Parkett fußbodenheizung verlegen

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    Parkett fußbodenheizung verlegen

    05.07.2012, 14:58 Uhr | ah (CF)

    Parkett mit Fußbodenheizung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Wenn Sie auf Ihrer Fußbodenheizung Parkett verlegen wollen, müssen Sie bei der Vorbereitung einige Dinge beachten. Der Holzboden hat Eigenschaften, die sich nur bei der richtigen Verarbeitung mit der Heizung vertragen.

    Den Estrich auf die Fußbodenheizung vorbereiten

    Egal, ob Sie einen neuen Estrich verlegen oder auf den alten Boden eine Heizung anbringen wollen: Sie müssen den Boden auf die Wärme der Heizung vorbereiten, bevor Sie den neuen Bodenbelag verlegen können. Die Fußbodenheizung muss täglich um fünf Grad höher eingestellt werden, bis dann mehrere Tage eine Temperatur von 55 Grad gehalten werden kann. Danach wird wieder langsam abgekühlt. Erst nach dieser Zeit, die mindestens 14 Tage dauern sollte, kann das Parkett verlegt werden.

    Das richtige Holz für das Parkett

    Holz enthält eine gewisse Feuchtigkeit, die im Laufe der Zeit abgegeben wird. Hierbei entstehen unweigerlich Fugen im Boden. Bei einer Fußbodenheizung sollte daher immer Parkett in kleinen Stäben verlegt werden. So verteilen sich die Fugen besser über die Fläche als bei großen Stäben. Zudem ist es zu empfehlen, die Jahresringe im Holz stehend anzuordnen. So kann das Holz sich gleichmäßiger ausdehnen und zusammenziehen.

    Die Versiegelung des Bodens

    Holzböden werden häufig mit Lack versiegelt. Da das Holz mit der Heizung im Boden stärker arbeitet, ist davon jedoch abzuraten. Besser ist es, das Holz mit Ölen oder Wachs zu polieren, auch wenn dies regelmäßig erneuert werden muss.

    Auch auf eine Trittschalldämmung und eine schwimmende Verlegung muss aufgrund der Wärmeeffizienz verzichtet werden. Das Holz sollte bei dieser Heizform besser vollflächig verklebt werden, damit sich keine Luftpolster unter dem Boden bilden. Diese würden nur die Heizung vom Raum isolieren. Die Heizenergie ginge dadurch verloren, noch bevor sie in den Raum gelangen könnte.

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    So verlegen Sie Parkett auf einer Fußbodenheizung

    Start / Holzböden / So verlegen Sie Parkett auf einer Fußbodenheizung

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    Wenn Sie Parkett auf einer Fußbodenheizung verlegen möchten, müssen Sie einige Dinge beachten: Damit die Heizung möglichst effizient arbeitet und die Eigenschaften des Holzes sowie der darunter liegenden Leitungen genutzt werden, sollten Sie bei der Verlegung von Parkett auf einer Fußbodenheizung besonders auf die passenden Materialien achten.

    Das richtige Parkett ist entscheidend

    Holz ist ein lebendiges Baumaterial. Bei wechselnden Temperaturen und schwankender Luftfeuchtigkeit dehnt es sich aus oder zieht sich zusammen: Das Parkett bewegt sich permanent.

    Für die Verlegung auf einer Fußbodenheizung haben sich neben einheimischen Holzsorten wie Eiche, Kirsche oder Nussbaum auch exotische Holzarten bewährt: z. B. Merbau, Bambus, Doussie oder Olivenholz. Hölzer wie Buche und Ahorn hingegen neigen zu einer ausgeprägten Fugenbildung und sind daher über einer Fußbodenheizung nicht zu empfehlen.

