Ideen farbige wände

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    Die Wand bunt streichen – Ideen rund um Farbwirkung und farbige Wände

    Farben wirken auf uns. Das ist klar! Allerdings müssen wir bei unserer Farbwahrnehmung zwei Dinge unterscheiden: Wir nehmen eine Farbe manchmal bewusst wahr. Dann denken wir „Oh wie schön, Blau!“, weil Blau zum Beispiel unsere Lieblingsfarbe ist. Wir nehmen Farben aber auch – und das ist viel häufiger der Fall – ganz unbewusst wahr. Dann denken wir nicht: „Oh, Blau!“. Genau genommen denken wir in diesem Moment gar nichts. Vielmehr haben wir, wenn wir eine blaue Fläche sehen, eher nur ein Gefühl. Wir haben eine Assoziation. Bei blauer Farbe kann das eine Assoziation zu Frische, Leichtigkeit oder Luft sein. Andererseits gibt es auch Momente, in denen Blau kühl und anonym auf uns wirken kann. Kommt also immer drauf an. Erstens, wie wir selbst diese Farbe mögen oder eben nicht mögen und in welchem Kontext sie auftritt (Blau im Krankenhausflur vs. Blau in der Cocktailbar). Andererseits kann die Farbwirkung auch davon abhängen, wie eine Farbe gemischt ist. Blau ist nämlich nicht gleich Blau. Wie wir aus Erfahrung wissen, gibt es viele Blautöne: Graublau, Grünblau, Hellblau, Dunkelblau, Lichtblau, Türkis…

    Bei der Farbgestaltung der Wänden sollten diese zwei Aspekte also beachtet werden. Einerseits können wir eine Farbe wählen, weil sie uns gut gefällt. Andererseits, weil wir einen gewissen Effekt in einem gewissen Raum (z.B. Frische im Bad, Gemütlichkeit im Wohnzimmer…) erzielen möchten.

    Wie das Zusammenspiel von Farbe, Wirkung, Mischungsverhältnis und Kontext ist und vor allen Dingen, wie welche Farbe in der Wandgestaltung eingesetzt werden kann, dass verraten wir jetzt.

    Farbwirkung: Blau – Himmel, Wasser, Meer

    Dass wir gewisse Farben mit gewissen Dingen oder Gefühlen assoziieren, liegt daran, dass die Farben oft Entsprechungen in der „realen“ Welt haben.

    Blautöne: von Indigo bis Grünblau

    Wenn es um blaue Farbe geht, verbinden wir Blau beispielsweise mit Wasser und deshalb oft auch mit Kühle. Im Gegensatz dazu steht etwa warmes Rot als Farbe des Feuers. Andererseits scheinen auch Himmel und Horizont blau, also verbinden wir blaue Flächen im übertragenen Sinn mit Weite.

    Im Farbspektrum befindet sich Blau zwischen Violett und Grün. Das heißt, es gibt auf dieser Skala Blautöne, die grünstichiger sind (z.B. Türkis) und es gibt Blautöne, die sich in Richtung Violett bewegen.

    Außerdem können Sättigung und Helligkeit der blauen Farbe variieren. Ein Blauton mit wenig Sättigung erscheint eher Blaugrau. Übrigens: Dieses Prinzip kann quasi auf alle anderen Farben angewendet werden.

    • Wirkung von Blau: Frische, Weite, Kühle, Neutralität
    • Blaue Wände: Schlafzimmer (Ruhe: kräftiges, dunkleres Blau), Badezimmer (Weite: helles, ungesättigtes Blau), Flur/Küche (Frische: Türkis); im Wohnzimmer können blaue Wände auf Dauer etwas unwohnlich wirken, hier im Zweifelsfall in Richtung Türkis gehen.
    • Mögliche Formen: Indigo, Ultramarin, Nachtblau, Königsblau, Enzian, Babyblau, Türkis, Navy

    Farbwirkung: Grün, grün, grün – Natürlichkeit und Harmonie

    Grün stellt den Übergang zwischen den sogenannten kalten und warmen Farben dar. Es befindet sich im Farbspektrum zwischen Blau, also einer kalten Farbe, und Gelb, also einer warmen Farbe.

    Es gibt also Grüntöne, die einen höheren Gelbanteil aufweisen und als wärmer und wohnlicher empfunden werden, als Grüntöne mit höherem Blauanteil. Grüntöne mit weniger Sättigung werden oft als Khaki bezeichnet.

    Wenn wir uns draußen umschauen, ist bereits klar, womit wir Grün assoziieren: mit Pflanzen, mit Natur, mit Wachstum und mit Lebendigkeit. Grün wirkt entspannend und ruhig.

