Parkett abziehen

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    Parkett abschleifen: Parkettboden renovieren und ölen

    Anleitung zur Parkettaufbereitung

    Parkett zeichnet sich durch seine lange Lebensdauer aus und gehört damit zu den dauerhaften Bodenbelägen. Aber nach jahrelangem Gebrauch wird seine Oberfläche stumpf und weist kleinere Kratzer auf. Hier liegt der große Vorteil im Vergleich zu anderen Belägen, denn es lässt sich – je nach Dicke der Echtholz-Laufschicht – mehrmals renovieren. So besitzt Mehrschichtparkett eine Schicht von 2,5 bis 6 Millimetern, während sie bei Massivholzparkett sogar bis zu 22 Millimeter dick ist. Im Rahmen der Renovierung werden ca. 0,5 Millimeter der Nutzschicht abgetragen, sodass das Parkett selbst bei einer 4 Millimeter dicken Schicht bis zu zweimal abschleifbar ist und eine ausreichende Laufschicht verbleibt.

    Ein weiterer Vorteil: Erfahrene Heimwerker reparieren kleinere Schäden einfach selber und schleifen den Boden ab. Eine nachfolgende Oberflächenbehandlung mit Lack, Öl oder Wachs macht das Parkett widerstandsfähiger und verhilft ihm wieder zu neuem Glanz.

    Inhaltsübersicht: Parkett abschleifen

    Vorbereitungen vor dem Abschleifen

    Bevor Heimwerker das Parkett abschleifen, müssen alle Möbel aus dem Raum geräumt und die Sockelleisten mithilfe von Holzkeil und Meißel entfernt werden. Danach prüft man den Boden auf hervorstehende Nägel, die vollständig versenkt oder herausgezogen werden. Beschädigte Stellen bessert man mit einem Reparaturholzleim aus und reinigt das Parkett von Verschmutzungen. Am Ende der Vorarbeiten wird der Holzboden gründlich abgesaugt.

    Durch die Staubentwicklung während der Schleifarbeiten sollte man eine Atemschutzmaske der Filterklasse P3 tragen und die Räume lüften. Außerdem ist zu beachten, dass sich der im Beutel gesammelte Schleifstaub schnell entzündet, weshalb er nach dem Schleifen des Parketts in einem Metallbehälter zu entsorgen ist.

    Anleitung: Parkett abschleifen

    Damit das Parkett wieder in seinem alten Glanz erstrahlt, wird die mit Lack, Wachs oder Öl behandelte Oberfläche in mehreren Arbeitsgängen abgeschliffen. Idealerweise übernimmt ein Fachmann diese Arbeit, jedoch können auch erfahrene Heimwerker das Parkett schleifen und anschließend versiegeln. Die dafür erforderliche Parkettschleifmaschine kann man im Fachhandel ausleihen.

    Tipp: Für das Abschleifen des Bodens kommt ein Parkettbandschleifer zum Einsatz, während für Ränder und Ecken ein Winkelschleifer besser geeignet ist.

    Im Durchschnitt sollten Sie mit drei bis vier Schleifgängen rechnen: Der Vor- bzw. Grobschliff, der Zwischen- und Endschliff. Die Körnung des Schleifpapiers hängt von der Beschaffenheit des Bodens ab. Je unebener der Holzboden ist, desto gröber sollte die Körnung sein. Übliche Körnungen für Parkett sind 24, 36, 60 und 100. Dabei wird z. B. für den Vorschliff 36er Schleifpapier, 60er für den Zwischenschliff sowie 100er für den abschließenden Feinschliff verwendet.

    Der Grobschliff wird mit Schleifpapier der Körnungen 24 und 36 durchgeführt und entfernt die alte Lackschicht. Grundsätzlich sollte die Schleifmaschine erst auf das Parkett gesetzt werden, wenn die Walzen die volle Drehzahl erreicht haben, sonst entstehen Rillen im Boden.

    Aus demselben Grund darf sie im Stand nicht abgesenkt werden, stattdessen wird das Gerät am Ende des Schleifgangs in einer Vorwärtsbewegung angehoben.