    Wärmeleitfähigkeit und Feuchtigkeitsgehalt

    Das Holz für den Parkettboden muss eine gute Wärmeleitfähigkeit besitzen. Der Wärmedurchlasswiderstand sollte grundsätzlich 0,18 m² K/W nicht übersteigen, sonst leidet die Effizienz der Fußbodenheizung deutlich. Generell leiten Harthölzer die Temperatur besser als Weichhölzer. Die Hersteller weisen die Eignung von Parkett für Fußbodenheizung separat aus.

    Auch der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes spielt eine Rolle. Wenn das Holz sehr feucht ist, können sich nach dem Verlegen größere Fugen bilden. Experten raten außerdem von einer Verwendung großer Einzelelemente oder Schiffsböden ab. Je kleiner die Stäbe des Parketts sind, desto geringer ist die Fugenbildung.

    Optimal über einer Flächenheizung ist Massivparkett mit Nut und Feder oder 2-Schicht-Einzelstabparkett mit einer Stärke von 10 mm. Sie können ebenfalls ein Mosaikparkett mit einer Stärke von 8 mm, Stabparkett bis zu einer Stärke von maximal 19 mm oder ein schubfest verklebtes 3-Schicht-Fertigparkett verlegen. Bei Mehrschichtparkett sollte Ihre Wahl vor allem auf ein kleines Format und kurze Elemente fallen. Generell sollte die Dicke des Parketts nicht mehr als 22 bis 24 mm betragen.

    Wenn es Massivparkett sein soll

    Wählen Sie ein Massivparkett, eignet sich am besten ein Mosaikparkett mit einer Stärke von 8 mm aus einem Holz mit möglichst geringem Schwind- und Quellverhalten wie Eiche, Nussbaum oder tropische Hölzer mit stehenden Jahresringen. Selbst bei größeren Temperaturschwankungen kommt es mit diesen Holzarten kaum zu Verformungen oder Fugenbildung.

    Tipp: Fischgrät-, Flecht- oder Würfelmuster eignen sich besser über Fußbodenheizungen als Schiffsbodenmuster.

    Wenn es Mehrschichtparkett sein soll

    Bei einem Mehrschichtparkett ist die Fugenbildung grundsätzlich geringer als bei Massivparkett. Für die Verlegung auf einer Fußbodenheizung eignet sich ein 2-Schicht-Parkett besonders. Es sollte möglichst vollflächig verklebt werden. Dadurch ist trotz der vergleichsweise dünnen Holzschicht eine hohe Formstabilität gewährleistet. Auch ein 3-Schicht-Fertigparkett sollte vollflächig verklebt werden.

    Warm und leise mit vollflächiger Verklebung

    Um eine optimale Wärmeübertragung zu erreichen, sollten Sie das Parkett vollflächig mit dem Untergrund verkleben. Man verwendet hierfür schubfeste und temperaturstabile Parkettklebstoffe. Die vollflächige Verklebung verhindert Hohlräume zwischen Parkett und Untergrund. Bei schwimmend verlegtem Parkett hingegen, bei dem zusätzlich noch eine Trittschallmatte verwendet wird, entstehen zwischen Heizung und Parkett Luftschichten. Diese muss die Wärme erst einmal durchdringen, bevor sie sich über den Bodenbelag im Raum ausbreiten kann. Dabei geht viel Wärme und Energie verloren. Die Fußbodenheizung rentiert sich nicht mehr und zu wenig Heizleistung kommt an, um den Raum zu beheizen. Durch eine vollflächige Verklebung erreichen Sie zudem bessere Werte für Tritt- und Raumschalldämmung.

    Oberflächenveredelung

    Neben Holzart und Verlegemuster des Parketts ist die Oberflächenveredelung von Bedeutung. Eine Versiegelung der Oberfläche durch Lacke verschließt die Poren des Holzes. Dadurch entstehen im Holz Luftpolster, welche die Wärme im Material festhalten und im negativen Sinne isolierend wirken. Bei bestimmten Lacken kann es obendrein zur unerwünschten Seitenverleimung kommen. Hierbei dringt der Versiegelungslack in die Stoßfugen ein und verklebt die Parkettelemente untereinander. Mit abnehmender Feuchtigkeit des Parketts, etwa während einer Heizperiode, kommt es zum Schwinden des Holzes. Sind die einzelnen Parkettelemente dabei zu stark untereinander verklebt, so öffnet sich durch das Schwinden nur die schwächste Stoßfuge des Parkettbodens. Man spricht von einer Abrissfuge.