    • Wirkung von Grün: Lebendigkeit, Natürlichkeit, Entspannung, Ruhe
    • Grüne Wände: Flur (Lebendigkeit: sattes Grün, hoher Gelbanteil), Arbeitszimmer/Küche (Lebendigkeit: helles Grün mit höherem Gelbanteil), Schlafzimmer/Wohnbereich (Ruhe: Khakifarben, dunkleres Grün)
    • Mögliche Formen: Grasgrün, Türkis, Khaki, Gelbgrün, Pastellgrün, Moosgrün, Smaragdgrün

    Farbwirkung Gelb – Here comes the Sun!

    Sonnenlicht macht glücklich. Das liegt daran, dass unser Körper, wenn er den Strahlen der Sonne ausgesetzt ist, gewisse Botenstoffe produziert (z.B. Serotonin), die zu einer Stimmungsaufhellung führen.

    Sonne ist für viele also ein Gute-Laune-Garant. Mehr noch: Sonne macht nicht nur glücklich, sondern heizt uns auch ein. Wen wundert es also, dass wir Gelb als Sonnenfarbe mit diesen Dingen assoziieren: gute Laune, Lebendigkeit und Wärme.

    Gelb kann auch in Form von Gold auftauchen. Goldtöne wirken zudem edel und wertig. Bewegt sich ein Gelbton in Richtung Rot, ist der Übergang hin zur Farbe Orange fließend. Oft lässt sich nicht klar unterscheiden, was noch als „Sonnengelb“ oder bereits als „Orange“ zu verstehen ist. Gelbtöne können in unterschiedlichen Helligkeiten und Intensitäten vorkommen. Zu grell (also ein helles Gelb mit hoher Sättigung) und grün-lastig sollte ein Gelbton nicht sein, da er an der Wand schnell überfordernd wirken kann. Zur flächigen Wandgestaltung im Wohnbereich eignet sich Gelb am besten in blasseren Tönen oder mit einem höheren Rotanteil. Einzelne Akzente an der Wand lassen sich hingegen durchaus mit einem intensiven Gelbton (z.B. Curry, Sonnengelb) setzen.

    • Wirkung von Gelb: Gute Laune, Lebendigkeit, Wärme
    • Gelbe Wände: Wohnbereich (Lebendig: sattes Gelb-Orange, helles Gelb/ Edel: Goldgelb); Schlafzimmer (Ruhe/Luxus: Goldgelb); Küche (Gmütlichkeit: Gelb-Orange)
    • Mögliche Formen: Goldgelb, Sonnengelb, Gelborange, Hellgelb, Ocker, Zitronengelb, Curry

    Farbwirkung Rot – Heiß wie die Liebe

    Feuriger als Rot ist keine andere Farbe. Als Farbe von Funken, Glut und Flammen ist Rot der Inbegriff für eine warme Farbe. Kein Wunder, dass auch abstrakte Konzepte wie Liebe und Leidenschaft mit diesem heißen Farbton in Verbindung gebracht werden. Na gut, wer es weniger leidenschaftlich mag, kann Rot auch einfach als warme und lebensspendende Farbe interpretieren und wahrnehmen.

    In dunkler Nuance gilt Rot als gemütlich, wohnlich und einladend. Helle und intensive Rottöne wirken lebendig und motivierend. Grundsätzlich muss gesagt werden, dass Rot als typische Signalfarbe sehr fordernd wirken kann. Deshalb scheiden sich an dieser Farbe häufig die Geister. An der Wand wird Rot häufig im Wohnbereich oder im Schlafzimmer eingesetzt, eben überall dort, wo es gemütlich werden soll.

    • Wirkung von Rot: Signalfarbe, Lebendigkeit, Wärme, Gemütlichkeit
    • Rote Wände: Wohnbereich (Belebend: kräftiges Rot /Gemütlich: Dunkelrot); Schlafzimmer (Entspannend: Dunkelrot); Badezimmer (Belebend: kräftiges Rot)
    • Mögliche Formen: Hellrot, Rubinrot, Karminrot, Weinrot, Orangerot, Braunrot, Purpurrot

    Farbwirkung Violett – Man umgebe mich mit Luxus

    Als Farbe ist Violett bzw. Lila der Farbton zwischen Rot und Blau. Dementsprechend gibt es gleichermaßen Violetttöne, die einen fließenden Übergang ins Rote darstellen als auch in den blauen Spektralbereich. Beispiel dafür sind etwa „Indigoblau“ (blaues Violett) oder „Pflaume“ (rötliches Violett).

