Kann man laminat abschleifen

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    Kann man laminat abschleifen

    17.02.2017, 10:00 Uhr | os, zuhause.de

    Mit einfachem Babyöl lassen sich Kratzer im Laminat entfernen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Laminat erfreut sich als Fußbodenbelag großer Beliebtheit. Es sieht aus wie Holz, ist aber günstiger als echtes Parkett. Anders als Holzparkett lässt sich Laminat aber nicht einfach abschleifen, wenn die Oberfläche unansehnlich geworden ist. Und Kratzspuren sind schnell geschehen: Beim Umzug, beim unachtsamen Verrücken von Möbeln, von harten Schuhsolen. Letztere hinterlassen auch oft hässliche, schwarze Schlieren auf dem Laminat-Boden. Mit diesen Tipps können Sie Laminat reparieren und Kratzer im Laminat entfernen.

    Dunkle Absätze hinterlassen oft hässliche schwarze Striche und Schlieren auf dem Laminat. Der Schuhabrieb lässt sich aber ganz leicht mit einem guten Radiergummi entfernen. Im Handel gibt es auch spezielle Fleckenradierer zu kaufen. Beim Durchwischen sollte man darauf achten, dass das Laminat nicht zu feucht wird. Das Wasser könnte in die Ritzen eindringen und die Platten aufquellen lassen. Damit keine Schlieren zurückbleiben, gibt man am besten einen Schuss Essigreiniger ins Wischwasser.

    Kleine Kratzer im Laminat verschwinden mit Öl

    Oberflächliche Kratzer lassen sich mit etwas Oliven- oder Babyöl behandeln. Zuvor sollte man den Boden leicht feucht wischen. Wenn die Oberfläche gründlich getrocknet ist, kann die Behandlung beginnen. Dazu verreibt man etwas Öl mit einem Tuch auf den schadhaften Stellen. Tieferen Beschädigungen wird man so zwar nicht Herr, aber oberflächliche Kratzer sind hinterher kaum noch zu sehen. Doch Vorsicht: Durch das Öl wird das Laminat natürlich sehr rutschig. Überschüssiges Öl sollte deshalb schnell wieder weggewischt werden, damit niemand hinfällt.

    Kratzer und Löcher im Laminat beseitigen

    Für tiefere Kratzer gibt es im Baumarkt Reparatursets. Die Pakete enthalten meist verschiedene farbige Stangen Wachs, Schleifpapier und einen kleinen Hobel. Das Wachs muss erwärmt und dann auf die Macke aufgetragen werden. Zum Schluss werden die überschüssigen Wachsreste mit dem Hobel abgezogen, damit keine Unebenheiten zurückbleiben.

    Auch mit Pasten lassen sich Schäden im Laminat ausbessern. Die Pasten werden in verschiedenen Farbschattierungen angeboten, passend zum Farbton des Laminatbodens. Die schadhaften Stellen werden gefüllt und überschüssige Paste zum Beispiel mit einer Rasierklingen abgeschabt. Danach muss die Laminatpaste trocknen und aushärten.

    Je teurer, desto robuster

    Laminat besteht meist aus Kunststoff, in den Fotopapier mit abfotografiertem Holz eingearbeitet ist. Dieses Dekor liegt auf einer so genannten Trägerschicht. Laminat ist in verschiedenen Stärken von sechs bis zwölf Millimetern erhältlich. Je dicker, desto teurer sind die Paneele.

    Der Preis steigt auch mit der Robustheit: So gibt es verschiedene Abriebklassen. Im privaten Bereich geht die Einteilung von Abriebklasse 21 (geringe Nutzung) bis 23 (intensive Nutzung). Für die gewerbliche Nutzung gibt es entsprechend andere Klassen. Höhere Abriebklassen sind natürlich auch unempfindlicher gegen Kratzer.

    Schadhafte Stellen im Laminat austauschen

    Laminat lässt sich gut selbst verlegen. Früher wurde es meistens verklebt, heute gibt es das so genannte Klick-Laminat. Dabei werden die einzelnen Dielen einfach ineinander geschoben. Das erleichtert auch den Austausch einzelner Dielen, wenn sich mal ein Loch nicht so einfach kaschieren lässt.

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    Laminat aufarbeiten.

    Laminat Boden aufarbeiten??

