Klick parkett verlegen

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    Fertigparkett verlegen

    Holzfertigparkett sieht nicht nur gut aus, sondern hat noch viele weitere Vorteile. Der natürliche Bodenbelag ist unter anderem feuchtigkeitsregulierend, angenehm warm unter den Füßen und langlebiger als zum Beispiel Teppich. Das Beste ist, mit der Klicktechnik wird das moderne Fertigparkett einfach ohne Leim unter Druck ineinander gefügt.

    1. Untergrund vorbereiten

    Ein ebener und sauberer Untergrund ist beim Verlegen von Parkett das A und O. Entfernen Sie deshalb sämtlichen Schmutz und prüfen mit einer langen Richtlatte, ob der Boden Unebenheiten aufweist. Beseitigen Sie diese gegebenenfalls mit einem Schleifgerät und füllen Löcher mit einem Fließspachtel. Messen Sie den Raum außerdem genau aus, um die Verschnittmenge möglichst gering zu halten (Maßstabskizze oder Verlegeplan anfertigen).

    Verlegen Sie Fertigparkett auf Estrich oder Steinboden, verwenden Sie als Dampfbremse zusätzlich eine PE-Folie. Legen Sie hierfür die Folie im ganzen Raum aus: Die einzelnen Bahnen sollten sich überlappen und mindestens 20 Millimeter an den Wänden hoch stehen. Doppelseitiges Klebeband verhindert, dass die Folie bei der Arbeit verrutscht.

    Weitere hilfreiche Tipps, bevor das eigentliche Verlegen beginnt, finden Sie auch im BAUHAUS Ratgeber Untergrund für Bodenbeläge vorbereiten.

    Beachten Sie: Verwenden Sie bei Bedarf sogenannte Kombi-Folien. Diese halten die Feuchtigkeit ab (integrierte PE-Folie) und dämmen gleichzeitig den Trittschall.

    2. Die erste Reihe

    Beginnen Sie mit dem Verlegen in einer Raumecke, Nut zur Wand und in Längsrichtung zur Hauptlichtquelle: Klicken Sie die Kopf- beziehungsweise Stirnseiten der Fertigparkett-Dielen ineinander. Benutzen Sie gegebenenfalls ein Schlagholz und einen Hammer, um die Elemente fugendicht zusammenzufügen.

    Vergessen Sie nicht die Dehnungsfugen! Nutzen Sie hierfür Verlegekeile, um einen gleichmäßigen Abstand zur Wand, zu Türübergängen, Pfeilern, etc. von ca. 15 Millimeter einzuhalten.

    Am Anfang schon ans Ende denken: Die letzte Dielenreihe darf, nach dem meist erforderlichen Längsschnitt, nicht zu schmal werden. Schneiden Sie gegebenenfalls also auch die erste Reihe bereits in der Länge. Dies ist beispielsweise sowieso erforderlich, wenn die Wand nicht gerade ist: Markieren Sie auf der ersten Dielenreihe den Wandverlauf und schneiden die Dielen in der Länge entsprechend zu.

    Zeichnen Sie mithilfe eines Anschlagwinkels den Abstand zur Wand ein und sägen die Diele mit einer elektrischen Stichsäge auf die benötigte Länge ab. Am Ende der Reihe fügen Sie das passend gesägte Element mit einem Zugeisen ein.

    Beachten Sie: Um Kreuzfugen zu vermeiden, planen sie mindestens 400 Millimeter Versatz ein und beginnen jeweils mit dem Reststück die neue Reihe.

    3. Die folgenden Reihen

    Beginnen Sie mit dem Reststück der Vorreihe, legen es dicht an die Längsseite und drücken es an, bis die Nut einrastet.

    Verfahren Sie ebenso mit den weiteren Elementen einer Reihe, indem Sie zunächst die Kopf- beziehungsweise Stirnseiten und dann die Längsseiten ineinander schieben. Verwenden Sie auch hier Schlagholz und Hammer und achten Sie auf eine geradlinige Ausrichtung.

    In Räumen mit Warmwasser-Fußbodenheizung oder in gewerblich genutzten Räumen ist das Verleimen unerlässlich. Dazu den Leim direkt aus der Dosierflasche an Nut und Feder auftragen und die Elemente miteinander verbinden. Leimreste sofort feucht abwischen.

    4. Die letzte Reihe

    Fügen Sie auch hier zunächst alle Kopf- beziehungsweise Stirnseiten zusammen. Nutzen Sie bei schmalen Dielenbreiten hierfür die schmale Seite des Schlagholzes. Abschließend fügen Sie, unter Verwendung des Zugeisens, die Längsseiten fugendicht zusammen.

