Korkparkett verlegen

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    Korkparkett verlegen

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    Kork als Bodenbelag ist ein wahrer Alleskönner: Er ist natürlich, elastisch und fußwarm und bei uns in einer großen Dekorauswahl erhältlich. Das Video zeigt, wie Du Klick-Korkboden verlegen kannst und worauf Du bei der Verlegung von Kork achten solltest. Ergänzend zum Video findest Du Material- und Werkzeuglisten sowie Schritt für Schritt-Anleitungen:

    Die Dielen von Klick-Korkboden werden schwimmend verlegt. Damit ist gemeint, dass die Dielen nicht mit dem Untergrund verbunden werden. Leim brauchst Du also dafür nicht. Außen am Rand bekommen die Korkdielen eine Dehnungsfuge zu den Wänden, um bei Temperaturschwankungen Längenausdehnungen ausgleichen zu können.

    Geeignete Untergründe sowie die Verlegebedingungen für Korkböden sind in der nachfolgenden Übersicht aufgeführt. Da die angegebenen Trockenzeiten von klimatischen Bedingungen abhängen, sind diese nur als Richtlinie zu verstehen. Zur Sicherheit rechnet man 2 Wochen hinzu. Als Untergründe nicht geeignet sind: alte Teppichböden, Nadelfilzböden (unhygienisch, teilweise zu weich, fehlende Dampfbremse), Steinholz-Estriche (zu hohe Restfeuchte).

    bremse unbedingt erforderlich

    1) Wenn dieser unbeschädigt ist.

    2) Die Holzkonstruktion muss ausreichend hinterlüftet sein. Beachten Sie auch die Herstellerinformationen auf den entsprechenden Beipackzetteln. Grundsätzlich darf ein Untergrund aus Holz (Spanplatten, Holzdielen usw.) durch Aufbringen anderer Werkstoffe nicht luftdicht geschlossen werden, da sonst unterhalb der Absperrung ein ideales Kleinklima für Mikroorganismen entsteht und diese den Unterboden zerstören. Insofern muss für eine ausreichende Be- und Entlüftung gesorgt werden. Beim Wandanschluss sind Leisten mit Hinterlüftung einzubauen und Durchlässe durch die Fußbodenkonstruktion und den Fußboden herzustellen. Es muss gewährleistet sein, dass der vorhandene Lufthohlraum unterhalb der Konstruktion dauerhaft trocken ist, sodass die Gleichgewichtsfeuchte der Holzkonstruktion zu keiner Jahreszeit gestört ist und somit auf eine PE-Folie als Dampfbremse verzichtet werden kann. Die Verlegung der Dielen erfolgt immer quer zur Verlegung vorhandener Holzdielen als Untergrund.

    Bei größeren Räumen werden Dehnfugen benötigt, welche mittels Übergangsprofil abgedeckt werden:

    • nach 8 m in Richtung der Dielenbreite und nach 10 m in Richtung der Dielenlänge
    • zu angrenzenden Bodenbelägen, unter jeder Tür und bei Raumeinschnürungen
    • bei Bewegungsfugen im Unterboden
    • Aluminiumband (selbstklebend)
    • Dampfbremsfolie
    • Korkboden
    • Unterlagsbahn
    • Dicht- und Distanzband
    • Abstandskeile
    • Sockelleisten und Formteile
    • Türstopper
    • Reinigungs- und Pflegemittel
    • Heizkörperrosetten
    • Filzgleiter für Möbelfüße
    • Übergangsprofil

    Klick-Korkboden verlegen – So geht’s!

    Untergrund vorbereiten

    Der Untergrund muss trocken und eben sein. Beachte hierzu auch die Herstellerempfehlungen. Unebenheiten größer als 3 mm pro Meter müssen ausgeglichen werden, z. B. mit einer Fließspachtelmasse.

    Unterlage verlegen

    Verlege je nach Untergrund eine Dampfbremsfolie. Die Bahnen mit einer Überlappung von 10 cm verlegen und die Stöße mit Alu-Dichtband dampfdicht verkleben. An den Rändern die Folie ca. 5 cm nach oben klappen.