    Wenn Sie das Parkett abschleifen, sollten Sie an der Wand beginnen und den Boden von dort aus bis zur Mitte des Raumes bearbeiten. Dabei bearbeitet man jede Bahn sowohl in einem Vorwärts- als auch in einem Rückwärtsgang.

    Die meisten Parkettarten werden beim Grobschliff in Diagonalen abgeschliffen. Nach diesem Arbeitsgang entfernt man den Schleifstaub.

    Beim Zwischenschliff ist es wichtig, auf das Verlegemuster des Parketts zu achten, um die Schleifspuren des Grobschliffs zu entfernen. So erfolgt das Schleifen von Fischgrätparkett in diagonalen Bahnen mit der Holzrichtung, damit alle Elemente längst zur Maserung bearbeitet werden. Dagegen werden Mosaikparkett quer zum Lichteinfall und Stabparkett in Längs- sowie Querbahnen mit der Holzrichtung geschliffen.

    Durch die 60er Körnung entfernt der Zwischenschliff Schleifspuren aus dem vorherigen Arbeitsschritt und Unebenheiten im Boden. Außerdem folgt nun die Bearbeitung der Ränder und Ecken. Sind anschließend Fugen oder Risse sichtbar, bessert man diese mit Holzreparaturleim und feinem Schleifstaub aus. Danach den Boden gründlich absaugen.

    Je nach Zustand des Bodens ist mehr als ein Zwischenschliff erforderlich.

    Im nächsten Schritt folgt der Feinschliff mit 100 oder 120er Körnung und schafft auf diese Weise eine glatte Oberfläche. Abschließend reinigt man den Parkettboden gründlich von dem Schleifstaub.

    Parkett-Oberfläche behandeln

    Nach der Aufbereitung des Parketts beginnt die Oberflächenbehandlung. Da beim Abschleifen alte Versiegelungen entfernt wurden, können Heimwerker jetzt eine andere Behandlung wählen. Ob man den Holzboden ölt, wachst oder lackiert, hängt von den persönlichen Ansprüchen ab.

    Öl hat eine Trocknungszeit von mindestens einem Tag und härtet erst danach vollständig aus. Zudem bildet es einen wasserbeständigen, festen Film. Dagegen zeichnet sich Lack auf Wasserbasis durch seine Schadstoffarmut sowie Geruchlosigkeit aus und besitzt einen sehr niedrigen Anteil an Lösemitteln. Er hat ebenfalls eine Trocknungszeit von durchschnittlich 24 Stunden.

    Holz mit Lack versiegeln

    Für eine Versiegelung mit Lack ist in der Regel eine Grundierung mit einem Grundsiegel erforderlich. Dieses schließt die Poren und hebt die Maserung des Holzbodens hervor. Während der Versiegelung ist direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden, da sich sonst Blasen bilden.

    Nach dem Trocknen folgt ein Zwischenschliff mit 120er Schmirgelpapier. Anschließend säubern Sie das Parkett und tragen den richtigen Siegellack auf. Grundierung und Lack sollten aus dem gleichen System des Herstellers stammen. Soll der Parkettboden möglichst widerstandsfähig sein, sind drei Lackschichten ratsam.

    Parkett ölen oder wachsen

    Wer den Bodenbelag lieber mit Öl behandelt, hat die Wahl zwischen aushärtenden und nicht aushärtenden Produkten. Im Gegensatz zum Lackieren entsteht beim Ölen keine versiegelte Schicht sondern ein offenporiger Schutzfilm. Bei nicht aushärtenden Ölen ist eine zusätzliche Behandlung mit Wachs sinnvoll, um das Holz vor Verschmutzungen zu schützen. Wie Lack sollte auch Öl mindestens zweimal aufgetragen werden und aushärten.

    Wachse sind sowohl in fester als auch in Lösemittel gelöster Form erhältlich. Sie schützen den Parkettboden vor Abrieb, Wasser sowie Verschmutzungen. Daneben gibt es Öl-Wachs-Kombi-Produkte, bei denen das Parkett zuerst geölt und anschließend gewachst wird.