    5. Verlegen um Türrahmen und Heizungsrohre

    Türrahmen mit einer Feinsäge so weit absägen, dass ein Element unter den Rahmen passt.

    Damit Ihr neuer Fertigparkettboden sich auch im Türbereich perfekt einfügt, kürzen Sie die Holzzarge mit einer Feinsäge oder einem Fuchsschwanz so weit, dass ein Element darunter passt. An Türzargen aus Metall müssen Sie entsprechend die Diele absägen.

    Für das Verlegen rund um Heizungsrohre markieren Sie die Position des Rohres auf der Diele. Bohren Sie die markierten Stellen mit einem geeigneten Bohrer aus (ca. 30 mm größer als der Rohrdurchmesser). Achten Sie auch hier auf die erforderliche Dehnungsfuge (ca. 15 mm). Nun sägen Sie ein V-förmiges Einpass-Stück im Winkel von 45 Grad aus. Das ausgeschnittene Stück mit Holzleim versehen und hinter den Heizungsrohren wieder dicht an das Element anfügen. Später verkleiden Sie die Aussparungen einfach mit Heizkörper-Rosetten.

    6. Sockelleisten

    Schrauben Sie Befestigungsklammern in einem Abstand von 40 bis 50 Zentimeter umlaufend an die Wand. Die passend zurechtgeschnittenen Sockelleisten können Sie nun einfach aufdrücken.

    Beachten Sie: Am einfachsten lassen sich Sockelleisten mit einer Gehrungssäge sauber zuschneiden.

    Bildergalerie Fertigparkett verlegen

    Dank Klicktechnik ist die Verlegung von Fertigparkett auch für Laien machbar.

  • Bereiten Sie den Untergrund so vor, dass er eben, trocken und sauber ist. Rollen Sie dann eine sogenannte Kombi-Folie zum Schutz gegen Feuchtigkeit und zur Trittschalldämmung aus. Planen Sie Dehnungsfugen von ca. 15 mm zur Wand, zu Türübergängen, Pfeilern, etc. ein – Holz arbeitet.

  • Los geht’s mit der ersten Reihe: Klicken Sie die Kopfstöße der Dielen zusammen. Bei der letzten Diele der ersten Reihe mithilfe eines Anschlagwinkels den Abstand zur Wand aufzeichnen und zurechtsägen. Dann mit einem Zugeisen einpassen.

  • Die Verlegung der folgenden Reihen beginnt mit dem Reststück der vorigen: Dieses dicht an die vorige Reihe legen und mit leichten Schlägen „andocken“ lassen. Montieren Sie die weiteren Dielen, indem Sie zuerst die Kopf- und dann die Längsseiten passgenau zusammenfügen.

  • Die letzte Reihe: Zunächst die Stirn- bzw. Kopfseiten zusammenfügen. Dann die Längskanten mit dem Zugeisen zusammenbringen.

  • Türrahmen mit einer Feinsäge so weit absägen, dass ein Element unter den Rahmen passt.

  • Für Aussparungen rund um Heizungsrohre messen Sie den Abstand von der Wand bis zur Mitte der Rohre und übertragen die Maße auf die Diele. Mithilfe einer Akku-Bohrmaschine mit Lochsäge bohren Sie die Löcher aus (30 mm größer als Rohrdurchmesser). Sägen Sie ein V-förmiges Einpass-Stück aus, verlegen die Diele um die Rohre und verleimen die beiden Abschnitte wieder miteinander.

  • Befestigungsklammern für Sockelleisten in der Wand verschrauben und passend zurechtgeschnittene Sockelleisten aufdrücken.

    Akklimatisieren

    Bevor es richtig losgeht: Geben Sie dem noch verpackten Fertigparkett etwas Zeit, sich an Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu gewöhnen. Lagern Sie ihn dafür rund zwei Tage in dem Raum, in dem er später verlegt werden soll.

    Kabelführende Sockelleisten

    Lassen Sie die Kabel von HiFi-Anlage und Co. doch einfach hinter den Sockelleisten verschwinden. Ein Kabelkanal macht’s möglich. Im BAUHAUS finden Sie kabelführende Sockelleisten, die perfekt auf Ihre Parkettfarbe abgestimmt sind.

