Kann man wäschetrockner auf waschmaschine stellen

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    Trockner auf Waschmaschine stellen

    Ein Badezimmer mit Waschmaschine und Trockner ist zwar praktisch, jedoch benötigen beide Geräte nebeneinander einen Platz von 1,2 m, welchen nicht jedes Badezimmer zur Verfügung stellt. Dennoch muss man nicht auf einen Trockner verzichten. Es ist ebenso möglich, den Trockner auf die Waschmaschine zu stellen und damit Platz zu sparen.

    Um einen solchen "Waschmaschinenturm" zu bauen, stehen verschiedene Lösungen zur Auswahl. Der Handel bietet dazu einen Zwischenbausatz oder Zwischenbaurahmen an, der neben einer guten Befestigung häufig auch ein ausziehbares Fach bietet. Die Lösungen sind durchdacht und sicher.

    Aber auch mit einfachen Mitteln und ohne hohe Kosten ist es möglich, den Trockner auf die Waschmaschine zu stellen. Benötigt werden hierzu nur ein Stück Arbeitsplatte und einige Winkel, die sich in fast jeder Werkstatt finden lassen. Schnell ist nach unserer Anleitung der Waschmaschinenturm erstellt.

    Inhaltsübersicht: Trockner auf Waschmaschine stellen

    Benötigte Arbeitsmaterialien und Hilfsmittel

    Je nach gewählter Methode, werden auch unterschiedliche Hilfsmittel und Werkzeuge benötigt.

    Waschmaschinenturm mit Zwischenbausatz:

    Platte zwischen Waschmaschine und Trockner

    Waschmaschine auf Trockner oder umgedreht?

    Häufig wird danach gefragt, ob eine Waschmaschine auch auf einen Trockner gestellt werden kann. Prinzipiell kann die Frage mit einem Ja beantwortet werden. Es ist jedoch anzumerken, dass die Waschmaschine deutlich mehr Bewegungen verursacht und daher einen sicheren Stand benötigt. Ist dieser nicht gewährleistet, kann der Waschmschinenturm instabil werden und die Waschmaschine einer Unwucht beim Schleudern nicht entgegenwirken. Die Sicherungen müssen in diesem Fall drastisch verstärkt werden.

    Sofern es keinen driftigen Grund für diese Anordnung gibt, sollte es vermieden werden, eine Waschmaschine auf den Trockner zu stellen. Ebenso gefährlich ist es, einen Trockner auf eine kleinere Waschmaschine zu stellen. Hierfür sollte mit einem sicheren Gestell eine größere Standfläche für den Trockner geschaffen werden.

    Schritt 1: Passende Arbeitsplatte zusägen

    Häufig werden Waschmaschine und Trockner ohne Hilfsmittel einfach als Turm aufgestellt, was sehr gefährlich ist. Es muss auf jeden Fall eine Verbindung zwischen beiden Geräten geschaffen werden. In unserem Beispiel wird jeweils eine Arbeitsplatten über Waschmaschine und Trockner gelegt und gesichert. Ohne Waschmaschine und Trockner zu verbinden, kann das Vibrieren der Waschmaschine dazu führen, dass der Trockner "wandert" und vom Waschmaschinenturm fällt. Im ungünstigen Fall können hierbei nicht nur die Geräte beschädigt werden.

    Benötigt wird daher eine Arbeitsplatte, die entweder selbst zugesägt wird oder auch als Rest im Baumarkt erworben werden kann. Die Arbeitsplatte benötigt eine standardisierte Tiefe von etwa 60 cm und eine Breite, die vollflächig auf der Waschmaschine aufliegt. Eine größere Breite wird nicht benötigt, was der Platzeinsparung sehr dienlich ist.

    Für einen Großteil von Waschmaschinen wird eine Arbeitsplatte von 60 x 60 cm benötigt.

    Schritt 2: Arbeitsplatte mit Winkel auf der Waschmaschine sichern

    Damit die Arbeitsplatte sicher auf der Waschmaschine hält und nicht verrutschen kann, muss diese gesichert werden. Ist sie größer als als die Waschmaschine, können rundherum Leisten angebracht werden, was optisch sehr ansprechend aussieht. Soll jedoch viel Platz im Badezimmer oder Waschraum eingespart werden, sollte die Sicherung so schmal wie möglich ausfallen.

