Korkfußboden verlegen

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    Korkboden und Korkparkett

    Ein Korkboden sieht nicht nur toll aus, er bietet auch viele Vorteile. Neben einer angenehmen Fußwärme und einer tollen Trittschalldämmung, ist auch der ökologische Vorteil für viele willkommen. Kork ist ein nachwachsender Rohstoff und werden ihm bei der Aufbereitung keine besonderen Zusätze beigemischt, erhält man einen sehr natürlich Bodenbelag.

    Die Verlegung von Kork ist dabei so einfach wie vielfältig. Kork-Bodenbeläge gibt es in vielen Formen und Varianten und jeder kann sich nach seinem Geschmack entscheiden, ob er seinen Boden lieber massiv gestaltet, dünn verklebt oder wie Laminat mit Klick-Mechanismus verlegt.

    Dank dieser Vielfalt, ist jeder in der Lage sich seinen Wunschbodenbelag selber zu verlegen. Dabei gibt es Kork in vielen unterschiedlichen Designs und auch farbige oder gemusterte Böden stellen kein Problem dar.

    Inhaltsübersicht Korkboden und Korkparkett

    Kork der ökologische Bodenbelag

    Natürliche Materialien für die eigenen vier Wände liegen im Trend. Beim Bodenbelag denken die meisten dabei sofort an Parkett oder Holzdielen. Doch Parkett muss nicht immer aus Holz sein. Eine natürliche, robuste Alternative ist Kork. Kork-Parkett ist so strapazierfähig, dass es sich für alle normal bis stark beanspruchten Wohnräume eignet.

    Korkfußböden sind ökologisch besonders wertvoll, denn der Rohstoff für den Bodenbelag wird gewonnen, ohne die Korkeiche zu verletzen. So kann ein einziger Baum zehn bis fünfzehn Mal Kork liefern, bevor er von Natur aus abstirbt. In Form von quadratischen Korkplatten oder als Kork-Fertigparkett mit Nut und Feder werden Korkböden zur Selbstverlegung in gut sortierten Bau- und Heimwerkermärkten angeboten.

    Besondere Vorteile von Korkboden

    Durch seine luftgefüllten Zellen ist Kork besonders elastisch und federt Tritte ab. Das wirkt nicht nur schalldämmend, sondern entlastet auch Rücken und Gelenke. Im Kinderzimmer und überall, wo man gern barfuß läuft, kommt die gute Dämmung von Kork zum Tragen: Der Boden wirkt immer angenehm warm. Darüber hinaus ist das Naturmaterial antistatisch, sodass die im Winter oftmals gefürchteten kleinen Stromschläge beim Anfassen von Türklinken ausbleiben.

    Für Heimwerker besonders praktisch ist Korkparkett, das ohne Leim verlegt werden kann und anschließend sofort begehbar ist.

    Die Pflege des Korkbodens richtet sich danach, wie die Oberfläche versiegelt wurde, beispielsweise mit Wasserlacken. Meist reicht es, regelmäßig zu fegen oder abzusaugen und bei stärkeren Verschmutzungen nebelfeucht zu wischen.

    Kork als Unterlage und Trittschalldämmung

    Rollkork als Unterlage für Bodenbeläge rückt mehr und mehr in das Bewusstsein der Umbauer und Modernisierer. Elastisch, stabil, tragfähig und trittschalldämmend sind die positiven Eigenschaften von Rollkork.

    Der Rollkork besteht aus einem dauerelastischen, verrottungsfesten Verbundmaterial aus Korkgranulat. Den größten Vorteil aber stellt die hervorragende Trittschallverbesserung dar, die mit Rollkork unter Bodenbelägen erreicht werden kann und je nach Stärke zwischen 15 db und 19 db variiert.

    Rollkork ist als Unterlage für schwimmend zu verlegende Böden, wie Fertigparkett und Laminat, geeignet. Die Stärke des Rollkorks richtet sich nach der Art des zu verlegenden Bodens. Standardmaße reichen von 2 mm bis maximal 6 mm.