    Parkett erhalten, reinigen und richtig pflegen

    • Scharfe Putzmittel und zu viel Wasser sind tabu – benutzen Sie auf keinen Fall einen Dampfreiniger
    • Damit Ihr selbstverlegtes Fertigparkett lange schön und wertvoll bleibt, verwenden Sie spezielle Pflege-Sets
    • Stellen Sie Ihre Möbel vorsichtig und schieben Sie diese nicht über das Parkett
    • Filzgleiter unter Stühlen und Tischen verhindern Kratzer
    • Schützen Sie Ihr Parkett vor Sand, Steinchen und Wasser
    • Stellen Sie keine Blumenkübel direkt auf Ihren Parkett, sondern nur mit Untersetzer

    Parkett verlegen

    Erfahren Sie in diesem Video-Workshop, wie Sie Parkett auf Estrich schwimmend verlegen. Schritt für Schritt führen Sie die BAUHAUS Profis durch den Prozess und machen es Ihnen mit der Anleitung in Wort und Bild leicht, selbst Ihr Parkett zu verlegen. Sie erfahren, welche Werkzeuge Sie für das Parkettverlegen benötigen und welche Vorarbeiten erforderlich sind, um schließlich mit dem Verlegen beginnen zu können. Hierbei sehen Sie, wie die Experten im Einzelnen vorgehen und wie sich auch schwierige Bereiche – etwa das Parkett verlegen rund um Heizungsrohre oder das Verlegen von Parkett bei Türübergängen – professionell meistern lassen. Auch das Anbringen der Sockelleisten wird in diesem Video-Tutorial erläutert und führt Sie zu einem perfekten Abschluss Ihrer Arbeit.

    In Ihrem BAUHAUS Fachcentrum erhalten Sie alle Baumaterialien und weiteren Arbeitsmittel, um mit dem Parkett verlegen beginnen zu können.

    Parkett schleifen

    Parkett verliert über die Jahre seinen Glanz. Wir zeigen Ihnen in diesem Video, wie Sie Ihr Parkett schleifen und damit Verschmutzungen abtragen und Unebenheiten wieder begradigen können. Auf diese Weise sieht Ihr Parkettboden im Handumdrehen wieder aus wie neu.

    Die BAUHAUS Experten erklären Ihnen, welche vorbereitenden Maßnahmen zunächst erforderlich sind, bevor es dann an die Anleitung zum Parkett schleifen geht. Erfahren Sie, in welche Richtungen Sie schleifen müssen und welche Körnung die richtige ist, um perfekte Ergebnisse zu erzielen. Eine Anleitung zum Abdichten von Rissen, Fugen und herausgefallenen Astlöchern erhalten Sie mit diesem Video ebenso wie zur professionellen Oberflächenbehandlung mittels Lack oder Öl. Wertvolle Tipps zur Reinigung und Pflege Ihres Parkettbodens sowie Informationen zum Geräteverleih bei BAUHAUS runden diesen Video-Workshop ab.

    Holzbodenrenovierung

    Im Verlauf der Jahre nutzen sich Holzfußböden zunehmend ab – Kratzer mehren sich, der Boden verliert an Glanz. Eine Holzbodenrenovierung gibt Ihrem Boden wieder seine alte Schönheit zurück und trägt dazu bei, dass Sie sich zu Hause wieder rundherum wohlfühlen. In unserem Video zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihren Holzboden abschleifen, versiegeln und ölen können, um ihm zu neuem Glanz zu verhelfen. Schritt für Schritt führen Sie die BAUHAUS Experten durch den Renovierungsprozess und geben Ihnen über die reine Anleitung hinaus viele wertvolle Tipps und Tricks an die Hand, um leicht arbeiten und perfekte Ergebnisse erzielen zu können.

    Von den ersten vorbereitenden Maßnahmen, über die richtigen Geräte und Materialien bis hin zu wertvollen Pflegetipps für die fortlaufende Pflege Ihres neuen alten Holzbodens erfahren Sie in diesem Video viel Wissenswertes rund um die Holzbodenrenovierung. Viel Spaß!

