Kleber für dachpappe

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    Dachpappe kleben: So gehen Sie vor

    Um Hausdächer unkompliziert und kostengünstig abzudichten, kommt oftmals Dachpappe zum Einsatz. Der Baustoff ist preiswert und leicht, weshalb er sich auch für viele andere Einsatzzwecke anbietet. Erfahren Sie in diesem Ratgeber von Heimhelden.de, wie Sie vorgehen sollten, wenn Sie die Dachpappe auf Ihrem Dach verkleben möchten.

    Einsatzgebiete für Dachpappe

    Dachpappe wird gerne als Dachhaut auf dem Dach von Gartenhaus oder Carport verlegt. Das liegt daran, dass die Teerpappe eine kostengünstige Möglichkeit zur Abdichtung gegen Wasser darstellt. Darüber hinaus kommt Dachpappe aber auch zum Einsatz, um Ziegeldächer zusätzlich abzudichten. Dafür wird sie als zweite Schicht unterhalb der Ziegeleindeckung angebracht. Zudem kann Dachpappe verwendet werden, um Nassräume, Teiche oder Außenwände abzudichten. Sie wird ebenfalls gerne eingesetzt, um Dämmmaterialien zusätzlich zu beschichten.

    Nageln oder Kleben – Welche Variante ist besser?

    Es gibt prinzipiell zwei verschiedene Möglichkeiten, um Dachpappe fachgerecht zu verlegen:

    1. Möglichkeit: Befestigung der Dachpappe mit Nägeln
      • Funktioniert schnell und einfach
      • Speziell für schräge Dächer geeignet
    2. Möglichkeit: Verkleben der Dachpappe mit speziellem Kleber
      • Wahlweise mit Kaltkleber oder heißem Bitumen möglich
      • Ideal zum Abdichten von Flachdächern

    Wenn Sie die Dachpappe demnach auf einem Flachdach verlegen möchten, ist das Verkleben stets die besser geeignete Methode, um einen langfristigen Schutz vor Staunässe sicherzustellen. Dadurch schaffen Sie eine zusammenhängende Fläche, die wasserdicht ist. Wird die Dachpappe sorgsam verklebt, so kann weder fließendes Wasser wie Regen noch stehendes Wasser wie schmelzender Schnee durch die Dachhaut ins Innere eindringen. Diese Variante ist aber auch ein wenig aufwendiger als das Vernageln der Dachpappe. Mit unseren Tipps gelingt es Ihnen dennoch, die einzelnen Bahnen fachgerecht zu verkleben.

    Dachpappe kleben – Welche Materialien und Werkzeuge werden benötigt?

    Bevor Sie damit beginnen können, die Dachpappe auf Ihr Dach zu kleben, sollten Sie sich im Baumarkt die notwendigen Materialien besorgen. Welche Baustoffe Sie brauchen, hängt davon ab, für welche Vorgehensweise der Verklebung Sie sich entscheiden: Zum einen können Sie die Dachpappe mit heißem Bitumen oder speziellem Kaltkleber verleimen. Zum anderen besteht die Möglichkeit, direkt selbstklebende Dachpappe zu kaufen. Sie verfügt über Klebeflächen, die mit einer Schutzfolie versehen sind. Sie müssen diese Folie lediglich abziehen, um die Dachpappe ähnlich wie doppelseitiges Klebeband auf dem Untergrund zu verkleben. Die Preise für selbstklebende Dachpappe sind aber höher als bei herkömmlichen Teerpappen.

    Darüber hinaus sollten Sie die folgenden Werkzeuge bereithalten:

    Generell sollten ausschließlich erfahrene Handwerker die Dachpappe auf der Dachfläche verkleben, da schnell undichte Stellen entstehen. Beauftragen Sie im Zweifelsfall direkt einen Dachdecker, um zu vermeiden, dass später hohe Kosten für Reparaturen auf Sie zukommen.