    Guten Tag Mario

    zu deiner Frage die Du hir im Fachwerkforum gestellt hast wьrde ich dir vorschlagen den alten Laminat Boden raus zu reiЯen und eine neuen zu verlegen!

    Denn ein Laminat Boden ist nur eine auslagwahre!

    Und das mit denem Abschleifen und neu versiegelten wьrde ich persцnlich nicht machen.

    Mit zimmerlichem GruЯ

    aus Hann. Mьnden

    Mitglied der Fachwerk.de Community

    Bedrucktes Papier

    Im Prinzip ist es m.E. teurer Sondermьll.

    Wie mein Vorredner schon sagte – raus damit.

    Mitglied der Fachwerk.de Community

    @ Gerd Meurer

    Nach Seerosen-BegieЯer und Laminat-Tuner wдre das doch noch eine neue, weitere Geschдfts-Idee. Man kцnnte ja mal die Arbeits-Agentur fragen, ob das fьr eine ICH-AG reicht.

    Laminatboden

    Ja, durch rauswerfen des Sondermьlls.

    Mitglied der Fachwerk.de Community

    Sieht nur aus wie Holz! Laminat aufarbeiten geht nicht !

    Laminat hat die Eigenschaft, daЯ es schlecht altert, und im Gegensatz zur Dielung oder Parkett, Kratzer sehr unschцn aussehen(sieht man sofort)! Bei Echtholz(Vollholz)-Bцden ist es kein Problem, Kratzer oder kleine Vertiefungen aufzuarbeiten! Bei Laminat NO! Wichtig! Bei Verlegung von Laminat in Altbauten, kann es sogar zu sehr schweren Bauschдden fьhren, zwecks Feuchtehaushalt und дhnlichem! Ham wer schon reichlich sanieren dьrfen!

    Mitglied der Fachwerk.de Community

    SchluЯbetrachtung?

    Es ist ja hier nun schon alles gesagt und auch definiert worden, aber eben nun die Frage was denn da nun wieder hinein?

    Korkpaneelen, Linocoor (Linoleum-Parkett), Korkfliesen oder auch 3-Schicht-Holzpaneelen.

    Mitglied der Fachwerk.de Community

    RausreiЯen ist nicht immer цkologischer

    Also der Mann hat das Laminat ja nun mal drin in der Wohnung und findet es nicht so wahnsinnig hдЯlich wie Ihr. Und ьber Geschmack.

    Mitglied der Fachwerk.de Community

    Ьber Geschmack sollte man nicht streiten, obwohl man es vortrefflich tun kann. Ich meine, irgendwo gibt es doch einen Zusammenhang zwischen Geschmack und Materialwahl. Sei es drum, wir haben ja auch nicht alle den gleichen Glauben und wer will schon dauernd als Bekehrer durch die Welt rennen. Irgendwann wendet man sich dann nur noch ab.

    Ich kann mir durchaus vorstellen, daЯ Stiftung Warentest da zu einigen Negativ-Urteilen kommt.

    Genau wie jede Medizin auch Droge/Gift sein kann, kommt es auch bei Baumaterialien darauf an, was man erreichen will, ohne zu versuchen, die (Bau-) Physik zu ьberlisten.

    Der gleiche Stoff aber als Mцrtel im Fachwerk = „Gift“

    Souterrainwohnung !

    Tach und guten Mario,

    eine Neuversiegelung wдre vielleicht mit viel Aufwand mцglich! Obs funktioniert? Mir wьrde erstmal nur 2 kompneten -Lack einfallen! Es gibt bestimmt noch einige Mцglichkeiten, aber ob es das Ergebnis bringt! Fraglich! Hдngt auch von der Art und um welches Laminat(Abribklassen) es sich handelt ab!

    Mitglied der Fachwerk.de Community

    Hallo Mario 🙂

    Mietwohnung? *hhmh* Bei Fliesen legt der Vermieter normalerweise ein paar Fliesen zurьck, falls mal welche ausgetauscht werden mьssen. Hat Dein Vermieter eventuell auch vom Laminat etwas „gesichert“?