    Anschließend verlegst Du zum Ausgleich kleiner Unebenheiten eine Bodenunterlage, welche genau zu Deinem ausgewählten Bodenbelag und Untergrund passt.

    Diese ist als Rollenware oder in Form von Faltplatten erhältlich.

    Dicht- und Distanzband anbringen

    Bei Verwendung einer Unterlage mit integrierter Dampfbremsfolie werden die umlaufenden Ränder am besten mit Dicht- und Distanzband abgedichtet.

    Der enthaltene Distanzschaum wird nach der Verlegung des Bodens entfernt. Das Dicht- und Distanzband wird an zwei Raumseiten verlegt, das einfache Dichtband umläuft den ganzen Raum.

    Boden verlegen

    Vor der Verlegung den Boden mindestens 48 Stunden im Verlegeraum lagern (geschlossene Verpackungen).

    Für die erste Verlegereihe werden die Federn an den Dielen gleichmäßig abgesägt. Bei unregelmäßigem Wandverlauf diesen auf der erste Dielenreihe anzeichnen. Hierzu ein Holzbrettchen durchbohren und einen Stift einsetzen. Die Dielen dann entlang der angezeichneten Linie zusägen.

    Die erste Diele mit der Federseite zur Wand verlegen. Durch das Dicht- und Distanzband werden Dehnfugen von ca. 10 – 15 mm zur Wand gesichert.

    Weitere Dielen werden nun in der ersten Reihe jeweils an der Stirnseite angefügt.

    Die letzte Diele der Reihe wird um 180° gedreht und die benötigte Länge mit dem entsprechenden Wandabstand genau angezeichnet. Das Anzeichnen erfolgt je nach verwendeter Säge auf der Ober- oder Unterseite. Bei Verwendung einer Handsäge sägst Du von der Oberseite her.

    Bei Elektrosägen wird von der Unterseite her gesägt, um Kantenabsplitterungen zu vermeiden. Verwende das passende Sägeblatt.

    Die letzte Bodendiele der ersten Reihe wird nun eingesetzt. Das Reststück kann für den Anfang der nächsten Reihe verwendet werden, sofern das Reststück 30 cm nicht unterschreitet und an der ersten Reihe die Feder nicht abgesägt wurde. Die Stöße sollten mindestens 40 cm versetzt sein. Die Verlegung weiterer Reihen erfolgt entsprechend der Verriegelungs-Technik. Je nach Boden kann es auch hilfreich sein, das Verbinden mit einem Schlagklotz oder Zugeisen zu unterstützen.

    Für die letzte Reihe muss nun die Dielenbreite ermittelt werden. Dazu lege eine Diele auf die vorletzte Reihe deckungsgleich auf und zeichne die benötigte Breite mit Hilfe eines weiteren Dielenstückes auf die Dielen für die letzte Reihe auf. Auch hier muss die Dehnungsfuge zur Wand berücksichtigt werden. Jetzt können die Dielen eingefügt werden. U. U. wird ein Zugeisen für das Zusammenfügen benötigt.

    Verlegesystem „Angle-Angle“

    Beim Verlegesystem „Angle-Angle“: 1 An Schmalseite ansetzen 2 und einschwenken. Komplette Reihe fertigstellen.

    3 Reihe anheben, 4 in vorhergehende Reihe einrasten.

    5 Komplette Dielenreihe nach unten drücken.

    Falls die letzte Dielenreihe schmaler als 5 cm werden sollte, schneidest Du die erste Reihe längs ab, damit die letzte Reihe entsprechend breiter werden kann.

    Werkzeug

    Korkfliesen verkleben – So geht’s!

    Vorbereitungsarbeiten für Korkfliesen

    Vor dem Verlegen in der geschlossenen Verpackung mindestens 48 Stunden bei Zimmertemperatur lagern. Die Folienverpackung erst unmittelbar vor dem Verlegen öffnen. Die Raumtemperatur sollte vor und während dem Verlegen 18 °C nicht unterschreiten.