    Dachpappe mit Kaltkleber oder heißem Bitumen verkleben

    Sofern Sie sich dafür entschieden haben, heißen Bitumen oder Kaltkleber zu verarbeiten, um die Dachpappe zu verkleben, gehen Sie am besten nach der folgenden Anleitung vor:

    Bevor die Verlegung beginnen kann, sollte der Untergrund gereinigt werden. Er muss frei von Steinchen und Schmutz sein, weil sich Unebenheiten durch die Dachpappe abzeichnen. Dadurch entstehen im Laufe der Zeit Risse und Brüche, in welche das Wasser problemlos eindringen kann.

    Sie sollten während der Arbeit auf jeden Fall Schutzkleidung tragen, die Ihre Beine und Arme bedeckt. Andernfalls riskieren Sie Verletzungen durch den heißen Teer.

    Sobald die Dachfläche entsprechend vorbereitet ist, kann das Verkleben beginnen.

    Zunächst werden dafür die einzelnen Bahnen der Dachpappe ausgerollt. Bei schrägen Dächern gehen Sie von unten nach oben vor. Wenn Ihre Dachpappe bereits mit einer Bitumen-Schicht versehen ist, müssen Sie diese Schicht mit einem Schweißgerät erhitzen, schon während Sie die Dachpappe ausrollen.

    Anschließend legen Sie die Dachpappe an den Rändern aufeinander. Die einzelnen Bahnen sollten etwa zehn Zentimeter überlappen.

    Achten Sie darauf, dass Sie die Dachpappe direkt sorgfältig ausrichten, da der Bitumen sofort fest wird und so keine spätere Korrektur mehr möglich ist.

    Sofern Sie externen Bitumen verwenden, verstreichen Sie die erhitzte Masse nach dem Ausrollen der einzelnen Bahnen gleichmäßig mit einer Bürste. Bei dieser Vorgehensweise ist es ratsam, die Dachpappe vor dem Verkleben festzunageln, um sie zu fixieren. Ebenso gehen Sie vor, wenn Sie Kaltkleber einsetzen möchten. Auch hierbei ist es wichtig, dass Sie den Bitumen an den Kanten der Bahnen besonders gründlich verstreichen.

    Selbstklebende Dachpappe richtig verlegen

    Selbstklebende Dachpappe kann auf dem Flachdach nur befestigt werden, wenn die Außentemperatur bei mindestens zehn Grad Celsius liegt. Andernfalls kann die selbstklebende Beschichtung die gewünschte Wirkung nicht entfalten.

    Rollen Sie die Dachpappe Bahn für Bahn aus und richten Sie sie aus. Die Bahnen sollten einander um etwa zehn Zentimeter überlappen. Ziehen Sie nun die Schutzfolien der aufeinanderliegenden Bahnen ab. Drücken Sie die Enden der Bahnen Stück für Stück fest aufeinander.

    Heben Sie die Bahnen nur sehr vorsichtig in Querrichtung an, denn dadurch können schnell Knicke entstehen. Durch eine behutsame Technik schließen Sie aus, dass sich später Risse bilden.

    Arbeiten Sie danach noch einmal mit einer harten Bürste nach.

    Sie können die Haltbarkeit der verklebten Dachpappe-Bahnen noch erhöhen, indem Sie die einzelnen Bahnen anschließend vernageln oder festtackern.

    Weitere Tipps und Tricks zum Verkleben der Dachpappe

    Sie sollten sehr glatte Untergründe vorbereiten, indem Sie sie schon ein oder zwei Tage vor dem eigentlichen Verlegen mit Kaltkleber bestreichen. Nachdem Sie die erste Schicht der Dachpappe verlegt haben, kleben Sie darauf die zweite Schicht. Generell muss in regelmäßigen Abständen eine neue Schicht Dachpappe auf das Dach geklebt werden, denn nach einigen Jahren wird das Material brüchig. Optimale Ergebnisse stellen Sie sicher, indem Sie die Risse zuvor mit Kaltkleber behandeln.