    Heide, die allerdings auf Laminierungen verzichten wird 😉

    Mitglied der Fachwerk.de Community

    Mietwohnung

    Bei einer Mietwohnung wьrde ich tunlichst die Finger von Experimenten lassen. Mario, wenn Du die Wohnung schon so bekommen hast, lebe damit. Wenn irgendwas schief geht, kann der Vermieter den Originalzustand verlangen, das gibt unendlich Дrger. Meine Exnachbarn hatten Laminat verlegt und konnten es beim Auszug wieder rausreiЯen. Dann lieber Teppich drьber.

    Kann man laminat abschleifen

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    „Die dickere Nutzschicht dieses Parketts lässt sich problemlos mehrmals abschleifen!“ So lautet das Lieblingsargument der Fertigparketthändler für die teuren Parkettarten. Diese Behauptung haben wir kritisch unter die Lupe genommen.

    Wer heute Parkett sagt, meint in der Regel das Fertig- oder, fachlich richtig, das Mehrschichtparkett. Dessen Aufbau aus oberer Nutzschicht, mittlerer Trägerschicht und unterem Gegenzug bewirkt, dass die einzelnen Parkettdielen auch über Jahre hinweg formstabil bleiben. Den Spuren und Verletzungen im Bodenbelagsalltag hingegen hat auch ein mehrschichtiger Aufbau nichts entgegenzusetzen. Und so leidet die oft nur wenige Millimeter dicke Nutzschicht trotz aufwendiger Oberflächenbehandlung mit Lack oder Öl unter den regelmäßigen Tritten der Bewohner, hereingetragenem Schmutz und Steinchen und den üblichen herabfallenden Gegenständen aller Art. Kurz: Auch ein Fertigparkett braucht alle zehn bis zwölf Jahre eine Generalüberholung.

    Das Problem

    Im Gegensatz zu vollflächig verklebtem Stäbchen- oder Fischgrätparkett oder den beliebten Altbaudielen aus Pitchpine wird Fertigparkett schwimmend, also ohne feste Verbindung mit dem Untergrund verlegt. Ein 3 bis 4 mm starke Trittschalldämmung aus Polyäthylen (PE-Schaum) sorgt für die schalltechnische Entkopplung des Parketts vom darunterliegenden Estrich.

    Und hier fangen beim Abschleifen mit großen Maschinen die Probleme auch schon an: Durch das enorme Gewicht einer Walzenschleifmaschine von etwa 80 kg und der leichten Federwirkung der Trittschalldämmung kann es nämlich passieren, dass während des Schleifens entweder einzelne Lamellen der Nutzschicht oder gar eine der Fugen mit Klickverbindung bricht. Da die Aufstandsfläche der Schleifwalze eher klein ist, entstehen gerade an den Fugen enorme Druckkräfte, die das Parkett irreparabel schädigen können. Die Gefahr ist um so größer, je mehr kleine Unebenheiten im Estrich Sie beim Verlegen des Parketts ignoriert haben, in der Annahme, dass der dicke PE-Schaum es schon richten werde.

    Zudem ist es schwierig, durch das Federn des Bodens einen wirklichen ebenen und gleichmäßigen Schliff hinzubekommen. Ein Manko, das leider oft erst bei der nachfolgenden Oberflächenbehandlung gut sichtbar wird. Genau die ist nämlich ein weiteres Problem. Die in der Regel eingesetzten Parkett- und Siegellacke sind nämlich wasserbasiert. Dieses Wasser dringt natürlich in das Holz ein und kann dort, je nach Menge, einen starken Quelldruck im Holz erzeugen. Die Folge: Das Holzvolumen der Decklamellen wird größer, an der Leimstelle zur Fichtenholz-Mittellage entstehen große Zugkräfte. Die Folge: Die Decklamellen platzen von der Mittellage ab, das schöne Fertigparkett ist unwiderruflich dahin.

    Ein Problem, das bei allen Versiegelungen auftritt, ist die so genannte Seitenverleimung. Die tritt auf, wenn der frische Lack in die Fugen zwischen zwei Dielen läuft und dort quasi wie eine Art Leim wirkt. Dadurch aber, dass das Holz arbeitet, wird der recht spröde Lack im Laufe der Zeit regelrecht aufgerissen und es entstehen unschöne Abrissfugen zwischen den Dielen. Diesen Effekt können Sie minimieren, indem Sie die geschliffene Holzfläche vor dem Lackieren grundieren. Die Grundierung ist auch ein Lack, allerdings ist er wesentlich elastischer eingestellt. Er füllt die Fugen und macht die Bewegungen des Holzes rissfrei mit.

