Matraze reinigen

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    Matratze reinigen

    Matratze reinigen – aber wie?

    Ein regelmässiges Matratze reinigen kann den Schlafkomfort maßgeblich steigern.

    Mit dem Hausmittel Natron und einem Staubsauger können Sie schnell und gründlich Ihre Matratze reinigen, ohne extra einen speziellen Matratzenreiniger kaufen zu müssen.

    Natron wirkt beim Matratzen reinigen desinfizierend, fungizid, entfernt Flecken und neutralisiert obendrein unangenehme Gerüche. Zudem mögen die in Ihrer Matratze lebenden Bakterien und Milben ebenfalls kein Natron.

    Unabhängig davon, welche Flecken (Erbrochenes, Urin oder Tierurin, ausgelaufene Getränke, Milch-Spuren) Sie zum Matratze reinigen veranlassen – Natron ist eine wahre Wunderwaffe und obendrein preiswert.

    Mit Natron gibt es zwei Varianten zum Matratze reinigen: trocken mit Natron-Pulver oder feucht mit einer Natron-Paste.

    Das brauchen Sie zum Matratze reinigen:

    • Circa 200 g Natron-Pulver (z.B. Natronfee Feenkristalle)
    • Staubsauger
    • Einen weichen Schwamm (für die feuchte Reinigung)
    • Einen kleinen Eimer mit heißem Wasser (für die feuchte Reinigung)

    Zeitaufwand und Schwierigkeitsgrad:

    • Zeitaufwand: 20 Minuten + mehrere Stunden Einwirkzeit
    • Schwierigkeitsgrad: einfach

    Martatze reinigen Schritt für Schritt:

    1. Für die trockene Variante zum Matratze reinigen mit Natron verteilt man das Natron-Pulver auf seiner Matratze, lässt es mehrere Stunden einwirken und saugt das Natronpulver dann mit dem Staubsauger wieder ab.
    2. Willst man feucht seine Matratze reinigen, dann verteilt man das Natron Pulver auf der Matratze und verreibt es mit einem feuchten Schwamm oder Tuch über die ganze Fläche. Sie sollten dafür am Morgen Ihre Matratze reinigen, damit sie bis zum Abend noch ausreichend Zeit zum Trocknen hat. Ist die Zeit knapp, dann kann man den Trocknungsprozess mit dem Fön beschleunigen. Nach dem Trocknen mit einem Staubsauger die Natron-Reste von der Matratze absaugen.
    3. Zur Beseitigung hartnäckiger Flecken (Urinflecken, Blutflecken, Kotzflecken o.ä.) mischt man eine Natron-Paste aus 3 EL Natron-Pulver und 2 EL Wasser an. Stellen Sie nun die Matratze seitlich auf und rollen ein Handtuch zusammen. Dieses hält man unter den Fleck, während man mit der Natron-Paste und einem feuchten Schwamm den Fleck wegreibt. Die aufgetragene Natron-Paste trocknen lassen und Reste des Natron-Pulvers ebenfalls mit dem Staubsauger von der Matratze nach dem Trocknen absaugen.

    So reinigt Natron Ihre Matratze:

    Wollen Sie Ihre Matratze reinigen ohne dass es einen akuten Grund dafür gibt, dann reicht es meistens aus, die Matratze trocken mit Natron zu reinigen. Häufig sind flüchtige Säuren von Körperflüssigkeiten dafür verantwortlich, wenn die Matratze unangenehm riecht. Das Natron-Pulver sorgt dafür, dass ihre Flüchtigkeit verloren geht und bindet sie.

    Geht es Ihnen beim Matratze reinigen darum Flecken, Schweißrückstände und andere Verunreinigungen zu entfernen, welche aus Eiweiß, Fett und deren Nebenprodukten wie Fettsäuren und Aminosäuren bestehen und sich in der Matratze abgelagert haben oder möchten Sie Hausstaubmilben und Bakterien bekämpfen, dann sollten Sie die feuchte Natron-Methode zum Matratze reinigen anwenden.

    Durch die Anwendung von Natron mit heißem Wasser zum Matratze reinigen entsteht eine sodaalkalische Lösung worin Eiweißstoffe und auch Fette in Säuren gespalten werden, welche dann wiederum wasserlösliche Salze bilden. Flecken, Verschmutzungen und sonstige Rückstände in der Matratze lösen sich auf diese Weise und werden nach dem Trocknen einfach weggesaugt.