    Zusammenfassung

    Wer Dachpappe auf einem Flachdach verlegen möchte, sollte sie verkleben, um einen Schutz vor Staunässe zu schaffen. Die Teerpappe kann mit heißem Bitumen oder Kaltkleber verklebt werden. Alternativ ist auch selbstklebende Dachpappe denkbar.

    Artikelbild: © TFoxFoto / Shutterstock

    Selbstklebende Dachpappe kann Zeit sparen

    Mit einem Gasbrenner auf dem Dach zu arbeiten ist sehr gefährlich und daher keinem Laien zu empfehlen. Das Verlegen von selbstklebender Dachpappe scheint leichter und sicherer zu sein. Wie das Prinzip funktioniert und ob die Bahnen robust genug sind, erfahren Sie auf Dachdecker.com

    Selbstklebende Dachpappe vereinfacht das Verlegen ungemein. © Dachdecker.com

    Beim Decken eines Daches mit Bitumenbahnen wird in der Regel ein Gasbrenner oder ein spezieller Kleber benutzt. Die Bahnen aus Dachpappe werden überlappend nebeneinandergelegt und dort miteinander verklebt oder verschweißt. Beim Brennen werden die Bitumenbahnen geschmolzen und verbinden sich so miteinander. Dies sollte sorgfältig geschehen, da die Abdichtung durchgängig und gleichmäßig sein muss. Beim Verkleben kommt man ohne Hitze aus: Der sogenannte Kaltkleber wird an den überlappenden Stellen aufgebracht. Abgesehen vom Umgang mit dem Klebstoff kann die Frage, welcher Kleber in welchen Mengen nötig ist, zum Problem für den Laien werden. Da scheint es einfacher selbstklebende Dachpappe zu verlegen.

    Selbstklebende Dachpappe als praktische Alternative

    Besonders auf kleinen Bauten, deren Dächer nur geringe Tragkraft haben, kann es kompliziert sein, mit einem Kleber oder einem Brenner zu arbeiten. Wenn z.B. auf einem Gartenhaus Dachpappe verlegt werden soll. Um auf den Einsatz eines Gasbrenners oder flüssigen Klebers zu verzichten, muss die ausgelegte Dachpappe selbstklebend sein. Vor dem Verlegen muss der Untergrund gesäubert werden, um eine ausreichende Haftung zu ermöglichen und zu verhindern, dass die Dachpappe auf Dauer Schaden nimmt. Wenn die Bahnen ausgerichtet wurden, kann man mit Hilfe eines Messers die Abziehfolie von der selbstklebenden Dachpappe entfernen. Das Verlegen sollte vorsichtig und genau erfolgen, da die Bahnen sehr stark kleben. Die Umgebungstemperatur spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Bahnen sollten bei mindestens zehn Grad Celsius verlegt werden, damit sie ausreichend fest kleben und flexibel genug sind. Auch der Umgang mit selbstklebender Dachpappe erfordert also Routine.

    Was ist beim Kauf von selbstklebender Dachpappe zu beachten?

    Möchte man Dachpappe kaufen, stellt man fest, dass die Kosten für selbstklebende Dachpappe höher liegen als für herkömmliche. Auf zusätzliche Arbeitsmaterialien wie Brenner oder Kaltkleber kann dann allerdings verzichtet werden. Ein geklebtes Dach hat prinzipiell eine geringere Lebensdauer, als ein geschweißtes. Entscheidend ist also nicht nur der Preis der Dachpappe, sondern das Verhältnis zur Haltbarkeit. Der Fachmann weiß, welche Dachbahn für welchen Zweck geeignet ist und kann gegebenenfalls günstig selbstklebende Dachpappe kaufen.

