. Gerade im Renovierungsbereich, wo oft Zeitdruck vorhanden ist, kann diese Sparmaßnahme schnell nach hinten losgehen.

    Vermeiden Sie diese Fehler beim Parkett abschleifen

    Wer sich ernsthaft mit dem Thema Parkett selbst schleifen, befassen möchte, sollte einen Profi fragen, ob er zumindest 1-2 Tage mit dabei sein darf. So kann man sich zumindest die Basics ansehen und die Schwierigkeiten des eigenen Bodens vorher abschätzen. Wer dann noch genügend Zeit, Geduld und Sorgfalt aufbringt, wird auch ein entsprechendes Ergebnis erzielen können.

    Besser den Profi beauftragen?

    Sie möchten Ihren Parkett, oder Dielenboden nicht selbst abschleifen? Dann kontaktieren Sie unsere Parkett-Schliff Profis in ganz Deutschland. Auch in Ihrer Nähe findet sich ein Mitarbeiter. Derzeit sind wir in Berlin, Stuttgart, Mannheim, München und Augsburg zu finden. In der entsprechenden Kategorieseite finden Sie die Kontaktdaten unter folgenden Links: Holzboden abschleifen Berlin, Parkett versiegeln Stuttgart, Dielenboden abschleifen Mannheim, Parkettboden abschleifen München und Parkettrenovierung Augsburg sowie in Norddeutschland: Parkett abschleifen Hamburg für Hamburg und Umgebung.

    Parkett-Schliff in Ihrer Nähe

    Aktuell bieten wir das Parkett abschleifen an über 14 Standorten in Deutschland und der Schweiz als Profi-Dienstleister an:

    In Norddeutschland:

    In Ostdeutschland:

    Im Süden und Westen Deutschlands:

    Sowie in Bayern, Franken und der Schweiz:

    Wenn Sie einen neuen Parkettboden suchen, finden Sie diesen in unserer Übersicht. Hier finden Sie alle bekannten deutschen Parkettmarken, wie z.B. HORI Parkett, HARO Parkett, PARADOR Parkett, sowie etablierte Marken, wie Kährs Parkett oder Tarkett Parkettböden

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    Источники: http://www.heimwerker.de/haus/bodenbelaege/parkett/parkettaufbereitung.html, http://www.parkett-schliff.de/kann-man-parkett-selbst-schleifen.html, http://www.parkett-schliff.de/kann-man-parkett-selbst-schleifen.html

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