    Matratze reinigen – zusätzliche Tipps

    1. Matratzenschoner halten Schmutz und Flecken von der Matratze fern und lassen sich leicht in der Waschmaschine waschen.

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    Matratze säubern: Urin-, Blut- oder Kaffeeflecken entfernen

    Die beste Pflege für die Matratze

    10.07.2017, 07:15 Uhr | t-online.de

    Matratzen sind für Hausstaubmilben ein idealer Lebensraum. (Quelle: Eraxion/Thinkstock by Getty-Images)

    Im Durchschnitt verbringt man mehr als ein Drittel des Tages auf seiner Matratze. Dennoch wird die Schlafunterlage beim Reinigen gerne vernachlässigt. Dabei sammeln sich mit der Zeit immer mehr Schweiß, Hautschuppen und Staub – der ideale Nährboden für Milben, Keime und Bakterien. Mit ein paar einfachen Pflegetipps bleibt die Matratze länger frisch – und auf einer sauberen Unterlage schläft es sich auch gleich viel besser.

    Damit man möglichst lange gut auf seiner Matratze ruht, sollte man ein paar einfache Pflegetipps beherzigen.

    Bis zu 1,5 Millionen Milben in jedem Bett

    Die warmen Temperaturen sind ideal, um die Matratze vom Mief zu befreien. Mindestens einmal im Jahr sollte man das gute Stück gründlich lüften und es damit den Milben möglichst ungemütlich machen . Die kleinen Spinnentiere mögen es warm und kuschelig. Bis zu 1,5 Millionen Milben können sich in einem Bett aufhalten. Die Tiere selbst sind zwar nicht gefährlich, ihr Kot löst allerdings bei vielen Menschen Allergien aus. Um die Tiere fernzuhalten, sollte man generell darauf achten, dass die Frischluftzufuhr an allen Seiten der Matratze gewährleistet ist – auch von unten.

    Morgens besser nicht die Betten machen

    Lüften vertreibt Milben

    Zum Auslüften heben Sie die Matratze soweit aus dem Rahmen, dass sie weitgehend frei steht. Bei geöffnetem Fenster sollte die Schlafunterlage für mehrere Stunden lüften. Das rät Claudia Wieland vom Fachverband Matratzen-Industrie. Dann kann man gleich die Gelegenheit nutzen und den Lattenrost reinigen. Die frische Luft bringt möglicherweise auch etwas Feuchtigkeit mit. Deshalb sollte die Matratze anschließend bei Zimmertemperatur aufwärmen, bevor ein Betttuch übergezogen wird.

    Damit die Matratze auf Dauer keine Stock- und Schimmelflecken ausbildet, ist es wichtig, das Schlafzimmer regelmäßig zu lüften. Eine Temperatur von 16 bis 20 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von rund 50 Prozent ist für die Matratzen am besten. Wer zusätzlich darauf achtet, die Schlafunterlage beim Beziehen des Bettes jedesmal zu wenden, schläft länger ohne Kuhlen und Dellen. Neue Matratzen sollten sogar im Vier-Wochen-Rhythmus gewendet werden. Allerdings gilt das nicht für Schaumstoffmatratzen: Die dürfen nur längsseitig gewendet, aber nicht umgedreht werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Bettdecke täglich eine Weile von der Matratze zu nehmen, damit die richtige Luftzirkulation gewährleistet ist.

    Blut, Urin oder Kaffee entfernen

    Für die regelmäßige Matratzenpflege genügt es schon, die Matratze hin und wieder abzubürsten. Noch besser ist es allerdings, wenn die Matratze mit einem Schonbezug geschützt ist, den man gelegentlich in der Waschmaschine reinigen kann. Spezielle Anti-Milben-Bezüge halten die fiesen Krabbler wirksam fern. Die hygienischen Schutzhüllen sind meist bei 95 Grad waschbar. Der Bezug schützt die Matratze zusätzlich gegen leichte Flecken.

    Wenn dennoch beim Frühstück im Bett mal der Kaffee umkippt oder im Babybett die Windel nicht ganz dicht war, ist es immer ratsam, die Flecken so schnell wie möglich zu entfernen. Als Universalreiniger gegen Verschmutzungen auf der Matratze kann man Teppichschaum verwenden.