    Korkfliesen vollflächig verkleben

    Markiere mit Schnurschlägen die Raummitte. Die Linien müssen im rechten Winkel zueinander und zu den Wänden sein.

    Überprüfe durch Auslegen der Platten, dass die Verschnitt­platten im Bereich der gegenüberliegenden Wände gleich groß und breiter als 5 cm sind.

    Bei der Kontaktverklebung wird der Klebstoff mit einer kurzflorigen Kleberrolle sowohl auf den Unterboden als auch auf die Korkrückseite gleichmäßig aufgetragen. Der Kontaktklebstoff ist erst funktionsfähig, wenn er ausreichend „abgelüftet” ist, was abhängig von Raumklima und Belüftung ist. Der ursprünglich milchig weiße Klebstofffilm ist dann transparent geworden. Beachte die speziellen Hinweise zum Klebstoff.

    Beginne mit dem Verlegen am Mittelpunkt entlang der Markierungslinie. Nachdem die Korkplatten in der endgültigen Position eingelegt worden sind, werden sie mit einem nicht färbenden Gummihammer angeschlagen. Eine Korrektur der Platten ist nach dem Anschlagen nicht mehr möglich; deshalb hier sorgfältig arbeiten. Die Platten müssen fugenfrei, aber ohne Spannung untereinander verlegt werden.

    Für den Zuschnitt zur Wand legst Du am besten eine Platte deckungsgleich auf die letzte verklebte Platte und markierst den Zuschnitt mit einer weiteren Platte, die Du bis auf 2 mm Richtung Wand schiebst.

    An Heizungsrohren die Position des Rohres auf der Diele markieren. Den Rohrdurchmesser zuzügl. 20 mm (2 x 10 mm) mit dem Kreisschneider herausschneiden. Die Diele mittig durch die Rohröffnungen durchsägen.

    Das herausgesägte Stück in die Lücke zwischen Wand und Heizungsrohr leimen. Die Dehnfuge mit dem Distanzband oder einem Holzkeil sichern. Nach der Verlegung Heizkörperrosetten anbringen.

    Holztürzargen werden gekürzt, damit die Diele darunter verlegt werden kann. Zum Sägen wird eine Diele mit der Oberseite nach unten gelegt und dient somit als Auflage für die Säge.

    Stahlzargen werden nicht gekürzt. Die Diele wird passend zugeschnitten und die entstandene Dehnfuge mit Dichtstoff ausgefüllt, damit keine Feuchtigkeit in das Material eindringen kann.

    Je nach Verlegerichtung des Bodens kann die letzte Dielenreihe an der Türzarge nicht wie vorgesehen eingeschwenkt und verbunden werden.

    In solchen Fällen wird an der Nut der Diele der Wulst mit einem Stechbeitel entfernt. Dann kann das Dielenstück unter die Türzarge geschoben und mit der vorletzten Dielenreihe verleimt werden.

    Vor dem Anbringen der Sockelleisten muss der Distanzschaum des Dicht- und Distanzbands bzw. Distanzkeile unbedingt entfernt werden. Die Sockelleisten werden immer an der Wand und nicht am Boden verschraubt. Bei Verwendung von Befestigungsprofilen in Verbindung mit den dazu passenden Leisten bleiben die Verschraubungen unsichtbar. Ideal sind auch Leisten, bei denen noch ein Kabel (z. B. Lautsprecher- oder Antennenkabel) mit eingelegt werden kann. TIPP: Bei zusammengesetzten Leistenabschnitten die Schnittflächen mit der Gehrungssäge im Schrägschnitt ausführen. Dadurch sind die Stoßstellen später kaum sichtbar.