    Produktvergleich: Rollkork und andere Trittschalldämmungen

    * mindestens 5 mm Einbauhöhe beachten

    Kork auf Fußbodenheizung

    Wichtig bei Fußbodenheizungen: Der Wärmedurchlasswiderstand des Rollkorks beträgt 0,041 m 2 K/W bei 2 mm, bei 4 mm beträgt der Wert 0,076 m 2 K/W. Auch die Verarbeitung des Rollkorks ist denkbar einfach. Der Untergrund muss fest, trocken, riss- und staubfrei sein. Anschließend wird der Untergrund grundiert und eine geeignete Spachtelmasse aufgebracht. Der Rollkork wird dann ohne Verklebung Bahn an Bahn quer zur späteren Oberbelagsrichtung ausgelegt und einfach mit dem Teppichmesser zugeschnitten.

    Korkfußboden: Verlegeanleitung

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    Weiterführende Informationen

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    Untergrund und Verlegung von Korkbelägen

    Für einen Korkfußbodenbelag eignen sich alle ebenen, festen und trockenen Untergründe, wie z.B. Zementestrich, Anhydritestrich, Unterboden aus Holzfaserplatten und Gipselemente. Nicht geeignet sind federnde Bretter oder ausgetretene Dielen. In Feuchträumen, wie zum Beispiel in Bädern, sollte Kork nicht verlegt werden. Auch für Küchen – manchmal sogar Bäder – werden Korkböden angeboten, allerdings empfehlen einige Hersteller hier eine vierfache Versiegelung.

    Ausführungsbeispiel: geklebter Kork

    Die Vorbereitungen der Untergründe, die Maßtoleranzen und das Verlegen von Presskorkplatten sind entsprechend der DIN 18365 Bodenbelagsarbeiten vorzunehmen. Vor der Verlegung sollte der Kork zur Klimatisierung in geschlossener Originalverpackung über einen Zeitraum von 2 – 3 Tagen bei 18 – 22°C gelagert werden. Während der Verlegung sind drei Tage lang eine Lufttemperatur von 18°C, eine Bodentemperatur von min. 15°C (bei Fußbodenheizung 18 – 22°C) und eine rel. Luftfeuchtigkeit von 40 – 65% einzuhalten. Die Temperatur des Belages und des eventuell genutzten Klebstoffes sollte der Raumlufttemperatur entsprechen. Die Vorstriche oder auch Spachtelmassen müssen ausreichend trocken sein.

    Kork kann fest verklebt oder als schwimmende Konstruktion verlegt werden. Bei lose verlegten Korkböden handelt es sich meist um sogenannte Klickelemente: Korkpaneele werden durch ein Klicksystem miteinander verbunden. Korkplatten können im regelmäßigen und unregelmäßigen Verband sowie auf Kreuzfuge verlegt werden.

    Korkbodenbeläge mit PVC-Nutzschicht (Ober- und Unterseite sind mit PVC-Folien kaschiert) sollten verklebt werden, dabei ist auf einen Klebstoff mit einer guten PVC-Haftung bzw. mit einer Weichmacherbeständigkeit zu achten. Kommt Presskork zur Ausführung (Rückseite besteht aus Naturkork), haben sich Dispersions-Kontaktklebstoffe und spezielle Dispersions-Einseitklebstoffe bewährt.

    Die nachfolgende Oberflächenbehandlung der Beläge darf frühestens 24 Stunden nach Abschluss der Klebearbeiten erfolgen. Sie richtet sich ausschließlich nach den Angaben des jeweiligen Korkbelagherstellers. Der Industrieverband Klebstoffe (IVK) hat ein ausführliches Merkblatt zum Kleben und zur Verlegung von Kork-Böden herausgegeben; es kann von der Website des IVK heruntergeladen werden.