    Blutflecken in der Matratze beseitigen

    Blutflecken sind schwer zu entfernen. Meist bleiben trotz aller Bemühungen Ränder zurück. Am besten bekommt man Blutflecken heraus, wenn sie frisch sind. Dann kann man den Fleck mit Wasser und etwas Feinwaschmittel behandeln. Kaltes Wasser ist zum Lösen getrockneter Flecken immer hilfreich. Als Hausmittel gegen Blutflecken haben sich zudem Backpulver oder Sodalauge bewährt. Man reibt den Fleck zunächst mit kaltem Wasser ein und bestreut ihn dann mit reichlich Pulver. Dann lässt man das Gemisch etwa eine halbe Stunde einwirken und wäscht es anschließend mit kaltem Wasser ab. Es empfiehlt sich, zusätzlich ein Desinfizierungsmittel zu verwenden. Danach muss der Fleck trocknen, bevor die Matratze neu bezogen wird.

    Mit Essig und Zitronensaft gegen Urinflecken

    Urinflecken lassen sich mit Zitronensaft und Essig beseitigen. Dazu beträufelt man den Fleck mit den Flüssigkeiten und lässt sie trocknen. Anschließend kann man den Fleck abschaben oder ausbürsten. Allerdings bleibt meist noch ein Rand zurück. Besonders bei streng riechendem Katzenurin sollte man die Stelle anschließend mehrfach mit einer Waschmittellösung auswaschen. Auch bei Urinflecken ist die Behandlung mit einem Desinfektionsmittel ratsam.

    Rotwein mit Mineralwasser entfernen

    Gegen Rotweinflecken hilft Mineralwasser – zumindest, wenn die Flecken frisch sind. Ansonsten streut man den Fleck am besten dick mit Salz ein. Danach heißt es: warten. Der getrocknete Rotweinfleck lässt sich anschließend abschaben oder ausbürsten.

    Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt seine Matratze hin und wieder vom Fachmann reinigen. Mit einem speziellen Reinigungsgerät werden Milben und Keime abgetötet. Dabei muss keine Chemie zum Einsatz kommen: Geräte, die mit Sauger und UVC-Bestrahlung arbeiten, reduzieren die Konzentration an Milben erheblich.

    Matratze reinigen leicht gemacht! So befreit Ihr Matratze & Bezug von Flecken

    Der süße Welpe hat sich heimlich aufs Bett geschlichen und Euch ein gelbes Geschenk hinterlassen? Dem Nachwuchs ist beim Herumhüpfen schlecht geworden und der Magen hat rebelliert? Oder es ist einfach schon viel zu lange her, dass eure Matratze eine ordentliche Abreibung bekommen hat? Dann heisst es nun: Ärmel hochkrempeln und ran an die Arbeit! Mit den ein oder anderen Mittelchen, von denen Ihr garantiert (!) einige Zuhause habt, wird eure Matratze in Nullkommanix aufgefrischt.

    Schnellfinder – diese Flecken wirst Du los:

    Alles Wichtige rund um die Matratzenreinigung:

    Warum ist die Matratzenreinigung wichtig?

    Du denkst, du liegst alleine im Bett? Weit gefehlt! Millionen von winzigen, spinnenartigen Mitbewohnern kuscheln sich Abend für Abend mit uns unter die Decke und denken gar nicht daran, Ihr Quartier freiwillig wieder zu verlassen. Bettmilben lieben es wohlig warm und finden in unseren nächtlichen Schlaflagern alles für ein schönes Leben – abgestorbene Hautschüppchen sind für die fiesen Viecher ein gefundenes Fressen und abgesonderter Schweiß sorgt für ein feuchtfröhliches Klima. Leider ist keine Matratze sicher vor ihnen, denn Milben übertragen sich über die Kleidung und werden so von Wohnung zu Wohnung getragen.

    Auch wenn wir die kleinen Biester nicht sehen, ist eine regelmäßige Matratzenreinigung wichtig, damit Schweiß und Schmutz beseitigt werden und Bakterien und Keime schnell Reißaus nehmen, damit wir – und alle Hausstauballergiker unter uns – wieder durchatmen können.