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    Korkparkett verlegen mit diesen Tipps

    Die Bezeichnung Kork leitet sich von dem lateinischen Wort cortex für Rinde ab. Dabei handelt es sich bei Kork um die Rinde der Korkeiche, die im südeuropäischen Raum beheimatet ist. Diese Rinde wird verwendet, um daraus beispielsweise Flaschenkorken oder Pinnwände herzustellen, aber auch Baustoffe wie Wand- und Bodenbeläge werden aus diesem Naturmaterial angefertigt. Als Bodenbelag ist Kork warm, federnd und bringt hervorragende Eigenschaften im Hinblick auf Isolierung und Dämmung mit. Beim Verlegen von Korkparkett, das mittlerweile in unterschiedlichen Farben erhältlich ist, müssen zwar einige Kleinigkeiten beachtet werden, mit den richtigen Tipps ist es aber kein Problem. Wie der Heimwerker seinen neuen Bodenbelag aus Kork selbst verlegen kann, erklärt die folgende Anleitung.

    Korkparkett verlegen – das wird benötigt:

    • Korkparkett; die benötigte Menge ergibt sich aus der Quadratmeterzahl plus einer Reserve von 5 bis 10 Prozent für den Verschnitt
    • PE-Folie, 0,2mm stark, als Dampfsperre
    • Trittschalldämmung
    • Distanzkeile, Zugeisen, Schlagholz und Gummihammer
    • Stichsäge, Maßband und Bleistift
    • Fußleisten und Fugenfüller mit Kartuschenpistole
    • Bodenausgleichsmasse bei Bedarf

    Korkparkett verlegen – so geht’s:

    1. Schritt: die vorbereitenden Arbeitsschritte

    b.) Auf den ebenen Untergrund wird nun zuerst eine 0,2mm starke PE-Folie als Dampfsperre verlegt, um zu verhindern, dass Restfeuchtigkeit aus dem Boden aufsteigt. Die Folie wird so ausgelegt, dass sie etwa 40cm überlappt. Als nächste Schicht wird eine Trittschalldämmung verlegt. Beim Verlegen der Trittschalldämmung ist wichtig, darauf zu achten, dass die Bahnen exakt nebeneinander liegen, ohne sich dabei aber zu überlappen.

    c.) Das Korkparkett selbst sollte nun etwa 48 Stunden lang in dem Raum gelagert werden, in dem es verlegt werden soll. Diese Zeit benötigt das Korkparkett, um sich zu akklimatisieren.

    2. Schritt: den Korkboden verlegen

    Das Verlegen des Korkparketts funktioniert im Grunde genommen genauso wie das Verlegen von Laminat. Kork wird dabei in aller Regel parallel zum Lichteinfall verlegt. Für die erste Reihe werden nun die benötigten Paneele mit der Nut zur Wand ausgelegt und dabei so ausgerichtet, dass die Abstände zur Wand und an den Seiten mindestens 1cm betragen. Um diese Dehnungsfuge einzuhalten, werden die Paneele mit Distanzkeilen fixiert. Das letzte Stück in der Reihe muss meist zugeschnitten werden. Das Reststück wird aber nicht entsorgt, sondern kann meist als Anfangsstück der nächsten Reihe verwendet werden. Eine Ausnahme besteht dann, wenn es sich bei dem Reststück um einen schmalen Streifen handelt. In diesem Fall beginnt die zweite Reihe mit der Hälfte eines neuen Paneels. Nun wird die zweite Reihe verlegt, indem die Paneele an die erste Reihe geschoben und mithilfe von Schlagholz und Gummihammer ineinandergetrieben werden. An den Rändern kommt das Zugeisen als Hilfsmittel zum Einsatz. Die genaue Handhabung hängt von dem verwendeten System ab, ist aber auf der Verpackung genau angegeben. Nach und nach werden so nun alle Reihen verlegt, wobei Distanzkeile den notwendigen Abstand zu den Wänden sicherstellen.

    3. Schritt: die Leisten anbringen und die Fugen füllen

    Ist das gesamte Korkparkett verlegt, werden nun noch die Fußleisten montiert. Die Fußleisten sorgen für einen optisch harmonischen Übergang zwischen dem Bodenbelag und der Wand. Gleichzeitig verdecken die Leisten aber auch die Dehnungsfuge. An Stellen, an denen keine Leisten montiert werden können, beispielsweise an Türübergängen, wird die Dehnungsfuge mit einem Fugenfüller ausgefüllt. Der Fugenfüller benötigt etwa 24 Stunden zum Abbinden, danach ist der neue Korkboden fertig.

