Mosaikparkett verlegen

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    Mosaikparkett verlegen

    Hallo Holz- und Parkettexperten,

    ich möchte in meiner neuen Wohnung in der Diele (und evtl. der Küche) Mosaikparkett verlegen (Eiche natur, auf Verlegeeinheiten verklebt). Ein Fachmann im Holzhandel sagte mir, das Verlegen sei nicht ganz leicht ("Selbst Fachleute verzweifeln daran."). Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Kriegt man das als Laie hin, oder ist es doch sinnvoller, da nen Fachmann ranzulassen?

    Ich hätte einen Laminaterfahrenen zur Verfügung, der mir helfen würde. Ist das zu vergleichen, oder stecken im Mosaikparkett ganz andere Herausforderungen?

    Über sachkundigen Rat würde ich mich freuen!

    Danke im Voraus vom ratlosen

    Re: Mosaikparkett verlegen

    Meinst Du Mosaik, das zur schwimmenden Verlegung schon in (quadratischen) Fertigelementen zusammengefaßt ist? Das habe ich schon gemacht, war der erste Boden, den ich in meinem Leben verlegt habe. Ich fand es nicht schwerer als die schwimmenden Böden aus länglichen Elementen, die ich später verlegt habe.

    Schwieriger wird es mit fest am Boden verklebtem Massivmosaik. Das ist eben deutlich aufwendiger als die schwimmende Verlegung, aber auch machbar.

    Re: Mosaikparkett verlegen

    Das Parkett ist zu rechteckigen Elementen zusammengefasst (also schon lose Stäbchen, verklebt zu 6×4 Quadraten auf Netz verklebt – meintest du das?), die dann mit dem Boden verleimt werden müssen. Also schon aufwändiger, vermute ich. Zumal ich befürchte, dass die einzelnen Scheite miteinander verklebt werden müssen, um zu vermeiden, dass Wischwasser eindringt. Bei der Versiegelung für die Küche bin ich besonders unsicher. Höre oft, das Holz könnte Schaden nehmen, wenn mal ein Messer oder Topf runterfällt.

    Re: Mosaikparkett verlegen

    Hm, massives Parkett aus Einzelstäbchen. Das ist wirklich nichts für Anfänger und hat auch nicht allzu viel mit dem Verlegen von Laminat zu tun – da wird also auch der laminaterfahrene Helfer nicht viel beitragen können. Zudem muß meist anschließend geschliffen und versiegelt werden (dadurch wird auch das Eindringen von Feuchtigkeit verhindert).

    Ich persönlich würde da einen Parkettleger beauftragen. Und eine Verlegung in der Küche würde ich mir ebenfalls gründlich überlegen. Da sind meines Erachtens Fliesen eine sinnvollere Lösung (und die kann man wieder sehr gut selbst verlegen).

    Re: Mosaikparkett verlegen

    Gut, tausend Dank für die Antworten, du hast mir sehr weitergeholfen! Das sollte ich dann wohl wirklich besser einem Profi überlassen.

    Parkett

    Holz strahlt eine wohnliche und warme Atmosphäre aus. Kein Wunder, dass Parkett immer mehr Liebhaber findet. Auch wenn Parkett auf dem ersten Blick etwas teuer ist, bietet es viele Vorteile. Anders als Laminat, muss es bei Beschädigungen nicht immer ausgetauscht werden. Je nach Art, lässt es sich mehrfach abschleifen und neu versiegeln. Ebenso kann heute jeder ungeübte Heimwerker Click-Parkett selber verlegen. Bei der richtigen Verarbeitung ist sogar eine Fußbodenheizung oder die Verlegung in Feuchträumen, wie Küche und Badezimmer, kein Problem mehr.

    Eine langfristige Investition mit Wertsteigerung

    Ein Parkettboden ist eine langfristige Investition in die Zukunft. In der Regel kann sich der Bewohner über ein Jahrzehnt lang an einem Bodenbelag aus Echtholz erfreuen. Ein Massivparkettboden hält je nach der gewählten Dicke sogar über Generationen. Stark nachgefragt werden aktuell Parkettböden in verschiedensten Weiß- und Grautönen. Mit ihnen lassen sich besonders dunklere Möbel gut kombinieren. Wer überwiegend helles Mobiliar sein Eigen nennt, greift gerne zu warmen Brauntönen. Dauerbrenner unter den Bodenbelägen ist nach wie vor die Landhausdiele, welche jedem Raum eine ruhige und elegante Ausstrahlung verleiht. Bei den Holzsorten für das Parkett haben Eiche und Nussbaum die Nase vorn.