    Die wichtigsten Gründe, um eure Matratze zu reinigen

    (ich wette, dass Ihr danach ganz fix seid und Euch an die Arbeit macht ;-))

    • In unseren Betten leben bis zu 10 Millionen Hausstaubmilben, die sich von Hautschuppen und Schmutz ernähren. Milben an sich sind zwar ungefährlich, Ihr Kot löst bei vielen Menschen aber Allergien und Beschwerden aus und geschwollene Augen, Niesattacken und eine pfeifende Lunge können die Folge sein.
    • Nacht für Nacht wandern Schweiß und Hautschuppen in das Bettzeug und die Matratze. Einmal im Monat abbürsten und absaugen sowie eine jährliche Feuchtreinigung mit Natron sollte es schon sein, um für ein gesundes Schlafklima zu sorgen (wie das geht, erfahrt Ihr hier).
    • Liegt eure Matratze auf dem Boden, kann die Feuchtigkeit nicht zu allen Seiten abgegeben werden und staut sich an. Ein Paradies für Milben, die es warm und feucht mögen und wilde Partys feiern, während Ihr schlaft.
    • Kinderpipi, Rotweinflecken, Schimmel, Erbrochenes (bei Krankheit oder einer langen Partynacht) oder Kaffeeflecken wollt Ihr nicht wirklich in eurer Matratze haben, oder?
    • Matratzenreinigen ist nicht schwer! Mit wenigen Hausmitteln könnt Ihr ganz flink Euer Bett auffrischen. Ein bisschen Natron, Salz und Gallseife und Ihr seid bestens gewappnet (mehr zu den Hausmitteln erfahrt Ihr hier)
    • Ihr gebt eure Matratze lieber in professionelle Hände? Dann ab damit in die Reinigung, oder Ihr bestellt ein mobiles Team zu Euch nach Hause (Anfahrtspauschale einberechnen)

    Wie oft muss ich meine Matratze reinigen, und wie mache ich das?

    Bei der Matratze drücken wir gerne mal beide Augen zu wenn´s ans Saubermachen geht. Dabei kommt uns kein anderes Teil in der Wohnung so nah, rund ein Drittel des Tages verbringen wir im Bett. Checkt also regelmäßig Bezüge und Matratze auf Schmutz und Flecken, genauso wie bei Bettwäsche gilt auch hier; je öfter Ihr sie säubert, desto besser. In der Nacht verliert der Körper bis zu einen halben Liter Flüssigkeit, da kommt schnell was zusammen. Einiges davon geben wir über die Atmung ab, der Rest landet in der Kleidung, im Bettzeug und der Großteil eben in der Matratze.

    So oft solltet Ihr eure Matratze reinigen:

    Ein frischer Fleck? Dann nichts wie ran, bevor er sich in der Matratze verewigt. Alle paar Monate einmal von allen Seiten trocken abbürsten, und Haare, Hautschuppen und Staub verschwinden. Einmal im Jahr steht dann die Intensivreinigung an. Wie das geht, erfahrt Ihr hier:

    So, jetzt geht es richtig los.

    Ihr habt eine Matratze mit abnehmbaren Bezug? Glückwunsch, denn in den meisten Fällen könnt Ihr diesen einfach in die Waschmaschine packen. Werft aber vorher einen Blick auf das Pflegeetikett, welche Temperatur (liegt meist bei 60 Grad) und welches Waschmittel empfohlen wird. Bezüge mit einer Breite von über 1,40 Metern benötigen viel Platz, da kann eine handelsübliche Waschmaschine mit 6kg-Fassungsvermögen schnell zu klein werden. Packt in dem Fall eine Zeitschrift ein und sucht einen Waschsalon in der Nähe auf, die haben meist größere Trommeln.

    Zum Trocknen den Bezug in Form ziehen und wenn möglich an der frischen Luft oder im Trockner trockenpusten lassen, letzteres aber nur wenn der Bezug mit dem Trockner-Symbolversehen ist.

    Wenn Ihr keinen abnehmbaren Bezug habt, steht für Euch nun die gute, alte Handarbeit an:

    • Weiche Bürste
    • Staubsauger
    • Weiches Tuch oder Schwamm
    • 200 g Natron
    • Eimer mit heißem Wasser

    Zeitaufwand: je nach Variante 5 – 60 Minuten, Einwirkzeit einplanen,

    Anleitung: Zunächst könnt Ihr die Matratze mit einer weichen Bürste von Hautschüppchen und aufliegendem Schmutz befreien, indem Ihr sie von oben und unten und von links nach rechts abbürstet.