    Sollten Sie nicht auf eine Versiegelung der Oberfläche verzichten wollen, empfiehlt es sich, eine passende Grundierung und Lacke mit besonders hoher Elastizität zu verwenden.

    Besser geeignet sind geölte Hölzer oder die Oberflächenveredelung mit Wachssystemen, Zweikomponenten-Lacken oder Kunstharzsiegel. Die Poren des Materials bleiben offen, das Holz kann Feuchtigkeit besser aufnehmen und wieder abgeben. Wenn Sie Öle zur Pflege Ihres Parketts verwenden, sollten Sie ausschließlich mit aushärtenden Ölen arbeiten. Hartwachsöle sind für die Verwendung auf Parkettfußböden ungeeignet, da Wachs auf erwärmten Oberflächen nicht oder nur schwer aushärtet. Infolgedessen werden sie schnell wieder abgetragen und das führt zu einer erhöhten Pflege des Parkettbodens.

    Überhitzung des Bodens

    Damit Ihr Parkettboden nicht überhitzt, sollten Sie sich an einige Richtwerte beim Heizen halten. Die Temperatur an der Oberfläche des Heizestrichs darf eine Temperatur über 27° C bis 29° C nicht überschreiten. Rein rechnerisch ergibt das eine Parketttemperatur von etwa 23° C bis 24° C. Dies wiederum entspricht einer Raumtemperatur von wohligen 20° C. Wenn das Haus den aktuellen Energiesparverordnungen entspricht, reichen sogar noch niedrigere Temperaturen, um den Raum auf eine angenehme Wärme zu bringen.

    Sie sollten auf dicke und großflächige Teppiche sowie allzu große und schwere Möbel auf ihrem Parkett verzichten. Durch das Zulegen bzw. Zustellen des Fußbodens verringert sich die Heizleistung der Flächenheizung spürbar. Unter den zugestellten Flächen kommt es zudem zum Wärmestau. Die Wärme wird nicht wie erwünscht an den Raum abgegeben und die Anlage erhöht automatisch die Leistung. Das treibt die Heizkosten in die Höhe und kann dem Holz sowie der Unterkonstruktion schaden.

    Eckdaten: Parkett auf Fußbodenheizung

    • Holzarten: Merbau, Bambus, Doussie, Olivenholz, Eiche, Kirsche oder Nussbaum
    • Wärmeleitfähiges Holz
    • Harthölzer besser als Weichhölzer
    • geringe Holzfeuchtigkeit
    • Parkettart: Mosaikparkett, Massivparkett mit Nut und Feder oder 2-Schicht- Einzelstabparkett
    • Parkett vollflächig verkleben
    • Klebstoff: schubfeste und möglichst temperaturstabile Parkettklebstoffe
    • Finish: aushärtendes Öl, Wachs, Zweikomponenten-Lacke oder Kunstharzsiegel
    • Raumtemperatur nicht höher als 20° Celsius

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    Auswahl, Verlegen und Betrieb von Parkett auf einer Fußbodenheizung

    Welches Parkett eignet sich für eine Fußbodenheizung? Wie verlegt man Holzparkett auf einer Fußbodenheizung? Auf was muss für einen langfristig sicheren Betrieb geachtet werden?