    Echtholzböden: Ideen und Inspiration

    Holzböden steigern den Wert von Wohnräumen und verleihen jedem Raum lebendige Wärme und Wohnlichkeit. Parkett und Massivholzdielen geben einem Raum Charakter und bieten die perfekte Basis für geschmackvolles Ambiente. Von klassisch bis modern sind alle Spielarten möglich. Lass Dich inspirieren und finde Deinen Echtholzboden im Parador Bodenkatalog.

    Mit Fertigparkett kommen auch Heimwerker einfach zum Parkettboden

    Der Trend zum natürlichen Wohnen macht Parkett wieder zu einem beliebten Bodenbelag. Dank des heute in großer Auswahl angebotenen Fertigparketts bereitet die Parkettverlegung auch dem ungeübten Heimwerker eigentlich keine Probleme mehr. Allerdings sind einige wichtige Verlegetips zu beachten, damit das selbst verlegte Parkett auf Dauer Freude macht. Neben den handelsüblichen Fertigparkettdielen gibt es auch noch das Schiffsparkett, das sich zur Verlegung im Bügelsystem eignet. Der Schiffsparkettboden ist werksseitig am Fugenstoß mit einem dauerhaft elastischen Neoprenstreifen ausgestattet. Dadurch erhält diese Parkettvariante ihren Namen, denn es entsteht ein Muster, dass an Schiffsplanken auf einem Bootsdeck erinnert.

    Ein weiterer Vorteil von Fertigparkett: das Parkett muss hinterher nicht versiegelt werden.

    Wie hart muss ein Parkettboden sein?

    Wie widerstandsfähig ein Parkettboden ist, sagt die Maßeinheit „Brinell“ aus. Sie wird nach einem Messverfahren des schwedischen Ingenieurs Johan August Brinell (1849-1929) ermittelt. Dabei wird eine Stahlkugel mit einem Durchmesser von zehn Millimetern mit einer bestimmten Kraft und für eine festgelegte Dauer auf die Holzoberfläche gepresst. Die so entstehende Kerbe im Holz wird mit einer Lupe ausgemessen und nach einer mathematischen Formel berechnet. Je kleiner die Kerbe, desto größer ist der berechnete Brinell-Wert und umso härter ist das Holz. Sehr harte Hölzer erreichen Brinell-Werte von 40 und mehr. Besonders hart und damit gut geeignet für oft genutzte Räume sind Parkettböden aus Eiche, Ahorn oder Buche. Sie besitzen eine große Rohdichte und bieten den meisten Widerstand gegen starke Beanspruchung. Ihnen können häufiges Möbelrücken, spielende Kinder oder Partygäste mit Stöckelschuhen wenig anhaben. Bei Parkettböden aus Kirschbaum, Fichte und Kiefer fällt der Brinell-Wert geringer aus. Dieses Holz eignet sich gut für Parkettdielen in weniger frequentierten Zimmern.

    Parkettarten

    Parkett ist ein Bodenbelag aus echtem Holz, der bei starker Beanspruchung nicht erneuert, sondern nur abgeschliffen werden muss. Neben den Klassikern Eiche, Nußbaum oder Buche gibt es zunehmend auch exotische Varianten, wie Bambus-Parkett oder Kork-Parkett. Unsere Übersicht der wichtigsten Parkettarten.

    Parkett verlegen

    Der Untergrund für die Parkettverlegung sollte vor dem Beginn der Arbeiten trocken, stabil und sauber sein. Eine geeignete Folie auf dem Estrich sorgt zudem als Feuchtigkeitssperre. Dann wird die Rippenpappe bündig ausgerollt. Hier sehen Sie alles zum Thema: Parkett verlegen

    Feuchtraum-Parkett

    Einen schönen Holzfußboden gibt es für jeden Raum. Sogar für das Badezimmer, die Waschküche oder den Wellnessbereiche, gibt es besonders quellresistentes Parkett, dass für Räume mit einer hohen Luftfeuchtigkeit entwickelt wurde. Weitere wichtige Hinweise für Sie: Feuchtraum Parkett

    Parkett abschleifen

    Ist die Oberfläche eines Parkettbodens stumpf und matt geworden, lässt sie sich durch Abschleifen wiederbeleben. Ein maschineller Schliff und eine schützende Versiegelung verhelfen Parkettdielen zu neuem Glanz. Wie oft der Boden abgeschliffen werden kann richtet sich nach der Dicke seiner Echtholz-Laufschicht. Hier sehen Sie alle wichtigen Informationen zum Thema: Parkett abschleifen

    Parkett ölen, wachsen oder versiegeln

    Nach der Verlegung oder Aufarbeitung, muss Parkett geschützt werden. Dazu kann es geölt, gewachst oder mit Lack versiegelt werden. Wir erklären die Vor- und Nachteile und beschreiben die Vorgehensweise: Parkett ölen, wachsen oder versiegeln.

