Mit was klebt man styropor

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    Styropor auf Fliesen und Holz kleben

    wie haben folgendes Problem. Wir renovieren grade unser Badezimmer. Die Fliesen haben wir bis zur Decke gezogen, und die Decke ist Vertäfelt.

    Nun haben wir uns entschieden, Styroporleisten (ähnlich Stuckleisten) rings herum zu befestigen.

    Nun unsere Frage Wie befestigen wir die.

    Wir haben es schon mit Silikon versucht, aber bevor das klebt, vergeht ´ne halbe ewigkeit, und unsere Arme sind Lahm. Also, was nun??

    Hat irgendjemand da erfahrung mit?

    Danke im Vorraus

    Re: Styropor auf Fliesen und Holz kleben

    Es gibt einen Kontaktkleber, der ist direkt für Styropur. Riecht genauso wie normaler Kontaktkleber, löst aber das Styropur nicht auf. Ich habe es in Blechbüchsen zu ca. 150ml gekauft.

    Aber im Malerfachhandel, das Zeug wird von "Bindulin" hergestellt, oder nennt sich so. Beide Teile dünn einstreichen und kurz ablüften lassen und dann dran. Hält bombig.

    Styropor kleben

    Styropor ist ein weiches und sehr leichtes Material, das häufig zum Isolieren oder als Verpackungsmaterial benutzt wird. Es ist auch ein Material, das gern bei Bastelarbeiten und für Hobbyprojekte verwendet wird. Ob du an einem bestimmten Projekt für die Schule arbeitest oder einfach nur deine eigenen Bastelarbeiten aus Spaß herstellst, kann es sehr hilfreich sein zu wissen, wie du Styropor auf unterschiedlichen Oberflächen (inklusive anderer Elemente aus Styropor) aufkleben kannst. Du kannst auf diese Weise starke und stabile Projekte (so weit das mit Styropor überhaupt möglich ist) verwirklichen. Siehe Schritt 1 und beginne.

    Vorgehensweise Bearbeiten

    Teil 1 von 3: Styropor Kleber Bearbeiten

    Obwohl die meisten Bastelkleber gut für Styropor geeignet sind, gibt es eine Reihe von Spezialklebern, die für besonders guten Halt sorgen. Konsultiere die unten abgebildete Tabelle und erfahre, welche Kleber am besten für Styropor auf verschiedenen Arten von Oberflächen bei Bastelprojekten angewendet werden können. [1]

    Teil 2 von 3: Den richtigen Kleber auswählen Bearbeiten

    Teil 3 von 3: Den Kleber auftragen Bearbeiten

    Tipps Bearbeiten

    • Wenn sich ein Stück Styropor aus der Verbindung gelöst hat, an das es geklebt war, solltest du es nicht noch einmal verwenden, sondern ein neues Stück einsetzen. Wenn eine neue Schicht Kleber auf den alten, bereits getrockneten Kleber des Styropor aufgetragen wird, kann keine vollständige Verbindung mehr stattfinden. Dabei entsteht lediglich eine schwache Verbindung zwischen dem Kleber, dem Styropor und dem Material, an das es geklebt war.
    • Wenn der Kleber bei der Verbindung von zwei Elementen aus Styropor länger als erwartet zum Trocknen braucht, kannst du die geklebte Stelle mit Zahnstochern fixieren, damit sie nicht verrutscht. Ein Haartrockner mit Kaltluft kann den Trockenprozess beschleunigen.

    Warnungen Bearbeiten

    • Beim Kleben von Styropor mit Heißklebepistolen kann der heiße Kleber das Plastik schmelzen. Deine Entwürfe können Schaden nehmen. Du solltest Heißklebepistolen nur für hitzebeständige Materialien und nicht für Styropor verwenden.

    Was du brauchst Bearbeiten

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    Styropor kleben

    Das aufgeschäumte, leichte Styropor eignet sich optimal zur Wärmedämmung oder z.B. für den Schallschutz, gilt klebetechnisch aber als anspruchsvoll. Heute sind dafür jedoch eine ganze Vielzahl technologisch hochentwickelter Klebelösungen verfügbar.

    Styropor: Kleine Materialkunde

    Der niederenergetische Kunststoff Polystyrol (kurz PS, Markennamen: u.a. Styropor, Styrodur, Vestyron) ist ein weiches und sehr leichtes Material, das in aufgeschäumter Form häufig zum Isolieren, als Verpackungsmaterial, aber auch für Bastelarbeiten sowie Hobbyprojekte verwendet wird.