    Violett gilt einerseits als luxuriöse Farbe, andererseits wird dieser Farbton auch mit Mystik und Magie in Verbindung gebracht. Wer also eine zauberhafte Wandfarbe sucht, ist mit dieser Farbwahl auf der richtigen Seite. Violett vereint die Eigenschaften der beiden Farben Blau und Rot, was auf den ersten Blick eigentlich gar nicht möglich ist. Während Rot leidenschaftlich daherkommt, wirkt Blau eher kühl und distanziert. Diese Mischung und Uneindeutigkeit macht für viele genau die Faszination aus, die von der violetten Farbe ausgeht.

    • Wirkung von Violett: Mysteriös, luxuriös, beruhigend, warm
    • Violette Wände: Schlafzimmer (Ruhe und Luxus), Wohnbereich (Eleganz), Badezimmer (z.B. Lavendel)
    • Mögliche Formen: Lavendel, Aubergine, Violett, Pink, Pflaume, Flieder, Lila, Indigo

    Farbwirkung Braun – Solide und verlässlich

    Na gut, Braun ist für viele nicht die Farbe der Wahl. Zumindest dann nicht, wenn es um Kleidung geht. Auch bei der politischen Gesinnung sollte man von Braun Abstand nehmen. Wenn man allerdings von der Politik mal absieht, ist Braun tatsächlich alles andere als extrem. Vielmehr ist diese Farbe eigentlich ziemlich neutral. Und ruhig. Braun ist also eine gute Grundlage für eine unaufgeregte Wandgestaltung.

    Wir verbinden mit dieser Farbe vor allem Natürlichkeit. Damit ist nicht die natürliche Frische eine Grüntons gemeint, sondern eine erdige Natürlichkeit.

    Braun ist in unserer Aufzählung eigentlich keine neue Farbe. Vielmehr entsteht ein Braunton, wenn Rot, Gelb oder Orange stark abgedunkelt werden. Manchmal kann auch ein Grünton beigemischt werden. Je nach Mischungsverhältnis und Grundfarbe entstehen unterschiedliche Brauntöne. Wände in Beige, Haselnuss oder Schokobraun sorgen für Gemütlichkeit, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Braun ist deshalb an der Wand eine gute Alternative zu Violett oder Rot. Ein helles oder ungesättigtes Braun eignet sich außerdem als Grundlage für die Kombination mit anderen, intensiveren Farben.

    • Wirkung von Braun: Ruhe, Behaglichkeit, Natürlichkeit, Erdung, Neutralität
    • Braune Wände: Schlafzimmer (Behaglichkeit: kräftiges Braun oder helles Beige), Küche (Ansprechend: Beige); Flur (Lebendig: Haselnussbraun); Wohnzimmer (Gemütlich: dunkles Braun, Rotbraun)
    • Mögliche Formen: Haselnuss, Dunkelbraun, Rotbraun, Grünbraun, Lehmbraun, Graubraun, Beige, Hellbraun

    Farbwirkung Grau – Edel und luxuriös

    Eigentlich versteht man unter Grau eine Farbe, die komplett ohne Sättigung ist. Das heißt, anders als Rot, Grün, Gelb und Co. besitzt graue Farbe keinen Farbwert. Bei Grau handelt es sich also lediglich um ein „helles Schwarz“ oder „dunkles Weiß“. Zumindest in der Theorie.

    Besonders in Sachen Wandfarbe kommt aber so gut wie nie ein Farbton vor, der keinerlei Sättigung besitzt. Das hat einerseits mit dem Herstellungsverfahren der Farbe zu tun, andererseits damit, dass die Farbwirkung des Grautons auf diese Art und Weise in eine gewisse Richtung gesteuert werden kann. Das heißt, Grau ist also meistens nicht komplett ungesättigt, sondern hat entweder einen Rotstich, einen Grünstich oder einen Blaustich etc. Das ist beispielsweise auf unseren grauen Quadraten zu erkennen. Nachts sind also nicht alle Katzen gleichgrau. Das kann durchaus zu Komplikationen führen, wenn man eine graue Wand passend zum grauen Sofa streichen möchte und mit der Annahme „Ist doch nur Grau.“ seine Wandfarbe kauft. Dann kann es passieren, dass man zuhause feststellt, dass die beiden Grautöne so überhaupt nicht zusammen passen. Gleiches gilt übrigens auch für die Kombination von anderen Farben miteinander. Achten Sie deshalb immer auf das Mischungsverhältnis der Farben und vergleichen Sie im Zweifelsfall vor Ort.

    Obwohl Grau in den meisten Fällen also doch einen leichten Farbstich aufweist, ist diese Art der Wandgestaltung neutral. Grau kann für Akzente an Wänden sorgen und einen luxuriösen Hauch ins Wohnzimmer oder Schlafzimmer bringen, ohne dass Sie sich auf eine Farbe festlegen müssen. Dabei haben Sie zusätzlich die Wahl zwischen dunklem Grau oder hellen Grautönen.