    Massivparkett oder Mehrschichtparkett

    Parkett wird in Massiv- und Mehrschichtparkett unterschieden. Während sich Mehrschichtparkett einfacher verlegen lässt, kann Massivparkett mehrfach aufgearbeitet werden. Worauf die Entscheidung fällt, hängt von vielen Faktoren ab: Massivparkett oder Mehrschichtparkett

    Weiterführende Informationen

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    Julius , d. 23-02-17 09:44 :

    Mein Onkel hat neulich eine Wohnung erworben und möchte diese von Grund auf renovieren. Er überlegt sich ob Parkett oder Diele. Ich habe ihm Parkett empfohlen v.a. Bambus. Bambusboden zählt doch als Parkett oder? Außerdem finde ich die Einrichtung auf den von Ihnen gewählt Bildern toll. Ich denke ich werde ihm diese Seite weiterleiten und v.a. die Bilder zeigen. Vielleicht findet er die auch so inspirierend.

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    Ein Mosaikparkett verlegen

    Klassisches Mosaikparkett lässt sich heute auch bereits wesentlich schneller verlegen als das früher der Fall war – einige Dinge müssen Sie dabei aber dennoch beachten. Worauf es ankommt, und wie Sie richtig vorgehen, erfahren Sie hier.

    Einfache Verarbeitung durch moderne Parkettformen

    Mosaikparkett muss heute nicht mehr Stück für Stück verlegt werden, sondern kommt, auf Netzen befestigt als quadratische Mosaikplatten, die dann ganz einfach mit besonderen Klebern auf dem ebenen Untergrund verklebt werden. Gebräuchlich sind bei Mosaikparkett dabei Stärken von 8 und 10 mm.

    Die Verlegung der einzelnen Elemente kann von der Mitte einer Raumseite aus erfolgen, aber auch von der Raummitte – das ist die klassische Variante. Sie müssen dabei aber darauf achten, die Verlegeart immer so zu wählen, dass keine allzu kleinen Randstücke übrigbleiben, die sonst nicht nur problematisch einzupassen sind, sondern auch optisch unschön aussehen würden.

    Legen Sie daher am besten zuerst das Muster „trocken“ das heißt ohne Kleber, aus und überprüfen Sie, wie Sie am besten hinkommen. Das funktioniert auch einfacher und besser auf einer Zeichnung. Schneiden können Sie die einzelnen Teile übrigens mit einer Unterflursäge.

    Schritt für Schritt Mosaik Parkett verlegen

    • Parkettelemente
    • Fußbodenleisten
    • Spachtel für Kleberauftrag
    • Gummihammer (hell)
    • Unterflursäge zum Einpassen der Randelemente
    • Schleifmaschine

    1. Vorbereitung

    Überprüfen Sie die Ebenheit des Bodens und bedecken Sie, falls nötig zuerst den Untergrund mit einer geeigneten Ausgleichsmasse, um eine wirklich ebene Fläche zu erhalten. Erst dann können Sie verlegen.

    Ordnen Sie die einzelnen Elemente – ohne Sie zu verkleben – in der gewünschten Verlegeweise an, und überprüfen Sie, ob die Randstücke auch nicht zu klein ausfallen.

    2. Verklebung

    Verkleben Sie Reihe für Reihe – das heißt, Sie entfernen eine Reihe, tragen den Kleber entsprechend auf und setzen die Elemente der Reihe dann wieder ein, bevor Sie zur nächsten Reihe weitergehen. Auf diese Art und Weise kommen Sie am besten voran.

    Der Kleber muss dann – je nach Art – bis zu einer Woche aushärten. Erst dann können Sie weiterarbeiten.

    Wenn der Kleber vollständig ausgehärtet ist, können Sie den Bodenbelag schleifen und dann wachsen oder ölen, oder auch versiegeln.

    Источники: http://www.selbst.de/community/topic/11680/mosaikparkett-verlegen, http://www.heimwerker.de/haus/bodenbelaege/parkett.html, http://www.hausjournal.net/mosaikparkett-verlegen

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