    So finden Sie kompetente Ansprechpartner:

    Mit einem Gasbrenner auf dem Dach zu arbeiten ist sehr gefährlich und daher keinem Laien zu empfehlen. Das Verlegen von selbstklebender Dachpappe scheint leichter und sicherer zu sein. Wie das Prinzip funktioniert und ob die Bahnen robust genug sind, erfahren Sie auf Dachdecker.com

    Selbstklebende Dachpappe vereinfacht das Verlegen ungemein. © Dachdecker.com

    Beim Decken eines Daches mit Bitumenbahnen wird in der Regel ein Gasbrenner oder ein spezieller Kleber benutzt. Die Bahnen aus Dachpappe werden überlappend nebeneinandergelegt und dort miteinander verklebt oder verschweißt. Beim Brennen werden die Bitumenbahnen geschmolzen und verbinden sich so miteinander. Dies sollte sorgfältig geschehen, da die Abdichtung durchgängig und gleichmäßig sein muss. Beim Verkleben kommt man ohne Hitze aus: Der sogenannte Kaltkleber wird an den überlappenden Stellen aufgebracht. Abgesehen vom Umgang mit dem Klebstoff kann die Frage, welcher Kleber in welchen Mengen nötig ist, zum Problem für den Laien werden. Da scheint es einfacher selbstklebende Dachpappe zu verlegen.

    Selbstklebende Dachpappe als praktische Alternative

    Besonders auf kleinen Bauten, deren Dächer nur geringe Tragkraft haben, kann es kompliziert sein, mit einem Kleber oder einem Brenner zu arbeiten. Wenn z.B. auf einem Gartenhaus Dachpappe verlegt werden soll. Um auf den Einsatz eines Gasbrenners oder flüssigen Klebers zu verzichten, muss die ausgelegte Dachpappe selbstklebend sein. Vor dem Verlegen muss der Untergrund gesäubert werden, um eine ausreichende Haftung zu ermöglichen und zu verhindern, dass die Dachpappe auf Dauer Schaden nimmt. Wenn die Bahnen ausgerichtet wurden, kann man mit Hilfe eines Messers die Abziehfolie von der selbstklebenden Dachpappe entfernen. Das Verlegen sollte vorsichtig und genau erfolgen, da die Bahnen sehr stark kleben. Die Umgebungstemperatur spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Bahnen sollten bei mindestens zehn Grad Celsius verlegt werden, damit sie ausreichend fest kleben und flexibel genug sind. Auch der Umgang mit selbstklebender Dachpappe erfordert also Routine.

    Was ist beim Kauf von selbstklebender Dachpappe zu beachten?

    Möchte man Dachpappe kaufen, stellt man fest, dass die Kosten für selbstklebende Dachpappe höher liegen als für herkömmliche. Auf zusätzliche Arbeitsmaterialien wie Brenner oder Kaltkleber kann dann allerdings verzichtet werden. Ein geklebtes Dach hat prinzipiell eine geringere Lebensdauer, als ein geschweißtes. Entscheidend ist also nicht nur der Preis der Dachpappe, sondern das Verhältnis zur Haltbarkeit. Der Fachmann weiß, welche Dachbahn für welchen Zweck geeignet ist und kann gegebenenfalls günstig selbstklebende Dachpappe kaufen.

    Was es beim Kleben von Dachpappe zu beachten gibt

    Damit sich Dachpappe kleben lässt, muss besonders auf das Wetter geachtet werden. Die Temperaturen dürfen nicht unter den Gefrierpunkt fallen. Wird es dagegen zu warm, kann der Kleber auch nicht haften. Was Sie, neben diesem Faktor, sonst noch bei dem Verlegen von Dachpappe beachten müssen, lesen sie auf Dachdecker.com!