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    Korkfußboden verlegen

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    Kork als Bodenbelag ist ein wahrer Alleskönner: Er ist natürlich, elastisch und fußwarm und bei uns in einer großen Dekorauswahl erhältlich. Das Video zeigt, wie Du Klick-Korkboden verlegen kannst und worauf Du bei der Verlegung von Kork achten solltest. Ergänzend zum Video findest Du Material- und Werkzeuglisten sowie Schritt für Schritt-Anleitungen:

    Die Dielen von Klick-Korkboden werden schwimmend verlegt. Damit ist gemeint, dass die Dielen nicht mit dem Untergrund verbunden werden. Leim brauchst Du also dafür nicht. Außen am Rand bekommen die Korkdielen eine Dehnungsfuge zu den Wänden, um bei Temperaturschwankungen Längenausdehnungen ausgleichen zu können.

    Geeignete Untergründe sowie die Verlegebedingungen für Korkböden sind in der nachfolgenden Übersicht aufgeführt. Da die angegebenen Trockenzeiten von klimatischen Bedingungen abhängen, sind diese nur als Richtlinie zu verstehen. Zur Sicherheit rechnet man 2 Wochen hinzu. Als Untergründe nicht geeignet sind: alte Teppichböden, Nadelfilzböden (unhygienisch, teilweise zu weich, fehlende Dampfbremse), Steinholz-Estriche (zu hohe Restfeuchte).

    bremse unbedingt erforderlich

    1) Wenn dieser unbeschädigt ist.

    2) Die Holzkonstruktion muss ausreichend hinterlüftet sein. Beachten Sie auch die Herstellerinformationen auf den entsprechenden Beipackzetteln. Grundsätzlich darf ein Untergrund aus Holz (Spanplatten, Holzdielen usw.) durch Aufbringen anderer Werkstoffe nicht luftdicht geschlossen werden, da sonst unterhalb der Absperrung ein ideales Kleinklima für Mikroorganismen entsteht und diese den Unterboden zerstören. Insofern muss für eine ausreichende Be- und Entlüftung gesorgt werden. Beim Wandanschluss sind Leisten mit Hinterlüftung einzubauen und Durchlässe durch die Fußbodenkonstruktion und den Fußboden herzustellen. Es muss gewährleistet sein, dass der vorhandene Lufthohlraum unterhalb der Konstruktion dauerhaft trocken ist, sodass die Gleichgewichtsfeuchte der Holzkonstruktion zu keiner Jahreszeit gestört ist und somit auf eine PE-Folie als Dampfbremse verzichtet werden kann. Die Verlegung der Dielen erfolgt immer quer zur Verlegung vorhandener Holzdielen als Untergrund.

    Bei größeren Räumen werden Dehnfugen benötigt, welche mittels Übergangsprofil abgedeckt werden:

    • nach 8 m in Richtung der Dielenbreite und nach 10 m in Richtung der Dielenlänge
    • zu angrenzenden Bodenbelägen, unter jeder Tür und bei Raumeinschnürungen
    • bei Bewegungsfugen im Unterboden
    • Aluminiumband (selbstklebend)
    • Dampfbremsfolie
    • Korkboden
    • Unterlagsbahn
    • Dicht- und Distanzband
    • Abstandskeile
    • Sockelleisten und Formteile
    • Türstopper
    • Reinigungs- und Pflegemittel
    • Heizkörperrosetten
    • Filzgleiter für Möbelfüße
    • Übergangsprofil

    Klick-Korkboden verlegen – So geht’s!

    Untergrund vorbereiten

    Der Untergrund muss trocken und eben sein. Beachte hierzu auch die Herstellerempfehlungen. Unebenheiten größer als 3 mm pro Meter müssen ausgeglichen werden, z. B. mit einer Fließspachtelmasse.

    Unterlage verlegen

    Verlege je nach Untergrund eine Dampfbremsfolie. Die Bahnen mit einer Überlappung von 10 cm verlegen und die Stöße mit Alu-Dichtband dampfdicht verkleben. An den Rändern die Folie ca. 5 cm nach oben klappen.