    Und hier noch ein Video, das das Verlegen von Korkparkett zeigt.

    Korkparkett verlegen

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    Kork als Bodenbelag ist ein wahrer Alleskönner: Er ist natürlich, elastisch und fußwarm und bei uns in einer großen Dekorauswahl erhältlich. Das Video zeigt, wie Du Klick-Korkboden verlegen kannst und worauf Du bei der Verlegung von Kork achten solltest. Ergänzend zum Video findest Du Material- und Werkzeuglisten sowie Schritt für Schritt-Anleitungen:

    Die Dielen von Klick-Korkboden werden schwimmend verlegt. Damit ist gemeint, dass die Dielen nicht mit dem Untergrund verbunden werden. Leim brauchst Du also dafür nicht. Außen am Rand bekommen die Korkdielen eine Dehnungsfuge zu den Wänden, um bei Temperaturschwankungen Längenausdehnungen ausgleichen zu können.

    Geeignete Untergründe sowie die Verlegebedingungen für Korkböden sind in der nachfolgenden Übersicht aufgeführt. Da die angegebenen Trockenzeiten von klimatischen Bedingungen abhängen, sind diese nur als Richtlinie zu verstehen. Zur Sicherheit rechnet man 2 Wochen hinzu. Als Untergründe nicht geeignet sind: alte Teppichböden, Nadelfilzböden (unhygienisch, teilweise zu weich, fehlende Dampfbremse), Steinholz-Estriche (zu hohe Restfeuchte).

    bremse unbedingt erforderlich

    1) Wenn dieser unbeschädigt ist.

    2) Die Holzkonstruktion muss ausreichend hinterlüftet sein. Beachten Sie auch die Herstellerinformationen auf den entsprechenden Beipackzetteln. Grundsätzlich darf ein Untergrund aus Holz (Spanplatten, Holzdielen usw.) durch Aufbringen anderer Werkstoffe nicht luftdicht geschlossen werden, da sonst unterhalb der Absperrung ein ideales Kleinklima für Mikroorganismen entsteht und diese den Unterboden zerstören. Insofern muss für eine ausreichende Be- und Entlüftung gesorgt werden. Beim Wandanschluss sind Leisten mit Hinterlüftung einzubauen und Durchlässe durch die Fußbodenkonstruktion und den Fußboden herzustellen. Es muss gewährleistet sein, dass der vorhandene Lufthohlraum unterhalb der Konstruktion dauerhaft trocken ist, sodass die Gleichgewichtsfeuchte der Holzkonstruktion zu keiner Jahreszeit gestört ist und somit auf eine PE-Folie als Dampfbremse verzichtet werden kann. Die Verlegung der Dielen erfolgt immer quer zur Verlegung vorhandener Holzdielen als Untergrund.

    Bei größeren Räumen werden Dehnfugen benötigt, welche mittels Übergangsprofil abgedeckt werden:

    • nach 8 m in Richtung der Dielenbreite und nach 10 m in Richtung der Dielenlänge
    • zu angrenzenden Bodenbelägen, unter jeder Tür und bei Raumeinschnürungen
    • bei Bewegungsfugen im Unterboden
    • Aluminiumband (selbstklebend)
    • Dampfbremsfolie
    • Korkboden
    • Unterlagsbahn
    • Dicht- und Distanzband
    • Abstandskeile
    • Sockelleisten und Formteile
    • Türstopper
    • Reinigungs- und Pflegemittel
    • Heizkörperrosetten
    • Filzgleiter für Möbelfüße
    • Übergangsprofil

    Klick-Korkboden verlegen – So geht’s!

    Untergrund vorbereiten

    Der Untergrund muss trocken und eben sein. Beachte hierzu auch die Herstellerempfehlungen. Unebenheiten größer als 3 mm pro Meter müssen ausgeglichen werden, z. B. mit einer Fließspachtelmasse.

    Unterlage verlegen

    Verlege je nach Untergrund eine Dampfbremsfolie. Die Bahnen mit einer Überlappung von 10 cm verlegen und die Stöße mit Alu-Dichtband dampfdicht verkleben. An den Rändern die Folie ca. 5 cm nach oben klappen.