    Massivholzboden schleifen © Selbermachen Probleme beim Abschleifen © Selbermachen Klassische Massivholzböden werden vollflächig auf dem Unterboden verklebt. Sie können dadurch auch unter hoher Last nicht federn und sind deshalb besonders gut mit der Walzenschleifmaschine zu ebnen und zu schleifen.

    Das Gleiche gilt, etwas eingeschränkt, auch für Holzdielenböden auf Lagerhölzern oder Deckenbalken. Die sind mit 25 bis 30 mm üblicherweise dick genug, dass auch sie unter Last kaum federn. Bei schwimmend verlegtem Parkett (gilt auch für Massivholzdielen) ist die 3 bis 4 mm starke Trittschalldämmschicht eher weich. Das kommt zwar dem Gehkomfort sehr entgegen, ist beim Renovieren des Bodens allerdings ein Problem, weil der ganze Boden federt. Ein optimales Schleifergebnis ist kaum zu erreichen, Parkettlamellen und Klick-Profile können brechen! Übrigens: Auch Fertigparkett kann vollflächig auf dem Boden verklebt werden, das ist aber eindeutig Profisache.

    Nutzschicht © Selbermachen Gebrochenes Klickprofil © Selbermachen Mit dem üblichen Schliffaufbau bei normal abgenutztem Parkett schleifen Sie etwa 0,5 bis 0,7 mm der Nutzschicht ab. Das Gro übernimmt dabei immer die gröbste Körnung, die beiden feineren Schliffe beseitigen nur noch die Schleifspuren des gröbsten Arbeitsgangs. Weil 2 mm als Mindeststärke der Nutzschicht gelten, sollte Ihr Fertigparkett, um überhaupt abgeschliffen werden zu können, eine Nutzschichtstärke von 3 bis 4 mm haben. Kontrollieren können Sie das an einem Reststück, das Sie sich beim Verlegen immer auf heben sollten.

    Das brauchen Sie

    Parkett schleifen © Selbermachen SELBERMACHEN kann Sie mit diesem Dilemma natürlich nicht alleinlassen. So bekommen Sie Ihr Parkett wieder hin: Wichtig ist zunächst einmal die Auswahl des Werkzeugs und des Schleifpapiers.

    Um den Einsatz einer Walzenschleifmaschine kommen Sie trotz des Gewichts nicht herum. Mit ihr geht nicht nur der Lack am schnellsten runter, auch der Boden wird wieder eben.

    Schleifpapierkörnungen © Selbermachen Die Randschleifmaschine brauchen Sie, um möglichst nahe an den Fußleisten und unter tiefsitzenden Heizkörpern und Treppen schleifen zu können. Die Einscheiben- oder Tellerschleifmaschine ist gut geeignet, um die unterschiedlichen Schleifbilder der beiden vorgenannten im letzten Arbeitsgang anzugleichen. Die übliche Schleif-Reihenfolge bei einem Massiv parkett wäre 40er- und 60er-Schleifpapier, dann den Feinschliff mit 100er. Das empfehlen wir auch für Fertigparkett, gröberes Papier (also 24er oder 16er) sollten Sie auf keinen Fall verwenden. Ist Ihr Boden nur in der Lackschicht unansehnlich geworden, weichen Sie auf 60er, 80er, 120er aus. Generell gilt: Lieber alle sechs Jahre kleine Kratzer entfernen, als alle zehn Jahre im Millimeterbereich schleifen.

    Schleifmaschinen © Selbermachen Drei Maschinen brauchen Sie für einen guten Schliff: die Randschleifmaschine, die Einscheibenschleifmaschine und die Walzenschleifmaschine (von links nach rechts). Sie können sie im Baumarkt mieten. Teillösungen, etwa nur mit der Einscheibenmaschine, gehen garantiert schief.

    Die wichtigste Grundregel beim Parkettschleifen lautet: Die ersten Schleifgänge müssen Sie immer diagonal ausführen und zwar in beide Richtungen. Das hat den Sinn, dass die in aller Regel doch leicht geschüsselten Dielen eingeebnet werden und eine möglichst plane Oberfläche entsteht. Erst der letzte Schleifgang mit dem feinsten Schleifpapier verläuft parallel zur Dielenrichtung.