    • Wirkung von Grau: Signalfarbe, Lebendigkeit, Wärme, Gemütlichkeit
    • Graue Wände: Wohnbereich (Luxuriös: dunkles Grau, Grau mit Farbstich, Silbergrau); Schlafzimmer (Ruhig: Helles Grau); Flur (Akzentuiert: dunkles Grau);
    • Mögliche Formen: Blaugrau, Hellgrau, Dunkelgrau, Anthrazit, Braungrau, Grüngrau, Silbergrau, Graphitgrau

    Zweifarbige Wände – Ideen zum Streichen, Tapezieren und Gestalten

    Wer sagt, dass es bei der Wahl der Wandfarbe nur ein „Entweder-Oder“ geben kann? Wenn Sie es spezieller mögen, dann gestalten Sie Ihre Wände einfach „Sowohl-Als-Auch“ – nämlich zweifarbig.

    Ideen zum Thema „Wände in zwei Farben“ hat das Team von Wandtrends.de für Sie gesammelt.

    Zweifarbige Wand – Horizontal streichen

    Eine Möglichkeit, Wände zweifarbig zu gestalten, ist die Unterteilung durch eine horizontale Linie. Horizontal abgetrennte Farbbereiche können einen Raum aufwerten und interessanter machen. Die Linie verläuft parallel zu Decke bzw. Boden. Oberhalb dieser Trennlinie hat die Wand eine Farbe, unterhalb der Linie eine andere.

    Die horizontale Trennung sollte bei zweifarbigen Wänden nicht zu tief erfolgen. Bauch- bis Schulterhöhe können als Anhaltspunkt dienen. Was darüber hinaus geht, wirkt optisch möglicherweise drückend.

    Grundsätzlich wird empfohlen, den unteren Teil dunkler bzw. farbig zu gestalten, während der Wandbereich oberhalb der Linie heller ist bzw. weiß bleibt.

    Tipp: Um eine gerade Linie an die Wand zu malen, sollten Sie mit einer Wasserwaage arbeiten. Zeichnen Sie zarte Markierungspunkte mit Bleistift an die Wand. Nutzen Sie breites Kreppband, um die Linie entlang der Punkte abzukleben. Im Idealfall nutzen Sie dazu ein zusammenängendes Stück Kreppband. Um es genau entlang der Linie zu befestigen sollten Sie, je nach Länge des Klebebandes, mindestens zu zweit sein.

    Zweifarbige Wand – Vertikal streichen

    Während ein horizontaler Farbbereich theoretisch an der Wand entlang einmal durch das ganze Zimmer verlaufen kann, sind vertikale Farbbereiche räumlich eher begrenzt. Vertikal bedeutet, dass etwas rechtwinklig zur Erdoberfläche gerichtet ist. Die vertikale Farbfläche verläuft also vom Boden zur Decke, allerdings nur in einer begrenzten Breite. Weiter Ideen, wie Wände mit vertikalen Farbbereichen zweifarbig gestaltet werden können, finden Sie weiter unten.

    Tipp: Wenn bei zweifarbigen Wänden beide Farben neu aufgetragen werden, gilt sowohl bei horizontalen als auch vertikalen Farbkombinationen, dass die helle Farbe zuerst an die Wand kommen sollte. Malen Sie mit dieser Farbe gezielt ein Stück „über die Linie“, also in den Bereich, der eigentlich für die andere Farbe vorgesehen ist. Wenn die erste Farbe gut getrocknet ist (je nach Farbe auch mehrere Wochen), kann die dunklere der beiden Farben nahtlos aufgetragen werden, indem die hellere Farbe in diesem Bereich einfach überstrichen wird.

    Zweifarbige Wand – Muster malen

    Eine der Königsdisziplinen in Sachen zweifarbiger Wandgestaltung ist es, Muster an die Wand zu malen. Unser Beispiel zeigt eine zweifarbige Wand mit Dreiecken. Unter einem Muster versteht man eine sich wiederholende Struktur. Das heißt, ein Muster wirkt umso eindrucksvoller, je gleichförmiger und akkurater es ist.

    Um ein Muster ordentlich an die Wand zu bringen, benötigen Sie Fingerspitzengefühl und etwas handwerkliches Geschick. Geradlinige Muster wie die Dreiecke können mit Kreppband abgeklebt und anschließend mit den entsprechenden Pinseln und Farben ausgemalt werden. Für komplexere Muster gibt es beispielsweise Wandschablonen. Als Alternative zum Selbermalen gibt es Wandtattoos oder Tapeten mit Muster.