    Anschließend verlegst Du zum Ausgleich kleiner Unebenheiten eine Bodenunterlage, welche genau zu Deinem ausgewählten Bodenbelag und Untergrund passt.

    Diese ist als Rollenware oder in Form von Faltplatten erhältlich.

    Dicht- und Distanzband anbringen

    Bei Verwendung einer Unterlage mit integrierter Dampfbremsfolie werden die umlaufenden Ränder am besten mit Dicht- und Distanzband abgedichtet.

    Der enthaltene Distanzschaum wird nach der Verlegung des Bodens entfernt. Das Dicht- und Distanzband wird an zwei Raumseiten verlegt, das einfache Dichtband umläuft den ganzen Raum.

    Boden verlegen

    Vor der Verlegung den Boden mindestens 48 Stunden im Verlegeraum lagern (geschlossene Verpackungen).

    Für die erste Verlegereihe werden die Federn an den Dielen gleichmäßig abgesägt. Bei unregelmäßigem Wandverlauf diesen auf der erste Dielenreihe anzeichnen. Hierzu ein Holzbrettchen durchbohren und einen Stift einsetzen. Die Dielen dann entlang der angezeichneten Linie zusägen.

    Die erste Diele mit der Federseite zur Wand verlegen. Durch das Dicht- und Distanzband werden Dehnfugen von ca. 10 – 15 mm zur Wand gesichert.

    Weitere Dielen werden nun in der ersten Reihe jeweils an der Stirnseite angefügt.

    Die letzte Diele der Reihe wird um 180° gedreht und die benötigte Länge mit dem entsprechenden Wandabstand genau angezeichnet. Das Anzeichnen erfolgt je nach verwendeter Säge auf der Ober- oder Unterseite. Bei Verwendung einer Handsäge sägst Du von der Oberseite her.

    Bei Elektrosägen wird von der Unterseite her gesägt, um Kantenabsplitterungen zu vermeiden. Verwende das passende Sägeblatt.

    Die letzte Bodendiele der ersten Reihe wird nun eingesetzt. Das Reststück kann für den Anfang der nächsten Reihe verwendet werden, sofern das Reststück 30 cm nicht unterschreitet und an der ersten Reihe die Feder nicht abgesägt wurde. Die Stöße sollten mindestens 40 cm versetzt sein. Die Verlegung weiterer Reihen erfolgt entsprechend der Verriegelungs-Technik. Je nach Boden kann es auch hilfreich sein, das Verbinden mit einem Schlagklotz oder Zugeisen zu unterstützen.

    Für die letzte Reihe muss nun die Dielenbreite ermittelt werden. Dazu lege eine Diele auf die vorletzte Reihe deckungsgleich auf und zeichne die benötigte Breite mit Hilfe eines weiteren Dielenstückes auf die Dielen für die letzte Reihe auf. Auch hier muss die Dehnungsfuge zur Wand berücksichtigt werden. Jetzt können die Dielen eingefügt werden. U. U. wird ein Zugeisen für das Zusammenfügen benötigt.

    Verlegesystem „Angle-Angle“

    Beim Verlegesystem „Angle-Angle“: 1 An Schmalseite ansetzen 2 und einschwenken. Komplette Reihe fertigstellen.

    3 Reihe anheben, 4 in vorhergehende Reihe einrasten.

    5 Komplette Dielenreihe nach unten drücken.

    Falls die letzte Dielenreihe schmaler als 5 cm werden sollte, schneidest Du die erste Reihe längs ab, damit die letzte Reihe entsprechend breiter werden kann.

    Werkzeug

    Korkfliesen verkleben – So geht’s!

    Vorbereitungsarbeiten für Korkfliesen

    Vor dem Verlegen in der geschlossenen Verpackung mindestens 48 Stunden bei Zimmertemperatur lagern. Die Folienverpackung erst unmittelbar vor dem Verlegen öffnen. Die Raumtemperatur sollte vor und während dem Verlegen 18 °C nicht unterschreiten.

    Korkfliesen vollflächig verkleben

    Markiere mit Schnurschlägen die Raummitte. Die Linien müssen im rechten Winkel zueinander und zu den Wänden sein.