    Anschließend verlegst Du zum Ausgleich kleiner Unebenheiten eine Bodenunterlage, welche genau zu Deinem ausgewählten Bodenbelag und Untergrund passt.

    Diese ist als Rollenware oder in Form von Faltplatten erhältlich.

    Dicht- und Distanzband anbringen

    Bei Verwendung einer Unterlage mit integrierter Dampfbremsfolie werden die umlaufenden Ränder am besten mit Dicht- und Distanzband abgedichtet.

    Der enthaltene Distanzschaum wird nach der Verlegung des Bodens entfernt. Das Dicht- und Distanzband wird an zwei Raumseiten verlegt, das einfache Dichtband umläuft den ganzen Raum.

    Boden verlegen

    Vor der Verlegung den Boden mindestens 48 Stunden im Verlegeraum lagern (geschlossene Verpackungen).

    Für die erste Verlegereihe werden die Federn an den Dielen gleichmäßig abgesägt. Bei unregelmäßigem Wandverlauf diesen auf der erste Dielenreihe anzeichnen. Hierzu ein Holzbrettchen durchbohren und einen Stift einsetzen. Die Dielen dann entlang der angezeichneten Linie zusägen.

    Die erste Diele mit der Federseite zur Wand verlegen. Durch das Dicht- und Distanzband werden Dehnfugen von ca. 10 – 15 mm zur Wand gesichert.

    Weitere Dielen werden nun in der ersten Reihe jeweils an der Stirnseite angefügt.

    Die letzte Diele der Reihe wird um 180° gedreht und die benötigte Länge mit dem entsprechenden Wandabstand genau angezeichnet. Das Anzeichnen erfolgt je nach verwendeter Säge auf der Ober- oder Unterseite. Bei Verwendung einer Handsäge sägst Du von der Oberseite her.

    Bei Elektrosägen wird von der Unterseite her gesägt, um Kantenabsplitterungen zu vermeiden. Verwende das passende Sägeblatt.

    Die letzte Bodendiele der ersten Reihe wird nun eingesetzt. Das Reststück kann für den Anfang der nächsten Reihe verwendet werden, sofern das Reststück 30 cm nicht unterschreitet und an der ersten Reihe die Feder nicht abgesägt wurde. Die Stöße sollten mindestens 40 cm versetzt sein. Die Verlegung weiterer Reihen erfolgt entsprechend der Verriegelungs-Technik. Je nach Boden kann es auch hilfreich sein, das Verbinden mit einem Schlagklotz oder Zugeisen zu unterstützen.

    Für die letzte Reihe muss nun die Dielenbreite ermittelt werden. Dazu lege eine Diele auf die vorletzte Reihe deckungsgleich auf und zeichne die benötigte Breite mit Hilfe eines weiteren Dielenstückes auf die Dielen für die letzte Reihe auf. Auch hier muss die Dehnungsfuge zur Wand berücksichtigt werden. Jetzt können die Dielen eingefügt werden. U. U. wird ein Zugeisen für das Zusammenfügen benötigt.

    Verlegesystem „Angle-Angle“

    Beim Verlegesystem „Angle-Angle“: 1 An Schmalseite ansetzen 2 und einschwenken. Komplette Reihe fertigstellen.

    3 Reihe anheben, 4 in vorhergehende Reihe einrasten.

    5 Komplette Dielenreihe nach unten drücken.

    Falls die letzte Dielenreihe schmaler als 5 cm werden sollte, schneidest Du die erste Reihe längs ab, damit die letzte Reihe entsprechend breiter werden kann.

    Werkzeug

    Korkfliesen verkleben – So geht’s!

    Vorbereitungsarbeiten für Korkfliesen

    Vor dem Verlegen in der geschlossenen Verpackung mindestens 48 Stunden bei Zimmertemperatur lagern. Die Folienverpackung erst unmittelbar vor dem Verlegen öffnen. Die Raumtemperatur sollte vor und während dem Verlegen 18 °C nicht unterschreiten.