    Möglich wäre es, einfach ein Brett seitlich an der Arbeitsplatte zu befestigen und so gleichzeitig Waschmaschine und Trockner kombiniert zu sichern. Das hat jedoch den Nachteil, dass sich die Befestigungsschrauben lösen und somit die Sicherungen abfallen können. Winkel bieten dagegen bei sehr geringem Platzbedarf eine sehr gute Sicherung. Die Winkel werden senkrecht mit Schrauben in der Arbeitsplatte befestigt und nehmen seitlich die Kräfte auf. Somit können die Schrauben nicht aus dem Holz gezogen werden.

    Ob die Arbeitsplatte etwas breiter oder minimal kleiner als die Waschmaschine ist, spielt hierbei keine große Rolle. Der richtige Abstand kann mit den Winkeln eingestellt werden. Messen Sie hierzu die exakte Breite der Waschmaschine und richten Sie danach die Winkel aus. Der Abstand zur Vorder- und Hinterkante sollte etwa gleichmäßig aufgeteilt werden.

    Da Waschmaschine und Trockner in fast allen Fällen vor einer Wand stehen und daher nicht nach hinten rutschen können, muss die Arbeitsplatte nur noch gegen Bewegungen nach vorne gesichert werden. Dieses kann durch einen weiteren Winkel an der hinteren Seite erfolgen. Beachten Sie hierbei den Abstand zwischen Maschine und Wand (blau gekennzeichnet).

    Schritt 3: Sicherungen für den Wäschetrockner anbringen

    Nachdem die Arbeitsplatte auf der Waschmaschine gesichert wurde, müssen weitere Befestigungen angebracht werden, um Waschmaschine und Trockner stapeln zu können. Auch in diesem Fall kommen Winkel zum Einsatz. Wie man auf den Bildern sieht, wurden hierfür Winkel aus dem Werkstatt-Fundus verwendet. Wichtig ist nur, dass sie stabil und die Schenkel lang genug sind. Hierbei kann man durchaus erfinderisch sein.

    Wie bei der Waschmaschine, muss für die Positionierung der Winkel die Stellfläche des Trockners genau ausgemessen werden. Es ist aber ebenso möglich, probeweise Waschmaschine und Trockner übereinander zu stellen, die Winkel zu positionieren und zu kennzeichnen. Nachdem der Trockner wieder von der Platte genommen wurde, können die Winkel angeschraubt werden.

    Leider ist es beim aufgestellten des Trockner nur selten möglich, diesen unsichtbar gegen ein Verrutschen nach vorne zu sichern. Mit dem sichtbaren Winkel am Fuß des Trockners kann man sich aber arrangieren und diesen bei Bedarf auch farblich dem Trockner anpassen.

    Schritt 4: Waschmaschine und Trockner aufeinander stellen

    Die Arbeitsplatte liegt sicher auf der Waschmaschine und auf der Arbeitsplatte wurden Winkel angebracht, die den Trockner halten. Mit dieser Methode werden Waschmaschine und Trockner zusammen mit einer Arbeitsplatte gesichert. Raffiniert, günstig und vor allem schnell umgesetzt. Ein extra Verbindungsrahmen, Gestell oder Schrank wird hierfür nicht benötigt. Ist der entsprechende Platz vorhanden, kann ein Schrank jedoch zusätzlichen Stauraum für Waschmittel und Weichspüler schaffen. Im gezeigten Beispiel befindet sich der Waschmaschinenturm in einem Waschraum der gerade umgebaut wird. Auch hier wird der Zwischenraum zur Wand mit einem Regal gefüllt und so Platz für Waschutensilien geschaffen.

    Als zusätzliche Sicherung kann eine Matte zwischen Waschmaschine und Trockner gelegt werden. Die Antirutschmatte nimmt nicht nur Vibrationen auf, sie entlastet zusätzlich die Winkel.

    Tipp: Ablauf für Waschmaschine und Trockner

    Wäschetrockner unterscheiden sich grundlegend in Ablufttrockner und Kondenstrockner. Da Ablufttrockner die feuchte Luft in den Raum pusten oder einen Anschluss an der Außenwand benötigen, werden Kondenstrockner bevorzugt. Hier wird die Feuchtigkeit der Wäsche in einem Auffangbehälter gesammelt, der regelmäßig geleert werden muss.

    Was einige nicht wissen – viele Kondenstrockner können direkt an das Abflussrohr angeschlossen werden. Stehen Waschmaschine und Trockner übereinander, kann auch der Abfluss beider Geräte kombiniert werden (auf den oberen Bildern gut zu sehen). Häufig muss hierfür einfach der Schlauch abgenommen werden, der das Wasser in den Auffangbehälter leitet. Dieser kann durch eine Vorbereitung in der Rückwand nach außen gelegt und in den Abfluss geleitet werden. Der Auffangbehälter muss nie wieder geleert werden.