    Zwei Wandtattoo-Banner sorgen für Farbe an der Wand

    Zweifarbige Wände – Teile tapezieren

    Der Effekt der Zweifarbigkeit kann auch mit Tapete erzielt werden. Unterteilen Sie den Raum optisch, indem Sie einen Teil der Wand mit Tapete (z.B. Mustertapete) gestalten und einen anderen Teil unifarben lassen.

    Je nach Farbkonzept können die Farben der Tapete sich in der Farbe der restlichen Wand bzw. der restlichen Dekoration widerspiegeln.

    Tipp: Stimmen Sie den Ton von Tapete und Wandfarbe aufeinander ab. Je nach Mischungsverhältnis können zwar beide Farben z.B. Blau erscheinen. Wenn es sich aber um verschiedene Farbnuancen handelt (Blau mit Grünstich, Blau mit Violettstich…), können die Farben sich im direkten Kontakt beißen. Deshalb gilt: Gleich im Baumarkt oder Geschäft oder mit einer Farbkarte vergleichen.

    Zweifarbige Wände – Fliesen mit gestrichener Wand kombinieren

    Auch mit Fliesen können zweifarbige Wände gestaltet werden. Entweder werden Fliesen in verschiedenen Farben kombiniert oder aber ein Teil der Wand wird gefliest, während der andere Teil mit der entsprechenden Wandfarbe gestrichen wird.

    Fliesenspiegel verlaufen meist horizontal, nicht zuletzt als Spritzschutz im Badezimmer. Die Wand oberhalb der Fliesen kann entweder weiß bleiben oder in einer Farbe der Wahl kreativ gestaltet werden. Letztendlich ergibt sich daraus ein schöner Effekt, der besonders im Badezimmer interessante Akzente setzt.

    Zweifarbige Wand – Gestaltung mit Dachschräge

    In Räumen mit Dachschräge ist die Wandgestaltung oft kompliziert. Ein einfacher, aber wirkungsvoller Trick ist es, den unteren Teil der Wand ohne Schräge einfach in einer kräftigen Farbe zu gestalten, während der obere Teil heller bzw. weiß bleibt.

    Diese Art der Wandgestaltung bzw. Gestaltung der Dachschräge bringt mehr Dynamik und Tiefe in den Raum.

    Zweifarbige Wände in der Küche

    Auch in der Küche können zweifarbige Wände zum Blickfang werden. Unser Bildbeispiel zeigt die Wandgestaltung übereck.

    Die bunte Wandfläche verläuft zwar vertikal, also mit einer Trennlinie von unten nach oben, gleichzeitig entsteht aber der Eindruck, dass die Farbe sich auch horizontal ausbreitet. Das hat nicht zuletzt etwas damit zu tun, dass die farbige Fläche relativ breit ist.

    Kreative Idee: Zweifarbige Wand durch eine bunte Nische

    Umgekehrt gilt: Je schmaler ein Farbstreifen an der zweifarbigen Wand ist, desto konkreter nimmt man die Trennung als horizontal bzw. vertikal wahr. Das zeigt sich bei diesem Bild: Hier ist die Fläche auf eine schmale Nische begrenzt, die horizontal verläuft. Die Farbgestaltung wirkt akzentuierter.

    Zweifarbige Wand – Horizontale Linie als Raumteiler

    Zweifarbige Wände sehen gut aus. Aber sie können mehr als das. Zum Beispiel können verschiedene Farben an den Wänden auch verschiedene Bereiche optisch voneinander abgrenzen. Eine Unterteilung der Wand in zwei Farben unterteilt mit einer vertikalen Linie den Raum.

    Tipp: Besonders in offenen Wohn-Essbereichen kann eine solche farbliche Unterteilung sinnvoll sein. Der Raum verliert durch die horizontale Linie als Raumteiler nichts von seiner Offenheit, wirkt gleichzeitig aber nicht zu weit, leer oder unstrukturiert.