    Anleitung: Dielenboden renovieren

    Nicht nur Parkett verliert im Laufe der Jahre seinen Glanz, sondern auch alte Holzdielen. Wie Heimwerker alte Dielen renovieren und abschleifen, zeigen wir Schritt für Schritt in dieser Anleitung. Außerdem erhalten Sie Tipps zur Versiegelung von Dielenböden.

    Zubehör für die Parkettaufbereitung online kaufen

    Laminat und Parkett Reparatur Set helle und dunkle Böden Möbelreparatur SetViele Laminatböden, Holzoberflächen, insbesondere Parkettböden und.

    Schmelzer für Holzbodenwachs 8903 Reparieren und Pflegen zu Hause. Mit dem Wachs-Schmelzer können die erhältlichen Holzboden-Reparaturwachse (e-8902).

    Holzboden-Reparaturwachs-Set 8902 Reparieren und Pflegen zu Hause. Ideal zum Reparieren von Beschädigungen in Holzfußböden wie Parkett, Laminat und.

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    Zurück zum Oberthema: Parkett

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    Bewertung: 3.4 von 5. 27 Bewertung(en). Zur Bewertung auf die Sterne klicken.

    Redaktion heimwerker.de , d. 10-04-17 07:20 :

    Dein Team von heimwerker.de

    DerRenovierer , d. 04-04-17 14:26 :

    Ich versuche einen Buchenholz Parkett mit 6 mm Nutzschicht (aufgeklebte Lamellen auf Echtholzträger) zu renovieren. Hier haben sich einzelne Lamellen vom Träger gelöst. Finde leider nirgends eine Anleitung, wie das zu reparieren geht. Wenn hier jemand helfen könnte?

    VIelen Dank im Voraus!

    Pete , d. 07-09-16 13:39 :

    Super Beitrag! Du hast alles auf einen Punkt gebracht 🙂

    Parkettaufbereitung in Berlin , d. 05-08-15 16:09 :

    Sehr guter und informativer Text für die Parkettaufbereitung.

    3. „Parkett ölen“ (Floor Sanding) von Serendigity, Flickr, Serendigity CC BY-SA 2.0, Lizenz: CC BY-SA 2.0, zugeschnitten

    4. „Parkettpflege“ (Varnishing Hardwood Parquet) von Chris RubberDragon (Rubber Dragon), Flickr, Rubber Dragon CC BY-SA 2.0 (Flickr), Lizenz: CC BY-SA 2.0, zugeschnitten

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    • Parkett verlegen
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    • Heizkörper tauschen
    • Fliesenlegen
    • Wandgestaltung
    • Heizkörperberechnung
    • Parkett abschleifen
    • Vinylfußboden verlegen
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    • Fassadenfarbe
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    • Zementschleier entfernen
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    Parkett abschleifen: Parkettboden renovieren und ölen

    Anleitung zur Parkettaufbereitung

    Parkett zeichnet sich durch seine lange Lebensdauer aus und gehört damit zu den dauerhaften Bodenbelägen. Aber nach jahrelangem Gebrauch wird seine Oberfläche stumpf und weist kleinere Kratzer auf. Hier liegt der große Vorteil im Vergleich zu anderen Belägen, denn es lässt sich – je nach Dicke der Echtholz-Laufschicht – mehrmals renovieren. So besitzt Mehrschichtparkett eine Schicht von 2,5 bis 6 Millimetern, während sie bei Massivholzparkett sogar bis zu 22 Millimeter dick ist. Im Rahmen der Renovierung werden ca. 0,5 Millimeter der Nutzschicht abgetragen, sodass das Parkett selbst bei einer 4 Millimeter dicken Schicht bis zu zweimal abschleifbar ist und eine ausreichende Laufschicht verbleibt.

    Ein weiterer Vorteil: Erfahrene Heimwerker reparieren kleinere Schäden einfach selber und schleifen den Boden ab. Eine nachfolgende Oberflächenbehandlung mit Lack, Öl oder Wachs macht das Parkett widerstandsfähiger und verhilft ihm wieder zu neuem Glanz.