    Beim Dachpappe kleben ist ein großzügiges überlappen notwendig, damit Wasser nicht eindringen kann. © Dachdecker.com

    Wenn eine Dachpappe kleben soll, muss der Untergrund einwandfrei gereinigt werden. Dabei ist weniger die Befürchtung, dass der Schmutz den Kleber nicht haften lässt, sondern, dass er über die Zeit die Dachpappe von unten beschädigt und dazu führt, dass Wasser hinein dringen kann. Um Dachpappe fachgerecht abdichten zu können, sollte man sich nicht nur den Rat eines Profis einholen, sondern besser diesen auch die Aufgabe ausführen lassen. Dachpappe zu verlegen ist besonders abhängig von der Witterung. Die Qualität hängt sowohl von der Temperatur ab (idealerweise zwischen 10 und 30 °C) und wie hoch die Regenwahrscheinlichkeit ist. Das Verlegen von Dachpappe vor, während oder nach einem Regenschauer sollte vermieden werden.

    Auf den Luxus einer selbstklebenden Dachpappe muss der Kunde verzichten. Bisher kann man die Bahnen nur mit Feuer oder einem speziellen Kleister verkleben. Daher kommt auch der Name Kaltkleber, da dieses Verfahren ohne das Schweißen auskommt, dass sonst vom Profi zum Verkleben der Dachpappe verwendet wird. Dies steht im Übrigen im Unterschied zur Schweißbahn.

    Die Schweißbahn ist ein Glas- oder Kunststoffvlies, das beidseitig mit Bitumen beschichtet wurde. Im Gegensatz zur schlichten Dachpappe wird diese großflächig erhitzt und verflüssigt. So wird das Dach wasserdicht versiegelt. Es gibt dagegen öfter eine Kombination aus beiden Varianten. So wird zuerst die Dachpappe mit Kaltkleber und Nägeln befestigt, und anschließend eine Schweißbahn darüber verlegt.

    Schweißbahn, Teerpappe oder Dachpappe kleben?

    Dachpappe durch kleben zu befestigen ist nicht immer die optimale Lösung. Der verwendete Kaltkleber hält nicht auf lange Zeit und muss in einem regelmäßigen Rhythmus erneuert werden. Profis Kleben die Dachpappe daher warm, sie verschweißen sie also. Diese Variante muss sorgfältig ausgeführt werden, sodass keine Stellen offenbleiben, an denen Wasser eindringen kann. Anders als bei der Schweißbahn wird die Dachpappe nur punktuell verschweißt und nicht vollflächig verflüssigt.

    Früher gab es eine aus Teerbestandteilen hergestellte Dachpappe. Teerpappe zu verlegen ist heute jedoch nicht mehr erlaubt und deswegen ist diese auch nicht mehr im Handel erhältlich. Es wurde nachgewiesen, dass diese Form der Dachpappe für den Menschen schädlich ist.

    Dachpappe vom Profi kleben lassen

    Damit Dachpappe kleben nicht zu schwer fällt, sollte sich der Kunde professionelle Hilfe von einem Dachdeckermeister holen. Bereits die Auswahl der Kaltkleber für Dachpappe erfordert grundlegenden Sachverstand, ebenso die Anwendung desselben. Dabei stellt sich die Frage, ob es genügt, punktuell zu kleben oder ob ganze Bahnen mit dem Kleber gezogen werden sollen.

    Wer es dagegen etwas eleganter haben möchte, sucht sich eine Dachpappe mit Schindeln aus. Die aufgezeichneten Stein- oder Ziegelformen sind der Ästhetik des Daches zuträglich und erlauben ein Weggehen von dem gewohnten Aussehen der Dachpappe.

    Damit sich Dachpappe kleben lässt, muss besonders auf das Wetter geachtet werden. Die Temperaturen dürfen nicht unter den Gefrierpunkt fallen. Wird es dagegen zu warm, kann der Kleber auch nicht haften. Was Sie, neben diesem Faktor, sonst noch bei dem Verlegen von Dachpappe beachten müssen, lesen sie auf Dachdecker.com!