    Parkett ist nicht nur schön anzusehen, sondern hat in Kombination mit einer Fußbodenheizung einen günstigen Wärmedurchlasswiderstand. Wer dauerhaft ein intaktes Parkett mit einer effizienten Wärmeabgabe über die Fußbodenheizung verbinden möchte, der muss bei der Auswahl des Holzparketts, dem Verlegen und dem Betrieb der Fußbodenheizung jedoch einige Dinge beachten. Hierzu haben wir Ihnen im Folgenden die wichtigsten Tipps zur Auswahl, zum Verlegen und zum Betrieb von Parkett-Fußbodenheizungen zusammen gestellt.

    Inhaltsübersicht

    Angebots- und Preisvergleich für die Verlegung von Fußbodenheizungen

    Auswahl des richtigen Parketts für Fußbodenheizungen

    Ein Bodenbelag aus Echtholz bringt viele Vorteile mit sich – er besticht durch eine edle Optik, ist leicht zu pflegen und strahlt von Natur aus eine natürliche Wärme ab. Wer einmal barfuss zunächst über die geflieste Fußbodenheizung in der Küche und danach über den Parkettboden im Wohnzimmer geht, spürt sofort den Unterschied. Drei Faktoren wirken sich auf den Wärmeertrag der Kombination Parkett-Fußbodenheizung aus:

    • Sorte des Holzparketts
    • Dicke des Parketts
    • Aufbau der Parkettelemente

    Besonders gut geeignet ist das Holz der Eiche, da es ein geringes Schwind- und Quellverhalten aufweist. Neben der Eiche bieten sich auch Nussbaum und einige tropische Holzarten an. Grundsätzlich sollte bei der Auswahl der Holzart auf eine geringe bis mittlere Angleichgeschwindigkeit der Holzfeuchte geachtet werden. Diesbezüglich weisen Mehrschichtparkett (auch Fertigparkett genannt) und Massivparkett in Kombination mit einer Fußbodenheizung unterschiedliche Werte auf.

    Wählt man ein Dreischicht-Parkett, so weist dies zudem eine höhere Dimensionsstabilität auf, sodass in der Deckschicht auch Holzarten mit höherer Holzfeuchteangleichgeschwindigkeit verwandt werden können. Parkett-Elemente mit einer größeren Deckschicht haben außerdem den Vorteil, dass sie mehrfach renoviert werden können. Schmale Elemente haben hingegen den Vorteil, dass sich eine mögliche Fugenbildung bei zu trockener Raumluft auf die Fläche verteilt und damit auch optisch geringer ausfällt.

    Experten-Tipp: Parkett hat bis 29 Grad Celsius Oberflächentemperatur als Bodenbelag auf Fußbodenheizungen günstige Eigenschaften, weil sein Wärmedurchlasswiderstand weder zu hoch, noch zu niedrig ist. Vorteilhafterweise sollte für eine Verlegung auf Fußbodenheizungen eine Parkettholzart gewählt werden, die ein geringes Schwind- und Quellverhalten aufweist. Viele Holzarten kommen dafür in Frage.

    Kriterien zur Eignung von Parkett als Fußbodenheizungsbelag

    Obwohl die meisten Parkettböden für die Verlegung auf Fußbodenheizungen geeignet sind, ist bei der Verlegung Fachwissen gefragt. Daher haben die Verbände der Deutschen Parkettindustrie (vdp) und österreichischen Parkettindustrie im Fachverband der Holzindustrie Österreich Empfehlungen für die Auswahl von Parkettböden für Fußbodenheizungen zusammengefasst.

    Holzfußböden-Parkett sind demnach nach Freigabe des Herstellers unter Angabe der tatsächlichen Wärmedurchgangswerte für die Verlegung auf Fußbodenheizungssystemen, ausgelegt nach DIN EN 1264 (Serie) „ Raumflächenintegrierte Heiz- und Kühlsysteme mit Wasserdurchströmung – Teil 3: Auslegung“, geeignet.