    Überprüfe durch Auslegen der Platten, dass die Verschnitt­platten im Bereich der gegenüberliegenden Wände gleich groß und breiter als 5 cm sind.

    Bei der Kontaktverklebung wird der Klebstoff mit einer kurzflorigen Kleberrolle sowohl auf den Unterboden als auch auf die Korkrückseite gleichmäßig aufgetragen. Der Kontaktklebstoff ist erst funktionsfähig, wenn er ausreichend „abgelüftet” ist, was abhängig von Raumklima und Belüftung ist. Der ursprünglich milchig weiße Klebstofffilm ist dann transparent geworden. Beachte die speziellen Hinweise zum Klebstoff.

    Beginne mit dem Verlegen am Mittelpunkt entlang der Markierungslinie. Nachdem die Korkplatten in der endgültigen Position eingelegt worden sind, werden sie mit einem nicht färbenden Gummihammer angeschlagen. Eine Korrektur der Platten ist nach dem Anschlagen nicht mehr möglich; deshalb hier sorgfältig arbeiten. Die Platten müssen fugenfrei, aber ohne Spannung untereinander verlegt werden.

    Für den Zuschnitt zur Wand legst Du am besten eine Platte deckungsgleich auf die letzte verklebte Platte und markierst den Zuschnitt mit einer weiteren Platte, die Du bis auf 2 mm Richtung Wand schiebst.

    An Heizungsrohren die Position des Rohres auf der Diele markieren. Den Rohrdurchmesser zuzügl. 20 mm (2 x 10 mm) mit dem Kreisschneider herausschneiden. Die Diele mittig durch die Rohröffnungen durchsägen.

    Das herausgesägte Stück in die Lücke zwischen Wand und Heizungsrohr leimen. Die Dehnfuge mit dem Distanzband oder einem Holzkeil sichern. Nach der Verlegung Heizkörperrosetten anbringen.

    Holztürzargen werden gekürzt, damit die Diele darunter verlegt werden kann. Zum Sägen wird eine Diele mit der Oberseite nach unten gelegt und dient somit als Auflage für die Säge.

    Stahlzargen werden nicht gekürzt. Die Diele wird passend zugeschnitten und die entstandene Dehnfuge mit Dichtstoff ausgefüllt, damit keine Feuchtigkeit in das Material eindringen kann.

    Je nach Verlegerichtung des Bodens kann die letzte Dielenreihe an der Türzarge nicht wie vorgesehen eingeschwenkt und verbunden werden.

    In solchen Fällen wird an der Nut der Diele der Wulst mit einem Stechbeitel entfernt. Dann kann das Dielenstück unter die Türzarge geschoben und mit der vorletzten Dielenreihe verleimt werden.

    Vor dem Anbringen der Sockelleisten muss der Distanzschaum des Dicht- und Distanzbands bzw. Distanzkeile unbedingt entfernt werden. Die Sockelleisten werden immer an der Wand und nicht am Boden verschraubt. Bei Verwendung von Befestigungsprofilen in Verbindung mit den dazu passenden Leisten bleiben die Verschraubungen unsichtbar. Ideal sind auch Leisten, bei denen noch ein Kabel (z. B. Lautsprecher- oder Antennenkabel) mit eingelegt werden kann. TIPP: Bei zusammengesetzten Leistenabschnitten die Schnittflächen mit der Gehrungssäge im Schrägschnitt ausführen. Dadurch sind die Stoßstellen später kaum sichtbar.

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    Источники: http://www.heimwerker.de/haus/bodenbelaege/korkkorkbodenkorkparkett.html, http://www.baunetzwissen.de/boden/fachwissen/_kork/untergrund-und-verlegung-von-korkbelaegen-151738, http://www.hornbach.de/cms/de/de/projekte/wohnraum_gestalten/bodenbelaege_verlegen/korkboden_ratgeber/korkboden_verlegen/korkboden_verlegen.html

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