    Trockenreinigung mit Natron – super für zwischendurch

    Natron ist ein super und vor allem preiswertes Mittel, um Textilien aufzufrischen und Schmutz zu beseitigen. Bei der Trockenvariante verteilt Ihr das Natron-Pulver alle paar Monate gleichmäßig auf der Matratze und lasst es über mehrere Stunden einwirken. Die Salzkristalle neutralisieren Gerüche, wirken fungizid und töten Keime und Bakterien ab. Nach einigen Stunden könnt Ihr das Pulver mit dem Staubsauger aufsaugen. Den Vorgang wiederholt Ihr dann mit der zweiten Seite der Matratze. Achtet darauf, dass Ihr beim Absaugen vorsichtig vorgeht, damit der Bezug nicht beschädigt wird.

    Feuchtreinigung mit Natron – einmal jährlich Großreinemachen

    Für die jährliche Feuchtreinigung verteilt Ihr das Natron auf der Matratze und reibt es zusätzlich mit einem feuchten Schwamm oder Tuch, das Ihr zuvor in heißes Wasser getunkt und leicht ausgewrungen habt, über die gesamte Fläche ein. In Verbindung mit heißem Wasser entsteht eine alkalische Lösung, in der Eiweiße und Fette gespalten werden. Als Paste angerührt ist Natron auch ideal, um hartnäckige Flecken zu bekämpfen (hier entlang). Nach dem Trocknen saugt Ihr die Pulver-Rückstände ganz einfach mit dem Staubsauger ab.

    • Alle Matratzen sollten regelmäßig gelüftet, gewendet und abgebürstet werden, um sie von Verschmutzungen zu befreien und Milben abzutöten.
    • Federkernmatratzen, Boxspringmatratzen und Futonmatratzen könnt Ihr mit Natron feucht oder trocken reinigen
    • Matratzen mit abnehmbaren Bezügen sowie Gelmatratzen und Wasserbettmatratzen mit einem feuchten Tuch abwischen und trocknen lassen, den Bezug in der Waschmaschine reinigen

    Tipp: Allergiker können auch zu speziellen Latexmatratzen greifen, bei denen die geschlossenporige Oberfläche resistent gegen Bakterien und Milben ist.

    Oh Schreck, ein Fleck – diese (Haus-) Mittel sagen Flecken den Kampf an

    Kennt Ihr das, wenn Ihr die Bettwäsche abzieht und denkt „Was ist das, und wie kommt das da hin?“. Aber langsam dämmert es Euch und Ihr erinnert Euch an den Sonntagskaffee im Bett und das Glas Rotwein zum Film? Tja, da ging wohl etwas daneben. Macht aber nichts, denn mit diesen Tipps bekommt Ihr die Überbleibsel schnell wieder weg:

    So entfernt Ihr Schweißgeruch aus der Matratze

    Hilfsmittel: Natron, Staubsauger

    Schwierigkeitsgrad & Zeitaufwand: einfach, ca. 10 Min., mehrere Stunden Einwirkzeit und Trockenzeit einplanen

    Anleitung: Die Nacht war schweißgebadet? Dann hilft Natron gegen unangenehme Gerüche. Dazu das Pulver auf der Matratze verteilen, mit einem feuchten Tuch in die Matratzenoberfläche einreiben und mehrere Stunden einwirken lassen. Schlechte Gerüche werden in den Salzkristallen eingeschlossen und beseitigt. Anschließend saugt Ihr die Pulver-Rückstände mit dem Staubsauger einfach weg.

    So entfernt Ihr Urin aus der Matratze

    Hilfsmittel: Küchenrolle, Wasser, Zitronensaft, weißer Essig, Bürste

    Schwierigkeitsgrad & Zeitaufwand: einfach, ca. 20 Min., zzgl. Trockenzeit

    Anleitung: Frische Urinflecken mit reichlich Küchenrolle abtupfen, anschließend mit kaltem und klarem Wasser behandeln. Eingetrocknete Flecken mit Zitronensaft oder hellem Essig beträufeln, einwirken lassen, anschließend den Fleck abbürsten und mit Wasser nachbehandeln und trocknen lassen.

    So entfernt Ihr Schimmel aus der Matratze

    Hilfsmittel: Zitrone, Salz

    Schwierigkeitsgrad & Zeitaufwand: einfach, ca. 10 Min., zzgl. Trockenzeit

    Anleitung: Einzelne Flecken mit einigen Tropfen Zitronensaft beträufeln, denn die enthaltene Säure löst die Zellwände der Schimmelsporen auf. Anschließend Salz auf die betroffene Stelle streuen und leicht einreiben, dadurch werden Verfärbungen gelöst. Einwirken lassen, abklopfen. Bei gutem Wetter kann die Matratze auch für mehrere Stunden nach draußen in die Sonne gelegt werden, denn die UV-Strahlung wirkt keimabtötend und frische Luft reinigt die Matratze zusätzlich.