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    Trockner auf Waschmaschine – So funktioniert der Turm

    In vielen Bädern ist nur Platz für ein Gerät: die Waschmaschine. Denn zu Zeiten des Baus dieser Häuser war sie das einzige Gerät, das wichtig war. Doch der technische Fortschritt lässt auch den Trockner in die Haushalte einziehen. Aber die meisten sanitären Räume bieten dafür keinen Platz. Oft muss der Wäschetrockner ausgelagert werden, was jedoch weite Wege bedeutet. Eine andere Lösung ist es, einfach die Höhe des Raumes auszunutzen: Warum nicht den Trockner auf die Waschmaschine stellen? Doch bei dieser Variante gibt es einige Dinge zu beachten, damit der Turm auch unfallfrei wäscht und trocknet.

    Voraussetzungen

    Es gibt einige Bedingungen und Utensilien, die nötig sind, um den Trockner auf die Waschmaschine zu stapeln:

    Nicht alle Waschmaschinen und alle Trockner sind geeignet, dass sie aufeinandergestapelt werden können. Eine Grundvoraussetzung ist natürlich, dass die Waschmaschine ein Frontlader ist. Denn Toplader werden oben befüllt. Ein Trockner darauf zu stellen, ergäbe keinen Sinn. Ebenso ist es ratsam, zwei Geräte vom gleichen Hersteller zu besitzen. Diese lassen sich meist deutlich einfacher kombinieren. Aber auch unterschiedliche Geräte lassen sich aufeinander bauen.

    Wichtig ist hier jedoch, dass die Waschmaschine von den Maßen her nicht kleiner als der Trockner ist. Geräte vom gleichen Herstellen haben meist auch die gleiche Größe – das macht es einfacher. Die typischen Maße sind oft 60 mal 60 Zentimeter. Dazu wird ebenso eine Antirutschmatte benötigt. Denn eine Waschmaschine kann bei schnellen Umdrehungen während des Schleuderganges wandern. Dann besteht die Gefahr, dass der Trockner herunterfällt. Mit solch einer Matte unter der Waschmaschine kann dies vermieden werden. Zwischen den beiden Geräten ist ein Zwischenbau erforderlich. Wer ganz sicher gehen will, kann zusätzlich einen Spanngurt um die Geräte herum nutzen.

    Wer unsicher ist, ob seine Geräte zusammenpassen, kann beim Kundendienst seines Herstellers fragen. Hier stehen die Mitarbeiter oft kostenlos mit Antworten, Rat und Tat zur Seite.

    Der Zwischenbau

    Zwischen Waschmaschine und Trockner gehört ein Zwischenbausatz. Dieser hält beide Geräte stabil im Turm. Während des Schleudergangs verrutscht dank dieses Baus nichts. Doch es gibt unterschiedliche Modelle im Handel, die sich auch preislich unterscheiden:

    • Universalbaurahmen
    • Baurahmen direkt vom Hersteller
    • Rahmen mit Schublade
    • Rahmen ohne Schublade
    • Rahmen mit Dämpfern und Federn

    Mit einem Universalrahmen können zwei Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander verbunden werden. Doch, wie zu vermuten ist, ist dieser so universell gehalten, dass nicht immer der stabilste Stand erreicht werden kann. Daher raten Experten immer zum Griff eines Rahmens direkt vom Hersteller. Dieser ist stabiler, da er meist am Deckel der Waschmaschine verschraubt werden kann und der Trockner in Schienen eingeschoben wird. Auch gibt es Modelle, die eine ausziehbare Schublade bieten. Hier kann der Wäschekorb aufgestellt werden, wenn die trockenen Stücke aus dem Trockner heraus genommen werden müssen. Andere Modelle bieten diese Ablage nicht.

    Wiederum in anderen Varianten sind Dämpfungs- und Federungsmechanismen integriert, die die Vibration des Schleuderns minimieren. Die Preise für solch einen Zwischenbaurahmen variieren. Billige Modelle sind schon ab 10 Euro erhältlich, professionelle Verbindungssätze vom Hersteller kosten gut und gerne auch über 100 Euro. Beides ist einfach im Internet zu kaufen, oft mit einer Anleitung zum Aufbau. Hier kann auch anhand von Rezensionen und Vergabe von Sternen anderer Kunden die Qualität und Nutzung des Rahmens vor dem Kauf eingeschätzt werden.