    Fahren Sie mit der Walzenschleifmaschine jeweils einmal bis zur Wand und, wichtig, in der gleichen Spur auch zurück. Erst dann setzen Sie die Maschine um, wobei die nächste Spur die vorherige um etwa 5 cm überlappen soll. Fahren Sie die Maschine zügig übers Parkett, sonst wird der Abtrag zu groß.

    Nachdem Sie mit der Walzenschleifmaschine einmal in jeder Richtung diagonal geschliffen haben, fahren Sie mit der Randschleifmaschine und Schleifpapier der gleichen Körnung die Parkettränder ab. Auch hier gilt: Halten Sie die Maschine immer in zügiger Bewegung, sonst schleifen Sie zu viel von der Nutzschicht ab. Die Tellerschleifmaschine ist mit einem 120er-Schleifgitter erst als letzte vor dem Versiegeln respektive Ölen des Bodens dran.

    Erster und zweiter Arbeitsgang: Diagonal und mit zwei Körnungen schleifen. Der dritte Gang führt Sie parallel zur Dielenrichtung. Schleifen Sie gegen das Licht, dann fallen Unebenheiten besser auf.

    Richtungsweisend: Die Schleifbänder haben auf ihrem Inneren Pfeile aufgedruckt, die die Schleifrichtung anzeigen. Schleifwalzen drehen sich immer vom Benutzer weg, entsprechend müssen Sie die Bänder aufziehen.

    Oberflächen

    Parkettlack mit Pinsel auftragen © Selbermachen Obwohl es bei der Kombination von Wasserlacken und Fertigparkett die eingangs beschriebenen Probleme gibt, sind diese Lacke doch erst Wahl bei der Neuversiegelung. Wasserlacke bieten einfach den besten Kompromiss zwischen geringen Ausdünstungen und größtmöglicher Strapazierfähigkeit. Der Trick bei Fertigparkett ist es, den Lack pro Arbeitsgang möglichst sparsam einzusetzen, aber dafür mindestens dreimal statt üblicherweise zweimal zu lackieren.

    Achtung: Einige Exotenhölzer wie Merbau sind zu ölig, um dem Wasserlack gute Haftung zu bieten. Hier sind Öle oder lösemittelhaltige Lacke gefragt. Letztere dürfen Sie mittlerweile aber nur noch in solchen Spezialfällen anwenden.

    Hartwachsöl einmassieren © Selbermachen Bei Hartwachsölen tritt zwar nicht der erwähnte Quelldruck wie bei Wasserlacken auf, allerdings erreichen sie noch nicht ganz die Oberflächenhärte eines Lacks. Außerdem sind sie etwas aufwendiger beim Auftragen (Sie müssen einmassiert werden!) und auch in der Pflege.

    Parkettlack und Hartwachsöl © Selbermachen Neuen Schutz bieten Parkettlack oder Hartwachsöl. Wird die alte Versiegelung nur angeschliffen, streichen Sie den neuen Lack in Verlegerichtung. Bei einem kompletten Neuaufbau werden die beiden ersten Anstriche diagonal zur Verlegerichtung geführt. Hartwachsöl wird in das rohe Holz mit einem Gazeballen ein massiert. Für beide Oberflächen gibt es spezielle Pflegemittel (von Remmers) die die Oberfläche auffrischen und widerstandsfähig halten.

    Unterschiedliche Parkettoberflächen © Selbermachen Je nach eingesetztem Mittel bekommt die geschliffene Buchenfläche (ganz links) eine andere Anmutung. Pigmentiertes Öl (2. v.l.) lässt sie weißlich schimmern, Wasserlack (3. v.l.) ist neutral, Kunstharzlack (rechts) lässt sie nach dunkeln.

    Hier gibt es.

    Schleifgeräte: zum Beispiel Max Bahr | Telefon (0 40) 656 66-0

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    Источники: http://www.t-online.de/heim-garten/haushaltstipps/id_45877176/laminat-reparieren-macken-schuhabrieb-und-kratzer-entfernen.html, http://www.fachwerk.de/fachwerkhaus/wissen/laminat-wohnung-14743.html, http://selbermachen.de/wohnen/bodenbelaege/parkett-laminat/fertigparkett-abschleifen-geht-das

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