    Inhaltsübersicht: Parkett abschleifen

    Vorbereitungen vor dem Abschleifen

    Bevor Heimwerker das Parkett abschleifen, müssen alle Möbel aus dem Raum geräumt und die Sockelleisten mithilfe von Holzkeil und Meißel entfernt werden. Danach prüft man den Boden auf hervorstehende Nägel, die vollständig versenkt oder herausgezogen werden. Beschädigte Stellen bessert man mit einem Reparaturholzleim aus und reinigt das Parkett von Verschmutzungen. Am Ende der Vorarbeiten wird der Holzboden gründlich abgesaugt.

    Durch die Staubentwicklung während der Schleifarbeiten sollte man eine Atemschutzmaske der Filterklasse P3 tragen und die Räume lüften. Außerdem ist zu beachten, dass sich der im Beutel gesammelte Schleifstaub schnell entzündet, weshalb er nach dem Schleifen des Parketts in einem Metallbehälter zu entsorgen ist.

    Anleitung: Parkett abschleifen

    Damit das Parkett wieder in seinem alten Glanz erstrahlt, wird die mit Lack, Wachs oder Öl behandelte Oberfläche in mehreren Arbeitsgängen abgeschliffen. Idealerweise übernimmt ein Fachmann diese Arbeit, jedoch können auch erfahrene Heimwerker das Parkett schleifen und anschließend versiegeln. Die dafür erforderliche Parkettschleifmaschine kann man im Fachhandel ausleihen.

    Tipp: Für das Abschleifen des Bodens kommt ein Parkettbandschleifer zum Einsatz, während für Ränder und Ecken ein Winkelschleifer besser geeignet ist.

    Im Durchschnitt sollten Sie mit drei bis vier Schleifgängen rechnen: Der Vor- bzw. Grobschliff, der Zwischen- und Endschliff. Die Körnung des Schleifpapiers hängt von der Beschaffenheit des Bodens ab. Je unebener der Holzboden ist, desto gröber sollte die Körnung sein. Übliche Körnungen für Parkett sind 24, 36, 60 und 100. Dabei wird z. B. für den Vorschliff 36er Schleifpapier, 60er für den Zwischenschliff sowie 100er für den abschließenden Feinschliff verwendet.

    Der Grobschliff wird mit Schleifpapier der Körnungen 24 und 36 durchgeführt und entfernt die alte Lackschicht. Grundsätzlich sollte die Schleifmaschine erst auf das Parkett gesetzt werden, wenn die Walzen die volle Drehzahl erreicht haben, sonst entstehen Rillen im Boden.

    Aus demselben Grund darf sie im Stand nicht abgesenkt werden, stattdessen wird das Gerät am Ende des Schleifgangs in einer Vorwärtsbewegung angehoben.

    Wenn Sie das Parkett abschleifen, sollten Sie an der Wand beginnen und den Boden von dort aus bis zur Mitte des Raumes bearbeiten. Dabei bearbeitet man jede Bahn sowohl in einem Vorwärts- als auch in einem Rückwärtsgang.

    Die meisten Parkettarten werden beim Grobschliff in Diagonalen abgeschliffen. Nach diesem Arbeitsgang entfernt man den Schleifstaub.

    Beim Zwischenschliff ist es wichtig, auf das Verlegemuster des Parketts zu achten, um die Schleifspuren des Grobschliffs zu entfernen. So erfolgt das Schleifen von Fischgrätparkett in diagonalen Bahnen mit der Holzrichtung, damit alle Elemente längst zur Maserung bearbeitet werden. Dagegen werden Mosaikparkett quer zum Lichteinfall und Stabparkett in Längs- sowie Querbahnen mit der Holzrichtung geschliffen.

    Durch die 60er Körnung entfernt der Zwischenschliff Schleifspuren aus dem vorherigen Arbeitsschritt und Unebenheiten im Boden. Außerdem folgt nun die Bearbeitung der Ränder und Ecken. Sind anschließend Fugen oder Risse sichtbar, bessert man diese mit Holzreparaturleim und feinem Schleifstaub aus. Danach den Boden gründlich absaugen.

    Je nach Zustand des Bodens ist mehr als ein Zwischenschliff erforderlich.