    • DIN EN 1264 (Serie) und ÖNORM B 2242 sehen als Grenzwerte der Oberflächentemperatur für Aufenthaltsbereiche maximal 29 °C vor.
    • Diese Hinweise gelten auch für elektrische Flächenheizungen mit sanfter Aufheizcharakteristik.

    EN 15251:2012 „Eingangsparameter für das Raumklima zur Auslegung und Bewertung der Energieeffizienz von Gebäuden – Raumluftqualität, Temperatur, Licht und Akustik“ empfiehlt für ein gesundes Raumklima eine jahreszeitlich bedingt relative Luftfeuchte von ca. 30% bis ca. 65 %. In diesem Bereich zeigen sich die natürlichen holztypischen Erscheinungen wie Fugen, Risse oder Schlüsselungen in mäßiger Ausprägung. Bei längerfristigen Abweichungen kann es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und in Bezug auf Holzfußböden-Parkett zu übermäßigen Veränderungen von deren Erscheinungsbildern, wie zum Beispiel größeren Verformungen, Fugen- oder Rissbildungen, kommen.

    Zum Nachweis der Produktqualität der Verklebung von Mehrschichtparkett (im Auslieferungszustand) sind Delaminierungsversuche nach Prüfverfahren HFA AA B 214 bzw. IHD-Werksnorm 482 "Prüfung der Verklebung von Mehrschichtparkett" geeignet.

    Mittels der in diesen Prüfverfahren beschriebenen Trockenprüfungen sind nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Forschung alle mangelhaft verklebten Produkte zu erkennen und es ist somit der Nachweis einer produktsicheren Verklebung des Mehrschichtparketts zur Eignung auf Fußbodenheizungssystemen erbracht.

    Die in diesen Prüfverfahren zusätzlich beschriebenen und je nach Hersteller optional anzuwendenden Nassprüfungen sind zur Charakterisierung von Leimsystemen vorgesehen und ohne unmittelbaren Zusammenhang mit der Eignung von Holzfußböden-Parkett auf Fußbodenheizungssystemen.

    Wärmedurchlasswiderstand von Parkett-Fußböden

    Der Wärmedurchlasswiderstand (siehe auch Wärmeleitfähigkeit) von Parkett ist meistens größer als bei den meisten Parkettalternativen. Der Wärmedurchlasswiderstand liegt bei den meisten einschichtigen Massivparkettarten und bei Zweischichtparkett bei einer in der Regel vollflächigen Verklebung auf der Fußbodenheizung bei etwa 0,038 bis 0,09 m2 K/W. Auch Dreischichtparkett, schwimmend verlegt, hat immer noch einen guten Wert von ca. 0,14 m2 K/W. In jedem Fall muss bei der Auswahl des Parketts nach dem Wärmedurchlasswiderstand auch auf den Wärmedurchlasswiderstand einer separaten Trittschalldämmung geachtet werden.

    Als Alternative zum Parkett auf einer Fußbodenheizung kommen Holzdielen, Korkboden oder Laminat infrage. Während Holzdielen und Korkböden mit 0,10 und 0,15 m² K/W einen hohen Wärmedurchlasswiderstand aufweisen, weist Laminat einen eher schlechten Wärmedurchlasswiderstand von 0,044 m² K/W auf.

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    Aufbauhöhe von Parkett-Fußbodenheizungen

    Die Aufbauhöhe einer Fußbodenheizung mit Parkett sollte laut Norm EN 2242 eine Höhe von 22 mm nicht überschreiten. Aufgrund der Bemessung heutiger Niedrigenergie-Heizestriche wird eine Parkettdicke von maximal 15 mm empfohlen. So kann zudem die Reaktionsfähigkeit der Fußbodenheizung erhöht werden und die Heizung reagiert nicht zu träge. Während ein Zweischichtparkett eine Höhe von 10 bis 12 mm aufweist, haben Dreischicht-Elemente bereits eine Höhe von häufig 14 bis 15 mm.