    Laminat verlegen

    In diesem Video-Workshop lernen Sie, wie die Profis Laminat schwimmend zu verlegen. Im ersten Schritt erläutern Ihnen die BAUHAUS Experten, wie Sie Ihren Materialbedarf für Laminat und Trittschalldämmung richtig ermitteln und welche vorbereitenden Arbeiten erforderlich sind, um eine gute Grundlage für das Verlegen von Laminat zu schaffen. Erfahren Sie, wie Sie Trittschall- und Dampfbremsfolie verlegen, um dann mit dem Auslegen des Laminatbodens beginnen zu können. Auch hier werden Sie in Wort und Bild schrittweise durch den Prozess geleitet und erhalten alle wichtigen Informationen, um Ihr Laminat perfekt zu verlegen. Auch beim Verlegen um Heizungsrohre oder an Türübergängen bietet Ihnen dieses Video professionelle Unterstützung — und führt mit der Anleitung zum Anbringen von Sockelleisten zu einem perfekten Abschluss. Tipps zur Reinigung und Pflege Ihres neuen Laminatbodens runden diesen Video-Workshop ab.

    Werkzeug und Material

    • Akku-Bohrschrauber mit Lochsäge
    • Anschlagwinkel
    • Befestigungsklammern für Sockelleisten
    • Bleistift
    • Cutter-Messer
    • D3-Leim (bei Fußbodenheizung o. gewerblicher Nutzung)
    • Fertigparkett
    • Fließspachtel
    • Fuchsschwanz oder Feinsäge
    • Gehrungssäge
    • Hammer
    • Kreuzschlitz-Schraubenzieher
    • Kombi-Folie mit Trittschalldämmung und integrierter PE-Folie
    • Richtlatte
    • Richtschnur
    • Rosetten für Heizungsrohre
    • Schlagholz
    • Schleifgerät
    • Sockelleisten
    • Stichsäge
    • Verlegekeile
    • Zollstock
    • Zugeisen

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    Anleitung zum Verlegen von Klickparkett

    Was ursprünglich im Bereich für das Verlegen von Laminat erfunden wurde, gibr es mittlerweile auch im Echtholzbereich. Klickparkett ist sehr einfach und schnell zu verlegen. Die folgende Anleitung zeigt Ihnen, wie Sie Klickparkett verlegen und welche Vorteile es hat.

    Kein Leim und keine Trocknungszeit

    Das Klickparkett wird durch eine mechanische Verankerung zusammen gehalten. Eine Nutrille nimmt das Klickprofil der nächsten Parkettleiste auf und durch Einrastung verbinden sich die Parkettreihen stabil und ohne jeden Einsatz von Klebungen oder Vernagelungen. Das Verlegen ähnelt einem Stecksystem, das die meisten Menschen schon aus ihrer Kindheit kennen.

    Klickparkett wird im Normalfall schwimmend ohne Befestigung auf dem Untergrund verlegt. Der Boden muss nur besenrein gereinigt und natürlich trocken sein. Dann kann mit der Verlegung sofort begonnen werden und das Klickparkett ist sofort nach fertiger Verlegung begeh- und belastbar. Ein mittelgroßer Wohnraum kann innerhalb weniger Stunden mit Klickparkett versehen werden und die morgens ausgeräumten Möbel stehen bereits am gleichen Abend wieder.

    Parallele Legeverbände und Untergrund

    Klickparkett ist ein Fertigparkett, dass sowohl in Vollholzvariante als auch als Mehrschichtprodukt erhältlich ist. Häufiger sind Mehrschichtprodukte mit Nutzflächen aus Nadelgehölzen, Buche oder Esche. Manche Massivparkette gibt es nicht als Klickparkett, da es die Art der Verlegung nicht ermöglicht. Tafelparkette mit geometrischen Mustern gehören genauso dazu wie Fischgräteparkett und Flechtboden-Verbände. Alle parallelen Legeverbände wie Schiffsbodenparkett gibt es auch in Klickparkett-Ausführungen.

    Je nach Ort der Verlegung und dem vorhandenen Untergrund muss vielleicht eine Trittschalldämmung unter das Klickparkett verlegt werden. Gerade in Wohnungen in Mehrfamilienhäusern kann das auf nacktem Estrich nur mit einer Schutzfolie versehene Klickparkett beim Begehen laute Auftrittgeräusche produzieren. Korkplatten bilden eine gute Trittschalldämmung und sein geeigneter als Styropor, der „schwitzen“ kann und dadurch Feuchtigkeit entsteht.

    Schritt-für-Schritt-Anleitung

    • Klickparkett (ca. zehn Prozent Verschnitt kalkulieren)
    • Kunststofffolie
    • Eventuell Trittschalldämmung
    • Fußleisten
    • Nägel
    • Hammer
    • Schlagholz
    • Abstandhalter/Keile
    • Zugeisen
    • Stichsäge
    • Zollstock oder Bandmaß
    • Staubsauger

    1. Arbeitsplatz vorbereiten

    Richten Sie sich Ihren Sägeplatz ein, am besten mit einer Auflagemöglichkeit für die einzelnen Klickparkett-Leisten.