    Hinweis: Schimmel ist gesundheitsgefährdend. Bei starkem Schimmelbefall muss ein Profi ran, oder die Matratze gegen eine neue ausgetauscht werden.

    So entfernt Ihr Blutflecken aus der Matratze

    Hilfsmittel: Wasser, Baumwolltuch, Salz, Zitronensaft, Küchenrolle

    Schwierigkeitsgrad & Zeitaufwand: mittel, Frische Flecken: ca. 15 Min, Alte Flecken: ca. 1,5 Stunden,

    Anleitung: Frische Blutflecken mit klarem, kalten Wasser behandeln und das Blut so verdünnen. Anschließend mit einem trockenen Baumwolltuch und leichtem Druck den Fleck abtupfen. Vorgang solange wiederholen, bis der Fleck verschwunden ist. Bei eingetrockneten Flecken ist das Eiweiß im Blut bereits geronnen und in die Fasern eingedrungen. Aus Salz und Zitronensaft eine zähflüssige Masse anrühren und auf den Fleck auftragen, eine Stunde einwirken lassen und die Paste mit Küchenrolle abnehmen. Anschließend mit klarem Wasser benetzen und mit Küchenrolle das restliche Wasser aufnehmen.

    Hinweis: Anstelle von Zitrone und Salz können auch die Kombinationen Mehl und Glycerin, Waschpulver und Wasser sowie Natron und Wasser verwendet werden.

    So entfernt Ihr Erbrochenes aus der Matratze

    Hilfsmittel: Küchenrolle, Wasser, Natron, weiches Tuch, ggf. Desinfektionsspray, ggf. Lavendelöl

    Schwierigkeitsgrad & Zeitaufwand: mittel, ca. 20 Min., mehrere Stunden Einwirkzeit und Trockenzeit einplanen

    Anleitung: Zunächst alle Reste mit Küchenrolle entfernen, bei frischen Flecken die Matratze senkrecht aufstellen, damit die Flüssigkeit nicht ins Innere dringen kann. Mit Wasser den Fleck großzügig benetzen, mit reichlich Natron-Pulver bestreuen und mit einem weichen Tuch einarbeiten. Nach einigen Stunden Trockenzeit das Natron abklopfen oder mit dem Staubsauger absaugen und die Matratze trocknen lassen, ggf. die betroffene Stelle mit Desinfektionsspray besprühen. Für einen frischen Duft zum Beispiel einige Tropfen Lavendelöl (in der Apotheke erhältlich) auf der Matratze verteilen.

    So entfernt Ihr Rotweinflecken aus der Matratze

    Hilfsmittel: Salz, Bürste, kohlensäurehaltiges Mineralwasser, Spülmittel

    Schwierigkeitsgrad & Zeitaufwand: einfach, ca. 15 Min., zzgl. Trockenzeit

    Anleitung: Frische Rotweinflecken großzügig mit Salz bestreuen und leicht einklopfen, die Salzkristalle saugen die Flüssigkeit auf und der Fleck wird heller. Anschließend mit einer weichen Bürste ausbürsten. Kohlensäurehaltiges Mineralwasser auf die betroffene Stelle geben und mit einer milden Spülmittellauge auswaschen.

    So entfernt Ihr Kaffeeflecken aus der Matratze

    Hilfsmittel: Wasser, Gallseife

    Schwierigkeitsgrad & Zeitaufwand: einfach, ca. 20 Min., zzgl. Trockenzeit

    Anleitung: Den Fleck mit lauwarmen Wasser befeuchten, Gallseife auf die Stelle geben und 15 Minuten einwirken lassen, anschließend mit Küchenrolle aufnehmen. Nachbehandeln mit klarem Wasser und Küchenrolle, solange bis der Fleck verschwunden ist.

    Was kann ich gegen Milben- und Schimmelbildung tun?

    Sauerstoff ist hier das A und O, kalte und frische Luft mögen Milben nämlich gar nicht. Also; hin und wieder den Bezug abnehmen und die Matratze ans offene Fenster stellen. Die UV-Strahlen der Sonne töten Keime ab und Eure Schlafstätte wird kostenlos und ohne große Mühe aufgefrischt. Für die Mini-Frischekur zwischendurch wartet Ihr beim Bettenbeziehen einfach, bis Ihr neue Laken aufzieht und gebt der Matratze damit Zeit zum Atmen.