    Im nächsten Schritt folgt der Feinschliff mit 100 oder 120er Körnung und schafft auf diese Weise eine glatte Oberfläche. Abschließend reinigt man den Parkettboden gründlich von dem Schleifstaub.

    Parkett-Oberfläche behandeln

    Nach der Aufbereitung des Parketts beginnt die Oberflächenbehandlung. Da beim Abschleifen alte Versiegelungen entfernt wurden, können Heimwerker jetzt eine andere Behandlung wählen. Ob man den Holzboden ölt, wachst oder lackiert, hängt von den persönlichen Ansprüchen ab.

    Öl hat eine Trocknungszeit von mindestens einem Tag und härtet erst danach vollständig aus. Zudem bildet es einen wasserbeständigen, festen Film. Dagegen zeichnet sich Lack auf Wasserbasis durch seine Schadstoffarmut sowie Geruchlosigkeit aus und besitzt einen sehr niedrigen Anteil an Lösemitteln. Er hat ebenfalls eine Trocknungszeit von durchschnittlich 24 Stunden.

    Holz mit Lack versiegeln

    Für eine Versiegelung mit Lack ist in der Regel eine Grundierung mit einem Grundsiegel erforderlich. Dieses schließt die Poren und hebt die Maserung des Holzbodens hervor. Während der Versiegelung ist direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden, da sich sonst Blasen bilden.

    Nach dem Trocknen folgt ein Zwischenschliff mit 120er Schmirgelpapier. Anschließend säubern Sie das Parkett und tragen den richtigen Siegellack auf. Grundierung und Lack sollten aus dem gleichen System des Herstellers stammen. Soll der Parkettboden möglichst widerstandsfähig sein, sind drei Lackschichten ratsam.

    Parkett ölen oder wachsen

    Wer den Bodenbelag lieber mit Öl behandelt, hat die Wahl zwischen aushärtenden und nicht aushärtenden Produkten. Im Gegensatz zum Lackieren entsteht beim Ölen keine versiegelte Schicht sondern ein offenporiger Schutzfilm. Bei nicht aushärtenden Ölen ist eine zusätzliche Behandlung mit Wachs sinnvoll, um das Holz vor Verschmutzungen zu schützen. Wie Lack sollte auch Öl mindestens zweimal aufgetragen werden und aushärten.

    Wachse sind sowohl in fester als auch in Lösemittel gelöster Form erhältlich. Sie schützen den Parkettboden vor Abrieb, Wasser sowie Verschmutzungen. Daneben gibt es Öl-Wachs-Kombi-Produkte, bei denen das Parkett zuerst geölt und anschließend gewachst wird.

    Anleitung: Dielenboden renovieren

    Nicht nur Parkett verliert im Laufe der Jahre seinen Glanz, sondern auch alte Holzdielen. Wie Heimwerker alte Dielen renovieren und abschleifen, zeigen wir Schritt für Schritt in dieser Anleitung. Außerdem erhalten Sie Tipps zur Versiegelung von Dielenböden.

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    Redaktion heimwerker.de , d. 10-04-17 07:20 :

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    DerRenovierer , d. 04-04-17 14:26 :

    Ich versuche einen Buchenholz Parkett mit 6 mm Nutzschicht (aufgeklebte Lamellen auf Echtholzträger) zu renovieren. Hier haben sich einzelne Lamellen vom Träger gelöst. Finde leider nirgends eine Anleitung, wie das zu reparieren geht. Wenn hier jemand helfen könnte?

    VIelen Dank im Voraus!

    Pete , d. 07-09-16 13:39 :

    Super Beitrag! Du hast alles auf einen Punkt gebracht 🙂

    Parkettaufbereitung in Berlin , d. 05-08-15 16:09 :

    Sehr guter und informativer Text für die Parkettaufbereitung.