    Verlegen und Verkleben von Parkett auf einer Fußbodenheizung

    Damit das Parkett langfristig ohne Schäden auf einer Fußbodenheizung von Bestand ist, sollte das Parkett möglichst in speziellen Mustern mit unterschiedlichen Ausrichtungen verlegt werden. Hierzu bieten sich Fischgrät-, Flecht- oder Würfelmuster an, um ein ausgeglichenes Fugenbild zu erhalten.

    Darüber hinaus empfiehlt es sich, die Parkettelemente gemäß EN 2242-7 vollflächig mit dem Untergrund zu verkleben. Eine schwimmende Verlegung auf Trittschallmatte ist in der Regel nicht zulässig. Die Verklebung sorgt zusätzlich dafür, dass die Wärme nicht in Hohlräumen zwischen Estrich und Parkett „hängen“ bleibt und sorgt ganz nebenbei auch für die besten Werte bei der Tritt- und Raumschalldämmung.

    Vor der Verlegung des Parketts auf der Fußbodenheizung sollte ein Ausheizprotokoll vorliegen und der Bodenleger den Estrich auf Verlegereife überprüft haben, indem er u.a. eine oder mehrere Feuchtigkeitsmessungen durchführt. Nach Herstellung und entsprechender Liegezeit des Estrichs sowie der Funktionsprüfung (Probeheizen) ist dessen völlige Belegreife durch das Beheizen der Konstruktion Voraussetzung.

    Fachmännischer Betrieb einer Fußbodenheizung mit Parkett

    Damit das Parkett auch mit einer Fußbodenheizung seine Eigenschaft, das Raumklima positiv zu beeinflussen, beibehalten kann, muss vor allem in den Wintermonaten auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit geachtet werden. Denn wenn die Raumluft zu sehr austrocknet, führt dies nicht nur zu unschönen Rissen und Fugen im Bodenbelag, sondern es hat auch negative Auswirkungen auf die Bewohner, die Haustiere und die Pflanzen. Zur Unterstützung eines ausgeglichenen und gesunden Raumklimas bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 45 – 60 % sind daher eventuell auch Raumbefeuchter empfehlenswert.

    Damit der Parkettboden nicht überhitzt, gibt es Temperatur-Richtwerte, an die man sich beim Heizen halten sollte: Im Allgemeinen sollte die Temperatur an der Oberfläche 27 Grad nicht überschreiten, um nicht unnötig viel Energie einzusetzen und um Schäden am Parkettboden zu vermeiden. Das ergibt rechnerisch eine Holztemperatur von rund 23 bis 24 Grad und eine Raumtemperatur von angenehmen 20 Grad. Großflächige Teppichböden oder eine allzu üppige Möblierung in schwerem „Gelsenkirchener Barock“ sind nicht empfehlenswert. Das Zulegen oder Zustellen des Untergrundes verringert zudem die Heizungsleistung und ist nicht gut für das Holzparkett.

    Experten-Tipp: Fachmännisch verklebte Parkettfußböden über Fußbodenheizungen und/oder bei Gebäuden mit Lüftungsanlagen bleiben schadensfrei (z.B. kein Versagen der Verklebung und keine Risse), aber nicht vollkommen verformungsfrei (z.B. leichte Schüsselung und Fugenbildung). In den Wintermonaten sollte daher auf eine ausreichende Luftfeuchte geachtet werden, damit der Bodenbelag nicht übermäßig austrocknet.

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    „Wichtige Tipps zur Parkett-Fußbodenheizung“ wurde am 20.06.2017 das letzte Mal aktualisiert.

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    Источники: http://www.t-online.de/heim-garten/wohnen/id_54817938/parkett-ueber-fussbodenheizung-verlegen-vorbereitung.html, http://www.casando.de/ratgeber/so-verlegen-sie-parkett-auf-fussbodenheizung/, http://www.energie-experten.org/heizung/heizungstechnik/fussbodenheizung/parkett.html

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