    Ein feuchtes Raumklima begünstigt die Entstehung von Schimmel. Dieser taucht nicht nur an den Wänden auf, auch vor Matratzen macht er nicht Halt. Er besteht aus kleinsten Mikroorganismen und kann gesundheitliche Probleme auslösen. Einmal in der Matratze drin, sind unangenehme Gerüche oder allergische Reaktionen die Folge.

    • Auf eine qualitativ hochwertige und zudem gut belüftete Bettmatratze setzen.
    • Stoßweise Lüften (am besten mehrmals täglich für 10-15 Minuten die Fenster öffnen)
    • Eine Raumtemperatur zwischen 16 und 21 Grad und eine Luftfeuchtigkeit unter 50 % sind ein ideales Raumklima.
    • Schlagt die Decke öfter mal zurück, damit die Matratze frei liegt.
    • Denkt auch daran, die Matratze beim Aufziehen frischer Bettwäsche zu drehen und zu wenden, um Druckstellen vom Liegen auszugleichen und beide Seiten gleichmäßig zu nutzen (bei Mehrzonenmatratzen so tauschen, dass nur Ober- und Unterseite wechseln, nicht aber Kopf- und Fußteil).

    Werde ich Milben eigentlich komplett los?

    Leider nein. Eine regelmäßige Matratzenreinigung hilft aber, sie einzudämmen und es ihnen so ungemütlich wie möglich zu machen. Milben sind in Teppichen, Polstermöbeln, Kuscheltieren und insbesondere im Bett Zuhause, und genau hier kommen wir ihnen besonders nah.

    Wenn Ihr nach einer Hausmittel-Grundreinigung mit Natron immer noch ständig niest und das Gefühl habt, dass Ihr die Matratze nochmal bearbeiten müsst, sollten stärkere Register gezogen werden. Dampfreiniger jagen heiße Luft mit bis zu 180 Stundenkilometern bis tief in die Fasern, eignen sich aber nicht für die gesamte Matratze. Na, wer hat in Physik aufgepasst? Richtig, der Dampf wandelt sich schließlich zurück zu Wasser, und das macht Eure Matratze nass.

    Wenn Ihr denkt, dass Eure Matratze stark befallen ist, solltet Ihr also auf erfahrene Hände vertrauen und sie in die professionelle Reinigung geben. Die Kosten liegen hier zwischen 40 und 50 Euro, mobile Teams kommen sogar zu Euch nach Hause, allerdings müsst Ihr dann eine Anfahrtspauschale zahlen. Oder Ihr investiert in einen Milbensauger und nehmt die Sache selbst in die Hand. Die Sauger sind mit elektromagnetischer UV-Strahlung ausgestattet, die Milben effektiv abtötet. Mit dem eingebautem Staub- und Mikrofilter bleiben die Biester im Beutel und können in den Müll gegeben werden.

    Hatschi! Hilfreiches für Hausstauballergiker (und alle anderen)

    Unter Euren Kopfkissen befindet sich ein geheimes Taschentusch-Lager? Sobald Ihr unter der Decke liegt, kribbelt es in der Nase und die nächste Niessalve steht bereit? Willkommen im Club. Rote Augen, geschwollene Lider und das Rasseln im Hals lassen uns zu kleinen Zombies mutieren, nicht gerade eine unserer Sternstunden. Allergiker müssen leider noch mehr darauf achten, die Räume staubfrei zu halten. Diese Tipps sind für alle Allergiker und Nicht-Allergiker hilfreich:

    • Lüften, Lüften, Lüften. Frische Luft ist der natürliche Feind von Milben.
    • Auch Hausstaubmilben lieben kuschelige Schlafzimmer. Matratzen, Teppiche, Vorhänge, Decken und Co. regelmäßig reinigen und nur die nötigsten Sachen davon ins Zimmer lassen.
    • Pflanzen sind gut fürs Raumklima, aber auch ganz schöne Staubfänger. Also regelmäßig abstauben und im Schlafzimmer auf Grünpflanzen weitestgehend verzichten.
    • Bettgestelle mit Füßen sorgen für eine gute Luftzirkulation. Dazu solltet Ihr unter dem Bett Platz lassen und Bettzeug oder Winterklamotten lieber woanders lagern.
    • Encasings benutzen. Die dicht gewebten Überzüge lindern Beschwerden, indem sie eine schützende Schicht zwischen Matratze und Bettzeug bilden und der Milbenkot eingeschlossen wird (manche Krankenkassen beteiligen sich sogar an den Kosten).
    • Bettwäsche, Decken und Kissen alle drei Monate so heiss wie erlaubt waschen, Kuscheltiere und Stoffspielzeug können auch für einen Tag ins Gefrierfach und anschließend in die Waschmaschine wandern, damit Milben abgetötet werden.
    • Fußböden feucht putzen, damit wenig Staub aufgewirbelt wird, oder einen Staubsauger mit hoher Saugleistung und Feinporenfilter verwenden. Staubbeutel regelmäßig erneuern.