    3. „Parkett ölen“ (Floor Sanding) von Serendigity, Flickr, Serendigity CC BY-SA 2.0, Lizenz: CC BY-SA 2.0, zugeschnitten

    4. „Parkettpflege“ (Varnishing Hardwood Parquet) von Chris RubberDragon (Rubber Dragon), Flickr, Rubber Dragon CC BY-SA 2.0 (Flickr), Lizenz: CC BY-SA 2.0, zugeschnitten

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    • Wasserhahn tropft
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    • Heizkörperentlüftung
    • Parkett verlegen
    • Tapete entfernen
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    • Wandgestaltung
    • Heizkörperberechnung
    • Parkett abschleifen
    • Vinylfußboden verlegen
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    • Dachdämmung
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    Seit 1996 eines der größten und reichweitenstärksten DIY-Portale in deutscher Sprache. Das passende Umfeld für Werbung aus dem Bereich Haus und Garten. Gerne informieren wir Sie per Mail über unsere Buchungsmöglichkeiten.

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    Parkett abschleifen und versiegeln in 6 Schritten

    Dielen und Parkettböden verlieren über die Jahre ihren Glanz. Der Boden wird stumpf, Staub und Schmutz verfärbt das Holz und Kratzer und Dellen erzählen von vergangenen Zeiten. Geschickte Heimwerker können ihr Parkett selbst abschleifen und so wieder auf Vordermann bringen.

    Mehrschichtparkett hat eine Laufschicht von 2,5 mm bis 6 mm. Beim Abschleifen werden etwa 0,5 mm des Materials abgetragen, sodass der Boden je nach Dicke dieser Deckschicht mehrmals abgeschliffen werden kann. An Massivholzböden haben gleich mehrere Generationen von Bewohnern ihre Freude, denn massive Dielen können noch öfter einer Rundumerneuerung unterzogen werden. Nach dem Abschleifen wird der Boden mit einer Schutzschicht aus Lack, Öl oder Wachs versiegelt und geschützt. Die Schleifmaschine zum Parkett schleifen können Sie bei OBI mieten.

    Grundsätzliches zur Bedienung der Parkettschleifmaschine:

    Achten Sie auf eine ruhige und gleichmäßige Führung der Schleifmaschine. Bleiben Sie nicht stehen, solange die Schleifwalze in Betrieb ist. Vermeiden Sie Richtungsänderungen, solange die Maschine läuft, da sonst Vertiefungen im Parkett entstehen, die nicht mehr behoben werden können. Unebenheiten werden im rechten Winkel zur eigentlichen Schleifrichtung abgeschliffen, anschließend schleifen Sie noch einmal in der alten Richtung nach.

    Für Rand- und Eckenschleifmaschinen gibt es verschiedene Aufsätze, mit denen Sie schwer zugängliche Stellen, z. B. unter Heizkörpern, leicht erreichen können.

    Beim Abschleifen von Holzböden kommt es zu enormer Staubentwicklung. Lüften Sie und tragen Sie bei der Arbeit eine Atemmaske gegen den Feinstaub. Achtung: Der Schleifstaub ist leicht entzündlich und sollte deshalb nur außerhalb des Hauses in einem Metallbehälter gelagert werden.

    Schritt 1 – Schaffen Sie eine freie Arbeitsfläche vor dem Abschleifen

    Bevor Sie mit dem Schleifen beginnen, muss der Raum leer geräumt werden. Gegenstände, die nicht aus dem Raum geschafft werden können, sollten Sie mit Malerfolie und Klebeband abkleben. Vergessen Sie nicht, Vorhänge oder Gardinen abzuhängen. Auch die Sockelleisten müssen entfernt werden. Das geht am einfachsten mit einem Hammer und einem kleinen Meißel. Untersuchen Sie den Bodenbelag gründlich, Nägel müssen entfernt werden, da sich der Schleifstaub durch Funkenflug leicht entzünden kann. Bevor es los geht wird der Boden noch einmal gründlich gereinigt.

    Schritt 2 – Der Grobschliff des Parketts

    Der erste Schleifgang dient dazu, alte Lack-, Wachs- oder Ölreste sowie Verschmutzungen zu entfernen. Für den Grobschliff verwenden Sie Schleifpapier mit Körnung 24 und 36. Desto geringer die Körnung ist, desto gröber wird der Schliff. Der Grobschliff sollte diagonal zur Maserung des Holzes erfolgen. Nachdem der erste Schleifgang erfolgt ist, wird der Boden erneut gründlich mit dem Staubsauger gereinigt.