    2. Kunststofffolie und Schalldämmung

    Legen Sie die Polyethylen-Folie gleichmäßig und überlappend aus. Lassen Sie die Folienenden zu den Wänden hin zehn Zentimeter überstehen.

    3. Verlegen der ersten Bahn

    Beginnen Sie in einer Ecke des Raums und denken Sie an die Abstandshalter zu den Wänden. Legen Sie die einzelnen Parkettleisten Stoß auf Stoß ohne Fugen.

    4. Zurechtsägen des Abschlussstücks

    Messen Sie die notwendige Länge für das letzte Parkettstück der Reihe aus, sägen Sie es zurecht und fügen es ein (wieder Abstandhalter fünf bis 15 Millimeter verwenden).

    5. Reihe für Reihe einrasten

    Beginnen Sie auf der Seite des zugesägten Parkettstücks mit dem Einschieben einer kompletten Parkettbahn, um den gewünschten Versatz zu erzielen. Durch das Herabsenken des Klickparketts bei gleichzeitigem leichten Schieben rastet das Profil in die Klicknut ein.

    6. Leichte Korrekturschläge

    Meist kommt das Klickparkett sofort in die richtige Lage und es entstehen keine Fugen. Bei leichten Fugen klopfen Sie mit Hammer und Schlagholz vorsichtig nach, bis Schlitze verschwunden sind.

    7. In jede Richtung Abstandshalter einsetzen

    Denken Sie an mindestens zehn Millimeter Abstand zu jeder Wand, die Sie mit Abstandshaltern sichern können. Die letzte Reihe braucht manchmal eine etwas größere Aussparung, um das Klickparkett einfügen zu können.

    8. Abschließende Fixierung

    Beim Verlegen der letzten Klickparkett-Reihe müssen Sie die Leisten schräg anstellen und in ihre Position „fallen“ lassen. Das letzte Fixieren können Sie mit dem Zugeisen vornehmen.

    Parkett verlegen in 7 Schritten

    Parkett verlegen galt lange als Aufgabe für den Profi oder zumindest für den routinierten Heimwerker. Das hat sich nun geändert. Die neuen Produkte sind so leicht in der Handhabung, dass Sie sich auch als Laie nicht davor scheuen müssen, einen hochwertigen Bodenbelag wie Parkett selbst zu verlegen. Viele Parkettarten sind bereits wohnfertig versiegelt und fast immer ist eine schwimmende Verlegung ohne feste Verbindung mit dem Untergrund möglich. Bei Klick-Parkett kann sogar auf den Einsatz von Leim verzichtet werden.

    Schritt 1 – Vorbereitung von Raum und Material vor dem Parkettverlegen

    Bevor Sie Ihr Parkett verlegen, müssen sich die Parkettdielen zunächst akklimatisieren bzw. muss das Material an die Raumverhältnisse angepasst werden. Lagern Sie das Parkett dazu 48 Stunden in der geschlossenen Verpackung waagrecht liegend in dem Raum, in dem Sie den Parkettboden verlegen möchten. Die Zimmertemperatur sollte dabei zwischen 18 und 26 Grad betragen.

    Schritt 2 – Unterlage und Trittschalldämmung

    Um die Geräusche beim Gehen zu minimieren, ist bei Parkett unbedingt eine Trittschalldämmung zu empfehlen. Dafür werden spezielle Matten oder Platten unter das Parkett gelegt. Bei mineralischen Untergründen wird außerdem eine dampfdichte Folie, z. B. PE-Folie, unter der Trittschalldämmung aufgebracht. Legen Sie die Folie etwa 20 cm überlappend auf dem Boden aus, verkleben Sie die Ränder und ziehen Sie die Ränder an den Wänden rund 5 cm hoch. Die Trittschalldämmung wird ohne Überlappung jeweils an den Kanten aneinander anschließend ausgelegt.