    Saubere Kante bei zweifarbigen Wänden

    Bei zweifarbigen Wänden stellt sich oft die Frage: Wie bekomme ich eine saubere Kante hin? Eine gerade und ordentliche Kante an die Wand zu bringen, ist gar nicht so schwer, wenn Sie folgende Dinge beachten:

    Utensilien um Wände zweifarbig zu streichen

    • Untergrund: je ebener der Untergrund, desto einfacher ist es, einen sauberen Übergang zwischen den beiden Farben an die Wand zu bringen. Bei Raufasertapete oder grobkörnigem Putz kann es passieren, dass Farbe zwischen die einzelnen Erhebungen im Untergrund läuft, wenn das zum Abkleben verwendete Klebeband nicht ausreichend fest am Untergrund haftet.
    • Konsistenz der Farbe: Je dickflüssiger die Farbe ist, desto geringer die Gefahr, dass sie unter dem Klebeband verläuft. Natürlich sollte sich die Farbe noch gut streichen lassen, was besonders dann gilt, wenn große Wandflächen damit gestaltet werden sollen.
    • Pinsel: Ob Sie gerade Striche an die Wand malen wollen oder Schablonen ausmalen, stellt eigentlich gar keinen großen Unterschied dar. Wichtig ist nämlich immer, dass keine Farbe an Stellen vordringt, an denen sie nicht sein soll. Wenn Sie also mit einem Pinsel malen, sollten Sie verhindern, dass einzelne Borsten unter die Schablone oder das Klebeband geraten und so Farbe darunterschieben. Zu diesem Zweck gibt es spezielle Schablonierpinsel mit kurzen Borsten. Generell gilt: Den Pinsel möglichst senkrecht halten und an der Kante des Klebebands die Farbe auftupfen anstatt sie zu streichen.
    • Abkleben: Für eine saubere Kante ist Abkleben das A und O. Auf glatten Flächen reicht es oft, wenn ein möglichst gut klebendes Kreppband entlang der gewünschten Grenze festgedrückt wird. Je unebener die Wand allerdings ist, desto sinnvoller ist es, auf weitere Tricks zurückzugreifen. 1) Aus einer Acrylkartusche etwas Acryl entlang der Kante auftragen. Acryl mit dem Finger verteilen und dabei über die Kante reiben. Nur kurz trocknen lassen. Das Acryl macht den Übergang zwischen Wand und Klebeband dicht und kann einfach überstrichen werden. 2) Statt Acryl kann auch normale Wandfarbe verwendet werden. Wer etwa eine bunte Fläche auf eine weiße Wand malen möchte, kann mit der weißen Wandfarbe einfach auf der Seite, die bunt werden soll, über den Rand des Klebebands malen. Auch auf diese Weise wird verhindert, dass die bunte Farbe unter das Klebeband läuft.
    • Nicht trocknen lassen: Wenn das Kreppband übermalt ist, lassen Sie die Farbe nicht bzw. nur kurz trocknen. Trockene Farbe würde beim Abziehen des Klebebands splittern und für einen unsauberen Rand sorgen. Ziehen Sie das Klebeband mit Fingerspitzengefühl ab und achten Sie darauf, dass die feuchte Farbe keine anderen Wandbereiche verschmutzt.

    So kommt eine saubere Kante mit Arcyl an die Wand

    Schritt-für-Schritt-Überblick: So kommt eine saubere Kante an die Wand

    Zweifarbige Wand – Farbideen

    Zweifarbige Wände bringen lebendige Akzente in den Raum. Natürlich spielt dabei auch die Wahl der Farbe eine Rolle. Wie eine zweifarbige Wand (Weiß + eine weitere Farbe) aussehen kann, zeigen wir Ihnen bei unserer Fotosimulation.

    Ideen für zweifarbige Wände

    Die Wahl der Farbe spielt bei der Wandgestaltung eine wichtige Rolle. So auch bei zweifarbigen Wänden. Lassen Sie sich von unseren Beispielen inspirieren.

    Grün: Grüne Farbe wirkt frisch und natürlich. Je nach Mischung kann sie beruhigend (mehr Blauanteile) oder lebendig (mehr Gelbanteile) wirken. In Kombination mit weiß bietet sich ein Grünton an, der eher gelbstichtig ist.

    Braun: Braun ist eine neutrale Farbe, die nicht zu fordernd wirkt. Braune Flächen sind beruhigend, deshalb eignen sie sich für die Wandgestaltung in Wohnbereich und Schlafzimmer. Die weiße Wand sorgt dafür, dass das Gesamtbild nicht zu dunkel wird.

    Pink: Ein Hingucker ist die pinke Wand. Sie zieht die Blicke auf sich. Für einen lebendigen Wohnbereich oder einladenden Flur eignet sich die Halb-Halb-Wandgestaltung mit dem Unterteil in Pink.

    Violett: Einen höheren Blauanteil als Pink hat der violette Farbton. Er wirkt deshalb ruhiger und gesetzter als Pink. In Kombination mit Weiß kann der Violett-Ton durchaus dunkler ausfallen.

    Blau: Blaue Wände vermitteln Weite und Ruhe. Durch die weiße Wand wird dieser Effekt noch verstärkt. Kombinationen wie diese eignen sich gut für das Badezimmer oder den Schlafbereich.