    Schritt 3 – Der Zwischenschliff

    Nun geht es an den Zwischenschliff: Hierzu verwenden Sie ein Schleifpapier mit 60er Körnung. Beim Zwischenschliff muss besonders auf die Verlegerichtung des Parketts geachtet werden, um die Schleifspuren des vorangegangenen Grobschliffs und andere Unebenheiten zu entfernen.

    • Fischgrätparkett: in diagonalen Bahnen mit der Maserung des Holzes schleifen
    • Mosaikparkett/Würfelparkett: diagonal zum Verlauf der Fasern schleifen
    • Stabparkett: Schleifen im Winkel von 7 bis 15 Grad, Feinschliff entlang der Maserung

    Je nach Zustand und Abnutzung des Bodens muss in mehreren Durchgängen geschliffen werden. Für das Abschleifen der Ränder und Ecken im Raum verwenden Sie eine spezielle Rand- und Eckenschleifmaschine mit Schleifpapier mit 40er Körnung. Die noch unberührten Stellen werden damit ohne zusätzlichen Druck in kreisenden Bewegungen abgeschliffen. Risse im Parkett können Sie mit Parkettspachtel ausbessern, den Sie mit Schleifstaub anrühren. Anschließend erneut gründlich staubsaugen.

    Schritt 4 – Feinschliff des Parketts

    Es folgt der letzte Schleifgang mit einer 100er bis 120er Körnung. Der Feinschliff wird parallel oder quer zum Lichteinfall durchgeführt. Auch in den Ecken und Randbereichen wird jetzt mit 100er Körnung geschliffen. Erst durch den Feinschliff erhält der Boden wieder eine ganz glatte Oberfläche.

    Im Anschluss erneut den Boden reinigen.

    Schritt 5 – Boden neu versiegeln

    Nach dem Schleifen muss die Oberfläche des Holzes neu versiegelt werden. Dazu eignen sich Öle, Lacke und Wachse.

    • Öl und Wachs: Bei der Behandlung mit Öl haben Sie die Wahl zwischen aushärtenden und nicht aushärtenden Ölen. Das Öl in mindestens zwei Arbeitsgängen auftragen. Da durch das Öl keine Versiegelung des Bodens, sondern ein offenporiger Schutzfilm entsteht, muss bei der Verwendung von nicht aushärtenden Ölen zusätzlich eine Schutzschicht aus Wachs auftragen werden. Parkettwachs gibt es in flüssiger und in fester Form.
    • Lack: Die Versiegelung mit Lack ist etwas aufwändiger: Zuerst wird eine Grundierung aufgetragen, die die Poren des Holzes verschließt. Da die Grundierung die Holzfasern aufquellen lässt, muss mit Schmirgelpapier mit einer 120er Körnung nachgeschliffen werden, sobald sie getrocknet ist. Nach dem Abschleifen wird der Boden erneut gründlich gereinigt und anschließend der Siegellack aufgetragen. Beim Versiegeln mit Lack muss der Boden vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, da sich sonst Blasen bilden können.

    Der Arbeitsaufwand beim Abschleifen und Versiegeln von Parkett richtet sich stark danach, wie stark der Boden bereits in Mitleidenschaft gezogen ist. Für eine Auffrischung von Böden mit normaler Beanspruchung genügen meist drei Schleifgänge und der Boden erstrahlt wie neu. Bei starker Verschmutzung oder Abnutzung müssen sie mit 5 bis 6 Schleifgängen rechnen. Doch der Aufwand lohnt sich: Sie werden ihren alten Boden nach der Rundumerneuerung und der Holzpflege nicht wieder erkennen.

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    Источники: http://www.heimwerker.de/haus/bodenbelaege/parkett/parkettaufbereitung.html, http://www.heimwerker.de/haus/bodenbelaege/parkett/parkettaufbereitung.html, http://www.obi.de/ratgeber/bauen/waende-und-boeden/parkett-abschleifen/

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