    Schritt 3 – Erste Parkettreihe verlegen

    Entfernen Sie an den Dielen der ersten Reihe die Nuten der Längsseiten mit der Stichsäge. Legen Sie die erste Parkettdiele bündig mit den Nutseiten in eine Ecke des Raumes. Schieben Sie an der Stirn- und Längsseite der Parkett-Diele Abstandskeile zwischen Parkett und Wand, sodass die Dielen ca. 1 cm von der Wand entfernt sind. Die Abstandskeile sind im gesamten Bereich zwischen Parkett und Wand nötig, um eine Dehnungsfuge zu schaffen, damit das Holz arbeiten kann. Legen Sie die nächste Parkettdiele an die freie Stirnseite an und klopfen Sie diese mit Hammer und Schlagholz fest. Bei einigen Parkettarten wird an der Verbindung von Nut und Feder Leim aufgebracht. Wischen Sie überschüssigen Leim sofort mit einem feuchten Lappen ab. Bei manchen Parkettarten, die durch ein Einhängen von oben miteinander verbunden werden, entfällt das Fixieren mit Hammer und Schlagholz.

    Schritt 4 – Parkettdielen-Randstück zuschneiden

    Das letzte Stück der Reihe schneiden Sie mit einer Fuchsschwanzsäge zu. Die richtige Länge können Sie am leichtesten abmessen, indem Sie die Diele umdrehen und mit der Nut zur Wand zeigend an die vorherige Diele anlegen. Schieben Sie die Diele bis zur Wand vor, setzen Sie einen Abstandskeil zwischen Diele und Wand und zeichnen Sie die Länge mit Winkel und Bleistift an. Beim Zuschneiden sollte die Diele mit der Rückseite nach oben zeigen. Setzen Sie das Randstück und die Abstandskeile zwischen Diele und Wand ein und ziehen Sie die Parkettdiele mit einem Zugeisen fest.

    Schritt 5 – Parkett Reihe für Reihe verlegen

    Beim Verlegen der zweiten Parkettreihe beginnen Sie mit dem Reststück der ersten Reihe, sodass durchgängiger Versatz entsteht. Klopfen Sie die Dielen jeweils mit Hammer und Schlagholz an den Stirnseiten und Längsseiten der bereits verlegten Dielen fest. So verlegen Sie Ihr Parkett Reihe für Reihe im gesamten Raum.

    Schritt 6 – Türstöcke und Heizungsrohre ausschneiden

    Stellen, an denen sich Heizungsrohre befinden, müssen mit der Stichsäge aus den Parkettdielen ausgeschnitten werden. Am günstigsten ist es, wenn sich der Ausschnitt an der Stirnseite einer Diele befindet. Beginnen Sie die Reihe deshalb am besten auf der Seite, auf der sich die Heizung befindet, und schneiden Sie die Länge der ersten Diele entsprechend zu. Beim Ausschneiden des Bereichs für die Heizungsrohre müssen Sie keine Millimeterarbeit leisten, da die Schnittstelle durch die Rosette verdeckt wird. Der Ausschnitt sollte aber so erfolgen, dass zwischen Rohr und Parkettdiele etwa 1 cm Abstand verbleibt. Den Bereich der Türzarge messen Sie aus und zeichnen den Zuschnitt ebenfalls unter Berücksichtigung einer etwa 1 cm breiten Dehnungsfuge auf der Diele ein. Die Dehnungsfuge um den Türstock verschließen Sie mit Dichtmasse.

    Schritt 7 – Endstück zuschneiden und verlegen

    Das Endstück messen Sie wie bei den vorherigen Reihen ab und schneiden die Diele zu. Setzen Sie die Diele ein, ziehen Sie sie an der Stirn- und Längsseite mit dem Zugeisen fest und setzen Sie die Abstandskeile ein. Bei mit Leim verlegten Dielen warten Sie zunächst die auf dem Produkt angegebenen Trockenzeiten ab. Bei leimlos verlegtem Fertigparkett können Sie sofort die Übergangsschienen und Sockelleisten anbringen. Sind alle Fußleisten und Übergangsschienen montiert, ist Ihr Boden fertig.

    Parkett selbst zu verlegen ist also auch für Laien kein Problem. Probieren Sie es aus und erfreuen Sie sich an Ihrem stilvollen neuen Fußboden.

    Materialliste

    • Parkett
    • Trittschalldämmung
    • Abstandskeile
    • Rosette
    • Sockelleisten
    • Übergangsschienen
    • Holzleim
    • Silikon

    Werkzeugliste

    • Fuchsschwanz
    • Stichsäge
    • Zugeisen
    • Hammer
    • Schlagholz
    • Winkel
    • Meterstab
    • Meterstab

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    Источники: http://www.bauhaus.info/ratgeber/wohnen-dekorieren/fertigparkett-verlegen, http://www.hausjournal.net/klickparkett-verlegen, http://www.obi.de/ratgeber/bauen/waende-und-boeden/parkett-verlegen/

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