    Beim Dachpappe kleben ist ein großzügiges überlappen notwendig, damit Wasser nicht eindringen kann. © Dachdecker.com

    Wenn eine Dachpappe kleben soll, muss der Untergrund einwandfrei gereinigt werden. Dabei ist weniger die Befürchtung, dass der Schmutz den Kleber nicht haften lässt, sondern, dass er über die Zeit die Dachpappe von unten beschädigt und dazu führt, dass Wasser hinein dringen kann. Um Dachpappe fachgerecht abdichten zu können, sollte man sich nicht nur den Rat eines Profis einholen, sondern besser diesen auch die Aufgabe ausführen lassen. Dachpappe zu verlegen ist besonders abhängig von der Witterung. Die Qualität hängt sowohl von der Temperatur ab (idealerweise zwischen 10 und 30 °C) und wie hoch die Regenwahrscheinlichkeit ist. Das Verlegen von Dachpappe vor, während oder nach einem Regenschauer sollte vermieden werden.

    Auf den Luxus einer selbstklebenden Dachpappe muss der Kunde verzichten. Bisher kann man die Bahnen nur mit Feuer oder einem speziellen Kleister verkleben. Daher kommt auch der Name Kaltkleber, da dieses Verfahren ohne das Schweißen auskommt, dass sonst vom Profi zum Verkleben der Dachpappe verwendet wird. Dies steht im Übrigen im Unterschied zur Schweißbahn.

    Die Schweißbahn ist ein Glas- oder Kunststoffvlies, das beidseitig mit Bitumen beschichtet wurde. Im Gegensatz zur schlichten Dachpappe wird diese großflächig erhitzt und verflüssigt. So wird das Dach wasserdicht versiegelt. Es gibt dagegen öfter eine Kombination aus beiden Varianten. So wird zuerst die Dachpappe mit Kaltkleber und Nägeln befestigt, und anschließend eine Schweißbahn darüber verlegt.

    Schweißbahn, Teerpappe oder Dachpappe kleben?

    Dachpappe durch kleben zu befestigen ist nicht immer die optimale Lösung. Der verwendete Kaltkleber hält nicht auf lange Zeit und muss in einem regelmäßigen Rhythmus erneuert werden. Profis Kleben die Dachpappe daher warm, sie verschweißen sie also. Diese Variante muss sorgfältig ausgeführt werden, sodass keine Stellen offenbleiben, an denen Wasser eindringen kann. Anders als bei der Schweißbahn wird die Dachpappe nur punktuell verschweißt und nicht vollflächig verflüssigt.

    Früher gab es eine aus Teerbestandteilen hergestellte Dachpappe. Teerpappe zu verlegen ist heute jedoch nicht mehr erlaubt und deswegen ist diese auch nicht mehr im Handel erhältlich. Es wurde nachgewiesen, dass diese Form der Dachpappe für den Menschen schädlich ist.

    Dachpappe vom Profi kleben lassen

    Damit Dachpappe kleben nicht zu schwer fällt, sollte sich der Kunde professionelle Hilfe von einem Dachdeckermeister holen. Bereits die Auswahl der Kaltkleber für Dachpappe erfordert grundlegenden Sachverstand, ebenso die Anwendung desselben. Dabei stellt sich die Frage, ob es genügt, punktuell zu kleben oder ob ganze Bahnen mit dem Kleber gezogen werden sollen.

    Wer es dagegen etwas eleganter haben möchte, sucht sich eine Dachpappe mit Schindeln aus. Die aufgezeichneten Stein- oder Ziegelformen sind der Ästhetik des Daches zuträglich und erlauben ein Weggehen von dem gewohnten Aussehen der Dachpappe.

    Источники: http://www.heimhelden.de/dachpappe-kleben, http://www.dachdecker.com/selbstklebende-dachpappe-201118751, http://www.dachdecker.com/dachpappe-kleben-201117768

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