    Rhythmus im Schlafzimmer – so oft solltet Ihr Eure Matratze wechseln

    Manche Partner kommen und gehen schneller als man denkt, manche davon bleiben für circa

    8 – 10 Jahre. Und zwar Eure Bettmatratzen, denn so lange könnt Ihr sie (natürlich bei guter Behandlung und Befolgung aller meiner Tipps) im Bett behalten. Aber auch Matratzen werden altersmüde und sind nach dieser Zeit am Ende ihrer Kräfte, schließlich haben sie uns jahrelang treu gedient und jeden Spaß und jede Krankheitswelle mitgemacht.

    Liegedellen, Flecken und Materialverschleiß sind Anzeichen, die Matratze in den wohlverdienten Ruhestand zu schicken und Platz zu schaffen für Neues. Jetzt könnt Ihr auch überlegen, ob sich an Euren Schlafgewohnheiten etwas verändert hat – ist der Härtegrad noch passend, oder soll es doch ein anderes Material werden?

    Ich bin Bodenschläfer, brauche ich ein Lattenrost?

    Im Idealfall habt Ihr Lattenrost und Bettgestell, auf denen Eure Matratze aufliegt. Du liegst aber lieber erdnah oder verzichtest aus Platzgründen aufs Bettgestell? Liegt die Matratze direkt auf dem Boden, kann Feuchtigkeit nicht nach unten, sondern nur über die Oberfläche und Seitenteile abgeführt werden und du erhöhst damit das Risiko für Milben- und Schimmelbildung.

    Also, an alle Bodenschläfer: investiert in ein Lattenrost, Eure Matratze und auch Euer Rücken werden es Euch danken! (Außerdem nimmt es ja auch keinen Platz weg, ist ja schließlich genauso groß wie Eure Matratze)

    Adieu, Flecken und Hausstaubmilben! Hallo, frische Matratze!

    Flecken auf der Matratze sind nicht schön, zeigen aber, dass wir im Bett Zuhause sind. Rotwein, Kaffee und Kinderkotze lassen sich mit ein paar Hausmitteln ganz einfach entfernen. Aber nicht nur bei akuten Fällen solltet Ihr Eurer Matratze eine Pflegebehandlung gönnen, auch zwischendurch könnt Ihr Euch ruhig mal mit einer Intensivreinigung für unzählige gemütliche Nächte bedanken. Viele der vorgestellten Hausmittel habt Ihr bestimmt im Schrank, und die Reinigung nimmt kaum Zeit in Anspruch.

    Ich hoffe, ich konnte Euch bei dem Projekt „Matratze reinigen“ mit Tipps und Tricks zur Seite stehen. Habt Ihr noch andere Hausmittelchen und Wunderwaffen parat, mit denen Ihr auf Fleckenjagd geht? Dann her damit – hinterlasst einfach einen Kommentar mit Euren ganz privaten Erfahrungen!

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    Die Redaktion

    Roombeez ist ein Teamblog von OTTO zum Thema Wohnen. Wie Bienen fliegen Interior-Blogger und Roombeez-Redakteure los und sammeln gute Ideen ein, die uns den Ort gestalten lassen, der uns den größten Freiraum bietet: unser Zuhause. Wir möchten erzählen, wie man mit den tollen Ideen konkret wohnt – und Spaß hat: Summ, summ, summ – happy rooming! 🐝

    Источники: http://www.wundermittel-natron.info/natron-haushalt/wohnraeume/matratze-reinigen, http://www.t-online.de/heim-garten/wohnen/id_47175892/matratze-saeubern-urin-blut-oder-kaffeeflecken-entfernen.html, http://www.otto.de/roombeez/matratze-reinigen-leicht-gemacht/19295/

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