    Polystyrol ist seit 1839 bekannt. Der Apotheker Eduard Simon entdeckte es, als er aus einem Pflanzenextrakt (Storax) mit Hilfe der Wasserdampfdestillation Styrol gewann und dieses dann in seinem Labor unvorhergesehen polymerisierte. Erst 1931, also 92 Jahre nach seiner Entdeckung, gelang es der I.G. Farben in Ludwigshafen Polystyrol großtechnisch aus Styrol zu produzieren. Die Aufschäumung von Polystyrol mit niedrig siedenden Kohlenwasserstoffen und Wasser, also die Herstellung von z.B. Styropor, gelangte aber erst 1950 zur technischen Reife. Heute gehört Polystyrol mit einem Anteil von ca. 10 % am Weltkunststoffverbrauch zu den fünf verbreiteten Thermoplasten.

    Anwendungen von Styropor

    Styropor kann im Alt- oder Neubau in Form von Hartschaum-Dämmplatten vielseitig eingesetzt werden. Am häufigsten werden heute Dämmstoffplatten aus offenporigem expandiertem Polystyrol (EPS) für die Fassadendämmung innerhalb eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) beim Hausbau eingesetzt. Dieses auf Styropor basierende Isoliermaterial ist kostengünstig, flexibel und für viele Einsatzgebiete am Bau geeignet.

    Technische Daten EPS:

    Mit Styropor-Dämmplatten lassen sich aber auch alle Räume eines Hauses vom Dach bis zum Keller innen und außen wirksam gegen Trittschall und Wärme dämmen. Auch in der Fahrzeugindustrie gehört das Styropor kleben zum Alltag. Die Luftfahrt- und die Bauindustrie sowie der Containerbau arbeiten ebenfalls mit diesem Werkstoff.

    5 Praxistipps zum Aufbringen von EPS-Platten

    1. Eine Fassadendämmung mit dem Wärmedämm-Verbundsystem kann sowohl auf altem Mauerwerk und altem Putz, als auch auf Neubauwänden erfolgen Generell gilt wie bei jeder Klebung: Damit der Klebstoff einen guten Halt auf dem Untergrund erhält, sollte dieser fest, sauber und trocken sein. Sandenden oder kreidenden Altputz mit Tiefengrund vorbehandeln. Die Klestoffschichtdicke wird später max. 10 mm betragen, daher sind Unebenheiten vorher auszugleichen.
    2. Die EPS-Dämmplatten umlaufend mit einer Klebewulst versehen, denn nur so lässt sich eine spätere Verformung der Dämmplatten verhindern. Anschließend folgen noch drei Klebebatzen auf die Dämmplatte. Insgesamt so viel Klebespachtel auftragen, dass nach der Verklebung etwa 40 % der Plattenfläche mit dem Untergrund geklebt sind. Wird das Styropor nur punktuell geklebt, besteht die Gefahr, dass sich die Platten verformen. Dadurch können sich später Spalten bilden, die die Dämmwirkung reduzieren.
    3. Stoß- und Lagerfugen sollten frei von Klebemörtel bleiben
    4. Platten fest aneinander stoßen lassen. Die weitere Verlegung der Dämmplatten erfolgt immer im Versatz
    5. Bei nicht ausreichend hoher Tragfähigkeit, z. B. bei der Altbausanierung, oder bei schweren Platten mit Tellerschlag- oder Schraubdübeln mittig fixieren.

    Styropor kleben

    Polystyrol zählt klebetechnisch zu den Materialien mit niedriger Oberflächenenergie (38 mN/m). Zum Kleben von Styropor bzw. Styroporplatten sind daher spezielle Klebstoffe notwendig. Diese müssen lösungsmittelfrei und zugleich schwer entflammbar sein. Lösungsmittelhaltige Klebstoffe können das Material nämlich zersetzen. Je nach Art der Styropor-Dämmplatten und des Einsatzgebietes gibt es unterschiedliche Klebstoffe. Bei der Wanddämmung von Innen kann zum Beispiel ein Bauklebstoffe genutzt werden. Dabei handelt es sich um einen Dispersionsklebestoff mit einem Zusatz an Zement. Bei der Perimeterdämmung, d.h. zur Wärmedämmung erdberührter Bauteile von Gebäuden und Bauwerken an ihrer Außenseite, lassen sich spezielle Klebebänder, oder bituminöse Klebemassen wie Zwei-Komponenten-Klebstoffmassen anwenden.