    Nicht alle ausziehbaren Rahmen halten das Gewicht eines Wäschekorbs mit nasser Wäsche. Doch das ist meist auch nicht notwendig, denn in solch einem Turm kann die Wäsche direkt aus der Maschine in den Trockner umgefüllt werden.

    Ablauf des Turmbaus

    Je nach Modell des Zwischenbaurahmens variiert der Ablauf des Turmbaus aus Waschmaschine und Trockner ein wenig. In alle Fällen muss als Erstes die Antirutschmatte auf den Boden gelegt werden. Darauf wird die Waschmaschine gestellt. Wichtig ist, dass sie waagerecht ausjustiert ist. Das kann mittels den verstellbaren Füßen erreicht werden. Ist der Boden im Bad also abschüssig, sollte mittels Wasserwaage die richtige Position ermitteln werden. Wer einen Spanngurt zu Sicherheit verwenden will, muss diesen nun unter die Waschmaschine durchführen. Danach wird der Zwischenrahmen auf die Maschine gebaut. Bei manchen Modellen wird er nur aufgedrückt, bei anderen jedoch auf dem Deckel festgeschraubt. Ein eventueller Gurt muss durch die Halterung geführt werden. Dann wird der Trockner auf den Rahmen aufgebracht – wieder je nach Modell in die Halterung gesetzt oder mittels Schienen hineingeschoben. Zum Schluss kann mit dem Gurt um den Trockner herum das Ganze festgezogen werden.

    1. Antirutschmatte
    2. Ausjustierung
    3. Spanngurt unter der Waschmaschine durchführen
    4. Zwischenhalterung auf die Waschmaschine
    5. Spanngurte durch die Halterung durchführen
    6. Trockner in die Halterung auf die Waschmaschine
    7. Spanngurt um den Trockner und festziehen

    Häufige Fehler

    Manche Besitzer stellen ihren Trockner einfach nackt auf die Waschmaschine – ohne Verbindungsrahmen. Doch das ist auf keinen Fall ratsam. Denn hier kann durch die Vibrationen der Waschmaschine beim Schleudern der Trockner schnell herunterfallen. Auch wenn viele Nutzer im Internet melden, dass dies möglich ist und jahrelang nichts passiert ist, sollte es nicht riskiert werden. Denn ist der Trockner doch einmal heruntergefallen, ist der Schaden groß. In vielen Fällen zahlt auch keine Versicherung, wenn bei dem Turm kein Verbindungsrahmen verwendet wurde. Auch bei abenteuerlichen Selbstbauten aus Holz und anderen Materialien kann die Versicherung streiken, sollte es hier zu Unfällen, Wasserschäden und Co kommen.

    Zwar kann ein Trockner auf die Waschmaschine gestellt werden, aber niemals sollte diese Kombination umgedreht werden. Eine Waschmaschine gehört nicht auf den Trockner – Schleudergang, Vibrationen und Gewicht der Maschine sprechen dagegen.

    Zusammenfassung

    Wenn das Bad klein ist, lohnt es sich, den Trockner auf der Waschmaschine unterzubringen. Das geht jedoch nur, wenn dieser von den Maßen her nicht größer als die Maschine selbst ist. Auch sollte unbedingt ein Zwischenbaurahmen verwendet werden, der beide Geräte stabil miteinander verbindet. Sollte darauf verzichtet werden, kann im Ernstfall die Versicherung eine Zahlung von Schäden verweigern.

    Artikelbild: © LuckyPhoto / Shutterstock

    2 Kommentare

    1. Tim R. 16.10.2016 12:09 Uhr

    vielen Dank für diesen informativen und hilfreichen Blogartikel. Habe mir jetzt so einen Verbundungsrahmen gekauft Funktioniert super!

    Hey, super geiler Tipp.

    Habe mir schon überlegt, wie ich meinen neuen Trockner auf die Waschmaschien stellen kann bzw. ob das überhaupt geht.

    Den Trockner auf die Waschmaschine stellen

    Viele bestehenden Wohnungen und Häuser wurden in einer Zeit geplant, als sich Wäschetrockner noch nicht etabliert hatten. Überhaupt wurde für Sanitäreinrichtungen wie Bad, WC oder Waschräumen lange Zeit der benötigte Platz vom Wohnraum „abgezwickt“ und fällt damit entsprechend sparsam aus. Wohin also mit dem Trockner? Eine platzsparende Alternative ist es, den Trockner auf die Waschmaschine zu stellen. Was Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie im Anschluss.