    Grau: Als unbunte Farbe ist Grau eigentlich nur eine dunklere Variante von Weiß. An der Wand wirkt diese Kombination edel und zurückhaltend. Sie ist ein Akzent an der Wand und dient als solide Grundlage für eine weitere Gestaltung der Wohnung.

    Weitere Farben: Natürlich können auch andere Farben an der Wand kombiniert werden. Bei der Farbkombination von Farben (ohne Weiß) sollten Sie darauf achten, dass die dunklere der Farben den unteren Teil abdeckt. Unser Tipp außerdem: Kombinieren Sie nicht zu wild. Testen Sie vorher mit Farbkarten, wie die beiden Farben zusammen aussehen und ob sie harmonieren bzw. angenehm für das Auge sind. Eine weitere Möglichkeit zur Farbkombination ist es, die Wände Ton in Ton zu gestalten. Das heißt eine violette Wand (Flieder) kann mit Akzenten in einem dunkleren Violett (Aubergine) gestaltet werden. Hellblaue Wände können mit dunkelblauen Flächen aufgewertet werden und so weiter.

    Wir hoffen, dass unsere Ideen und Tipps Ihnen geholfen haben und wünschen natürlich viel Vergnügen mit Ihrer zweifarbigen Wand.

    Diese Maler-Idee ist verrГјckt aber genial. Das mit dem Besen musst du kennen.

    Wer überlegt, seine eigenen 4 Wände mal wieder auf Vordermann zu bringen, muss gar nicht viel Geld in die Hand nehmen oder Zeit investieren, um großartige Resultate zu erzielen. Oft reicht es schon, ein paar Tricks auf Lager zu haben, damit das traute Heim in neuem Glanz erstrahlt. Hier sind 7 völlig ungewöhnliche Techniken, von denen du gehört haben solltest:

    1.В Das Muster auf dem Farbroller

    Wer auf seiner Wand ein schönes Muster haben will, kann sich eine Gummirolle besorgen, die nach dem Stempel-Prinzip funktioniert. Die Gummirolle weist ein Muster oder ein Motiv auf und wird vor dem Farbroller befestigt (hier kaufen). Wenn man zu rollen beginnt, nimmt die Gummirolle automatisch die Farbe der Farbrolle auf und malt das Motiv auf die Wand. So kann man kinderleicht die Wände in ansprechenden Mustern ganz ohne Tapete gestalten. Man sollte nur darauf achten, dass man nicht zu viel Farbe auf dem Roller hat und vor jedem Durchgang den Roller in der Wanne sorgfältig abrollen. Bei dieser Technik ist nicht mal künstlerisches Talent notwendig und es sieht trotzdem sehr individuell und schick aus.

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    Die Möglichkeiten sind unbegrenzt, auch Holz ist ein denkbarer Untergrund und daher kann man sogar Türen oder Tische selber designen!

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    Auch mit einem Effektschwamm (hier kaufen) kann man sich kreativ austoben und unglaubliche Strukturen an die Wände zaubern.

    Den Untergrund der Wand, auf dem mit dem Schwamm die originelle Musterung entstehen soll, sollte seidenglänzend farbig oder weiß vorgestrichen werden und über Nacht trocknen. Am nächsten Morgen kann man dann den Schwamm leicht anfeuchten und ihn mit der Wunschfarbe benetzen. Bevor man auf die Wand tupft, sollte man das auf einer Pappe versuchen, um vorher schon zu wissen, wie doll man aufdrücken muss. Dann kann man schon damit beginnen, seiner Wand eine ureigene Struktur zu verpassen.

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    Um unterschiedliche Effekte zu erzielen, kann man auch in geraden oder wellenförmigen Bahnen arbeiten, die Farbe nur auftupfen oder die Wand mit mehreren Farben gestalten – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Einfach Farbwirkung und Technik vorher auf einem Stück Pappe ausprobieren.

    twitter/ Pacific Paint ID

    twitter/House of Paint

    Vor allem mit farbigen Kontrasten zu arbeiten, fördert bei dieser Technik erstaunliche Ergebnisse zu Tage.

    twitter/ Tabitha Sukhai

    Wenn man seine Wand mit der gewГјnschten Lackier- Farbe gestrichen hat, nimmt man ein feuchtes Tuch und drГјckt es hier und da auf die noch feuchte Wand, so dass sich eine Struktur bildet. Man sollte aufpassen, dass sich das Tuch nicht zu sehr vollsaugt mit der Lackfarbe und es hin und wieder Гјber einem Eimer auswringen und wieder befeuchten. Den Effekt kann man auch variieren, indem man mal PlastiktГјten und dann wieder PapiertГјten verwendet.