    • Für kleine Flächen eignet sich Styropor-Material Klebeschaum – ein leicht zu verarbeitender Polyurethanschaum. Er dient etwa zum Befestigen von Dämmstoff-Platten an Mauerwerk, Fassaden, Kellerdecken sowie auf Flachdächern. Die in der Regel geringe Wärmeleitfähigkeit des Schaums von ca. 0,030 W/(mK) sorgt dafür, dass Klebeschaum wie eine zweite Dämmschicht zwischen Dämmplatte und Hauswand wirkt (Isolierschaum, Dämmschaum) und so die Isolierung wärmebrückenfrei (keine Kältebrücken) angebracht werden kann.
    • Ähnliches gilt für Sprühklebstoffe, meist sprühbare Aerosol-Klebstoffe auf Basis synthetischer Elastomere, die sich nicht nur zum Kleben von Styropor, sondern auch von Isoliermaterialien wie Stein- oder Glaswolle einsetzen lassen. Sprühklebstoffe zeichnen sich durch eine kurze Ablüftzeit und Klebspanne so wie dauerhafte Verbindungen aus. Ferner tritt kein Absacken und Durchschlagen auf. Weiterer Vorteil: Sprühklebstoffe lassen sich auf Knopfdruck einfach, schnell, mobil und sauber ohne zusätzliche Hilfsmittel wie Pinsel, Rakel etc. auftragen, die also nicht noch nachträglich gereinigt werden müssen.
    • Reaktive Schmelzklebstoffe für Kunststoffe wie PS, PC oder ABS basieren auf Polyurethanen mit thermoplastischem Charakter. Diese Polymere reagieren bei der Anwendung mit Luftfeuchtigkeit zu einem vernetzten Polyurethan mit hoher molarer Masse. Die durch Abkühlung erstarrten reaktiven Schmelzklebstoffe erlauben schnelle Produktionsprozesse sowie kurze Füge- und Presszeiten ohne vorheriges Trocknen des Klebstoffes. Sie verbinden die Vorteile von thermoplastischen Schmelzklebstoffen mit der Festigkeit und Beständigkeit von ausgehärteten Zweikomponentenklebstoffen. Extrudierbare Low-melt Schmelzklebstoffe mit kurzer Klebspanne, wie etwa die aus der Scotch-Weld-Reihe von 3M mit Schmelztemperaturen von 120 bis 130 °C, sind besonders geeignet für temperaturempfindlichere Materialien wie Styropor, aber für auch thermoplastische Folien, ohne Verfärbungen, Schrumpfen oder Verziehen zu verursachen. Sie lassen sich ebenfalls hervorragend einsetzen, um Hohlräume bzw. Fugen zu vergießen oder auszufüllen. Weitere Vorteile: geringere Verbrennungsgefahr und minimale Dampf- und Geruchsentwicklung.
    • Acrylat-Dispersionsklebstoffe speziell für das Kleben von Isolierwerkstoffen Styropor, Glas- oder Steinwolle bieten bei einem einseitigen Auftrag, eine schnelle Soforthaftung, gute Dauerklebrigkeit, hohe Ergiebigkeit und erlauben eine schnelle Weiterverarbeitung
    • Kombinierte niedrigmodulige Kleb- und Dichtmassen auf Basis von einkomponentigem Polyurethan schaffen permanente, elastische Verbindungen etwa von EPS zu einer Vielzahl anderer Materialien wie Kunststoffe, Fiberglas, Aluminium, Stahl, beschichtetem Metall und Holz. Solche Kleb- und Dichtmassen ermöglichen die Übertragung höherer Kräfte zwischen den Fügepartnern und eignen sich exzellent zur Klebung von Dehnungsfugen.
    • Inzwischen sind aber auch Lösemittelklebstoffe auf Basis synthetischer Elastomere zum Kleben von Isoliermaterialien wie Polystyrolschaum auf dem Markt, die nicht auf den Lösemitteln Toluol oder Aceton basieren, sondern auf PS-verträglichen aliphatischen Kohlenwasserstoffen. Als Isolier-Klebstoff etwa verfügen sie über eine lange Klebspanne, gute Anfangsfestigkeit und Wärmebeständigkeit.

    Polystyrol-Hartschaumplatten kleben

    Styropor-Deckenplatten, wie sie z.B. bei der Sanierung von Altbauten als Schutz gegen Wärmeverlust verwendet, sind dekorativ, schall- und wärmedämmend. Bei Deckenplatten verarbeitet man am besten gebrauchsfertigen Dispersionsklebstoff mit hohe Klebekraft, der pastös ist und der sich schnell verarbeiten lässt. Der Klebstoff muss beidseitig aufgebracht werden. Die Klebeflächen nach dem Aufbringen des Klebstoffes schnellst möglich exakt aneinander drücken. Etwaige Lücken zwischen den Styroporplatten, etwa durch Verschnitt, können mit lösungsmittelfreiem PU-Schaum aufgefüllt werden. Die volle Klebewirkung und Belastbarkeit tritt erst nach etwa einem Tag ein.

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    Источники: http://www.selbst.de/community/topic/2767/styropor-auf-fliesen-und-holz-kleben, http://de.m.wikihow.com/Styropor-kleben, http://www.klebeprofi.net/klebe-anleitungen/styropor-kleben/

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