    Korkfliesen vollflächig verkleben

    Markiere mit Schnurschlägen die Raummitte. Die Linien müssen im rechten Winkel zueinander und zu den Wänden sein.

    Überprüfe durch Auslegen der Platten, dass die Verschnitt­platten im Bereich der gegenüberliegenden Wände gleich groß und breiter als 5 cm sind.

    Bei der Kontaktverklebung wird der Klebstoff mit einer kurzflorigen Kleberrolle sowohl auf den Unterboden als auch auf die Korkrückseite gleichmäßig aufgetragen. Der Kontaktklebstoff ist erst funktionsfähig, wenn er ausreichend „abgelüftet” ist, was abhängig von Raumklima und Belüftung ist. Der ursprünglich milchig weiße Klebstofffilm ist dann transparent geworden. Beachte die speziellen Hinweise zum Klebstoff.

    Beginne mit dem Verlegen am Mittelpunkt entlang der Markierungslinie. Nachdem die Korkplatten in der endgültigen Position eingelegt worden sind, werden sie mit einem nicht färbenden Gummihammer angeschlagen. Eine Korrektur der Platten ist nach dem Anschlagen nicht mehr möglich; deshalb hier sorgfältig arbeiten. Die Platten müssen fugenfrei, aber ohne Spannung untereinander verlegt werden.

    Für den Zuschnitt zur Wand legst Du am besten eine Platte deckungsgleich auf die letzte verklebte Platte und markierst den Zuschnitt mit einer weiteren Platte, die Du bis auf 2 mm Richtung Wand schiebst.

    An Heizungsrohren die Position des Rohres auf der Diele markieren. Den Rohrdurchmesser zuzügl. 20 mm (2 x 10 mm) mit dem Kreisschneider herausschneiden. Die Diele mittig durch die Rohröffnungen durchsägen.

    Das herausgesägte Stück in die Lücke zwischen Wand und Heizungsrohr leimen. Die Dehnfuge mit dem Distanzband oder einem Holzkeil sichern. Nach der Verlegung Heizkörperrosetten anbringen.

    Holztürzargen werden gekürzt, damit die Diele darunter verlegt werden kann. Zum Sägen wird eine Diele mit der Oberseite nach unten gelegt und dient somit als Auflage für die Säge.

    Stahlzargen werden nicht gekürzt. Die Diele wird passend zugeschnitten und die entstandene Dehnfuge mit Dichtstoff ausgefüllt, damit keine Feuchtigkeit in das Material eindringen kann.

    Je nach Verlegerichtung des Bodens kann die letzte Dielenreihe an der Türzarge nicht wie vorgesehen eingeschwenkt und verbunden werden.

    In solchen Fällen wird an der Nut der Diele der Wulst mit einem Stechbeitel entfernt. Dann kann das Dielenstück unter die Türzarge geschoben und mit der vorletzten Dielenreihe verleimt werden.

    Vor dem Anbringen der Sockelleisten muss der Distanzschaum des Dicht- und Distanzbands bzw. Distanzkeile unbedingt entfernt werden. Die Sockelleisten werden immer an der Wand und nicht am Boden verschraubt. Bei Verwendung von Befestigungsprofilen in Verbindung mit den dazu passenden Leisten bleiben die Verschraubungen unsichtbar. Ideal sind auch Leisten, bei denen noch ein Kabel (z. B. Lautsprecher- oder Antennenkabel) mit eingelegt werden kann. TIPP: Bei zusammengesetzten Leistenabschnitten die Schnittflächen mit der Gehrungssäge im Schrägschnitt ausführen. Dadurch sind die Stoßstellen später kaum sichtbar.

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    Источники: http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/wohnraum_gestalten/bodenbelaege_verlegen/korkboden_ratgeber/korkboden_verlegen/korkboden_verlegen.html, http://www.selber-bauen.de/verlegen/korkparkett-verlegen/, http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/wohnraum_gestalten/bodenbelaege_verlegen/korkboden_ratgeber/korkboden_verlegen/korkboden_verlegen.html

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