    Neue Gebrauchstechnik in bestehenden Wohnobjekten

    Waschmaschinen an sich sind ja schon ziemlich sperrig. In den 80ern haben sich dann langsam Trockner etabliert. Diese Geräte haben in etwa dieselben Abmessungen wie Waschmaschinen-Maße, nur dass in den meisten Bestandswohnungen und Häusern bis in die 1990er hinein kein Platz für Trockner berücksichtigt wurde.

    Wäschetrockner auf statt neben die Waschmaschine

    Eine Möglichkeit wäre nun, den Trockner auf die Waschmaschine zu stellen. Ob sich das Gerät dazu eignet können Sie in entsprechenden Testberichten zu Waschmaschinen nachlesen.

    Doch selbst, wenn das Gerät auf die Waschmaschine passt, gibt es verschiedene technische Systeme bei Trocknern, die man zunächst kennen sollte:

    Arbeitsprinzipien Kondens- versus Ablufttrockner

    Um die Wäsche in einem Trockner zu trocknen, wird Wärme und Luft benötigt. Die Luft transportiert dann die Feuchtigkeit ab. Die einfachste Variante ist der Ablufttrockner. Dabei wird die mit Feuchtigkeit gesättigte Luft ins Freie abtransportiert. In einen Raum darf die Abluft nicht einblasen, da ansonsten binnen kürzester Zeit mit starken Feuchtigkeitsschäden zu rechnen ist.

    Ablufttrockner benötigen einen Abzug

    Also benötigen Sie für den Betrieb eines Ablufttrockners eine Ablufteinrichtung. Zwar können Sie die Abluft auch über das Fenster führen, nur muss dann im Winter dieses Fenster während des Trocknens weit genug geöffnet bleiben. Um einen Ablufttrockner auf die Waschmaschine stellen zu können, muss dort also eine zweite Steckdose als auch eine Ablufteinrichtung vorhanden sein.

    Für Kondenstrockner nur Stromsteckdose erforderlich

    Der Kondenstrockner, wie es der Name schon andeutet, kondensiert die Feuchtigkeit aus der Luft, weshalb keine solche Abluftvorrichtung benötigt wird. Er kann praktisch überall verwendet werden. Bestehen um Ihre Waschmaschine herum keine Anschlussmöglichkeiten für einen Ablufttrockner, ist der Kondenstrockner alternativlos. Jedoch liegt dessen Strombedarf höher. Alternativen dazu haben wir unter „Tipps“ für Sie bereitgestellt.

    Der Trockner muss sicher auf der Waschmaschine stehen

    Sie können den Trockner direkt auf die Waschmaschine stellen. Dazu darf die Grundfläche des Trockners aber nicht größer als die der Waschmaschine sein. Der Trockner muss mit allen vier Standfüßen sicher auf der Maschine stehen.

    Nicht jede Waschmaschine ist als Wasch-Trocken-Turm

    Manche Waschmaschinen vibrieren aber stark, wenn sie beispielsweise schleudern. Es kommt sogar vor, dass die Waschmaschine wandert. Dann besteht meist ein Aufbaufehler. Das Vibrieren der Maschine kann dagegen normal sein. In der Gebrauchsanweisung zu Markengeräten können Sie nachlesen, ob eine Waschmaschine für die Turmbauweise grundsätzlich geeignet ist.

    Hilfsmittel, um den Trockner sicher auf die Waschmaschine zu stellen

    Damit der Trockner aber sicher auf der Waschmaschine steht, können Sie Dämm- und Anti-Rutsch-Matten unterlegen, die der Fachhandel anbietet. Damit wird der Stand des Trockners auf der Waschmaschine auf jeden Fall sicherer. Noch besser sind Zwischenbaurahmen. Die werden inzwischen für relativ kleines Geld mit Komfortfunktionen angeboten.

    Der Waschmaschinen-Verbindungsrahmen

    Dabei handel es sich um einen Rahmen, den Sie an der Waschmaschine fixieren und befestigen. Dann wird der Wäschetrockner auf der Oberseite des Rahmens befestigt. Die genaue Befestigungstechnik erfahren Sie in der Aufbauanleitung. Die Zwischenrahmen gibt es mit einer ausziehbaren Schublade zwischen beiden Geräten. Diese kann dann als ausziehbare Arbeitsfläche benutzt werden. Einige Modelle verfügen auch über Dämpfer und Federn, um eventuelle Bewegungen von Waschmaschine und Trockner auszugleichen.

    Источники: http://www.heimwerker.de/haus/kueche-bad-sanitaer/trockner-auf-waschmaschine-stellen.html, http://www.heimhelden.de/trockner-auf-waschmaschine, http://www.hausjournal.net/trockner-auf-waschmaschine-stellen

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