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    Wenn man das Tuch zu einer Wurst wickelt, kann man es von oben nach unten auf der noch feuchten Wand rollen lassen und so eine gröbere Musterung erzielen. Ebenso möglich ist es, die Wand erst trocknen zu lassen und dann mit einem anderen Farbton die Musterung vorzunehmen.

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    5. Die Zieh-Technik

    Mit einem Pinsel kann man hier in horizontalen oder vertikalen Bahnen einen edlen Effekt erzeugen. Die einzige Bedingung: Der Pinsel muss lange Borsten haben, ansonsten ist nur GefГјhl beim Streichen gefragt. Einfach die Wand streichen und direkt im feuchten Zustand bearbeiten. Das genГјgt, um einen Effekt zu erzeugen, der an jeder Wand Гјberaus edel daherkommt.

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    Hier ein weiteres Beispiel mit einem Besen, der zeigt, wie toll diese Technik an einer Wohnzimmerwand aussieht. Zuerst muss man natГјrlich wieder die Wand in der Wunschfarbe streichen und sie dann noch im feuchten Zustand bearbeiten. Der Besen sollte natГјrlich nicht zu doll aufgedrГјckt werden, um die Farbe nicht ganz abzutragen. Einfach ausprobieren, es geht kinderleicht!

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    Das Ergebnis lohnt jeden Aufwand, wie man hier sehen kann:

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    Mit einem speziell dafür entwickelten Gerät (hier kaufen) kann man auf der Wand auch den Effekt einer Holzmaserung erzielen. Einfach zunächst die Wand mit der gewünschten Untergrundfarbe anmalen und über Nacht trocknen lassen. Am nächsten morgen dann mit der ausgesuchten Farbe für die Maserung streichen und noch feucht mit dem Maserungskamm Bahnen ziehen und damit die Holzoptik entstehen lassen. Eignet sich hervorragend für Wände, aber auch Möbel.

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    7. Schablonenmalerei mit Wandschablonen

    Mit Schablonen kann man Wände, Möbel und Dekorationsgegenstände verzieren. Es geht eigentlich sehr leicht: Die Schablone fixiert man an der Wand und bemalt die Innenflächen mit der Wunschfarbe. Mit einem Schablonierpinsel (hier kaufen), der kurze, harte Borsten hat, lässt sich jeder trockene, staub- und fettfreie Untergrund bemalen, ohne, dass sich die Borsten umbiegen und Farbe dadurch hinter die Schablone gerät. Zusätzlich sollte man Schablonierfarbe (hier kaufen) verwenden, es geht aber auch jede dickflüssigere Farbe wie Ölfarbe, Leimfarbe oder Kleisterfarbe.

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    Bei manchen Schablonen verwendet man aber auch nur die Form, hier malt man mit einem dünneren Pinsel an den Rändern einfache Linien.

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    Wenn die Farbe erst mal aufgetragen ist, kann man später mit einem dünnen Pinsel die Farbe in der Mitte der Linien verstärken.

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    Gerade sich wiederholende, einfache Muster erzielen einen WOW!- Effekt an der Wand, wie diese orientalisch angehauchten Ornamente.

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    Verwendet man mehrere Farben großflächig, so ist es sinnvoll, erst eine komplette Reihe in einer Farbe fertigzustellen, bevor man einen weiteren Farbton aufbringt. Die einzelnen Reihen müssen an den Rändern mit einem speziellen Malerkrepp (hier kaufen) beklebt werden. Wenn eine komplette Bahn bemalt und getrocknet ist, kann man den Klebestreifen abziehen und ihn auf den Rand der zuletzt gestrichenen Bahn kleben. So bleiben die Ränder sauber und man erhält professionelle Ergebnisse.

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    Dunkle Farbtöne haben eine dominante Wirkung mit einem Ordnungseffekt. Bunte und hellere Farben (inklusive Weiß) hingegen wirken transparenter und leichter. So kann man seine 4 Wände kreativ und ganz nach eigenem Geschmack günstig und kinderleicht selber gestalten!

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    Am beeindruckendsten fand ich die Technik mit dem Besen. Wenn GГ¤ste einen auf die Wand ansprechen und man dann sagen kann, dass man das mit dem Besen gemacht hat, werden die meisten bestimmt gut gucken 😉

    Teile diese Ideen, mit denen die Verschönerung der eigenen 4 Wände zum Spaziergang wird und einen individuellen Stil erhält.

    Источники: http://www.wandtrends.de/wandfarben/wand-bunt-streichen-ideen/, http://www.wandtrends.de/wandfarben/zweifarbige-waende-ideen-zum-streichen-tapezieren-und-gestalten/, http://www.genialetricks.de/waende-streichen/

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